
Xbuerger
4527
FREIHEIT!!!
https://www.bz-berlin.de/berlin/treptow-koepenick/johannisthal-unfall-mit-suv-range-rover-schleudert-in-baeckerei
wenigstens hat der fhrspß nur eine wirtschaftliche existenz und keine menschenleben zerstört...
https://www.bz-berlin.de/berlin/treptow-koepenick/johannisthal-unfall-mit-suv-range-rover-schleudert-in-baeckerei
wenigstens hat der fhrspß nur eine wirtschaftliche existenz und keine menschenleben zerstört...
Xbuerger schrieb:
FREIHEIT!!!
https://www.bz-berlin.de/berlin/treptow-koepenick/johannisthal-unfall-mit-suv-range-rover-schleudert-in-baeckerei
wenigstens hat der fhrspß nur eine wirtschaftliche existenz und keine menschenleben zerstört...
So sehr ich gegen SUVs bin: Man muss auch nicht jeden Unfall eines SUVs als Beispiel nehmen. Erinnert mich an die AfD mit ihrer Suche nach ausländischen Straftätern. Nicht bös gemeint. Es gibt genug Beispiele weswegen SUVs nicht genutzt werden sollten. Dies hier ist eher die Suche nach Bestätigung als ein wirkliches Argument.
Xbuerger schrieb:
liebe bahnfahrer, erzählen uns die autofahrer auch ihre spannenden geschichten aus dem stau? und bitte die parkplatzsuchen nicht vergessen, gerne aus ballungsgebieten...
Du musst nicht lesen, was du nicht lesen willst!
Als Berufspendler war ich jahrelang mit dem Zug unterwegs. Irgendwann hatte sich die Situation so zugespitzt, dass ich mindestens zweimal pro Woche bis zu drei Stunden für den Heimweg gebraucht habe. Von dem ewigen früh zu spät kommen und dem Streß mit den Terminen mag ich gar nicht sprechen. Dann habe ich mir ein zweites Auto gekauft um dem Elend ein Ende zu machen. Sag keiner, ich hätte es nicht versucht.
Wenn es nur rumgeeier und Relativiererei hinsichtlich des desolaten ÖPNV und Bahnverkehrs insgesamt gibt, wird sich nichts aber auch gar nichts am Individualverkehr ändern.
Aber hey - wen interessiert das?
Da ist sich der Großstädter zu fein für. Man hat ja ganz exklusiv DIE Realität gepachtet!
Ihnen ist auch nichts zu dämlich, oder?
Die Bahn gibt an, dass ich die Strecke von A nach B in einer gewissen Zeit zurück lege. Und darauf sollte sich der Kunde auch in aller Regel verlassen können. In Japan beispielsweise haben die Züge deutlich weniger Verspätung.
Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin muss ich immer mit Verkehrsstörungen rechnen.
Die Bahn gibt an, dass ich die Strecke von A nach B in einer gewissen Zeit zurück lege. Und darauf sollte sich der Kunde auch in aller Regel verlassen können. In Japan beispielsweise haben die Züge deutlich weniger Verspätung.
Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin muss ich immer mit Verkehrsstörungen rechnen.
Xbuerger schrieb:
liebe bahnfahrer, erzählen uns die autofahrer auch ihre spannenden geschichten aus dem stau? und bitte die parkplatzsuchen nicht vergessen, gerne aus ballungsgebieten...
Jeden zweiten Tag entweder Hin oder Rückfahrt oder beides beim Pendeln zur Arbeit an der A3. Jeden Tag ein Ministau bei Medenbach, und sonst immer wieder der totale Wahnsinn. Meine Fahrtzeit beträgt von Tür zu Tür zwischen 45 Minuten und 3-4 Stunden, je nach dem.
Parkplatz ist allerdings easy, hab einen direkt vor dem Büro. .
Würde gerne mit der Bahn Pendeln, aber sie ist nicht flexibel genug zu meinen Arbeitszeiten.... dazu habe ich eine reine Nettobahnfahrzeit von 1,5 Stunden einfach, WENN alles pünktlich ist, plus noch mal 20 Minuten Zug.
Insgesamt komme ich also mit dem Auto trotz der verstopften A3 besser weg als mit der ewig unpünktlichen, übervollen und vor allen Dingen viel zu teuren Bahn.
Basaltkopp schrieb:Xbuerger schrieb:
wie wäre es mit konsequentem überwachen, verhaften, verbieten? die "üblichen verdächtigen" in u-haft bringen, weil es ja auch netzwerke zu untersuchen gibt.
Man kann doch auf der einen Seite nicht ständig nach Datenschutz schreien, wenn es um staatliche Überwachung geht und auf der anderen Seite dann die totale Überwachung fordern.
Das sehe ich genauso. Wenn man die Überwachung ausdehnt, wenn man bereit ist Bürgerrechte präventiv in Frage zu stellen, schafft man Bedingungen, die sich gegen die persönliche Freiheit aller richten können.
Das Prinzip "fight fire with fire" ist mMn denkbar ungeeignet um Faschisten Herr zu werden.
Konsequente Anwendung dessen, was jetzt schon möglich ist würde mir persönlich reichen. Ich habe aich eher die Vermutung, dass die Exekutive gegebenenfalls dazu tendiert das rechte Auge ab und an zuzumachen und deshalb Raum für rechtsterroristische Straftaten entsteht.
FrankenAdler schrieb:
Das sehe ich genauso.
bevor du dich mit dem troll gemein machst: ich fordere die konsequente überwachung rechter netzwerke. weil der staat auf dem rechten auge blind ist. eine genauso konsequente überwachung fordere ich auch andere für terroristische gruppen. da braucht der troll gar nicht von datenschutz zu faseln, wenn er schon die zusammenhänge nicht versteht. das hat mit datenschutz erstmal wenig zu tun, hier geht es um gefahrenabwehr. die grundlagen dessen hat herold ja schon in den 70ern geschaffen...
ein weiterer punkt könnte sein, faschisten wie bernd höcke nicht mehr mit der immunität eines abgeordneten auszustatten, sondern ihn wegen volksverhetzung in den knast zu stecken.
zwar kennt robert habeck lt. dem generalsekretär der führenden regierungspartei keine vaterlandsliebe, dafür hat er höckes buch gelesen (damit wir es nicht tun müssen) und darüber gebloggt:
„Die Weißen und die Schwarzen setzten sich vor ihrer Amerikanisierung aus mehreren hochdifferenzierten Völkern mit eigenen Identitäten zusammen. Jetzt sind sie in einer Masse aufgegangen. Diesen Abstieg sollten wir Europäer vermeiden und die Völker bewahren.“
Höcke schreibt, „wenn wir leider ein paar Volksteile verlieren werden, die zu schwach oder nicht willens sind, sich der fortschreitenden Afrikanisierung, Orientalisierung und Islamisierung zu widersetzen“, dann sei das notwendig.
zwar kennt robert habeck lt. dem generalsekretär der führenden regierungspartei keine vaterlandsliebe, dafür hat er höckes buch gelesen (damit wir es nicht tun müssen) und darüber gebloggt:
„Die Weißen und die Schwarzen setzten sich vor ihrer Amerikanisierung aus mehreren hochdifferenzierten Völkern mit eigenen Identitäten zusammen. Jetzt sind sie in einer Masse aufgegangen. Diesen Abstieg sollten wir Europäer vermeiden und die Völker bewahren.“
Höcke schreibt, „wenn wir leider ein paar Volksteile verlieren werden, die zu schwach oder nicht willens sind, sich der fortschreitenden Afrikanisierung, Orientalisierung und Islamisierung zu widersetzen“, dann sei das notwendig.
Xbuerger schrieb:
ein weiterer punkt könnte sein, faschisten wie bernd höcke nicht mehr mit der immunität eines abgeordneten auszustatten, sondern ihn wegen volksverhetzung in den knast zu stecken.
zwar kennt robert habeck lt. dem generalsekretär der führenden regierungspartei keine vaterlandsliebe, dafür hat er höckes buch gelesen (damit wir es nicht tun müssen) und darüber gebloggt:
„Die Weißen und die Schwarzen setzten sich vor ihrer Amerikanisierung aus mehreren hochdifferenzierten Völkern mit eigenen Identitäten zusammen. Jetzt sind sie in einer Masse aufgegangen. Diesen Abstieg sollten wir Europäer vermeiden und die Völker bewahren.“
Höcke schreibt, „wenn wir leider ein paar Volksteile verlieren werden, die zu schwach oder nicht willens sind, sich der fortschreitenden Afrikanisierung, Orientalisierung und Islamisierung zu widersetzen“, dann sei das notwendig.
Ich habe "Nie zweimal in den selben Fluß" gelesen. Man muss den Feind kennen um ihn zu besiegen.
Es ist eklig, es zeigt wer Höcke und was die AFD ist.
Ich empfehle die Lektüre tatsächlich jedem besorgten Demokraten. Höcke schreibt auf, dass Diktatur das Endziel ist und was er mit Menschen wie mir machen würde, wenn er könnte.
Ich nutze Zitate in Diskussionen mit den Besorgten und die wirken häufig.
Man muss den Assi mit lesen des Buches übrigens auch nicht mehr finanzieren. Es kursieren reichlich pdf/scan Kopien.
Xbuerger schrieb:
sondern die konsequente zerschlagung rechtsradikaler netzwerke
Da ginge es dann aber vor allem um die moralische Unterstützung, die von solchen Netzwerken ausgeht. Ich glaube kaum, dass solche Täter wie in Halle ein größeres Netzwerk hinter sich hatten bzgl. Orga etc., da ist das Risiko der Entdeckung auch größer (gut, es sind Rechte, also bei unseren Sicherheitsorganen nicht zwingend der Fall), sondern vor allem sich über bestimmte Foren und einen Austausch mit anderen radikalisieren. Ähnlich agiert übrigens auch die Islamistenszene. Das ist ja eigentlich das Absurde, dass ausgerechnet Rechte uns dann vor solchen Leuten schützen wollen und die selben Mittel einsetzen.
Die Frage ist nur, wie geht man gegen solche Netzwerke vor? Was machst Du mit jemanden, der irgendwo in Argentinien ein Video vom Christchurch-Attentat in einem Forum teilt und sich daran aufgeilt? Was machst Du mit Leuten, die einem Täter wie in Halle schreiben "Ich würde Dich so feiern, wenn Du paar Kan...en abknallst"? In einem Land, in dem zutiefst entwürdigende Aussagen gegen Politiker vom Gericht durchgewunken werden?
Ich frage mich, wie man einfach praktikabel den Unterstützerkreis von solchen Tätern im Rahmen der Gesetze bekämpft...
