
Adlerdenis
11856
Die Engländer werden vermutlich nicht so doof sein, ins offene Messer zu rennen, aber so mauern wie die Ungarn werden sie auch nicht, dafür haben sie mit den ganzen jungen Offensiv-Talenten auch nicht das Team.
FrankenAdler schrieb:
Du willst uns doch verar5chen oder?
Nichts anderes hatte ich im Sinn. 😊
Leider muss ich dir in fast allen Punkten recht geben. Nichts gelernt, SPD, kann man da nur sagen. Oder nur ziemlich wenig.
Immerhin hat die SPD ihren Ruf, nicht wirtschaftsfähig zu sein, eindrucksvoll widerlegt. Vielleicht war das das Ziel?Danach ging es mit der Wirtschaft massiv aufwärts, wenn auch zu Lasten der ANs.
Ich bleibe aber dabei: Im Programm steht das nicht. Bei Union und FDP schon.
Uff, also da müssten wir jetzt alte Wahlprogramme wühlen, worauf vermutlich keiner Lust hat.
Aber meiner Erinnerung nach hielten sich die Unterschiede zwischen CDU und SPD da in den letzten 5 Jahren doch merklich in Grenzen, zumindest in meinem Land, im Bund und in Europa. Wie das bei euch im Freistaat ausschaut, weiß ich nicht.
Und neben dem Programm kommt es ja auch nicht zuletzt auf den Kanzler an, hat Schröder ja eindrucksvoll bewiesen.
Und zum Kandidaten der SPD hat dein fränkischer Kollege mit dem überschäumenden Temperament ja schon alles ausgeschnauft, was da auszuschnaufen war.
Bei der FDP sind wir uns einig. Die versuchen den Leuten ein X für ein U zu verkaufen im Programm, so als ob z. B. Leiharbeit was super Geiles wär. Da muss man nicht links sein, um sich aufzuregen über diesen intelligenzbeleidigenden Mist, den die dir als innovativ andrehen wollen.
Aber meiner Erinnerung nach hielten sich die Unterschiede zwischen CDU und SPD da in den letzten 5 Jahren doch merklich in Grenzen, zumindest in meinem Land, im Bund und in Europa. Wie das bei euch im Freistaat ausschaut, weiß ich nicht.
Und neben dem Programm kommt es ja auch nicht zuletzt auf den Kanzler an, hat Schröder ja eindrucksvoll bewiesen.
Und zum Kandidaten der SPD hat dein fränkischer Kollege mit dem überschäumenden Temperament ja schon alles ausgeschnauft, was da auszuschnaufen war.
Bei der FDP sind wir uns einig. Die versuchen den Leuten ein X für ein U zu verkaufen im Programm, so als ob z. B. Leiharbeit was super Geiles wär. Da muss man nicht links sein, um sich aufzuregen über diesen intelligenzbeleidigenden Mist, den die dir als innovativ andrehen wollen.
Ich war kürzlich in einem Kloster, da standen in allen Gemeinschaftsräumen (Speisesaal, Kapelle, Meditationsraum, Bibilothek) solche professionellen Luftreiniger, ungefähr so groß wie ein Kühlschrank. Sehr effizient, es entstand ein ständiger starker Luftzug, was einige der weiblichen Klostergäste arg zum Frösteln brachte.
Wirklich traurig, dass in den Schulen nichts geschieht. Die Nonnen sind offenbar mehr auf Zack als die Kultusministerien bzw. Schulämter.
Wirklich traurig, dass in den Schulen nichts geschieht. Die Nonnen sind offenbar mehr auf Zack als die Kultusministerien bzw. Schulämter.
Fantastisch schrieb:
Ich war kürzlich in einem Kloster, da standen in allen Gemeinschaftsräumen (Speisesaal, Kapelle, Meditationsraum, Bibilothek) solche professionellen Luftreiniger, ungefähr so groß wie ein Kühlschrank. Sehr effizient, es entstand ein ständiger starker Luftzug, was einige der weiblichen Klostergäste arg zum Frösteln brachte.
Wirklich traurig, dass in den Schulen nichts geschieht. Die Nonnen sind offenbar mehr auf Zack als die Kultusministerien bzw. Schulämter.
Klar investiert die Kirche mehr in ihre Räumlichkeiten als unser Staat, was denkst du denn?
wegjubler schrieb:
Gleich nach Dortmund. Das finde ich OK. Und am allerletzten Spieltag in Mainz hat auch was.
Diesmal stehen wir also schon am ersten Spieltag vor Dortmund.
https://www.deutschlandfunk.de/gesellschaftlicher-konflikt-entdecker-gegen-verteidiger.886.de.html?dram:article_id=498892
Packe es mal hier rein, weil es um verschiedene aktuelle Themen wie Klimaschutz, Gendern oder Religiosität geht. Eine Studie hat in Deutschland, Frankreich, Polen und Schweden erstmals untersucht, wie sich die Zu- bzw. Abneigung zu bestimmten Themen zusammensetzt und ist dabei auf das Modell Entdecker gegen Verteidiger kommen. Sehr lesenswerter Artikel.
Wer schafft es noch, bis zur BTW eine Partei an den Staat zu bringen, die diese Gruppen vereint?
Packe es mal hier rein, weil es um verschiedene aktuelle Themen wie Klimaschutz, Gendern oder Religiosität geht. Eine Studie hat in Deutschland, Frankreich, Polen und Schweden erstmals untersucht, wie sich die Zu- bzw. Abneigung zu bestimmten Themen zusammensetzt und ist dabei auf das Modell Entdecker gegen Verteidiger kommen. Sehr lesenswerter Artikel.
Wer schafft es noch, bis zur BTW eine Partei an den Staat zu bringen, die diese Gruppen vereint?
Aus dem Artikel:
"Deutschland zählen die Wissenschaftler 20 Prozent zu den Verteidigern und 14 Prozent zu den Entdeckern. In Frankreich und Schweden machen die Verteidiger 14 Prozent beziehungsweise 29 Prozent aus, die Entdecker 11 beziehungsweise 15 Prozent. In Polen zählen 47 Prozent zu den Entdeckern, 27 Prozent zu den Verteidigern. Die Entdecker fühlen sich jedoch trotz zahlenmäßiger Überlegenheit von der PiS-Regierung schlecht repräsentiert."
Demnach gibt es also im konservativ-christlichen Polen mit dementsprechender Regierung anteilig deutlich mehr liberale Menschen als in Deutschland?
Das fällt mir doch sehr schwer zu glauben .
Meine Vermutung: Diese Zahlen sind verfälscht, weil die Leute kulturell bedingt ein anderes Verständnis davon haben, was ein "Entdecker", und was ein "Verteidiger" ist.
