
Rhaegar
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Willensausdauer schrieb:singender_hesse schrieb:
nur gehoert zu einer spielstarken mannschaft rotation auf den positionen, und das ist mit gekas nicht zu machen.
ein spieler vom typ mueller oder bein, der wirklich nur seine position spielt.
das ist nicht mehr zeitgemaess
Du meinst echt, dass es kein modernes Spielsystem gibt, in das Gekas reinpasst?
Ich zum Beispiel würde mir Fenin neben Gekas wünschen. Aber nur, wenn Fenin wirklich eine echte Spitze ist, also im Strafraum spielt, denn da gehört er meiner Meinung nach hin und da ist er auch ein sehr wertvoller Spieler. In den wenigen Spielen, in denen er das machen durfte, hat man sein Spielverständnis und sein Gespür für Stramraumsituationen erkennen können. Er ist dabei ein anderer Typ Strafraumspieler als Gekas und zusammen würden sie sich gut ergänzen.
Zwei echte Stürmer würde aber eben auch ein 4-4-2 bedeuten und da bin ich noch etwas skeptisch. Raute oder flach? Vielleicht kann man defensiv auch mit einer Doppelsechs spielen, aus der offensiv dann ein Spieler mit nach vorne geht und der andere sichert ab. Die Frage wird auch sein, ob wir echte Flügelspieler bekommen. Wenn Korkmaz kommt, bräuchten wir für rechts immer noch einen (Kittel ist ja erstmal verletzt).
Mir ist noch nicht ganz klar, warum Frings wirklich nach Frankfurt kommen wollen sollte. Liest man sich folgenden Artikel durch, wird über zwei Möglichkeiten spekuliert:
http://www.kreiszeitung.de/sport/fussball/werder-bremen/frings-will-spielen-aber-werder-geht-nicht-mehr-1244550.html
Bremen habe demnach ein Angebot gemacht, Frings hat es aber nicht angenommen.
Entweder er ist nicht bereit, auf viel Geld zu verzichten, dann ist Frankfurt auch nicht die richtige Adresse, oder er bekommt keine Stammplatzgarantie, die dürfte man ihm in Frankfurt aber auch nicht geben.
Und dass er jetzt verzweifelt genug ist, in die zweite Liga zu gehen, glaube ich nicht. Er sagt ja selbst, wenn er keine guten Angebote bekommt, dann macht er halt den Trainerschein. Frankfurt dürfte kein gutes Angebot sein...
http://www.kreiszeitung.de/sport/fussball/werder-bremen/frings-will-spielen-aber-werder-geht-nicht-mehr-1244550.html
Bremen habe demnach ein Angebot gemacht, Frings hat es aber nicht angenommen.
Entweder er ist nicht bereit, auf viel Geld zu verzichten, dann ist Frankfurt auch nicht die richtige Adresse, oder er bekommt keine Stammplatzgarantie, die dürfte man ihm in Frankfurt aber auch nicht geben.
Und dass er jetzt verzweifelt genug ist, in die zweite Liga zu gehen, glaube ich nicht. Er sagt ja selbst, wenn er keine guten Angebote bekommt, dann macht er halt den Trainerschein. Frankfurt dürfte kein gutes Angebot sein...
Kujau schrieb:Rhaegar schrieb:
Und, er hat klar gesagt, dass Duisburg einfach die bessere Mannschaft war, den besseren Fußball gespielt und verdient gewonnen hat. Es gab genügend strittige Szenen, hinter denen er sich hätte verstecken können (auch das 1:0 für Duisburg war von der Entstehung sehr unglücklich), aber das hat er nicht getan. Das ist bei einem Halbfinalaus und bei jemandem der seine Emotionen so offen auslebt, nicht selbstverständlich und hat mir gut gefallen.
Na, was ein Glück, dass das von ihm trainierte Team deutlich schlechter war als Duisburg. So konnte er beweisen, dass er sich menschlich weiterentwickelt hat. Her mit ihm... halt moment... irgendwas stimmt hier nicht.
Richtig, bitte lasst uns nur Trainer verpflichten, die mit ihrer Mannschaft niemals schlechter waren als der Gegner. Und wenn man so einen nicht findet, bitte doch zumindest einen holen, der es nicht zugibt.
Zu Chris:
Ich denke auch, dass wir in den letzten Jahren zu viele schlechte Erfahrungen mit langzeitverletzten gemacht haben. Normalerweise würde ich sagen: Er ist ein verdienter Spieler, der immer alles gegeben hat und wenn er gesund ist, ist es sehr sehr wertvoll, also sollte man es nochmal versuchen.
