
Diegito
19741
Raggamuffin schrieb:
Was meint ihr denn, was nun passieren wird, wenn Delta die Inzidenzien wieder über die kritischen Marken 35, 50 100, 150 hebt? (und uns Lambda dann nochmal durchwirbelt).
Gibts dann wieder "Lockdowns" oder sonstige verschärfte Einschränkungen oder wird man, wie andere Länder, nun andere Maßstäbe anlegen?
Praktisch gefragt: Wieviele Zuschauer werden zum Beispiel beim ersten Heimspiel im Stadion sein?
Wäre interessant, mal zu hören, was eure Glaskugel sagt.
Ich lege mich fest: Es wird keine Lockdowns mehr geben. Außer bei regionalen, starken Ausbrüchen vielleicht.
Aber keinesfalls in einem ganzen Bundesland oder gar Deutschlandweit.
Man wird auch nach und nach wegkommen von der bestimmenden Messlatte Inzidenzwert, was ich richtig finde...
Vorkehrungen werden schon getroffen:
https://www.n-tv.de/panorama/Kliniken-muessen-mehr-Daten-uebermitteln-article22675074.html
Der Blick auf die Krankenhäuser und Intensivstationen wird geschärft. Weitreichende Freiheitseinschränkungen und Kontaktverbote werden nicht mehr haltbar sein wenn eine Überlastung der Krankenhäuser nicht gegeben ist. Da werden die Geimpften aufbegehren und das völlig zurecht.
Voraussetzung für all das ist natürlich weiter ein zügiges Impftempo. Und deutlich erhöhter gesellschaftlicher Druck auf die Unwilligen.
Xaver hat ziemlich gebetsmühlenartig und auch nachvollziehbar dargelegt, warum es Sinn macht, die Inzidenzen weiterhin niedrig zu halten. Von dir höre ich nur, dass die Inzidenzen egal sind. Warum? Und was sagst du zu Xavers Argumenten?
Diegito schrieb:Genau, lassen wir es laufen:
Ich lege mich fest: Es wird keine Lockdowns mehr geben.
http://www.bilder-hochladen.net/i/m8rq-1-0599.png
Tafelberg schrieb:
gestern in der Hessenschau einige Interviews mit Bürgern zur Herdenimmunität
Eine Dame sagte: "toi, toi, toi, bisher bin ich gut davon gekommen, warum soll ich mich impfen lassen, wenn wir bald Herdenimmunität haben"
unabhängig davon, dass wir weit von einer Herdenimmunität entfernt sind, kommt mir die Galle hoch bei so einer, wenn gleich auch legitimen, egoistischen Haltung. Die anderen -u.a. ganz viele hier im Forum- haben die "Drecksarbeit i.S. von Impfen für diese Dame gemacht.
Nun ja, sie scheint so gar nichts verstanden zu haben.
Hab ich gestern auch gesehen und spreche dem Team, was für die Aufnahme verantwortlich war, meinen großen Respekt aus, das die nicht ausfällig geworden sind.
anno-nym schrieb:Tafelberg schrieb:
gestern in der Hessenschau einige Interviews mit Bürgern zur Herdenimmunität
Eine Dame sagte: "toi, toi, toi, bisher bin ich gut davon gekommen, warum soll ich mich impfen lassen, wenn wir bald Herdenimmunität haben"
unabhängig davon, dass wir weit von einer Herdenimmunität entfernt sind, kommt mir die Galle hoch bei so einer, wenn gleich auch legitimen, egoistischen Haltung. Die anderen -u.a. ganz viele hier im Forum- haben die "Drecksarbeit i.S. von Impfen für diese Dame gemacht.
Nun ja, sie scheint so gar nichts verstanden zu haben.
Hab ich gestern auch gesehen und spreche dem Team, was für die Aufnahme verantwortlich war, meinen großen Respekt aus, das die nicht ausfällig geworden sind.
Bei meiner morgendlichen Facebook-Durchschau in diversen Kommentarspalten (was ich mir eigentlich abgewöhnen sollte, ich weiß...) sind ähnliche Meinungen stark verbreitet. Da ist zur Zeit erhöhter Schwurbelalarm. Viele Zweifler und Leugner-Beiträge sind mit einem Haufen Likes versehen.
Natürlich ist das nicht die breite Masse der Bevölkerung, aber es ist ein nicht zu unterschätzender prozentualer Anteil, selbst wenn es nur 10-15% sind macht das in der Summe viel aus.
Mir fällt es ehrlich gesagt zunehmend schwer diese ganze Thematik differenziert und abwägend zu sehen, mein Stimmungsbild nähert sich von Tag zu Tag einer deutlich radikaleren Sichtweise an , daher habe ich gestern auch mit Begeisterung die Äußerungen vom Kassenarztchef Peter Heinz verlinkt. Auch wenn das mit viel Populismus garniert war teile ich die grundsätzliche Haltung zu 100% und wünsche mir eine deutliche Abgrenzung was Rechte und Einschränkungen angeht von Geimpften und Ungeimpften...
reggaetyp schrieb:
Finde die Forderung schlimm, und gehe davon aus, dass sie vor keinem Gericht standhalten würde.
Danke, sehe ich ähnlich.
Die Forderung ist nichts anderes als ein Ausreiseverbot. Das sowas dann auch noch gefeiert wird stimmt sehr nachdenklich.
Eintracht-Laie schrieb:reggaetyp schrieb:
Finde die Forderung schlimm, und gehe davon aus, dass sie vor keinem Gericht standhalten würde.
Danke, sehe ich ähnlich.
Die Forderung ist nichts anderes als ein Ausreiseverbot. Das sowas dann auch noch gefeiert wird stimmt sehr nachdenklich.
Er hat das natürlich ziemlich populistisch rausgehauen. Er nimmt auch keinen Bezug zu Menschen die sich nicht impfen lassen können (Aus medizinischen Gründen oder Kinder), das sowas nicht 1:1 durchsetzbar ist sollte also klar sein.
Was für mich aber glasklar ist: Es muß für Geimpfte andere Einschränkungen geben wie für Nichtgeimpfte, auch die Gleichsetzung zwischen Geimpften und Getesteten finde ich eigentlich nicht richtig. Die Gefahr die von einmal Negativgetesteten ausgeht ist höher.
