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Adlerdenis

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Bankdruecker schrieb:

Sicherlich war er schlecht. Aber wenn man ihn aufstellt, muss man ihm eben auch die rechte Seite überlassen und nicht mit Kimmich und später noch Ginter ( was sollte das bitte?) zuparken.
Und Gündogan UND Kroos gehen in der Mitte zusammen einfach nicht.
Wie man defensive Reihen bricht, dazu liefert Italien Anschauungsunterricht. Man möge sich einmal die linienbrechende Pässe Bonuccis anschauen und wie die Mitspieler da einstudiert entgegen laufen.
Das kann man alles trainieren.
Und zu den Freistößen äußert man sich am besten gar nicht mehr. Wenn Kroos Schüsse im Zeitlupentempo 2m über das Tor triften,  ist bei uns immer Zeitpunkt zum Getränke holen.


Teile deine Beobachtung dem Grunde nach.

Bei Deutschland hat man das Gefühl, dass da eigentlich extrem gute Spieler auf dem Platz stehen, die aber meisten falsch eingesetzt und eingestellt werden.

Gegen England gibt es bestimmt wieder eine Lachnummer, da Jogi ja denkt, hah, die müssen ja mitspielen die Engländer, das liegt uns. Und man selbst denkt sich dann nur so. Hm ok, analysiert von euch eigentlich auch jemand mal den Gegner oder wie kommt man auf so einen Quatsch...

Mr No Plan halt. Aber ist ja bald vorbei.
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Die Engländer werden vermutlich nicht so doof sein, ins offene Messer zu rennen, aber so mauern wie die Ungarn werden sie auch nicht, dafür haben sie mit den ganzen jungen Offensiv-Talenten auch nicht das Team.

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FrankenAdler schrieb:

Du willst uns doch verar5chen oder?

Nichts anderes hatte ich im Sinn. 😊

Leider muss ich dir in fast allen Punkten recht geben. Nichts gelernt, SPD, kann man da nur sagen. Oder nur ziemlich wenig.
Immerhin hat die SPD ihren Ruf, nicht wirtschaftsfähig zu sein, eindrucksvoll widerlegt. Vielleicht war das das Ziel?Danach ging es mit der Wirtschaft massiv aufwärts, wenn auch zu Lasten der ANs.
Ich bleibe aber dabei: Im Programm steht das nicht. Bei Union und FDP schon.
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Uff, also da müssten wir jetzt alte Wahlprogramme wühlen, worauf vermutlich keiner Lust hat.
Aber meiner Erinnerung nach hielten sich die Unterschiede zwischen CDU und SPD da in den letzten 5 Jahren doch merklich in Grenzen, zumindest in meinem Land, im Bund und in Europa. Wie das bei euch im Freistaat ausschaut, weiß ich nicht.

Und neben dem Programm kommt es ja auch nicht zuletzt auf den Kanzler an, hat Schröder ja eindrucksvoll bewiesen.
Und zum Kandidaten der SPD hat dein fränkischer Kollege mit dem überschäumenden Temperament ja schon alles ausgeschnauft, was da auszuschnaufen war.

Bei der FDP sind wir uns einig. Die versuchen den Leuten ein X für ein U zu verkaufen im Programm, so als ob z. B. Leiharbeit was super Geiles wär. Da muss man nicht links sein, um sich aufzuregen über diesen intelligenzbeleidigenden Mist, den die dir als innovativ andrehen wollen.

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Ich war kürzlich in einem Kloster, da standen in allen Gemeinschaftsräumen (Speisesaal, Kapelle, Meditationsraum, Bibilothek) solche professionellen Luftreiniger, ungefähr so groß wie ein Kühlschrank. Sehr effizient, es entstand ein ständiger starker Luftzug, was einige der weiblichen Klostergäste arg zum Frösteln brachte.