Aber in der jetzigen Situation ist es vielleicht das Beste, wenn wir nicht um jeden Preis versuchen, ihn zu halten.
Ich sehe übrigens bzgl. IV und DM nicht so das Problem für die nächste Saison, vorausgesetzt es gelingt uns, Schwegler und Franz zu halten: Wir haben dann Russ, Franz, Bellaid + Nachwuchsspieler für die IV und Schwegler, Rode, Clark für das DM. Das reicht vielleicht noch nicht für eine komplette Saison, aber ich finde nicht, dass wir auf Chris dringend angewiesen sind.
Sollten sowohl Schwegler als auch Franz gehen, hätte man zumindest mit Bellaid (der übrigens theoretisch mit seinem Verein noch in die erste französische Liga aufsteigen kann) / Russ und Clark / Rode ein Grundgerüst, wobei man statt Bellaid auch schauen kann, in wie weit Kraus / Dudda eine Alternative sind.
Ich denke auch, dass wir in den letzten Jahren zu viele schlechte Erfahrungen mit langzeitverletzten gemacht haben. Normalerweise würde ich sagen: Er ist ein verdienter Spieler, der immer alles gegeben hat und wenn er gesund ist, ist es sehr sehr wertvoll, also sollte man es nochmal versuchen.
Aber in der jetzigen Situation ist es vielleicht das Beste, wenn wir nicht um jeden Preis versuchen, ihn zu halten.
Ich sehe übrigens bzgl. IV und DM nicht so das Problem für die nächste Saison, vorausgesetzt es gelingt uns, Schwegler und Franz zu halten: Wir haben dann Russ, Franz, Bellaid + Nachwuchsspieler für die IV und Schwegler, Rode, Clark für das DM. Das reicht vielleicht noch nicht für eine komplette Saison, aber ich finde nicht, dass wir auf Chris dringend angewiesen sind.
Sollten sowohl Schwegler als auch Franz gehen, hätte man zumindest mit Bellaid (der übrigens theoretisch mit seinem Verein noch in die erste französische Liga aufsteigen kann) / Russ und Clark / Rode ein Grundgerüst, wobei man statt Bellaid auch schauen kann, in wie weit Kraus / Dudda eine Alternative sind.
Ich sag ja auch gar nicht, dass es Kahn nicht packen kann. Aber sollten wir in der jetzigen Situation wirklich ein solches Experiment eingehen und jemandem die sportliche Verantwortung überlassen, dessen Qualitäten noch völlig unbekannt sind? Ich bin ja durchaus für Mut, aber ein wenig Erfahrung würde ich mir schon wünschen.
Wenn das schief geht, wird diese Entscheidung doch sowas von auseinander genommen und kritisiert, wie man nach dem Abstieg auch nur auf die Idee kommen konnte, einen als Sportmanager noch völlig unerfahrenen Spieler einfach mal auszuprobieren.
Wir müssen hier alles auf eine Karte setzen und Kahn ist aus den genannte Gründen meiner Meinung nach viel zu riskant.
Wenn das schief geht, wird diese Entscheidung doch sowas von auseinander genommen und kritisiert, wie man nach dem Abstieg auch nur auf die Idee kommen konnte, einen als Sportmanager noch völlig unerfahrenen Spieler einfach mal auszuprobieren.
Wir müssen hier alles auf eine Karte setzen und Kahn ist aus den genannte Gründen meiner Meinung nach viel zu riskant.
AtzeWI schrieb:
Du sagst es, gegen werder, bayern und hoffenheim wäre was gegangen. aber nein, der böse daum ist ja schuld!
Letztlich kann man sich davon natürlich auch nichts kaufen. Im Nachhinein kann man sagen, dass Daum nicht der richtige Trainer war - einfach weil es nicht gereicht hat. Aber vorher hätte ich das auch nicht vermutet. Wer wäre der richtige Trainer gewesen? Ich weiß es nicht. Vielleicht kam die Skibbe-Entlassung auch zu spät, wobei wir dadurch wenigstens noch die drei Punkte vom Pauli-Spiel hatten.
Und wenn man sieht, wie die Mannschaft gegen Mainz und Köln aufgetreten ist, ist der Hauptschuldige für mich immer noch die Mannschaft und nicht Skibbe oder Daum.
Dennoch, was man vom Training unter Skibbe gehört hat, war erschreckend und das ewige Festhalten am gleichen System und die scheinbare Lustlosigkeit Skibbes haben ihren Anteil zum Abstieg beigetragen. Da kann er sich jetzt nicht hinstellen und sagen er habe ja keinen Abwehrspieler bekommen und mit Skibbe wären wir nicht abgestiegen.