SGE_Werner schrieb:
Die Frage ist nur, wie geht man gegen solche Netzwerke vor? Was machst Du mit jemanden, der irgendwo in Argentinien ein Video vom Christchurch-Attentat in einem Forum teilt und sich daran aufgeilt? Was machst Du mit Leuten, die einem Täter wie in Halle schreiben "Ich würde Dich so feiern, wenn Du paar Kan...en abknallst"? In einem Land, in dem zutiefst entwürdigende Aussagen gegen Politiker vom Gericht durchgewunken werden?
im ausschlussverfahren: sich schonmal nicht auf einzeltäter der gamerszene fokussieren!
wie wäre es mit konsequentem überwachen, verhaften, verbieten? die "üblichen verdächtigen" in u-haft bringen, weil es ja auch netzwerke zu untersuchen gibt.
wie wäre es, die staatliche förderung für aussteigerprogramme wie exit nicht einfach zu streichen?
wie wäre es, das kind beim namen zu nennen und dann gezielte strategien mit expertise aus politologie und sozialarbeit zu entwickeln, um sie zügig umzusetzen.
wie wäre es, die ganzen nazis aus dem staatsdienst zu entfernen?
ad hoc fällt mir einiges ein, und bin nun wirklich kein experte...
Xbuerger schrieb:
wie wäre es mit konsequentem überwachen, verhaften, verbieten?
Überwachung: Völlig logisch (die Befugnisse sollten ja ausreichen) , aber man müsste halt auch den Kontext auf das rechte Spektrum legen und nicht nur auf Islamisten.
Verhaftungen: Braucht halt Haftgründe, ist immer schwierig auch bzgl. U-Haft.
Xbuerger schrieb:
wie wäre es, die staatliche förderung für aussteigerprogramme wie exit nicht einfach zu streichen?
Unstrittig, ich verstehe eh nicht, wie man an sowas sparen kann, zudem geht es eh nur um paar Millionen.
Xbuerger schrieb:
wie wäre es, die ganzen nazis aus dem staatsdienst zu entfernen?
Schwierig, weil es nicht klar einzugrenzen ist, ab wann etwas "too much" ist. Eine AfD-Mitgliedschaft ist dafür nicht ausreichend. Es wurde mal bei einer mir bekannten Behörde eine Reichsbürgerin fristlos rausgeworfen. Da braucht man aber auch gar keine Diskussionen zu führen, Reichsbürgertum und Teil der Exekutive zu sein widersprechen sich ja mächtig. Aber dass Höcke z.B. noch nicht raus geflogen ist, wundert mich auch. Würde ich aber angesichts der anstehenden Wahl eher danach machen, sonst kann er sich noch als Opfer stilisieren.
Generell ist für mich einfach erkennbar, dass zumeist frustrierte Männer, die sich für Versager halten, zu Gewalttätern werden (egal ob islamistisch, rechtsextremistisch...). Vielleicht sollte man da auch noch mal rangehen und das ergründen.
Für mich aber am wichtigsten ist das Entziehen der Rechtfertigungsgrundlagen solcher Täter und da müssen wir tatsächlich an die geistigen Brandstifter ran.
Xbuerger schrieb:
wie wäre es mit konsequentem überwachen, verhaften, verbieten? die "üblichen verdächtigen" in u-haft bringen, weil es ja auch netzwerke zu untersuchen gibt.
Man kann doch auf der einen Seite nicht ständig nach Datenschutz schreien, wenn es um staatliche Überwachung geht und auf der anderen Seite dann die totale Überwachung fordern.
Um dich gehts da doch gar nicht. Es geht doch um rechtsextreme Lebenswelten, um einen geschützten Raum zur Kommunikation und Radikalisierung. Diese wäre sogar in der Transporter Tycoon Community möglich... oder in der Kneipe.
Vielleicht wartet man mal das gesamte Interview heute Abend ab, so dass man den Kontext einschätzen kann, bevor man auf Twitter loslegt. Da jetzt einen 29 Sekunden Beitrag als Aufreger zu nehmen, finde ich etwas dünn.
Vielleicht wartet man mal das gesamte Interview heute Abend ab, so dass man den Kontext einschätzen kann, bevor man auf Twitter loslegt. Da jetzt einen 29 Sekunden Beitrag als Aufreger zu nehmen, finde ich etwas dünn.
HessiP schrieb:
Um dich gehts da doch gar nicht.
selbstverständlich nicht, klar.
und wie du ja schriebst, ist es vollkommen unerheblich, ob er auf dischord, treema oder im identitären zentrum mit gleichgesinnten kommuniziert hat.
von daher geht die aussage des bundesinnenministers - ebenso wie der beitrag der FAZ - voll am thema vorbei. die antwort auf einen gefährlich wachsenden antisemitismus in deutschland, der zuletzt in einem terroristischen anschlag gipfelte, kann nicht die überwachung von gamern sein, sondern die konsequente zerschlagung rechtsradikaler netzwerke. man darf nicht schon wieder ins wording und der resultierenden handlungslosigkeit der "dönermorde" verfallen...
Xbuerger schrieb:
sondern die konsequente zerschlagung rechtsradikaler netzwerke
Da ginge es dann aber vor allem um die moralische Unterstützung, die von solchen Netzwerken ausgeht. Ich glaube kaum, dass solche Täter wie in Halle ein größeres Netzwerk hinter sich hatten bzgl. Orga etc., da ist das Risiko der Entdeckung auch größer (gut, es sind Rechte, also bei unseren Sicherheitsorganen nicht zwingend der Fall), sondern vor allem sich über bestimmte Foren und einen Austausch mit anderen radikalisieren. Ähnlich agiert übrigens auch die Islamistenszene. Das ist ja eigentlich das Absurde, dass ausgerechnet Rechte uns dann vor solchen Leuten schützen wollen und die selben Mittel einsetzen.
Die Frage ist nur, wie geht man gegen solche Netzwerke vor? Was machst Du mit jemanden, der irgendwo in Argentinien ein Video vom Christchurch-Attentat in einem Forum teilt und sich daran aufgeilt? Was machst Du mit Leuten, die einem Täter wie in Halle schreiben "Ich würde Dich so feiern, wenn Du paar Kan...en abknallst"? In einem Land, in dem zutiefst entwürdigende Aussagen gegen Politiker vom Gericht durchgewunken werden?
Ich frage mich, wie man einfach praktikabel den Unterstützerkreis von solchen Tätern im Rahmen der Gesetze bekämpft...
Dass schon recht viele Amokläufer etc. gerne am PC oder an der Konsole Spiele mit Gewaltinhalt gezockt haben, ist jetzt ja nix Neues. Früher haben die Leute halt Cowboy und Indianer gespielt. Als wir noch keine Computer hatten als Kinder, haben wir mit selbst gebauten Zwillen etc. geschossen und unsere Baumhäuser gegen ältere oder jüngere Gruppen "verteidigt" (angegriffen haben wir auch, aber nicht so häufig). Und die Generation meiner Großeltern hatte das Problem einer möglichen Simulation erst gar nicht, die durften solche Spielchen mit 17 dann im Real Life gleich im Kampf gegen Soldaten und Partisanen austesten.
Kurzum: Ich halte das für ein Symptom und nicht für die Ursache. Wer Gewaltfantasien hat oder wem eine Murmel im Oberstübchen von links nach rechts kullert, der hatte schon immer Möglichkeiten, um sie alternativ auszuleben.
Eine viel stärkere Radikalisierungswirkung haben doch "Vorbilder", die einem bekannt sind. Wenn jemand mit solchen Gedankenwelten sieht, wie eine kleine Gruppe Leute wie den Terroristen von Christchurch oder Breivik abfeiern, wie diese Aufmerksamkeit erhalten, der wird in seiner eigenen fehlenden Bedeutung darin seine Vorbilder finden.
Praktisch mit dem Aufkommen des Internets Ende der 90er und der permanenten Verfügbarkeit über Informationen zu Amokläufern / Terroristen ist auch die Anzahl der Amokläufe und Terrortaten einzelner Personen angestiegen. Es ermöglicht einen Austausch zwischen solchen Personen, ein sich gegenseitiges Anstacheln in Anonymität und zuhause im stillen Kämmerlein etc.
Letztlich hat das Internet den Informationsaustausch weltweit explodieren lassen. Und eben nicht nur Wissen, sondern auch Lügen, Hass und Hetze werden jetzt schneller verteilt und aufgenommen. Es hat viele positive Effekte und ein paar negative Nebeneffekte. Aber auch hier sind wir beim Punkt, dass nicht das Medium, nicht die Symptome die Schuld an einer Tat haben, nicht jemanden zu einer Tat führen, sondern dass Dinge, die von 99,99 % sinnvoll genutzt werden, von eben 0,01 % missbraucht werden. Wer meint, wegen ein paar Idioten die ganze Bevölkerung bevormunden und einschränken zu wollen, ist für mich einfach ein Depp.
Kurzum: Ich halte das für ein Symptom und nicht für die Ursache. Wer Gewaltfantasien hat oder wem eine Murmel im Oberstübchen von links nach rechts kullert, der hatte schon immer Möglichkeiten, um sie alternativ auszuleben.
Eine viel stärkere Radikalisierungswirkung haben doch "Vorbilder", die einem bekannt sind. Wenn jemand mit solchen Gedankenwelten sieht, wie eine kleine Gruppe Leute wie den Terroristen von Christchurch oder Breivik abfeiern, wie diese Aufmerksamkeit erhalten, der wird in seiner eigenen fehlenden Bedeutung darin seine Vorbilder finden.
Praktisch mit dem Aufkommen des Internets Ende der 90er und der permanenten Verfügbarkeit über Informationen zu Amokläufern / Terroristen ist auch die Anzahl der Amokläufe und Terrortaten einzelner Personen angestiegen. Es ermöglicht einen Austausch zwischen solchen Personen, ein sich gegenseitiges Anstacheln in Anonymität und zuhause im stillen Kämmerlein etc.
Letztlich hat das Internet den Informationsaustausch weltweit explodieren lassen. Und eben nicht nur Wissen, sondern auch Lügen, Hass und Hetze werden jetzt schneller verteilt und aufgenommen. Es hat viele positive Effekte und ein paar negative Nebeneffekte. Aber auch hier sind wir beim Punkt, dass nicht das Medium, nicht die Symptome die Schuld an einer Tat haben, nicht jemanden zu einer Tat führen, sondern dass Dinge, die von 99,99 % sinnvoll genutzt werden, von eben 0,01 % missbraucht werden. Wer meint, wegen ein paar Idioten die ganze Bevölkerung bevormunden und einschränken zu wollen, ist für mich einfach ein Depp.
SGE_Werner schrieb:
Praktisch mit dem Aufkommen des Internets Ende der 90er und der permanenten Verfügbarkeit über Informationen zu Amokläufern / Terroristen ist auch die Anzahl der Amokläufe und Terrortaten einzelner Personen angestiegen.
ist das wirklich so, oder werden nun einfach nicht mehr nur die meldungen unter "vermischtes" überlesen?
für amokläufe an schulen scheint das offenbar zu gelten, und sicherlich ist hier auch eine form von "werther-effekt" zu erkennen.
aber obwohl wir oftmals einen anderen eindruck gewinnen, leben wir ja derzeit auch in den friedlichsten zeiten auf dieser erde. schon seit 20 jahren fliehen mehr menschen aufgrund von umweltzerstörung, denn wegen kriegen...
Xbuerger schrieb:
ist das wirklich so, oder werden nun einfach nicht mehr nur die meldungen unter "vermischtes" überlesen?
Naja, es gab schon immer Leute, die Amok gelaufen sind (auch Schulamok gab es schon zu Kaiserzeiten oder in den 60ern) und Terroranschläge gab es auch schon vor Jahrzehnten.
