hawischer
6813
#
Tafelberg
Seehofer halte ich für die personifizierte Flexibilität (ich höre auf, mache doch weiter, gebe Vorsitz ab, ne doch nicht, Obergrenze als Bedingung, dann doch nicht etc.). Seine Absage an eine Koaltion mit den Grünen ist sicher nicht ernstzunehmen, eine Verlängerung der GroKo halte ich immer noch für sehr wahrscheinlich.
Tafelberg schrieb:
Seehofer halte ich für die personifizierte Flexibilität (ich höre auf, mache doch weiter, gebe Vorsitz ab, ne doch nicht, Obergrenze als Bedingung, dann doch nicht etc.). Seine Absage an eine Koaltion mit den Grünen ist sicher nicht ernstzunehmen, eine Verlängerung der GroKo halte ich immer noch für sehr wahrscheinlich.
Groko nur dann, wenn die SPD deutlich über 25% kommt. Wenn das Ergebnis nicht erreicht wird, wird bei den SPDlern ein großes Weinen einsetzen, welches
zur großen Erneuerung in die Opposition führt.
hawischer schrieb:
Groko nur dann, wenn die SPD deutlich über 25% kommt. Wenn das Ergebnis nicht erreicht wird, wird bei den SPDlern ein großes Weinen einsetzen, welches
zur großen Erneuerung in die Opposition führt.
Das große Weinen und die Erneuerung hätte schon in den frühen 00er Jahren einsetzen müssen. Warum sollte es jetzt bei 25% einsetzen? Bei der BTW 2009 war die SPD bei 23%.
Erinnert euch an meine Worte, es wird letztlich doch auf eine GroKo rauslaufen. Entweder weil Horsti nicht mit den Grünen will oder weil es sonst für keine Mehrheit (ohne die AfD) reicht.
Und das ist tragisch, nicht nur in Punkto politischer Stillstand, sondern auch in noch stärker wachsender sozialer Unzufriedenheit und Spaltung.
Tafelberg schrieb:Cassiopeia1981 schrieb:Tafelberg schrieb:Cassiopeia1981 schrieb:
Reicht für "Groko" und "Jamaika"
Seehofer will keinen Zusamenarbeit mit den Grünen. Der will viel, wenn der tag lang ist
Hmmm, dann halt ohne die CSU, aber Dann reichts nicht mehr für Jamaika
eine Regierung ohne die CSU wäre verschmerzbar.
Ich prophezeihe dir, dass du nach der Wahl enttäuscht sein wirst
Cassiopeia1981 schrieb:Tafelberg schrieb:Cassiopeia1981 schrieb:Tafelberg schrieb:Cassiopeia1981 schrieb:
Reicht für "Groko" und "Jamaika"
Seehofer will keinen Zusamenarbeit mit den Grünen. Der will viel, wenn der tag lang ist
Hmmm, dann halt ohne die CSU, aber Dann reichts nicht mehr für Jamaika
eine Regierung ohne die CSU wäre verschmerzbar.
Ich prophezeihe dir, dass du nach der Wahl enttäuscht sein wirst
Na klar, weil Tafelberg nicht kapiert hat wie unser Horst so tickt.
Seehofer halte ich für die personifizierte Flexibilität (ich höre auf, mache doch weiter, gebe Vorsitz ab, ne doch nicht, Obergrenze als Bedingung, dann doch nicht etc.). Seine Absage an eine Koaltion mit den Grünen ist sicher nicht ernstzunehmen, eine Verlängerung der GroKo halte ich immer noch für sehr wahrscheinlich.
audioTom schrieb:
Minute 24:
https://www.youtube.com/watch?v=2NjSBybPW08
wie ichs mir gedacht habe ,keine information über die basis dieser aussage, man muß wohl davon ausgehen, daß es keine seriöse basis dafür gibt.
Stellungnahme von SAT1 Herr Strunz. nachzulesen bei facebook.
"In meinem Wahl-Talk ist uns am Mittwochabend ein Fehler unterlaufen.
Die Krankenschwester Dana Lützkendorf, die als Talkgast über die Probleme in ihrem Berufsalltag berichtet hat, ist Mitglied der Partei „Die Linke“. Das konnten wir nicht kenntlich machen, weil uns die Information aufgrund einer lückenhaften Recherche nicht bekannt war.
Oft genug habe ich von Politikern und Konzernchefs in meinen Kommentaren verlangt, für Fehler geradezustehen, die in ihrem Bereich passiert sind. Das gilt selbstverständlich auch für mich.
Deshalb entschuldige ich mich bei unseren Zuschauern und meinen Gästen Christian Lindner, Katrin Göring-Eckardt und Alice Weidel für die bedauerliche Recherche-Panne.
Diese drei Minuten in unserer zweistündigen Sendung zeigen mir erneut, dass selbst ein erfahrenes Team in eine solche Situation kommen kann. Dennoch: So etwas darf nicht passieren."
Da die Schwester bereits im März 2016 in einer Pressekonferenz mit dem Co-Vorsitzenden von Frau Kipping, Herrn Ritzinger aufgetreten ist und in der Berliner Linken und bei Verdi aktiv ist, muss man davon ausgehen, dass Frau Kipping die Fragestellerin kannte. Dass Frau Kipping nichts dazu gesagt hat, macht die Sache noch peinlicher. Strunz entschuldigte sich ja ausdrücklich auch nicht bei Kipping.
Ich habe die Sendung nicht gesehen. Wie kommt man denn als nicht prominente Krankenschwester in solch eine Show?
Bewirbt man sich da? Gibt es da eine Casting-Ausschreibung?
SAT1 ist ja nun eher unverdächtig was eine Unterstützung der Linken angeht.