Wirklich traurig, dass in den Schulen nichts geschieht. Die Nonnen sind offenbar mehr auf Zack als die Kultusministerien bzw. Schulämter.
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Fantastisch schrieb:

Ich war kürzlich in einem Kloster, da standen in allen Gemeinschaftsräumen (Speisesaal, Kapelle, Meditationsraum, Bibilothek) solche professionellen Luftreiniger, ungefähr so groß wie ein Kühlschrank. Sehr effizient, es entstand ein ständiger starker Luftzug, was einige der weiblichen Klostergäste arg zum Frösteln brachte.

Wirklich traurig, dass in den Schulen nichts geschieht. Die Nonnen sind offenbar mehr auf Zack als die Kultusministerien bzw. Schulämter.

Klar investiert die Kirche mehr in ihre Räumlichkeiten als unser Staat, was denkst du denn?
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Gleich nach Dortmund. Das finde ich OK. Und am allerletzten Spieltag in Mainz hat auch was.
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wegjubler schrieb:

Gleich nach Dortmund. Das finde ich OK. Und am allerletzten Spieltag in Mainz hat auch was.

Diesmal stehen wir also schon am ersten Spieltag vor Dortmund.
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https://www.deutschlandfunk.de/gesellschaftlicher-konflikt-entdecker-gegen-verteidiger.886.de.html?dram:article_id=498892

Packe es mal hier rein, weil es um verschiedene aktuelle Themen wie Klimaschutz, Gendern oder Religiosität geht. Eine Studie hat in Deutschland, Frankreich, Polen und Schweden erstmals untersucht, wie sich die Zu- bzw. Abneigung zu bestimmten Themen zusammensetzt und ist dabei auf das Modell Entdecker gegen Verteidiger kommen. Sehr lesenswerter Artikel.

Wer schafft es noch, bis zur BTW eine Partei an den Staat zu bringen, die diese Gruppen vereint?
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Aus dem Artikel:
"Deutschland zählen die Wissenschaftler 20 Prozent zu den Verteidigern und 14 Prozent zu den Entdeckern. In Frankreich und Schweden machen die Verteidiger 14 Prozent beziehungsweise 29 Prozent aus, die Entdecker 11 beziehungsweise 15 Prozent. In Polen zählen 47 Prozent zu den Entdeckern, 27 Prozent zu den Verteidigern. Die Entdecker fühlen sich jedoch trotz zahlenmäßiger Überlegenheit von der PiS-Regierung schlecht repräsentiert."

Demnach gibt es also im konservativ-christlichen Polen mit dementsprechender Regierung anteilig deutlich mehr liberale Menschen als in Deutschland?
Das fällt mir doch sehr schwer zu glauben .
Meine Vermutung: Diese Zahlen sind verfälscht, weil die Leute kulturell bedingt ein anderes Verständnis davon haben, was ein "Entdecker", und was ein "Verteidiger" ist.
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Adlerdenis schrieb:

Du kannst nämlich, außer als Kleinbetrieb vielleicht, eben nicht jemanden nach 35 Jahren einfach so auf die Straße setzen. Und deine "paar Euro" sind eher eine fette Abfindung.

Da täuschst du dich leider gewaltig. Uniwissen ist ungleich Realität. Wenn du Näheres wissen willst, gerne per PN.

Adlerdenis schrieb:

Dass der Sozialstaat in Deutschland gestärkt werden müsste, sind wir uns übrigens vollkommen einig. Das langjährige Wirtschaftswachstum wurde viel zu wenig n die Bevölkerung weitergegeben, obwohl man davor zugunsten der Wirtschaft Hartz IV etc. geschluckt hat. Das ist schon einfach Sauerei. Ein Staat ist dafür da, sich um seine Bürger zu kümmern, und nicht, um Profit zu machen.

Naja, der Staat macht in der Regel keinen Profit. Er richtet allerdings seine Politik darauf aus, dass alles dem Profit untergeordnet wird. Und da sind leider Union und FDP die Antreiber.
Siehe den Bruch der Koalitionsvereinbarungen beim Glyphosat oder mein Beispiel über die Lastenverteilung der CO2-Kosten bei den Mietern.

