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WürzburgerAdler

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Solange unten bleiben, bis auch die letzten größenwahnsinnigen Vollpfosten aus der Führung raus sind und Demut eingezogen ist. Dann aufsteigen und die nächsten Jährchen, zur Vertiefung der Demut, gepflegten Abstiegskampf zelebrieren.
Zum Seele streicheln irgendwann dazwischen ein DFB Pokal Halbfinale, das natürlich standesgemäß chancenlos gegen uns verloren wird.
Wenn dann alle vorher und hinterher fein damit sind - im Sinne von "gut, war halt die Frankfurter Eintracht, da holst du im Normalfall nix - dann war die Heilwerdung erfolgreich!
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FrankenAdler schrieb:

zur Vertiefung der Demut

Sehr schön. 😁
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Unglaublich, wie schnell Jule Brand mit dem Ball ist. Wenn sie jetzt noch ein wenig abgezockter im Abschluss wäre...
War ein gutes Spiel, spannend und gut anzuschauen.
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SGE_Werner schrieb:

WürzburgerAdler schrieb:

Und ob die in der Kurve wirklich zum Fußball gucken und Anfeuern kämen, die würden ja gar nichts vom Spiel mitkriegen.

Ich sage ja schon seit Jahren, dass diese Menschen eher Fan vom Drumherum sind. Sozusagen Eventfans.

Werft ihr jetzt die Fans im 40er, im Außenbereich des Unterrangs, die im Mittel- und Oberang und eigentlich alle die in der NWK ihre Karten haben in einen Topf? Oder gibts da noch irgendwo eine Differenziereung?
Die ganze Aussage von WürzbergerAdlers Bekannten ist schon ungenau. Fußball gucken und Anfeueren muss ja nicht zwangsläufig gleichzeitig sein. Viele im 40er gehen zum Anfeuern und denen ist es nicht so wichtig alles vom Spiel zu sehen. Ist das verwerflich? Sollen sie halt machen, wenn sie es möchten. Am Wenigsten sehen vermutlich die Capos vom Spiel.
Andere widerum gehen zum Spiel um es zu sehen, die haben keine Lust anzufeuern, dann gibts Leute die machen gerne beides und dann gibts noch die, denen wichtig ist möglich viele Selfies während des Spiels zu machen und es gibt noch ganz, ganz viel dazwischen.
Wer sind denn konkret "diese Menschen"?
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Juno267 schrieb:

Die ganze Aussage von WürzbergerAdlers Bekannten ist schon ungenau. Fußball gucken und Anfeueren muss ja nicht zwangsläufig gleichzeitig sein.

Natürlich nicht. Aber da gibt es glaube ich so eine "Hausordnung" in der Kurve, in der sich jede/r in der Kurve zum Anfeuern verpflichtet oder so ähnlich. Und keine Handys etc.
Juno267 schrieb:

Viele im 40er gehen zum Anfeuern und denen ist es nicht so wichtig alles vom Spiel zu sehen. Ist das verwerflich? Sollen sie halt machen, wenn sie es möchten.

Klar, sollen sie. Zwei Beiträge weiter sagst du ja selber, dass Anfeuern schlecht möglich ist, wenn man nichts sieht. Und: es ist halt die große Frage, was man unter "Anfeuern" versteht. Vogelsberger hat das ziemlich gut beschrieben.

Juno267 schrieb:

Wer sind denn konkret "diese Menschen"?

Das sind die, wegen denen meine Stadionbesuche von Jahr zu Jahr weniger werden. Von Dauerkarte zu 10 Spielen, dann 5, jetzt gar nicht mehr. Ich ertrage es nicht mehr. Volker hat das auch gut geschildert: Da steht es kurz vor Schluss Spitz auf Knopf und man hört nur das Gemurmel von "Aus der Liebe zu dir". Ich halte das einfach nicht mehr aus. Am TV kann man es wenigstens leiser machen oder den Ton ganz ausschalten.
Und, da schließt sich der Kreis wieder: wie auch, wenn man hinter riesigen Blockfahnen steht und Null vom Spiel mitbekommt.
Anfeuerung ist ganz was anderes.
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Um mal wieder den Fokus weg von P. Hofmeister zu bekommen:

Ich fand die Aussagen von Florian Plettenberg recht interessant bzgl. unseres Trainerteams, deren Umgang mit Spielern und Talenten, dass man in den Vereinen oft einen ganz anderen Blick hat als die Fans, aber auch allgemein über Marktwerte etc.
Man merkt, dass er sich da selbstständig reingefuchst hat, tatsächlich immer seine Infos mit Quellen fundiert und er möchte auch irgendwie als seriös wahrgenommen werden.
Also von mir durchaus schon.
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Ich fand so manche Aussagen von ihm befremdlich. Während er bei Marmoush empfahl, bei der Erwartung einer etwaigen hohen Ablösesumme den Ball flach zu halten, machte er aus Uzun gleich mal den kommenden Wirtz oder Musiala.
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skyeagle schrieb:

Hier muss man aber auch schauen wer da gespielt hat. Mo und Tuta zentral ist nicht die Standardbesetzung. Dazu Amenda hinten, der noch nicht so viele Spiele gemacht hat, Uzun mit seinem Startelfdebüt und dazu Igor vorn, den man hätte besser füttern sollen.


Wobei Tuta und Amenda das sogar recht ordentlich gemacht haben. Uzun hat leider nur selten von dem aufblitzen lassen, was ihn ausmachen soll. Die richtigen Schwachstellen waren heute eher die Stammkräfte auf ihren Positionen, Nkounkou defensiv, Koch und Dahoud haben mir gar nicht gefallen.
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Matzel schrieb:

skyeagle schrieb:

Hier muss man aber auch schauen wer da gespielt hat. Mo und Tuta zentral ist nicht die Standardbesetzung. Dazu Amenda hinten, der noch nicht so viele Spiele gemacht hat, Uzun mit seinem Startelfdebüt und dazu Igor vorn, den man hätte besser füttern sollen.


Wobei Tuta und Amenda das sogar recht ordentlich gemacht haben. Uzun hat leider nur selten von dem aufblitzen lassen, was ihn ausmachen soll. Die richtigen Schwachstellen waren heute eher die Stammkräfte auf ihren Positionen, Nkounkou defensiv, Koch und Dahoud haben mir gar nicht gefallen.

Naja, die Sterne hat Dahoud nicht vom Himmel gespielt. Aber er war engagiert, er kam auch in die Zweikämpfe, er versuchte zu ordnen und gleichzeitig anzukurbeln. Und von der Güteklasse seines Passes auf Marmoush gab es im ganzen Spiel nur noch den von Nkounkou.
Momentan hätte bei mir Dahoud ganz klar die Nase vorn vor Götze.
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Selbst im Oberrang wird dauergeschwenkt und einem die Sicht versperrt.  Is dagegen wenn mal geschwenkt wird, aber 90 Minuten ist es einfach nervig. Davon mal abgesehen fand ich es daneben in der 88 Minute munter Schals zu wedeln wenn das Spiel spitz auf Knopf ist.  Aber gut, die Kurve hat sich gestern dem Spiel angepasst. Was auch irgendwie nachvollziehbar war bei der ersten Halbzeit. Später wurde es dann ja auch besser, wie das Spiel eben auch.
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Schöner "Support", der sich nur dann um das Spiel kümmert, wenn es super läuft. Und oft noch nicht einmal dann.
Beim "Abo-wechsle-dich"-Spiel (jeder hat nur 1 Abo, man besucht sich gegenseitig zum Fußball gucken) fragte mich mein gestriger Gastgeber, was die Eintrachtfans da eigentlich machen. Die Mannschaft bräuchte doch jetzt Anfeuerung, wo die denn sei, fragte er. Und ob die in der Kurve wirklich zum Fußball gucken und Anfeuern kämen, die würden ja gar nichts vom Spiel mitkriegen.
Gute Fragen.
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Das sind doch alles Hypothesen
Auch ein männlicher Promi muss sich keine rassistischen Bemerkungen gefallen lassen
Deine Bemerkungen  hören sich sehr verharmlosend  an
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Tafelberg schrieb:

Deine Bemerkungen  hören sich sehr verharmlosend  an

Sie sind aber klar erkennbar nicht verharmlosend gemeint. Viel wichtiger, als sich mit dem weißen Falken zu beschäftigen ist die wiederholte Erkenntnis, dass längst überwunden geglaubte Phänomene in unserer Gesellschaft wieder kräftig Fuß gefasst haben. Rassismus, Fremdenhass, Nazi-Ideologie, Diffamierungen, Beleidigungen, Verbreiten von Lügen und was dergleichen mehr ist.

Das ist schlichtweg schockierend, die Erwähnung von Badesalz und ihren erfreulichen Folgen macht das Ganze fast noch schlimmer. Man wünscht sich fast die Zeiten zurück, in denen ein einziger Sketch noch etwas bewirkt hat.
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WürzburgerAdler schrieb:

Das kann schon sein, aber der Sommerlochregeländerunsvorschriftenerlass hat übersehen, dass, wenn direkt darauf ein Tor fällt, der VAR zuständig ist und eingreifen kann/muss. Stichwort Torerzielung / Elfmeter / Rote Karte.

Hat das der Sommerlochregeländerunsvorschriftenerlasskommissionsvorsitzende verfügt?
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Nee, das war die Schiedsrichtergruppe des KFA Südthüringen. 😎
https://www.sr-suedthueringen.de/
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WürzburgerAdler schrieb:

Man muss den Pillen aber zugute halten, dass sie im Fall Tah/Ekitiké doch richtig gelegen haben.
Scheinbar hat es - unbemerkt von uns allen - eine Regeländerung gegeben, die besagt,
dass es doch erlaubt ist,

Nein,
nach langem Suchen habe ich dieses gefunden:
Sommerlochregeländerunsvorschriftenerlass  (Summerholeregulationdecree) der Fifa vom 11.Juni 2024 Art. 147 sagt eindeutig
das es im Ermessensspielraum eines Spielleiters ist ausserhalb des Strafraumes eine behinderung
durch wegdrücken  zu unterbinden.
Also eindeutig- Das wegdrücken gegen den Baynspieler (fast im Mittlekreis) Regelkonform,  das wegdrücken gegen Ekitike im Strafraum ist und bleibt ein Foul.
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Das kann schon sein, aber der Sommerlochregeländerunsvorschriftenerlass hat übersehen, dass, wenn direkt darauf ein Tor fällt, der VAR zuständig ist und eingreifen kann/muss. Stichwort Torerzielung / Elfmeter / Rote Karte.
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WürzburgerAdler schrieb:

Genau. Die Grenzen verschieben sich allerdings gerade. Wer möchte nicht in einer Region leben, in der sich die Jahresmitteltemperatur um bis zu 15 °C absenkt?
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/wissen/id_100352710/droht-der-stroemungskollaps-im-atlantik-.html


Daran werden die Grünen nichts ändern. Man kann diese Partei natürlich als Allheilmittel für die Bekämpfung des Klimawandels betrachten. Muss man aber nicht.
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Frankfurter-Bob schrieb:

Daran werden die Grünen nichts ändern.

Sondern wer?
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Wedge schrieb:

Eine Wärempumpe mit PV amortisiert sich z.B. in weniger als 9 Jahren. Eine moderne Gastherme braucht über 12 Jahre.
Das ist kein Verzicht, das ist Gewinn.

Im Grunde ist ja alles was Du schreibst nicht verkehrt aber z.B. dieser Vorteil gilt aber nur für Hausbesitzer

Wedge schrieb:

Erstens haben fast alle Länder der Welt Klimaschutz am laufen  ......

Warten wir mal ab ob der nach Ansicht seiner Anhänger "von Gott Gesandte mit den semmelblonden Haaren"
wieder Präsident wird.
Wenn das so kommt befürchte ich, dass vom Klimaschutz in den USA nicht viel übrig bleiben wird und das wäre dann
auch Wasser auf die Mühlen der "Klimaschutz-Gegner" in Europa.