Entscheidend ist dieser Satz: „Wer Ungeimpften Freiheiten zurückgibt, verspielt die Chance, alle Menschen mit der Impfung zu erreichen“
Genau das war ja auch größtenteils der Konsens hier... wenn man keinen Unterschied mehr zieht lässt die Impfbereitschaft immer mehr nach...
Daher finde ich es vom Grundsatz her richtig was er sagt. Der Druck sich impfen zu lassen muß einfach deutlich erhöht werden. Meinetwegen durch Anreize, wenn das nicht funzt halt durch Verbote, oder sprechen wir es etwas freundlicher aus, "mit weitergehenden Einschränkungen" für Ungeimpfte... und betone nochmals: Außer für Kinder und Menschen die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen dürfen.
Diegito schrieb:
Er hat das natürlich ziemlich populistisch rausgehauen.
Populismus ist per Definition kein Schimpfwort, weil sie ein Teil des politischen Handelns ist, sofern es alle Teile des Volkes im positiven Sinne erreicht.
Problematisch wird es nur dann, wenn es als Mittel zum Zweck und aus Eigeninteresse verwendet wird..
Alles schön und gut und klar sagt er auch richtige Dinge. Die allerdings Binse sind, so von vielen anderen auch schon gesagt wurden und größtenteils Konsens sind.
Aber es kann aus meiner Sicht nicht sein, dass hier gleich mit so einer Keule um die Ecke gebogen wird. Es handelt sich um ein Ausreiseverbot, nichts anderes.
Kein Abwägen was auch noch ginge (strikte Quarantäne nach Rückkehr), keine Abstufung. Klar ist der man kein Jurist…aber etwas Ausgewogenheit erwarte ich da einfach.
Aber es kann aus meiner Sicht nicht sein, dass hier gleich mit so einer Keule um die Ecke gebogen wird. Es handelt sich um ein Ausreiseverbot, nichts anderes.
Kein Abwägen was auch noch ginge (strikte Quarantäne nach Rückkehr), keine Abstufung. Klar ist der man kein Jurist…aber etwas Ausgewogenheit erwarte ich da einfach.
Diegito schrieb:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/kassenaerzte-heinz-verbote-ungeimpfte-104.html
Guter Mann!!!
Finde die Forderung schlimm, und gehe davon aus, dass sie vor keinem Gericht standhalten würde.
Die Frage ist halt ob Kostic Interesse an Rom hat?
CL spielt er da nämlich nicht und wie weiß wie lange es Mou dort aushält.
Das was ich von Kluivert bisher gesehen habe , war ziemlich beeindruckend. Extrem schnell und technisch stark.
Ich würde es aber begrüßen, wenn man es schafft mit Kostic zu verlängern
CL spielt er da nämlich nicht und wie weiß wie lange es Mou dort aushält.
Das was ich von Kluivert bisher gesehen habe , war ziemlich beeindruckend. Extrem schnell und technisch stark.
Ich würde es aber begrüßen, wenn man es schafft mit Kostic zu verlängern
PhillySGE schrieb:
Die Frage ist halt ob Kostic Interesse an Rom hat?
CL spielt er da nämlich nicht und wie weiß wie lange es Mou dort aushält.
Das was ich von Kluivert bisher gesehen habe , war ziemlich beeindruckend. Extrem schnell und technisch stark.
Ich würde es aber begrüßen, wenn man es schafft mit Kostic zu verlängern
Da könnte der Name Mourinho schon ziehen. Der Typ hat halt immer noch einen Ruf wie Donnerhall.
Sportlich wäre es für Kostic natürlich nicht unbedingt ein großer Schritt, auch wenn die Roma grundsätzlich eine Top-Adresse ist. Zumindest was Vergangenheit, Ruhm und Standing angeht.
Am liebsten wäre mir natürlich auch wenn Kostic verlängert, aber wenn die Roma schon Interesse hat und Kostic ebenfalls wäre das mit Kluivert naheliegend. Wir hätten da schon eine gute Verhandlungsposition.
Tut mir einfach nur leid um Lautern. War für mich, als regional unbelasteter, als Kurzer mein 2. Lieblingsverein NACH der Eintracht.
Hat sich dann natürlich mit den Stadionbesuchen irgendwann verändert.
Aber dass Lautern quasi von der deutschen Fußballlandkarte verschwunden ist empfinde ich als das schmerzhafteste Symbol für die Veränderung im Profifußball.
Und ja, ich weiß, dass da viel hausgemacht ist. Mir tut es trotzdem leid
Überhaupt: gibt es auch nur EIN vergleichbares Spiel in der Bundesliga?
Nur eine Fanszene die so assig und strange ist wie die von Lautern? So richtig provinziell und großspurig arrogant zugleich? Wen bitte, kann man heute noch so inbrünstig hassen bei gleichzeitigem stillen Neid?
Echt. Lautern fehlt!
Hat sich dann natürlich mit den Stadionbesuchen irgendwann verändert.
Aber dass Lautern quasi von der deutschen Fußballlandkarte verschwunden ist empfinde ich als das schmerzhafteste Symbol für die Veränderung im Profifußball.
Und ja, ich weiß, dass da viel hausgemacht ist. Mir tut es trotzdem leid
Überhaupt: gibt es auch nur EIN vergleichbares Spiel in der Bundesliga?
Nur eine Fanszene die so assig und strange ist wie die von Lautern? So richtig provinziell und großspurig arrogant zugleich? Wen bitte, kann man heute noch so inbrünstig hassen bei gleichzeitigem stillen Neid?
Echt. Lautern fehlt!
FrankenAdler schrieb:
Tut mir einfach nur leid um Lautern. War für mich, als regional unbelasteter, als Kurzer mein 2. Lieblingsverein NACH der Eintracht.
Hat sich dann natürlich mit den Stadionbesuchen irgendwann verändert.
Aber dass Lautern quasi von der deutschen Fußballlandkarte verschwunden ist empfinde ich als das schmerzhafteste Symbol für die Veränderung im Profifußball.
Und ja, ich weiß, dass da viel hausgemacht ist. Mir tut es trotzdem leid
Überhaupt: gibt es auch nur EIN vergleichbares Spiel in der Bundesliga?
Nur eine Fanszene die so assig und strange ist wie die von Lautern? So richtig provinziell und großspurig arrogant zugleich? Wen bitte, kann man heute noch so inbrünstig hassen bei gleichzeitigem stillen Neid?
Echt. Lautern fehlt!
Zumindest hier sind wir mal einer Meinung...
Lautern fehlt absolut. Ich war nur zweimal oben auf dem Betze, es war grandios.
