>

Adlerdenis

11858

#
Was soll Hellmann machen?
Woher weißt du, dass die abgetaucht sind?
Schwachsinn!

Mehr fällt euch nicht ein?

Wann war das letzte öffentliche Statement von Hellmann. Nach seinem „wenn einer ging, kam ein besserer“? Wer kann das tobende Umfeld beruhigen? Bobic macht es nicht mehr und Hütter gießt weiter Öl ins Feuer und Hellmann hat nichts dazu zu sagen?
Was er machen soll? Zeigen, dass sich Eintracht Frankfurt nicht von einem illoyalen Trainer auf der Nase rumtanzen lässt.

Die Berater-Geier kreisen über Frankfurt. Ein ganz normaler Fall, praktisch das kleine Einmaleins jeder Headhunter Branche. Wo Unruhe herrscht finden sich wechselwillige.

Dass unwidersprochen die gesamte Reihe hinter Bobic zur Hertha geschrieben wird, deutet darauf hin, dass es stimmt. Wir fangen quasi wieder von vorne an. Bis alle neuen gefunden sind und sich eingearbeitet haben, dauert es Monate.

Macht ja nichts. Wir sind toll. Jeder der was anderes sagt ist ein Idiot.
Ihr müsst noch viel lernen. Macht es gut!
#
Du solltest erstmal noch was lernen, zum Beispiel, wie denn so die Aufgabenverteilung und Struktur bei der Eintracht ist, also z. B., ob es die Aufgabe von Axel Hellmann ist, sich regelmäßig zu sportlichen Themen zu äußern. Spoiler: Ist es nicht.
Und klar, die Berater kreisen jetzt wie die Geier, aber wenn Hellmann sich öffentlich äußert, dann geben sie Ruhe.
Macht schon alles sehr viel Sinn!
#
Exzellenter Beitrag, der alles abdeckt was ich denke und zwar genau so.

Ich würde noch hinzufügen, dass ich das Argument, dass es ja auch an der Mannschaft hänge, nicht gelten lasse. Darüber könnte ich mich noch stundenlang kaputtdiskutieren aber am Ende kann mir keiner erzählen, dass die Mannschaft ohne Trainer, insbesondere ein Trainer der jedem Spieler das Gefühl gibt, großartiges leisten zu können, spielen kann. Wozu gibts denn den Trainer überhaupt?
Die Kombination Sow-Younes-Kamada-Kostic-Silva+Jovic spielen einen Fussball, wie ich ihn noch nie gesehen habe bei der Eintracht. Und ja: Ich habe Yeboah, Bein, Okocha, Gaudino, etc. erlebt. Großartige Zeit aber diese Zungenschnalzmomente, die ich diese Saison hatte, gab es in der Häufigkeit in den ganzen 90er Jahren nicht.
Diese Jungs, die wir im Moment haben, sind Champions League-Niveau und stehen dort in der Tabelle, weil sie es sich verdammt nochmal verdient haben!
Und ein Trainer, der irgendwas anderes behauptet, hat die Eintracht nie geliebt und soll sich verp......
#
Vielen Dank an euch beide.
Leider haben wir den günstigen Zeitpunkt verpasst, ihm loszuwerden, und damit nochmal einen Impuls zu setzen. Jetzt wird die Saison halt gewohnt scheiße austrudeln. Machen wir uns nix vor: Wir werden uns mit diesem Trainer nicht mehr zu Top-Leistungen aufraffen können, und werden dementsprechend  auch keine 6 Punkte mehr holen.
#
mitsubishi schrieb:

Terzic betont doch ständig sein BVB Gen. Sobald Rose verkackt zieht der sofort seine AK und geht zurück.


Will den eigentlich auch nicht, weil der einfach noch nix gerissen hat und jetzt wegen paar Spielen noch lange nicht das Zeug dafür hat bei uns langfristig was zu machen. Farke wäre spannend. Der hat gezeigt was er drauf hat.
#
planscher08 schrieb:

mitsubishi schrieb:

Terzic betont doch ständig sein BVB Gen. Sobald Rose verkackt zieht der sofort seine AK und geht zurück.


