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Morphium

12437

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Gude Kollesch,

keine schöne Nachricht.

Viel Glück bei der Suche. Ich wünsche dem Bastard alles schlechte.


Heitert dich eine Runde NBA ein bisschen auf?
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Ein Ergänzungsspieler verlässt den Verein und einige drehen durch.

So kennt man uns.
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Morphium schrieb:
Morphium schrieb:
1. Auf welchem Platz schließt die Eintracht die Saison ab? 1
2. Wieviel Punkte wird die Eintracht am Saisonende auf ihrem Konto haben?81
3. Wieviel Gegentore hat die Eintracht nach 34 Spieltagen?31
4. Wieviele Niederlagen wird die Eintracht in den letzten 15 Spielen kassieren?0
5. Wieviele Tore wird die Eintracht in den 15 Spielen in der Schlussviertelstunde schießen?13
6. Wieviele Elfer bekommt die Eintracht in den verbleibenden Spielen?2

7. Wer kann in den letzten 15 Spielen bei der Eintracht die meisten Scorerpunkte holen?Idrissou
8. Wer wird der beste FELD-Spieler der Eintracht in den 15 Spielen (Kicker-Schnitt, min. 7 benotete Spiele)?Schwegler
9. Wieviele Einsätze wird Kittel bis Saisonende haben?14
10. Wer wird in den letzten 15 Spielen am häufigsten eingewechselt?Kittel
11. Wie häufig werden Köhler und Meier zusammen gerechnet in den 15 Spielen von Beginn an spielen (also max. 30)?26
12. Wer schießt das 333. Zweitliga-Tor der Eintracht-Geschichte (aktuell 310) ?Meier

13. Wie lautet die Relegationspartie zwischen dem 16. der ersten Bundesliga und dem 3. der zweiten Liga?Mainz-Fürth
14. Welche zwei Teams steigen aus der zweiten Liga direkt ab?Ingolstadt, Hansa
15. Welche Mannschaft der 2. Liga schießt die wenigsten Tore in den letzten 15 Spielen?Hansa
16. Welche Mannschaft der 2. Liga bekommt hingegen die wenigsten Gegentore in den letzten 15 Spielen?SGE




Wo sind die Ergebnisse vom letzten Tippspiel? Merci.


Edit:

Frage 2: 78



Nochmal Edit:

Frage 2: 80

Ich hasse Mathe.  
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Morphium schrieb:
1. Auf welchem Platz schließt die Eintracht die Saison ab? 1
2. Wieviel Punkte wird die Eintracht am Saisonende auf ihrem Konto haben?81
3. Wieviel Gegentore hat die Eintracht nach 34 Spieltagen?31
4. Wieviele Niederlagen wird die Eintracht in den letzten 15 Spielen kassieren?0
5. Wieviele Tore wird die Eintracht in den 15 Spielen in der Schlussviertelstunde schießen?13
6. Wieviele Elfer bekommt die Eintracht in den verbleibenden Spielen?2

7. Wer kann in den letzten 15 Spielen bei der Eintracht die meisten Scorerpunkte holen?Idrissou
8. Wer wird der beste FELD-Spieler der Eintracht in den 15 Spielen (Kicker-Schnitt, min. 7 benotete Spiele)?Schwegler
9. Wieviele Einsätze wird Kittel bis Saisonende haben?14
10. Wer wird in den letzten 15 Spielen am häufigsten eingewechselt?Kittel
11. Wie häufig werden Köhler und Meier zusammen gerechnet in den 15 Spielen von Beginn an spielen (also max. 30)?26
12. Wer schießt das 333. Zweitliga-Tor der Eintracht-Geschichte (aktuell 310) ?Meier

13. Wie lautet die Relegationspartie zwischen dem 16. der ersten Bundesliga und dem 3. der zweiten Liga?Mainz-Fürth
14. Welche zwei Teams steigen aus der zweiten Liga direkt ab?Ingolstadt, Hansa
15. Welche Mannschaft der 2. Liga schießt die wenigsten Tore in den letzten 15 Spielen?Hansa
16. Welche Mannschaft der 2. Liga bekommt hingegen die wenigsten Gegentore in den letzten 15 Spielen?SGE




Wo sind die Ergebnisse vom letzten Tippspiel? Merci.


Edit:

Frage 2: 78
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1. Auf welchem Platz schließt die Eintracht die Saison ab? 1
2. Wieviel Punkte wird die Eintracht am Saisonende auf ihrem Konto haben?81
3. Wieviel Gegentore hat die Eintracht nach 34 Spieltagen?31
4. Wieviele Niederlagen wird die Eintracht in den letzten 15 Spielen kassieren?0
5. Wieviele Tore wird die Eintracht in den 15 Spielen in der Schlussviertelstunde schießen?13
6. Wieviele Elfer bekommt die Eintracht in den verbleibenden Spielen?2

7. Wer kann in den letzten 15 Spielen bei der Eintracht die meisten Scorerpunkte holen?Idrissou
8. Wer wird der beste FELD-Spieler der Eintracht in den 15 Spielen (Kicker-Schnitt, min. 7 benotete Spiele)?Schwegler
9. Wieviele Einsätze wird Kittel bis Saisonende haben?14
10. Wer wird in den letzten 15 Spielen am häufigsten eingewechselt?Kittel
11. Wie häufig werden Köhler und Meier zusammen gerechnet in den 15 Spielen von Beginn an spielen (also max. 30)?26
12. Wer schießt das 333. Zweitliga-Tor der Eintracht-Geschichte (aktuell 310) ?Meier

13. Wie lautet die Relegationspartie zwischen dem 16. der ersten Bundesliga und dem 3. der zweiten Liga?Mainz-Fürth
14. Welche zwei Teams steigen aus der zweiten Liga direkt ab?Ingolstadt, Hansa
15. Welche Mannschaft der 2. Liga schießt die wenigsten Tore in den letzten 15 Spielen?Hansa
16. Welche Mannschaft der 2. Liga bekommt hingegen die wenigsten Gegentore in den letzten 15 Spielen?SGE




Wo sind die Ergebnisse vom letzten Tippspiel? Merci.
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Seit wann ist Kilchenstein ein Wüstensohn? Mit Verlaub, Wüstensöhne sehen ganz anders aus.