Was mich immer unglaublich wundert: normalerweise müsste da ein Aufschrei durchs Land gehen und die Union müsste zumindest alle Wählerstimmen verlieren, die Mietern gehören. Und dazu noch von all denen, die giftfrei essen wollen.
Aber nix. Die wählen sie trotzdem.
Da fällt mir nur der Spruch mit den allerdümmsten Kälbern ein.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Da täuschst du dich leider gewaltig. Uniwissen ist ungleich Realität. Wenn du Näheres wissen willst, gerne per PN.

Ich habe da durchaus auch Referenzen aus meiner eigenen beruflichen Praxis. Von der Uni kenne ich halt die rechtlichen Grundlagen. (Natürlich nicht alles im Detail, bin ja kein Jurist.)
Aber ja, schreib mir gerne ne PN, dann können wir das weiter vertiefen.

WuerzburgerAdler schrieb:

Naja, der Staat macht in der Regel keinen Profit. Er richtet allerdings seine Politik darauf aus, dass alles dem Profit untergeordnet wird. Und da sind leider Union und FDP die Antreiber.
Siehe den Bruch der Koalitionsvereinbarungen beim Glyphosat oder mein Beispiel über die Lastenverteilung der CO2-Kosten bei den Mietern.

Was mich immer unglaublich wundert: normalerweise müsste da ein Aufschrei durchs Land gehen und die Union müsste zumindest alle Wählerstimmen verlieren, die Mietern gehören. Und dazu noch von all denen, die giftfrei essen wollen.
Aber nix. Die wählen sie trotzdem.
Da fällt mir nur der Spruch mit den allerdümmsten Kälbern ein.

Ja, das war doof ausgedrückt, natürlich ist der Staat kein gewinnorientiertes Unternehmen (auch wenn manche Schwurbler das ja tatsächlich denken).
Aber du weißt ja, was ich gemeint habe.

Zur Wahlentscheidung: Ist halt immer auch ne Frage der Alternativen, ne.
Die Agenda 2010 kam nicht von der Union, sondern von Steinmeier, umgesetzt von Schröder, die SPD regiert auch nach wie vor mit, die Grünen regieren gerne mit der Union und sind in ihren Landesregierungen auch nicht wirklich anders.
Abgesehen von der AFD und den Linken sehe ich da bei den großen Parteien in unseren Parlamenten keine großen Unterschiede mehr. Du?
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Diegito schrieb:

Man kann es aber auch positiv sehen: Aufgrund dieser Berichterstattung sind die Menschen wahrscheinlich etwas vorsichtiger wie letzten Sommer. Man hält sich lieber noch ein bisschen zurück, lässt die Party mit 20 Leuten erstmal sein.

Spaziere doch mal am Mathias-Beltz-Platz (täglich) oder am Friedberger Platz (heute Abend) vorbei.
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Luzbert schrieb:

Diegito schrieb:

Man kann es aber auch positiv sehen: Aufgrund dieser Berichterstattung sind die Menschen wahrscheinlich etwas vorsichtiger wie letzten Sommer. Man hält sich lieber noch ein bisschen zurück, lässt die Party mit 20 Leuten erstmal sein.

Spaziere doch mal am Mathias-Beltz-Platz (täglich) oder am Friedberger Platz (heute Abend) vorbei.

Die Juppies und Möchtegern-Juppies waren ja schon die ganze Pandemie über die Schlimmsten in Frankfurt. Da regen sich die Leute über "die Assis" am Goetheplatz auf, dabei sind diese Nordend-Figuren etc. viel schlimmer, was Verstöße und Vermüllung angeht.
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Das mit dem Ausgleich für einen zusätzlichen Heimvorteil bei Verlängerung ist das eine.
Das andere ist, sich mal zu erinnern, warum diese Regel eingeführt wurde: viele Mannschaften haben auswärts - insbesondere bei Hinspielen - gar nicht erst versucht, ein Tor zu erzielen. Sie haben den Bus vor dem eigenen Gehäuse geparkt und auf's Rückspiel gebaut. Dementsprechend waren viele Spiele anzuschauen.