Will den eigentlich auch nicht, weil der einfach noch nix gerissen hat und jetzt wegen paar Spielen noch lange nicht das Zeug dafür hat bei uns langfristig was zu machen. Farke wäre spannend. Der hat gezeigt was er drauf hat.

Farke ist für mich David Wagner 2.0.
Kein Mensch in Deutschland würde auf die Idee kommen, den Trainer von Norwich-City mit einem Abstiegsjahr Erstligaerfahrung zu holen, wenn er nicht zufällig Deutscher wäre.
#
Es ist Wahlkampf und ich fürchte es wird schlimm.
Neubauer haut einen raus und verschwindet. Kein tweet, keine Antwort auf Presseanfragen.

Anne Will will Vorwurf belegen, frage mich ob das ihr Job ist, Behauptungen ihrer Gäste zu belegen, äußerst sich am nächsten Tag per Twitter und verlinkt einen tweet von Union watch. Diesen tweet löscht sie später und entschuldigt sich.
Alles sehr seltsam.

Zurück zum Maaßen. Keine Ahnung ob er Antisemit ist, aber sicher bedient er mit seinen Themen den rechten Rand. Damit will er dort Stimmen sammeln.

Das Gleiche macht Sahra Wagenknecht. Sie bedient nationale Gefühle und Verständnis für Ausländerfeindlichkeit (siehe meinen verlinken Focusaufsatz)
Keine Ahnung, ob sie Rassistin ist, aber sicher bedient die mit ihren Themen den rechten Rand. Damit will sie dort Stimmen sammeln.

Beim Klimaschutz das selbe Spiel. Alle überschlagen sich mit Vorschlägen.
Stimmen sammeln.

Wenn es auf der linken Seite ein paar mehr potentielle Wähler gäbe, würde Lindner der Vergesellschaftung der Brauereien das Wort reden, um dort ein paar Stimmen für die FDP zu sammeln.
#
Dass Maaßen am rechten Rand fischt, ist ja unstrittig. Was heißt fischen, er gehört ja selbst dazu.
Ob er Antisemit ist, keine Ahnung, aber Fakt ist, dass er sich mit seinen "globalen Finanzeliten" etc. in einen Dunstkreis schwurbelt, in dem antisemitische Theorien absolut gängig sind. Nur den "Great Reset" würde ich da rausnehmen, das als antisemitischen Code zu interpretieren, halte ich tatsächlich für Unsinn.
Der Rest passt da vom Duktus her aber wie die Faust aufs Auge.

Den Vorwurf der jüdischen Gemeinde kann ich übrigens verstehen, exakt das, was sie ihr vorhalten, halte ich ihr ja auch vor, nämlich Antisemitismus als Wahlkampftaktik zu missbrauchen. Die sind halt schlauer als der typische Luisa-Fan, der sie jetzt dafür feiert, und erkennen naturgemäß sehr, sehr gut, was Sache ist, wenn einer mit dem Thema anfängt.
Fairerweise sollte man aber noch erwähnen, dass Neubauers Interpretation (falls sie da selbst drauf gekommen ist) von Maaßens Worten sich durchaus mit der Einschätzung aus jüdischen Kreisen hinsichtlich der Wortwahl deckt.
Unbegründet ist der Vorwurf also in der Tat nicht.
#
Adlerdenis schrieb:

Verständnis, wenn die Leute da Vorbehalte haben


Darum ging es in dem Artikel m.E. gar nicht so sehr, dass das in Abrede gestellt wird.

Adlerdenis schrieb:

Und wenn das Misstrauen erstmal da ist, helfen nüchterne wissenschaftliche Fakten allein auch nicht mehr.


Das mag leider stimmen.

Adlerdenis schrieb:

Und dann noch die unzulässige Unterstellung, es ginge der Regierung beim Impfen um die Wähler der Union


Dass es der Regierung nicht allzu sehr um die Menschen unter 50 geht, ist aber auch nicht von der Hand zu weisen. Jetzt kann man nur die Frage nach Huhn oder Ei stellen. Hat die Union so einen hohen Anteil an Wählern bei den Alten, weil die Union Politik für Alte macht oder macht die Union Politik für Alte, weil sie da das größte Potenzial sieht?

Adlerdenis schrieb:

wieder mal ein Versuch, alt und jung gegeneinander auszuspielen, dieser Artikel.


