
WürzburgerAdler
33552
Nochmal zu Marmoush:
Nach eigenem Bekunden hat er in den letzten beiden Jahren sehr intensiv an sich und seinem Spiel gearbeitet. Dies spiegelt sich in seiner Scorelist wider, aber auch in jeder Phase seines Spiels. Den Move, den er vor dem 1:0 gemacht hat, habe ich bei ihm in dieser Saison schon öfter gesehen, den hat er sich wohl antrainiert.
Wie schon bei Alex Meier so sieht man auch bei Marmoush, was die Bereitschaft eines Spielers, individuell an sich zu arbeiten, bewerkstelligen kann.
Nach eigenem Bekunden hat er in den letzten beiden Jahren sehr intensiv an sich und seinem Spiel gearbeitet. Dies spiegelt sich in seiner Scorelist wider, aber auch in jeder Phase seines Spiels. Den Move, den er vor dem 1:0 gemacht hat, habe ich bei ihm in dieser Saison schon öfter gesehen, den hat er sich wohl antrainiert.
Wie schon bei Alex Meier so sieht man auch bei Marmoush, was die Bereitschaft eines Spielers, individuell an sich zu arbeiten, bewerkstelligen kann.
😁 Passend zun Spiel.
Was ich nicht ungeil fand:
Collins und vor allem Brown nutzten die mutlose Vorstellung des Gegners, um richtig aufzutrumpfen. Ihr 4:0 ein Sahnestück. Klasse, wie Brown seine Schnelligkeit ausnutzt.
Dahoud eher unauffällig, aber 1 Tor und 1 hervorragender Assist sowie etliche gewonnenen Defensivzweikämpfe sprechen für ihn. Dürfte noch mehr Engagement zeigen.
Zu Marmoush und Ekitiké ist alles gesagt. Vielleicht manchmal beide etwas eigensinnig. Marmoushs Scorerwerte sind sensationell. Und wir dachten, wir hätten mit Kolo Muani oder Jovic schon alles gesehen.
Was ich ungeil fand:
Bei 2:4 ein Mismatch Brown gegen Hofmann. Zwei kopfballstarke Spieler stehen in der symbolischen Mauer, aber Brown steht gegen Hofmann. wtf...
Sonst nichts Ungeiles. 😉
Collins und vor allem Brown nutzten die mutlose Vorstellung des Gegners, um richtig aufzutrumpfen. Ihr 4:0 ein Sahnestück. Klasse, wie Brown seine Schnelligkeit ausnutzt.
Dahoud eher unauffällig, aber 1 Tor und 1 hervorragender Assist sowie etliche gewonnenen Defensivzweikämpfe sprechen für ihn. Dürfte noch mehr Engagement zeigen.
Zu Marmoush und Ekitiké ist alles gesagt. Vielleicht manchmal beide etwas eigensinnig. Marmoushs Scorerwerte sind sensationell. Und wir dachten, wir hätten mit Kolo Muani oder Jovic schon alles gesehen.
Was ich ungeil fand:
Bei 2:4 ein Mismatch Brown gegen Hofmann. Zwei kopfballstarke Spieler stehen in der symbolischen Mauer, aber Brown steht gegen Hofmann. wtf...
Sonst nichts Ungeiles. 😉
DBecki schrieb:FFM-SGE-FFM schrieb:
2 Gegentore gegen so ein toten Gegner 🙂↕️🙂↕️.
Trotzdem nen klarer Sieg.
Und ihn sieben Stück eingeschenkt.
Bei allem Ärger und allen Irritationen.
Aber dass die Eintracht ihre Seele verloren hat, weil sie das D&D gesperrt hat, das ist schon am allergrößten Rad gedreht und mEn nicht nur pathetisch sondern auch übertrieben.
Wer das D&D als die Seele der Eintracht versteht oder, wie oben schon mal geschrieben, jetzt nicht mehr weiß, was er oder sie hier soll, der sollte mal ganz andere Dinge hinterfragen, bspw. warum er zur Eintracht geht und hält und was ihm oder ihr an der Eintracht wichtig ist.
Die Eintracht verkauft definitiv ihre Seele. Aber nicht über die sehr schlecht kommunizierte und umgesetzte Schließung eines Unterforums sondern über unverschämte Ticketpreise, Geldmacherei im Fanshop und beim Jürgen, Zwei-Klassen-Gesellschaft bei der Trauerfeier von Hölzenbein und dergl. mehr. Das sind Dinge, die die Fangemeinschaft direkt und im großen Stil verändern, Geld zum Distinktionsmerkmal machen und die Eintracht mehr und mehr heuchlerisch werden lassen (statt gradlinig und 'irgendwie anders'). Ein Unterforum, so toll es ist, gehört da ehrlich gesagt nur bedingt dazu, zumal wenn die Zahlen und Statistiken zum Nutzerverhalten so sind, wie von Werner aufgeführt.
Ich hab über die Eintracht die ulkigsten Menschen kennengelernt, die auch zu Freundinnen und Freunden geworden sind. Einige haben komplett konträre politische Ansichten, manche liegen mit mir voll auf Linie. Mit manchen kommt es bisweilen zu heftigen Streits aufgrund pol. Differenzen. So what, am Ende feiert man gemeinsam den Eintrachtsieg.
Von Blase also keine Spur und ich bin sehr dankbar dafür, denn es ist bereichernd und ich hätte es ohne die Eintracht nicht erlebt. Dafür braucht es aber kein D&D, auch wenn es ein spannendes und informatives Unterforum ist/war.
Also: Gehts raus und spielts Fußball
Aber dass die Eintracht ihre Seele verloren hat, weil sie das D&D gesperrt hat, das ist schon am allergrößten Rad gedreht und mEn nicht nur pathetisch sondern auch übertrieben.
Wer das D&D als die Seele der Eintracht versteht oder, wie oben schon mal geschrieben, jetzt nicht mehr weiß, was er oder sie hier soll, der sollte mal ganz andere Dinge hinterfragen, bspw. warum er zur Eintracht geht und hält und was ihm oder ihr an der Eintracht wichtig ist.