Die Parteien, die die Klimakrise leugnen werden doch auch gewählt weil sie sagen man könnte einfach so weiterleben
wie bisher.

Mein gesunder Menschenverstand sagt mir aber, dass wir Menschen nicht so verschwenderisch mit den für das Überleben notwendigen Ressourcen umgehen dürfen wie das in den letzten 120 Jahren  geschehen ist.

Für mich bedeutet das auch: "Auf etwas zu Verzichten".

Wie schwer wir uns damit tun hat uns doch die Pandemie gezeigt.
Ohne Zweifel waren die Einschränkungen für die Jugendlichen insgesamt und die Alten in den Pflegeheimen
schon gravierend und vielleicht würde man aus heutigen Sicht einiges anders machen.

Was die Einschränkungen für Rest betrifft möchte ich aber sagen, dass meine Eltern, 1909 und 1917 geboren, dafür
nur ein müdes Lächeln übrig gehabt hätten.
Auch möchte ich behaupten dass sie zufriedener gelebt haben als das viele heute tun, obwohl sie sich nur
einen Bruchteil von dem leisten konnten, was man heute als selbstverständlich ansieht.

In einer Studie über das Wahlverhalten der Jungwähler steht dass viele Jugendliche AFD wählen weil sie
sich vom Staat im Stich gelassen fühlen.
Eine Erklärung dafür ist, dass vielen bisher von ihren Eltern immer nur "Zucker in den A.... geblasen" wurde und
entsprechend "Verzichten" ein Fremdwort ist.

Es ist wissenschaftlich bewiesen dass es für das Klima besser wäre etwas weniger Fleisch zu essen:
Als die Grünen einen entsprechenden Vorschlag gemacht haben, der sich wohl genau mit dem der
"Deutschen Gesellschaft für Ernährung" deckt, wurden sie als "Verbotspartei" abgestempelt.

Viele setzen halt "Verzicht" mit der Einschränkung der "persönlichen Freiheit" gleich.

Ich befürchte nur, wenn die Menschen nicht freiwillig lernen zu verzichten wird die Natur sie eines Tagen dazu zwingen.
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Fireye schrieb:

Wedge schrieb:

Eine Wärempumpe mit PV amortisiert sich z.B. in weniger als 9 Jahren. Eine moderne Gastherme braucht über 12 Jahre.
Das ist kein Verzicht, das ist Gewinn.

Im Grunde ist ja alles was Du schreibst nicht verkehrt aber z.B. dieser Vorteil gilt aber nur für Hausbesitzer

Eigentlich nicht. Niedrigere Energiekosten bedeuten auch weniger Nebenkosten für Mieter. Insbesondere bei steigenden Kosten von Öl und Gas (CO2-Preis).
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Haliaeetus schrieb:

grossaadla schrieb:

Ohhhhh die Pillen heulen weil sie den 11er nicht bekommen.
Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

Wäre der Elfer denn gerechtfertigt gewesen?

Nö. Erst kurz den Ball gespielt und dann Hoffmann abgeräumt.
Das kann man auch ohne Brest Brille laufen lassen.  

Ich fand die Reaktion aber geil. Der Xhaka holt sich gleich ne gelbe ab, weil er den Schiri anschreit und der Xabi macht den Hampelmann an der Seitenlinie, während der Hoffmann auch auch noch Zustimmung vom Abwehrspieler von Brest erwartet.


Macht die Brych verarsche zwar nicht vergessen, zeigt aber was für Heulsusen die Pillen doch sind.
Dabei war das doch einfach gut verteidigt......
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Man muss den Pillen aber zugute halten, dass sie im Fall Tah/Ekitiké doch richtig gelegen haben. Scheinbar hat es - unbemerkt von uns allen - eine Regeländerung gegeben, die besagt, dass es doch erlaubt ist, einen Gegenspieler, der gerade zum Kopfball hochgestiegen ist, mit dem Arm wegzudrücken, sodass er den Kopfball nicht richtig ausführen kann. Auch dann, wenn man hinter dem Gegenspieler steht und somit keine Chance hat, an den Ball zu kommen.

