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stefank

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Nicht falsch verstehen: ich bin Eintracht Fan ,und meine Freunde haben keine Ahnung von Fußball und sind deshalb FC Fans geworden ?.
Wir wollen morgen um 13 Uhr in Frankfurt sein und vor dem Spiel noch die Konferenz gucken!
Und damit wir nicht Zuspät zum Spiel kommen , wollten wir in der Nähe vom Waldstadion Fußball gucken.
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radu schrieb:

Nicht falsch verstehen: ich bin Eintracht Fan ,und meine Freunde haben keine Ahnung von Fußball und sind deshalb FC Fans geworden ?.
Wir wollen morgen um 13 Uhr in Frankfurt sein und vor dem Spiel noch die Konferenz gucken!
Und damit wir nicht Zuspät zum Spiel kommen , wollten wir in der Nähe vom Waldstadion Fußball gucken.

Dann würde ich das O'Reillys am Hauptbahnhof empfehlen. Eher neutraler Boden, auf dem man auch mit FClern klarkommen sollte. Mit der S-Bahn ist man dann in 15 Minuten am Stadionbahnhof.
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Gut, dass er uns daheim pfeift, da ist die Bilanz wenigstens ausgeglichen 4S - 2U - 4N. Auswärts steht die Bilanz bei 2U und 4N. Gegen die Ziegenfigger hat er uns noch nie gepfiffen. Unter seiner Leistung gab es insgesamt nur einen Platzverweis, g-r für Flum 2013 in Freiburg,
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Basaltkopp schrieb:

Gut, dass er uns daheim pfeift, da ist die Bilanz wenigstens ausgeglichen 4S - 2U - 4N. Auswärts steht die Bilanz bei 2U und 4N. Gegen die Ziegenfigger hat er uns noch nie gepfiffen. Unter seiner Leistung gab es insgesamt nur einen Platzverweis, g-r für Flum 2013 in Freiburg,

Werner, bist du es?
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Hallo Eintracht Fans , ich bin morgen mit 3 FC Fans im Stadion.
Wir wollen die Konferenz 15:30 in Frankfurt gucken , bevor wir ins Stadion gehen.
Wo kann das gut machen , in der Nähe vom Waldstadion ???

Nur die SGE
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radu schrieb:

Hallo Eintracht Fans , ich bin morgen mit 3 FC Fans im Stadion.
Wir wollen die Konferenz 15:30 in Frankfurt gucken , bevor wir ins Stadion gehen.
Wo kann das gut machen , in der Nähe vom Waldstadion ???


Nur die SGE

Ich glaube, es gibt keine Fussballkneipe in Frankfurt, vor der man mitgeführte Geissböcke anbinden kann.
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Ffm60ziger schrieb:

2,8?

Du verwechselst schon wieder was. 2,8 in Prozent war das Wahlergebnis deiner Linkspartei in Rheinland Pfalz.
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hawischer schrieb:  


Ffm60ziger schrieb:
2,8?


Du verwechselst schon wieder was. 2,8 in Prozent war das Wahlergebnis deiner Linkspartei in Rheinland Pfalz.

Da du ja  beim letzten Mal nicht wusstest, was das sein soll: Das z.B. ist nicht sehr nichtrechtskonservativ formuliert.
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FrankenAdler schrieb:

-Übergriffe auf Flüchtlinge: 2277 Beiträge
-Brauner Terror in D: 688 Beiträge
-Pegida ...: 3611 Beiträge
-AfD ...: 7036 Beiträge

Dann müssen wir fairerweise aber auch den 'Wählt die Linke' (bei 941 gesperrt) und den 'von grüner Politk terrorisiert' (606) dazunehmen.
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Raggamuffin schrieb:  


FrankenAdler schrieb:
-Übergriffe auf Flüchtlinge: 2277 Beiträge
-Brauner Terror in D: 688 Beiträge
-Pegida ...: 3611 Beiträge
-AfD ...: 7036 Beiträge


Dann müssen wir fairerweise aber auch den 'Wählt die Linke' (bei 941 gesperrt) und den 'von grüner Politk terrorisiert' (606) dazunehmen.