Die Eintracht verkauft definitiv ihre Seele. Aber nicht über die sehr schlecht kommunizierte und umgesetzte Schließung eines Unterforums sondern über unverschämte Ticketpreise, Geldmacherei im Fanshop und beim Jürgen, Zwei-Klassen-Gesellschaft bei der Trauerfeier von Hölzenbein und dergl. mehr. Das sind Dinge, die die Fangemeinschaft direkt und im großen Stil verändern, Geld zum Distinktionsmerkmal machen und die Eintracht mehr und mehr heuchlerisch werden lassen (statt gradlinig und 'irgendwie anders'). Ein Unterforum, so toll es ist, gehört da ehrlich gesagt nur bedingt dazu, zumal wenn die Zahlen und Statistiken zum Nutzerverhalten so sind, wie von Werner aufgeführt.
Ich hab über die Eintracht die ulkigsten Menschen kennengelernt, die auch zu Freundinnen und Freunden geworden sind. Einige haben komplett konträre politische Ansichten, manche liegen mit mir voll auf Linie. Mit manchen kommt es bisweilen zu heftigen Streits aufgrund pol. Differenzen. So what, am Ende feiert man gemeinsam den Eintrachtsieg.
Von Blase also keine Spur und ich bin sehr dankbar dafür, denn es ist bereichernd und ich hätte es ohne die Eintracht nicht erlebt. Dafür braucht es aber kein D&D, auch wenn es ein spannendes und informatives Unterforum ist/war.
Also: Gehts raus und spielts Fußball
Das, was du ansprichst, wurde ja hier auch schon erwähnt. Z. B. hier:
Es ist also nicht so, dass man die Schließung des politischen D&D als alleinigen Angriff auf das, was Eintracht Frankfurt einmal ausgemacht hat, begreift.
Das machen die meisten hier auch und sind sowohl im politischen D&D als auch im UE vertreten. Ich sehe da keinen Widerspruch oder auch Handlungsbedarf.
Wie sehr das Ganze schmerzt werden wir gleich die nächsten Tage sehen, wenn SemperFi und andere Experten zu den US-Wahlen schweigen müssen. Wenn Xaver seine von hervorragenden Recherchen gestützten Fakten zum Klimawandel, zu Migration oder anderen Themen für sich behalten muss, wenn Werner seine Statistiken nicht mehr beisteuern kann, wenn die Meinungen nicht mehr aufeinanderprallen und wenn der Pluralismus, der hier herrschte, zu Grabe getragen wurde und Fußballfans nur mehr das sind, wofür sie gebraucht werden: Einnahmen generieren, Stimmung erzeugen, Merchartikel kaufen.
Du magst es als übertrieben ansehen, was der LDKler geschrieben hat. Ich kontere mit dem Verweis darauf, dass der Unterschied zu anderen Vereinen in der Liga mehr und mehr schwindet. Nicht nur in der causa politisches D&D, da hast du natürlich recht. Aber eben auch.
sgevolker schrieb:
Das gilt jetzt nicht nur für das Forum, sondern auch für solche Aktionen wie "zum Jürgen" und ähnliche Auswüchse.
Es ist also nicht so, dass man die Schließung des politischen D&D als alleinigen Angriff auf das, was Eintracht Frankfurt einmal ausgemacht hat, begreift.
Knueller schrieb:
Also: Gehts raus und spielts Fußball
Das machen die meisten hier auch und sind sowohl im politischen D&D als auch im UE vertreten. Ich sehe da keinen Widerspruch oder auch Handlungsbedarf.
Wie sehr das Ganze schmerzt werden wir gleich die nächsten Tage sehen, wenn SemperFi und andere Experten zu den US-Wahlen schweigen müssen. Wenn Xaver seine von hervorragenden Recherchen gestützten Fakten zum Klimawandel, zu Migration oder anderen Themen für sich behalten muss, wenn Werner seine Statistiken nicht mehr beisteuern kann, wenn die Meinungen nicht mehr aufeinanderprallen und wenn der Pluralismus, der hier herrschte, zu Grabe getragen wurde und Fußballfans nur mehr das sind, wofür sie gebraucht werden: Einnahmen generieren, Stimmung erzeugen, Merchartikel kaufen.
Du magst es als übertrieben ansehen, was der LDKler geschrieben hat. Ich kontere mit dem Verweis darauf, dass der Unterschied zu anderen Vereinen in der Liga mehr und mehr schwindet. Nicht nur in der causa politisches D&D, da hast du natürlich recht. Aber eben auch.
sgevolker schrieb:SemperFi schrieb:WürzburgerAdler schrieb:
Eine eher einmalige Konstellation, die ich so nirgendwo anders finde. An Blasen habe ich kein Interesse.
Dem schließe ich mich an.
Wäre es ein anderes Thema, wäre es ein wunderbarer Elfmeter
Ruhe bitte. Ich hab's schon gemerkt. 😁
Mal eine Frage an die Runde bzw. auch an die Moderation:
Gäbe es nicht die Möglichkeit, für die Politikaffinen einfach z.B. bei discord einen Server zu eröffnen der unabhängig von der Eintracht wäre, wo aber alle Interessierten sich treffen könnten um über politische Themen oder auch andere Bereiche des Lebens zu diskutieren?
Gäbe es nicht die Möglichkeit, für die Politikaffinen einfach z.B. bei discord einen Server zu eröffnen der unabhängig von der Eintracht wäre, wo aber alle Interessierten sich treffen könnten um über politische Themen oder auch andere Bereiche des Lebens zu diskutieren?
derexperte schrieb:
Mal eine Frage an die Runde bzw. auch an die Moderation:
Gäbe es nicht die Möglichkeit, für die Politikaffinen einfach z.B. bei discord einen Server zu eröffnen der unabhängig von der Eintracht wäre, wo aber alle Interessierten sich treffen könnten um über politische Themen oder auch andere Bereiche des Lebens zu diskutieren?
Für mich gesprochen: eindeutig nein.
Als Basis für alle Gespräche und Diskussionen im D&D gilt die Sympathie für einen Fußballclub in einer Stadt, die am Main liegt. Ein Club, der - bislang zumindest - von Werten bestimmt wird, die auch die meinigen sind.
Diese gemeinsame Basis macht es möglich, dass ich mich mit ausnahmslos jedem, mit dem ich hier im D&D Kontakt hatte, auf ein Bier im Stadion treffen würde. Egal, ob er meine D&D-Meinungen teilt oder nicht.
Eine eher einmalige Konstellation, die ich so nirgendwo anders finde. An Blasen habe ich kein Interesse.
