igorpamic
15012
Endgegner schrieb:Schobberobber72 schrieb:
Sorry Peter, aber die Wahrscheinlichkeit für einen Platzsturm nach einer weiteren Niederlage war nunmal extrem groß. Da brauchte es nun wirlich keine Insider Informationen oder gar Absprachen, um das vorherzusagen. Mich jedenfalls, hätte alles andere als der Platzsturm mächtig überrascht.
Da bist du nicht der Einzige. Ich wäre auch überrascht gewesen wenn es anders gekommen wäre und um so komischer find ich es immer noch das manche so davon "überrascht" worden sind.
Dann sollten man aber auch nicht auf die DFL schimpfen denn dessen Urteil kam ebenso alles andere als "Überraschend".
Arya schrieb:igorpamic schrieb:
Ich schaue jetzt schon eine Ewigkeit Radsport im TV aber die Sache wird ja immer brutaler. Der Eine fliegt den Hang runter in den Wald mit Oberschenkelbruch(Wino),der Andere landet regelrecht aufgeschlitzt im Stacheldraht. Man kann ja verstehen das der Radsport mit seinem ramponierten Image ein bißchen Action vertragen kann aber was diese tour in dem Punkt zu bieten hat geht eindeutig zu weit.Es kämpfen einfach zu viele Fahrer um ihre sportliche Existent. Der einzige Profiteur von dieser Geschichte ist die persona non grata aus Spanien welche unbehelligt durchs Feld schleichen kann und seinen großen Schlag in den Pyrenäen in aller Ruhe vorbereiten kann.
Na das Stacheldrahtding war ja dem Idioten im Auto geschuldet. Echt heftige Bilder!
Ansonsten: Ja es gibt wirklich viele Stürze dieses Jahr, aber ich glaube,d ass das eher Zufall ist, bzw. der Streckenführung geschuldet. Druck hatten die Früher genauso und es ist auch immershcon viel passiert.
Kann mich jetzt gerade aus dem Kopf an diese Favoriten erinnern die ein Sturz die Tour kostete: Mayo, Hamilton, Beloki, Ullrich, Evans. Und die meisten werd ich vergessen haben.
Zülle auf jeden Fall auch, ich bin trotzdem der Meinung das der Druck auf die Fahrer heute höher ist um ihre Existenz zu sichern. Sponsoren stehen nicht mehr Schlange so wie früher, heutzutage reicht es für einige Fahrer eben nicht mehr im Peleton mitzubummeln und vielleicht am Ende bei einem Zug mitzurollen. Man muss sich zeigen im Fernsehen sonst ist man schnell weg vom Fenster.
nordic_eagle schrieb:
Dagegen spricht, dass es ihm auch nicht gut geht. Man kann nur hoffen, dass er seine Beschwerden nicht wieder mit "kontaminiertem Rindfleisch" bekämpft.
Ich habe das mit Contador nicht wirklich mitbekommen da ich nicht alles verfolgen konnte aber beim "Schlussanstieg" zum Ziel heute schien er mir ganz munter zu sein.Meinen Eindruck hatte ich die letzten Tage so gehabt.
SemperFi schrieb:igorpamic schrieb:
Der einzige Profiteur von dieser Geschichte ist die persona non grata aus Spanien welche unbehelligt durchs Feld schleichen kann und seinen großen Schlag in den Pyrenäen in aller Ruhe vorbereiten kann.
Den hats heute auch vom Rad geledert.
Und seien wir mal ehrlich, wie der liebe normale Fussballprofi würden doch nahezu alle nicht auf über ne Millionen verzichten, weil es moralisch richtig wäre.
Die Herren Sponsoren haben nämlich Contador klar gemacht, daß ihnen wurscht ist, ob er schuldig ist oder nicht, sie wollen ihn im TV sehen und dafür zahlen sie.
Und die Herren Sponsoren haben das auch der UCI klar gemacht, daß sie bloß kein Urteil vor der Tour haben wollen.
Und das wurde prompt geliefert.
Contadors Handlungen kann ich nachvollziehen, die von CAS und UCI nicht.