Ich halte die Aufhebung dieser Regel für nicht gut.
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Ich hätte vielleicht erst zu Ende lesen sollen.
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Ich stehe dem Ganzen ein bisschen ambivalent gegenüber. Auf der einen Seite fand ich die Auswärtstorregel immer irgendwie beschissen. Auf der anderen Seite war sie ein bisschen der Ausgleich dafür, dass die Mannschaft, die das Rückspiel zuhause bestreiten durfte und somit in einer eventuellen Verlängerung immerhin 30 Minuten (plus evtl. Elfmeterschießen) mehr Heimvorteil hatte. Sollte in dieser Verlängerung die Auswärtsmannschaft ein Tor erzielen, müsste die Heimmannschaft vor eigenem Publikum schon zwei schießen. Mit der künftigen Regel hat die Mannschaft, die das Rückspiel zuhause bestreiten kann, einen großen Vorteil. Am fairsten wäre bei Torgleichheit nach 2 x 90 Minuten ein Entscheidungsspiel auf neutralem Platz, aber das wirds bestimmt nicht geben.
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Ich bin mir da auch noch sicher. Einerseits fand ich diese Regel auch immer etwas seltsam. Andererseits begünstigte sie halt Teams, die auch auswärts nach vorne spielen, wie z. B. die SGE.
Jetzt, wo ein 0:0 auswärts so viel Wert ist wie ein 2:2, und ein 0:1 nicht schlimmer als ein 1:2, ermutigt man destruktive Teams zu noch weniger Interesse am Fußball spielen.
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Das Problem ist, dass man nie erfährt, wie viel jemand zu bieten bereit wäre, wenn man nicht ans Telefon geht.
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Basaltkopp schrieb:

Das Problem ist, dass man nie erfährt, wie viel jemand zu bieten bereit wäre, wenn man nicht ans Telefon geht.

Ich würde den Hörer abnehmen, kurz schreien "So wenig? Kannste vergessen!" und auflegen. Geht auch als Bandansage.
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Diegito schrieb:

Ich könnte sogar damit leben wenn er 2023 ablösefrei geht. Dann hätten wir für zwei weitere Jahre einen absoluten Topspieler auf dieser Position. Und man hätte viel Ruhe und Zeit sich einen Nachfolger auszugucke



Das finde ich immer sehr witzig mit den Diskussionen um die Nachfolger.
Das ist dasselbe wie bei Hasebe. Seit Jahren weiß man, das man Ihn bald ersetzen muss.
Also ich hoffe doch sehr das wir mind. 10 Spieler im Blick haben, die Kostic ersetzen können.
Wohlgemerkt im Team (wie fast immer) und nicht 1zu1.
Einen 1zu1 Ersatz können/wollen wir in den seltensten Fällen bezahlen.
Die wären nämlich viel zu teuer.
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Naja, eigentlich weißt vor allem du seit Jahren, dass man Hasebe angeblich bald ersetzen muss.
Hasebe vertritt da offensichtlich eine andere Auffassung.
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brodo schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Tschock schrieb:

Ich möchte Euch nur sensibilisieren dafür, dass Euer ehrlich gemeintes und auch völlig richtiges Einstehen für gute Werte missbraucht wird. Und das finde ich schäbig.
Und es tut mir oft weh, wenn ich sehe, mit welchem Einsatz sich manche für die gute Sache hingeben und gar nicht merken, wie sehr sie dabei hintergangen werden. Deshalb schreibe ich das hier auch!
Glaubt nicht, dass es von denen, die gerade mit Euch den Schulterschluss suchen, ehrlich gemeint ist. Ihr werdet schlicht benutzt. Und kurz danach dann wieder mit einem anderen Thema gespalten (Corona, Asylpolitik, Steuern, EU, Griechenland etc.).