Naja, genau da kommt man bei dem Punkt an, worum es eigentlich in dem Artikel geht. Denn es gibt einige Alte, denen die Jüngeren völlig am Ar... vorbeigehen, wenn sie beim Arzt darauf beharren, dass sie bitte schön Biontech zu bekommen haben und es ihnen völlig egal sei, dass die ebenfalls da liegende AZ-Impfdosis doch gefälligst einem Jüngeren zu geben ist oder halt liegen bleibt und verrottet, obwohl die eine viel höhere Wahrscheinlichkeit haben an einer Thrombose zu sterben.

Seit 14 Monaten müssen Jüngere durchweg zurückstecken. Und zwar vorwiegend, um Ältere zu schützen. Sie selbst sind zumindest verhältnismäßig weniger gefährdet (ja, Long Covid und paar Todesfälle, aber im Vergleich zu Personen ü60 eben...). Die ganzen sozialen Kontakte in einer ganz wichtigen Findungsphase des Lebens fallen flach, eigentlich die schönste Zeit des Lebens, von denen jetzt schon praktisch 14 Monate mehr oder weniger geraubt wurden. Und bei den Kindern will ich gar nicht erst anfangen. Und aktuell müssen viele Jüngere eben aus verständlichen Gründen auch beim Impfstoff zurückstecken. In genau dieser Situation, mit alledem, was sich da aufgestaut hat, gibt es dann einige Ältere (sicherlich nicht die Mehrheit), die jetzt noch darauf pochen wollen, welchen Impfstoff sie gerne hätten.
Das anzusprechen ist dann "alt und jung gegeneinander ausspielen"? Kannst ja mal die Kommentare unter dem Spiegel-Artikel Dir anschauen, da schreiben viele Ältere, die ganz bewusst betonen, wie sehr sie sich für ihre Altersgenossen fremdschämen und dass sie solch eine Haltung auch schon erlebt haben. Auch Arzthelferinnen und Ärzte schreiben genau das. Immer, wenn man Ältere mal kritisiert, dann ist es ein "Gegeneinander ausspielen". Umgekehrt lese ich das sehr selten.

Nein, ich finde es nicht in Ordnung, wenn jemand auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist und gleichzeitig verlangt, dass andere das nicht tun sollen oder dürfen. So funktioniert eine Gesellschaft nicht. Jedenfalls nicht gut. Gott sei Dank sind die meisten Ärzte wohl konsequent und schmeißen solche Quengler raus. Sollen sich hinten anstellen.
#
Ich antworte jetzt mal auf Misanthrop und dich in einem Aufwasch: Mir hat an diesem Artikel vor allem gestunken, wie die Leute da dargestellt werden, also quasi wie eine egoistische Horde alter Säcke, die den armen jungen Leuten den Impfstoff weggeiern. Dass diese Leute vielleicht einfach Angst haben, weil man ihnen über ein Jahr erzählt hat, wie gefährdet sie sind, und deshalb dringend geimpft werden wollen, und wegen dem ganzen Heckmeck rund um AZ verunsichert sind, wird hingegen in der Betrachtung überhaupt nicht berücksichtigt.
Ihr habt natürlich vollkommen Recht, dass das nicht ok ist, aber das gleich unter Strafe stellen zu wollen, wie der Autor dieses Artikels...man muss es auch nicht übertreiben.
Und das "gegeneinander ausspielen" bezog sich darauf, dass darauf herumgeritten wird, dass die Jungen sich ja für die Alten eingeschränkt hätten etc...wieso muss man dieses Fass jetzt wegen einzelner Impfvordrängler überhaupt aufmachen?
#
Adlerdenis schrieb:

[...] und den antisemitischen Hashtag, der innerhalb der Szene für ein "judenfreies Jerusalem" steht [...]


Also, falls das hier andere nicht so mitschneiden - nur zur Info, wie dieser Hashtag lautet, Adlerdenis hat das sicher nur vergessen: #SaveSheikhJarrah. Dabei geht es wohl um eine angekündigte Zwangsräumung palästinensischer Familien aus einem Viertel in Ost-Jerusalem nach einer Klage vormaliger Besitzer.