Die Leute dort sind Bauerntölpel, hässlich, der pfälzische Dialekt ist ein Graus... aber genau das vermisse ich.
Es ist unverstellt, ehrlich, verbunden mit Herzblut und Leidenschaft.
Ich wohne in der Mainzer Ecke, immer wenn ich hier einen FCK-Fan sehe freue ich mich insgeheim, kommt selten genug vor. Eintrachtfans gibt's hier mittlerweile mehr als genug. Das freut mich natürlich noch mehr, nicht falsch verstehen. Aber ich denke es ist klar was ich meine...
Mourinho hat Kluivert aussortiert.
Mourinho hat Interesse an Kostic.
Vielleicht kommt man da irgendwie zusammen...
Kluivert für Kostic plus 10 Mio für uns.
Nicht das ich Kostic loswerden möchte, aber wenn an dem Interesse von Mourinho wirklich was dran ist würde sich ein Tauschgeschäft evtl. anbieten.
Mourinho hat Interesse an Kostic.
Vielleicht kommt man da irgendwie zusammen...
Kluivert für Kostic plus 10 Mio für uns.
Nicht das ich Kostic loswerden möchte, aber wenn an dem Interesse von Mourinho wirklich was dran ist würde sich ein Tauschgeschäft evtl. anbieten.
Die Frage ist halt ob Kostic Interesse an Rom hat?
CL spielt er da nämlich nicht und wie weiß wie lange es Mou dort aushält.
Das was ich von Kluivert bisher gesehen habe , war ziemlich beeindruckend. Extrem schnell und technisch stark.
Ich würde es aber begrüßen, wenn man es schafft mit Kostic zu verlängern
CL spielt er da nämlich nicht und wie weiß wie lange es Mou dort aushält.
Das was ich von Kluivert bisher gesehen habe , war ziemlich beeindruckend. Extrem schnell und technisch stark.
Ich würde es aber begrüßen, wenn man es schafft mit Kostic zu verlängern
Mein pragmatischer Vorschlag: Jeder der geimpft ist, darf einem Impfverweigerer mal so richtig in die Fresse schlagen.
ich würde da costa noch nicht abschreiben wollen. vieles ist kopfsache und wenn glasner es schafft, ihn stark zu reden und ihm zeigt, dass er ihm (augenblicklich natürlich auch mangels alternative) vertraut und in einer ganz bestimmten rolle auf ihn setzt, könnte das vielleicht noch mal was werden - was natürlich am ende des tages auch von glasner - also seiner idee von fußball, seinem spielsystem und ob er da costa darin eine rolle, in der er aufgehen kann, zuweisen könnte - abhängt.
es kann für da costa natürlich ähnlich laufen wie unter hütter, sprich, og findet keine verwendung für ihn, da er eine bestimmte art von fußball spielen lassen möchte, in welcher die bekannten schwächen da costas weit über seine vorhandenen stärken dominieren würden.
aber das wird man noch sehen.
es kann für da costa natürlich ähnlich laufen wie unter hütter, sprich, og findet keine verwendung für ihn, da er eine bestimmte art von fußball spielen lassen möchte, in welcher die bekannten schwächen da costas weit über seine vorhandenen stärken dominieren würden.
aber das wird man noch sehen.
Lattenknaller__ schrieb:
ich würde da costa noch nicht abschreiben wollen. vieles ist kopfsache und wenn glasner es schafft, ihn stark zu reden und ihm zeigt, dass er ihm (augenblicklich natürlich auch mangels alternative) vertraut und in einer ganz bestimmten rolle auf ihn setzt, könnte das vielleicht noch mal was werden - was natürlich am ende des tages auch von glasner - also seiner idee von fußball, seinem spielsystem und ob er da costa darin eine rolle, in der er aufgehen kann, zuweisen könnte - abhängt.
es kann für da costa natürlich ähnlich laufen wie unter hütter, sprich, og findet keine verwendung für ihn, da er eine bestimmte art von fußball spielen lassen möchte, in welcher die bekannten schwächen da costas weit über seine vorhandenen stärken dominieren würden.
aber das wird man noch sehen.
Ich denke Glasner setzt auf Da Costa oder er sieht ihn zumindest als ernsthaften Kandidaten für einen Platz im engeren Kader.
Die naheliegendste Lösung wäre für mich noch gewesen das Mainz ihn kaufen möchte, die haben jetzt aber Widmer geholt. Sie haben als RV jetzt Widmer und Brosinski. Da wird also kein Bedarf mehr bestehen...
Feiner Spieler, die Reminiszenz an Havertz kann ich nachvollziehen. Technisch gut, sehr klar in seinen Aktionen und endlich mal einer, der Distanzschuss kann.
adlerkadabra schrieb:
Feiner Spieler, die Reminiszenz an Havertz kann ich nachvollziehen. Technisch gut, sehr klar in seinen Aktionen und endlich mal einer, der Distanzschuss kann.
Er wirkt aber körperlich sehr hager und schmächtig, kommt zumindest in den Videos so rüber. Keine Ahnung wie die Dänische Liga so einzuschätzen ist, aber für die Bundesliga müsste er vermutlich einiges an Muckis draufpacken.
Diegito schrieb:adlerkadabra schrieb:
Feiner Spieler, die Reminiszenz an Havertz kann ich nachvollziehen. Technisch gut, sehr klar in seinen Aktionen und endlich mal einer, der Distanzschuss kann.
Er wirkt aber körperlich sehr hager und schmächtig, kommt zumindest in den Videos so rüber. Keine Ahnung wie die Dänische Liga so einzuschätzen ist, aber für die Bundesliga müsste er vermutlich einiges an Muckis draufpacken.
Man schicke den Bub in Caios Tanke des Vertrauens, und Schluss mit schmächtig
Diegito schrieb:Misanthrop schrieb:
Er darf ganz vieles. Freilich.
Wenn man nur noch in maximalen Extremen denken möchte, darf man das tun.
Wir haben ja auch eine Extremsituation, seit 1,5 Jahren. Und ein Teil der Bevölkerung trägt nicht dazu bei diese Situation zu verbessern, nein sie befeuert mit ihrem Verhalten diese Extremsituation sogar noch.
Dann bin ich halt auch extrem...
Aus Hass sind schon viele Dinge entstanden, meistens keine Guten. Das ist ein mächtiges Wort, welches oft viel zu schnell verwendet wird. Abneigung trifft es oft wohl besser.