Und sicherlich sind früher bestimmte Dinge bestenfalls in der Regionalzeitung groß und in der Landespresse irgendwo auf Seite 6 in einem Achtzeiler aufgetaucht, wo sie heute tagelang ausdiskutiert werden.
Also das Ausmaß hat schon m.E. mit Nachahmungseffekten und der Verbreitung dieser Nachrichten dahingehend zu tun. Ist ja ähnlich wie wenn ausgiebig über Selbstmorde durch Springen von Brücken berichtet werden würde. Dann würden auch die Tage danach mehr Leute von der Brücke springen, die ohnehin schon mit dem Gedanken spielen, sich das Leben zu nehmen. Wenn der Täter von Halle wüsste, dass seine Tat keine Sau außerhalb einer begrenzten Umwelt interessieren würde, würde er sie vielleicht auch nicht begehen.
Worauf beziehst du dich?
Ich finde, der Heimathorst war zu einer erstaunlich differenzierten Betrachtung des Sachverhalts fähig, hätte ich ihm nicht zugetraut:
https://www.zdf.de/politik/was-nun/was-nun-seehofer-100.html
Tatsächlich sollte man ihn natürlich an den Taten messen, die da hoffentlich kommen...
Ich finde, der Heimathorst war zu einer erstaunlich differenzierten Betrachtung des Sachverhalts fähig, hätte ich ihm nicht zugetraut:
https://www.zdf.de/politik/was-nun/was-nun-seehofer-100.html
Tatsächlich sollte man ihn natürlich an den Taten messen, die da hoffentlich kommen...
auf den modelleienbahngamer himself im ARD hauptstadtstudio:
...man muss genau hinschauen, ob es noch ein computerspiel ist... oder eine verdeckte planung für einen anschlag...
zum glück hat mich meine lara croft leben lassen...
...man muss genau hinschauen, ob es noch ein computerspiel ist... oder eine verdeckte planung für einen anschlag...
zum glück hat mich meine lara croft leben lassen...
Um dich gehts da doch gar nicht. Es geht doch um rechtsextreme Lebenswelten, um einen geschützten Raum zur Kommunikation und Radikalisierung. Diese wäre sogar in der Transporter Tycoon Community möglich... oder in der Kneipe.
Vielleicht wartet man mal das gesamte Interview heute Abend ab, so dass man den Kontext einschätzen kann, bevor man auf Twitter loslegt. Da jetzt einen 29 Sekunden Beitrag als Aufreger zu nehmen, finde ich etwas dünn.
Vielleicht wartet man mal das gesamte Interview heute Abend ab, so dass man den Kontext einschätzen kann, bevor man auf Twitter loslegt. Da jetzt einen 29 Sekunden Beitrag als Aufreger zu nehmen, finde ich etwas dünn.
wie versprochen, mho ausformuliert:
als erstes stört mich an dem text, dass er den tag „terrorismusforschung“ trägt, die quellen hingegen zusammen geklaubt von lohe./nto./dpa sind. was darauf folgt, ist ein einstieg im relotius-stil. fichtner ist aus dem hintergrund zu hören, wie er mehr wörtliche rede fordert. die musik kommt allerdings erst zum schluss des textes. aber vlt läuft hier schon der dead man-soundtrack von neil young vor dem geistigen ohr des schreibers oder des lesers.und eine plastiktüte weht im wind. aber hey, gelernt ist gelernt (sorry für die polemik).
jedenfalls sehe ich jetzt erstmal das video durch die augen eines videoreporters, hautnah.
nun am ende des 2. absatzes angelangt:
„Er nennt sich einen „Versager“, einen „kompletten Verlierer“. Wer ist der Mann, der in Halle zwei Menschen ermordet und mehrere verletzt hat?“
eröffnet natürlich fragen, die einen spannungsbogen erzeugen: ist er wirklich ein versager?
jetzt ist unser videoreporter aber ganz nah dran am geschehen, garniert seine intensive recherche mit zwei o-tönen aus der bild-"zeitung". wissen tun wir zwar noch nichts, weder ob ER sein chemie-studium wirklich nach zwei semestern an den nagel gehängt hat, noch ob ER wirklich als rundfunktechniker gearbeitet hat. das wissen nämlich nur die investigativen von der bild.
auch mit der polizei scheint lohe./nto./dpa nicht gesprochen zu haben, denn ER scheint ja nur der polizei bislang nicht aufgefallen zu sein. ich frage mich jedoch: ist er aufgefallen oder nicht? ob scheinbar der schein trügt, würde ich gerne genauer wissen, beim thema „terrorismusforschung“ in der FAZ.
da ich mich mit waffentechnik nun wirklich nicht auskenne, lasse ich die mutmaßung „Monatelang muss er an seinen Waffen und den Bomben gebastelt haben.“ einfach mal unkommentiert. ich kann den zeitaufwand beim besten willen nicht überblicken, bin mir aber sicher, dass zu zeiten, in denen „sagen, was ist“ noch mainstream war, jemand losgezogen wäre, um kaufbelege zu sichten , bevor eine solche behauptung veröffentlicht worden wäre.
immerhin werden nun die thesen zum weltbild konkreter, denn sie sind jetzt „offenbar“. zwar habe ich in den letzten 37 jahren keine einzige anleitungen zu computerspielen gelesen oder bewusst war genommen, und auch beim kürzlichen besuch des computerspielmuseum ist mir keine solche in die hände gefallen, aber bestimmt weiß lohe./nto./dpa, was gemeint ist, dass sich SEIN „manifest“ wie eine computerspielanleitung liest.
auch fällt es mir schwer, den dt. gründer des londoner zentrums zur erforschung von radikalisierung und politischer gewalt einzuschätzen, denn entgegen 14 anderer peter neumann hat er keinen eigenen wikipedianeintrag. das muss nicht zwingend seine expertise in frage stellen, lässt aber die frage zu, ob er wirklich der erste oder nur der erstbeste ansprechpartner zu dem thema terrorismusforschung für lohe./nto./dpa war.
immerhin sieht neumann die selben muster wie bei anschlägen zuvor, moniert aber das fehlende germanische in der ansprache. den link zu christchurch u.a. sieht er entweder nicht oder der herausgeber von lohe./nto./dpa wollte diesen gedanken rausredigiert haben.
aber dann kommen wir auch schon zum kern: Mit seinem Amoklauf habe B. offenkundig nicht in erster Linie versucht, rechtsextreme deutsche Kameradschaften zu beeindrucken, sagt Neumann. amoklauf. eines computerspielers. wie im manual. und für den forscher ohne wikipediaeintrag bestünde nun auch kein zweifel, dass ER in der gamer-subkultur verankert sei. als beleg dient u.a. der begriff „total loser“, den ich widerum aus dem social media verhalten des amtierenden präsidenten der vereinigten staaten kenne.
meinem narrativ folgend, ist der absatz:
An traditionelle rechtsextreme Zirkel muss einer wie B. gar keinen Anschluss haben, sagt Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. „Das ist in Zeiten des Internets gar nicht mehr nötig“: Die Extremisten holten sich aus dem Netz, „was ihnen in den Kram passt“.
ja richtiggehend entlarvend! denn nichts anderes macht lohe./nto./dpa. mit juliane wetzel von der TU. sie bekommt in dem text genau das zitat als spachtelmasse, um das narrativ von bild-vermutungen und forscher in london zu kitten.
zum schluss kommt schließlich noch alles in einen topf, „teils pornographische“ musik, die man auf 4chan halt so hört, weil man als loser keine frauen abbekommt. fertig ist das stereotypische klischee des amoklaufenden gamers ohne soziale bindung.
als erstes stört mich an dem text, dass er den tag „terrorismusforschung“ trägt, die quellen hingegen zusammen geklaubt von lohe./nto./dpa sind. was darauf folgt, ist ein einstieg im relotius-stil. fichtner ist aus dem hintergrund zu hören, wie er mehr wörtliche rede fordert. die musik kommt allerdings erst zum schluss des textes. aber vlt läuft hier schon der dead man-soundtrack von neil young vor dem geistigen ohr des schreibers oder des lesers.und eine plastiktüte weht im wind.
jedenfalls sehe ich jetzt erstmal das video durch die augen eines videoreporters, hautnah.
nun am ende des 2. absatzes angelangt:
„Er nennt sich einen „Versager“, einen „kompletten Verlierer“. Wer ist der Mann, der in Halle zwei Menschen ermordet und mehrere verletzt hat?“
eröffnet natürlich fragen, die einen spannungsbogen erzeugen: ist er wirklich ein versager?
jetzt ist unser videoreporter aber ganz nah dran am geschehen, garniert seine intensive recherche mit zwei o-tönen aus der bild-"zeitung". wissen tun wir zwar noch nichts, weder ob ER sein chemie-studium wirklich nach zwei semestern an den nagel gehängt hat, noch ob ER wirklich als rundfunktechniker gearbeitet hat. das wissen nämlich nur die investigativen von der bild.
auch mit der polizei scheint lohe./nto./dpa nicht gesprochen zu haben, denn ER scheint ja nur der polizei bislang nicht aufgefallen zu sein. ich frage mich jedoch: ist er aufgefallen oder nicht? ob scheinbar der schein trügt, würde ich gerne genauer wissen, beim thema „terrorismusforschung“ in der FAZ.
da ich mich mit waffentechnik nun wirklich nicht auskenne, lasse ich die mutmaßung „Monatelang muss er an seinen Waffen und den Bomben gebastelt haben.“ einfach mal unkommentiert. ich kann den zeitaufwand beim besten willen nicht überblicken, bin mir aber sicher, dass zu zeiten, in denen „sagen, was ist“ noch mainstream war, jemand losgezogen wäre, um kaufbelege zu sichten , bevor eine solche behauptung veröffentlicht worden wäre.
immerhin werden nun die thesen zum weltbild konkreter, denn sie sind jetzt „offenbar“. zwar habe ich in den letzten 37 jahren keine einzige anleitungen zu computerspielen gelesen oder bewusst war genommen, und auch beim kürzlichen besuch des computerspielmuseum ist mir keine solche in die hände gefallen, aber bestimmt weiß lohe./nto./dpa, was gemeint ist, dass sich SEIN „manifest“ wie eine computerspielanleitung liest.
auch fällt es mir schwer, den dt. gründer des londoner zentrums zur erforschung von radikalisierung und politischer gewalt einzuschätzen, denn entgegen 14 anderer peter neumann hat er keinen eigenen wikipedianeintrag. das muss nicht zwingend seine expertise in frage stellen, lässt aber die frage zu, ob er wirklich der erste oder nur der erstbeste ansprechpartner zu dem thema terrorismusforschung für lohe./nto./dpa war.
immerhin sieht neumann die selben muster wie bei anschlägen zuvor, moniert aber das fehlende germanische in der ansprache. den link zu christchurch u.a. sieht er entweder nicht oder der herausgeber von lohe./nto./dpa wollte diesen gedanken rausredigiert haben.
aber dann kommen wir auch schon zum kern: Mit seinem Amoklauf habe B. offenkundig nicht in erster Linie versucht, rechtsextreme deutsche Kameradschaften zu beeindrucken, sagt Neumann. amoklauf. eines computerspielers. wie im manual. und für den forscher ohne wikipediaeintrag bestünde nun auch kein zweifel, dass ER in der gamer-subkultur verankert sei. als beleg dient u.a. der begriff „total loser“, den ich widerum aus dem social media verhalten des amtierenden präsidenten der vereinigten staaten kenne.
meinem narrativ folgend, ist der absatz:
An traditionelle rechtsextreme Zirkel muss einer wie B. gar keinen Anschluss haben, sagt Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. „Das ist in Zeiten des Internets gar nicht mehr nötig“: Die Extremisten holten sich aus dem Netz, „was ihnen in den Kram passt“.
ja richtiggehend entlarvend! denn nichts anderes macht lohe./nto./dpa. mit juliane wetzel von der TU. sie bekommt in dem text genau das zitat als spachtelmasse, um das narrativ von bild-vermutungen und forscher in london zu kitten.
zum schluss kommt schließlich noch alles in einen topf, „teils pornographische“ musik, die man auf 4chan halt so hört, weil man als loser keine frauen abbekommt. fertig ist das stereotypische klischee des amoklaufenden gamers ohne soziale bindung.