WürzburgerAdler schrieb:derexperte schrieb:
Mal eine Frage an die Runde bzw. auch an die Moderation:
Gäbe es nicht die Möglichkeit, für die Politikaffinen einfach z.B. bei discord einen Server zu eröffnen der unabhängig von der Eintracht wäre, wo aber alle Interessierten sich treffen könnten um über politische Themen oder auch andere Bereiche des Lebens zu diskutieren?
Für mich gesprochen: eindeutig nein.
Als Basis für alle Gespräche und Diskussionen im D&D gilt die Sympathie für einen Fußballclub in einer Stadt, die am Main liegt. Ein Club, der - bislang zumindest - von Werten bestimmt wird, die auch die meinigen sind.
Diese gemeinsame Basis macht es möglich, dass ich mich mit ausnahmslos jedem, mit dem ich hier im D&D Kontakt hatte, auf ein Bier im Stadion treffen würde. Egal, ob er meine D&D-Meinungen teilt oder nicht.
Eine eher einmalige Konstellation, die ich so nirgendwo anders finde. An Blasen habe ich kein Interesse.
Danke dir für die Rückmeldung.
Brodo schrieb:
Es gibt so gut wie kein Thema, dass nicht auch eine politische Dimension hat.
Man muss aber nicht davon ausgehen, dass ein Hauch politische Dimension irgendwo bei einem Thema ein Sperrgrund ist. Ich kenne so ziemlich jeden Thread dieses Forums der letzten Jahre und sehe wirklich 99 Prozent der Fälle, auf die sich die Eintracht bezieht, innerhalb des D&D.
Das sehe ich nicht so kritisch und aktuell für moderierbar. Außer man diskutiert nun außerhalb des D&D über Innenpolitik ohne Sportbezug, die US Wahl oder Israels Siedlungspolitik. Aber das wäre ohnehin wohl überall Off Topic.
Naja.
Wenn es um das Sommer-Trainingslager der Eintracht geht. Wenn es um bestimmte Werbepartner geht. Wenn es um die Nachhaltigkeit der Eintracht geht. Oder um die der Fans - Stichwort Flüge nach Berlin. Wenn es um Plastikvereine geht. Wenn es um Vorkommnisse im Stadion geht - Rassismus, Polizei, rechtsradikale Parolen etc. etc. Mal abgesehen von "Tipps und Aufstellungen für das nächste Spiel" gibt es immer und laufend Berührungspunkte mit politischen, gesellschafts- oder umweltpolitischen Themen.
Aber kein D&D mehr, wohin man das dann verlagern oder wohin man damit ausweichen könnte.
Wenn es um das Sommer-Trainingslager der Eintracht geht. Wenn es um bestimmte Werbepartner geht. Wenn es um die Nachhaltigkeit der Eintracht geht. Oder um die der Fans - Stichwort Flüge nach Berlin. Wenn es um Plastikvereine geht. Wenn es um Vorkommnisse im Stadion geht - Rassismus, Polizei, rechtsradikale Parolen etc. etc. Mal abgesehen von "Tipps und Aufstellungen für das nächste Spiel" gibt es immer und laufend Berührungspunkte mit politischen, gesellschafts- oder umweltpolitischen Themen.
Aber kein D&D mehr, wohin man das dann verlagern oder wohin man damit ausweichen könnte.
WürzburgerAdler schrieb:
Naja.
Wenn es um das Sommer-Trainingslager der Eintracht geht. Wenn es um bestimmte Werbepartner geht. Wenn es um die Nachhaltigkeit der Eintracht geht. Oder um die der Fans - Stichwort Flüge nach Berlin. Wenn es um Plastikvereine geht. Wenn es um Vorkommnisse im Stadion geht - Rassismus, Polizei, rechtsradikale Parolen etc. etc. Mal abgesehen von "Tipps und Aufstellungen für das nächste Spiel" gibt es immer und laufend Berührungspunkte mit politischen, gesellschafts- oder umweltpolitischen Themen.
Aber kein D&D mehr, wohin man das dann verlagern oder wohin man damit ausweichen könnte.
Das ist für mich schon etwas konstruiert. Ein Großteil dessen, was Du hier beschreibst, ist komplett weiterhin erlaubt. Natürlich gibt es da politische Bezüge. Aber wir reden hier von vllt. 1 oder 2 % der Beiträge und Threads außerhalb des D&D, die überhaupt davon betroffen sind und eine politische Komponente haben können. Und ich mache die Forumsstatistik, ich kenne mehr oder weniger die 100.000 jährlichen Beiträge aus dem FF (nicht Funkel). Der Punkt ist halt der, ab wann sich aus einer Diskussion mit sportlichem Bezug, aber auch politischem Bezug eine rein politische Debatte wird. Wenn zB bei Fanausschreitungen und Polizei-Einsatz über Wortmeldungen vom Innenminister geredet wird oder über die Innenministerkonferenz dazu, dann wird das nicht verboten werden. Wir haben dann, wenn es ins Off-Topic übergegangen ist, also in D&D-typische Diskussionen verschoben. Da haste recht, da kann man dann nicht ausweichen. Künftig wird man da dann eben nicht verschieben oder verlagern, sondern einbremsen.
Aber wie gesagt, das ist vermutlich nicht mal 1 % der Beiträge außerhalb des D&D. Ich habe Brodo widersprochen, weil es so klang, als wären es sehr viele. Und irgendwas Politisches kann man natürlich überall rauslesen, wenn man will.
WürzburgerAdler schrieb:
Eine eher einmalige Konstellation, die ich so nirgendwo anders finde. An Blasen habe ich kein Interesse.
Naja, eigentlich war das D&D auch schon eine Blase, wenn auch eine recht große. Und bestimmte politische Strömungen sind hier (vllt. auch zum Glück) gar nicht mehr vertreten gewesen. Einige haben sich hier auch verabschiedet, weil sie sich im D&D nicht wohl gefühlt haben, weil sie für ihre Meinungen scharf angegangen wurden, wenn diese gewissen Leuten nicht gefallen hat (und damit meine ich nicht explizit AfDler).
Die 15 User mit den meisten Beiträgen haben 70 % der Beiträge ausgemacht. Du allein hast mehr geschrieben als 3/4 der User, die in diesem Jahr im D&D sich beteiligt haben.
Natürlich war das immer ein schöner Ort zum Austausch, ich war ja selbst ausgiebig beteiligt (in etwa das Ausmaß wie bei Dir) und ich trauere diesem heute schon nach. Trotzdem muss man es jetzt auch nicht größer, bedeutender und schöner machen, als es für den Großteil der hier im Forum aktiven User war. Für mich war es wichtig. Für viele aber war es nur ein Nebenforum.