Aber ich möchte dir mal ein Beispiel geben:
Meine Mutter möchte sich nicht impfen lassen. Dabei glaubt sie weder an Verschwörungen noch sonst irgendeinen Mist. Sie hat mit einer Grippeimpfung sehr schlechte Erfahrungen gemacht, weil sie das überhaupt nicht vertragen hat und dann 6 Wochen lang so ziemlich jede Nebenwirkung durchgemacht hat. Dabei hält sie sich seit Beginn der Pandemie an jede Maßnahme. Und es ist ihr gutes Recht (wie übrigens von jedem anderen in unserem Land auch) eine Impfung zu verweigern. Mir wäre es auch lieber, wenn sie sich impfen lassen würde, ich habe beide Spritzen ohne große Nebenwirkungen überstanden. Aber wo kommen wir denn hin, wenn wir dabei Hass entwickeln?
Du schmeißt sie jedenfalls in den gleichen Topf wie überzeugte Impfverweigerer und Leugner. Ich hoffe, du verstehst was dein Pauschalisieren in mir auslöst.
sonofanarchy schrieb:
Du schmeißt sie jedenfalls in den gleichen Topf wie überzeugte Impfverweigerer und Leugner. Ich hoffe, du verstehst was dein Pauschalisieren in mir auslöst.
Das möchte ich selbstverständlich nicht. Wenn deine Mutter negative Erfahrungen mit Nebenwirkungen gemacht hat ist es legitim das man erstmal vorsichtig ist und evtl. auf eine Impfung verzichtet. Wobei auch da die Abwägung zwischen lebensbedrohlicher Krankheit und ein paar Wochen angeschlagen sein für mich ein klares Ergebnis hätte.
Letztendlich würde deine Mutter aber unter den Ausnahmen in meiner Aufzählung laufen, also Menschen die sich aus medizinischen und gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen...
Es gibt aber leider auch Menschen die sich partout einer Impfung verweigern. Aus purem Unwillen und Egoismus. Ohne medizinischen Grund. Ich kenne da einen in meiner Bekanntschaft. Hab null Bock den in nächster Zeit zu sehen, es würde wahrscheinlich richtig Stunk geben...
PS: Ich kenne z. B. mehrere Eltern, die ihre Kinder gar nicht impfen lassen wollen, und das sind keine Schwurbler.
Adlerdenis schrieb:
PS: Ich kenne z. B. mehrere Eltern, die ihre Kinder gar nicht impfen lassen wollen, und das sind keine Schwurbler.
Kenne ich auch. Ich bezweifle ob mehr als 50% der Eltern ihre Kinder impfen lassen würde, eher weniger. Vermutlich ist die Dunkelziffer bei Genesenen Kindern auch sehr hoch. Da die Infektion oft asymptomatisch verläuft haben das viele Kinder wohl schon durch, ist allerdings nur eine Vermutung von mir. Kann gerne widerlegt werden.
Hätte auf die Pandemie-Bekämpfung aber eh keinen entscheidenden Einfluß.
Wichtiger wäre die unwilligen Erwachsenen zum impfen zu bewegen, das schützt ja so ganz nebenbei auch die Kinder wenn ihr familiäres Umfeld durchgeimpft ist.
Diegito schrieb:Das galt bisher. Die Delta-Variante könnte hier ein Game-Changer sein. Die Entwicklung in Schottland deutet zumindest stark daraufhin.
Da die Infektion oft asymptomatisch verläuft
Ich frage mich wirklich, warum auf ziemlich offenkundige Entwicklungen immer und immer wieder so spät reagiert wird?`
Wir brauchen die Impfempfehlung der Stiko für Kinder jetzt!
Oder wollen wir warten, bis wir uns am Ende womöglich eine neue Contergan-Generation eingehandelt haben? Nur diesmal halt mit inneren, statt äußerlichen Schäden, was aber rein gar nichts besser macht.
Er darf ganz vieles. Freilich.
Wenn man nur noch in maximalen Extremen denken möchte, darf man das tun.
Wenn man nur noch in maximalen Extremen denken möchte, darf man das tun.
Misanthrop schrieb:
Er darf ganz vieles. Freilich.
Wenn man nur noch in maximalen Extremen denken möchte, darf man das tun.
Wir haben ja auch eine Extremsituation, seit 1,5 Jahren. Und ein Teil der Bevölkerung trägt nicht dazu bei diese Situation zu verbessern, nein sie befeuert mit ihrem Verhalten diese Extremsituation sogar noch.
Dann bin ich halt auch extrem...
Diegito schrieb:Misanthrop schrieb:
Er darf ganz vieles. Freilich.
Wenn man nur noch in maximalen Extremen denken möchte, darf man das tun.
Wir haben ja auch eine Extremsituation, seit 1,5 Jahren. Und ein Teil der Bevölkerung trägt nicht dazu bei diese Situation zu verbessern, nein sie befeuert mit ihrem Verhalten diese Extremsituation sogar noch.
Dann bin ich halt auch extrem...
Aus Hass sind schon viele Dinge entstanden, meistens keine Guten. Das ist ein mächtiges Wort, welches oft viel zu schnell verwendet wird. Abneigung trifft es oft wohl besser.
Aber ich möchte dir mal ein Beispiel geben:
Meine Mutter möchte sich nicht impfen lassen. Dabei glaubt sie weder an Verschwörungen noch sonst irgendeinen Mist. Sie hat mit einer Grippeimpfung sehr schlechte Erfahrungen gemacht, weil sie das überhaupt nicht vertragen hat und dann 6 Wochen lang so ziemlich jede Nebenwirkung durchgemacht hat. Dabei hält sie sich seit Beginn der Pandemie an jede Maßnahme. Und es ist ihr gutes Recht (wie übrigens von jedem anderen in unserem Land auch) eine Impfung zu verweigern. Mir wäre es auch lieber, wenn sie sich impfen lassen würde, ich habe beide Spritzen ohne große Nebenwirkungen überstanden. Aber wo kommen wir denn hin, wenn wir dabei Hass entwickeln?
Du schmeißt sie jedenfalls in den gleichen Topf wie überzeugte Impfverweigerer und Leugner. Ich hoffe, du verstehst was dein Pauschalisieren in mir auslöst.
Naja, da muss ich Peter T. schon mal beispringen.