Xbuerger schrieb:
fertig ist das stereotypische klischee des amoklaufenden gamers ohne soziale bindung
denkt sich ja mittlerweile auch unser innenminister. hätten wir mal die gamer besser im visier, gäbe es keine nazis. 😡
dazu auch beisenherz auf twitter
Xbuerger schrieb:Xbuerger schrieb:
fertig ist das stereotypische klischee des amoklaufenden gamers ohne soziale bindung
denkt sich ja mittlerweile auch unser innenminister. hätten wir mal die gamer besser im visier, gäbe es keine nazis. 😡
dazu auch beisenherz auf twitter
Die Nazis machen daraus nen Videospiel, das heißt net das Videospiele dran schuld sind... boah diese Verallgemeinerung der Politiker ist nervend... Hab das gute alte Doom alserstes gezoggt als es für Jahrzehnten raus kam... hab ich seit dem jemand mit der Kettensäge erlegt?
Worauf beziehst du dich?
Ich finde, der Heimathorst war zu einer erstaunlich differenzierten Betrachtung des Sachverhalts fähig, hätte ich ihm nicht zugetraut:
https://www.zdf.de/politik/was-nun/was-nun-seehofer-100.html
Tatsächlich sollte man ihn natürlich an den Taten messen, die da hoffentlich kommen...
Ich finde, der Heimathorst war zu einer erstaunlich differenzierten Betrachtung des Sachverhalts fähig, hätte ich ihm nicht zugetraut:
https://www.zdf.de/politik/was-nun/was-nun-seehofer-100.html
Tatsächlich sollte man ihn natürlich an den Taten messen, die da hoffentlich kommen...
Xbuerger schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:
Wenn, dann hammelt es sich vielleicht um 2, 3 Wochen.
Nach der Rückrunde hatten wir sagenhafte 26 Punkte und hatten soeben den BVB geschlagen. Da hatte Skibbe einen gehörigen Vertrauensvorsprung, der nicht in 3, 4 Wochen zu verbrauchen war
sorry, aber ich als VV hätte am 27.02.2011 für sonderberichte bei SSNHD und im ASS gesorgt. das war der punkt in der rückrunde der schande, an dem mir klar wurde, dass das so nichts mehr wird. gegen 10, in worten: zehn! schwaben haben sie sich demütigen lassen. nach zuvor 6 (in worten: sechs!) spielen ohne eigenes tor. der letzte treffer nach dem schoppen heben in belek erzielt. ein monat wurde demnach nur aufgrund der vertragstreue von HB hergeschenkt. hoffentlich bekam skibbe zum abschied auch eine werthaltige uhr überreicht...
Hätte man so machen können, aber aus meiner Sicht hätte vor der Winterpause eine klare Entscheidung hergemusst.
Da gab es einen Machtkampf zwischen Amanatidis und Skibbe. Da hätte man entweder Amanatidis suspendieren müssen oder Skibbe feuern - oder aber Bruchhagen macht ein Versöhnungsgespräch und sie vertragen sich wirklich wieder. Oder man geuert beide. Aber was wurde gemacht? Amanatidis surfte bleiben, der Trainer wurde in seiner Autorität untergraben und es war nichts geklärt. Dass dann zusätzlich im Winter Cenk Tosun als großem verheißungsvollem Talent jegliche Einsatzchance abgesprochen wurde, hätte schon wieder zu einer Entlassung von Sibbe führen können sollen.
Aber auch Skibbe, so viel er falsch gemacht hat, so sehr er den Abstieg verschuldet hat: er war der Erste, der unseren Klub aus dem Duckmäusertum befreit hat.
JohanCruyff schrieb:
Da gab es einen Machtkampf zwischen Amanatidis und Skibbe. Da hätte man entweder Amanatidis suspendieren müssen oder Skibbe feuern
also irgendwo in den tiefen hier findet sich ein "gelöschter benutzer", der schon zu beginn des streits im sommer als erster "skibbe raus" gefordert hat. damals wurde dieser "kreuzbuerger" dafür noch gescholten...
Xbuerger schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:
Wenn, dann hammelt es sich vielleicht um 2, 3 Wochen.
Nach der Rückrunde hatten wir sagenhafte 26 Punkte und hatten soeben den BVB geschlagen. Da hatte Skibbe einen gehörigen Vertrauensvorsprung, der nicht in 3, 4 Wochen zu verbrauchen war
sorry, aber ich als VV hätte am 27.02.2011 für sonderberichte bei SSNHD und im ASS gesorgt. das war der punkt in der rückrunde der schande, an dem mir klar wurde, dass das so nichts mehr wird. gegen 10, in worten: zehn! schwaben haben sie sich demütigen lassen. nach zuvor 6 (in worten: sechs!) spielen ohne eigenes tor. der letzte treffer nach dem schoppen heben in belek erzielt. ein monat wurde demnach nur aufgrund der vertragstreue von HB hergeschenkt. hoffentlich bekam skibbe zum abschied auch eine werthaltige uhr überreicht...
Das mit der Uhr ist ein Skandal. Wenn sie auch noch werthaltig war, macht das die Sache nicht besser.
Aber Nibelungentreue und viel zu spät hört sich immer so nach monatelang an. Das wars ja nun gerade nicht. HB würde ich eher vorwerfen, dass er Belek bei Skibbe nicht thematisierte, denn was da los war, pfiffen ja sämtliche Spatzen von den Vordächern.
WuerzburgerAdler schrieb:
Aber Nibelungentreue und viel zu spät hört sich immer so nach monatelang an.
naja, als ich am letzten spieltag in den urlaubsflieger stieg, bin ich mit einer klassenerhaltsblitztabelle rein, und als zweitligist wieder raus. und ich fand daum auch nicht so schlecht, wie er immer gemacht wurde. 3 spiele mehr hätten womöglich langen können...
Xbuerger schrieb:
und ich fand daum auch nicht so schlecht, wie er immer gemacht wurde. 3 spiele mehr hätten womöglich langen können...
Geht mir genauso. Den Kerl selbst finde ich höchst irritierend. Aber er hatte nicht wirklich eine Chance in der kurzen Zeit aus einer Thekentruppe, der schon auf dem Weg zum Pissen die Puste aus gegangen ist, eine wettbewerbsfähige Mannschaft zu formen. Tragisch, dass es am Ende dann an jener vergeigten Hundertprozentigen hing. Aber das kreide ich Daum nicht an.
Xbuerger schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:
Aber Nibelungentreue und viel zu spät hört sich immer so nach monatelang an.
naja, als ich am letzten spieltag in den urlaubsflieger stieg, bin ich mit einer klassenerhaltsblitztabelle rein, und als zweitligist wieder raus. und ich fand daum auch nicht so schlecht, wie er immer gemacht wurde. 3 spiele mehr hätten womöglich langen können...
Daum war kein schlechter Trainer. Nur kam er viel zu spät. Wie du schon sagst: 3 oder 4 Spiele mehr hätten evtl. gereicht um das Debakel Abstieg noch zu verhindern.
Jedenfalls war es unfassbar, dass man mit dieser guten Hinrunde am Ende so abstürzen konnte. Mit dieser Truppe hätte Skibbe zumindest 9. oder 10. werden müssen.
Basaltkopp schrieb:
Bruchhagen hat in dieser Saison zwei Kardinalsfehler begangen. Erstens hat er Skibbe in der Causa Amanatidis komplett enteiert (völlig losgelöst von der Frage, ob das sportlich richtig oder falsch war) und zweitens hat er ihn dann viel zu spät entlassen.
Da bin ich mir nicht sicher. Wenn, dann hammelt es sich vielleicht um 2, 3 Wochen.
Nach der Rückrunde hatten wir sagenhafte 26 Punkte und hatten soeben den BVB geschlagen. Da hatte Skibbe einen gehörigen Vertrauensvorsprung, der nicht in 3, 4 Wochen zu verbrauchen war.
WuerzburgerAdler schrieb:
Wenn, dann hammelt es sich vielleicht um 2, 3 Wochen.
Nach der Rückrunde hatten wir sagenhafte 26 Punkte und hatten soeben den BVB geschlagen. Da hatte Skibbe einen gehörigen Vertrauensvorsprung, der nicht in 3, 4 Wochen zu verbrauchen war
sorry, aber ich als VV hätte am 27.02.2011 für sonderberichte bei SSNHD und im ASS gesorgt. das war der punkt in der rückrunde der schande, an dem mir klar wurde, dass das so nichts mehr wird. gegen 10, in worten: zehn! schwaben haben sie sich demütigen lassen. nach zuvor 6 (in worten: sechs!) spielen ohne eigenes tor. der letzte treffer nach dem schoppen heben in belek erzielt. ein monat wurde demnach nur aufgrund der vertragstreue von HB hergeschenkt. hoffentlich bekam skibbe zum abschied auch eine werthaltige uhr überreicht...
Xbuerger schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:
Wenn, dann hammelt es sich vielleicht um 2, 3 Wochen.
Nach der Rückrunde hatten wir sagenhafte 26 Punkte und hatten soeben den BVB geschlagen. Da hatte Skibbe einen gehörigen Vertrauensvorsprung, der nicht in 3, 4 Wochen zu verbrauchen war
sorry, aber ich als VV hätte am 27.02.2011 für sonderberichte bei SSNHD und im ASS gesorgt. das war der punkt in der rückrunde der schande, an dem mir klar wurde, dass das so nichts mehr wird. gegen 10, in worten: zehn! schwaben haben sie sich demütigen lassen. nach zuvor 6 (in worten: sechs!) spielen ohne eigenes tor. der letzte treffer nach dem schoppen heben in belek erzielt. ein monat wurde demnach nur aufgrund der vertragstreue von HB hergeschenkt. hoffentlich bekam skibbe zum abschied auch eine werthaltige uhr überreicht...
Das mit der Uhr ist ein Skandal. Wenn sie auch noch werthaltig war, macht das die Sache nicht besser.