Zu dem Vorgang selbst kann ich mir kein profundes Urteil bilden. Allein die Nutzung dieses Hashtags allerdings "Antisemitismus" zu nennen, halte ich für recht weit hergeholt und es ist relativ witzig, dass das von jemandem kommt, der hier anderen vorschnelle Antisemitismus-Vorwürfe ankreidet.
#
Uff, also dazu nur Folgendes: Wer möchte, kann sich ja gerne mal damit befassen, von wem das so genutzt wird, was es an dieser Stelle so für Codes etc. gibt, wer diese Person ist, die da geteilt wurde etc. Da gibts halt keine Analyse vom Volksverpetzer.
Und: Der letzte Satz ist völliger Unsinn, kein Wort hab ich zu vorschnellen Antisemitismus-Vorwürfen gesagt. Luisa Neubauer hat Laschet ja keinen Antisemitismus vorgeworfen, und der Antisemitismus-Verdacht hinsichtlich der Posts von HGM ist bei seiner Wortwahl durchaus begründet.
#
Adlerdenis schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Du hast dich da etwas verrannt. Sie wirft Laschet ja nicht die Inhalte Maaßens vor, sondern das Decken der Person, die für diese Inhalte verantwortlich ist.

Und ich sehe halt nicht, dass Laschet Maaßen "decken" würde. So lange Maaßen nicht straffällig wird und man ihm den Antisemitismus nicht schlüssig nachweisen kann, hat Laschet doch überhaupt keine Möglichkeit, ihn als Kandidaten abzusetzen.
Aber lassen wir das.

Dieses "wehret den Anfängen", das habt ihr Konservativen noch nie verstanden.
Aber damit ich dich nicht missverstehe:
Eine Partei, die Maaßen für die Bundestagswahl aufstellt zu wählen ist für dich unproblemstisch, weil der Herr Maaßen für seine rechten Entgleisungen noch nicht strafrechtlich belangt wurde?
#
FrankenAdler schrieb:

Adlerdenis schrieb:

WuerzburgerAdler schrieb:

Du hast dich da etwas verrannt. Sie wirft Laschet ja nicht die Inhalte Maaßens vor, sondern das Decken der Person, die für diese Inhalte verantwortlich ist.

Und ich sehe halt nicht, dass Laschet Maaßen "decken" würde. So lange Maaßen nicht straffällig wird und man ihm den Antisemitismus nicht schlüssig nachweisen kann, hat Laschet doch überhaupt keine Möglichkeit, ihn als Kandidaten abzusetzen.
Aber lassen wir das.

Dieses "wehret den Anfängen", das habt ihr Konservativen noch nie verstanden.
Aber damit ich dich nicht missverstehe:
Eine Partei, die Maaßen für die Bundestagswahl aufstellt zu wählen ist für dich unproblemstisch, weil der Herr Maaßen für seine rechten Entgleisungen noch nicht strafrechtlich belangt wurde?

Ach bitte. Wollen wir über "Wehret den Anfängen" reden? Luisas geistige Führerin Greta Thunberg hat sich wohl dazu bemüßigt gefühlt, sich der antisemitischen BDS-Bewegung anzunähern, in dem sie via Socialmedia Propaganda und den antisemitischen Hashtag, der innerhalb der Szene für ein "judenfreies Jerusalem" steht, einer bekannten kanadischen Israel-Hasserin geteilt hat. Empathie für die israelischen Opfer der Raketenangriffe hat sie hingegen vermissen lassen. Hast du irgendwas davon gehört, dass Luisa Neubauer sich da beschwert hat?  Nein?
"Wehret den Anfängen" holt "ihr Linken" doch auch immer nur dann raus, wenn es euch gerade in den politischen Kram passt, also verschon mich damit.

Und zu deiner Frage: Du weißt schon, wie das so funktioniert, oder? Also dass nicht "die Partei" oder deren Kanzlerkandidat Maaßen aufgestellt haben, sondern ein paar Heinis in Thüringen, und dass Laschet ihn nicht einfach so absetzen kann?
#
Bankdruecker schrieb:

Nach Aussage von C. Michel auf Twitter hat übrigens Glasner wohl in Gesprächen nicht so überzeugt und das Ding wäre abgekühlt.
Ich denke Krösche bringt hier nochmals neue Vorschläge ein und es kommt jemand aus dem Ausland.