Was soll also der Scheich, herr Kilchenstein?
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Schaedelharry63 schrieb:
Etwas zugespitzt gefragt:

Stellt die derzeitige Diskussion über Wulff als Vertreter eines u.U. überflüssigen Amtes nicht eine dann ebenso überflüssige Debatte dar, die die Medien und die Bürger davon abhält, sich über Wichtigeres auszutauschen?  


Was soll es denn sonst bezwecken?

Wir bekommen die Themen vorgesetzt, über die wir zu diskutieren haben, und das tun wir dann auch brav.  

Ich sags immer wieder: Ablenkungsmanöver.
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ziggo84 schrieb:
ich stelle mir eher die frage ob wir noch politiker brauchen. man könnte doch gleich die posten an wirtschaftsbosse und geldadel vergeben. dann gäbe es auch weniger skandale....


Das wäre aber sehr ungünstig für den Geldadel.

Die Elite braucht Puppen und Marionetten, auf die das Volk draufhauen kann.

Die "Politiker" sind doch die ärmsten Schweine. Sie können weder was regulieren geschweige denn bestimmen.

Als Hau-drauf-Männchen für die Elite sind sie bestens geeignet, siehe Wulff.

Das Volk echauffiert sich über seine Machenschaften, und ist plötzlich empört, dass bei uns Korruption und Amtsmissbrauch stattfinden.  

Unsere Vertreter sind geeignet, um vom wesentlichen abzulenken. Ja, dieses Amt wird noch gebraucht. Zwar nicht vom Volk, aber das ist sowieso nicht entscheidend.  
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seventh_son schrieb:
Morphium schrieb:

Und Herr Brady, ich lebe bereits in einer Bananenrepublik, ihre Wünsche können sie sich sparen.


Die dahinter steckende Frage ist ja: Wo würdest du denn lieber leben? Wo würdest du die dir wichtigen Punkte zu deiner Zufriedenheit geregelt sehen?

Ich könnte diese Frage meinerseits mit "Skandinavien" beantworten. Aber insgesamt sind wir hier (noch?) ganz gut dran. Da braucht man auch gar nicht mit Nordkorea, China, Rußland oder den anderen üblichen Verdächtigen kommen. Ich würde vermutlich schon ausflippen, wenn ich meinen Alltag in Griechenland verleben müßte. Oder Spanien mit seiner extremen Jugendarbeitslosigkeit, was sich früher oder später auch in gesellschaftlichen Vewerfungen äußern wird... Erst Recht die USA, mit ihrem nicht-existenten Sozialsystem und der extremen Oberflächlichkeit und Bigotterie der Bevölkerung.

Von daher bin ich zur Zeit froh, dass ich hier leben darf.



Skandinavien klingt sehr gut, allerdings ein wenig kühl.  

Ich bin natürlich froh, dass ich hier lebe. Doch ich nehme mir auch das Recht heraus, kritisieren zu dürfen. Nicht alles ist eitel Sonnenschein bei uns im Lande.  
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Irgendwie hats seinen Reiz verloren.
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Dirty-Harry schrieb:
Morphium schrieb:
Uns werden immer wieder Brocken hingeworfen, mit denen wir uns wochenlang beschäftigen sollen. Und das tun wir, wie im Falle Wulff, sehr erfolgreich. Anstatt uns über unser Rentensystem, Lohndumping, HartzIV oder die Bildung gedanken zu machen, diskutieren wir über jemanden, dessen Posten unwichtiger kaum sein kann.

Im Zeitalter von Internet, TV und Boulevardjournalismus können wir gar nicht wegsehen. Wir werden gezwungen hinzuschauen und uns die Köpfe darüber zu zerbrechen. Alles Ablenkungsmanöver.


Hier wird öffentlich eine Person hingerichtet, davon profitiert nur diese Dreckszeitung.

Die Bild stellt hier ganz schön zur Schau, wer die Macht im Lande hat.

Der Diekmann hätte doch Wulffs Mailbox-Ansprache veröffentlichen können, wovor hat er oder die Bild angst? Seit wann braucht die Bild die Zustimmung von anderen?

Was Diekmann hier zeigen wollte, ist offensichtlich: Wir können, wenn wir wollen, jeden erpressen und politisch platt machen. Diekmann wollte seine Aussagen doch gar nicht veröffentlichen.

Durch die Weigerung von Wulff, seine Aussagen zu veröffentlichen, steht die Bild nun als Unschuldslamm da und Wulff als verhinderer der Aufklärung.

Willkommen in der Bananenrepublik.    


Na ja. Ob dies hier Gültigkeit hat???

wer sagt, daß sich der ganz erheblich Teil der Menschen, die sich hier zu Wort gemeldet haben, nich gleichfalls in Sorge wegen der von Dir angedeuteten Dinge sind?

Insbesondere in der sich wandelnden Zeit(wandelnde Zeit = hier die von Dir angesprochenen Dinge) ist es das fatalste Signal an die Gesellschaft, wenn wir die hier maßgebenden Dinge des 1. Mannes im Staat akzeptieren , verniedlichen oder durchgehen lässen !!

das ist ein ganz entscheidender Punkt und sogar ein direkter  und unmittelbarer Zusammenhang    



Natürlich sollte man es ihm nicht durchgehen lassen, hat das jemand behauptet?


Es geht darum, dass dieses Schauspiel seit Wochen die Bürger in Atem hält.

Oder wurde in den Medien in letzter Zeit über was anderes ausführlich berichtet, von Costa Concordia mal abgesehen?!


Und Herr Brady, ich lebe bereits in einer Bananenrepublik, ihre Wünsche können sie sich sparen.
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Uns werden immer wieder Brocken hingeworfen, mit denen wir uns wochenlang beschäftigen sollen. Und das tun wir, wie im Falle Wulff, sehr erfolgreich. Anstatt uns über unser Rentensystem, Lohndumping, HartzIV oder die Bildung gedanken zu machen, diskutieren wir über jemanden, dessen Posten unwichtiger kaum sein kann.

Im Zeitalter von Internet, TV und Boulevardjournalismus können wir gar nicht wegsehen. Wir werden gezwungen hinzuschauen und uns die Köpfe darüber zu zerbrechen. Alles Ablenkungsmanöver.


Hier wird öffentlich eine Person hingerichtet, davon profitiert nur diese Dreckszeitung.