"Deutschland zählen die Wissenschaftler 20 Prozent zu den Verteidigern und 14 Prozent zu den Entdeckern. In Frankreich und Schweden machen die Verteidiger 14 Prozent beziehungsweise 29 Prozent aus, die Entdecker 11 beziehungsweise 15 Prozent. In Polen zählen 47 Prozent zu den Entdeckern, 27 Prozent zu den Verteidigern. Die Entdecker fühlen sich jedoch trotz zahlenmäßiger Überlegenheit von der PiS-Regierung schlecht repräsentiert."
Demnach gibt es also im konservativ-christlichen Polen mit dementsprechender Regierung anteilig deutlich mehr liberale Menschen als in Deutschland?
Das fällt mir doch sehr schwer zu glauben .
Meine Vermutung: Diese Zahlen sind verfälscht, weil die Leute kulturell bedingt ein anderes Verständnis davon haben, was ein "Entdecker", und was ein "Verteidiger" ist.
Adlerdenis schrieb:
Du kannst nämlich, außer als Kleinbetrieb vielleicht, eben nicht jemanden nach 35 Jahren einfach so auf die Straße setzen. Und deine "paar Euro" sind eher eine fette Abfindung.
Da täuschst du dich leider gewaltig. Uniwissen ist ungleich Realität. Wenn du Näheres wissen willst, gerne per PN.
Adlerdenis schrieb:
Dass der Sozialstaat in Deutschland gestärkt werden müsste, sind wir uns übrigens vollkommen einig. Das langjährige Wirtschaftswachstum wurde viel zu wenig n die Bevölkerung weitergegeben, obwohl man davor zugunsten der Wirtschaft Hartz IV etc. geschluckt hat. Das ist schon einfach Sauerei. Ein Staat ist dafür da, sich um seine Bürger zu kümmern, und nicht, um Profit zu machen.
Naja, der Staat macht in der Regel keinen Profit. Er richtet allerdings seine Politik darauf aus, dass alles dem Profit untergeordnet wird. Und da sind leider Union und FDP die Antreiber.
Siehe den Bruch der Koalitionsvereinbarungen beim Glyphosat oder mein Beispiel über die Lastenverteilung der CO2-Kosten bei den Mietern.
Was mich immer unglaublich wundert: normalerweise müsste da ein Aufschrei durchs Land gehen und die Union müsste zumindest alle Wählerstimmen verlieren, die Mietern gehören. Und dazu noch von all denen, die giftfrei essen wollen.
Aber nix. Die wählen sie trotzdem.
Da fällt mir nur der Spruch mit den allerdümmsten Kälbern ein.
WuerzburgerAdler schrieb:
Da täuschst du dich leider gewaltig. Uniwissen ist ungleich Realität. Wenn du Näheres wissen willst, gerne per PN.
Ich habe da durchaus auch Referenzen aus meiner eigenen beruflichen Praxis. Von der Uni kenne ich halt die rechtlichen Grundlagen. (Natürlich nicht alles im Detail, bin ja kein Jurist.)
Aber ja, schreib mir gerne ne PN, dann können wir das weiter vertiefen.
WuerzburgerAdler schrieb:
Naja, der Staat macht in der Regel keinen Profit. Er richtet allerdings seine Politik darauf aus, dass alles dem Profit untergeordnet wird. Und da sind leider Union und FDP die Antreiber.
Siehe den Bruch der Koalitionsvereinbarungen beim Glyphosat oder mein Beispiel über die Lastenverteilung der CO2-Kosten bei den Mietern.
Was mich immer unglaublich wundert: normalerweise müsste da ein Aufschrei durchs Land gehen und die Union müsste zumindest alle Wählerstimmen verlieren, die Mietern gehören. Und dazu noch von all denen, die giftfrei essen wollen.
Aber nix. Die wählen sie trotzdem.
Da fällt mir nur der Spruch mit den allerdümmsten Kälbern ein.
Ja, das war doof ausgedrückt, natürlich ist der Staat kein gewinnorientiertes Unternehmen (auch wenn manche Schwurbler das ja tatsächlich denken).
Aber du weißt ja, was ich gemeint habe.
Zur Wahlentscheidung: Ist halt immer auch ne Frage der Alternativen, ne.
Die Agenda 2010 kam nicht von der Union, sondern von Steinmeier, umgesetzt von Schröder, die SPD regiert auch nach wie vor mit, die Grünen regieren gerne mit der Union und sind in ihren Landesregierungen auch nicht wirklich anders.
Abgesehen von der AFD und den Linken sehe ich da bei den großen Parteien in unseren Parlamenten keine großen Unterschiede mehr. Du?
Nun, die Agenda 2010 hat ja den Niedergang der SPD eingeleitet - obwohl es eigentlich Unions-Politik war. Da sieht man mal das Irrationale am Wähler, das ich vorhin schon angesprochen habe.
Andererseits verhält es sich bei der SPD/Union wie bei der Union/AfD: Die Leute denken sich, wenn sich die eine Partei schon an die andere annähert, dann wähle ich doch lieber gleich das Original. Hat man inzwischen auch bei der Union kapiert und versucht sich wieder zu distanzieren.
Ob ich Unterschiede zwischen den Parteien sehe? Eigentlich schon. Bei Union und FDP sind die sozialen Ungerechtigkeiten und der Wachstums- und Profitwahn Programm. Bei Grünen und SPD nicht. Dass sie trotzdem vielfach versagt haben, ihrem Wählerauftrag nachzukommen, hat verschiedene Gründe. Ein Beispiel:
Der Mindestlohn war ein ziemlicher Erfolg für die SPD, für den sie an anderer Stelle auch gehörig Zugeständnisse machen musste. Was hat es ihr gebracht? Wenig. Vielleicht die Sorge einiger Menschen, dass sie nun der Putzhilfe oder der/m Altenbetreuer/in mehr bezahlen müssen. Oder dass jetzt der Versand der geliebten Pakete teurer wird.
Es gibt noch mehr Gründe, warum man mit Grünen und SPD nicht zufrieden sein kann. Aber eines kann man ihnen nicht nachsagen: dass sie mit Absicht soziale Ungerechtigkeiten befördern würden. Die Union schon. Siehe die Verteilung der Corona-Wirtschaftshilfen oder das CO2-Mieten-Thema. Das wollte die SPD mit Sicherheit verhindern.
PN zum Arbeitsrecht folgt - wenn ich bissel Zeit habe.
Andererseits verhält es sich bei der SPD/Union wie bei der Union/AfD: Die Leute denken sich, wenn sich die eine Partei schon an die andere annähert, dann wähle ich doch lieber gleich das Original. Hat man inzwischen auch bei der Union kapiert und versucht sich wieder zu distanzieren.
Ob ich Unterschiede zwischen den Parteien sehe? Eigentlich schon. Bei Union und FDP sind die sozialen Ungerechtigkeiten und der Wachstums- und Profitwahn Programm. Bei Grünen und SPD nicht. Dass sie trotzdem vielfach versagt haben, ihrem Wählerauftrag nachzukommen, hat verschiedene Gründe. Ein Beispiel:
Der Mindestlohn war ein ziemlicher Erfolg für die SPD, für den sie an anderer Stelle auch gehörig Zugeständnisse machen musste. Was hat es ihr gebracht? Wenig. Vielleicht die Sorge einiger Menschen, dass sie nun der Putzhilfe oder der/m Altenbetreuer/in mehr bezahlen müssen. Oder dass jetzt der Versand der geliebten Pakete teurer wird.