Puh! Danke!
Wenn du uns diese unfassbare Verschwörung auf der Grundlage des gutgemeinten ungarischen Familiengesetzes zum Schutz der Kinder (vor der Verschwulung natürlich) nicht aufgedeckt hättest - ich Schlafschaf hätte glatt gedacht, Solidarität gegen homophobe Faschisten könnte Sinn machen.
Wirklich danke Tschok!

Du Schlafschaf glaubst wohl auch noch, dass die Erde eine Kugel ist.
Informier dich doch einfach mal jenseits der gleichgeschalteten Lügen-Medien.

Aber ich hätte noch ein Platz unter meinem Aluhut frei, den ich dir gerne anbieten würde.

Sorry brodo, aber dein Aluhut ist einfach zu klein für meine tschoksche Bewusstseinserweiterung
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Woher nehmt ihr eigentlich immer das mit der "Verschwulung"? Diesen Begriff kenne ich tatsächlich nur aus dem Forum.
Hat das irgendeinen speziellen Hintergrund?
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Adlerdenis schrieb:

Aber ebenso wenig kannst du abstreiten, dass wir in D. immer noch einen großen Sozialstaat, Regulierungen und sonstige Regelungen, ein arbeitnehmerfreundliches Arbeitsrecht etc. haben.


Wenn du dich damit tröstest und dir das reicht - warum nicht. Ist ja deine Entscheidung.

Geht man ein bisschen ins Detail und weg von solchen Allgemeinplätzen sieht das schon ganz anders aus. Vor allem, wenn man die Situation mit der aus den Anfängen unserer sozialen Marktwirtschaft vergleicht.
Viele Beispiele sind hier ja schon genannt worden. Familienväter, die es noch geschafft haben, alleine eine ganze Familie zu ernähren - heute müssen schon kinderlose Paare beide arbeiten, um über die Runden zu kommen.

Ein arbeitnehmerfreundliches Arbeitsrecht haben wir auch nicht - es ist wenn überhaupt, dann ausgewogen. Ja, wir haben vielleicht ein paar arbeitnehmerfreundliche Richter. Die aber auch nicht verhindern können, dass ein Unternehmen heute Arbeitnehmer mit 35 und mehr Jahren Betriebszugehörigkeit einfach so auf die Straße schicken können. Müssen halt ein par Euro bezahlen, aber der Job ist trotzdem weg.

Adlerdenis schrieb:

Deutschland ist also auch kein "marktliberales System" und auch nicht das, was man ökonomisch als einen "freien Markt" bezeichnen würde.

Doch, zumindest im Finanzsektor ist es das, und zwar ohne Wenn und Aber. Hier helfen die "Regulierungen" nur den Banken, weil Kunden jetzt überhaupt keine Finanzgeschäfte mehr tätigen können, wenn sie nicht vorher bestätigen, dass die Bank aus allen Verpflichtungen raus ist.
Und mein Beispiel mit den CO2-Kosten, die jetzt die Mieter alleine tragen müssen, ist doch alleine schon kennzeichnend für eine totale Marktliberalität. Und das war nur ein Beispiel.

Und dass Arbeitslose nach nur einem halben Jahr keine Arbeitslose mehr sind, sondern Sozialhilfeempfänger, ist auch eine super Regulierungsmaßnahme gewesen. Nur um mal ein weiteres Beispiel zu nennen.

Geh einfach mal ins Detail und vergleiche die Sozialleistungen heute mit denen von 1970 und setze sie ins Verhältnis zu den Vergünstigungen für Unternehmen. Dann siehst du mal die Entwicklung, die das alles genommen hat.
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Ich habe vielleicht in dieser Diskussiom den biologischen Nachteil, die 70er nicht erlebt zu haben. Ich sehe mir halt Deutschland an, vergleiche auch mal mit anderen Ländern und komme zu dem Schluss, dass einen der Staat hier relativ gut auffängt. Das ist auch kein Trösten oder Zufriedengeben, du musst halt verstehen, dass ich da altersbedingt einfach nen anderen Blickwinkel habe.