Die Bild stellt hier ganz schön zur Schau, wer die Macht im Lande hat.

Der Diekmann hätte doch Wulffs Mailbox-Ansprache veröffentlichen können, wovor hat er oder die Bild angst? Seit wann braucht die Bild die Zustimmung von anderen?

Was Diekmann hier zeigen wollte, ist offensichtlich: Wir können, wenn wir wollen, jeden erpressen und politisch platt machen. Diekmann wollte seine Aussagen doch gar nicht veröffentlichen.

Durch die Weigerung von Wulff, seine Aussagen zu veröffentlichen, steht die Bild nun als Unschuldslamm da und Wulff als verhinderer der Aufklärung.

Willkommen in der Bananenrepublik.  
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Brady schrieb:
Morphium schrieb:
tutzt schrieb:
Morphium schrieb:

Wir sind Sklaven der Banken. Wir holen uns Kredite, also Schulden, und sind lebenslang getriebene. (HB lässt grüßen  ,-)  )

Wir arbeiten für die Zinsen. Seien es die Zinsen des Staates oder unsere eigene.

Wir sind die Arbeiterklasse.


Könntest du mal aufhören von "wir"  reden, wenn du nur "ich" oder "ein gewisser Anteil der Bevölkerung" meinst? Das ist recht anmaßend. Ich kenn nämlich zufällig nicht eine einzige Person, auf die dein "Wir" zutreffen würde.




Durch User tutzt erkennen wir sehr schön, warum dieses System immer noch funktioniert.

Man verkennt die Realität und fühlt sich gar nicht zugehörig zur arbeitenden Schicht und wähnt sich in einer besseren Position.  

Durch diese Gattung Mensch sehen wir, weshalb die Banken immer noch "systemrelevant" sind.

Hast du dein Geld eigentlich komplett unter dem Kopfkissen liegen?


Eigentlich geht es dich nichts an, aber da du ja generell sehr viel fragst und auch sonst ausgesprochen ausgeschlafen wirkst, mache ich mal eine Ausnahme.

Ich habe zwar ein Konto, doch das wird meistens nur für Überweisungen etc. genutzt. Bargeld ist dort kaum drauf.

Bargeld in größerem Menge (ab 10k) besitze ich auch nicht, ich tausche sie sofort gegen werthaltigem um. Und ganz wichtig: Ich schulde keiner Bank einen Cent.  

Geld ist kein positives Vermögen. Geld entsteht in einem Buchungssatz jeder Geschäftsbank durch eine sogenannte "Bilanzverlängerung".

Wenn sich Person X von der Bank Geld leihen will, dann bekommt er nicht das Geld eines anderen Sparers, sondern Geld, das vorher gar nicht existiert hat. Es ist ein Buchungssatz, also eine Forderung an Verbindlichkeiten, und zwar an denselben Menschen, den Kreditnehmer.

Die Bank hat also eine Forderung, die sie sich Verzinsen lässt und gesteht gleichzeitig bilanzrechtlich ein, dass sie noch gar nicht geliefert hat.

Ein ziemlich perverses System.

Unser heutiges Geld ist nur eine Zahl am Computer, wertlos. Es ist daher kein Warengeld und ist auch nicht dinglich gesichert. Verliert also die Bank den Kredit, macht sie keinen Verlust, da das Geld erst durch den Kredit entstanden ist. Und genau dieses perfide System will ich nicht unterstützen.  

Machen wirs kurz: Nein, ich horte "mein" Geld, also dieses Stück wertloses Papier, nicht unter meinem Kopfkissen.
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tutzt schrieb:
Morphium schrieb:

Wir sind Sklaven der Banken. Wir holen uns Kredite, also Schulden, und sind lebenslang getriebene. (HB lässt grüßen  ,-)  )

Wir arbeiten für die Zinsen. Seien es die Zinsen des Staates oder unsere eigene.

Wir sind die Arbeiterklasse.


Könntest du mal aufhören von "wir"  reden, wenn du nur "ich" oder "ein gewisser Anteil der Bevölkerung" meinst? Das ist recht anmaßend. Ich kenn nämlich zufällig nicht eine einzige Person, auf die dein "Wir" zutreffen würde.




Durch User tutzt erkennen wir sehr schön, warum dieses System immer noch funktioniert.

Man verkennt die Realität und fühlt sich gar nicht zugehörig zur arbeitenden Schicht und wähnt sich in einer besseren Position.  

Durch diese Gattung Mensch sehen wir, weshalb die Banken immer noch "systemrelevant" sind.
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Dann spielt halt der Lehmann.
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peter schrieb:
Morphium schrieb:
Eintracht-Er schrieb:
Morphium schrieb:
Vael schrieb:
Tsk, die SED verspricht immer Freibier für alle, aber wie man das  Zahlen soll, is denen irgendwie nicht klar.

Das diese "Versprechen" nicht funzen hat man ja in ihrem Experimentellen Staat DDR gesehen.  


Der Stammtisch hat wieder mal zugeschlagen. Wo ist eigentlich Boccia?


Du, Vael, bist an einer sachlichen Diskussion doch gar nicht interessiert. Deshalb benutzt du einfach die alte Schablone der Konservativen. Man braucht diese Schablone nur hinzulegen und die Ränder umzeichnen, und schon wird aus der Linken die "SED". Gibs einfach auch Vael.


Und was die Assad-Diskussion angeht:

Wenn man den Bundestag als interessierter Bürger verfolgen würde, dann würde man wissen, dass Gregor Gysi bereits vor einigen Monaten sich zum Syrien-Konflikt äußerte und schilderte, weshalb unsere westlichen "Demokratien", nicht dort eingreifen.

Die Gründe liegen auf der Hand: Syrien besitzt sehr wenig Erdöl, für uns daher nicht von Belang. Dies war der ungefähre Wortlaut Gysis und deckt sich mit meiner Sichtweise 1zu1.  



Ein weiterer erfolgloser Versuch, den Linken ans Bein zu pissen. Fehlgeschlagen.