Es gibt noch mehr Gründe, warum man mit Grünen und SPD nicht zufrieden sein kann. Aber eines kann man ihnen nicht nachsagen: dass sie mit Absicht soziale Ungerechtigkeiten befördern würden. Die Union schon. Siehe die Verteilung der Corona-Wirtschaftshilfen oder das CO2-Mieten-Thema. Das wollte die SPD mit Sicherheit verhindern.
PN zum Arbeitsrecht folgt - wenn ich bissel Zeit habe.
Diegito schrieb:
Man kann es aber auch positiv sehen: Aufgrund dieser Berichterstattung sind die Menschen wahrscheinlich etwas vorsichtiger wie letzten Sommer. Man hält sich lieber noch ein bisschen zurück, lässt die Party mit 20 Leuten erstmal sein.
Spaziere doch mal am Mathias-Beltz-Platz (täglich) oder am Friedberger Platz (heute Abend) vorbei.
Luzbert schrieb:Diegito schrieb:
Man kann es aber auch positiv sehen: Aufgrund dieser Berichterstattung sind die Menschen wahrscheinlich etwas vorsichtiger wie letzten Sommer. Man hält sich lieber noch ein bisschen zurück, lässt die Party mit 20 Leuten erstmal sein.
Spaziere doch mal am Mathias-Beltz-Platz (täglich) oder am Friedberger Platz (heute Abend) vorbei.
Die Juppies und Möchtegern-Juppies waren ja schon die ganze Pandemie über die Schlimmsten in Frankfurt. Da regen sich die Leute über "die Assis" am Goetheplatz auf, dabei sind diese Nordend-Figuren etc. viel schlimmer, was Verstöße und Vermüllung angeht.
Das mit dem Ausgleich für einen zusätzlichen Heimvorteil bei Verlängerung ist das eine.
Das andere ist, sich mal zu erinnern, warum diese Regel eingeführt wurde: viele Mannschaften haben auswärts - insbesondere bei Hinspielen - gar nicht erst versucht, ein Tor zu erzielen. Sie haben den Bus vor dem eigenen Gehäuse geparkt und auf's Rückspiel gebaut. Dementsprechend waren viele Spiele anzuschauen.
Ich halte die Aufhebung dieser Regel für nicht gut.
Das andere ist, sich mal zu erinnern, warum diese Regel eingeführt wurde: viele Mannschaften haben auswärts - insbesondere bei Hinspielen - gar nicht erst versucht, ein Tor zu erzielen. Sie haben den Bus vor dem eigenen Gehäuse geparkt und auf's Rückspiel gebaut. Dementsprechend waren viele Spiele anzuschauen.
Ich halte die Aufhebung dieser Regel für nicht gut.
Ich hätte vielleicht erst zu Ende lesen sollen.
Ich stehe dem Ganzen ein bisschen ambivalent gegenüber. Auf der einen Seite fand ich die Auswärtstorregel immer irgendwie beschissen. Auf der anderen Seite war sie ein bisschen der Ausgleich dafür, dass die Mannschaft, die das Rückspiel zuhause bestreiten durfte und somit in einer eventuellen Verlängerung immerhin 30 Minuten (plus evtl. Elfmeterschießen) mehr Heimvorteil hatte. Sollte in dieser Verlängerung die Auswärtsmannschaft ein Tor erzielen, müsste die Heimmannschaft vor eigenem Publikum schon zwei schießen. Mit der künftigen Regel hat die Mannschaft, die das Rückspiel zuhause bestreiten kann, einen großen Vorteil. Am fairsten wäre bei Torgleichheit nach 2 x 90 Minuten ein Entscheidungsspiel auf neutralem Platz, aber das wirds bestimmt nicht geben.
Ich bin mir da auch noch sicher. Einerseits fand ich diese Regel auch immer etwas seltsam. Andererseits begünstigte sie halt Teams, die auch auswärts nach vorne spielen, wie z. B. die SGE.
Jetzt, wo ein 0:0 auswärts so viel Wert ist wie ein 2:2, und ein 0:1 nicht schlimmer als ein 1:2, ermutigt man destruktive Teams zu noch weniger Interesse am Fußball spielen.
Jetzt, wo ein 0:0 auswärts so viel Wert ist wie ein 2:2, und ein 0:1 nicht schlimmer als ein 1:2, ermutigt man destruktive Teams zu noch weniger Interesse am Fußball spielen.
Adlerdenis schrieb:Das befürchte ich auch.... und denke z.B. an Lissabon, wieviel unser zweites Tor dort wert war!
Jetzt, wo ein 0:0 auswärts so viel Wert ist wie ein 2:2, und ein 0:1 nicht schlimmer als ein 1:2, ermutigt man destruktive Teams zu noch weniger Interesse am Fußball spielen.
Das Problem ist, dass man nie erfährt, wie viel jemand zu bieten bereit wäre, wenn man nicht ans Telefon geht.
Basaltkopp schrieb:
Das Problem ist, dass man nie erfährt, wie viel jemand zu bieten bereit wäre, wenn man nicht ans Telefon geht.
Ich würde den Hörer abnehmen, kurz schreien "So wenig? Kannste vergessen!" und auflegen. Geht auch als Bandansage.
Diegito schrieb:
Ich könnte sogar damit leben wenn er 2023 ablösefrei geht. Dann hätten wir für zwei weitere Jahre einen absoluten Topspieler auf dieser Position. Und man hätte viel Ruhe und Zeit sich einen Nachfolger auszugucke
Das finde ich immer sehr witzig mit den Diskussionen um die Nachfolger.
Das ist dasselbe wie bei Hasebe. Seit Jahren weiß man, das man Ihn bald ersetzen muss.
Also ich hoffe doch sehr das wir mind. 10 Spieler im Blick haben, die Kostic ersetzen können.
Wohlgemerkt im Team (wie fast immer) und nicht 1zu1.
Einen 1zu1 Ersatz können/wollen wir in den seltensten Fällen bezahlen.
Die wären nämlich viel zu teuer.
Naja, eigentlich weißt vor allem du seit Jahren, dass man Hasebe angeblich bald ersetzen muss.
Hasebe vertritt da offensichtlich eine andere Auffassung.
Hasebe vertritt da offensichtlich eine andere Auffassung.
Adlerdenis schrieb:
Naja, eigentlich weißt vor allem du seit Jahren, dass man Hasebe angeblich bald ersetzen muss.
Hasebe vertritt da offensichtlich eine andere Auffassung.
Thema verfehlt.