Bewirbt man sich da? Gibt es da eine Casting-Ausschreibung?
SAT1 ist ja nun eher unverdächtig was eine Unterstützung der Linken angeht.
Nach Prioritätengewichtung sogar deutlicher.
Cassiopeia1981 schrieb:
Endlich ist das Ding online.
Ich liebe dieses tool. Here we go:
1. die PARTEI: 82,6%
2. Grüne: 78,3%
3. Linke: 72,8%
4. Piraten: 70,7% (getauscht mit NPD)
4. SPD: 67,4%
5. CDU: 60,9%
6. FDP: 52,2%
8. AfD: 39,1%
Cassiopeia1981 schrieb:
Nach Prioritätengewichtung sogar deutlicher.Cassiopeia1981 schrieb:
Endlich ist das Ding online.
Ich liebe dieses tool. Here we go:
1. die PARTEI: 82,6%
2. Grüne: 78,3%
3. Linke: 72,8%
4. Piraten: 70,7% (getauscht mit NPD)
4. SPD: 67,4%
5. CDU: 60,9%
6. FDP: 52,2%
8. AfD: 39,1%
Schau mal, hier hast Du was zum Ausschneiden.
https://www.dropbox.com/sh/yj4tja2gifhxvol/AAAN0BuzU72Bw1Bo5LX6OKIRa?dl=0&preview=%C3%9Cberkleber+DIN+A1+Die+PARTEI_2017_alle.pdf
Habe gerade festgestellt, dass die ödp sogar noch weiter oben steht, wobei ich von denen noch nie was gehört habe und mich nach lesen von deren Kurzbeschreibung wohl auch nicht intensiver mit denen beschäftigen werde.
Auch die Veganer, Tierschutzpartei und DiB (wer isn das?) rangieren sehr weit oben.
Nehme ich mal so zur Kenntnis.
Kançler!
Auch die Veganer, Tierschutzpartei und DiB (wer isn das?) rangieren sehr weit oben.
Nehme ich mal so zur Kenntnis.
Kançler!
Bis 16. März 2018 gilt ja eine Sperre für den Nachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus.
Das ist ja gemeinhin bekannt. Und dass dann (stand heute) alle berechtigten Personen ihre Familien nachholen, falls machbar, dürfte klar sein.
Wieviele das sein werden, wird sich weisen.
Vielleicht wird auch bis dahin was anderes beschlossen .
Das ist ja gemeinhin bekannt. Und dass dann (stand heute) alle berechtigten Personen ihre Familien nachholen, falls machbar, dürfte klar sein.
Wieviele das sein werden, wird sich weisen.
Vielleicht wird auch bis dahin was anderes beschlossen .
audioTom schrieb:Raggamuffin schrieb:
Wenn ich jetzt sage, dass mich die Merkel'sche Flüchtlingspolitik ankotzt, bin ich dann auch ein besorgter Bürger?
Warum, heute hat doch die Bundesregierung den Familiennachzug von 390.000 hier angekommenen Syrern beschlossen.
Kannst also davon ausgehen dass dadurch ca. 1 Mio weitere Menschen nach Deutschland kommen, beschwer dich also nicht!
Da hätte ich gerne eine Quelle.
Lässt sich das machen?
Mal davon abgesehen, dass so etwas die Bundesregierung nicht alleine entscheiden kann.
Wahrscheinlich meint er diese Meldung:
http://www.n-tv.de/politik/390-000-Syrer-duerfen-Familien-nachholen-article20006398.html
http://www.n-tv.de/politik/390-000-Syrer-duerfen-Familien-nachholen-article20006398.html
hawischer schrieb:
Nicht niedermachen, überzeugen und positiv aufbauen, bereit eine zweite oder auch dritte Chance zu geben. Das passt doch viel besser zu Dir.
Mir gefällt zwar der Ansatz aber mal ernsthaft. Wer sich jetzt noch schützend vor diese Partei stellt... der nimmt die Partei so wie sie ist mit allen Negativen Aspekten in kauf und gut. Der kann nicht mehr davon überzeugt werden das es nicht okay ist so etwas zu unterstützen.
vonNachtmahr1982 schrieb:hawischer schrieb:
Nicht niedermachen, überzeugen und positiv aufbauen, bereit eine zweite oder auch dritte Chance zu geben. Das passt doch viel besser zu Dir.
Mir gefällt zwar der Ansatz aber mal ernsthaft. Wer sich jetzt noch schützend vor diese Partei stellt... der nimmt die Partei so wie sie ist mit allen Negativen Aspekten in kauf und gut. Der kann nicht mehr davon überzeugt werden das es nicht okay ist so etwas zu unterstützen.
Meine Erfahrung sagt mir, dass es so nicht sein muss. Wenn man es mit dogmatischen Ideologen zu tun hat, die möglicherweise zusätzlich nicht die Intelligentesten sind, gebe ich Dir Recht. Nur Dumme überprüfen ihre Meinung nicht ab und an. Ich habe versucht in meinem Beitrag 1740 etwas zu differenzieren. Will mich nicht wiederholen, falls Interesse, bitte nachlesen.
hawischer schrieb:
Rassisten gibt es überall. Mag sein, in der AfD ein paar mehr als in anderen Parteien. Überheblichkeit ist bei dem Thema wahrlich nicht angesagt.
Überheblichkeit?
Was genau war da jetzt überheblich?
FrankenAdler schrieb:hawischer schrieb:
Rassisten gibt es überall. Mag sein, in der AfD ein paar mehr als in anderen Parteien. Überheblichkeit ist bei dem Thema wahrlich nicht angesagt.
Überheblichkeit?
Was genau war da jetzt überheblich?