So geschehen gestern beim Spiel der Bayern vor dem 2:1 für Barcelona.
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Niemand. Und würd ich auch niemandem unterstellen. Irgendwo gibt es auch Grenzen.
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Genau. Die Grenzen verschieben sich allerdings gerade. Wer möchte nicht in einer Region leben, in der sich die Jahresmitteltemperatur um bis zu 15 °C absenkt?
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/wissen/id_100352710/droht-der-stroemungskollaps-im-atlantik-.html
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WürzburgerAdler schrieb:

Komm mal wieder runter. Hier geht es um das Heimspiel und den Auftritt von Philipp Hoffmeister dort. Soll man jetzt dessen seltsamen Aussagen in dieser Sendung im SR-Thread kommentieren oder wie stellst du dir das vor?

Nein! Natürlich sollte man jeden Aspekt und jede Aussage von irgendjemanden zu den Fehlern von Brych wo immer sich ein Anlass ergibt, in jedem Thread hier im UE thematisieren und diskutieren und, am besten, gleich noch die passende Verschwörungserzählung implementieren. In diesem konkreten Fall, dass sich der unbedachte Hofmeister in einen Job beim DFB schleimen will.

Ich mach einfach ne zweiwöchige UE Pause, vielleicht seid ihr dann fertig mit eurer monothematischen Obsession. 🙄
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FrankenAdler schrieb:

Ich mach einfach ne zweiwöchige UE Pause

Einverstanden. 😎
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Ich finde, man sollte DRINGEND noch ein paar Threads dazu nutzen, Brychs Fehlverhalten zu analysieren.
Ach was! Man sollte gleich das ganze UE in "Die Brych Verschwörung" umbenennen! 🙄
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Komm mal wieder runter. Hier geht es um das Heimspiel und den Auftritt von Philipp Hoffmeister dort. Soll man jetzt dessen seltsamen Aussagen in dieser Sendung im SR-Thread kommentieren oder wie stellst du dir das vor?
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Fireye schrieb:

SGE_Werner schrieb:

Genau das stört mich ungemein. Es gibt so viel berechtigte Kritik an Schiris und so viel Kritik, die einfach nur Quatsch ist, weil die Leute nicht mal die Regeln kennen, nach denen sie urteilen. Warum sollte der DFB die Kritik von Fans ernst nehmen, die zum erheblichen Teil nicht mal die einfacheren Regeln beherrschen?

Das ist wohl richtig.
Das Problem ist aber auch dass nicht wenige Kommentatoren im TV überspitz gesagt bei manchen Regeln offensichtlich überfordert sind und entsprechend die Szenen falsch bewerten.

Diese falsche Einschätzungen werden in vielen Fällen dann auch vom Zuschauer übernommen.


Da haben wir ja mit Ekitikés Tor nach Ebimbes vorgeblichen Abseits genau so einen Fall: Küppers live wie auch unser eigener Kommentator auf Eintracht TV sehen nicht, dass es sich nach den von der FIFA gewünschten Regelauslegungen nicht um Abseits handelt, haben aber eben genau davon keine Ahnung und streuen dann ihre falsche Sicht mit großer Überzeugung zu uns Laien: Ja, klar Abseits!

Ich geb ja auch gern zu, dass ich mit in der Tiefe nicht mit dem Regelwerk auskenne und bin Phitecophaga dankbar, dass er die FIFA-Videobeispiele zur Regelauslegung hier mal verlinkt hat. Sehr lehrreich das. Aber auch sehr frustrierend, weil einem dann sofort klar wird, dass man uns den 2:1  Führungstreffer sinnfrei aberkannt hat.
Und schon wieder stellt sich Brychs Dilemma vor: entweder er kannte die von der FIFA gewünschte regelauslegung samt Video nicht oder wollte sie in dem Moment nicht anwenden. Beides 🙈
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Nfu, philadlerist, aber findest du es nicht ein wenig vermessen, die Beiträge #265 und #286 von Juno267 im NBT zu der Abseitsposition von Ebimbe einfach so zu ignorieren?
Er hat in meinen Augen schlüssig und anhand der Regeln dargelegt, dass es schwierig ist, das Video Nr. 9 mit der Situation in Leverkusen zu vergleichen. Ich finde, da kann man nicht einfach so darüber hinweggehen und weiterhin behaupten, es sei eine neue Spielsituation entstanden. Es sei denn, du widerlegst Juno267 und seine Darstellung.
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In der letzten Zeit mehren sich in der Forschung die Hinweise, dass die AMOC genannte Strömung im Atlantik, der Golfstrom zählt dazu, dass das Kipprisiko deutlich unterschätzt wurde.