Ich denke, er hat nichts gegen den Fortschritt und auch nichts gegen Smartphones. Sondern lediglich etwas dagegen, dass man praktisch gezwungen wird, nach den Plänen der "Ticketholder" zu verfahren, widrigenfalls man evtl. ausgeschlossen wird. Und das für etwas, an dem man jahrzehntelang problemlos teilnahm - dem Stadionbesuch.
Auch seine Überspitzungen halte ich für legitim, und zwar als Stilmittel, etwas durch Übertreibung anschaulich darzustellen. Machen Satire und andere Kommunikationsformen auch.
In meinen Augen weist er zu Recht auf eine Entwicklung hin, die nicht darauf abzielt, Digitalisierungswilligen eine Sache zu erleichtern (das wäre nicht nur OK, sondern toll), sondern gleichzeitig die Unwilligen mehr oder weniger ins Abseits zu stellen (das finde ich weniger toll). So agieren auch die Banken derzeit, schließen überall nicht nur Filialen, sondern auch die Selfservice-Stellen. Was der Nichtinternetaffine Rentner dann macht, interessiert sie weniger.
Aussagen wir "wir können nicht auf ein paar Wenige Rücksicht nehmen" o.Ä. sind da in meinen Augen vollkommen fehl am Platz. Doch, das sollten wir schon können. Bitte bedenkt: irgendwann seid ihr mal die Alten, die nicht mehr mitkommen oder mitkommen wollen mit der Entwicklung, und dann fühlt ihr euch ausgesperrt.
Dass es so kommen wird, ist sicher, das könnt ihr glauben.
Ich denke, er hat nichts gegen den Fortschritt und auch nichts gegen Smartphones. Sondern lediglich etwas dagegen, dass man praktisch gezwungen wird, nach den Plänen der "Ticketholder" zu verfahren, widrigenfalls man evtl. ausgeschlossen wird. Und das für etwas, an dem man jahrzehntelang problemlos teilnahm - dem Stadionbesuch.
Auch seine Überspitzungen halte ich für legitim, und zwar als Stilmittel, etwas durch Übertreibung anschaulich darzustellen. Machen Satire und andere Kommunikationsformen auch.
In meinen Augen weist er zu Recht auf eine Entwicklung hin, die nicht darauf abzielt, Digitalisierungswilligen eine Sache zu erleichtern (das wäre nicht nur OK, sondern toll), sondern gleichzeitig die Unwilligen mehr oder weniger ins Abseits zu stellen (das finde ich weniger toll). So agieren auch die Banken derzeit, schließen überall nicht nur Filialen, sondern auch die Selfservice-Stellen. Was der Nichtinternetaffine Rentner dann macht, interessiert sie weniger.
Aussagen wir "wir können nicht auf ein paar Wenige Rücksicht nehmen" o.Ä. sind da in meinen Augen vollkommen fehl am Platz. Doch, das sollten wir schon können. Bitte bedenkt: irgendwann seid ihr mal die Alten, die nicht mehr mitkommen oder mitkommen wollen mit der Entwicklung, und dann fühlt ihr euch ausgesperrt.
Dass es so kommen wird, ist sicher, das könnt ihr glauben.
WuerzburgerAdler schrieb:
Naja, da muss ich Peter T. schon mal beispringen.
Ich denke, er hat nichts gegen den Fortschritt und auch nichts gegen Smartphones. Sondern lediglich etwas dagegen, dass man praktisch gezwungen wird, nach den Plänen der "Ticketholder" zu verfahren, widrigenfalls man evtl. ausgeschlossen wird. Und das für etwas, an dem man jahrzehntelang problemlos teilnahm - dem Stadionbesuch.
Auch seine Überspitzungen halte ich für legitim, und zwar als Stilmittel, etwas durch Übertreibung anschaulich darzustellen. Machen Satire und andere Kommunikationsformen auch.
In meinen Augen weist er zu Recht auf eine Entwicklung hin, die nicht darauf abzielt, Digitalisierungswilligen eine Sache zu erleichtern (das wäre nicht nur OK, sondern toll), sondern gleichzeitig die Unwilligen mehr oder weniger ins Abseits zu stellen (das finde ich weniger toll). So agieren auch die Banken derzeit, schließen überall nicht nur Filialen, sondern auch die Selfservice-Stellen. Was der Nichtinternetaffine Rentner dann macht, interessiert sie weniger.
Aussagen wir "wir können nicht auf ein paar Wenige Rücksicht nehmen" o.Ä. sind da in meinen Augen vollkommen fehl am Platz. Doch, das sollten wir schon können. Bitte bedenkt: irgendwann seid ihr mal die Alten, die nicht mehr mitkommen oder mitkommen wollen mit der Entwicklung, und dann fühlt ihr euch ausgesperrt.
Dass es so kommen wird, ist sicher, das könnt ihr glauben.
Sehe ich grundsätzlich auch so. Sollte in Zukunft der Eintritt ins Stadion wirklich nur über die App funktionieren fände ich das befremdlich. Es MUSS eine Alternative geben. Für Ältere, für Gelegenheitsbesucher, Touristen etc...
Für eine Übergangszeit mit dem notwendigen Impfnachweis könnte man damit aber wohl leben. Sonst erschwert das den Einlass und die Kontrollen wirklich massiv. Es gibt ja vorerst sowieso nur Teilzulassungen für DK-Inhaber.
Ich glaube nicht das man irgendwann im Jahr 2024 noch den Impfnachweis vorzeigen muß(ich hoffe es zumindest). Da sollte es dann schon möglich sein auf eine alternative Art und Weise mal ein Spiel der Eintracht zu besuchen. Also ohne App und ohne Smartphone.
Hier mal das Modell, jede Woche 40 % Anstieg
Inzidenz:
17.7. > 9
24.7. > 13
31.7. > 18
7.8. > 25
14.8. > 35
21.8. > 49
28.8. > 69
4.9. > 97
Inzidenz:
17.7. > 9
24.7. > 13
31.7. > 18
7.8. > 25
14.8. > 35
21.8. > 49
28.8. > 69
4.9. > 97
SGE_Werner schrieb:
Hier mal das Modell, jede Woche 40 % Anstieg
Inzidenz:
17.7. > 9
24.7. > 13
31.7. > 18
7.8. > 25
14.8. > 35
21.8. > 49
28.8. > 69
4.9. > 97
Was nicht sonderlich dramatisch wäre wenn wir eine gute Impfquote bis dahin erreichen.
Der Wettlauf mit Delta geht jetzt in die heisse Phase.