Folgende Messbarkeitskriterien sind für mich vorstellbar:
- Beschwerden von Parteien und/oder Einzelpersonen
- Beschwerde von Sponsoren
- (kritische) Berichterstattung/ Nachfragen von Presse
- rechtliche Auseinandersetzung/Androhung durch Genannte oder User
- Kunden von Eintracht Tech äußern sich kritisch oder springen ab
Könnte man alles mit einem Verweis auf die Werte abräumen.
Natürlich sind das alles wilde Spekulationen, aber dazu lädt das wachsweiche Statement nunmal ein. 🤷♂️
- Beschwerden von Parteien und/oder Einzelpersonen
- Beschwerde von Sponsoren
- (kritische) Berichterstattung/ Nachfragen von Presse
- rechtliche Auseinandersetzung/Androhung durch Genannte oder User
- Kunden von Eintracht Tech äußern sich kritisch oder springen ab
Könnte man alles mit einem Verweis auf die Werte abräumen.
Natürlich sind das alles wilde Spekulationen, aber dazu lädt das wachsweiche Statement nunmal ein. 🤷♂️
Ergänzung, da ich denke, bei "Einzelpersonen" sind Außenstehende gemeint:
- Beschwerde von Usern (persönliche Anfeindungen, Mobbing, Bedrohungen o. Ä.)
Du hast leider recht, das wenig konkrete statement lädt zu Spekulationen förmlich ein. Die ersten Anzeichen von VTs haben wir ja schon.
- Beschwerde von Usern (persönliche Anfeindungen, Mobbing, Bedrohungen o. Ä.)
Du hast leider recht, das wenig konkrete statement lädt zu Spekulationen förmlich ein. Die ersten Anzeichen von VTs haben wir ja schon.
J_Boettcher schrieb:
Schade, dass es dazu gekommen ist. Es gab ja schon früher Ansätze in die Richtung. Wer beim 2. und 3. Forumstreffen mit Hellmann dabei war, erinnert sich vielleicht.
Jetzt ist es soweit.
Die Alternative wäre härteres moderieren gewesen. Das hätte zu permanentem Streit geführt, und das Problem wäre bei den Mods abgeladen worden. insofern kann ich die Entscheidung als konsequent verstehen, WENN man davon ausgeht, dass die Eintracht hier ein echtes Problem sieht. Ob das Problem tatsächlich in dieser Schwere besteht, daran kann man zweifeln.
Dass einige sogar in diesem Fred, wo Werner uns sein Herz ausschüttet, wieder auf den Mods rumhacken und überall Schuldige sehen außer im Spiegel, spricht natürlich auch Bände.
Deine Erinnerung trügt Dich nicht. Das Thema schwelt schon länger. Bruchhagen war das schon ein Dorn im Auge.
Ist halt immer weiter hochgeköchelt, bis es jetzt aus Sicht der Eintracht nicht mehr ging.
Und auch wenn wir Moderatoren mit der Entscheidung selbst nichts zu tun haben, so haben wir doch die Diskussionen mitbekommen. Und ich kann Euch versichern, dass man sich das keineswegs leicht gemacht hat.
Da schwingt auch ein Bedauern mit.
Ich weiß nicht. Natürlich ist es so, dass hin und wieder die Emotionen in politischen Diskussionen hochkochen, das liegt in der Natur der Sache und im Übrigen auch an dem "Vorbild" derjenigen, die Politik als Beruf betreiben.
Dennoch ist es doch so, dass die Moderatoren hier die Sache weitestgehend im Griff haben, jedenfalls wesentlich besser als in früheren Jahren. Beiträge werden gesperrt oder gelöscht, User thread- oder forumsgesperrt, wir haben seinerzeit die grau unterlegten Modbeiträge eingeführt, eine Maßnahme, die sich bewährt hat. Was jetzt zur Schließung des politischen D&D geführt haben soll, erschließt sich mir nicht. Beleidigende PNs können es ja wohl nicht sein, denn es sind ja PNs, oder täusche ich mich da?
Wie andere User hier auch würde mich das schon sehr interessieren, was genau denn dazu geführt haben soll, dass es "jetzt aus Sicht der Eintracht nicht mehr ging".
Dennoch ist es doch so, dass die Moderatoren hier die Sache weitestgehend im Griff haben, jedenfalls wesentlich besser als in früheren Jahren. Beiträge werden gesperrt oder gelöscht, User thread- oder forumsgesperrt, wir haben seinerzeit die grau unterlegten Modbeiträge eingeführt, eine Maßnahme, die sich bewährt hat. Was jetzt zur Schließung des politischen D&D geführt haben soll, erschließt sich mir nicht. Beleidigende PNs können es ja wohl nicht sein, denn es sind ja PNs, oder täusche ich mich da?
Wie andere User hier auch würde mich das schon sehr interessieren, was genau denn dazu geführt haben soll, dass es "jetzt aus Sicht der Eintracht nicht mehr ging".
WürzburgerAdler schrieb:
Was jetzt zur Schließung des politischen D&D geführt haben soll, erschließt sich mir nicht. Beleidigende PNs können es ja wohl nicht sein, denn es sind ja PNs, oder täusche ich mich da?
PN dürfen mittlerweile genauso wie Beitragsmeldungen unter gewissen Umständen moderiert werden, übrigens etwas, was auch Folge des Verhaltens einiger ist, die ihre Abnutzungskämpfe aus dem öffentlichen Bereich hinein in den "privateren" Bereich verlagert haben. Etwas, was Du oder auch andere nicht mitbekommen konnten, weil Ihr ja auch nicht an sowas beteiligt wart.
Jetzt kann man natürlich darüber nachdenken, ob eine dauerhafte pers. Sanktionierung diverser User (und wir reden hier nicht von 2 oder 3) nicht erfolgsversprechend gewesen wäre, aber angesichts des Umgangs mit Sanktionen mit Bezug auf das D&D in vielen Fällen hätte das wohl unter dem Strich nicht mal zu einer Verbesserung geführt. Wir hatten ja auch Fälle, bei denen User für gesperrte User Meinungen gepostet haben oder dann sich als "Ersatz" für den Gesperrten an einem bestimmten User festgebissen haben und vieles mehr. Es ist schon so, dass einige das politische D&D in einem Ausmaß zu wichtig genommen haben, dass ich bestenfalls hier zu Caio/Funkel/Meier/Köhler-Zeiten erlebt habe, als im UE sich diverse Grüppchen gebildet haben, die sich tagtäglich aneinander abgearbeitet haben.