Es bleibt allerdings schwer abzuschätzen, wann es passieren wird, es kann durchaus sein, dass es keine explizite Vorwarnungen mehr gibt.

Es gibt einen offenen Brief von 44 Forschern an die nordischen Länder, das Thema ernst zu nehmen. Die Folgen wären katastrophal und langfristig.

https://polarkreisportal.de/risiko-amoc-kipppunkt-statt-waerme-frost-fuer-den-norden

Es bleibt dabei, wir haben keine Zeit mehr, es darf nicht gebremst werden, zumal die Kosten des Nichtstuns, deutlich höher sind als die Kosten der Umstellung
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Die Hoffnungen darauf, dass die Menschheit ein Interesse daran hat, ihren eigenen Lebensraum zu erhalten, schwinden zusehends. Man hat Wichtigeres zu tun: Kriege führen, Wirtschaft ankurbeln, Migranten abschieben, Klimakleber einsperren, das Gendern verbieten, Schneekanonen aufstellen, Wälder abholzen oder Nazis wählen.
Das Klimaproblem ist aber auch ermüdend.
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franzzufuss schrieb:

Wie kann es da, dazu eigentlich verschiedene Meinungen bzw. Aussagen geben.
Wie?



Weil eigentlich nach jeder Ecke so geschoben wird.
Da kann ich  nachvollziehen, warum  man sich Argumente konstruieren kann, warum es  hier eben  nicht 100% ein   Elfmeter sein könnte.
Ich teile diese Meinung  nicht, kann  aber die Erfahrung verstehen, die dann zu  so einer Fehleinschätzung führt.
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Das stimmt. Ab und an schreitet dann der SR ein und ermahnt, kaum ist er damit fertig, wird wieder gezerrt, gestoßen, gehalten und geschubst.
Bis heute halte ich es für einen seltenen Glücksfall, dass der SR in Barcelona nach dem Halten resp. Umreißen an Lindström Elfmeter gab.
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philadlerist schrieb:

Elfmeter? Das Trikotzerren an Götze war doch deutlich außerhalb des 16ers, oder?


Er spricht darüber, dass über den Elfer gesprochen wird, aber über das Trikot-Zerren nicht. Also zwei Dinge.
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Jaroos schrieb:

philadlerist schrieb:

Elfmeter? Das Trikotzerren an Götze war doch deutlich außerhalb des 16ers, oder?


Er spricht darüber, dass über den Elfer gesprochen wird, aber über das Trikot-Zerren nicht. Also zwei Dinge.

Exakt.
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WürzburgerAdler schrieb:

Bei der Forderung nach "mehr Transparenz" sollte man aber auch mal konkret sagen, wie man sich das vorstellt.

Soll etwa die Kommunikation zwischen VAR und SR über die Stadionlautsprecher vermittelt werden? Würdet ihr das mitmachen, wenn ihr SR oder VAR wärt? Ich nicht.

Und was genau würde das bringen? Man wüsste vielleicht hinterher, ob Perl oder allein Brych für die Fehlentscheidung verantwortlich war. Oder vielleicht beide. Was genau würde das bringen? Gäbe es etwa dann keine Diskussion mehr?

Eine Verkündung der Entscheidung analog zur NFL wäre eine Möglichkeit. Dies versucht man ja gerade durch das Anzeigen der Prüfung sowie der Entscheidung auf den Videowänden und -würfeln zu realisieren. Aber darüber hinaus?