Schau, Du bist doch ein meinungsstarker Diskutant. Deine Argumente haben eine hohe intellektuelle und moralische Qualität. Du setzt Dich überzeugend für Humanität und Frieden unter den Menschen und Völker ein. Gewaltlosigkeit, Meinungsfreiheit und gegenseitige Toleranz sind für Dich ein hohes Gut. Du forderst es ein, bist aber auch selbstverständlich bereit dieses anderen zuzustehen.
Zitat Frankenadler:
"Könnte natürlich auch sein, dass du einfach selbst einer dieser Typen bist, die schlicht nicht dazu in der Lage sind zu begreifen, wo Rassismus beginnt."
Du hast es doch nicht nötig, einen Mitdiskutanten auf diese persönliche Art anzumachen.
Nicht niedermachen, überzeugen und positiv aufbauen, bereit eine zweite oder auch dritte Chance zu geben. Das passt doch viel besser zu Dir.
hawischer schrieb:
Nicht niedermachen, überzeugen und positiv aufbauen, bereit eine zweite oder auch dritte Chance zu geben. Das passt doch viel besser zu Dir.
Mir gefällt zwar der Ansatz aber mal ernsthaft. Wer sich jetzt noch schützend vor diese Partei stellt... der nimmt die Partei so wie sie ist mit allen Negativen Aspekten in kauf und gut. Der kann nicht mehr davon überzeugt werden das es nicht okay ist so etwas zu unterstützen.
hawischer schrieb:
Rassisten gibt es überall. Mag sein, in der AfD ein paar mehr als in anderen Parteien. Überheblichkeit ist bei dem Thema wahrlich nicht angesagt.
bei einer partei, bei der fremden- und religionsfeindlichkeit soweit programm ist, daß es auszugsweise mit dem grundgesetz kollidiert, ist es wohl wenig verwunderlich.
ich denke nicht, daß verharmlosen bei der afd angebracht ist.
Xaver08 schrieb:hawischer schrieb:
Rassisten gibt es überall. Mag sein, in der AfD ein paar mehr als in anderen Parteien. Überheblichkeit ist bei dem Thema wahrlich nicht angesagt.
bei einer partei, bei der fremden- und religionsfeindlichkeit soweit programm ist, daß es auszugsweise mit dem grundgesetz kollidiert, ist es wohl wenig verwunderlich.
ich denke nicht, daß verharmlosen bei der afd angebracht ist.
Denke ich auch nicht. Zur AfD brauche ich aber keine Nachhilfe. Kannst ja meine Stellungnahmen zu dieser Partei und seinen Vertretern nachlesen.
Man könnte es noch kürzer zusammenfassen.
Wer AfD wählt verhilft Rassisten und Rechtspopulisten in den Bundestag.
Ist es das was du möchtest audio?
Nach allem was ich von dir gelesen habe, gehe ich stark davon aus!
Könnte natürlich auch sein, dass du einfach selbst einer dieser Typen bist, die schlicht nicht dazu in der Lage sind zu begreifen, wo Rassismus beginnt.
Wäre ich Polemisch, spräche ich vom "Ja aber Rassisten".
Wer AfD wählt verhilft Rassisten und Rechtspopulisten in den Bundestag.
Ist es das was du möchtest audio?
Nach allem was ich von dir gelesen habe, gehe ich stark davon aus!
Könnte natürlich auch sein, dass du einfach selbst einer dieser Typen bist, die schlicht nicht dazu in der Lage sind zu begreifen, wo Rassismus beginnt.
Wäre ich Polemisch, spräche ich vom "Ja aber Rassisten".
hawischer schrieb:
Rassisten gibt es überall. Mag sein, in der AfD ein paar mehr als in anderen Parteien. Überheblichkeit ist bei dem Thema wahrlich nicht angesagt.
bei einer partei, bei der fremden- und religionsfeindlichkeit soweit programm ist, daß es auszugsweise mit dem grundgesetz kollidiert, ist es wohl wenig verwunderlich.
ich denke nicht, daß verharmlosen bei der afd angebracht ist.
hawischer schrieb:
Rassisten gibt es überall. Mag sein, in der AfD ein paar mehr als in anderen Parteien. Überheblichkeit ist bei dem Thema wahrlich nicht angesagt.
Überheblichkeit?
Was genau war da jetzt überheblich?
audioTom schrieb:
Ich bin überzeugt und wähle nun die SED, äh, die PDS, achne, die Linke.
ca. 8% der wähler wählen afd, die anderen 92% die linke?
ca. 8% der wähler wählen die linke, die anderen 92% die afd?
irgendwie komme ich auf über 80% die keine dieser parteien wählen. und von denen ganz viele nicht einmal im traum auf die idee kämen afd zu wählen. es ist so eine legende, dass menschen die gegen restriktion, intolleranz und rassismus sind automatisch linke sein müssen. das lässt durchaus rückschlüsse zu wie die meinung derjenigen aus sieht, die sich rechts von links sehen.
hawischer schrieb:
Da war sicherlich selbst die Staatsanwältin platt. Die hatte nur 1 Jahr und 9 Monate gefordert.
Was wohl der Tat auch, gemessen an anderen Urteilen in der Vergangenheit, angemessener gewesen wäre.
Wäre die selbe Tat gegenüber normalen Bürgern geschehen, hätte es höchstens eine Geldstrafe gegeben. Manche sind eben gleicher als andere. Entweder muss man also in anderen Fällen auch hart urteilen (vllt. etwas Abzug wegen der Komponente "Widerstand gegen Staatsgewalt") oder man macht sich auf Dauer auch lächerlich, wenn dann das selbe Gericht bei der nächsten Prügelei am Hamburger Hauptbahnhof, bei dem das Opfer wochenlang im Krankenhaus liegt, zu 90 Tagessätzen greift...