Ich finde es sehr übel, wie hier vom Mitternachtshonk-Problem abgelenkt werden soll.
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Ich sehe das aus statistischen Zwecken folgendermaßen:

Während der Rechtenthread erst 245 Beiträge hat, aber schon seiT 10.09.09 besteht, hat der Linkenthread schon 447 Beiträge wurde aber erst am 02.05.16 eröffnet!
Man sieht doch daran die Priorität der Lage!
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stormfather3001 schrieb:

Ich sehe das aus statistischen Zwecken folgendermaßen:


Während der Rechtenthread erst 245 Beiträge hat, aber schon seiT 10.09.09 besteht, hat der Linkenthread schon 447 Beiträge wurde aber erst am 02.05.16 eröffnet!
Man sieht doch daran die Priorität der Lage!

Vollkommen richtig. Was aber nicht veschwiegen werden darf, ist dieser Thread: Obwohl auch schon seit dem 22.06.09 offen, ist er mit 16805 Beiträgen absoluter Priorität-der-Lage-Sieger: http://community.eintracht.de/forum/diskussionen/104535
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Manche Beiträge von Dir sind so bösartig, dass mehr als ein Wort zuviel ist. Damit möchte ich die weitere Diskussion mit Dir aus persönlichen Gründen beenden.
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hawischer schrieb:

Manche Beiträge von Dir sind so bösartig, dass mehr als ein Wort zuviel ist. Damit möchte ich die weitere Diskussion mit Dir aus persönlichen Gründen beenden.

Das ist dir unbenommen. Ich werde mir allerdings weiterhin erlauben, meine Ansichten zu deinen Beiträgen zu äußern.
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Quatsch
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Um mich der Diskussionshöhe anzupassen: Selber Quatsch.
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Da es in beiden thread nahezu ausschließlich um Gewalt geht und die jeweilige eine Seite der anderen die passenden links unterbreitet und es nach ein paar posts persönlich wird schlage ich vor, beide zu schließen. Eine Zierde für das Forum sind sie wahrlich nicht.
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hawischer schrieb:

Da es in beiden thread nahezu ausschließlich um Gewalt geht und die jeweilige eine Seite der anderen die passenden links unterbreitet und es nach ein paar posts persönlich wird schlage ich vor, beide zu schließen. Eine Zierde für das Forum sind sie wahrlich nicht.

Es sollte jedem klar sein, was hier versucht wird. In einer Zeit, in der es einen rapiden Anstieg an fremdenfeindlicher Gewalt gibt, wird vorgeschlagen, einen Thread, der darüber berichtet, zu schließen. Als Begründung dient ein anderer Thread, der über linke Gewalt berichtet, und auch geschlossen werden soll. Beabsichtigtes Ergebnis: Über fremdenfeindliche Gewalt soll in diesem Forum nicht mehr geredet werden. Netter Versuch. Aber selbstverstândlich geht es ja nur darum, dass du jegliche Gewalt ganz schlimm findest, nicht wahr?
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in der EU geht´s zu wie in einer Disco.....

Der Deutsche steht hinter der Theke u. arbeitet,

Franzosen ,Italiener u. Spanier sind am Feiern.

Der Brite besäuft sich u. geht früher.

Der Grieche ist pleite.

Und der Türke steht draußen , diskutiert seit Stunden mit dem Türsteher u. kommt trotzdem nicht rein.
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pelo schrieb:

in der EU geht´s zu wie in einer Disco.....


Der Deutsche steht hinter der Theke u. arbeitet,


Franzosen ,Italiener u. Spanier sind am Feiern.


Der Brite besäuft sich u. geht früher.


Der Grieche ist pleite.


Und der Türke steht draußen , diskutiert seit Stunden mit dem Türsteher u. kommt trotzdem nicht rein.

Warum denn aufhören, wenn's am Stammtisch gerade so schön dumpf wird:

Der Pole klaut dem Deutschen vor der Disko das Auto

Der Schwarze treibts mit der Frau des Deutschen

Und der Iwan spielt dazu auf der Stalinorgel
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SGE_Werner schrieb:  


Tafelberg schrieb:
gibt es Beispiele für berufliche Nachteile, von denen die AfD spricht?


Vielleicht meinen sie ja sowas...https://www.tw-ratingen.de/Kuendigung-nach-Facebook-Kommentar---Hoffe-das-alle-verbrennen-_3320.aspx


... oder einfach nur, dass rechtes Gedankengut bei einigen Betrieben/Behörden/Chefs nicht gut ankommt und daraus Nachteile resultieren. Das halte ich jetzt für mehr als plausibel, dass dem so ist. Was die AfD uns vermitteln will, ist, dass dies ungerechtfertigt passiert.