Warum will keiner so wirklich mit denen zusammenarbeiten?
Ich weiss, weil z. B. die SPD von der Klasse der Linken vorgeführt würde und sich eingestehen müsste, dass nur die Linke sämtliche Probleme löst. Irgendwie sind die Genies anscheinend nicht fähig, dem dummen Volk klar zu machen, dass sie das Mass aller Dinge sind, schon tragisch dass Deutschland spielend sämtliche Probleme lösen könnte mit einer Linken-Alleinregierung und sie kommen nicht ran, nichtmal als Teil.
---
Warum klappts im Westen bei denen kaum im Vergleich zum Osten? Weil im Osten noch halbwegs realitätsnahe Leute tätig sind, gerade die in Hessen, oje!!!!



Ein Wort aus deinem Beitrag interessiert mich, "Genie", der Rest nicht.

Ja die Linken sind schon "Genies".

Beispiel: Die Union will die Ratingagenturen plötzlich abschaffen, die Linke will dies seit Jahren.  

Wie beim Mindestlohn, bereits hier erwähnt. Die Kanzlerin denkte laut darüber nach.  

Die Liste kann man beliebig verlängern.  


Und nebenbei: Die aktuellen Vorschläge der SPD, sind alle nahezu identisch mit der der Linken. Doch leider zu spät für die SPD. Die Arbeiterklasse ist nicht naiv.


ohne position pro "linke" oder dagegen einnehmen zu wollen, wer ist denn die arbeiterklasse? der moderne kapitalismus hat das, was man früher als arbeiterklasse definiert hat, aufgelöst.

es gibt reichlich billiglohn-jobber und menschen die von hartz IV leben, aber eine arbeiterklasse kann ich nicht entdecken.



Die Antwort ist in deinem Beitrag bereits erhalten, doch da fehlt noch was.

Genau diese "Billiglohn-Jobber" ist die Arbeiterklasse.

Sie trägt dazu bei, dass bei uns eine gewisse Schicht, einen relativen Wohlstand haben kann. Ich formuliere es mal überspitzt:

Wir alle sind die Arbeiterklasse.

Unser System, der Kapitalismus, funktioniert nur auf Pump. Diese Infrastruktur, dieser Wohlstand, alles ist auf Pump finanziert.

Das ist die Droge des Kapitalismus.

Der Kapitalismus lebt davon, dass man Dinge kauft, die man nicht braucht, von Geld, das man nicht hat. Dieses Schauspiel geht immer so weiter, bis die Blase, wie aktuell geschehen, platzt. Das System wird dann neugestartet, sei es durch Währungsreform, starke Inflation oder Neuverhandlung der Schulden.

Dann haben wir für eine kurze Zeit eine ehrlich wachsende Wirtschaft, wie in den 50ern. Damals gabs im Zuge des 2.Weltkrieges eine Umverteilung, alles begann von vorne und die Wirtschaft florierte. Irgendwann wuchs die Wirtschaft so stark, dass ein Wachstum auf natürlichem Wege nicht mehr kurzfristig möglich war.

Der Staat verschuldete sich und die Banken kamen ins Spiel.
Das geht immer so weiter.


Wir sind Sklaven der Banken. Wir holen uns Kredite, also Schulden, und sind lebenslang getriebene. (HB lässt grüßen  ,-)  )

Wir arbeiten für die Zinsen. Seien es die Zinsen des Staates oder unsere eigene.

Wir sind die Arbeiterklasse.
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Eintracht-Er schrieb:
Morphium schrieb:
Vael schrieb:
Tsk, die SED verspricht immer Freibier für alle, aber wie man das  Zahlen soll, is denen irgendwie nicht klar.

Das diese "Versprechen" nicht funzen hat man ja in ihrem Experimentellen Staat DDR gesehen.  


Der Stammtisch hat wieder mal zugeschlagen. Wo ist eigentlich Boccia?


Du, Vael, bist an einer sachlichen Diskussion doch gar nicht interessiert. Deshalb benutzt du einfach die alte Schablone der Konservativen. Man braucht diese Schablone nur hinzulegen und die Ränder umzeichnen, und schon wird aus der Linken die "SED". Gibs einfach auch Vael.


Und was die Assad-Diskussion angeht:

Wenn man den Bundestag als interessierter Bürger verfolgen würde, dann würde man wissen, dass Gregor Gysi bereits vor einigen Monaten sich zum Syrien-Konflikt äußerte und schilderte, weshalb unsere westlichen "Demokratien", nicht dort eingreifen.

Die Gründe liegen auf der Hand: Syrien besitzt sehr wenig Erdöl, für uns daher nicht von Belang. Dies war der ungefähre Wortlaut Gysis und deckt sich mit meiner Sichtweise 1zu1.  



Ein weiterer erfolgloser Versuch, den Linken ans Bein zu pissen. Fehlgeschlagen.


Warum will keiner so wirklich mit denen zusammenarbeiten?
Ich weiss, weil z. B. die SPD von der Klasse der Linken vorgeführt würde und sich eingestehen müsste, dass nur die Linke sämtliche Probleme löst. Irgendwie sind die Genies anscheinend nicht fähig, dem dummen Volk klar zu machen, dass sie das Mass aller Dinge sind, schon tragisch dass Deutschland spielend sämtliche Probleme lösen könnte mit einer Linken-Alleinregierung und sie kommen nicht ran, nichtmal als Teil.
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Warum klappts im Westen bei denen kaum im Vergleich zum Osten? Weil im Osten noch halbwegs realitätsnahe Leute tätig sind, gerade die in Hessen, oje!!!!



Ein Wort aus deinem Beitrag interessiert mich, "Genie", der Rest nicht.

Ja die Linken sind schon "Genies".

Beispiel: Die Union will die Ratingagenturen plötzlich abschaffen, die Linke will dies seit Jahren.  

Wie beim Mindestlohn, bereits hier erwähnt. Die Kanzlerin denkte laut darüber nach.  

Die Liste kann man beliebig verlängern.  


Und nebenbei: Die aktuellen Vorschläge der SPD, sind alle nahezu identisch mit der der Linken. Doch leider zu spät für die SPD. Die Arbeiterklasse ist nicht naiv.
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Das wir überhaupt an einen Spieler wie Helmes denken, haut mich um!  

Früher hätten wir nicht mal gewagt, seinen Namen im Telefonbuch zu suchen, heute verhandeln wir bereits mit ihm.  

Ich behaupte, dies alles verdanken wir Bruno. Und ich setze noch einen drauf: Bruchhagen hätte nie im Leben an Helmes gedacht.