Um es ein wenig auf Dein Lieblings-Politik-Thema umzumünzen... Manchmal knickt der Baum nicht auf dem Höhepunkt des Sturms um. Oder gelinde gesagt, das Fass ist nicht zwingend dann am Überlaufen, wenn das Wasser am stärksten hineinfließt und das dürfte auch hier der Fall gewesen sein. Mich stört ein bisschen, dass bei all der Diskussion sehr stark angezweifelt wird, dass es nicht elementare Probleme gab. Die gab es und selbst als Verteidiger des politischen D&D, der wirklich alles dafür getan hat, damit dieses bleibt in den letzten Jahren, muss ich eingestehen, dass da Argumente nicht komplett haltlos sind. Ob das dann für diese Maßnahme ausreicht, ob diese Maßnahme geeignet ist oder die Richtige, das wiederum dürfte sicherlich die Stelle sein, an der ich die Meinungsunterschiede für erwartbar halte. Und wer weiß, was die Zukunft so bringt...
Ich denke, dass es in den letzten Jahren für alle Seiten Chancen gab diese Entwicklung zu bremsen oder aufzuhalten. So selbstkritisch bin ich auch mir gegenüber und ich glaube, dass ich nicht der einzige bin, der sich gerade hinterfragt, was man hätte besser machen können.
Ich habe mich heute bzw. jetzt gestern wie ein Sargträger gefühlt, der einen geliebten Menschen zu Grabe trägt, aber die Pflicht erfüllt diesem das Geleit zu geben. Aber dem ging ein langsamer Tod voraus. Und selbst lebt man weiter und es fühlt sich richtig und falsch zugleich an es zu ertragen und mitzutragen.
So ist das eben. Nichts für ungut.
skyeagle schrieb:
Natürlich steht die Moderation nach solch einer Maßnahme in der Kritik, völlig klar.
Finde ich nicht, wüsste auch nicht warum. Ich jedenfalls möchte deutliche Kritik an der Art und Weise der Kommunikation der Eintracht üben. Ich finde auch nicht, dass dies “nichts bringt“ wie Werner es weiter oben geschrieben hat. Das gehört genau hier hin. So eine massive Entscheidung mit Aussendarstellung abzufrühstücken ist wie der Ermessensspielraum beim Schiedsrichter. Das Forum besteht seit fast 25 Jahren ( wenn ich es richtig in Erinnerung habe), ein wesentlicher Teil wird hier von langjährigen Fans mit viel Herzblut getragen, viele davon natürlich auch im Stadion und Mitglied. Das mit so einer Meldung zu kommunizieren und sich danach zu verpissen ist richtig übel gegenüber uns. Aber wie schon geschrieben, es passt zum Fußballgeschäft und zu einer glattgebügelten AG. Muss man sich wohl mit abfinden.
sgevolker schrieb:skyeagle schrieb:
Natürlich steht die Moderation nach solch einer Maßnahme in der Kritik, völlig klar.
Finde ich nicht, wüsste auch nicht warum. Ich jedenfalls möchte deutliche Kritik an der Art und Weise der Kommunikation der Eintracht üben. Ich finde auch nicht, dass dies “nichts bringt“ wie Werner es weiter oben geschrieben hat. Das gehört genau hier hin. So eine massive Entscheidung mit Aussendarstellung abzufrühstücken ist wie der Ermessensspielraum beim Schiedsrichter. Das Forum besteht seit fast 25 Jahren ( wenn ich es richtig in Erinnerung habe), ein wesentlicher Teil wird hier von langjährigen Fans mit viel Herzblut getragen, viele davon natürlich auch im Stadion und Mitglied. Das mit so einer Meldung zu kommunizieren und sich danach zu verpissen ist richtig übel gegenüber uns. Aber wie schon geschrieben, es passt zum Fußballgeschäft und zu einer glattgebügelten AG. Muss man sich wohl mit abfinden.
Gut beschrieben, Volker. Je mehr ich über die ganze Geschichte nachdenke, desto dubioser und undurchsichtiger wird sie mir. Ungebührliches Verhalten oder Verstoßen gegen die NQs Einzelner wiegt in keiner Weise den Wert auf, den ein moderiertes politisches Diskussionsforum eines weltoffenen und toleranten Vereins darstellt.
Wir hatten ja schon einmal eine "Forumskrise", die in eine vorübergehende Schließung mündete und mit den Worten Axels "EF nimmt keinerlei Einfluss auf das Forum" beendet wurde. Damals sprach man noch miteinander. Heute werden offenbar Dekrete ausgesprochen.
Irgendwie kann ich das kaum glauben und auch nicht akzeptieren.
Gelöschter Benutzer
WürzburgerAdler schrieb:sgevolker schrieb:skyeagle schrieb:
Natürlich steht die Moderation nach solch einer Maßnahme in der Kritik, völlig klar.
Finde ich nicht, wüsste auch nicht warum. Ich jedenfalls möchte deutliche Kritik an der Art und Weise der Kommunikation der Eintracht üben. Ich finde auch nicht, dass dies “nichts bringt“ wie Werner es weiter oben geschrieben hat. Das gehört genau hier hin. So eine massive Entscheidung mit Aussendarstellung abzufrühstücken ist wie der Ermessensspielraum beim Schiedsrichter. Das Forum besteht seit fast 25 Jahren ( wenn ich es richtig in Erinnerung habe), ein wesentlicher Teil wird hier von langjährigen Fans mit viel Herzblut getragen, viele davon natürlich auch im Stadion und Mitglied. Das mit so einer Meldung zu kommunizieren und sich danach zu verpissen ist richtig übel gegenüber uns. Aber wie schon geschrieben, es passt zum Fußballgeschäft und zu einer glattgebügelten AG. Muss man sich wohl mit abfinden.
Gut beschrieben, Volker. Je mehr ich über die ganze Geschichte nachdenke, desto dubioser und undurchsichtiger wird sie mir. Ungebührliches Verhalten oder Verstoßen gegen die NQs Einzelner wiegt in keiner Weise den Wert auf, den ein moderiertes politisches Diskussionsforum eines weltoffenen und toleranten Vereins darstellt.