Dass der Sozialstaat in Deutschland gestärkt werden müsste, sind wir uns übrigens vollkommen einig. Das langjährige Wirtschaftswachstum wurde viel zu wenig n die Bevölkerung weitergegeben, obwohl man davor zugunsten der Wirtschaft Hartz IV etc. geschluckt hat. Das ist schon einfach Sauerei. Ein Staat ist dafür da, sich um seine Bürger zu kümmern, und nicht, um Profit zu machen.


Nur beim Thema Arbeitsrecht muss ich dir widersprechen. Das hab ich auch in der Uni gelernt, da hab ich also Detailwissen. Du kannst nämlich, außer als Kleinbetrieb vielleicht, eben nicht jemanden nach 35 Jahren einfach so auf die Straße setzen. Und deine "paar Euro" sind eher eine fette Abfindung.
Was ich da so für Summen mitkriege, da schlackern einem die Ohren.


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mc1998 schrieb:

Bis jetzt sind bis auf die vier Fälle in Dänemark ( stand gestern ) und die kleine Welle in Finnland nichts gravierendes passiert

Oder es wurde einfach nicht getestet.
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Basaltkopp schrieb:

mc1998 schrieb:

Bis jetzt sind bis auf die vier Fälle in Dänemark ( stand gestern ) und die kleine Welle in Finnland nichts gravierendes passiert

Oder es wurde einfach nicht getestet.

Wie meinst du das? Die werden in Dänemark und Finnland schon testen, oder versteh ich das falsch?
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Arya schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Arya schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Der zweite Artikel bezieht sich nulls aufs Klima. Und wir leben übrigens in Deutschland auch nicht in einem "neoliberalen System des freien Marktes".


Leben wir nicht? In was für einem System denn sonst?

Nennt sich "soziale Marktwirtschaft". Hast du vielleicht schon mal gehört, den Begriff.




Es ist in der Tat zum Lachen. Das "Klimapaket" der Bundesregierung zeigt wieder mal deutlich, was die Union heute unter "sozialer Marktwirtschat" versteht:

So sei es lt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze mit der Union nicht möglich gewesen, Mieter teilweise
von den CO2-Preis-Kosten im Rahmen von Wohnverhältnissen zu entlasten. Die ursprünglich angestrebte
Hälfte-Hälfte-Regelung zwischen Mietern und Vermietern sei „am Widerstand der von der Immobilien-Lobby beeinflussten Unionsfraktion“ gescheitert, sagte Schulze. „Sehr schmerzhaft“ sei das.

Klar. Die von der Mietpreisexplosion am meisten profitierende Bevölkerungsgruppe darf vom "CO2-Pakt" natürlich nicht belastet werden. Die unter den massiv gestiegenen Mietpreisen leidende Gruppe dagegen schon.

Und das nennt Adlerdenis "soziale" Marktwirtschaft. Applaus.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Arya schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Arya schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Der zweite Artikel bezieht sich nulls aufs Klima. Und wir leben übrigens in Deutschland auch nicht in einem "neoliberalen System des freien Marktes".


Leben wir nicht? In was für einem System denn sonst?

Nennt sich "soziale Marktwirtschaft". Hast du vielleicht schon mal gehört, den Begriff.




Es ist in der Tat zum Lachen. Das "Klimapaket" der Bundesregierung zeigt wieder mal deutlich, was die Union heute unter "sozialer Marktwirtschat" versteht:

So sei es lt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze mit der Union nicht möglich gewesen, Mieter teilweise
von den CO2-Preis-Kosten im Rahmen von Wohnverhältnissen zu entlasten. Die ursprünglich angestrebte
Hälfte-Hälfte-Regelung zwischen Mietern und Vermietern sei „am Widerstand der von der Immobilien-Lobby beeinflussten Unionsfraktion“ gescheitert, sagte Schulze. „Sehr schmerzhaft“ sei das.