Jetzt braucht Helmes nur noch zu kommen, und ich flippe endgültig aus.  
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Vael schrieb:
Tsk, die SED verspricht immer Freibier für alle, aber wie man das  Zahlen soll, is denen irgendwie nicht klar.

Das diese "Versprechen" nicht funzen hat man ja in ihrem Experimentellen Staat DDR gesehen.  


Der Stammtisch hat wieder mal zugeschlagen. Wo ist eigentlich Boccia?


Du, Vael, bist an einer sachlichen Diskussion doch gar nicht interessiert. Deshalb benutzt du einfach die alte Schablone der Konservativen. Man braucht diese Schablone nur hinzulegen und die Ränder umzeichnen, und schon wird aus der Linken die "SED". Gibs einfach auch Vael.


Und was die Assad-Diskussion angeht:

Wenn man den Bundestag als interessierter Bürger verfolgen würde, dann würde man wissen, dass Gregor Gysi bereits vor einigen Monaten sich zum Syrien-Konflikt äußerte und schilderte, weshalb unsere westlichen "Demokratien", nicht dort eingreifen.

Die Gründe liegen auf der Hand: Syrien besitzt sehr wenig Erdöl, für uns daher nicht von Belang. Dies war der ungefähre Wortlaut Gysis und deckt sich mit meiner Sichtweise 1zu1.  



Ein weiterer erfolgloser Versuch, den Linken ans Bein zu pissen. Fehlgeschlagen.
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Gelöschter Benutzer schrieb:
Der Lügenoskar hat sich doch nur bei den Linken engagiert, um der SPD zu schaden. Als späte Rache. Wirkliche politische Ziele hat der nie gehabt.


Bravo! Applaus! Soviel Inhalt in einem einzigen Post, sagenhaft!




S-G-Eintracht schrieb:
Morphium schrieb:

Jetzt mal ehrlich: Was wirft ihr ihm vor? Ihr schreibt nur populistischen Scheißdreck, ohne Inhalt. Schreibt doch wenigstens, wieso er unfähig und unglaubwürdig ist. Bin mal gespannt.


So ziemlich das gleiche wie Mr. Fanboy...


Du und deine Konsorten, habt immer noch nicht dargestellt, wieso Lafontaine für euch unfähig und unglaubwürdig ist. Sagt viel aus.


S-G-Eintracht schrieb:
Morphium schrieb:

Noch einmal: Was hat die aktuelle Linke mit den Sozialisten aus den Ostblockländern und deren Amerika- bzw. "Israel"-Feindlichkeit zu tun?

Bub, kapiere endlich eine Sache: Wir reden von jetzt und heute. Wäre ich zynisch wie du, würde ich wissen wollen, wieviele Ex-NSDAPler damals in der CDU aktiv waren. Mache ich aber nicht, dieses Feld überlasse ich gerne dem konservativen Milieu, damit sie sich weiterhin lächerlich machen können, wie Dobrindt.


Ganz einfach. Weil genau dieser Umschlag IMMER Teil der Linken ist, genauso wie auch der Rechten. Genau das gleiche. Dazu musst du ja nur wissen, wer das alles wählt und wer da reingeht.

Ein ehemaliger Klassenkamerad war/ist offensichtlich Mitglied in einer antisemitischen, radikalen rechten Gruppierung aus der Türkei. In Deutschland war er jahrelang bei fast allen Veranstaltungen der Linken und man war von ihm stets begeistert. (übrigens im Westen)

Und aus dem Osten kenne ich Geschichten, wo genau die Übergänge fließend sind. Wenn man auch Die Linke als eher wählbar sieht, da die braune Seite stärker beobachtet wird..


Interessant. Deine Meinung über die Linke resultiert aus den Äußerungen bzw. Gesinnungen seiner Wähler und nicht aus dem Programm dieser Partei.

Ungeachtet dessen, ob deine Äußerungen zu deinem türkischen Klassenkameraden stimmen oder nicht, finde ich deine Schlussfolgerung, was die Linke angeht, sehr primitiv.

Du wirfst dieser Partei Antisemitismus vor, weil seine Wähler (angeblich) antisemitistisch seien. Wollen wir den Spieß umdrehen? Sollen wir nach diesem Muster auch die etablierten Parteien abstempeln? Denn es ist ja klar, wie der Wähler, so auch die Partei. In deiner Fantasiewelt zumindest.




S-G-Eintracht schrieb:
Morphium schrieb:

Aber hallo! Ich finde die Vermögensverteilung bei uns auch richtig supi. Ich kann absolut nicht nachvollziehen, warum Dr. Markus Grabka, seines Zeichens wissenschaftlicher Mitarbeiter an der DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung), folgendes sagt:

27 Prozent der Bevölkerung weisen so gut wie kein Vermögen auf oder sind sogar verschuldet. Hingegen besitzen die vermögendsten zehn Prozent der Bevölkerung insgesamt einen Anteil am Gesamtvermögen von mehr als 60 Prozent. Die obersten ein Prozent, also die Allerreichsten in Deutschland, verfügen über knapp ein Viertel des Gesamtvermögens.

Quelle: http://s3.amazonaws.com/files.posterous.com/innovativemitte/KJGvpvmMpwzFNjsE2Zp3sLYQJQXaBBx9XnF8xSI8bfsxPjr4RqJgdLjN8hst/untitled.pdf?AWSAccessKeyId=AKIAJFZAE65UYRT34AOQ&Expires=1321814902&Signature=W3W2hxnsRo7iLzxSbd9Fdb0mJpU%3D - Seite 2


Das sind doch alles linke Spinner, die sowas sagen.  


Oh nein. Meine Welt stürzt zusammen.

Ich hab heute 300.000 Euro auf dem Konto, morgen nehm ich einen Kredit für 450.000 Euro auf, um mir eine kleine Hütte zu kaufen. Ich war doch eben noch Teil der reichsten 5%, jetzt bin ich verschuldet? Ich will sofort eine Umverteilung.