Die SR-Dokus, die es gibt und bei denen das Mikro des SR "offen" ist zeigen ja auch, dass da nichts Weltbewegendes erzählt wird. Aytekin sagt zum LR "Da war nix", der antwortet "Stimmt!" So ungefähr. Welchen Erkenntnisgewinn versprecht ihr euch davon?

Gegen eine Verkündung der Entscheidung per Mikrofon hätte ich nichts einzuwenden. Alles, was darüber hinausgeht, würde ich als SR oder VAR ablehnen. Bei der Diskussion zwischen Richter und Schöffen in einem ordentlichen Gericht darf ja auch niemand zuhören, ebenso wenig wie bei einer Vorstands- oder Aufsichtsratssitzung. Und das hat gute Gründe.


Naja, Fußball ist aber keine Gerichtsverhandlung oder eine Aufsichtsratssitzung. Oder werden selbige Deutschland/Weltweit in alle Haushalte übertragen. Und verkauft man da Tickets für Hunderttausende Zuschauer pro Verhandlung? Fußball in der Form wie wir ihn heute kennen ist ein Sport und Unterhaltungsprodukt für die breite Masse!

Ich selbst finde diese Dokus die du erwähnst durchaus Interessant, und verstehe gar nicht was daran so langweilig sein soll.

Nur mal diese Doku hier von Minute 5 bis Minute 7 angeschaut. Man bekommt schnell vermittelt, warum die Schiris auf dem Platz alleine nicht mehr alles geregelt bekommen. Ja tut etwas Weh es sich anzusehen, weil wir dort spielen und von den Bayern vermöbelt werden. Interessant ist es aber trotzdem!

https://youtu.be/JEzXXrvLKrE?t=303
YouTube -> Eröffnungsspiel | UNPARTEIISCH ‒ Deutschlands Elite-Schiedsrichter | Sportschau

Natürlich ist das hier komplett auf die Schiris zugeschnitten und wirkt sehr dramatisch weil es so zusammengeschnitten ist.
Aber ganz ehrlich - als TV Zuschauer würde ich eine Option das man die Schiri/VAR Kommunikation hören kann extrem feiern. Also Auswahl zwischen Kommentator/Stadionatmo/Stadion + Schiri+VAR Tonspur.
Und wenn man sich die Kommentare unter diesem Video anschaut, bekommt man auch einen Eindruck davon, dass es viele gibt die es gut finden.

Ich kann zwar verstehen das man bedenken hat alles öffentlich zu machen, aber gleichzeitig bringt es doch auch gewisse Chancen. Man lernt die Menschen die hinter diesen Entscheidungen stehen besser kennen. Man bekommt ein Gespür dafür und kann sich besser in Situationen versetzen. Man versteht viel besser warum jetzt etwas so komplex ist.

Jetzt stellst du die Frage ob man das mitmachen würde/muss und gibst gleich zu das du das nicht mitmachen würdest.
Ich kann dir sagen das ich damit auch nicht so Glücklich wäre!
Jetzt kommt aber das aber:
Ich bin aber auch kein Schiri, der eh in der Öffentlichkeit steht!
Es ist ein Beruf, der ein gewisses Anforderungsprofil hat. Und wenn es in Zukunft zu diesem Profil dazu gehört, das man das Gebabbel in allen Haushalten hören kann, dann ist es halt so!
Es gibt Streamer die stellen sich für tausende Leute jeden Tag vor die Kamera, ich könnte es nicht. Aber ich bin dann halt auch kein Streamer.
Ich bin zum Beispiel Anlagenfahrer im Bereich Chemie/Pharma!
Als ich diesen Beruf gelernt habe, waren über 50 Prozent der Arbeitsplätze auf Montag bis Freitag von 07:00 bis 16:00 Uhr ausgelegt. Heute sind das noch 10 Prozent, der Rest ist Schichtarbeit. Rund um die Uhr mit Wochenendarbeit usw.
Aussichten auf einen dieser normalen Arbeitszeitplätze so gut wie nicht vorhanden. Man bleibt sein ganzes Leben Schichtarbeiter, oder muss sich was anderes suchen!