Klar. Die von der Mietpreisexplosion am meisten profitierende Bevölkerungsgruppe darf vom "CO2-Pakt" natürlich nicht belastet werden. Die unter den massiv gestiegenen Mietpreisen leidende Gruppe dagegen schon.

Und das nennt Adlerdenis "soziale" Marktwirtschaft. Applaus.


Falls du es vergessen hast: Genau das, also dass der Klimawandel durch Verteuerungen auf Geringverdiener abgewälzt wird, hab ich hier wieder und wieder bemängelt.
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Adlerdenis schrieb:

Arya schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Der zweite Artikel bezieht sich nulls aufs Klima. Und wir leben übrigens in Deutschland auch nicht in einem "neoliberalen System des freien Marktes".


Leben wir nicht? In was für einem System denn sonst?

Nennt sich "soziale Marktwirtschaft". Hast du vielleicht schon mal gehört, den Begriff.


Und das glaubst du tatsächlich?
Ich bin mit der sozialen Marktwirtschaft aufgewachsen. Davon ist nicht mehr viel übrig. Spätestens seit der Schröder-Agenda war das Ding durch, genauso wie das Asylrecht mit Dublin durch war.
Die Mächtigen wussten schon immer, wie sie was anstellen müssen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Arya schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Der zweite Artikel bezieht sich nulls aufs Klima. Und wir leben übrigens in Deutschland auch nicht in einem "neoliberalen System des freien Marktes".


Leben wir nicht? In was für einem System denn sonst?

Nennt sich "soziale Marktwirtschaft". Hast du vielleicht schon mal gehört, den Begriff.


Und das glaubst du tatsächlich?
Ich bin mit der sozialen Marktwirtschaft aufgewachsen. Davon ist nicht mehr viel übrig. Spätestens seit der Schröder-Agenda war das Ding durch, genauso wie das Asylrecht mit Dublin durch war.
Die Mächtigen wussten schon immer, wie sie was anstellen müssen.

Ich denke, etwas differenzieren schadet hier nicht.
Dass die soz. Marktwirtschaft durch Privatisierungen etc. geschwächt wurde, wird wohl niemand hier abstreiten wollen.
Aber ebenso wenig kannst du abstreiten, dass wir in D. immer noch einen großen Sozialstaat, Regulierungen und sonstige Regelungen, ein arbeitnehmerfreundliches Arbeitsrecht etc. haben.

Deutschland ist also auch kein "marktliberales System" und auch nicht das, was man ökonomisch als einen "freien Markt" bezeichnen würde.
Diese Definitionen passen für mich auf die USA oder andere Länder, wo die Regierungen wirklich fast alles laufen lassen, egal, wo es hin läuft. Das ist bei uns halt nicht der Fall.

Von daher denke ich auch nicht, dass uns diese "Verteufelungsrhetorik" weiter hilft. Und "Überlebenskampf" ist in Deutschland wirklich absurd, da muss ich FA zustimmen. Einen Überlebenskampf haben z. B. die Menschen im Südsudan, aber sicher nicht in der BRD.



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Ah, die aus München hab ich doch gefunden: https://twitter.com/LenaRogl/status/1407725006222659590
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reggaetyp schrieb:

Ah, die aus München hab ich doch gefunden: https://twitter.com/LenaRogl/status/1407725006222659590

Nunja, das ist für mich aber mehr Hörensagen nach dem Motto "ich kenn da einen" als ne valide Quelle. Und für ganze 3 positive Tests ist mir das auch zu viel Dramatik. Einzig, dass die Leute nicht auffindbar wären, wäre in der Tat scheiße.
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Adlerdenis schrieb:

Ey Sanè ist so schlecht, das tut echt weh.


Ein Zirkusspieler ist der. Ich will den eigentlich nicht mehr in der Startelf sehen. Ich bekomme Wut wenn ich den sehe. Sowas von schlecht was der in der NM abliefert!
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Adlersupporter schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Ey Sanè ist so schlecht, das tut echt weh.