"Heute ist nicht der Tag, um törichte Forderungen von Politikern nach möglichst harten Strafen zu erfüllen. Das Gericht hat nur eine tat- und schuldangemessene Strafe zu finden.
Gerichte haben sich schützend vor Personen zu stellen, die unter besonderen Schutz stehen. Und Polizeibeamte sind kein Freiwild für die Spassgesellschaft, für Krawalltouristen, die nach Hamburg reisen, um hier Rabatz zum machen, mit dem Reiseziel Bullenjagen.
Bisher seien Gewalttaten gegen Polizisten überaus mild bestraft worden. Die Verurteilten mussten sich danach krank schreiben, so haben die sich kaputt gelacht. Damit sei durch die neue verschärfte Gesetzgebung Schluss."
(Aus der mündlichen Urteilsbegründung des Amtsrichter. Quelle: MOPO 28.08.)
Gerichte haben sich schützend vor Personen zu stellen, die unter besonderen Schutz stehen. Und Polizeibeamte sind kein Freiwild für die Spassgesellschaft, für Krawalltouristen, die nach Hamburg reisen, um hier Rabatz zum machen, mit dem Reiseziel Bullenjagen.
Bisher seien Gewalttaten gegen Polizisten überaus mild bestraft worden. Die Verurteilten mussten sich danach krank schreiben, so haben die sich kaputt gelacht. Damit sei durch die neue verschärfte Gesetzgebung Schluss."
(Aus der mündlichen Urteilsbegründung des Amtsrichter. Quelle: MOPO 28.08.)
hawischer schrieb:
Nur ein starker Staat, eine wehrhafte Demokratie kann die Gesellschaft vor solchen und anderen Fällen bewahren
unser staat ist stark genug. wir brauchen nicht mehr gesetze, wir müssen sie nur anwenden.
ob unsere demokratie wehrhaft genug ist, bin ich mir nicht immer sicher.
Xaver08 schrieb:hawischer schrieb:
Nur ein starker Staat, eine wehrhafte Demokratie kann die Gesellschaft vor solchen und anderen Fällen bewahren
unser staat ist stark genug. wir brauchen nicht mehr gesetze, wir müssen sie nur anwenden.
ob unsere demokratie wehrhaft genug ist, bin ich mir nicht immer sicher.
Da sind wir mal einer Meinung.
Wir haben das Vorgehen der AfD hier ja schon öfter diskutiert. Dazu gehört die Provokation zum Erregen von medialer Aufmerksamkeit.
Inhaltlich (werner hat das Programm hier mal analysiert) spricht die Partei nationalkonservative Mittelstandsbürger an, die politische Lösungen aus dem Stand der alten Bundesrepublik bevorzugen.
Damit kann man bei Wahlen nun nicht sagen, man kommt sicher über 5%.
Die AfD will aber nun in die Parlamente und hat zum Mittel des Populismus gegriffen und spricht gezielt Protestwähler und ehemalige Nichtwähler an. Hinzukommen heimatlose Rechtsaußen die ansonsten NPD, Reps o.ä. gewählt haben.
Diese Klientel ist aus den unterschiedlichsten Gründen frustriert, sieht sich als Opfer von Eliten , zum Teil haben sie eine latente Ausländerfeindlichkeit u.ä. Diesen Protestwählern ist die Programmatik ziemlich wurscht. Sie wollen ihren Frust artikulieren und es denen da Oben mal zeigen wo der Hammer hängt. Erfolgreich ist diese Vorgehensweise besonders in den neuen Bundesländern. Warum das so ist, ist ein eigenes Kapitel.
Die Gauland-Sprüche, ob zu Boateng oder der heute und auch die besonderen Höcke-Ausfälle haben nur den Zweck der Skandalisierung und Aufmerksamkeitsbeschaffung. Was ja auch gelingt. Da kommt der Schulz mit seinem Bildungsprogramm nicht richtig mit. Und wenn Oppermann, dann die Nazisprache anprangert, dann haut sich der geneigte Protestwähler erst recht freudig auf die Schenkel. Beschimpfungen der AfD von Vertretern der Alt-Parteien bringt m.E. nichts.
Dieses Protestwählerpotential ist aber eine flüchtige Masse. Wird sie enttäuscht, ist sie wieder weg. Und ich sage voraus, so wird es kommen. Jetzt werden sie in den Bundestag einziehen. Wie in den Landesparlamenten auch zu sehen, lässt der Zauber schnell nach. Problematisch kann es nur dann werden, wenn es ihnen gelingt in den Kommunen nachhaltig Fuß zu fassen. Aber das sehe ich derzeitig nicht.
Ich bin dafür, diese Populisten durch konsequente Nichtbeachtung immer stärker in die selbstgewählte Skandalisierung ihrer Ansprachen zu bringen, bis schließlich der Punkt der Lächerlichkeit ihres Vorgehens erreicht wird. Nichts fürchtet der Populist so sehr wie die eigene Lächerlichkeit. Trump lässt grüßen.
Inhaltlich (werner hat das Programm hier mal analysiert) spricht die Partei nationalkonservative Mittelstandsbürger an, die politische Lösungen aus dem Stand der alten Bundesrepublik bevorzugen.
Damit kann man bei Wahlen nun nicht sagen, man kommt sicher über 5%.
Die AfD will aber nun in die Parlamente und hat zum Mittel des Populismus gegriffen und spricht gezielt Protestwähler und ehemalige Nichtwähler an. Hinzukommen heimatlose Rechtsaußen die ansonsten NPD, Reps o.ä. gewählt haben.