Das würde mich ja nicht mal stören, dass sie das so schreibt. Lächerlich wird es halt, wenn man sich aufregt, wenn andere Parteien auf die beruflichen Nachteile von Migranten durch Vorurteile hinweist. Kopftuchträgerinnen sind auch gesellschaftlich stigmatisiert und erleben berufliche Nachteile, selbst wenn sie in ihrem Beruf keinen Kundenkontakt haben etc.
Das ist einfach verlogen.

http://www.berliner-kurier.de/news/panorama/fristlose-kuendigung-manager-gefeuert--weil-er--negerkuss--bestellte-24431146

sowas gibt es manchmal auch.
aber ich denke mal, die afd meint nicht nur solche fälle.
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singender_hesse schrieb:  


http://www.berliner-kurier.de/news/panorama/fristlose-kuendigung-manager-gefeuert--weil-er--negerkuss--bestellte-24431146


sowas gibt es manchmal auch.
aber ich denke mal, die afd meint nicht nur solche fälle.

Zugegebenermaßen ist es schwer, in diesem Fall den tatsächlichen Sachverhalt zu beurteilen, da beide Seiten sich sehr bedeckt halten. Allerdings: Glaubst du ernstlich, es wäre so gewesen, dass der Mitarbeiter ganz harmlos einen Schokoschaumkuss essen wollte, aus Versehen und ohne böse Absicht  "Negerkuss" zu einer Kantinenmitarbeiterin aus Kamerun gesagt hatte und Thomas Cook daraufhin einen zehnjährigen Mitarbeiter fristlos feuert? Oder vieleicht doch, wie man der FNP als Aussage des Unternehmen entnehmen kann: "Es habe sich aber um keinen einmaligen Vorfall gehandelt, sondern um eine fortgesetzte Provokation gegen die betroffene Person über einen längeren Zeitraum."
http://www.fnp.de/rhein-main/Negerkuss-bestellt-Manager-gefeuert;art801,2119654
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Ich werde mir nicht anmaßen, eine Meinung zur wissenschaftlichen Mikrationsforschung zu äußern Da bist Du mir sicher voraus.
Ich fand seine Beschreibung der unterschiedlichen Positionen aber gut passend zur Diskussion hier im Forum, da findet man diese. Ich habe es in meinem Beitrag erwähnt. Den Text des Artikels habe ich nur aufgrund des Umfanges reduziert. Zuviel Text liest keiner. Die von Dir zitierten Passagen erscheinen mir ebenso nachvollziehbar, wie die von mir aufgeführte Passagen.
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hawischer schrieb:

Die von Dir zitierten Passagen erscheinen mir ebenso nachvollziehbar, wie die von mir aufgeführte Passagen.

Dann, ohne jeglichen Sarkasmus, meine Anerkennung fur diese Bereitschaft zur Akzeptanz eines Arguments. Das Weglassen des von mir zitierten Teils spielt unter diesen Umständen selbstverständlich keine Rolle.
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Derzeit bin ich hin und wieder mit der Katalogisierung der Nachrichten ab 1989 beschäftigt. Sprich, welche Themen in welcher Sendung vorkamen. Ich bin ein bisschen bekloppt. Ist aber hochinteressant, vor allem auch "statistisch" , wenn man sieht, in wie weit sich Themenschwerpunkte in Form von Sendezeit verschieben. Derzeit bin ich dort im Oktober 1990 angelangt. Beim Fußball geht es mit dem Rest von September 96 weiter

Kleines Paket...

17.09.1996  ab 13:00    DFB-Pokal: VfB Oldenburg - Werder Bremen 1:2    https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-214589.html
21.09.1996  ab 9:30 VfB Stuttgart - Fortuna Düsseldorf 0:2 / Borussia Mönchengladbach - Borussia Dortmund 5:1 https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-215811.html
22.09.1996  ab 12:15    Bayer Leverkusen - SC Freiburg 5:3  https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-215815.html
24.09.1996  ab 12:30    UEFA-Pokal: Karlsruher SC - Rapid Bukarest 4:1  https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-217589.html
25.09.1996  ab 11:00    UEFA-Pokal: Borussia Mönchengladbach - Arsenal London 3:2 (unter Beobachtung des zukünftigen Trainers Arsene Wenger)  https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-217583.html
27.09.1996  ab 13:15    Auslosung Internationale Wettbewerbe    https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-218023.html
28.09.1996  ab 9:30 Werder Bremen - Bayern München 3:0 / 1860 München - VfB Stuttgart 2:5 https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-218027.html

Politisch ist zu dem Zeitpunkt interessant: NATO-Osterweiterung, Tote in Israel bei Ausschreitungen usw.
Und Internet-Betreiber werden gezwungen, indizierte Internet-Seiten zu sperren bzw. Sperrvorrichtungen für den Kinderschutz einzurichten.