Willensausdauer schrieb:
Die Frage ist doch wirklich auch: wen hätte man in der Winterpause tatsächlich verpflichten können?
Wäre derjenige besser gewesen als die Spieler, die dann eingesetzt wurden?
Ich denke auch. Und ganz ehrlich, es lag nun wirklich nicht nur an der Abwehr, dass wir abgestiegen sind. Wir hatten dadurch zwar einen schweren Rückrundenstart, aber letztlich war das komplette Offensiv- und Aufbauspiel total ideenlos und ohne Konzept. Wir haben 8 Spiele lang kein einziges Tor geschossen und wir haben mit Ausnahme vom Stuttgartspiel auch selten wirklich Druck ausgeübt. In 10 Spielen wurden 3 Tore geschossen und 5 Punkte geholt. Da finde ich es jetzt etwas billig von Skibbe, die ganze Entwicklung auf die verletzten Abwehrspieler zu schieben.
Daums Punkteausbeute ist noch schlechter, aber wenigstens haben wir gegen Bremen, Hoffenheim und Bayern richtig gute Leistungen gezeigt. Dass Skibbe den Abstieg verhindert hätte, glaub ich nun wirklich nicht. Wenn er sich schon äußert, dann sollte er lieber erklären, wie dieser grandiose Absturz passieren konnte - alleine auf die Verletztensituation kann er sich dabei nicht berufen.
ScHrAnZDiNgEnS schrieb:
TM.de 22.12.2011:tm.de schrieb:
„Wir sind uns einig, dass wir noch einen Innenverteidiger holen sollten”, geht der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen in die Offensive.
http://www.transfermarkt.de/de/eintracht-frankfurt-sucht-verteidiger-–-boulahrouz-kandidat/news/anzeigen_51740.html#
Das war allerdings noch vor dem Pokal-Aus. Am gleichen Abend sind wir dann ausgeschieden, und es gab das oben genannte Zitat in der OP:
http://www.op-online.de/sport/eintracht-frankfurt/nach-pokal-aus-kein-geld-winterzugaenge-1059274.html
OP (nach Pokalaus) schrieb:
Die Eintracht wird wohl darauf verzichten, im Winter einen neuen Abwehrspieler zu verpflichten, obwohl Marco Russ, Maik Franz und der Brasilianer Chris zumindest bis Februar nicht zur Verfügung stehen. „Ich weiß gar nicht, ob wir uns einen neuen Spieler leisten können“, sagt der Eintracht-Chef. Nach Aussage von Trainer Michael Skibbe ist das aber ohnehin „nicht zwingend notwendig“. Denn: „Russ und Franz werden bald zurückkehren, und wir haben auch ohne sie gegen Dortmund und Aachen gute Abwehrleistungen gezeigt.“ Allen voran Ricardo Clark.
FNP schrieb:
Skibbe weiß, dass sein Arbeitgeber finanziell keine großen Sprünge machen kann. Entsprechend hatte er auch zuletzt trotz der langen Liste von verletzten Abwehrspielern keine «Winter-Schnäppchen» gefordert.
Für den kommenden Sommer sind allerdings einige Veränderungen geplant. Einerseits soll der Kader «verschlankt» werden, andererseits erhofft sich Skibbe für sein drittes Jahr am Main einige «punktuelle Verstärkungen».
FR schrieb:
„Das ist eine Ente. Es gab keine Gespräche zwischen mir und der Eintracht. Ich habe mich weder dort beworben noch jemanden beauftragt, mich dort anzubieten“, sagte Wollitz dem SID: „Wenn ein anderer Klub Interesse an mir hat, muss er sich mit meinem Präsidenten Ulrich Lepsch in Verbindung setzen. Das ist nach meinem Stand nicht passiert. Ich habe einen Vertrag in Cottbus, alles andere interessiert mich nicht.“
greenbay. schrieb:
Pokalhalbfinale Duisburg - Cottbus
Es läuft die Nachspielzeit. Duisburg führt 2:1. Es geht um alles oder nichts.
Das schießt Cottbus wohl den Ausgleich. Der Ball scheint die Linie überschritten zu haben. Der Schiedsrichter entscheidet kein Tor.
Abpfiff. Duisburg im Finale.
Eine Minute danach wird Wollitz interviewt. Ich freue mich schon. Der Proll aus Osnabrück wird gleich loslegen wie die Feuerwehr. Und ich werde meinen Spass haben....
....doch es kommt ganz anders. Wollitz, der gerade diese wichtige Spiel verloren hat, analysiert die Partie perfekt und wirkt souverän.