Diese Klientel ist aus den unterschiedlichsten Gründen frustriert, sieht sich als Opfer von Eliten , zum Teil haben sie eine latente Ausländerfeindlichkeit u.ä. Diesen Protestwählern ist die Programmatik ziemlich wurscht. Sie wollen ihren Frust artikulieren und es denen da Oben mal zeigen wo der Hammer hängt. Erfolgreich ist diese Vorgehensweise besonders in den neuen Bundesländern. Warum das so ist, ist ein eigenes Kapitel.
Die Gauland-Sprüche, ob zu Boateng oder der heute und auch die besonderen Höcke-Ausfälle haben nur den Zweck der Skandalisierung und Aufmerksamkeitsbeschaffung. Was ja auch gelingt. Da kommt der Schulz mit seinem Bildungsprogramm nicht richtig mit. Und wenn Oppermann, dann die Nazisprache anprangert, dann haut sich der geneigte Protestwähler erst recht freudig auf die Schenkel. Beschimpfungen der AfD von Vertretern der Alt-Parteien bringt m.E. nichts.
Dieses Protestwählerpotential ist aber eine flüchtige Masse. Wird sie enttäuscht, ist sie wieder weg. Und ich sage voraus, so wird es kommen. Jetzt werden sie in den Bundestag einziehen. Wie in den Landesparlamenten auch zu sehen, lässt der Zauber schnell nach. Problematisch kann es nur dann werden, wenn es ihnen gelingt in den Kommunen nachhaltig Fuß zu fassen. Aber das sehe ich derzeitig nicht.
Ich bin dafür, diese Populisten durch konsequente Nichtbeachtung immer stärker in die selbstgewählte Skandalisierung ihrer Ansprachen zu bringen, bis schließlich der Punkt der Lächerlichkeit ihres Vorgehens erreicht wird. Nichts fürchtet der Populist so sehr wie die eigene Lächerlichkeit. Trump lässt grüßen.
Ich finde, wer jemanden "entsorgen" will und sich dabei noch auf ethnische Merkmale einer in Hamburg geborenen bezieht, der will keine "nationalkonservative Mittelstandsbürger" überzeugen, sondern menschenverachtende Hohlköppe, wie sie ganz rechtsaußen zu finden sind.
Und dass Trump irgendwie davon beeindruckt wäre, dass ihn so gut wie jeder für einen völligen Vollhonk hält, kann ich auch nicht erkennen.
Und dass Trump irgendwie davon beeindruckt wäre, dass ihn so gut wie jeder für einen völligen Vollhonk hält, kann ich auch nicht erkennen.
Erstes G20-Urteil
31 Monate Haft für einen 21jährigen Niederländer wegen gefährlicher Körperverletzung, besonders schweren Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstand, schweren Landfriedensbruch.
Da war sicherlich selbst die Staatsanwältin platt. Die hatte nur 1 Jahr und 9 Monate gefordert.
31 Monate Haft für einen 21jährigen Niederländer wegen gefährlicher Körperverletzung, besonders schweren Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstand, schweren Landfriedensbruch.
Da war sicherlich selbst die Staatsanwältin platt. Die hatte nur 1 Jahr und 9 Monate gefordert.
hawischer schrieb:
Da war sicherlich selbst die Staatsanwältin platt. Die hatte nur 1 Jahr und 9 Monate gefordert.
Was wohl der Tat auch, gemessen an anderen Urteilen in der Vergangenheit, angemessener gewesen wäre.
Wäre die selbe Tat gegenüber normalen Bürgern geschehen, hätte es höchstens eine Geldstrafe gegeben. Manche sind eben gleicher als andere. Entweder muss man also in anderen Fällen auch hart urteilen (vllt. etwas Abzug wegen der Komponente "Widerstand gegen Staatsgewalt") oder man macht sich auf Dauer auch lächerlich, wenn dann das selbe Gericht bei der nächsten Prügelei am Hamburger Hauptbahnhof, bei dem das Opfer wochenlang im Krankenhaus liegt, zu 90 Tagessätzen greift...
Durchsuchungen wegen Terrorverdachts
"Nach Informationen des Generalbundesanwalts sollen die Verdächtigen geplant haben, Vertreter des linken Spektrums zu töten. Sie hätten dazu auch eine Liste mit Namen angelegt. Den Informationen zufolge befürchten sie den Zusammenbruch der Gesellschaft. Deshalb sollen sie sich Vorräte mit Lebensmitteln, Waffen und Munition angelegt haben. Einen Krisenfall sollen sie als Chance gesehen haben, Vertreter des linken politischen Spektrums festzusetzen und zu töten."
Die Verrückten scheinen sich zu vermehren. Nur ein starker Staat, eine wehrhafte Demokratie kann die Gesellschaft vor solchen und anderen Fällen bewahren. Alle Parteien haben ja jetzt vor der Wahl versprochen, mehr für die innere Sicherheit zu tun. Warten wir es ab.
Null Toleranz für Gewalttäter, egal wie sie glauben ihre (geplanten) Taten rechtfertigen zu können.
http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Durchsuchungen-wegen-Terrorverdachts,terror616.html
"Nach Informationen des Generalbundesanwalts sollen die Verdächtigen geplant haben, Vertreter des linken Spektrums zu töten. Sie hätten dazu auch eine Liste mit Namen angelegt. Den Informationen zufolge befürchten sie den Zusammenbruch der Gesellschaft. Deshalb sollen sie sich Vorräte mit Lebensmitteln, Waffen und Munition angelegt haben. Einen Krisenfall sollen sie als Chance gesehen haben, Vertreter des linken politischen Spektrums festzusetzen und zu töten."