Und zwei schöne Beispiele, dass vor 20 Jahren die Rhetorik selbst links der Mitte wohl eher der heutigen Rechts-Rhetorik entsprochen hätte...
Ein Mal bricht sich das Bann in einem Sexual-Mord-Delikt im September 1996 und zum anderen gab es einen sehr interessanten Bericht, wie man mit der hohen Zahl an bettelnden Deutschen (die aber keine Straftaten begehen) durch die deutlich steigenden Sozialhilfeempfängerzahlen umgeht, dazu gab es einen Bericht aus Hamburg, der bestens offenbart, dass es immer einfach eine Gruppe in der Gesellschaft geben muss, die als "Sau durchs Dorf" getrieben werden muss.

In einem internen Papier der Hamburger Verwaltung damals hieß es: "Sozial unangepasste Menschen sollen aus der Innenstadt entfernt werden."
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SGE_Werner schrieb:

In einem internen Papier der Hamburger Verwaltung damals hieß es: "Sozial unangepasste Menschen sollen aus der Innenstadt entfernt werden."

Da muss man leider nicht bis Hamburg gehen, um solche soziale Eiseskälte aufzufinden. Ich habe mich sofort an die unsägliche Fankfurter Praxis aus dieser Zeit erinnert, und auch diesen Artikel dazu gefunden: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9236142.html
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WuerzburgerAdler schrieb:

Der Migrant hat nämlich bei seiner Integration fremdenunfreundliche Akte, Reden und Aktionen zu ignorieren und seine Integration trotzdem "unabdingbar" zu betreiben. Auch offener Rassismus, Schikanen oder Benachteiligungen sind kein Grund für den Migranten, in diesem Bemühen nachzulassen. Die multikulturelle Gesellschaft ist nämlich gescheitert, das haben wir, die AfD, gestern so beschlossen. Das hat den Migranten aber nicht zu interessieren; vielmehr hat er die Pflicht, sich weiter unabdingbar zu unterwerfen. Integrieren. Oder so ähnlich.

ich zitiere einmal Steffen Mau (Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin) aus seinem Beitrag im Tagesspiegel vom 25.07.2016:

"Schon seit Längerem stehen sich jene, die auf Assimilation setzen, und jene, die im Multikulturalismus oder der postmigrantischen Gesellschaft die Zukunft sehen, gegenüber. Mit den neuen Migrationsbewegungen verschärft sich dieser Konflikt der Perspektiven: Während die Assimilationisten verstärkt darauf drängen, dass Integration nur gelingen kann, wenn man sich an die Aufnahmegesellschaft hinsichtlich Sprache, Werteinstellungen oder Freundschaftsnetzwerken anpasst, verweist das andere Lager auf die vielen Diskriminierungserfahrungen, die Migranten machen müssen..."

(siehe: Position Würzburger und pelo)

"Zwischen diesen Fronten finden nun vermehrt Scharmützel statt und erzeugen ihre eigenen Schäden. Da ist einmal der Vorwurf der Verdrängung realer Integrationsprobleme durch folkloristische Multikulti-Ideologie. Da ist zum anderen der Vorwurf des Erzwingens von Integration unter Preisgabe von Identität und Herkunftskultur und des Übersehens der strukturellen Barrieren, an denen Integration heute oftmals scheitert. Schnell wird es dann persönlich."

"Integration also nur als Assimilationsauflage zu propagieren, ist ebenso unrealistisch wie die Erwartung, dass die gesamte Gesellschaft auf Willkommensmodus schalten müsse und man den Migranten nichts zumuten dürfe.
Erst wenn beide sich bewegen, wird ein Schuh daraus. Dass dabei religiös geprägte Wertesysteme Integration leichter oder schwerer machen können, liegt eigentlich auf der Hand."