Setzen 6
brodo schrieb:FrankenAdler schrieb:Tschock schrieb:
Ich möchte Euch nur sensibilisieren dafür, dass Euer ehrlich gemeintes und auch völlig richtiges Einstehen für gute Werte missbraucht wird. Und das finde ich schäbig.
Und es tut mir oft weh, wenn ich sehe, mit welchem Einsatz sich manche für die gute Sache hingeben und gar nicht merken, wie sehr sie dabei hintergangen werden. Deshalb schreibe ich das hier auch!
Glaubt nicht, dass es von denen, die gerade mit Euch den Schulterschluss suchen, ehrlich gemeint ist. Ihr werdet schlicht benutzt. Und kurz danach dann wieder mit einem anderen Thema gespalten (Corona, Asylpolitik, Steuern, EU, Griechenland etc.).
Puh! Danke!
Wenn du uns diese unfassbare Verschwörung auf der Grundlage des gutgemeinten ungarischen Familiengesetzes zum Schutz der Kinder (vor der Verschwulung natürlich) nicht aufgedeckt hättest - ich Schlafschaf hätte glatt gedacht, Solidarität gegen homophobe Faschisten könnte Sinn machen.
Wirklich danke Tschok!
Du Schlafschaf glaubst wohl auch noch, dass die Erde eine Kugel ist.
Informier dich doch einfach mal jenseits der gleichgeschalteten Lügen-Medien.
Aber ich hätte noch ein Platz unter meinem Aluhut frei, den ich dir gerne anbieten würde.
Sorry brodo, aber dein Aluhut ist einfach zu klein für meine tschoksche Bewusstseinserweiterung
Woher nehmt ihr eigentlich immer das mit der "Verschwulung"? Diesen Begriff kenne ich tatsächlich nur aus dem Forum.
Hat das irgendeinen speziellen Hintergrund?
Adlerdenis schrieb:
Woher nehmt ihr eigentlich immer das mit der "Verschwulung"? Diesen Begriff kenne ich tatsächlich nur aus dem Forum.
Hat das irgendeinen speziellen Hintergrund?
Alter CDU-Jargon
Adlerdenis schrieb:
Woher nehmt ihr eigentlich immer das mit der "Verschwulung"? Diesen Begriff kenne ich tatsächlich nur aus dem Forum.
Hat das irgendeinen speziellen Hintergrund?
Mit Verschwulungs-Strahlen habe ich im Stadion jahrelang versucht gegnerische Torhüter aus dem Konzept zu bringen. Bis mir ein Ordner mal die Strahlenkanone mit dem Hinweis, Laserpointer wären hier nicht erlaubt, abgenommen hat. Keine Ahnung, was der meinte, die schwule Sau!
Adlerdenis schrieb:
Aber ebenso wenig kannst du abstreiten, dass wir in D. immer noch einen großen Sozialstaat, Regulierungen und sonstige Regelungen, ein arbeitnehmerfreundliches Arbeitsrecht etc. haben.
Wenn du dich damit tröstest und dir das reicht - warum nicht. Ist ja deine Entscheidung.
Geht man ein bisschen ins Detail und weg von solchen Allgemeinplätzen sieht das schon ganz anders aus. Vor allem, wenn man die Situation mit der aus den Anfängen unserer sozialen Marktwirtschaft vergleicht.
Viele Beispiele sind hier ja schon genannt worden. Familienväter, die es noch geschafft haben, alleine eine ganze Familie zu ernähren - heute müssen schon kinderlose Paare beide arbeiten, um über die Runden zu kommen.
Ein arbeitnehmerfreundliches Arbeitsrecht haben wir auch nicht - es ist wenn überhaupt, dann ausgewogen. Ja, wir haben vielleicht ein paar arbeitnehmerfreundliche Richter. Die aber auch nicht verhindern können, dass ein Unternehmen heute Arbeitnehmer mit 35 und mehr Jahren Betriebszugehörigkeit einfach so auf die Straße schicken können. Müssen halt ein par Euro bezahlen, aber der Job ist trotzdem weg.
Adlerdenis schrieb:
Deutschland ist also auch kein "marktliberales System" und auch nicht das, was man ökonomisch als einen "freien Markt" bezeichnen würde.
Doch, zumindest im Finanzsektor ist es das, und zwar ohne Wenn und Aber. Hier helfen die "Regulierungen" nur den Banken, weil Kunden jetzt überhaupt keine Finanzgeschäfte mehr tätigen können, wenn sie nicht vorher bestätigen, dass die Bank aus allen Verpflichtungen raus ist.
Und mein Beispiel mit den CO2-Kosten, die jetzt die Mieter alleine tragen müssen, ist doch alleine schon kennzeichnend für eine totale Marktliberalität. Und das war nur ein Beispiel.
Und dass Arbeitslose nach nur einem halben Jahr keine Arbeitslose mehr sind, sondern Sozialhilfeempfänger, ist auch eine super Regulierungsmaßnahme gewesen. Nur um mal ein weiteres Beispiel zu nennen.
Geh einfach mal ins Detail und vergleiche die Sozialleistungen heute mit denen von 1970 und setze sie ins Verhältnis zu den Vergünstigungen für Unternehmen. Dann siehst du mal die Entwicklung, die das alles genommen hat.
Ich habe vielleicht in dieser Diskussiom den biologischen Nachteil, die 70er nicht erlebt zu haben. Ich sehe mir halt Deutschland an, vergleiche auch mal mit anderen Ländern und komme zu dem Schluss, dass einen der Staat hier relativ gut auffängt. Das ist auch kein Trösten oder Zufriedengeben, du musst halt verstehen, dass ich da altersbedingt einfach nen anderen Blickwinkel habe.
Dass der Sozialstaat in Deutschland gestärkt werden müsste, sind wir uns übrigens vollkommen einig. Das langjährige Wirtschaftswachstum wurde viel zu wenig n die Bevölkerung weitergegeben, obwohl man davor zugunsten der Wirtschaft Hartz IV etc. geschluckt hat. Das ist schon einfach Sauerei. Ein Staat ist dafür da, sich um seine Bürger zu kümmern, und nicht, um Profit zu machen.
Nur beim Thema Arbeitsrecht muss ich dir widersprechen. Das hab ich auch in der Uni gelernt, da hab ich also Detailwissen. Du kannst nämlich, außer als Kleinbetrieb vielleicht, eben nicht jemanden nach 35 Jahren einfach so auf die Straße setzen. Und deine "paar Euro" sind eher eine fette Abfindung.
Was ich da so für Summen mitkriege, da schlackern einem die Ohren.
Dass der Sozialstaat in Deutschland gestärkt werden müsste, sind wir uns übrigens vollkommen einig. Das langjährige Wirtschaftswachstum wurde viel zu wenig n die Bevölkerung weitergegeben, obwohl man davor zugunsten der Wirtschaft Hartz IV etc. geschluckt hat. Das ist schon einfach Sauerei. Ein Staat ist dafür da, sich um seine Bürger zu kümmern, und nicht, um Profit zu machen.