Da hab ich erstmals gedacht. Aber hallo, der Ex proll hat sich weiterentwickelt und seine Mannschaft spielt Fussball mit Herz.
Her mit ihm
Im weiteren Verlauf des Gesprächs ist es dann schon noch das eine oder andere Mal ein wenig aus ihm rausgebrochen, aber da ging es nicht um das Tor, sondern um andere Szenen (weiß jetzt nicht mehr was es war, ich glaube es ging um nicht gegebene Elfmeter). Er hat sich dabei auch ein bisschen mit Sasic angelegt, aber alles im Rahmen und wie ich auch damals fand, alles aus seiner Sicht völlig nachvollziehbar und begründet.
Und, er hat klar gesagt, dass Duisburg einfach die bessere Mannschaft war, den besseren Fußball gespielt und verdient gewonnen hat. Es gab genügend strittige Szenen, hinter denen er sich hätte verstecken können (auch das 1:0 für Duisburg war von der Entstehung sehr unglücklich), aber das hat er nicht getan. Das ist bei einem Halbfinalaus und bei jemandem der seine Emotionen so offen auslebt, nicht selbstverständlich und hat mir gut gefallen.
Ich wüsste nicht, was Kahn qualifizieren sollte, Manager zu werden. Er war ein guter Torwart, aber welchen Grund gibt es, anzunehmen, dass er für diese Aufgabe geeignet ist?
Seine Analysen beim ZDF fand ich jetzt wirklich nicht überzeugend und ihn zu holen wäre ein totales Experiment, das wir uns nicht leisten können.
Man könnte sagen, man braucht Eier, um ihn zu holen, aber es gibt einen Unterschied zwischen Mut und Verzweiflung.
Seine Analysen beim ZDF fand ich jetzt wirklich nicht überzeugend und ihn zu holen wäre ein totales Experiment, das wir uns nicht leisten können.
Man könnte sagen, man braucht Eier, um ihn zu holen, aber es gibt einen Unterschied zwischen Mut und Verzweiflung.
Ist zwar nicht das Interview, sondern nur die Ankündigung dazu, aber trotzdem lesenswert:
http://www.11freunde.de/bundesligen/137255
Ausschnitt:
http://www.11freunde.de/bundesligen/137255
Ausschnitt:
Während Claus-Dieter Wollitz in der Couch-Garnitur die bequemste Position sucht und niemals finden wird, schleicht der Spieler Alexander Bitroff vorbei. Mit der Leistung des Jungspundes im Pokalspiel ist Wollitz überhaupt nicht zufrieden bzw. sehr unzufrieden und urteilt in Hörweite: »Er hat mir in diesem Spiel keinerlei Freude vermittelt, weder mit seiner Körpersprache noch mit seinem läuferischen Einsatz. Und damit habe ich ein Problem.«
Mann-O-Mann schrieb:
Was bei der Eintracht alles schief gelaufen ist, wurde schon mehrfach diskutiert. Wichtig ist aber auch sich nur einmal umzuschauen, was in der Bundesliga so alles passiert.
Da gibt es Vereine, die im nächsten Jahr im Europacup spielen und im Vorjahr noch hinter der Eintracht in der Tabelle standen. Wie kann das passieren?
Ganz klar. Die haben Trainer, die eine eindeutige uns schlüssige Spielphiliosophie haben.
Die jetzt bei Eintracht gehandelten Trainernamen bringe ich nicht mit einer eindeutigen Spielphiliosphie zusammen.
Und die bisher gehandelten Trainernamen sind auch automatisch die, die von der Eintracht in Betracht gezogen werden?
AllaisBack schrieb:Freidenker schrieb:
Die PK hat doch einiges verraten: Der Trainer wird vom SD vorgeschlagen, nicht von HB. Aber der AR und HB haben sich auf ein Trainerprofil geeinigt, wie Bender verriet: Er soll Zweitligaerfahrung haben. Damit fallen Doll und Foda schonmal raus.
Allerdings betonte HB auch, dass der neue SD ein Mann seines Vertrauens sein wird!
Verstehe ich nicht: Soll es jemand sein, in den der Vorstand kein Vertrauen hat? Es geht nicht darum, dass der SD ein Busenfreund und Gleichdenkender ist, sondern darum, dass man Vertrauen in die sportliche *Kompetenz* hat. Aus welchen Worten lässt sich etwas anderes schließen?
DougH schrieb:
Zu SD-Kompetenz...HB: Das letzte Wort werde aber ich haben...