"Es gibt auch Akkomodation – das heißt: gesellschaftliche Gewöhnung - an größere soziale Heterogenität. Dennoch ist der Weg dorthin oft konfliktreich und Scheitern ist nicht ausgeschlossen. Ursachen können Ressentiments der Alteingesessenen, strukturelle Diskriminierung oder die anhaltende kulturelle Distanz von Zuwanderergruppen sein, die eher unter sich bleiben, als sich in die Gesellschaft hineinzubewegen."
"Wir brauchen nicht nur Vereinfachung und Zuspitzung, sondern immer auch den Verweis auf die Grenzen des Wissens und die Pluralität der Ansätze."

Keiner kennt den Königsweg.  

Und noch einmal Herr Mau:
"Das Vermengen von methodischer Kritik, persönlicher Diffamierung und politischer Positionierung trägt eigene Risiken.
Solche Vorwürfe entziehen sich der wissenschaftlichen Kontroverse und leiten die Richtigkeit ihrer Position aus moralischen Grundüberzeugungen ab. Das verdeckt den Kern der Auseinandersetzung, den offenen Streit um Paradigmen, Methoden und Interpretationen, der die Wissenschaft ausmacht."
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hawischer schrieb:

ich zitiere einmal Steffen Mau (Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin) aus seinem Beitrag im Tagesspiegel vom 25.07.2016:

Ehrlich gesagt, stimme ich Maus Darstellung der Debatte nicht zu. Er bleibt jeglichen Beleg für die Existenz der angeblichen Befürworter einer naiven Willkommenskultur unter den Migrationsforschern schuldig. Ich halte dies für seine Erfindung. Auch seine Beurteilung Koopmans teile ich nicht. Ich bin der Ansicht, dass sich bei Koopmann durchaus Belege für eine fehlerhafte Pauschalisierung von Islamkritik finden.
Dass du aber Maus Artikel und Ansichten positiv anführst, und auch Passagen wie

"*Im Bildungssystem und bei Bewerbungen auf dem Arbeitsmarkt ist es ebenso: Eine Katharina oder ein Konstantin werden oftmals einer Ayse oder einem Ahmet vorgezogen. Im Alltag sind solche Diskriminierungserfahrungen nicht selten ein Anlass, sich vermehrt auf die eigene Gemeinschaft und Kultur zurückzuziehen. Es gibt eine systematische Verschränkung von manchmal offensichtlichen, manchmal subtilen Zurückweisungserfahrungen und dem Rückbezug auf die eigene Herkunftsgruppe. Fremd- und Selbstexklusion greifen ineinander.

Gesellschaften tun sich schwer mit Zuwanderung und wachsender Diversität. Nicht selten gehen diese Prozesse mit verstärktem „ethnischen Wettbewerb“ zwischen Gruppen und „Überfremdungsängsten“ aufseiten der einheimischen Bevölkerung einher. Ablehnung und Misstrauen gegenüber Neuankömmlingen sind weitverbreitet. Nach einer neuen Umfrage des US-Meinungsforschungsinstituts Pew haben immerhin 29 Prozent der Deutschen eine negative Sicht auf Muslime. Der empfundene „Diversitätsstress“ ist allerdings oftmals dort besonders hoch, wo die wenigsten Migranten wohnen.

Es gibt auch Akkomodation – das heißt: gesellschaftliche Gewöhnung - an größere soziale Heterogenität. Dennoch ist der Weg dorthin oft konfliktreich und Scheitern ist nicht ausgeschlossen. Ursachen können Ressentiments der Alteingesessenen, strukturelle Diskriminierung oder die anhaltende kulturelle Distanz von Zuwanderergruppen sein, die eher unter sich bleiben, als sich in die Gesellschaft hineinzubewegen.

Problematisch am Ansatz der Assimilationisten ist auch die Essentialisierung von Kultur und Religion. Werte erscheinen als fixiert und unbeweglich, die Vielfalt sozialer Praxen gerät ins Hintertreffen. Mit dem einen Auge der Assimilationstheorie übersieht man leicht die Zweiseitigkeit eines jeden Integrationsprozesses. Allein auf die Anpassungsbereitschaft der Migranten zu setzen, ist verfehlt. Eine solche Perspektive steht in der Gefahr, von den Migranten alles zu verlangen und von der Gesellschaft nichts. Niemand kann sich von seiner Herkunftskultur so einfach lösen – das käme einer Entwurzelung gleich. Deshalb muss man auch auf die Veränderungsbereitschaft der Gesellschaft setzen."*

dir zu eigen machst, finde ich erstaunlich und aller Ehren wert.
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bitte Stefank. Aragorn sagt das gerne für dich...
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pelo schrieb:

bitte Stefank. Aragorn sagt das gerne für dich...