Als ich diesen Beruf erlernte standen die meisten Leute vor einem oder mehreren Kesseln und haben vor Ort gearbeitet. Heute sitzt man in einer Messwarte und steuert die Anlagen über Prozessleitsysteme voll Automatisiert!
Man muss in seinem Berufsleben damit leben das sich gewisse dinge ändern im Anforderungsprofil.

Was man macht, oder nicht macht, bleibt jedem selbst überlassen. Aber man kann sich doch deswegen nicht vor der Zukunft und der Entwicklung verschließen.

Weitere Möglichkeit um für mehr Transparenz zu sorgen ohne die gesamte Öffentlichkeit mitzunehmen würde es natürlich auch geben.

Die beteiligten Vereine dürfen die Tonspuren und Videobilder die man auf den Bildschirm schickt mitschneiden und Vereinsintern auswerten!
Dann habe ich als Fan zumindest die Gewissheit das mein Verein Eintracht Frankfurt alles erdenklich tun wird, um Problemfälle aufzudecken, und sich mit den verantwortlichen Schiris und VAR Vertretern auszutauschen!

Das wäre dann zwar eine kleinere Transparenz, aber es wäre eine!
Es macht einen Unterschied ob man erst Stundenlang in Talkshows und Medien etwas breit treten muss um Antworten zu bekommen, die dann auch noch unzufriedenstellend sind, oder man dinge direkt beim Namen benennen kann!

Andere Lösung wäre man schafft den VAR wieder ab!
Dafür hat man 2 Schiris, 4 Linienrichter und 2 Torrichter auf dem Platz.
Was auch immer man für Lösungen finden wird, es muss welche geben.
Oder findet die aktuelle Situation jemand zufriedenstellend?
Ich kann das zumindest für mich mit einem klaren "NEIN" beantworten!

WürzburgerAdler schrieb:


Da bin ich anderer Meinung. Angestellte im Büro haben auch nichts zu verbergen, verwehren sich aber zu Recht dagegen, dass der Chef sie abhört. Weiß nicht, wie es dir geht, wenn deine Arbeitsgespräche protokolliert werden. Wäre ich SR, wäre das ein Grund, meinen Job zu kündigen. Und zwar fristlos.




Es geht ja nicht darum den Schiri Tag und Nacht abzuhören. Die Spiele sind doch nur ein kleiner Bereich.
Ein Schiri im Profibereich hat Schulungen, was bei der Anreise und Abreise von Spielen passiert interessiert auch keinen. Auch in der Umkleide vor und nach dem Spiel und der Halbzeitpause wird nichts übertragen.
Wie viele Einsätze hat ein Schiri im Jahr? 30,40, 50? Viel mehr kann es doch gar nicht sein!
50 x 90 Minuten = 4500 Minuten. Da geht es um 70 Stunden im Jahr!

Mein Chef sitzt öfter neben mir in der Messwarte, und fährt zur Not auch mal paar Stunden einen Anlagenteil. Dann muss ich auch mit dem kommunizieren wie mit jedem anderen auch. Soll ich da die klappe halten weil er ein Wort von mir auf die Goldwaage legen könnte. Oder verhalte ich mich normal und versuche mein bestes um mit meinem Vorgesetzten so gut wie möglich zusammen zu arbeiten.
Und es ist doch schon etwas anderes ob man im Jahr weniger als 100 Stunden im Sinne der guten Sache über das Mikro zu hören ist, oder ob man von seiner Firma unwissentlich 37 Stunden die Woche -> Also ca: 1628 Stunden pro Jahr (Urlaub + 2 Wochen Krank abgezogen) abgehört wird!


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Muss zugeben, da sind einige gute Argumente dabei. Das eine oder andere müsste man mal zu Ende denken. So im Sinne von "Was passiert, wenn".
Letztendlich glaube ich aber, an den Beteiligten vorbei (SR, VAR, SRA) geht das nicht, die müssen da schon mit im Boot sein.