Wir hatten ja schon einmal eine "Forumskrise", die in eine vorübergehende Schließung mündete und mit den Worten Axels "EF nimmt keinerlei Einfluss auf das Forum" beendet wurde. Damals sprach man noch miteinander. Heute werden offenbar Dekrete ausgesprochen.
Irgendwie kann ich das kaum glauben und auch nicht akzeptieren.
Dann will ich mich nach einer kürzeren, selbsterlegten Auszeit hier im Forum doch nochmal kurz äußern und mich den Ausführungen von WA und Volker anschließen. Transparent und "weltoffen" ist das alles nicht.
Wie dem auch sei, ich möchte an der Stelle allen Diskutanten im D&D für den Austausch der letzten Jahre danken - zu einer Diskussion gehört nunmal, dass vielfältige Meinungen ausgetauscht werden. Auf einen Nenner muss man dabei nicht kommen. Die Art und Weise war sicher hier und da drüber, dennoch war das Eintracht-Forum immer ein Ort an dem man sich auch politisch streiten konnte. Schade, dass dieser Teil - einer, der den Verein Eintracht Frankfurt eigentlich auszeichnet - jetzt hier wegbricht. Neben den Diskussionen hat das politische D&D einen sehr wichtigen gesellschaftlichen Nutzen erfüllt: Eine Vielzahl an wichtigen Informationen und Fakten zu vermitten. Herausheben möchte ich hier Werners Corona-Thread, der in dieser Art und Weise nun auch nicht mehr möglich wäre, aber auch sämtliche Informationsthreads hinsichtlich diverser Wahlen. Schade Eintracht Frankfurt, dass dieser gesellschaftliche Mehrwert hier künftig keine Rolle spielen soll. Gerade für einen Verein wie die Eintracht ist das ein Armutszeugnis!
Seis drum. Neben den Diskussionsteilnehmern hier auch ein Dankeschön an die Moderation, deren Auslegung ich sicherlich nicht immer geteilt habe, aber großen Respekt habe für die ehrenamtliche Arbeit, gerade in diesem Forumsbereich. Diese Ehrenamtler hier nun derart im Regen stehen zu lassen und in die Schusslinie der Kritik zu stellen ist ein weitere Armutszeugnis meines Vereins. Schämt euch, Entscheidungsträger!
propain schrieb:
Genauso gehören die ganzen Gummiregeln weg, die Regeln haben klar und einfach zu sein.
Und weil das nicht der Fall ist, gibt es diesen ganzen Zirkus. Auch wenn manche meinen, eine Challange würde vieles besser machen, glaube ich nicht, dass es besser wird. Auch dann wird es "Ermessensspielräume" geben, nur wahrscheinlich andere Themen je nachdem wie so eine Challange aussehen würde. Dass die Idee des VAR eigentlich ganz gut ist, hat ja der Pokaltag mit seinen vielen Fehlentscheidungen deutlich gezeigt.
Die Mehrheit ist ja für den VAR bei Abseits und Linienregel. Und warum?
Weil es eben keine Gummiregel, wie propain schreibt, gibt. Obwohl lieber DFB es gibt ein noch genaueres System als das jetzt angewandte, siehe Europameisterschaft.
Die Lösung ist einfach. Der "Ermessensspielraum" muss abgeschafft oder zumindest minimiert werden.
Dann klappt es auch mit dem VAR so wie er ist.
Und wenn die hochbezahlten Damen und Herren bei der FIFA, UEFA oder wo auch immer es nicht schaffen eine Lösung zu finden, dann macht eine Ausschreibung bei verschiedenen Universitäten, die Studenten werden es euch zeigen wie es umsetzbar ist.
Wie schon des öfteren dargelegt: die Challenge wird keine Fehlentscheidungen oder sonstige Fehler beseitigen. Da hast du vollkommen recht, das hat aber auch niemand behauptet. Die Challenge würde allerdings das VAR-Dauerärgernis und Diskussionsthema Nr. 1 "meldet er sich oder meldet er sich nicht?" beseitigen.
Wenn du den "Ermessensspielraum abschaffst oder minimierst", wirst du dieses Problem nicht gelöst haben und deshalb klappt es damit keineswegs "mit dem VAR, so wie er ist".
Im Übrigen wird das "Minimieren des Ermessensspielraums" keine einfache Sache. Diskussionen wirst du damit nicht beenden, denn den einen geht die Minimierung zu weit, den anderen nicht weit genug. Bei jedem Kontaktsport hast du Diskussionen um SR-Entscheidungen, vom Eishockey bis hin zum viel gelobten Handball. Aber die Frage, ob der VAR tätig wird sowie das quälende, manchmal minutenlange Warten auf das Viereck-Zeichen ("Aha, er geht jetzt doch zum Monitor!") wäre mit der Challenge Geschichte.
Wenn du den "Ermessensspielraum abschaffst oder minimierst", wirst du dieses Problem nicht gelöst haben und deshalb klappt es damit keineswegs "mit dem VAR, so wie er ist".
Im Übrigen wird das "Minimieren des Ermessensspielraums" keine einfache Sache. Diskussionen wirst du damit nicht beenden, denn den einen geht die Minimierung zu weit, den anderen nicht weit genug. Bei jedem Kontaktsport hast du Diskussionen um SR-Entscheidungen, vom Eishockey bis hin zum viel gelobten Handball. Aber die Frage, ob der VAR tätig wird sowie das quälende, manchmal minutenlange Warten auf das Viereck-Zeichen ("Aha, er geht jetzt doch zum Monitor!") wäre mit der Challenge Geschichte.
skhiri hat mich gestern an sow erinnert.
sow hat auch oft gezaudert, nach hinten gespielt usw.
wenn sow dann mal ein spiel hatte, wo er mutig nach vorne ging und 25-meter-vertikalpässe gespielt hat war unser spiel gleich um längen besser.
so gut hat skhiri uns als team gestern auch getan.
(ich kann mich nicht erinnern je ein spiel gesehen zu haben wo wir lange in unterzahl waren und das überhaupt nicht zu merken war- mega.)
sow hat auch oft gezaudert, nach hinten gespielt usw.
wenn sow dann mal ein spiel hatte, wo er mutig nach vorne ging und 25-meter-vertikalpässe gespielt hat war unser spiel gleich um längen besser.
so gut hat skhiri uns als team gestern auch getan.
(ich kann mich nicht erinnern je ein spiel gesehen zu haben wo wir lange in unterzahl waren und das überhaupt nicht zu merken war- mega.)