Ich bitte ernsthaft für meine Verwechslung um Entschuldigung. Allerdings sollte es auch dir zu denken geben, dass ich bei diesem Beitrag an Spielmacher/Aragorn als Autor dachte.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Die multikulturelle Gesellschaft ist nämlich gescheitert, das haben wir, die AfD, gestern so beschlossen

Ja das mit dem Gedächtnis bei euch älteren Herrschaften ist so ne Sache....

Das haben andere schon längst zuvor beschlossen. Zum Beispiel Eure neuerdings so beliebte Bundeskanzlerin...

https://www.youtube.com/watch?v=Xuq0Bnw1DzQ

Kannst gerne auch noch ein Video vom Jahr 2000  haben.Die afd glaub ich,gabs damals noch nicht o. täusch ich mich ...
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pelo schrieb:  


WuerzburgerAdler schrieb:
Die multikulturelle Gesellschaft ist nämlich gescheitert, das haben wir, die AfD, gestern so beschlossen


Ja das mit dem Gedächtnis bei euch älteren Herrschaften ist so ne Sache....


Das haben andere schon längst zuvor beschlossen. Zum Beispiel Eure neuerdings so beliebte Bundeskanzlerin...


https://www.youtube.com/watch?v=Xuq0Bnw1DzQ


Kannst gerne auch noch ein Video vom Jahr 2000  haben.Die afd glaub ich,gabs damals noch nicht o. täusch ich mich ...

Merkel ist also eine CDU-Politikerin, die schon immer absolut opportunistisch agiert, den eigenen Machterhalt an erste Stelle gesetzt und während der Flüchtlingskrise eine neuerliche Verschärfung des Ausländer- und Flüchtlingsrechts der übelsten Art durchgesetzt hat? Gut, dass es mal einer sagt. Danke, Aragorn.
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was war?!
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Rolle13 schrieb:

was war?!

Reisig, ausgerechnet Reisig meinte, gegen Bruchhagen nachtreten zu müssen, aber auf die ganz Doofe.
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Siehste Werner, schau Dir mein Ausgangsstatement an und was dann daraus wird.
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hawischer schrieb:

Siehste Werner, schau Dir mein Ausgangsstatement an und was dann daraus wird.

https://m.youtube.com/watch?v=tnVKGgPpETs
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Der Freundeskreis der Linken hat sich nun geäußert. Auch mit dem Reflex, wer nicht links ist der ist rechts. Soweit nichts neues.
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hawischer schrieb:

Der Freundeskreis der Linken hat sich nun geäußert. Auch mit dem Reflex, wer nicht links ist der ist rechts. Soweit nichts neues.

Jetzt mal so ganz ehrlich. Wir sind hier doch unter uns. Keiner hört zu. Also: So ganz, ganz dolle nichtrechtskonservativ biste im Grunde auch nicht, oder?
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reggaetyp schrieb:

Ich weiß nicht so genau, was dieser Beitrag bringen soll.
Solche und schlimmere Ereignisse von Nazis gegen Linke, Ausländer, unliebsame Bürgermeister oder Zeitungsredaktionen ereignen sich in Deutschland jeden Tag, ständig.
Kann man hier auch reinschreiben, bringt einen zwar nicht in der Diskussion weiter, würde allerdings verdeutlichen, von woher die Gefahr wirklich droht.


Quantitativ. Und qualitativ, wenn man so will.

Ja so ist das. Die Linken sagen, die Gefahr droht von rechts und die Rechten sagen, die Gefahr droht von links.
und so schaukeln sich beide Seiten schön gegenseitig hoch.
Und ich sage, die Gefahr droht von beiden Seiten.
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hawischer schrieb:  


Ja so ist das. Die Linken sagen, die Gefahr droht von rechts und die Rechten sagen, die Gefahr droht von links.
und so schaukeln sich beide Seiten schön gegenseitig hoch.
Und ich sage, die Gefahr droht von beiden Seiten.

"Auf der Polizeiwache fragt eine ehemalige Klassenkameradin, ein Punkmädchen, Stefan: „Bist du links oder rechts?“ Der bellt so verunsichert wie aggressiv zurück: „Was hast denn du jetzt für ein Problem? Kann man nicht einfach normal sein?“ Sie daraufhin lakonisch: „Also biste rechts.“

"Wir sind jung. Wir sind stark."
Deutschland 2014. 128 Minuten
Regie: Burhan Qurbani