Nur beim Thema Arbeitsrecht muss ich dir widersprechen. Das hab ich auch in der Uni gelernt, da hab ich also Detailwissen. Du kannst nämlich, außer als Kleinbetrieb vielleicht, eben nicht jemanden nach 35 Jahren einfach so auf die Straße setzen. Und deine "paar Euro" sind eher eine fette Abfindung.
Was ich da so für Summen mitkriege, da schlackern einem die Ohren.
Adlerdenis schrieb:
Du kannst nämlich, außer als Kleinbetrieb vielleicht, eben nicht jemanden nach 35 Jahren einfach so auf die Straße setzen. Und deine "paar Euro" sind eher eine fette Abfindung.
Da täuschst du dich leider gewaltig. Uniwissen ist ungleich Realität. Wenn du Näheres wissen willst, gerne per PN.
Adlerdenis schrieb:
Dass der Sozialstaat in Deutschland gestärkt werden müsste, sind wir uns übrigens vollkommen einig. Das langjährige Wirtschaftswachstum wurde viel zu wenig n die Bevölkerung weitergegeben, obwohl man davor zugunsten der Wirtschaft Hartz IV etc. geschluckt hat. Das ist schon einfach Sauerei. Ein Staat ist dafür da, sich um seine Bürger zu kümmern, und nicht, um Profit zu machen.
Naja, der Staat macht in der Regel keinen Profit. Er richtet allerdings seine Politik darauf aus, dass alles dem Profit untergeordnet wird. Und da sind leider Union und FDP die Antreiber.
Siehe den Bruch der Koalitionsvereinbarungen beim Glyphosat oder mein Beispiel über die Lastenverteilung der CO2-Kosten bei den Mietern.
Was mich immer unglaublich wundert: normalerweise müsste da ein Aufschrei durchs Land gehen und die Union müsste zumindest alle Wählerstimmen verlieren, die Mietern gehören. Und dazu noch von all denen, die giftfrei essen wollen.
Aber nix. Die wählen sie trotzdem.
Da fällt mir nur der Spruch mit den allerdümmsten Kälbern ein.
mc1998 schrieb:
Bis jetzt sind bis auf die vier Fälle in Dänemark ( stand gestern ) und die kleine Welle in Finnland nichts gravierendes passiert
Oder es wurde einfach nicht getestet.
Basaltkopp schrieb:mc1998 schrieb:
Bis jetzt sind bis auf die vier Fälle in Dänemark ( stand gestern ) und die kleine Welle in Finnland nichts gravierendes passiert
Oder es wurde einfach nicht getestet.
Wie meinst du das? Die werden in Dänemark und Finnland schon testen, oder versteh ich das falsch?
Es wurden wohl nicht alle Rückkehrer getestet. Sprich die Dunkelziffer dürfte höher sein.
Arya schrieb:Adlerdenis schrieb:Arya schrieb:Adlerdenis schrieb:
Der zweite Artikel bezieht sich nulls aufs Klima. Und wir leben übrigens in Deutschland auch nicht in einem "neoliberalen System des freien Marktes".
Leben wir nicht? In was für einem System denn sonst?
Nennt sich "soziale Marktwirtschaft". Hast du vielleicht schon mal gehört, den Begriff.
Es ist in der Tat zum Lachen. Das "Klimapaket" der Bundesregierung zeigt wieder mal deutlich, was die Union heute unter "sozialer Marktwirtschat" versteht:
So sei es lt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze mit der Union nicht möglich gewesen, Mieter teilweise
von den CO2-Preis-Kosten im Rahmen von Wohnverhältnissen zu entlasten. Die ursprünglich angestrebte
Hälfte-Hälfte-Regelung zwischen Mietern und Vermietern sei „am Widerstand der von der Immobilien-Lobby beeinflussten Unionsfraktion“ gescheitert, sagte Schulze. „Sehr schmerzhaft“ sei das.
Klar. Die von der Mietpreisexplosion am meisten profitierende Bevölkerungsgruppe darf vom "CO2-Pakt" natürlich nicht belastet werden. Die unter den massiv gestiegenen Mietpreisen leidende Gruppe dagegen schon.
Und das nennt Adlerdenis "soziale" Marktwirtschaft. Applaus.
WuerzburgerAdler schrieb:Arya schrieb:Adlerdenis schrieb:Arya schrieb:Adlerdenis schrieb:
Der zweite Artikel bezieht sich nulls aufs Klima. Und wir leben übrigens in Deutschland auch nicht in einem "neoliberalen System des freien Marktes".
Leben wir nicht? In was für einem System denn sonst?
Nennt sich "soziale Marktwirtschaft". Hast du vielleicht schon mal gehört, den Begriff.
Es ist in der Tat zum Lachen. Das "Klimapaket" der Bundesregierung zeigt wieder mal deutlich, was die Union heute unter "sozialer Marktwirtschat" versteht:
So sei es lt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze mit der Union nicht möglich gewesen, Mieter teilweise
von den CO2-Preis-Kosten im Rahmen von Wohnverhältnissen zu entlasten. Die ursprünglich angestrebte
Hälfte-Hälfte-Regelung zwischen Mietern und Vermietern sei „am Widerstand der von der Immobilien-Lobby beeinflussten Unionsfraktion“ gescheitert, sagte Schulze. „Sehr schmerzhaft“ sei das.
Klar. Die von der Mietpreisexplosion am meisten profitierende Bevölkerungsgruppe darf vom "CO2-Pakt" natürlich nicht belastet werden. Die unter den massiv gestiegenen Mietpreisen leidende Gruppe dagegen schon.
Und das nennt Adlerdenis "soziale" Marktwirtschaft. Applaus.
Falls du es vergessen hast: Genau das, also dass der Klimawandel durch Verteuerungen auf Geringverdiener abgewälzt wird, hab ich hier wieder und wieder bemängelt.
Adlerdenis schrieb:Arya schrieb:Adlerdenis schrieb:
Der zweite Artikel bezieht sich nulls aufs Klima. Und wir leben übrigens in Deutschland auch nicht in einem "neoliberalen System des freien Marktes".
Leben wir nicht? In was für einem System denn sonst?
Nennt sich "soziale Marktwirtschaft". Hast du vielleicht schon mal gehört, den Begriff.
Und das glaubst du tatsächlich?
Ich bin mit der sozialen Marktwirtschaft aufgewachsen. Davon ist nicht mehr viel übrig. Spätestens seit der Schröder-Agenda war das Ding durch, genauso wie das Asylrecht mit Dublin durch war.
Die Mächtigen wussten schon immer, wie sie was anstellen müssen.
WuerzburgerAdler schrieb:Adlerdenis schrieb:Arya schrieb:Adlerdenis schrieb:
Der zweite Artikel bezieht sich nulls aufs Klima. Und wir leben übrigens in Deutschland auch nicht in einem "neoliberalen System des freien Marktes".
Leben wir nicht? In was für einem System denn sonst?