Henk schrieb:
skhiri hat mich gestern an sow erinnert.
sow hat auch oft gezaudert, nach hinten gespielt usw.
wenn sow dann mal ein spiel hatte, wo er mutig nach vorne ging und 25-meter-vertikalpässe gespielt hat war unser spiel gleich um längen besser.
so gut hat skhiri uns als team gestern auch getan.
Die "Laufbahn" von Ellyes bei Eintracht Frankfurt ist schon erstaunlich. Nach unerwarteten Startschwierigkeiten wurde er Mitte der letzten Hinrunde zum überragenden Mittelfeldspieler, der es fertigbrachte, sowohl torgefährlich zu sein als auch in der Abwehr auszuhelfen oder den Spielaufbau von ganz hinten zu übernehmen.
Dann kam der AC mit den sattsam bekannten Folgen. Als man dachte, jetzt hat er es geschafft, kam der Jochbeinbruch und mit ihm weitere Rückschläge in der Formkurve.
Das Spiel gestern schien wie eine Befreiung. Ich hoffe, er hat jetzt endlich alle Rückschläge verdaut und es geht nur nach nach vorne und nach oben. Verdient hätte es einer unserer laufstärksten Spieler allemal.
Henk schrieb:
(ich kann mich nicht erinnern je ein spiel gesehen zu haben wo wir lange in unterzahl waren und das überhaupt nicht zu merken war- mega.)
Ich denke, mit einer 3er-Kette hätten wir das nicht hinbekommen. Indem wir noch 3 Mittelfeldspieler und zwei Stürmer auf dem Platz hatten, konnten wir die Räume stets zulaufen und die Gladbacher in Zweikämpfe verwickeln. Spätestens in der letzten Reihe wurden diese dann in der Regel auch gewonnen und wenn doch mal ein Gladbacher auf den Flügeln durchkam, waren Tuta oder Koch zur Stelle.
Mir ist vollkommen unklar, warum das D&D tatsächlich zum Thema in Gremien der AG werden konnte.
War denen das permanente Herbeischreiben von Neuwahlen zu nervig oder war es letztlich Wedges kenntnisreicher Beitrag zu Wärmepumpen?
Dürfte man in Zukunft nicht mehr über die klimapolitischen Implikationen der Wärmewende sprechen, über die technischen Fragen aber schon?
Wollen wir uns nicht mal zusammen an die entsprechende Abteilung der AG wenden und in einer face-to-face Situation, in schönster Tradition deliberativer Gemeinschaften beratschlagen?
War denen das permanente Herbeischreiben von Neuwahlen zu nervig oder war es letztlich Wedges kenntnisreicher Beitrag zu Wärmepumpen?
Dürfte man in Zukunft nicht mehr über die klimapolitischen Implikationen der Wärmewende sprechen, über die technischen Fragen aber schon?
Wollen wir uns nicht mal zusammen an die entsprechende Abteilung der AG wenden und in einer face-to-face Situation, in schönster Tradition deliberativer Gemeinschaften beratschlagen?
edmund schrieb:
Wollen wir uns nicht mal zusammen an die entsprechende Abteilung der AG wenden und in einer face-to-face Situation, in schönster Tradition deliberativer Gemeinschaften beratschlagen?
Das finde ich eine sehr gute Idee und würde die auch in der Form mittragen, nach Frankfurt zu kommen und entsprechende Gespräche mitzuführen.
Ich finde etliche der hier aufgeworfenen Fragen sehr berechtigt und ich fände es sehr aufschlussreich, wie die Eintracht auf ein Gesprächsersuchen unsererseits reagieren würde.
Einige Beiträge hier haben mir nochmals vor Augen geführt, welcher Verlust mit der jetzt getroffenen Entscheidung einhergeht. Da die meisten wie ich auch seit vielen Jahren mit der Institution D&D leben sollte man das jetzt nicht einfach so hinnehmen. Denn das wäre ganz und gar nicht Eintrachtlike.
propain schrieb:philadlerist schrieb:
Irrt auch der VAR, weil er es auch nicht sieht oder sich garnicht erst ansehen will, verlangt einer der Trainer eine Überprüfung.
Diese wird nicht durch den Schiri oder den VAR durchgeführt, sondern durch drei „Ringrichter“ (die Werner und Henk Gremium nennen). Die hocken jeder für sich allein vor ner Glotze, haben keinen Kontakt zur Außenwelt und haben 30 sek Zeit, um auf den roten oder den grünen Buzzer zu drücken.
Und das deswegen, damit weder Schiri noch VAR Boss sind. Wenn sie sich geirrt haben, sollten sie nicht diejenigen sein, die über den Irrtum abstimmen.
Vielleicht noch eine Zuschauerabstimmung (Tele-Voting TED)? Ihr macht doch alles noch komplizierter, dabei würde es genügen wieder die Regeln auf dem Platz zu vereinfachen und den VAR auch. Wenn der VAR erst überlegen muss ob das eine Situation ist wo er eingreifen darf läuft schon was falsch. Genauso gehören die ganzen Gummiregeln weg, die Regeln haben klar und einfach zu sein.
Nein, eine Zuschauerabstimmung ist nun wirklich nicht nötig ...
Es geht überhaupt nicht um komplizierter, sondern um klare Hierarchien in der Entscheidung,
die allerdings anders als jetzt: VAR schlägt Feldschiri, c´hallenge und Ringrichter schlagen VAR
Über diesen patriarchalischen Quatsch mit "Der Schiri muss aber seine Eier behalten dürfen, in dem er letztendlich alles entscheidet" halte ich eben nicht viel.
Das sind Profis auf dem Feld, die brauchen keine andere Vaterfigur mit Erziehungsallmacht, sondern ein gut abgestimmtes System, das für die größtmögliche Gerechtigkeit auf dem Feld sorgt. Oder anders ausgedrückt: ein guter Schiri verschafft sich durch sein Spielmanagement Respekt, nicht dadurch, dass er einen Fehler macht, der nicht korrigiert wird.
Wahrscheinlich würden die Spieler den Schiri auch eher wertschätzen, wenn der einfach zugibt, mit seinen zwei Augen eben nicht soviel sehen zu können wie 30 Kameras. Und dann Fehlentscheidungen korrigiert.
philadlerist schrieb:
VAR schlägt Feldschiri, c´hallenge und Ringrichter schlagen VAR
Das ist dann wie beim Schach: gib dem Gegner den Einwurf als Bauernopfer und nimm dafür den Elfer. 😉
WürzburgerAdler schrieb:
Im Fußball heißt es: wir müssen zuerst auf uns schauen. Dies würde ich auch hier empfehlen.