Die Verrückten scheinen sich zu vermehren. Nur ein starker Staat, eine wehrhafte Demokratie kann die Gesellschaft vor solchen und anderen Fällen bewahren. Alle Parteien haben ja jetzt vor der Wahl versprochen, mehr für die innere Sicherheit zu tun. Warten wir es ab.
Null Toleranz für Gewalttäter, egal wie sie glauben ihre (geplanten) Taten rechtfertigen zu können.
http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Durchsuchungen-wegen-Terrorverdachts,terror616.html
hawischer schrieb:
Nur ein starker Staat, eine wehrhafte Demokratie kann die Gesellschaft vor solchen und anderen Fällen bewahren
unser staat ist stark genug. wir brauchen nicht mehr gesetze, wir müssen sie nur anwenden.
ob unsere demokratie wehrhaft genug ist, bin ich mir nicht immer sicher.
hawischer schrieb:
Ja, Du hast sicher Recht. Der Innenminister schiebt den Betreibern von indymedia vetbal Waffen unter, die von der Polizei gefunden wurden oder auch nicht. Wer weiß, wem sie gehören.
Mit der Schließung des Portals hat der Waffenfund eh nichts zu tun. Die Begründung ist ja der Inhalt.
Deine Infos beziehst Du von der Internetplattform netzpolitik.org, die über sich selbst schreibt:
"Wir verstehen uns als journalistisches Angebot, sind jedoch nicht neutral. Wir engagieren uns für digitale Freiheitsrechte und ihre politische Umsetzung."
Also ein Lobbyist.
Viel Resonanz auf ihr journalistisches Angebot scheint die nicht neutrale Internetplattform im vorliegenden Fall aber nicht zu erhalten. Wahrscheinlich halten viele Medien den Fall für arg konstruiert.
Also, ich verstehe dich nicht. Den Beweis, dass De Maiziere mit seiner Unterstellung Erfolg hatte, hat Xaver doch geliefert, indem er dich und die FAZ zitierte. Zusammenhang hergestellt, Plan geglückt.
Und netzpolitik.org kann stehen, wo es will: es zitiert doch nur die Antworten des BMI und der Staatsanwaltschaft Karlsruhe auf ihre Nachfrage. Sind das auch Lobbyisten?
Die Wette haste schon mal verloren. Trotzdem nett, dass du Dich nochmals meldest.
Eine Stellungnahme der Staatsanwaltschaft Karlsruhe zum Waffenfund muss ich überlesen haben. Bitte hilf mir mit einer Quellenangabe weiter.
Und zu der Unterstellung, es ist deine Theorie nicht meine. Und einen Beweis kann ich beim besten Willen nicht erkennen.
Eine Stellungnahme der Staatsanwaltschaft Karlsruhe zum Waffenfund muss ich überlesen haben. Bitte hilf mir mit einer Quellenangabe weiter.
Und zu der Unterstellung, es ist deine Theorie nicht meine. Und einen Beweis kann ich beim besten Willen nicht erkennen.
hawischer schrieb:
Na ja, Dein Beitrag ist schon arg konstruiert. Auch der Vorwurf der Dreistigkeit. Geschenkt, das ist nicht mein Problem.
so so. mein beitrag ist konstruiert? was ist denn an meinem beitrag konstruiert?
hawischer schrieb:
Ich habe einen FAZ-Beitrag verlinkt (Beitrag 531) in dem steht (Zitat):
"Doch zur Überraschung der Polizei fanden die Beamten neben Laptops und IT-Technik zahlreiche Waffen, wie sie gewaltbereite Linksextremisten bei Straßenschlachten mit der Polizei oder Rechtsextremisten benutzen. Dazu gehörten Schlagstöcke, Elektroschocker, Zwillen und Butterflymesser. Gefunden wurden sie im Zentrum KTS und im Keller des Wohnhauses eines der mutmaßlichen Betreiber."
Andere Informationen habe ich bis dato nicht.
doch es gibt mittlerweile andere informationen, sie stammen aus dem artikel von netzpolitik.org, den du erwähnt und kritisiert hast, aber dann wohl offensichtlich nicht gelesen hast.
netzpolitik.org schrieb:
Erst eine neuerliche Anfrage beim BMI brachte einen Tag später das Ergebnis, dass sämtliche Funde nicht in Privatwohnungen, sondern im Freiburger autonomen Kulturzentrum KTS gemacht worden sind. Dies teilte eine Pressesprecherin telefonisch mit.
hawischer schrieb:
In einem stimme ich Dir zu:
(Zitat):"aber am ende ist es so, de maiziere hat nicht wirklich gelogen. aber er hat den eindruck entstehen lassen, daß die waffenfunde in unmittelbarem zusammenhang mit den betreibern stehen."
Ja, so ist es. Die Waffen wurden schließlich im Zusammenhang mit der indyamedia-Untersuchung gefunden.
lach. das ist grotesk. sie wurden zwar im zusammenhang mit einer indymedia-untersuchung gefunden, aber ob es einen zusammenhang zur indymedia gibt, lässt die polizei vollkommen offen.
ich hoffe, du erkennst auch, daß das ein unterschied ist.
netzpolitik.org schrieb:
Der Polizei zufolge hätten in der KTS regelmäßige Indymedia-Treffen stattgefunden. In welchen Räumen die vermeintlichen Waffen dort festgestellt wurden, sagt die Polizei nicht. Die KTS ist ein mehrstöckiges Gebäude mit Konzert-, Versammlungs- und Veranstaltungsräumen sowie mehreren Büros. Viele der Räume sind offen zugänglich.
de maiziere stellt in seiner pressekonferenz einen direkten zusammenhang zu indymedia her. die polizeit bestätigt auf direkte nachfrage diesen zusammenhang nicht.