Nennt sich "soziale Marktwirtschaft". Hast du vielleicht schon mal gehört, den Begriff.
Und das glaubst du tatsächlich?
Ich bin mit der sozialen Marktwirtschaft aufgewachsen. Davon ist nicht mehr viel übrig. Spätestens seit der Schröder-Agenda war das Ding durch, genauso wie das Asylrecht mit Dublin durch war.
Die Mächtigen wussten schon immer, wie sie was anstellen müssen.
Ich denke, etwas differenzieren schadet hier nicht.
Dass die soz. Marktwirtschaft durch Privatisierungen etc. geschwächt wurde, wird wohl niemand hier abstreiten wollen.
Aber ebenso wenig kannst du abstreiten, dass wir in D. immer noch einen großen Sozialstaat, Regulierungen und sonstige Regelungen, ein arbeitnehmerfreundliches Arbeitsrecht etc. haben.
Deutschland ist also auch kein "marktliberales System" und auch nicht das, was man ökonomisch als einen "freien Markt" bezeichnen würde.
Diese Definitionen passen für mich auf die USA oder andere Länder, wo die Regierungen wirklich fast alles laufen lassen, egal, wo es hin läuft. Das ist bei uns halt nicht der Fall.
Von daher denke ich auch nicht, dass uns diese "Verteufelungsrhetorik" weiter hilft. Und "Überlebenskampf" ist in Deutschland wirklich absurd, da muss ich FA zustimmen. Einen Überlebenskampf haben z. B. die Menschen im Südsudan, aber sicher nicht in der BRD.
Adlerdenis schrieb:
Aber ebenso wenig kannst du abstreiten, dass wir in D. immer noch einen großen Sozialstaat, Regulierungen und sonstige Regelungen, ein arbeitnehmerfreundliches Arbeitsrecht etc. haben.
Wenn du dich damit tröstest und dir das reicht - warum nicht. Ist ja deine Entscheidung.
Geht man ein bisschen ins Detail und weg von solchen Allgemeinplätzen sieht das schon ganz anders aus. Vor allem, wenn man die Situation mit der aus den Anfängen unserer sozialen Marktwirtschaft vergleicht.
Viele Beispiele sind hier ja schon genannt worden. Familienväter, die es noch geschafft haben, alleine eine ganze Familie zu ernähren - heute müssen schon kinderlose Paare beide arbeiten, um über die Runden zu kommen.
Ein arbeitnehmerfreundliches Arbeitsrecht haben wir auch nicht - es ist wenn überhaupt, dann ausgewogen. Ja, wir haben vielleicht ein paar arbeitnehmerfreundliche Richter. Die aber auch nicht verhindern können, dass ein Unternehmen heute Arbeitnehmer mit 35 und mehr Jahren Betriebszugehörigkeit einfach so auf die Straße schicken können. Müssen halt ein par Euro bezahlen, aber der Job ist trotzdem weg.
Adlerdenis schrieb:
Deutschland ist also auch kein "marktliberales System" und auch nicht das, was man ökonomisch als einen "freien Markt" bezeichnen würde.
Doch, zumindest im Finanzsektor ist es das, und zwar ohne Wenn und Aber. Hier helfen die "Regulierungen" nur den Banken, weil Kunden jetzt überhaupt keine Finanzgeschäfte mehr tätigen können, wenn sie nicht vorher bestätigen, dass die Bank aus allen Verpflichtungen raus ist.
Und mein Beispiel mit den CO2-Kosten, die jetzt die Mieter alleine tragen müssen, ist doch alleine schon kennzeichnend für eine totale Marktliberalität. Und das war nur ein Beispiel.
Und dass Arbeitslose nach nur einem halben Jahr keine Arbeitslose mehr sind, sondern Sozialhilfeempfänger, ist auch eine super Regulierungsmaßnahme gewesen. Nur um mal ein weiteres Beispiel zu nennen.
Geh einfach mal ins Detail und vergleiche die Sozialleistungen heute mit denen von 1970 und setze sie ins Verhältnis zu den Vergünstigungen für Unternehmen. Dann siehst du mal die Entwicklung, die das alles genommen hat.
Ah, die aus München hab ich doch gefunden: https://twitter.com/LenaRogl/status/1407725006222659590
reggaetyp schrieb:
Ah, die aus München hab ich doch gefunden: https://twitter.com/LenaRogl/status/1407725006222659590
Nunja, das ist für mich aber mehr Hörensagen nach dem Motto "ich kenn da einen" als ne valide Quelle. Und für ganze 3 positive Tests ist mir das auch zu viel Dramatik. Einzig, dass die Leute nicht auffindbar wären, wäre in der Tat scheiße.
Da Stimme ich Dir zu.
Wesentlich fundierter die Nachricht aus Finnland:
Die finnischen Behörden führen den Anstieg der Neuinfektionen auf den Besuch von EM-Spielen in Russland zurück
Wesentlich fundierter die Nachricht aus Finnland:
Die finnischen Behörden führen den Anstieg der Neuinfektionen auf den Besuch von EM-Spielen in Russland zurück
Adlerdenis schrieb:
Ey Sanè ist so schlecht, das tut echt weh.
Ein Zirkusspieler ist der. Ich will den eigentlich nicht mehr in der Startelf sehen. Ich bekomme Wut wenn ich den sehe. Sowas von schlecht was der in der NM abliefert!
Adlersupporter schrieb:Adlerdenis schrieb:
Ey Sanè ist so schlecht, das tut echt weh.
Ein Zirkusspieler ist der. Ich will den eigentlich nicht mehr in der Startelf sehen. Ich bekomme Wut wenn ich den sehe. Sowas von schlecht was der in der NM abliefert!
Ich will diese Luftnummer keine einzige Minute mehr bei diesem Turnier sehen.
Wir halten fest - Länder, die uns ein paar Wochen voraus sind:
* schaffen Raum für die Behandlung von Long Covid bei Kindern
* verschieben geplante Lockerungen
* schließen Grenzen
Und was machen wir?
* öffnen Bordelle
* heben die Maskenpflicht für Schüler auf
* lassen zunehmend Veranstaltungen zu
Ganz ehrlich @Adlerdenis, ich kann Deinem Einwurf bezüglich fehlender Perspektive und zu vieler Negativtöne nicht folgen.
Konkret befürchte ich, dass wir spätestens im August wieder unangenehm hohe Inzidenzen haben und dann erst anfangen zu diskutieren, wie damit umzugehen ist.
* schaffen Raum für die Behandlung von Long Covid bei Kindern
* verschieben geplante Lockerungen
* schließen Grenzen
Und was machen wir?
* öffnen Bordelle
* heben die Maskenpflicht für Schüler auf
* lassen zunehmend Veranstaltungen zu
Ganz ehrlich @Adlerdenis, ich kann Deinem Einwurf bezüglich fehlender Perspektive und zu vieler Negativtöne nicht folgen.
Konkret befürchte ich, dass wir spätestens im August wieder unangenehm hohe Inzidenzen haben und dann erst anfangen zu diskutieren, wie damit umzugehen ist.