Aber Nibelungentreue und viel zu spät hört sich immer so nach monatelang an. Das wars ja nun gerade nicht. HB würde ich eher vorwerfen, dass er Belek bei Skibbe nicht thematisierte, denn was da los war, pfiffen ja sämtliche Spatzen von den Vordächern.
Xbuerger schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:
Wenn, dann hammelt es sich vielleicht um 2, 3 Wochen.
Nach der Rückrunde hatten wir sagenhafte 26 Punkte und hatten soeben den BVB geschlagen. Da hatte Skibbe einen gehörigen Vertrauensvorsprung, der nicht in 3, 4 Wochen zu verbrauchen war
sorry, aber ich als VV hätte am 27.02.2011 für sonderberichte bei SSNHD und im ASS gesorgt. das war der punkt in der rückrunde der schande, an dem mir klar wurde, dass das so nichts mehr wird. gegen 10, in worten: zehn! schwaben haben sie sich demütigen lassen. nach zuvor 6 (in worten: sechs!) spielen ohne eigenes tor. der letzte treffer nach dem schoppen heben in belek erzielt. ein monat wurde demnach nur aufgrund der vertragstreue von HB hergeschenkt. hoffentlich bekam skibbe zum abschied auch eine werthaltige uhr überreicht...
Hätte man so machen können, aber aus meiner Sicht hätte vor der Winterpause eine klare Entscheidung hergemusst.
Da gab es einen Machtkampf zwischen Amanatidis und Skibbe. Da hätte man entweder Amanatidis suspendieren müssen oder Skibbe feuern - oder aber Bruchhagen macht ein Versöhnungsgespräch und sie vertragen sich wirklich wieder. Oder man geuert beide. Aber was wurde gemacht? Amanatidis surfte bleiben, der Trainer wurde in seiner Autorität untergraben und es war nichts geklärt. Dass dann zusätzlich im Winter Cenk Tosun als großem verheißungsvollem Talent jegliche Einsatzchance abgesprochen wurde, hätte schon wieder zu einer Entlassung von Sibbe führen können sollen.
Aber auch Skibbe, so viel er falsch gemacht hat, so sehr er den Abstieg verschuldet hat: er war der Erste, der unseren Klub aus dem Duckmäusertum befreit hat.
Ich habe es mir angetan, und ich bereue es nicht. Der Moderator des MoMa macht hier gute Arbeit, am Ende steht Meuthen mit dem Rücken zur Wand. Meuthen wird mit dem "Wölfe"-Zitat von Höcke konfrontiert, Meuthen will ablenken, der Moderator bohrt mehrfach nach und klärt den Herrn erstmal auf, das sich Höcke hier am Sprachschatz von Hitler und Goebbels bedient hat. Da kommt er deutlich ins Straucheln, dieses Interview war nicht zu seinem Vorteil.
Xbuerger schrieb:
warum verlinkts du so einen dreck?
Naja, ich hatte zuvor einen Kommentar aus der FR verlinkt, den ich inhaltlich überwiegend teile, der Verwunderung darüber ausdrückt, dass viele Personen von der Tat überrascht gewesen sein wollen. Als Kontrast hatte ich dann einen Kommentar aus der FAZ verlinkt, in dem versucht worden ist einzuordnen, in welchem Milieu der Täter sich bewegt hatte.
Wie wär's denn genehm? Darf ich Dir künftig Artikel vorlegen, damit Du Dein Votum abgeben kannst, ob das in Deinem Forum Platz hat?
wie versprochen, mho ausformuliert:
als erstes stört mich an dem text, dass er den tag „terrorismusforschung“ trägt, die quellen hingegen zusammen geklaubt von lohe./nto./dpa sind. was darauf folgt, ist ein einstieg im relotius-stil. fichtner ist aus dem hintergrund zu hören, wie er mehr wörtliche rede fordert. die musik kommt allerdings erst zum schluss des textes. aber vlt läuft hier schon der dead man-soundtrack von neil young vor dem geistigen ohr des schreibers oder des lesers.und eine plastiktüte weht im wind. aber hey, gelernt ist gelernt (sorry für die polemik).
jedenfalls sehe ich jetzt erstmal das video durch die augen eines videoreporters, hautnah.
nun am ende des 2. absatzes angelangt:
„Er nennt sich einen „Versager“, einen „kompletten Verlierer“. Wer ist der Mann, der in Halle zwei Menschen ermordet und mehrere verletzt hat?“
eröffnet natürlich fragen, die einen spannungsbogen erzeugen: ist er wirklich ein versager?
jetzt ist unser videoreporter aber ganz nah dran am geschehen, garniert seine intensive recherche mit zwei o-tönen aus der bild-"zeitung". wissen tun wir zwar noch nichts, weder ob ER sein chemie-studium wirklich nach zwei semestern an den nagel gehängt hat, noch ob ER wirklich als rundfunktechniker gearbeitet hat. das wissen nämlich nur die investigativen von der bild.
auch mit der polizei scheint lohe./nto./dpa nicht gesprochen zu haben, denn ER scheint ja nur der polizei bislang nicht aufgefallen zu sein. ich frage mich jedoch: ist er aufgefallen oder nicht? ob scheinbar der schein trügt, würde ich gerne genauer wissen, beim thema „terrorismusforschung“ in der FAZ.
da ich mich mit waffentechnik nun wirklich nicht auskenne, lasse ich die mutmaßung „Monatelang muss er an seinen Waffen und den Bomben gebastelt haben.“ einfach mal unkommentiert. ich kann den zeitaufwand beim besten willen nicht überblicken, bin mir aber sicher, dass zu zeiten, in denen „sagen, was ist“ noch mainstream war, jemand losgezogen wäre, um kaufbelege zu sichten , bevor eine solche behauptung veröffentlicht worden wäre.
immerhin werden nun die thesen zum weltbild konkreter, denn sie sind jetzt „offenbar“. zwar habe ich in den letzten 37 jahren keine einzige anleitungen zu computerspielen gelesen oder bewusst war genommen, und auch beim kürzlichen besuch des computerspielmuseum ist mir keine solche in die hände gefallen, aber bestimmt weiß lohe./nto./dpa, was gemeint ist, dass sich SEIN „manifest“ wie eine computerspielanleitung liest.
auch fällt es mir schwer, den dt. gründer des londoner zentrums zur erforschung von radikalisierung und politischer gewalt einzuschätzen, denn entgegen 14 anderer peter neumann hat er keinen eigenen wikipedianeintrag. das muss nicht zwingend seine expertise in frage stellen, lässt aber die frage zu, ob er wirklich der erste oder nur der erstbeste ansprechpartner zu dem thema terrorismusforschung für lohe./nto./dpa war.
immerhin sieht neumann die selben muster wie bei anschlägen zuvor, moniert aber das fehlende germanische in der ansprache. den link zu christchurch u.a. sieht er entweder nicht oder der herausgeber von lohe./nto./dpa wollte diesen gedanken rausredigiert haben.
aber dann kommen wir auch schon zum kern: Mit seinem Amoklauf habe B. offenkundig nicht in erster Linie versucht, rechtsextreme deutsche Kameradschaften zu beeindrucken, sagt Neumann. amoklauf. eines computerspielers. wie im manual. und für den forscher ohne wikipediaeintrag bestünde nun auch kein zweifel, dass ER in der gamer-subkultur verankert sei. als beleg dient u.a. der begriff „total loser“, den ich widerum aus dem social media verhalten des amtierenden präsidenten der vereinigten staaten kenne.
meinem narrativ folgend, ist der absatz:
An traditionelle rechtsextreme Zirkel muss einer wie B. gar keinen Anschluss haben, sagt Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. „Das ist in Zeiten des Internets gar nicht mehr nötig“: Die Extremisten holten sich aus dem Netz, „was ihnen in den Kram passt“.
ja richtiggehend entlarvend! denn nichts anderes macht lohe./nto./dpa. mit juliane wetzel von der TU. sie bekommt in dem text genau das zitat als spachtelmasse, um das narrativ von bild-vermutungen und forscher in london zu kitten.
zum schluss kommt schließlich noch alles in einen topf, „teils pornographische“ musik, die man auf 4chan halt so hört, weil man als loser keine frauen abbekommt. fertig ist das stereotypische klischee des amoklaufenden gamers ohne soziale bindung.
als erstes stört mich an dem text, dass er den tag „terrorismusforschung“ trägt, die quellen hingegen zusammen geklaubt von lohe./nto./dpa sind. was darauf folgt, ist ein einstieg im relotius-stil. fichtner ist aus dem hintergrund zu hören, wie er mehr wörtliche rede fordert. die musik kommt allerdings erst zum schluss des textes. aber vlt läuft hier schon der dead man-soundtrack von neil young vor dem geistigen ohr des schreibers oder des lesers.und eine plastiktüte weht im wind.
jedenfalls sehe ich jetzt erstmal das video durch die augen eines videoreporters, hautnah.
nun am ende des 2. absatzes angelangt:
„Er nennt sich einen „Versager“, einen „kompletten Verlierer“. Wer ist der Mann, der in Halle zwei Menschen ermordet und mehrere verletzt hat?“
eröffnet natürlich fragen, die einen spannungsbogen erzeugen: ist er wirklich ein versager?
jetzt ist unser videoreporter aber ganz nah dran am geschehen, garniert seine intensive recherche mit zwei o-tönen aus der bild-"zeitung". wissen tun wir zwar noch nichts, weder ob ER sein chemie-studium wirklich nach zwei semestern an den nagel gehängt hat, noch ob ER wirklich als rundfunktechniker gearbeitet hat. das wissen nämlich nur die investigativen von der bild.
auch mit der polizei scheint lohe./nto./dpa nicht gesprochen zu haben, denn ER scheint ja nur der polizei bislang nicht aufgefallen zu sein. ich frage mich jedoch: ist er aufgefallen oder nicht? ob scheinbar der schein trügt, würde ich gerne genauer wissen, beim thema „terrorismusforschung“ in der FAZ.
da ich mich mit waffentechnik nun wirklich nicht auskenne, lasse ich die mutmaßung „Monatelang muss er an seinen Waffen und den Bomben gebastelt haben.“ einfach mal unkommentiert. ich kann den zeitaufwand beim besten willen nicht überblicken, bin mir aber sicher, dass zu zeiten, in denen „sagen, was ist“ noch mainstream war, jemand losgezogen wäre, um kaufbelege zu sichten , bevor eine solche behauptung veröffentlicht worden wäre.
immerhin werden nun die thesen zum weltbild konkreter, denn sie sind jetzt „offenbar“. zwar habe ich in den letzten 37 jahren keine einzige anleitungen zu computerspielen gelesen oder bewusst war genommen, und auch beim kürzlichen besuch des computerspielmuseum ist mir keine solche in die hände gefallen, aber bestimmt weiß lohe./nto./dpa, was gemeint ist, dass sich SEIN „manifest“ wie eine computerspielanleitung liest.
auch fällt es mir schwer, den dt. gründer des londoner zentrums zur erforschung von radikalisierung und politischer gewalt einzuschätzen, denn entgegen 14 anderer peter neumann hat er keinen eigenen wikipedianeintrag. das muss nicht zwingend seine expertise in frage stellen, lässt aber die frage zu, ob er wirklich der erste oder nur der erstbeste ansprechpartner zu dem thema terrorismusforschung für lohe./nto./dpa war.