Ein Zirkusspieler ist der. Ich will den eigentlich nicht mehr in der Startelf sehen. Ich bekomme Wut wenn ich den sehe. Sowas von schlecht was der in der NM abliefert!

Ich will diese Luftnummer keine einzige Minute mehr bei diesem Turnier sehen.
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Wir halten fest - Länder, die uns ein paar Wochen voraus sind:
* schaffen Raum für die Behandlung von Long Covid bei Kindern
* verschieben geplante Lockerungen
* schließen Grenzen

Und was machen wir?
* öffnen Bordelle
* heben die Maskenpflicht für Schüler auf
* lassen zunehmend Veranstaltungen zu

Ganz ehrlich @Adlerdenis, ich kann Deinem Einwurf bezüglich fehlender Perspektive und zu vieler Negativtöne nicht folgen.
Konkret befürchte ich, dass wir spätestens im August wieder unangenehm hohe Inzidenzen haben und dann erst anfangen zu diskutieren, wie damit umzugehen ist.
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Luzbert schrieb:

Wir halten fest - Länder, die uns ein paar Wochen voraus sind:
* schaffen Raum für die Behandlung von Long Covid bei Kindern
* verschieben geplante Lockerungen
* schließen Grenzen

Und was machen wir?
* öffnen Bordelle
* heben die Maskenpflicht für Schüler auf
* lassen zunehmend Veranstaltungen zu

Ganz ehrlich @Adlerdenis, ich kann Deinem Einwurf bezüglich fehlender Perspektive und zu vieler Negativtöne nicht folgen.
Konkret befürchte ich, dass wir spätestens im August wieder unangenehm hohe Inzidenzen haben und dann erst anfangen zu diskutieren, wie damit umzugehen ist.

Das ist doch der Punkt, Luzbert, um den es mir ging: Hier herrscht im Grunde Einigkeit, dass die Inzidenzen eben keinen dementsprechenden Anstieg der schweren Fälle mehr nach sich ziehen wird, wir haben aktuell ne Inzidenz von unter 10, aber trotzdem musst dich dich jetzt schon wieder vor irgendwas Hypothetischem fürchten und Lockerungen bemängeln.
Natürlich wird bei den aktuellen Zahlen gelockert, alles andere wäre absurd. Willst du jetzt, dass wir schon mal prophylaktisch Lockerungen verschieben oder Grenzen schließen, obwohl die Zahlen das nicht hergeben, oder wogegen richtet sich diese Kritik?
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SGE_Werner schrieb:
... ...
Abgesehen davon hatten wir in der Nachspielzeit einen riesigen Konter. Danke noch mal an Herrn Sané.


Echt, da ist er dann einmal durch, nicht weil er sich durchgesetzt hätte, sondern weil die Ungarn die Deckung haben fallen lassen, und dann versucht er da so einen Außenristschnickes ...
Ich weiß nicht, was mit dem los ist, der war mal so ein guter aggressiver, immer ins Dribbling gehende Stürmer ... und jetzt, nur noch diese Tippkickpässe nach hinten ... nicht gut ...
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philadlerist schrieb:

SGE_Werner schrieb:
... ...
Abgesehen davon hatten wir in der Nachspielzeit einen riesigen Konter. Danke noch mal an Herrn Sané.


Echt, da ist er dann einmal durch, nicht weil er sich durchgesetzt hätte, sondern weil die Ungarn die Deckung haben fallen lassen, und dann versucht er da so einen Außenristschnickes ...
Ich weiß nicht, was mit dem los ist, der war mal so ein guter aggressiver, immer ins Dribbling gehende Stürmer ... und jetzt, nur noch diese Tippkickpässe nach hinten ... nicht gut ...

Ich fand den auch mal brutal stark, aber seit er, auch wegen seinen Verletzungen, seinen Stammplatz bei City verloren hat, spielt der wie Flasche leer. Auch bei den Bayern bisher ein Flop. Und das Geilste: 2018 lässt er ihn daheim, aber jetzt, wo er schlecht ist, darf er spielen. Was soll man da noch sagen...