Luzbert schrieb:
Wir halten fest - Länder, die uns ein paar Wochen voraus sind:
* schaffen Raum für die Behandlung von Long Covid bei Kindern
* verschieben geplante Lockerungen
* schließen Grenzen
Und was machen wir?
* öffnen Bordelle
* heben die Maskenpflicht für Schüler auf
* lassen zunehmend Veranstaltungen zu
Ganz ehrlich @Adlerdenis, ich kann Deinem Einwurf bezüglich fehlender Perspektive und zu vieler Negativtöne nicht folgen.
Konkret befürchte ich, dass wir spätestens im August wieder unangenehm hohe Inzidenzen haben und dann erst anfangen zu diskutieren, wie damit umzugehen ist.
Das ist doch der Punkt, Luzbert, um den es mir ging: Hier herrscht im Grunde Einigkeit, dass die Inzidenzen eben keinen dementsprechenden Anstieg der schweren Fälle mehr nach sich ziehen wird, wir haben aktuell ne Inzidenz von unter 10, aber trotzdem musst dich dich jetzt schon wieder vor irgendwas Hypothetischem fürchten und Lockerungen bemängeln.
Natürlich wird bei den aktuellen Zahlen gelockert, alles andere wäre absurd. Willst du jetzt, dass wir schon mal prophylaktisch Lockerungen verschieben oder Grenzen schließen, obwohl die Zahlen das nicht hergeben, oder wogegen richtet sich diese Kritik?
Kern meines Postings war, Dir aufzuzeigen, dass aktuell nicht das Mahnende im Vordergrund steht, sondern weitgehende Lockerungen erfolgen. Ich finde es schade, dass Du mir daraus hypothetisches Angstgesabbel drehst.
So wie Du es darstellst, habe ich Angst vor etwas hypothetischen. Das ist grundfalsch und zwar doppelt.
1. Es ist ein großer Unterschied, ob ich mich, wie von Dir geschrieben, vor etwas fürchte, oder ob ich etwas befürchte. Sich zu fürchten, bedeutet Angst zu haben. Die habe ich nicht.
Ich schrieb ganz bewusst, dass ich eine Situation befürchte. Das bedeutet, dass ich eine negative Entwicklung erwarte.
Ehrlich gesagt bin ich irritiert darüber, dass Du das so gedreht hast.
2. Die Entwicklungen in anderen Ländern sind nicht hypothetisch, sondern real. Wir sollten inzwischen gelernt haben, dass dieses Virus recht vorhersehbar ist. Die Hypothese, dass wir im August steigende Zahlen haben werden, ist nicht "irgendetwas hypothetisches" sondern ein nicht unwahrscheinliches Szenario mit dem man sich jetzt vernünftig und in Ruhe auseinandersetzen kann.
Was spricht denn dagegen, jetzt Pläne auszuarbeiten, um für verschiedene Szenarien gewappnet zu sein? Das gäbe der Bevölkerung, den Veranstaltern und den Gastronomen die Möglichkeit, sich darauf einzustellen. Das Ergebnis dieser Auseinandersetzung kann ja sogar sein, dass in keinem Fall mehr Maßnahmen nötig sein werden.
Genauso wie ich mir bei der Verhängung von Maßnahmen Perspektiven zur Aufhebung selbiger wünsche, wünsche ich mir jetzt ein klein wenig Planbarkeit für den Fall stark steigender Inzidenzen. Es gibt keinen Grund, die Diskussion erst dann zu starten, wenn es soweit ist. Ganz im Gegenteil gibt eine frühe Auseinandersetzung allen betroffenen die Möglichkeit, sich auf mögliche kommende Verschärfungen einzustellen.
So wie Du es darstellst, habe ich Angst vor etwas hypothetischen. Das ist grundfalsch und zwar doppelt.
1. Es ist ein großer Unterschied, ob ich mich, wie von Dir geschrieben, vor etwas fürchte, oder ob ich etwas befürchte. Sich zu fürchten, bedeutet Angst zu haben. Die habe ich nicht.
Ich schrieb ganz bewusst, dass ich eine Situation befürchte. Das bedeutet, dass ich eine negative Entwicklung erwarte.
Ehrlich gesagt bin ich irritiert darüber, dass Du das so gedreht hast.
2. Die Entwicklungen in anderen Ländern sind nicht hypothetisch, sondern real. Wir sollten inzwischen gelernt haben, dass dieses Virus recht vorhersehbar ist. Die Hypothese, dass wir im August steigende Zahlen haben werden, ist nicht "irgendetwas hypothetisches" sondern ein nicht unwahrscheinliches Szenario mit dem man sich jetzt vernünftig und in Ruhe auseinandersetzen kann.
Was spricht denn dagegen, jetzt Pläne auszuarbeiten, um für verschiedene Szenarien gewappnet zu sein? Das gäbe der Bevölkerung, den Veranstaltern und den Gastronomen die Möglichkeit, sich darauf einzustellen. Das Ergebnis dieser Auseinandersetzung kann ja sogar sein, dass in keinem Fall mehr Maßnahmen nötig sein werden.
Genauso wie ich mir bei der Verhängung von Maßnahmen Perspektiven zur Aufhebung selbiger wünsche, wünsche ich mir jetzt ein klein wenig Planbarkeit für den Fall stark steigender Inzidenzen. Es gibt keinen Grund, die Diskussion erst dann zu starten, wenn es soweit ist. Ganz im Gegenteil gibt eine frühe Auseinandersetzung allen betroffenen die Möglichkeit, sich auf mögliche kommende Verschärfungen einzustellen.
du befindest Dich in guter Gesellschaft, Laschet versteht das Prinzip auch nicht:
https://twitter.com/juefried/status/1407778550791483397
Wir haben bezueglich der Entwicklung der Zahlen eine Situation, die vergleichbar zum Januar ist (die Aelteren unter uns moegen sich noch daran erinnern). Die aktuell dominante Variante (alpha) wird von einer ansteckenderen Variante (Delta) verdraengt, dass das ueber laengere Zeit trotz bereits exponentiellen Wachstums einer Variante (Delta) immer noch nach einem Rueckgang der Zahlen aussieht, bzw. nicht nur aussieht sondern ein realer Rueckgang vorhanden ist, liegt daran, dass Massnahmen (noch existierende Massnahmen, Saisonalitaet, Verhalten der Menschen und Impfstatus) ausreichen eine Ausbreitungszahl deutlich unter 1 fuer alpha zu verursachen, was aber fuer Delta zu einer Ausbreitungszahl ueber 1 fuehrt.