immerhin sieht neumann die selben muster wie bei anschlägen zuvor, moniert aber das fehlende germanische in der ansprache. den link zu christchurch u.a. sieht er entweder nicht oder der herausgeber von lohe./nto./dpa wollte diesen gedanken rausredigiert haben.
aber dann kommen wir auch schon zum kern: Mit seinem Amoklauf habe B. offenkundig nicht in erster Linie versucht, rechtsextreme deutsche Kameradschaften zu beeindrucken, sagt Neumann. amoklauf. eines computerspielers. wie im manual. und für den forscher ohne wikipediaeintrag bestünde nun auch kein zweifel, dass ER in der gamer-subkultur verankert sei. als beleg dient u.a. der begriff „total loser“, den ich widerum aus dem social media verhalten des amtierenden präsidenten der vereinigten staaten kenne.
meinem narrativ folgend, ist der absatz:
An traditionelle rechtsextreme Zirkel muss einer wie B. gar keinen Anschluss haben, sagt Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. „Das ist in Zeiten des Internets gar nicht mehr nötig“: Die Extremisten holten sich aus dem Netz, „was ihnen in den Kram passt“.
ja richtiggehend entlarvend! denn nichts anderes macht lohe./nto./dpa. mit juliane wetzel von der TU. sie bekommt in dem text genau das zitat als spachtelmasse, um das narrativ von bild-vermutungen und forscher in london zu kitten.
zum schluss kommt schließlich noch alles in einen topf, „teils pornographische“ musik, die man auf 4chan halt so hört, weil man als loser keine frauen abbekommt. fertig ist das stereotypische klischee des amoklaufenden gamers ohne soziale bindung.
dabei kann die FAZ es doch besser:
https://twitter.com/andreaspetzold/status/1182392265496551424?s=20
https://twitter.com/andreaspetzold/status/1182392265496551424?s=20
Diese "zusammengetragenen" Infos der FAZ sind nun wirklich nix neues - außer vielleicht für Leute die nun "alarmiert" sind. Maßgeblich am Hauskauf für dieses identitäre Zentrum, und zumindest zeitweise mit einer eigenen Firma im Gebäude ansässig sowie als Hausverwalter tätig: Andreas Lichert, Mitglied im Kreistag der Wetterau, Abgeordneter des hessischen Landtags, eng verbandelt mit Götz Kubitschek, Mitglied des Flügels der AfD. Hallo Hessen...
Führende Mitglieder der "jungen Alternative" sind dort auch zu Gange. Alles öffentlich einsehbar, zum Beispiel bei Facebook. Aber ja, eine Zusammenarbeit der AfD mit der IB ist natürlich unvereinbar. Die Zeiten dieser Partei als Prüffall und ihrer Gruppierungen als Verdachtsfall sollten schnellstens vorbei sein.
Führende Mitglieder der "jungen Alternative" sind dort auch zu Gange. Alles öffentlich einsehbar, zum Beispiel bei Facebook. Aber ja, eine Zusammenarbeit der AfD mit der IB ist natürlich unvereinbar. Die Zeiten dieser Partei als Prüffall und ihrer Gruppierungen als Verdachtsfall sollten schnellstens vorbei sein.
BsdBl schrieb:
Danke, das ist sehr freundlich von Dir, mich aufzuklären. Ich hätte hingegen empfohlen, "Ganz sicher?" zu antworten, wenn denn Dein Ansinnen war, eine rhetorische Frage zu stellen.
Jaja, es hatte wohl immer sehr viel mit Glaube zu tun. Die kath. Kirche ist bestimmt ganz neidisch, dass sich die Gläubigen auch durch den nachfolgenden Abstieg nicht beirren ließen.
Da siehste es wieder, ich fand meine Frage doppelt gut, hat ja auch bei einem User geklappt.
Mal im Ernst, als Antwort auf den Glaubenswitz (sollte doch einer sein oder?).
Ich kann nur glauben, denn mir fehlt schlicht und einfach der Beweis, dass es besser gegangen wäre. Wobei Skibbe mit dem Großteil des gleichen Kaders einen wirklich ansehnlichen Fußball spielen ließ in seiner ersten Saison.
Aber das mit dem Glauben habe ich mit den Verfechtern des „er hat das Beste daraus gemacht“ gemein, denn wissen tun sie es auch nicht.
Gruß
tobago
tobago schrieb:
Wobei Skibbe mit dem Großteil des gleichen Kaders einen wirklich ansehnlichen Fußball spielen ließ in seiner ersten Saison.
holla, die waldfee... was wohl unser gladbacher gast hier zu den spielen unter schubert direkt nach favre sagen würde?
oder anders gefragt: welcher mannschaft würdest du eher den klassenerhalt zutrauen, beide am ende der saison gegen dortmund? welches team erscheint dir nominell stärker?
1)
Markus Pröll
Sebastian Jung
Marco Russ
Habib Bellaïd
Christoph Spycher
Mehdi Mahdavikia
Chris
Ümit Korkmaz
Alexander Meier
Martin Fenin
Nikos Liberopoulos
oder 2)
Ralf Fährmann
Sebastian Jung
Aleksandar Vasoski
Marco Russ
Benjamin Köhler
Sebastian Rode
Pirmin Schwegler
Patrick Ochs
Caio
Martin Fenin
Theofanis Gekas
Xbuerger schrieb:tobago schrieb:
Wobei Skibbe mit dem Großteil des gleichen Kaders einen wirklich ansehnlichen Fußball spielen ließ in seiner ersten Saison.
holla, die waldfee... was wohl unser gladbacher gast hier zu den spielen unter schubert direkt nach favre sagen würde?
oder anders gefragt: welcher mannschaft würdest du eher den klassenerhalt zutrauen, beide am ende der saison gegen dortmund? welches team erscheint dir nominell stärker?
1)
Markus Pröll
Sebastian Jung
Marco Russ
Habib Bellaïd
Christoph Spycher
Mehdi Mahdavikia
Chris
Ümit Korkmaz
Alexander Meier
Martin Fenin
Nikos Liberopoulos
oder 2)
Ralf Fährmann
Sebastian Jung
Aleksandar Vasoski
Marco Russ
Benjamin Köhler
Sebastian Rode
Pirmin Schwegler
Patrick Ochs
Caio
Martin Fenin
Theofanis Gekas
Die Mannschaften sind ziemlich vergleichbar (Gekas war in dem von mir angesprochenen Jahr noch nicht dabei). Mir ging es allerdings nie darum wer nicht absteigt oder bessere Chancen hat das nicht zu tun. Für mich war die Mannschaft immer konkurrenzfähig und oberhalb aller Abstiegssorgen zu platzieren.
Schon damals ging es mir persönlich darum attraktiven Fußball mit mehr Mut sehen zu wollen (übrigens aktuell die oberste Maxime unseres Trainers) und zwar mit allen dazugehörigen Risiken und ohne dieses ständige selbstmitleidige Kleinreden oder das Starkreden der Gegner (Ein Spiel gg. Cottbus fällt mir als Paradebeispiel für ellenlange Diskussioen zu dem Thema sofort ein). Dafür wurde ich von bestimmten Pedros und Konsorten als Fantast tituliert weil ja jedem klar war, dass wir maximal Mittelmaß und froh sein könnten den Abstieg zu vermeiden. Genau gegen diese von Trainer und Vorstand vorgelebte Einstellung habe ich mich immer gestemmt und stemme ich mich heute noch dagegen. Die Zeit gab mir Recht auf einmal ist das was ich damals schon gefordert habe Vereinsstrategie geworden.
Gruß
tobago
Xbuerger schrieb:tobago schrieb:
Wobei Skibbe mit dem Großteil des gleichen Kaders einen wirklich ansehnlichen Fußball spielen ließ in seiner ersten Saison.
holla, die waldfee... was wohl unser gladbacher gast hier zu den spielen unter schubert direkt nach favre sagen würde?
oder anders gefragt: welcher mannschaft würdest du eher den klassenerhalt zutrauen, beide am ende der saison gegen dortmund? welches team erscheint dir nominell stärker?
1)
Markus Pröll
Sebastian Jung
Marco Russ
Habib Bellaïd
Christoph Spycher
Mehdi Mahdavikia
Chris
Ümit Korkmaz
Alexander Meier
Martin Fenin
Nikos Liberopoulos
oder 2)
Ralf Fährmann
Sebastian Jung
Aleksandar Vasoski
Marco Russ
Benjamin Köhler
Sebastian Rode
Pirmin Schwegler
Patrick Ochs
Caio
Martin Fenin
Theofanis Gekas
Also wenn ich Caio nicht so sehe, wie ich das tue, sondern so wie er performt = gescored hat und wie die meisten Leute ihn sehen, dann sind diese beiden Mannschaften ungefähr gleichstark.
wie versprochen, mho ausformuliert:
als erstes stört mich an dem text, dass er den tag „terrorismusforschung“ trägt, die quellen hingegen zusammen geklaubt von lohe./nto./dpa sind. was darauf folgt, ist ein einstieg im relotius-stil. fichtner ist aus dem hintergrund zu hören, wie er mehr wörtliche rede fordert. die musik kommt allerdings erst zum schluss des textes. aber vlt läuft hier schon der dead man-soundtrack von neil young vor dem geistigen ohr des schreibers oder des lesers.und eine plastiktüte weht im wind. aber hey, gelernt ist gelernt (sorry für die polemik).
jedenfalls sehe ich jetzt erstmal das video durch die augen eines videoreporters, hautnah.
nun am ende des 2. absatzes angelangt:
„Er nennt sich einen „Versager“, einen „kompletten Verlierer“. Wer ist der Mann, der in Halle zwei Menschen ermordet und mehrere verletzt hat?“
eröffnet natürlich fragen, die einen spannungsbogen erzeugen: ist er wirklich ein versager?
jetzt ist unser videoreporter aber ganz nah dran am geschehen, garniert seine intensive recherche mit zwei o-tönen aus der bild-"zeitung". wissen tun wir zwar noch nichts, weder ob ER sein chemie-studium wirklich nach zwei semestern an den nagel gehängt hat, noch ob ER wirklich als rundfunktechniker gearbeitet hat. das wissen nämlich nur die investigativen von der bild.
auch mit der polizei scheint lohe./nto./dpa nicht gesprochen zu haben, denn ER scheint ja nur der polizei bislang nicht aufgefallen zu sein. ich frage mich jedoch: ist er aufgefallen oder nicht? ob scheinbar der schein trügt, würde ich gerne genauer wissen, beim thema „terrorismusforschung“ in der FAZ.
da ich mich mit waffentechnik nun wirklich nicht auskenne, lasse ich die mutmaßung „Monatelang muss er an seinen Waffen und den Bomben gebastelt haben.“ einfach mal unkommentiert. ich kann den zeitaufwand beim besten willen nicht überblicken, bin mir aber sicher, dass zu zeiten, in denen „sagen, was ist“ noch mainstream war, jemand losgezogen wäre, um kaufbelege zu sichten , bevor eine solche behauptung veröffentlicht worden wäre.