Für jeden der sich jetzt noch verweigert (ohne medizinischen Grund) habe ich nur puren Hass übrig.
Diegito schrieb:
Für jeden der sich jetzt noch verweigert (ohne medizinischen Grund) habe ich nur puren Hass übrig.
Gehts noch?
Diegito schrieb:Was bei mir dann sozusagen ne Punktlandung bedeutet: Nachher gehts zum Impfzentrum für den zweiten Schuss.
Der Wettlauf mit Delta geht jetzt in die heisse Phase.
Andreas85 schrieb:
Danke für den Link, man findet ja etliche Berichte zu dem Thema wenn man danach googelt.
Aber das eine Schwangerschaft ein Hinderungsgrund für eine Impfung ist, lese ich da so direkt jetzt auch nicht unbedingt heraus muss ich sagen.
Mittlerweile wird Schwangeren empfohlen sich zu impfen weil die Gefahr eines schweren Verlaufs einer Infektion im letzten Drittel der Schwangerschaft deutlich erhöht ist. Und das war noch bezogen auf Alpha. Bei Delta vermutlich erst recht.
Stillende sollen sich ja sowieso impfen lassen, das war letztes Jahr schon ziemlich klar...
Diegito schrieb:Andreas85 schrieb:
Danke für den Link, man findet ja etliche Berichte zu dem Thema wenn man danach googelt.
Aber das eine Schwangerschaft ein Hinderungsgrund für eine Impfung ist, lese ich da so direkt jetzt auch nicht unbedingt heraus muss ich sagen.
Mittlerweile wird Schwangeren empfohlen sich zu impfen weil die Gefahr eines schweren Verlaufs einer Infektion im letzten Drittel der Schwangerschaft deutlich erhöht ist. Und das war noch bezogen auf Alpha. Bei Delta vermutlich erst recht.
Stillende sollen sich ja sowieso impfen lassen, das war letztes Jahr schon ziemlich klar...
Mittlerweile?
Mein BR-Link datiert vom 7.7.21.
Diegito schrieb:
Mittlerweile wird Schwangeren empfohlen sich zu impfen
Ich kenne 1 (noch) Schwangere die in den vergangenen 2 Monaten noch geimpft wurde.
Diegito schrieb:Andreas85 schrieb:
Danke für den Link, man findet ja etliche Berichte zu dem Thema wenn man danach googelt.
Aber das eine Schwangerschaft ein Hinderungsgrund für eine Impfung ist, lese ich da so direkt jetzt auch nicht unbedingt heraus muss ich sagen.
Mittlerweile wird Schwangeren empfohlen sich zu impfen weil die Gefahr eines schweren Verlaufs einer Infektion im letzten Drittel der Schwangerschaft deutlich erhöht ist. Und das war noch bezogen auf Alpha. Bei Delta vermutlich erst recht.
Stillende sollen sich ja sowieso impfen lassen, das war letztes Jahr schon ziemlich klar...
Richtig, Diegito.
Meine Tochter ist schwanger. Nach eingehender ärztlicher Beratung hat sie sich bedenkenlos impfen lassen. Zweimal. Es geht ihr gut, dem Kind auch. Ihr Mann ist Arzt.
Ich verstehe die Diskussion ja. Aber irgendwo sehe ich es schon auch so, dass ab dem Zeitraum, wo jeder ein Impfangebot bekommen hat und eine realistische Chance hatte, Impfschutz zu erhalten, dass ab da dann auch weitgehend wieder „Normalität“ einkehren sollte. Immer unter der Voraussetzung, dass der Impfstoff einen hohen Schutz vor schweren Verläufen bietet, und das scheint ja bei den Mutationen bisher trotz verringertem Schutz vor Infektionen der Fall zu sein. Aber irgendwann muss man doch halt sagen, die Chance hat jeder gehabt sich zu schützen, wer es jetzt nicht getan hat, der tut das auf eigene Verantwortung. Ansonsten laufen wir wirklich ewig mit Masken und Abstand rum und haben nie mehr Veranstaltungen und einen Lebensstil "wie früher".
Adlertraeger-SGE schrieb:
Ich verstehe die Diskussion ja. Aber irgendwo sehe ich es schon auch so, dass ab dem Zeitraum, wo jeder ein Impfangebot bekommen hat und eine realistische Chance hatte, Impfschutz zu erhalten, dass ab da dann auch weitgehend wieder „Normalität“ einkehren sollte. Immer unter der Voraussetzung, dass der Impfstoff einen hohen Schutz vor schweren Verläufen bietet, und das scheint ja bei den Mutationen bisher trotz verringertem Schutz vor Infektionen der Fall zu sein. Aber irgendwann muss man doch halt sagen, die Chance hat jeder gehabt sich zu schützen, wer es jetzt nicht getan hat, der tut das auf eigene Verantwortung. Ansonsten laufen wir wirklich ewig mit Masken und Abstand rum und haben nie mehr Veranstaltungen und einen Lebensstil "wie früher".
Genau so wird es auch kommen. Vermutlich im September. Ich hoffe die Impfgeschwindigkeit zieht nochmal an die nächsten Wochen, da muß noch deutlich mehr getan werden. Man muß es seitens der Politik forcieren. Auch den letzten überzeugen.
Aber schon sehr bald kommt halt der Moment wo die Solidarität "endlich" ist... zumindest bei mir.
Diegito schrieb:Adlertraeger-SGE schrieb:
Ich verstehe die Diskussion ja. Aber irgendwo sehe ich es schon auch so, dass ab dem Zeitraum, wo jeder ein Impfangebot bekommen hat und eine realistische Chance hatte, Impfschutz zu erhalten, dass ab da dann auch weitgehend wieder „Normalität“ einkehren sollte. Immer unter der Voraussetzung, dass der Impfstoff einen hohen Schutz vor schweren Verläufen bietet, und das scheint ja bei den Mutationen bisher trotz verringertem Schutz vor Infektionen der Fall zu sein. Aber irgendwann muss man doch halt sagen, die Chance hat jeder gehabt sich zu schützen, wer es jetzt nicht getan hat, der tut das auf eigene Verantwortung. Ansonsten laufen wir wirklich ewig mit Masken und Abstand rum und haben nie mehr Veranstaltungen und einen Lebensstil "wie früher".
Genau so wird es auch kommen. Vermutlich im September. Ich hoffe die Impfgeschwindigkeit zieht nochmal an die nächsten Wochen, da muß noch deutlich mehr getan werden. Man muß es seitens der Politik forcieren. Auch den letzten überzeugen.