Ich verstehe überhaupt nicht, wie man die Aussagen auf der PK falsch auslegen kann, es sei denn es steckt boshafte Absicht dahinter:
*Natürlich* hat in finanzieller Hinsicht der Aufsichtsrat das letzte Wort. Oder glaubt / will tatsächlich jemand, dass ein Manager bestimmen kann, das Spieler X für 5 Mio verpflichtet wird, ohne dass ein Kontrollorgan dem zustimmen muss?? Und auch wenn es "nur" um 500.000 EUR geht, es muss doch geprüft werden, ob diese Ausgaben zu stemmen sind.
Alles andere wäre der totale Schwachsinn und der mittelfristige Untergang jedes Vereins.
*Gleichzeitig* hat Bruchhagen deutlich gemacht, dass der neue Manager in Zusammenarbeit mit dem neuen Trainer das sportliche Sagen haben und Bruchhagen ihnen nicht reinreden wird. Auch hier: Wie sollte es anders sein??
Heißt für mich: Wenn Manager und Trainer bspw. einen noch unbekannten Spieler aus der chilenischen Liga unbedingt holen wollen und dieser Transfer finanziell machbar ist, wird diese Entscheidung nicht sportlich hinterfragt - das Vertrauen in die Kompetenz der sportlichen Leitung ist da. Und: *Natürlich* muss dieses Vertrauen vorhanden sein, wie sonst sollte man eine Aufgabenteilung vornehmen können? Jemanden zu finden, in den man dieses Vertrauen setzt und der auch zur Eintracht kommen will und der auch finanzierbar ist, wird ebenfalls *natürlich* nicht innerhalb von ein oder zwei Tagen zu bewerkstelligen sein. Deshalb verstehe ich auch die Aufregung darüber nicht, dass sich das jetzt unter Umständen noch eine Woche oder länger hinzieht. Soll man diese so extrem wichtige Entscheidung jetzt über's Knie brechen?
Auch fehlt mir jedes Verständnis dafür, dass kritisiert wird, dass jetzt Bruchhagen noch Vertragsgespräche führt, bspw. mit Franz, Chris, oder den Spielern, denen ein Vereinswechsel nahegelegt wurde. Was soll denn bitte sonst gemacht werden?? Soll man einem Franz jetzt sagen, dass man erst wieder in ein oder zwei Wochen mit ihm sprechen kann? Dann kann man ihn gleich abschreiben.
Sobald der Manager eingesetzt ist und der Trainer bekannt ist, wird sich Bruchhagen immer weiter zurücknehmen. Aber Eintracht Frankfurt wird doch jetzt nicht untergehen, nur weil noch ein paar Entscheidungen und Gespräche von Bruchhagen getroffen bzw. geführt werden. Ein gleitender Übergang ist das einzig vernünftige und machbare.
Charisteas halte ich, wie wohl fast jeder, für ausgeschlossen. Er ist älter als Amanatidis und Gekas und das passt nicht wirklich zur folgenden Aussage von Bruchhagen:
Außerdem: Wenn man Charisteas holt, kann man auch genau so gut Amanatidis und/oder Gekas behalten.
Daher, Wahrscheinlichkeit: 0,5%
Nach dem Abstieg stehen bei Eintracht Frankfurt Veränderungen an: "Wir werden einen Verjüngungsprozess vornehmen", sagte Vorstandsboss Bruchhagen dem hr am Sonntag. Vier Nachwuchskräfte hätten bereits Profiverträge erhalten, zudem sollen von außen Spieler hinzukommen.
Außerdem: Wenn man Charisteas holt, kann man auch genau so gut Amanatidis und/oder Gekas behalten.
Daher, Wahrscheinlichkeit: 0,5%
Clark ist auf jeden Fall gut genug für die zweite Liga. Ich halte ihn sogar gut genug für die 1. Liga, er wurde nur bisher nie wirklich in die Mannschaft eingebaut. Seine wenigen Auftritte waren eigentlich sehr hoffnungsvoll. Man muss auch bedenken, dass er in de Hinrunde nur ein Spiel über 90 Minuten machen durfte (am letzten Spieltag gegen Dortmund) und in der verkorksten Rückrunde kaum noch glänzen konnte. Nach zwei Spielen in der Rückrunde kam dann direkt der Jochbeinbruch.
Ich kann mir jedenfalls Clark gut neben Rode vorstellen. Je nach Spielsituation könnte Clark den defensiven Part übernehmen und Rode den Rücken für Offensivaktionen frei halten.
Schwegler ist ein guter Spieler, keine Frage und wenn er bleiben möchte, würde ich auch nicht versuchen, ihn loszuwerden. Aber wenn er ein Angebot bekommt und sich einen Wechsel vorstellen kann, würde ich ihn auch nicht um jeden Preis halten.