immerhin werden nun die thesen zum weltbild konkreter, denn sie sind jetzt „offenbar“. zwar habe ich in den letzten 37 jahren keine einzige anleitungen zu computerspielen gelesen oder bewusst war genommen, und auch beim kürzlichen besuch des computerspielmuseum ist mir keine solche in die hände gefallen, aber bestimmt weiß lohe./nto./dpa, was gemeint ist, dass sich SEIN „manifest“ wie eine computerspielanleitung liest.
auch fällt es mir schwer, den dt. gründer des londoner zentrums zur erforschung von radikalisierung und politischer gewalt einzuschätzen, denn entgegen 14 anderer peter neumann hat er keinen eigenen wikipedianeintrag. das muss nicht zwingend seine expertise in frage stellen, lässt aber die frage zu, ob er wirklich der erste oder nur der erstbeste ansprechpartner zu dem thema terrorismusforschung für lohe./nto./dpa war.
immerhin sieht neumann die selben muster wie bei anschlägen zuvor, moniert aber das fehlende germanische in der ansprache. den link zu christchurch u.a. sieht er entweder nicht oder der herausgeber von lohe./nto./dpa wollte diesen gedanken rausredigiert haben.
aber dann kommen wir auch schon zum kern: Mit seinem Amoklauf habe B. offenkundig nicht in erster Linie versucht, rechtsextreme deutsche Kameradschaften zu beeindrucken, sagt Neumann. amoklauf. eines computerspielers. wie im manual. und für den forscher ohne wikipediaeintrag bestünde nun auch kein zweifel, dass ER in der gamer-subkultur verankert sei. als beleg dient u.a. der begriff „total loser“, den ich widerum aus dem social media verhalten des amtierenden präsidenten der vereinigten staaten kenne.
meinem narrativ folgend, ist der absatz:
An traditionelle rechtsextreme Zirkel muss einer wie B. gar keinen Anschluss haben, sagt Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. „Das ist in Zeiten des Internets gar nicht mehr nötig“: Die Extremisten holten sich aus dem Netz, „was ihnen in den Kram passt“.
ja richtiggehend entlarvend! denn nichts anderes macht lohe./nto./dpa. mit juliane wetzel von der TU. sie bekommt in dem text genau das zitat als spachtelmasse, um das narrativ von bild-vermutungen und forscher in london zu kitten.
zum schluss kommt schließlich noch alles in einen topf, „teils pornographische“ musik, die man auf 4chan halt so hört, weil man als loser keine frauen abbekommt. fertig ist das stereotypische klischee des amoklaufenden gamers ohne soziale bindung.
als erstes stört mich an dem text, dass er den tag „terrorismusforschung“ trägt, die quellen hingegen zusammen geklaubt von lohe./nto./dpa sind. was darauf folgt, ist ein einstieg im relotius-stil. fichtner ist aus dem hintergrund zu hören, wie er mehr wörtliche rede fordert. die musik kommt allerdings erst zum schluss des textes. aber vlt läuft hier schon der dead man-soundtrack von neil young vor dem geistigen ohr des schreibers oder des lesers.und eine plastiktüte weht im wind.
jedenfalls sehe ich jetzt erstmal das video durch die augen eines videoreporters, hautnah.
nun am ende des 2. absatzes angelangt:
„Er nennt sich einen „Versager“, einen „kompletten Verlierer“. Wer ist der Mann, der in Halle zwei Menschen ermordet und mehrere verletzt hat?“
eröffnet natürlich fragen, die einen spannungsbogen erzeugen: ist er wirklich ein versager?
jetzt ist unser videoreporter aber ganz nah dran am geschehen, garniert seine intensive recherche mit zwei o-tönen aus der bild-"zeitung". wissen tun wir zwar noch nichts, weder ob ER sein chemie-studium wirklich nach zwei semestern an den nagel gehängt hat, noch ob ER wirklich als rundfunktechniker gearbeitet hat. das wissen nämlich nur die investigativen von der bild.
auch mit der polizei scheint lohe./nto./dpa nicht gesprochen zu haben, denn ER scheint ja nur der polizei bislang nicht aufgefallen zu sein. ich frage mich jedoch: ist er aufgefallen oder nicht? ob scheinbar der schein trügt, würde ich gerne genauer wissen, beim thema „terrorismusforschung“ in der FAZ.
da ich mich mit waffentechnik nun wirklich nicht auskenne, lasse ich die mutmaßung „Monatelang muss er an seinen Waffen und den Bomben gebastelt haben.“ einfach mal unkommentiert. ich kann den zeitaufwand beim besten willen nicht überblicken, bin mir aber sicher, dass zu zeiten, in denen „sagen, was ist“ noch mainstream war, jemand losgezogen wäre, um kaufbelege zu sichten , bevor eine solche behauptung veröffentlicht worden wäre.
immerhin werden nun die thesen zum weltbild konkreter, denn sie sind jetzt „offenbar“. zwar habe ich in den letzten 37 jahren keine einzige anleitungen zu computerspielen gelesen oder bewusst war genommen, und auch beim kürzlichen besuch des computerspielmuseum ist mir keine solche in die hände gefallen, aber bestimmt weiß lohe./nto./dpa, was gemeint ist, dass sich SEIN „manifest“ wie eine computerspielanleitung liest.
auch fällt es mir schwer, den dt. gründer des londoner zentrums zur erforschung von radikalisierung und politischer gewalt einzuschätzen, denn entgegen 14 anderer peter neumann hat er keinen eigenen wikipedianeintrag. das muss nicht zwingend seine expertise in frage stellen, lässt aber die frage zu, ob er wirklich der erste oder nur der erstbeste ansprechpartner zu dem thema terrorismusforschung für lohe./nto./dpa war.
immerhin sieht neumann die selben muster wie bei anschlägen zuvor, moniert aber das fehlende germanische in der ansprache. den link zu christchurch u.a. sieht er entweder nicht oder der herausgeber von lohe./nto./dpa wollte diesen gedanken rausredigiert haben.
aber dann kommen wir auch schon zum kern: Mit seinem Amoklauf habe B. offenkundig nicht in erster Linie versucht, rechtsextreme deutsche Kameradschaften zu beeindrucken, sagt Neumann. amoklauf. eines computerspielers. wie im manual. und für den forscher ohne wikipediaeintrag bestünde nun auch kein zweifel, dass ER in der gamer-subkultur verankert sei. als beleg dient u.a. der begriff „total loser“, den ich widerum aus dem social media verhalten des amtierenden präsidenten der vereinigten staaten kenne.
meinem narrativ folgend, ist der absatz:
An traditionelle rechtsextreme Zirkel muss einer wie B. gar keinen Anschluss haben, sagt Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. „Das ist in Zeiten des Internets gar nicht mehr nötig“: Die Extremisten holten sich aus dem Netz, „was ihnen in den Kram passt“.
ja richtiggehend entlarvend! denn nichts anderes macht lohe./nto./dpa. mit juliane wetzel von der TU. sie bekommt in dem text genau das zitat als spachtelmasse, um das narrativ von bild-vermutungen und forscher in london zu kitten.
zum schluss kommt schließlich noch alles in einen topf, „teils pornographische“ musik, die man auf 4chan halt so hört, weil man als loser keine frauen abbekommt. fertig ist das stereotypische klischee des amoklaufenden gamers ohne soziale bindung.
dabei kann die FAZ es doch besser:
https://twitter.com/andreaspetzold/status/1182392265496551424?s=20
https://twitter.com/andreaspetzold/status/1182392265496551424?s=20
Xbuerger schrieb:
fertig ist das stereotypische klischee des amoklaufenden gamers ohne soziale bindung
denkt sich ja mittlerweile auch unser innenminister. hätten wir mal die gamer besser im visier, gäbe es keine nazis. 😡
dazu auch beisenherz auf twitter
Xbuerger schrieb:Haliaeetus schrieb:
Danach sieht es so aus, als sprächen die Indizien eher dafür, dass er sich als Einzelgänger in Internetforen (für Gamer) radikalisiert habe als im klassisch rechtsradikalen Umfeld.
danach sieht es so aus, als bediene sich die FAZ dem klassischen narrativ, dass "gamer" zu amokläufen neigen. und klar, in der anarchie von 4chan gedeiht der terrorismus... oh wait... ist ja gar kein terrorismus, sondern ein einzeltäter. quasi eine art alarmsignal.
warum verlinkts du so einen dreck?
Hast du den Artikel gelesen? Ich fand den nachvollziehbar und mitnichten auf dem Killerspiele-Trip unterwegs.
wie versprochen, mho ausformuliert:
als erstes stört mich an dem text, dass er den tag „terrorismusforschung“ trägt, die quellen hingegen zusammen geklaubt von lohe./nto./dpa sind. was darauf folgt, ist ein einstieg im relotius-stil. fichtner ist aus dem hintergrund zu hören, wie er mehr wörtliche rede fordert. die musik kommt allerdings erst zum schluss des textes. aber vlt läuft hier schon der dead man-soundtrack von neil young vor dem geistigen ohr des schreibers oder des lesers.und eine plastiktüte weht im wind. aber hey, gelernt ist gelernt (sorry für die polemik).
jedenfalls sehe ich jetzt erstmal das video durch die augen eines videoreporters, hautnah.
nun am ende des 2. absatzes angelangt:
„Er nennt sich einen „Versager“, einen „kompletten Verlierer“. Wer ist der Mann, der in Halle zwei Menschen ermordet und mehrere verletzt hat?“
eröffnet natürlich fragen, die einen spannungsbogen erzeugen: ist er wirklich ein versager?
jetzt ist unser videoreporter aber ganz nah dran am geschehen, garniert seine intensive recherche mit zwei o-tönen aus der bild-"zeitung". wissen tun wir zwar noch nichts, weder ob ER sein chemie-studium wirklich nach zwei semestern an den nagel gehängt hat, noch ob ER wirklich als rundfunktechniker gearbeitet hat. das wissen nämlich nur die investigativen von der bild.
auch mit der polizei scheint lohe./nto./dpa nicht gesprochen zu haben, denn ER scheint ja nur der polizei bislang nicht aufgefallen zu sein. ich frage mich jedoch: ist er aufgefallen oder nicht? ob scheinbar der schein trügt, würde ich gerne genauer wissen, beim thema „terrorismusforschung“ in der FAZ.
da ich mich mit waffentechnik nun wirklich nicht auskenne, lasse ich die mutmaßung „Monatelang muss er an seinen Waffen und den Bomben gebastelt haben.“ einfach mal unkommentiert. ich kann den zeitaufwand beim besten willen nicht überblicken, bin mir aber sicher, dass zu zeiten, in denen „sagen, was ist“ noch mainstream war, jemand losgezogen wäre, um kaufbelege zu sichten , bevor eine solche behauptung veröffentlicht worden wäre.
immerhin werden nun die thesen zum weltbild konkreter, denn sie sind jetzt „offenbar“. zwar habe ich in den letzten 37 jahren keine einzige anleitungen zu computerspielen gelesen oder bewusst war genommen, und auch beim kürzlichen besuch des computerspielmuseum ist mir keine solche in die hände gefallen, aber bestimmt weiß lohe./nto./dpa, was gemeint ist, dass sich SEIN „manifest“ wie eine computerspielanleitung liest.