Die FR schreibt ähnliches. Glasner wäre zu blass und hätte nicht nur Schmadtke sondern auch Teile der Mannschaft gegen sich aufgebracht.
Meint zumindest Durstewitz....
#
Ingo und Thomas schwurbeln sich da derzeit aber auch mal wieder ordentlich einen zusammen. Laut der FR ist ja auch Krösche auf der Prioritätenliste abgerutscht, und nur ein paar Tage später war er dann da. Und die Begründung liest sich für mich auch eher spekulativ. Das ist ja das, was sie schon letzte Woche geschrieben haben. Ich bezweifle stark, dass das als Grund "verbrieft" ist, um es mal mit einem ihrer Lieblingswörter zu sagen.
Dem Christopher Michel vertrau ich hingegen, der erzählt keine Scheiße.
#
Ja, ak, macht deutlich mehr Spaß so.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/lasst-den-jungen-ein-bisschen-biontech-uebrig-a-bab9b469-4521-4e55-b908-e31859b02035

Mal zwischendurch was Kritisches, ein Bericht über einen Teil der Ü60, der auf Biontech oder Moderna besteht, so dass AZ zwangsweise aufläuft und U60 geimpft werden muss statt umgekehrt.

Das ist dann der Egoismus von Teilen einer Generation, die immer nur ich, ich, ich gelehrt bekommen hat...
#
SGE_Werner schrieb:

Ja, ak, macht deutlich mehr Spaß so.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/lasst-den-jungen-ein-bisschen-biontech-uebrig-a-bab9b469-4521-4e55-b908-e31859b02035

Mal zwischendurch was Kritisches, ein Bericht über einen Teil der Ü60, der auf Biontech oder Moderna besteht, so dass AZ zwangsweise aufläuft und U60 geimpft werden muss statt umgekehrt.

Das ist dann der Egoismus von Teilen einer Generation, die immer nur ich, ich, ich gelehrt bekommen hat...

Den Artikel habe ich auch gelesen und finde ihn ehrlich gesagt ziemlich beschissen.
Ich habe nach der großen Verunsicherung mit AZ (erst nur junge, dann nur alte, erst keine angeblich keine nennenswerten Nebenwirkungen, dann Impfungen ausgesetzt, dann doch wieder, in kanada jetzt gar keine Bestellungen mehr) schon Verständnis, wenn die Leute da Vorbehalte haben. Und wenn das Misstrauen erstmal da ist, helfen nüchterne wissenschaftliche Fakten allein auch nicht mehr.
Und dann noch die unzulässige Unterstellung, es ginge der Regierung beim Impfen um die Wähler der Union...wieder mal ein Versuch, alt und jung gegeneinander auszuspielen, dieser Artikel.
#
Also ich hab als Kontaktperson meiner Oma am Donnerstag meinen Impftermin, und das selbstverständlich mit dem guten Stöffchen, man gönnt sich ja sonst nix. Ich werde diese Impfneid-Debatte also entspannt aus der Vogelperspektive verfolgen.
#
Deine Argumentation würde passen, wenn Hütter nach seinem Abgang plötzlich ein anderer Mensch und Trainer wäre. Ist er das? Trainiert er jetzt anders? Spricht er anders mit der Mannschaft? Weißt du da Näheres?

Dass Hütters Abgang Spuren hinterlassen hat ist unbestritten. Aber warum wollte sich ein Profi von so etwas nicht freimachen können? Es gibt genügend Beispiele von Mannschaften, die sogar Titel geholt haben, obwohl der teilweise überraschende Abgang des Trainers verkündet worden war. Wo sind denn da deine "psychologischen Gesetze", die ja für alle Mannschaften gelten sollen?

Auch das mit den "Möglichkeiten" sehe ich vollkommen anders. Ja, es stimmt, wir konnten in dieser Saison (auch dank Hütters Arbeit) den Rückstand zu den Spitzenclubs verringern. Und ja, wir haben sie (fast) alle geschlagen. In Spielen, in denen wir an unsere Leistungsgrenze kamen.
Verloren oder Unentschieden aber haben wir gespielt, wenn das nicht geklappt hat mit der Leistungsgrenze. Was auch ziemlich schwer ist über eine Saison hinweg, deshalb an dieser Stelle kein Vorwurf. Gegen Mainz, Köln etc. muss ein CL-Kandidat aber auch gewinnen, wenn er diese Leistungsgrenze nicht erreicht. Und das ist bei uns halt nicht so.