Huch: Irgendwem in Deutschland gehören Siemens, Krupp, Daimler und Bayer...Um Himmels Wille, das sind ja die reichsten 1%. Wenn das Unternehmen gut arbeitet, dann werden die ja (auf dem Papier) reicher. Das kann doch mit rechten Dingen zugehen, sofort verstaatlichen, zerschlagen und umverteilen - bitte mit Belegschaft

Nein...Meine Oma hat einen Rentenanspruch von 1200 Euro. Die lebt noch minimum 20 Jahre...288.000 Euro hat die...Um Willems Hille. Und eine kleine Wohnung hat sie auch noch...Aber wenn wir demnächst immer mehr Omas haben, dann werden die Leute ja immer reicher? Und ich, Neugeborenes Kind hab sogar Schulden? Ne, das find ich nicht fair. Ich geh nicht arbeiten, da muss umverteilt werden. Vorher ist das ganze Spiel korrupt, das kann ja gar nix werden.

Deshalb bin ich von meinem Plan, eigenständig wohlhabend zu werden abgewichen. Nein, ich baue mir kein Vermögen von 350.000 Euro auf, wovon ich mit heutiger hoher Rendite von 4,0% vor Steuern auf 14000 Euro pro Anno käme. Geteilt durch 12 und 30% Steuerzn abgezogen, ergeben 9800 Euro. Das durch 12 und ich bin bei circa 800 Euro im Monat. Ahwas, das macht der Staat für mich: Wohnung ist drin und bissie Spielgeld auch. Auf dem Papier hab ich doch gar kein Vermögen: Im Sinne der Fairnis hätte ich gerne was von den Vermögenden 5%.

---

Schon mal auf die Idee gekommen, dass das einfach ein Tatsachenbericht ist. Keine Aussage, dass daran auch nur 1% etwas verwerfliches dran ist? Oder was daran konkret verwerflich sein soll?

Exakt diese reißerischen Sprüche, mit 0,0 % Gehirnmasse gedeckt, feuert ein Lafontaine + Konsorten für 10.000 Euro im Monat! + Talkshow-Auftritte herum. Und begeistert den lieben Morphium.

Und wie lange dieses ganze Privatvermögen hält, wenn die Wirtschaft in Deutschland (oho, die reichsten 1%) nicht brummt, kannst du ja mal nachdenken..


Ich stelle fest: Die Begriffe Umverteilung und Verstaatlichung sind bei dir, aus ideologischen Gründen, negativ behaftet. Du wirst mir einfaches Denkmuster vor, siehst aber dabei nicht, dass genau du davon befallen ist. Deine Arroganz ist nicht, wie reggaetyp feststellte, beeindruckend, sondern erbärmlich.

Das wird dich jetzt zwar schockieren, aber das tangiert mich nicht: Es gab schon immer Umverteilungen, und zwar nicht, wie du jetzt denken wirst, in den sozialistischen Staaten, sondern auch in unseren westlichen "Demokratien".

Die Umverteilung wird immer wieder kommen, auch wenn dies natürlich nicht im Sinne der Elite ist. Die Elite, vereinfacht gesagt "das Bankensystem", hat gegen diesen Prozess keine Mittel. Sie kann jedoch diesen Prozess verlangsamen, indem sie immer neue Kredite vergibt und durch die Zinsen bzw. Zinseszinsen, dieses System am Leben erhält.

Unser System, der Kapitalismus, dient nur wenigen. Besitzts du Macht über das Kapital, hast du uneingeschränkte Macht. Du musst nur die Schulden kontrollieren. Tust du dies, dann kontrolliertst du einfach alles.

Egal ob Länder oder Individuen, sie sind Sklaven der Schulden. Aktuelles Beispiel: Griechenland.

An diesem Beispiel erkennt man, wie stark die Macht des internationalen Kapitalismus wirklich ist. Wir, der Steuerzahler, vergeben über die EZB günstige Kredite an die Privaten Banken. Diese wiederum verleihen dieses Geld zu Wucherzinsen an Griechenland weiter. Wie soll dieser Staat und damit seine Bürger aus diesem Schlamassel überhaupt rauskommen? Warum zahlt die EZB nicht direkt an die Griechen?  ,-)


Kommen wir zurück nach Deutschland. Der Staat hat eine menge Schulden, die sie in unserem Namen gemacht hat. Und wir Zahlen für diese Schulden exorbitante Zinsen. Letztes Jahr waren es 42 Mrd. €.

Diese 42 Mrd. werden natürlich woanders anderen gutgeschrieben. Wir haben knapp 2000 Mrd. Schulden, also haben andere woanders 2000 Mrd. Guthaben.

Für die Zinsen zahlen wir bei der jeder Gelegenheit, sei es beim Kauf einer Ware, über Steuern etc.
Die Belastungen für den Bürger werden immer mehr, er muss immer mehr abgeben für die Zinsbelastungen, der Staat muss überall kürzen, bis sie nicht mehr kann, wie Griechenland. Dieser Staat ist Pleite, wiel sie die Zinsen nicht aufbringen kann.

Das Volk geht dann auf die Straße und das System wird neugestartet. Es kommt dann zu einer Umverteilung von oben nach unten. Sei es durch Neuverhandlung der Schulden, durch eine starke Inflation oder durch eine Währungsreform.

Wir sind wieder am Ende dieses Zyklus angelangt, aktuell wird das Ende dieses Prozesses nur hinausgezögert. Früher oder später kommt es zu einer Umverteilung, ob S-G-Eintracht dies will oder nicht.







S-G-Eintracht schrieb:
Morphium schrieb:

Staatsbanken - Was hast du eigentlich gegen die Sparkassen? Sind die nicht öffentlich-rechtlich?  

Staatlich gelenkte Wirtschaft  


Die Sparkassen decken einen kleinen Teil der Kreditvergabe für den Mittelstand ab. Das ist ihre Funktion.

Seit Jahren befinden sie sich aber auf einem Konsolidierungskurs mit zahlreichen Fusionen, um sich zusammenzuschließen, um ihre Funktion besser zu übernehmen. Geht dieses Prinzip auch nach dem der Linken, um dieses System überhaupt langfristig überlebendsfähig zu halten?

Erkläre mir aber doch, welche andere Teile der Kreditvergabe die Sparkassen noch übernehmen sollen und müssen, um als "die Lösung" zu gelten. Und ob sie dann noch Sparkassen wären...

Und wie toll diese Geschäftsbanken der Sparkassen funktioniert haben, sah man ja 2008. Genau dafür zahlen wir Steuergelder. Getreu diesem Motto will die Linke "Staatsbanken" installieren, vor Jahren fiel mal der Vorwand, China macht das ja ganz gut. Schauen wir mal, ob die die nächsten 24 Monate überleben...