auch fällt es mir schwer, den dt. gründer des londoner zentrums zur erforschung von radikalisierung und politischer gewalt einzuschätzen, denn entgegen 14 anderer peter neumann hat er keinen eigenen wikipedianeintrag. das muss nicht zwingend seine expertise in frage stellen, lässt aber die frage zu, ob er wirklich der erste oder nur der erstbeste ansprechpartner zu dem thema terrorismusforschung für lohe./nto./dpa war.
immerhin sieht neumann die selben muster wie bei anschlägen zuvor, moniert aber das fehlende germanische in der ansprache. den link zu christchurch u.a. sieht er entweder nicht oder der herausgeber von lohe./nto./dpa wollte diesen gedanken rausredigiert haben.
aber dann kommen wir auch schon zum kern: Mit seinem Amoklauf habe B. offenkundig nicht in erster Linie versucht, rechtsextreme deutsche Kameradschaften zu beeindrucken, sagt Neumann. amoklauf. eines computerspielers. wie im manual. und für den forscher ohne wikipediaeintrag bestünde nun auch kein zweifel, dass ER in der gamer-subkultur verankert sei. als beleg dient u.a. der begriff „total loser“, den ich widerum aus dem social media verhalten des amtierenden präsidenten der vereinigten staaten kenne.
meinem narrativ folgend, ist der absatz:
An traditionelle rechtsextreme Zirkel muss einer wie B. gar keinen Anschluss haben, sagt Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. „Das ist in Zeiten des Internets gar nicht mehr nötig“: Die Extremisten holten sich aus dem Netz, „was ihnen in den Kram passt“.
ja richtiggehend entlarvend! denn nichts anderes macht lohe./nto./dpa. mit juliane wetzel von der TU. sie bekommt in dem text genau das zitat als spachtelmasse, um das narrativ von bild-vermutungen und forscher in london zu kitten.
zum schluss kommt schließlich noch alles in einen topf, „teils pornographische“ musik, die man auf 4chan halt so hört, weil man als loser keine frauen abbekommt. fertig ist das stereotypische klischee des amoklaufenden gamers ohne soziale bindung.
als erstes stört mich an dem text, dass er den tag „terrorismusforschung“ trägt, die quellen hingegen zusammen geklaubt von lohe./nto./dpa sind. was darauf folgt, ist ein einstieg im relotius-stil. fichtner ist aus dem hintergrund zu hören, wie er mehr wörtliche rede fordert. die musik kommt allerdings erst zum schluss des textes. aber vlt läuft hier schon der dead man-soundtrack von neil young vor dem geistigen ohr des schreibers oder des lesers.und eine plastiktüte weht im wind.
jedenfalls sehe ich jetzt erstmal das video durch die augen eines videoreporters, hautnah.
nun am ende des 2. absatzes angelangt:
„Er nennt sich einen „Versager“, einen „kompletten Verlierer“. Wer ist der Mann, der in Halle zwei Menschen ermordet und mehrere verletzt hat?“
eröffnet natürlich fragen, die einen spannungsbogen erzeugen: ist er wirklich ein versager?
jetzt ist unser videoreporter aber ganz nah dran am geschehen, garniert seine intensive recherche mit zwei o-tönen aus der bild-"zeitung". wissen tun wir zwar noch nichts, weder ob ER sein chemie-studium wirklich nach zwei semestern an den nagel gehängt hat, noch ob ER wirklich als rundfunktechniker gearbeitet hat. das wissen nämlich nur die investigativen von der bild.
auch mit der polizei scheint lohe./nto./dpa nicht gesprochen zu haben, denn ER scheint ja nur der polizei bislang nicht aufgefallen zu sein. ich frage mich jedoch: ist er aufgefallen oder nicht? ob scheinbar der schein trügt, würde ich gerne genauer wissen, beim thema „terrorismusforschung“ in der FAZ.
da ich mich mit waffentechnik nun wirklich nicht auskenne, lasse ich die mutmaßung „Monatelang muss er an seinen Waffen und den Bomben gebastelt haben.“ einfach mal unkommentiert. ich kann den zeitaufwand beim besten willen nicht überblicken, bin mir aber sicher, dass zu zeiten, in denen „sagen, was ist“ noch mainstream war, jemand losgezogen wäre, um kaufbelege zu sichten , bevor eine solche behauptung veröffentlicht worden wäre.
immerhin werden nun die thesen zum weltbild konkreter, denn sie sind jetzt „offenbar“. zwar habe ich in den letzten 37 jahren keine einzige anleitungen zu computerspielen gelesen oder bewusst war genommen, und auch beim kürzlichen besuch des computerspielmuseum ist mir keine solche in die hände gefallen, aber bestimmt weiß lohe./nto./dpa, was gemeint ist, dass sich SEIN „manifest“ wie eine computerspielanleitung liest.
auch fällt es mir schwer, den dt. gründer des londoner zentrums zur erforschung von radikalisierung und politischer gewalt einzuschätzen, denn entgegen 14 anderer peter neumann hat er keinen eigenen wikipedianeintrag. das muss nicht zwingend seine expertise in frage stellen, lässt aber die frage zu, ob er wirklich der erste oder nur der erstbeste ansprechpartner zu dem thema terrorismusforschung für lohe./nto./dpa war.
immerhin sieht neumann die selben muster wie bei anschlägen zuvor, moniert aber das fehlende germanische in der ansprache. den link zu christchurch u.a. sieht er entweder nicht oder der herausgeber von lohe./nto./dpa wollte diesen gedanken rausredigiert haben.
aber dann kommen wir auch schon zum kern: Mit seinem Amoklauf habe B. offenkundig nicht in erster Linie versucht, rechtsextreme deutsche Kameradschaften zu beeindrucken, sagt Neumann. amoklauf. eines computerspielers. wie im manual. und für den forscher ohne wikipediaeintrag bestünde nun auch kein zweifel, dass ER in der gamer-subkultur verankert sei. als beleg dient u.a. der begriff „total loser“, den ich widerum aus dem social media verhalten des amtierenden präsidenten der vereinigten staaten kenne.
meinem narrativ folgend, ist der absatz:
An traditionelle rechtsextreme Zirkel muss einer wie B. gar keinen Anschluss haben, sagt Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. „Das ist in Zeiten des Internets gar nicht mehr nötig“: Die Extremisten holten sich aus dem Netz, „was ihnen in den Kram passt“.
ja richtiggehend entlarvend! denn nichts anderes macht lohe./nto./dpa. mit juliane wetzel von der TU. sie bekommt in dem text genau das zitat als spachtelmasse, um das narrativ von bild-vermutungen und forscher in london zu kitten.
zum schluss kommt schließlich noch alles in einen topf, „teils pornographische“ musik, die man auf 4chan halt so hört, weil man als loser keine frauen abbekommt. fertig ist das stereotypische klischee des amoklaufenden gamers ohne soziale bindung.
In der FAZ versucht man den Hintergründen des Täters auf die Spur zu kommen:
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fall-stephan-b-wer-ist-der-attentaeter-von-halle-16426874.html
Danach sieht es so aus, als sprächen die Indizien eher dafür, dass er sich als Einzelgänger in Internetforen (für Gamer) radikalisiert habe als im klassisch rechtsradikalen Umfeld.
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fall-stephan-b-wer-ist-der-attentaeter-von-halle-16426874.html
Danach sieht es so aus, als sprächen die Indizien eher dafür, dass er sich als Einzelgänger in Internetforen (für Gamer) radikalisiert habe als im klassisch rechtsradikalen Umfeld.
Haliaeetus schrieb:
Danach sieht es so aus, als sprächen die Indizien eher dafür, dass er sich als Einzelgänger in Internetforen (für Gamer) radikalisiert habe als im klassisch rechtsradikalen Umfeld.
danach sieht es so aus, als bediene sich die FAZ dem klassischen narrativ, dass "gamer" zu amokläufen neigen. und klar, in der anarchie von 4chan gedeiht der terrorismus... oh wait... ist ja gar kein terrorismus, sondern ein einzeltäter. quasi eine art alarmsignal.
warum verlinkts du so einen dreck?
Xbuerger schrieb:Haliaeetus schrieb:
Danach sieht es so aus, als sprächen die Indizien eher dafür, dass er sich als Einzelgänger in Internetforen (für Gamer) radikalisiert habe als im klassisch rechtsradikalen Umfeld.
danach sieht es so aus, als bediene sich die FAZ dem klassischen narrativ, dass "gamer" zu amokläufen neigen. und klar, in der anarchie von 4chan gedeiht der terrorismus... oh wait... ist ja gar kein terrorismus, sondern ein einzeltäter. quasi eine art alarmsignal.
warum verlinkts du so einen dreck?
Hast du den Artikel gelesen? Ich fand den nachvollziehbar und mitnichten auf dem Killerspiele-Trip unterwegs.
Xbuerger schrieb:Haliaeetus schrieb:
Danach sieht es so aus, als sprächen die Indizien eher dafür, dass er sich als Einzelgänger in Internetforen (für Gamer) radikalisiert habe als im klassisch rechtsradikalen Umfeld.
danach sieht es so aus, als bediene sich die FAZ dem klassischen narrativ, dass "gamer" zu amokläufen neigen. und klar, in der anarchie von 4chan gedeiht der terrorismus... oh wait... ist ja gar kein terrorismus, sondern ein einzeltäter. quasi eine art alarmsignal.
warum verlinkts du so einen dreck?
Echt? Das lese ich aus dem Artikel nicht heraus. Die Verknüpfung zur Gamer-Szene ist lediglich einmal und nur am Rande erwähnt.
Wie stichhaltig die dort aufgestellten Theorien sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber der Autor wollte sicherlich nicht auf den Kausalzusammenhang Gamer = Amokläufer hinaus, sondern vielmehr zeigen, dass die Fülle rechtsextremer Inhalte im Netz einen potenziellen Attentäter durchaus hinreichend beeindrucken können - ganz ohne organisatorische Anbindung an die rechtsradikale Szene.
Die Diskussion Pornogucker = Vergewaltiger oder Gamer = Attentäter ist alt und wollte hier m.M.n. nicht neu entfacht werden. Aber ich kann mich auch täuschen.
Xbuerger schrieb:
warum verlinkts du so einen dreck?
Naja, ich hatte zuvor einen Kommentar aus der FR verlinkt, den ich inhaltlich überwiegend teile, der Verwunderung darüber ausdrückt, dass viele Personen von der Tat überrascht gewesen sein wollen. Als Kontrast hatte ich dann einen Kommentar aus der FAZ verlinkt, in dem versucht worden ist einzuordnen, in welchem Milieu der Täter sich bewegt hatte.
Wie wär's denn genehm? Darf ich Dir künftig Artikel vorlegen, damit Du Dein Votum abgeben kannst, ob das in Deinem Forum Platz hat?
ähm... nein.
wollen wir zuerst über physik im sinne von trägheit und masse, kraft, beschleunigung, oder größe reden?
alternativ auch gerne psychologisch, oder wann hats vor lauter fhrspß zuletzt einen seicento aus der kurve gehauen?