Schon. Habe ich ja auch gesagt. Nur steigt ein Team trotzdem sang- und klanglos ab, wenn 10 der 11 Spieler konstant scheisse spielen. Da kann dann der eine Spieler, der Leistung gebracht, sich auf die Schulter klopfen, aber mehr auch nicht. Natürlich sollten wir nicht mit dem Finger auf die anderen 10 zeigen, wenn wir selbst noch scheisse spielen. Das ist aktuell das Problem.
SGE_Werner schrieb:WürzburgerAdler schrieb:
Im Fußball heißt es: wir müssen zuerst auf uns schauen. Dies würde ich auch hier empfehlen.
Schon. Habe ich ja auch gesagt. Nur steigt ein Team trotzdem sang- und klanglos ab, wenn 10 der 11 Spieler konstant scheisse spielen. Da kann dann der eine Spieler, der Leistung gebracht, sich auf die Schulter klopfen, aber mehr auch nicht. Natürlich sollten wir nicht mit dem Finger auf die anderen 10 zeigen, wenn wir selbst noch scheisse spielen. Das ist aktuell das Problem.
Bitte nicht vergessen, "andere" tun auch schon was. Die USA wie gewohnt extrem ambivalent mit hier viel strengeren Umweltgesetzen als bei uns und dort herumsauen mit Öl und Frackinggas, bis der Arzt kommt, China mit viel Engagement und einer rasant steigenden Null-Emissionsrate, die Skandinavier, Spanier etc. etc. Ist ja nicht so, als wären wir der Leuchtturm im Umweltschutz und alle anderen tun nix.
Trump wird natürlich zum Problem. Aber irgendwann haben die Amerikaner auch die Nase voll von Super-Tornados und Extrem-Hurricanes. Bleibt Putin. Der muss leider auf die fossilen Energieträger setzen, hat ja sonst nix.
WürzburgerAdler schrieb:
Aber irgendwann haben die Amerikaner auch die Nase voll von Super-Tornados und Extrem-Hurricanes
Die sind aber Gottes Wille und falls das nicht ausreicht, dann sind die Demokraten (idealerweise in Person der Harris) daran schuld. "Die Amerikaner" werden nichts ändern, sollte Trump gewinnen (was ja leider wieder sehr wahrscheinlich geworden ist).
Schneeweiss schrieb:
Hochmut (Eberl mit Hüter) kommt vor dem Fall. Das kann uns auch passieren, wenn Inkompetenz und mangelndes Vertrauen bei den Entscheidern Einzug hält. Und dann, gehts ganz schnell bergab und es braucht Jahre, bis wieder was wächst. Es braucht dann viel Geduld und Glück. Auch Toppmüller war ja schon zum Teufel gewünscht. Zu Glück haben wir ihn noch als Trainer. Ebenso ziehe ich einen Krösche (Aufbau einer Spitzenmannschaft mit Fachkompetenz und Geduld) einem Eberl bei weitem vor.
Bin mal gespannt: Eberl in München. - wie lange es zwischen den Parteien es noch funkt.
Auf alle Fälle ist Gladbach ein warnendes Beispiel für überhastetes Handeln in diesem schnelllebigen Geschäft.
Naja, das halte ich für etwas übertrieben. Hochmut, Inkompetenz, fehelndes Vertrauen und überhastetes Handeln würde ich Gladbach jetzt nicht vorwerfen. Klar haben die Fehler gemacht, aber Fehler wie sie jeder mal machen kann, dazu noch Corona und schon ist man ins Mittelmaß abgerutscht, nachdem die nach ihrem Fastabstieg ziemlich beeindruckend performt haben.
Ja, Gladbach hat 7,5 Mio für Hütter bezahlt, aber wir haben z.b. 12 Mio für Hauge gezahlt. Das war Stand jetzt auch kein Glanzstück von uns und hätte für uns auch anders ausgehen können, wenn wir nicht teilweise sehr gute Transfererlöse erzielt hätten.
Gladbach ist halt ein normaler Laden wie wir, wo keiner mit der Geldschatulle im Hintergrund steht und jeden Fehler ausbügelt.
Danke, Juno.
SGE_Werner schrieb:
Die USA wird unter Trump vermutlich leider mehr Schaden am Klima verursachen als wir jemals in Deutschland gut machen könnten. Soll kein Ablenk-Argument sein um nichts zu tun, aber leider wird man diese Krise nur lösen, wenn an genug Orten dieser Welt die Menschen zur Einsicht kommen. Am Ende kann es sein, dass es wirklich nur darum geht mehr in den Spiegel schauen zu können auf dem Weg in den Abgrund.
Das ist es.
Die wollen alle nicht , also wirds nichts. So einfach
Im Fußball heißt es: wir müssen zuerst auf uns schauen. Dies würde ich auch hier empfehlen.
WürzburgerAdler schrieb:
Im Fußball heißt es: wir müssen zuerst auf uns schauen. Dies würde ich auch hier empfehlen.
Schon. Habe ich ja auch gesagt. Nur steigt ein Team trotzdem sang- und klanglos ab, wenn 10 der 11 Spieler konstant scheisse spielen. Da kann dann der eine Spieler, der Leistung gebracht, sich auf die Schulter klopfen, aber mehr auch nicht. Natürlich sollten wir nicht mit dem Finger auf die anderen 10 zeigen, wenn wir selbst noch scheisse spielen. Das ist aktuell das Problem.
HessiP schrieb:
Bevor die Schiris hier zu sehr gelobt werden, möchte ich anzweifeln, ob sie beim 2:1 Elfmeter wegen Handspiel gegeben hätten, wäre Marmoush nicht an den Ball gekommen. 😎
Die Frage ist, ob es überhaupt Handspiel war. Der Gladbacher (Weigl?) hatte den Arm eng am Körper, meine sogar: eng vor dem Körper. Kann mich aber auch täuschen, die Zeitlupe war nicht so dolle.
Während Letzteres bei Götze immer weniger wird, glänzt Dahoud zusätzlich auch mit seinem Zweikampfverhalten, insbesondere defensiv. Allein sein Risikospiel bei Gegnerpressing gefällt mir nicht so sehr.