Aber sorry - ich vergas: Die Linke erträumt sich ja die utopische Bank herbei. Da sind die oben genannten Fälle (warum wird nicht erklärt), durch Geisterhand ausgeschlossen. Ohne wenn und aber.


Eine Bank ist dazu da, um der realen Wirtschaft zu dienen und nicht umgekehrt. Genau dies tun die Sparkassen.

Und aufgemerkt, Sparkasse ist nicht gleich Sparkasse, es gibt auch dort Unterschiede.

Nun kann man sagen, und zwar zurecht, "Die Landesbanken sind doch öffentlich-rechtlich, wieso gehts denen so schlecht?"

Ganz einfach: Sie wurden von der Politik ermutigt, es den Privaten gleich zu tun, um zu wachsen. Das es funktioniert hat, sieht man ja.


Eine ehrliche solide Bank sollte z.B. das Geld der Sparer einsammeln und sollte dann das gesammelte Geld z.B. an Investoren ausleihen um den Wirtschaftskeislauf in Gang zu halten.

Heute haben wir Spielbanken, keine Banken. Es sind Zockerbuden, sie spekulieren mit Papieren. Sie wissen gar nicht womit sie da hantieren. Dies kann natürlich nicht gutgehen, deswegen jagt eine Krise die Andere.

Und dann müssen wir einsteigen und sie retten. Das fehlende Geld wird dann woanders reingeholt, indem Löhne, Sozialleistungen etc gekürzt werden. Wieder profitiert also nur eine kleine Minderheit.

Deswegen sagt die Linke: Wir brauchen eine öffentlich-rechtliche Kontrolle der Banken. Also du und ich bestimmen, was mit unser Geld passiert. Für dich ein Horror-Szenario.



Nebenbei: Wir haben ja viele Banken gerettet, ist die BRD jetzt kommunistisch?

Und was China mit den Linken hier zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht ganz.







S-G-Eintracht schrieb:
Morphium schrieb:

Die etablierten Parteien sind endlich in der Realität angekommen, nichts anderes. Die Linke fordert seit Jahren den Mindestlohn. Früher wurden sie dafür ausgelacht, jetzt denkt sogar CDU darüber nach.  

Das sagt verdammt viel über deine etablierten Parteien aus.


Ein Mindestlohn kommt eher aus dem Ausland und ganz sicher nicht von der Linken, die man auslacht, statt wahrzunehmen.

Ein Mindestlohn ist auch nicht DER Mindestlohn, sondern muss in Deutschland selbstverständlich ganz anders diskutiert werden, als in anderen Ländern. Genauso wie eine Steuerveränderung in Deutschland auf irgendetwas ganz andere Folgen hätte, wie eine Veränderung der Steuern z.B. in den USA.

Nur nochmal das Beispiel: Ein Mann (Deutschland/USA) geht tanken. 50% vom Einkommen werden versteuert. Der in den USA hat noch 50% übrig und tankt viel für 40 Cent/l. Der in Deutschland muss eventuell sparen, hat noch andere staatliche Ausgaben und tankt für 1,60 Euro/l. (Er gibt im Endeffekt weniger aus, durch weniger Tanken -> weniger Steuern darüber eingenommen)

Und was die CDU machen will, ist ein sinnvoll angepasster Lohn. Wenn die Linken ihren Entwurf umgesetzt hätten, wäre das vollkommen nach hinten losgegangen. Nur ein Schlagwort zu nennen, und eben wieder die angesprochenen 10.000 Euro abzugrasen, reicht in der Schule normalerweise nicht mal für eine 5.


Ach ja, das alte Märchen, der Mindestlohn würde in Dtl. nicht funktionieren.

Wir sind Exportweltmeister. Das geht natürlich nur mit Lohndumping. Die Briten z.B. können ja auch schlecht uns diesen Titel streitig machen, weil sie eben den Mindestlohn haben und wir nicht.

Wir sollten auf unseren Titel stolz sein und weiterhin Lohndumping betreiben.


Und nochwas: Verstehe ich dich richtig, dass du der Linken vorwirfst, sie seien gar nicht die Urheber des Mindestlohnes und hätten dies einfach vom Ausland übernommen? Na und? Gehts noch perfider?


S-G-Eintracht schrieb:
Morphium schrieb:

Populistischer Unsinn. Für die Arbeit bekommen die sogar zu wenig Geld. Egal ob Linke, FDP oder Grüne.


Ja, die anderen Parteien arbeiten zumindestens etwas produktiv und auch an Lösungen.

Wenn die Arbeit aber nach Leistung bezahlt werden würde, wäre dein Oscar und seine neue Liebe usw. ganz schnell da raus. 100%.


Ich weiß nicht was ich dazu schreiben soll.  




S-G-Eintracht schrieb:
Morphium schrieb:

Woran die DDR gescheitert ist, wissen wir ja. Aber wieso haben die von dir genannten Staaten dieselben Probleme? Woran liegt das deiner Meinung nach? Dein Lieblingsfeind, Die Linke, kanns ja nicht gewesen. Wer dann?  


Du verstehst scheinbar ja nicht, was man dir sagt. Die Ausgabenproblematik, das wünsch-dir-was ohne Sinn und Verstand, ist das Übel, was alle teilen. Da wäre die Linke in Deutschland absolut führend, käme sie an die Macht.

Nun waren die oben aufgezählten Ländern mal wettbewerbsfähig und haben den Umbruch nicht geschafft. Die DDR war das aber nie.


Die Linke will also einfach Geld ausgeben ohne Sinn und Verstand? Kannst du mir mal ein Beispiel bringen, wo die Partei "Die Linke" die Macht hatte und dies auch so geschehen ist?

Vorverurteilung Allez!



S-G-Eintracht schrieb:
Morphium schrieb:

Stell diese Fragen zunächst mal an die indische IKEA-Mitarbeiterin oder an die thailändische NIKE-Mitarbeiterin, und komme dann nach Dtl., und frag den Hermes-Paket-Boten oder den Kamps-Franchise-Vertragspartner. Die werden dir freundlich antworten.  