Aber schon sehr bald kommt halt der Moment wo die Solidarität "endlich" ist... zumindest bei mir.
Das ist mir jetzt aber auch wieder sehr schnell. Dass wir im September schon so weit sind, Corona für beendet zu erklären, denke ich nicht.
Diegito schrieb:
Aber schon sehr bald kommt halt der Moment wo die Solidarität "endlich" ist... zumindest bei mir.
Wer hätte das gedacht? 🙄
Kastanie30 schrieb:
Eine Sache ist mir echt schleierhaft. Auf der Position, auf der wir dringenden Bedarf haben (DM / 6er) arbeiten wir mit internen Umschulungen (Ndicka).
Und dort, wo wir gefühlt überbesetzt sind (ZM/OM), auch durchaus mit Qualität, arbeiten wir an Transfers. Gerüchte um Hauge und Lindström, obwohl wir Sow, Rode, Zalazar, Younes, Kamada im Kader haben.
Das habe ich auch noch nicht verstanden.
Hyundaii30 schrieb:Kastanie30 schrieb:
Eine Sache ist mir echt schleierhaft. Auf der Position, auf der wir dringenden Bedarf haben (DM / 6er) arbeiten wir mit internen Umschulungen (Ndicka).
Und dort, wo wir gefühlt überbesetzt sind (ZM/OM), auch durchaus mit Qualität, arbeiten wir an Transfers. Gerüchte um Hauge und Lindström, obwohl wir Sow, Rode, Zalazar, Younes, Kamada im Kader haben.
Das habe ich auch noch nicht verstanden.
Vielleicht gibt der Markt momentan nicht viel her.
Für diese Position kann man auch Ende August noch jemanden holen. Als dringende Baustelle sehe ich das gar nicht man unbedingt. Wir haben als klassische 6er Rode, Hasebe, Ilsanker und wenn N'Dicka das auch noch hinkriegt umso besser. Klar wäre es besser wenn sich da noch was tut, aber die Dringlichkeit ist nicht so krass das man nicht noch bis Ende August warten kann...
Diegito schrieb:Das sehe ich komplett anders. Wenn wir uns als Mannschaft insgesamt verbessern wollen ist das exakt die Position auf der wir ansetzen müssen. Für das Umschaltspiel und die defensive Organisation gibt es keine wichtigere Position auf dem Feld und wir sind weder quantitativ noch qualitativ optimal besetzt. Rode ist für mich mehr ballschleppender 8er als strategisch denkender 6er, Hasebe ist immer noch eine gute Option, kann aber nicht die alleinige Lösung sein und über Ilsanker brauchen wir an dieser Stelle glaube ich nicht sprechen. Der ist als Alternative für die Innenverteidigung am besten aufgehoben - nicht mehr und auch nicht weniger.
Für diese Position kann man auch Ende August noch jemanden holen. Als dringende Baustelle sehe ich das gar nicht man unbedingt.
Ndicka auf der 6 zu probieren ist finde ich eine gute Idee und hatte ich mir in diesem Thread auch schon einmal gewünscht. Er bringt an Anlagen eigentlich alles mit was ein guter 6er braucht, mal sehen wie schnell er es umsetzten kann. Über Dorsch hätte ich mich dennoch gefreut, er hat mich sowohl bei Heidenheim als auch in der U21 überzeugt und hat genau die Mischung aus Zweikampfstärke und Spielverständnis, die wir auf dieser Position benötigen. Dass Augsburg wohl das Rennen macht tut schon ein bisschen weh, aber vielleicht holen wir ja noch einen ähnlichen Spielertyp aus dem Ausland. Das hätte für mich auf jeden Fall höchste Priorität und hier wäre ich auch bereit einen guten Teil der uns zur Verfügung stehenden Kriegskasse zu investieren.
Insgesamt wundert mich unser scheinbarer Fokus auf die Offensive auch ein wenig. Mehr als vier, maximal fünf offensive Positionen wird es unabhängig vom System kaum geben und mit Borré, Paciencia, Akman, Joveljic, Ache, Blanco, Kostic, Younes, Kamada, Barkok, Hrustic, Zalazar, Zuber haben wir schon jetzt ein Überangebot. Weitere Neuzugänge machen da eigentlich nur Sinn wenn es auch entsprechende Abhänge gibt.
Anscheinend haben wir ja jetzt noch einen fünften 10er an der Angel mit Jesper Lindström.
Das würde wohl bedeuten dass an der Tauschaktion Kamada gegen Hauge vermutlich tatsächlich etwas dran sein dürfte.
Während ich die aktuelle „Verjüngung“ erstmal gut finde, muss ich gleichzeitig sagen, dass ich’s zum einen sehr schade um Kamada finden würde und außerdem würde es mich auch insoweit stören als dass immer gesagt wurde dass das Grundgerüst nicht angerührt werden soll. „kein Umbruch“ war ja immer die Devise. Klar das wären jetzt (erstmal) nur 2 Spieler aber wer weiß was noch passiert? Kostic, hinteregger, ndicka - für unmöglich halte ich da bei einer „guten“ Summe nichts. Und nein ihr müsst mir natürlich nicht erklären das wir noch immer ein Verein sind, der auf Einnahmen angewiesen ist, aber jeder Stützpfeiler der letzten Saison der jetzt genommen wird, nervt mich erstmal.
Das würde wohl bedeuten dass an der Tauschaktion Kamada gegen Hauge vermutlich tatsächlich etwas dran sein dürfte.
Während ich die aktuelle „Verjüngung“ erstmal gut finde, muss ich gleichzeitig sagen, dass ich’s zum einen sehr schade um Kamada finden würde und außerdem würde es mich auch insoweit stören als dass immer gesagt wurde dass das Grundgerüst nicht angerührt werden soll. „kein Umbruch“ war ja immer die Devise. Klar das wären jetzt (erstmal) nur 2 Spieler aber wer weiß was noch passiert? Kostic, hinteregger, ndicka - für unmöglich halte ich da bei einer „guten“ Summe nichts. Und nein ihr müsst mir natürlich nicht erklären das wir noch immer ein Verein sind, der auf Einnahmen angewiesen ist, aber jeder Stützpfeiler der letzten Saison der jetzt genommen wird, nervt mich erstmal.
Chrisdamore schrieb:
Anscheinend haben wir ja jetzt noch einen fünften 10er an der Angel mit Jesper Lindström.