Ich habe in den letzten Jahren einfach zu viele Reportagen über CAS und UCI gesehen um noch ein positives Bild zu erhalten.Ohne Contador hätte die Tour die wohl schillernste und bekannteste Figur verloren und damit ein breiteres öffentliches Interesse. Denn seien wir mal ehrlich, welcher Radprofi mit Blick auf Gesamtklassement zieht den heutzutage noch? Die blassen Schleck-Brüder, ja und dann? Evens,Gilbert,Cunego etc. alles bekannte Leute in ihren Ländern aber hier kennen sie die Wenigsten. Höchstens Cavendish hat noch das Zeugs zum Enfant terrible aber den sieht man ja bis Paris jetzt nicht mehr. Deshalb "muss" Contador diese Tour bestreiten um dieselbige am Leben zu erhalten.In Deutschland hat man den Radsport mittlerweile kaputt geschrieben, im Ausland lebt er noch, aber wie lange noch? Dabei spielt es keine Rolle ob gewisse Fahrer zugepumpt sind bis oben hin, das wichtigste ist das sie sich noch auf ein Rad setzen können und ein paar tausend Kilometer in die Kamera lächeln können.
Für die Begeisterung der Massen
Ich schaue jetzt schon eine Ewigkeit Radsport im TV aber die Sache wird ja immer brutaler. Der Eine fliegt den Hang runter in den Wald mit Oberschenkelbruch(Wino),der Andere landet regelrecht aufgeschlitzt im Stacheldraht. Man kann ja verstehen das der Radsport mit seinem ramponierten Image ein bißchen Action vertragen kann aber was diese tour in dem Punkt zu bieten hat geht eindeutig zu weit.Es kämpfen einfach zu viele Fahrer um ihre sportliche Existent. Der einzige Profiteur von dieser Geschichte ist die persona non grata aus Spanien welche unbehelligt durchs Feld schleichen kann und seinen großen Schlag in den Pyrenäen in aller Ruhe vorbereiten kann.
SemperFi schrieb:igorpamic schrieb:Larruso schrieb:
Meine nur, das sich die Leute nicht über die langweiligen Boxkämpfe beschweren sollten, wenn es doch anderer, aus meiner Sicht, weitaus interessanter "Sportveranstaltungen" gibt.
Für dich scheint solch eine Veranstaltung interessant zu sein, für viele andere Menschen ist es einfach nur abartig und wird deshalb auch niemals den Status einer breiten gesellschaftlichen Anerkennung erhalten. Deswegen sind Übertragungen in allen wichtigen Kanälen auch völlige Utopie und das ist auch gut so.
Und auf der anderen Seite ist es gesellschaftlich anerkannt, daß ein Sportler mit gebrochenem Kiefer sich noch 20 Minuten auf eben jenen schlagen lässt.
Es ist nicht nur anerkannt, nein danach wird eben jener Sportler in einen Heldenstatus erhoben.
Ich bin da ehrlich, Boxen ist keinen Hauch zivilisierter als MMA.
Man muss nur an die Anfangszeiten des Boxens denken, wo die JUngs sich stundenlang die Birne weichprügelten, bis endlich einer zu Boden ging.
UFC war zu Anfangszeiten schon sehr fragwürdig.
Schläge auf den Hinterkopf etc.
Aber zum Glück hat sich auch das entwickelt.
Das Regelwerk wurde besser, die Sportler wurden besser.
In den USA verkaufen sich die UFC PPVs prächtig.
Problematischer sehe ich den Fakt, daß durch den Aufkauf von Strikeforce die UFC nun prinzipiell ein Monopol hat, was imho dem Sport nicht gut tun wird.
Das amerikanische Boxen leidet auch darunter, daß viele gute Kämpfer eben nicht mehr das Boxen wählen, sondern eben MMA.
Ich bin kein großer MMA Fan und Boxen verfolge ich auch nur nebenbei, für mich geben die sich nichts, bei beiden achte ich auf bestimmte Namen und Persönlichkeiten, die mich interessieren.
Generell finde ich aber dieses stecken des MMA in die Schmuddelschublade extrem verlogen.
Wie beim Boxen auch gibt es technisch hochwertige Kämpfe, es gibt spannende Duelle und langweilige.
Warum MMA im Gegensatz zu Boxen aber abartig sein soll, das erschließt sich mir in keiner Weise, das ist fadenscheiniges Moralistengewäsch.
Ich zB bin seit 20 Jahren Wrestling Fan, also einer Unterhaltungsform, bei der beide Akteure zusammenarbeiten um eine Show abzuliefern und seit 20 Jahren darf ich dieselben alten Leiern hören, von Menschen, die in keinster Weise sich jemals die Mühe gemacht haben, sich wirklich mit dem Thema zu beschäftigen.