Für die Leute außerhalb der Westlichen Welt beginnt damit die Reise zum sozialen Aufstieg in der Familie. Die, die es wollen und können, finanzieren damit die Schulbildung privat und gehen verantwortlich damit um.

In Deutschland gibt es viele Leute, die das alles als selbstverständlich hinnehmen und keinerlei Verantwortung zeigen. Der Staat, der Lehrer, sonstwer hat sich um die Probleme zu kümmern, bloß nicht ich persönlich.

Ich hab mit zwei Leuten gesprochen, die für europäische Luxusbrands in der Produktion gearbeitet haben. Beide haben sich autodidaktisch Englisch beigebracht.

Hungern muss kein einziger von deinen Beispielen. Außer die Versorgungswege sind schlecht und es kommen andere Faktoren hinzu, aber nicht aufgrund dieses Sachverhalts.

---

- Und wo konkret liegt jetzt deine Ausbeutung EXAKT vor? Bis auf China wird jeder Arbeiter in einer entsprechenden Währung bezahlt.
- Wo profitiert die Oberschicht konkret? Profitiert vielleicht nur ein Unternehmen, was dann Einnahmeausfälle deswegen hat? Hat der Kunde keinerlei Macht, wo er einkaufen geht?
- Wenn doch die Firmen klar sind, wieso bestraft man sie dann nicht. Oder bestraft man alle?

Fragen über Fragen, worauf du und die Linke keine Antworten weiß.



Bub, im Kapitalismus muss eine Schicht für niedrig Lohn arbeiten, damit die andere Schicht im Wohlstand leben kann. Beispiel:

Als es die DDR noch gab, wurden dort die IKEA-Schränke hergestellt. Hier bei uns konnte sich jeder diese Schränke leisten. Warum? Weil die im Osten für einen Hungerlohn gearbeitet haben. Jetzt baut IKEA einfach woanders. Kapitalismus eben.

Der F.J. Strauß wusste dies, deshalb half er die DDR 1983 mit einem Mrd.-Kredit aus. So konnte die DDR noch einige Jahre überleben. Strauß wusste, welche Wirkung der Osten hatte.

Als die Mauer fiel, fiel auch unser Lebensstandard. Osteuropa "nimmt" uns viele Betriebe weg, so geschehen mit Nokia und Bochum, als sie nach Rumänien zogen.

Doch nun haben wir ein weiteres "Problem": Die Chinesen, die Brasilianer, die Inder fangen nun auch an zu arbeiten, und wir spüren dies auf dem Markt.

Um diesen Ländern die Stirn zu bieten, senken wir hier die Löhne, damit wir wettbewerbsfähig bleiben.

Im Kapitalismus kann jeder reich werden, aber nicht alle.




S-G-Eintracht schrieb:
Morphium schrieb:

Ich weiß ja nicht wieviele Iraner, Afghaner oder Juden du kennst, aber die Zahl wird mit großer Sicherheit nicht allzu hoch sein.


Willst du damit sagen, dass sie etwa die Ausnahme sind und nicht die (dumme) Masse? Hmm, ja...da könnte was dran sein.

Also keiner von ihnen hegt nur 1% Sympathie mit den Kofferbombern jeglicher Art, nicht mal Verständnis. Noch wittern sie die größe Verschwörung. Vielleicht sind sie ja alle "verwestlicht" und zu begabt in ihren Aufgabengebieten, die sie hier gefördert bekamen. Entgegen so manchem Deutschen sind die nicht mit einer riesen Forderungs- und Konsumliste geboren worden, sondern haben es sich alles erarbeitet.


Soso, alle Deutschen haben eine riesige Konsumliste zuhause liegen und sind nur faule Säcke. Deine Klischees würden auf jeden FDP-Bundestag für minutenlange Ovationen sorgen.

Und was die Kofferbomber mit den Linken zu tun haben soll...ach lassen wir das.






S-G-Eintracht schrieb:
Morphium schrieb:

Übrigens: Einer der bürgerlichen Galionsfiguren, Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der FAZ, schrieb am 15. August 2011 folgendes:

„Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“

Das politische System dient nur den Reichen?



..(..)..

„Die Stärke der Analyse der Linken“, so schreibt der erzkonservative Charles Moore im „Daily Telegraph“, „liegt darin, dass sie verstanden haben, wie die Mächtigen sich liberal-konservativer Sprache als Tarnumhang bedient haben, um sich ihre Vorteile zu sichern. ,Globalisierung‘ zum Beispiel sollte ursprünglich nichts anderes bedeuten als weltweiter freier Handel. Jetzt heißt es, dass Banken die Gewinne internationalen Erfolgs an sich reißen und die Verluste auf jeden Steuerzahler in jeder Nation verteilen. Die Banken kommen nur noch ,nach Hause‘, wenn sie kein Geld mehr haben. Dann geben unsere Regierungen ihnen neues.“

..(..)..



http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buergerliche-werte-ich-beginne-zu-glauben-dass-die-linke-recht-hat-11106162.html


Ein linker Spinner?  ,-)  


Also wie leicht man dich Lenken kann, unfassbar. Aber du bist ganz sicher nicht allein damit.

Der Kapitalismus, der aktuell nichtmal in Deutschland einer ist, ist auf absehbare Zeit ganz, ganz gewiss nicht gescheitert.

Auch ich war mal relativ "links" eingestellt, nicht unbedingt rein ideologisch im Kern, sondern kritisch und der Meinung "eigentlich könnte es schöner und friedlicher sein". Und ich kenne einen Banker, der ebenfalls früher total links einstellt war, um dann relativ rasch, ebenfalls von dem "Glauben" abzufallen.

Wenn zumindestens die radikalen rot-braunen Bewegungen eines sofort lehren wollten, dann, dass die Massenmedien totales Gift seien und die ersten wären, die von den Kapitalisten übernommen würden. Nun zitierst du solch Lehre Behauptungen aus diesen Medien, die exakt null Inhalt außer Meinung beherbergen.

Da du das aber auch schon bei Lafontaine magst, auch wahrscheinlich ein bisschen an dir, ist das nichts neues. Vielleicht schaffst du es ja, dich aus dem "Zirkel der Behauptungen" noch irgendwnn zu befreien...




Wir haben in Dtl. keinen Kapitalismus?

Was denn dann? Etwa eine freie und soziale Marktwirtschaft?  :neutral-face