Ja, Du hast sicher Recht. Der Innenminister schiebt den Betreibern von indymedia vetbal Waffen unter, die von der Polizei gefunden wurden oder auch nicht. Wer weiß, wem sie gehören.
Mit der Schließung des Portals hat der Waffenfund eh nichts zu tun. Die Begründung ist ja der Inhalt.
Deine Infos beziehst Du von der Internetplattform netzpolitik.org, die über sich selbst schreibt:
"Wir verstehen uns als journalistisches Angebot, sind jedoch nicht neutral. Wir engagieren uns für digitale Freiheitsrechte und ihre politische Umsetzung."
Also ein Lobbyist.
Viel Resonanz auf ihr journalistisches Angebot scheint die nicht neutrale Internetplattform im vorliegenden Fall aber nicht zu erhalten. Wahrscheinlich halten viele Medien den Fall für arg konstruiert.
Mit der Schließung des Portals hat der Waffenfund eh nichts zu tun. Die Begründung ist ja der Inhalt.
Deine Infos beziehst Du von der Internetplattform netzpolitik.org, die über sich selbst schreibt:
"Wir verstehen uns als journalistisches Angebot, sind jedoch nicht neutral. Wir engagieren uns für digitale Freiheitsrechte und ihre politische Umsetzung."
Also ein Lobbyist.
Viel Resonanz auf ihr journalistisches Angebot scheint die nicht neutrale Internetplattform im vorliegenden Fall aber nicht zu erhalten. Wahrscheinlich halten viele Medien den Fall für arg konstruiert.
hawischer schrieb:
Ja, Du hast sicher Recht. Der Innenminister schiebt den Betreibern von indymedia vetbal Waffen unter, die von der Polizei gefunden wurden oder auch nicht. Wer weiß, wem sie gehören.
Mit der Schließung des Portals hat der Waffenfund eh nichts zu tun. Die Begründung ist ja der Inhalt.
Deine Infos beziehst Du von der Internetplattform netzpolitik.org, die über sich selbst schreibt:
"Wir verstehen uns als journalistisches Angebot, sind jedoch nicht neutral. Wir engagieren uns für digitale Freiheitsrechte und ihre politische Umsetzung."
Also ein Lobbyist.
Viel Resonanz auf ihr journalistisches Angebot scheint die nicht neutrale Internetplattform im vorliegenden Fall aber nicht zu erhalten. Wahrscheinlich halten viele Medien den Fall für arg konstruiert.
Also, ich verstehe dich nicht. Den Beweis, dass De Maiziere mit seiner Unterstellung Erfolg hatte, hat Xaver doch geliefert, indem er dich und die FAZ zitierte. Zusammenhang hergestellt, Plan geglückt.
Und netzpolitik.org kann stehen, wo es will: es zitiert doch nur die Antworten des BMI und der Staatsanwaltschaft Karlsruhe auf ihre Nachfrage. Sind das auch Lobbyisten?
hawischer schrieb:
So wird durch Verdrehungen oder Unterstellung von angeblich benutzten Begriffen ein angeblicher Skandal oder Lüge aufgedeckt.
hawischer schrieb:
Frage mich, wenn ich das Foto in der FAZ anschaue, warum "friedliebende" Menschen solche Dinge bei sich aufbewahren?
FAZ schrieb:
Sortiment für den Klassenkampf: Diese Waffen wurden bei den Betreibern von linksunten.indymedia gefunden.
es ist halt die frage, wo die verdrehung der tatsachen dann war. wenn sich denn de maiziere ganz anders ausgedrückt hat, warum schreibst du es, warum schreibt die faz es dann ganz anders?
die verdrehung ist da wohl deutlich früher entstanden....
und fragst du dich denn nicht, warum sich auch die faz an dieser verdrehung der tatsachen beteiligt?
hör dir zur beantwortung der frage einfach nochmal die pressekonferenz an. de maiziere stellt die waffenfunde in direkten zusammenhang zur it und anderen funden, die mit indymedia zu tun haben. interessant ist dann das, was du weggelassen hast, es ist von objekten die rede, die in unmittelbaren zusammenhang mit den betreibern stehen.
kein wort davon, daß es nur im gebäude gefunden wurde, in dem sich die räume befanden, die indymedia unter anderen genutzt hat, geschweige denn davon, daß es möglicherweise noch nicht mal in diesen räumen gefunden wurde.
es wäre ein leichtes gewesen, dies klarzustellen. das wurde nicht gemacht.
und jetzt wird sich noch erdreistet, den spiess umzudrehen und denjenigen, die das klargestellt haben eine verdrehung der tatsachen zu unterstellen.
das ist schon mehr als dreist.
aber am ende ist es so, de maiziere hat nicht wirklich gelogen. aber er hat den eindruck entstehen lassen, daß die waffenfunde in unmittelbarem zusammenhang mit den betreibern stehen.
irgendjemand (und wenn es nicht de maiziere war, dann einer seiner untergebenen) hat das bewusst gemacht.
Xaver08 schrieb:hawischer schrieb:
So wird durch Verdrehungen oder Unterstellung von angeblich benutzten Begriffen ein angeblicher Skandal oder Lüge aufgedeckt.
hawischer schrieb:
Frage mich, wenn ich das Foto in der FAZ anschaue, warum "friedliebende" Menschen solche Dinge bei sich aufbewahren?