(Aber daher auch mein Interesse an Brock Lesnar )
Aber eine Sportart als abartig einzustufen, die über 1 Mio. PPV Buys des öfteren ziehen kann, empfinde ich als absolut fragwürdig.
Tja und ich werde die Zuschauer nie verstehen warum man sich so etwas anschauen kann wenn zwei Menschen in einem Käfig sich gegenseitig die Fresse blutig polieren.
Ich mache seit 20 Jahren Bodybuilding, schlage wöchentlich gegen Sandsäcke und trotzdem habe ich eine tiefe Abneigung gegen diese Art "Sport".Vom Vorbildcharakter ganz zu schweigen.
Das es auch einmal beim Boxen zu schlimmem Verletzungen kommt ist klar. Beim Fall Arthur Abraham mit seinem gebrochenen Kiefer wurde tatsächlich ein neuer "TV-Star" geboren. Der Box-schwächelnden ARD kam dies gerade recht. Da hat es sicherlich auch ein riesen Druck auf den Ringarzt gegeben, aber auf Dauer möchte die breite Masse(kann man jetzt gut finden oder auch nicht) eben nicht dauernd solche Kämpfe sehen wo auch noch im wehrlosen Zustand auf Menschen eingedroschen wird.
Und zum Thema Wrestling: Sorry aber wenn so etwas im TV läuft muss ich immer lachen. Das ich für mich wie Zirkus ohne Tiere.Das Drehbuch ist fast wie bei einem schlechten Porno immer das Selbe und teilweise weiß man nicht, blamieren sich die Laienschauspieler jetzt mehr mit ihrem Sprachtext oder ihrer scheinbar sportlichen Leistung.
Aber jeder hat eben eine eigene Sicht der Dinge sonst würde es ja nicht diese große Vielfalt an Sportarten geben.
Über Geschmack läßt sich ja deshalb dann trotzdem kontrovers streiten
Larruso schrieb:
Meine nur, das sich die Leute nicht über die langweiligen Boxkämpfe beschweren sollten, wenn es doch anderer, aus meiner Sicht, weitaus interessanter "Sportveranstaltungen" gibt.
Für dich scheint solch eine Veranstaltung interessant zu sein, für viele andere Menschen ist es einfach nur abartig und wird deshalb auch niemals den Status einer breiten gesellschaftlichen Anerkennung erhalten. Deswegen sind Übertragungen in allen wichtigen Kanälen auch völlige Utopie und das ist auch gut so.
BananaJoe schrieb:
Rapid fand Gnade: Nur ein "Geisterspiel"
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2781058/frankfurt-zahlt-million-fuer-schildenfeld.story
Schildenfeld bestreitet gegen St.Pauli zwar auch ein halbes Geisterspiel doch scheint hier etwas durcheinander geraten worden zu sein
http://sport.orf.at/stories/2067537/2067536
Johann_Gambolputty schrieb:
Besonders niveaulos sind immer diese blöden Kommentare von wegen Trikottausch... obwohl, wieso überhaupt? http://www.youtube.com/watch?v=oWONcfgUPcA&feature=related
[/quote]
Also jetzt weiß man auch auf welche Art Männer die Frau nicht steht.
Da sind die Zuschauer ganz schön verarscht worden für 10 Euros Eintritt. Statt wie auf Plakaten wohl zu lesen war "Limburg freut sich auf Prinz Poldi" (dabei ist der sowieso noch bis heute im Urlaub) lief da eine namenlose Nachwuchstruppe auf. Selbst Hans-Jürgen Boysen war stinksauer da er eine ganz andere FC-Truppe erwartet hat für einen echten Härtetest. Das Spiel hätte wohl laut Berichten locker auch zweistellig ausgehen können.
tobago schrieb:Observator schrieb:
Was mich allerdings unzufrieden macht ist die mangelnde finanzielle Unterstützung der Stadt und Region. Es wäre viel mehr drin, nur wer soll das auftreiben ?
Bruchhagen?
Gruß,
tobago
Tja mehr war eben oftmals nicht das man sich als Vorstandsvorsitzender der Eintracht wenigstens wieder mit den honorigen Herrschaften des Frankfurter Kapitals in der BILD ablichten darf.Vielleicht hat man sich nach dem Ende der Ären Ohms,Heller,Octagon etc. einfach zuviel von dem Saubermann-Image des Herrn Bruchhagen erhofft. Leider.
Ich glaube du bringst jetzt so einiges durcheinander.