Das würde wohl bedeuten dass an der Tauschaktion Kamada gegen Hauge vermutlich tatsächlich etwas dran sein dürfte.
Lindström kann auch als LA spielen, hat auch ein paar Scorer gemacht bei Bröndby als LA
Das Hauptziel meiner Wut in der Pandemie war bisher hauptsächlich unsere inkompetente Regierung, die nie schritthalten konnte mit der pandemischen Entwicklung. Gerade verschiebt sich das Ganze etwas. Die Impfverweigerer nerven mich mittlerweile so hart. Es ist ein egoistisches Pack. Sie gefährden jene Menschen, die für eine Impfung nicht in Frage kommen.
Doch wie ist diesen Menschen beizukommen, bevor wir in den nächsten Lockdown geraten? Es ist eine quälende Situation, sehenden Auges dem nächsten Lockdown entgegenzugehen, während diese unbekümmerten Aluhüte Würstchen grillen und die neu gewonnenen Freiheiten genießen, die aber wegen ihnen schon bald wieder vorbei sein werden. Von der aktuellen Bundesregierung ist jedenfalls nicht zu erwarten, dass derzeit adäquate Lösungen - die unbequem sein könnten - entwickelt werden, schließlich stehen Wahlen an.
Doch wie ist diesen Menschen beizukommen, bevor wir in den nächsten Lockdown geraten? Es ist eine quälende Situation, sehenden Auges dem nächsten Lockdown entgegenzugehen, während diese unbekümmerten Aluhüte Würstchen grillen und die neu gewonnenen Freiheiten genießen, die aber wegen ihnen schon bald wieder vorbei sein werden. Von der aktuellen Bundesregierung ist jedenfalls nicht zu erwarten, dass derzeit adäquate Lösungen - die unbequem sein könnten - entwickelt werden, schließlich stehen Wahlen an.
bla_blub schrieb:
Das Hauptziel meiner Wut in der Pandemie war bisher hauptsächlich unsere inkompetente Regierung, die nie schritthalten konnte mit der pandemischen Entwicklung. Gerade verschiebt sich das Ganze etwas. Die Impfverweigerer nerven mich mittlerweile so hart. Es ist ein egoistisches Pack. Sie gefährden jene Menschen, die für eine Impfung nicht in Frage kommen.
Doch wie ist diesen Menschen beizukommen, bevor wir in den nächsten Lockdown geraten? Es ist eine quälende Situation, sehenden Auges dem nächsten Lockdown entgegenzugehen, während diese unbekümmerten Aluhüte Würstchen grillen und die neu gewonnenen Freiheiten genießen, die aber wegen ihnen schon bald wieder vorbei sein werden. Von der aktuellen Bundesregierung ist jedenfalls nicht zu erwarten, dass derzeit adäquate Lösungen - die unbequem sein könnten - entwickelt werden, schließlich stehen Wahlen an.
Ja geht mir ähnlich. Anfangs hab ich bei den ganzen Verweigerern nur mit den Augen gerollt und ein bisschen geschmunzelt, mittlerweile wandelt sich das bei mir in Wut und völliges Unverständnis. Diese Deppen gefährden nicht nur sich selbst sondern viele andere Menschen mit und gleichzeitig verlangsamen und verzögern sie mit ihrem Unwillen den Kampf gegen die Pandemie.
Ich denke man sollte deutlich größeren politischen Druck aufbauen. Keine Impfpflicht im engeren Sinne aber eine klaren Unterschied bei Einschränkungen und Maßnahmen zu den Doppeltgeimpften. Auch keine Gleichsetzung der Impfung mit Schnelltests.
Ohne Impfung kein Stadion, kein Konzert, keine Kneipe. Ausnahme nur für Kinder, Genesene und Menschen die sich nicht impfen lassen dürfen.
Diegito schrieb:bla_blub schrieb:
Das Hauptziel meiner Wut in der Pandemie war bisher hauptsächlich unsere inkompetente Regierung, die nie schritthalten konnte mit der pandemischen Entwicklung. Gerade verschiebt sich das Ganze etwas. Die Impfverweigerer nerven mich mittlerweile so hart. Es ist ein egoistisches Pack. Sie gefährden jene Menschen, die für eine Impfung nicht in Frage kommen.
Doch wie ist diesen Menschen beizukommen, bevor wir in den nächsten Lockdown geraten? Es ist eine quälende Situation, sehenden Auges dem nächsten Lockdown entgegenzugehen, während diese unbekümmerten Aluhüte Würstchen grillen und die neu gewonnenen Freiheiten genießen, die aber wegen ihnen schon bald wieder vorbei sein werden. Von der aktuellen Bundesregierung ist jedenfalls nicht zu erwarten, dass derzeit adäquate Lösungen - die unbequem sein könnten - entwickelt werden, schließlich stehen Wahlen an.
Ja geht mir ähnlich. Anfangs hab ich bei den ganzen Verweigerern nur mit den Augen gerollt und ein bisschen geschmunzelt, mittlerweile wandelt sich das bei mir in Wut und völliges Unverständnis. Diese Deppen gefährden nicht nur sich selbst sondern viele andere Menschen mit und gleichzeitig verlangsamen und verzögern sie mit ihrem Unwillen den Kampf gegen die Pandemie.
Ich denke man sollte deutlich größeren politischen Druck aufbauen. Keine Impfpflicht im engeren Sinne aber eine klaren Unterschied bei Einschränkungen und Maßnahmen zu den Doppeltgeimpften. Auch keine Gleichsetzung der Impfung mit Schnelltests.
Ohne Impfung kein Stadion, kein Konzert, keine Kneipe. Ausnahme nur für Kinder, Genesene und Menschen die sich nicht impfen lassen dürfen.
Das wird auch so kommen. Denn für Veranstalter ist das Risiko geringer wenn man nur Geimpfte rein lässt. Gerade Veranstaltungen in geschlossen Räumen und große Ansammlungen. Da werden zwar die Verweigerer schäumen, aber rechtlich hätten sie kaum eine Chance bei einer Klage.
Gibts dann wieder "Lockdowns" oder sonstige verschärfte Einschränkungen oder wird man, wie andere Länder, nun andere Maßstäbe anlegen?
Praktisch gefragt: Wieviele Zuschauer werden zum Beispiel beim ersten Heimspiel im Stadion sein?
Wäre interessant, mal zu hören, was eure Glaskugel sagt.