FAZ schrieb:
Sortiment für den Klassenkampf: Diese Waffen wurden bei den Betreibern von linksunten.indymedia gefunden.
es ist halt die frage, wo die verdrehung der tatsachen dann war. wenn sich denn de maiziere ganz anders ausgedrückt hat, warum schreibst du es, warum schreibt die faz es dann ganz anders?
die verdrehung ist da wohl deutlich früher entstanden....
und fragst du dich denn nicht, warum sich auch die faz an dieser verdrehung der tatsachen beteiligt?
hör dir zur beantwortung der frage einfach nochmal die pressekonferenz an. de maiziere stellt die waffenfunde in direkten zusammenhang zur it und anderen funden, die mit indymedia zu tun haben. interessant ist dann das, was du weggelassen hast, es ist von objekten die rede, die in unmittelbaren zusammenhang mit den betreibern stehen.
kein wort davon, daß es nur im gebäude gefunden wurde, in dem sich die räume befanden, die indymedia unter anderen genutzt hat, geschweige denn davon, daß es möglicherweise noch nicht mal in diesen räumen gefunden wurde.
es wäre ein leichtes gewesen, dies klarzustellen. das wurde nicht gemacht.
und jetzt wird sich noch erdreistet, den spiess umzudrehen und denjenigen, die das klargestellt haben eine verdrehung der tatsachen zu unterstellen.
das ist schon mehr als dreist.
aber am ende ist es so, de maiziere hat nicht wirklich gelogen. aber er hat den eindruck entstehen lassen, daß die waffenfunde in unmittelbarem zusammenhang mit den betreibern stehen.
irgendjemand (und wenn es nicht de maiziere war, dann einer seiner untergebenen) hat das bewusst gemacht.
Na ja, Dein Beitrag ist schon arg konstruiert. Auch der Vorwurf der Dreistigkeit. Geschenkt, das ist nicht mein Problem.
Ich habe einen FAZ-Beitrag verlinkt (Beitrag 531) in dem steht (Zitat):
"Doch zur Überraschung der Polizei fanden die Beamten neben Laptops und IT-Technik zahlreiche Waffen, wie sie gewaltbereite Linksextremisten bei Straßenschlachten mit der Polizei oder Rechtsextremisten benutzen. Dazu gehörten Schlagstöcke, Elektroschocker, Zwillen und Butterflymesser. Gefunden wurden sie im Zentrum KTS und im Keller des Wohnhauses eines der mutmaßlichen Betreiber."
Andere Informationen habe ich bis dato nicht.
In einem stimme ich Dir zu:
(Zitat):"aber am ende ist es so, de maiziere hat nicht wirklich gelogen. aber er hat den eindruck entstehen lassen, daß die waffenfunde in unmittelbarem zusammenhang mit den betreibern stehen."
Ja, so ist es. Die Waffen wurden schließlich im Zusammenhang mit der indyamedia-Untersuchung gefunden.
Aber in unserem Land haben ja die Betreiber die Möglichkeit, das alles rechtlich prüfen zu lassen. Dann erfahren wir vielleicht ihre Identitäten (Journalisten?). Warten wir es ab.
Ansonsten könnte man hier im thread auch mal über die Inhalte der Plattform diskutieren. Wenn es jemanden interessiert, den Eindruck habe ich aber eher nicht.
hawischer schrieb:
Na ja, Dein Beitrag ist schon arg konstruiert. Auch der Vorwurf der Dreistigkeit. Geschenkt, das ist nicht mein Problem.
so so. mein beitrag ist konstruiert? was ist denn an meinem beitrag konstruiert?
hawischer schrieb:
Ich habe einen FAZ-Beitrag verlinkt (Beitrag 531) in dem steht (Zitat):
"Doch zur Überraschung der Polizei fanden die Beamten neben Laptops und IT-Technik zahlreiche Waffen, wie sie gewaltbereite Linksextremisten bei Straßenschlachten mit der Polizei oder Rechtsextremisten benutzen. Dazu gehörten Schlagstöcke, Elektroschocker, Zwillen und Butterflymesser. Gefunden wurden sie im Zentrum KTS und im Keller des Wohnhauses eines der mutmaßlichen Betreiber."
Andere Informationen habe ich bis dato nicht.
doch es gibt mittlerweile andere informationen, sie stammen aus dem artikel von netzpolitik.org, den du erwähnt und kritisiert hast, aber dann wohl offensichtlich nicht gelesen hast.
netzpolitik.org schrieb:
Erst eine neuerliche Anfrage beim BMI brachte einen Tag später das Ergebnis, dass sämtliche Funde nicht in Privatwohnungen, sondern im Freiburger autonomen Kulturzentrum KTS gemacht worden sind. Dies teilte eine Pressesprecherin telefonisch mit.
hawischer schrieb:
In einem stimme ich Dir zu:
(Zitat):"aber am ende ist es so, de maiziere hat nicht wirklich gelogen. aber er hat den eindruck entstehen lassen, daß die waffenfunde in unmittelbarem zusammenhang mit den betreibern stehen."
Ja, so ist es. Die Waffen wurden schließlich im Zusammenhang mit der indyamedia-Untersuchung gefunden.
lach. das ist grotesk. sie wurden zwar im zusammenhang mit einer indymedia-untersuchung gefunden, aber ob es einen zusammenhang zur indymedia gibt, lässt die polizei vollkommen offen.
ich hoffe, du erkennst auch, daß das ein unterschied ist.
netzpolitik.org schrieb:
Der Polizei zufolge hätten in der KTS regelmäßige Indymedia-Treffen stattgefunden. In welchen Räumen die vermeintlichen Waffen dort festgestellt wurden, sagt die Polizei nicht. Die KTS ist ein mehrstöckiges Gebäude mit Konzert-, Versammlungs- und Veranstaltungsräumen sowie mehreren Büros. Viele der Räume sind offen zugänglich.
de maiziere stellt in seiner pressekonferenz einen direkten zusammenhang zu indymedia her. die polizeit bestätigt auf direkte nachfrage diesen zusammenhang nicht.