Folgendes Zahlenbeispiel veranschaulicht das:
Praemisse: alpha halbiert sich in jedem Schritt, Delta verdoppelt sich
Alpha / Delta / gesamt
100 / 1 / 101
50 / 2 / 52 --> yeah, party ab 50 personen
25 / 4 / 29 --> bordelle auf
12 / 8 / 20 --> weg mit der maskenpflicht
6 / 16 / 22 --> hosenscheisser, wer massnahmen will
3 / 32 / 38 --> inzidenzen sind wertlos
1 / 64 / 65 --> das haette keiner wissen koennen, wir fangen an zu beraten, in 2 wochen haben wir ein ergebnis
0 / 128 / 128 --> wir koennten wieder ueber maskenpflicht nachdenken
0 / 256 / 256 --> usw.
das ist nur exemplarisch, aber das soll veranschaulichen, dass es im hintergrund exponentielles wachstum geben kann, obwohl die zahlen fallen.
Das ist das, was man zuerst verstehen muss, bevor man ueber massnahmen entscheidet, man kann sich auch dann fuer lockerungen oder partielle lockerungen entscheiden, nur muss man wissen, dass im hintergrund bereits die naechste variante waechst und man braucht einen plan dafuer.
es bestand einigkeit, dass der zusammenhang zwischen inzidenzen und hospitalisierung bzw todesfaellen abgeschwaechst ist, abgekoppelt ist das auf keinen fall. umso geringer der impfgrad in den vulnerablen bevoelkerungsgruppen, umso staerker ist die kopplung.
und sich gedanken um longcovid zu machen, wenn viele kinder bereits infiziert sind oder waren, ist halt auch wenig vorausschauend.
kannst du den zusammenhang nun etwas besser verstehen?
es gibt bereits wieder exponentielles wachstum, das wachstum von delta im hintergrund. werner hat den beitrag gestern abend erst wieder verlinkt.
wachstum, das nicht folgenlos bleiben wird, die folgen lassen sich aktuell noch nicht genau abschaetzen, da wir nicht genau wissen, wie schnell dieses wachstum vonstatten gehen wird.
https://twitter.com/juefried/status/1407778550791483397
Wir haben bezueglich der Entwicklung der Zahlen eine Situation, die vergleichbar zum Januar ist (die Aelteren unter uns moegen sich noch daran erinnern). Die aktuell dominante Variante (alpha) wird von einer ansteckenderen Variante (Delta) verdraengt, dass das ueber laengere Zeit trotz bereits exponentiellen Wachstums einer Variante (Delta) immer noch nach einem Rueckgang der Zahlen aussieht, bzw. nicht nur aussieht sondern ein realer Rueckgang vorhanden ist, liegt daran, dass Massnahmen (noch existierende Massnahmen, Saisonalitaet, Verhalten der Menschen und Impfstatus) ausreichen eine Ausbreitungszahl deutlich unter 1 fuer alpha zu verursachen, was aber fuer Delta zu einer Ausbreitungszahl ueber 1 fuehrt.
Folgendes Zahlenbeispiel veranschaulicht das:
Praemisse: alpha halbiert sich in jedem Schritt, Delta verdoppelt sich
Alpha / Delta / gesamt
100 / 1 / 101
50 / 2 / 52 --> yeah, party ab 50 personen
25 / 4 / 29 --> bordelle auf
12 / 8 / 20 --> weg mit der maskenpflicht
6 / 16 / 22 --> hosenscheisser, wer massnahmen will
3 / 32 / 38 --> inzidenzen sind wertlos
1 / 64 / 65 --> das haette keiner wissen koennen, wir fangen an zu beraten, in 2 wochen haben wir ein ergebnis
0 / 128 / 128 --> wir koennten wieder ueber maskenpflicht nachdenken
0 / 256 / 256 --> usw.
das ist nur exemplarisch, aber das soll veranschaulichen, dass es im hintergrund exponentielles wachstum geben kann, obwohl die zahlen fallen.
Das ist das, was man zuerst verstehen muss, bevor man ueber massnahmen entscheidet, man kann sich auch dann fuer lockerungen oder partielle lockerungen entscheiden, nur muss man wissen, dass im hintergrund bereits die naechste variante waechst und man braucht einen plan dafuer.
es bestand einigkeit, dass der zusammenhang zwischen inzidenzen und hospitalisierung bzw todesfaellen abgeschwaechst ist, abgekoppelt ist das auf keinen fall. umso geringer der impfgrad in den vulnerablen bevoelkerungsgruppen, umso staerker ist die kopplung.
und sich gedanken um longcovid zu machen, wenn viele kinder bereits infiziert sind oder waren, ist halt auch wenig vorausschauend.
kannst du den zusammenhang nun etwas besser verstehen?
es gibt bereits wieder exponentielles wachstum, das wachstum von delta im hintergrund. werner hat den beitrag gestern abend erst wieder verlinkt.
wachstum, das nicht folgenlos bleiben wird, die folgen lassen sich aktuell noch nicht genau abschaetzen, da wir nicht genau wissen, wie schnell dieses wachstum vonstatten gehen wird.
SGE_Werner schrieb:
... ...
Abgesehen davon hatten wir in der Nachspielzeit einen riesigen Konter. Danke noch mal an Herrn Sané.
Echt, da ist er dann einmal durch, nicht weil er sich durchgesetzt hätte, sondern weil die Ungarn die Deckung haben fallen lassen, und dann versucht er da so einen Außenristschnickes ...
Ich weiß nicht, was mit dem los ist, der war mal so ein guter aggressiver, immer ins Dribbling gehende Stürmer ... und jetzt, nur noch diese Tippkickpässe nach hinten ... nicht gut ...
philadlerist schrieb:SGE_Werner schrieb:
... ...
Abgesehen davon hatten wir in der Nachspielzeit einen riesigen Konter. Danke noch mal an Herrn Sané.
Echt, da ist er dann einmal durch, nicht weil er sich durchgesetzt hätte, sondern weil die Ungarn die Deckung haben fallen lassen, und dann versucht er da so einen Außenristschnickes ...
Ich weiß nicht, was mit dem los ist, der war mal so ein guter aggressiver, immer ins Dribbling gehende Stürmer ... und jetzt, nur noch diese Tippkickpässe nach hinten ... nicht gut ...
Ich fand den auch mal brutal stark, aber seit er, auch wegen seinen Verletzungen, seinen Stammplatz bei City verloren hat, spielt der wie Flasche leer. Auch bei den Bayern bisher ein Flop. Und das Geilste: 2018 lässt er ihn daheim, aber jetzt, wo er schlecht ist, darf er spielen. Was soll man da noch sagen...
Teile deine Beobachtung dem Grunde nach.
Bei Deutschland hat man das Gefühl, dass da eigentlich extrem gute Spieler auf dem Platz stehen, die aber meisten falsch eingesetzt und eingestellt werden.
Gegen England gibt es bestimmt wieder eine Lachnummer, da Jogi ja denkt, hah, die müssen ja mitspielen die Engländer, das liegt uns. Und man selbst denkt sich dann nur so. Hm ok, analysiert von euch eigentlich auch jemand mal den Gegner oder wie kommt man auf so einen Quatsch...
Mr No Plan halt. Aber ist ja bald vorbei.