Ich möchte hier nicht behaupten, dass meine Sichtweise die richtige ist. Ich möchte aber gerne deiner Sichtweise, die sich hier klar mit der Mehrheit der Usermeinungen deckt, eine weitere hinzufügen. Um ganz einfach zu zeigen, dass die Schuldsuche so einfach nicht ist, dass im Prinzip nie jemand alleine schuld ist und es - vor allem im Fußball - immer mehre verschiedene Möglichkeiten gibt.

Ob Younes, die angebliche Lüge, die vorzeitige Verkündung des Wechsels, die Spiele gegen Gladbach und Leverkusen - es gibt immer auch andere Sichtweisen. Die gibt es - ob es einem gefällt oder nicht - sogar zu Osram.
#
WuerzburgerAdler schrieb:

Auch das mit den "Möglichkeiten" sehe ich vollkommen anders. Ja, es stimmt, wir konnten in dieser Saison (auch dank Hütters Arbeit) den Rückstand zu den Spitzenclubs verringern. Und ja, wir haben sie (fast) alle geschlagen. In Spielen, in denen wir an unsere Leistungsgrenze kamen.
Verloren oder Unentschieden aber haben wir gespielt, wenn das nicht geklappt hat mit der Leistungsgrenze. Was auch ziemlich schwer ist über eine Saison hinweg, deshalb an dieser Stelle kein Vorwurf. Gegen Mainz, Köln etc. muss ein CL-Kandidat aber auch gewinnen, wenn er diese Leistungsgrenze nicht erreicht. Und das ist bei uns halt nicht so.

Also nach dieser Logik gibt es in der Bundesliga gar keine CL-Kandidaten. Die Bayern haben gegen Mainz verloren, und gegen wen Dortmund diese Saison so alles Punkte liegen lassen hat, darüber müssen wir wohl nicht sprechen.
#
Fireye schrieb:

DelmeSGE schrieb:

Interessante Meinungen bei der Hessenschau.

Auf der einen Seite ist es sicherlich Aktionismus,vll auch Populismus Hütter freizustellen.
Und es stellt sich die Frage ,ob ein Verein,der vor der Saison  nicht mit Platz 5 gerechnet hat,Schwergewichte mit anderen Budgets hinter sich lässt,in dieser Lage solch eine Überlegung überhaupt anstellen darf/sollte.

Der Artikel ist genau das was du schreibst "Aktionismus und Populismus" gespickt mit Spekulationen.

Das was Peter Heß in der FAZ schreibt ist jedoch das was man sich unter gutem Journalismus vorstellt.
Eine sachliche Beschreibung der aktuellen Situation ohne Emotionen.

Sollte man Platz 5 erreichen wäre das die beste Platzierung seit fast 30 Jahren.

Und ja ist wäre sogar noch mehr möglich gewesen, bzw. ist es ja immer noch, aber doch nur,
weil EF eine Siegessserie gelang in der alles gepasst hat, die man aber nicht für das reale Leistungsvermögen von EF in dieser Saison zu Grunde legen kann.


Ich habe mir die Meinung gerade mal durchgelesen und teile sie in fast keinem Punkt.

Den Punkt den ich teile ist der, dass es nun wahrscheinlich keinen Sinn mehr macht, einen Trainer zu wechseln. Hier vertraue ich, dass die Hellmanns und Mangas näher dran sind und aus der Mannschaft die entsprechenden Signale erhalten, dass ein Trainerwechselkeinen Sinn mehr macht. Das war es aber auch schon.

Dann zu dem, was ich nicht teile:

Hess begeht direkt wieder den Denkfehler, dass es nun ja an den Profis liefen müsste und man ja nun 3 Wochen Zeit gehabt hätte, um sich an den Abgang zu gewöhnen. Damit sagt er im Grunde aus, dass es von außen keine echten Störfaktoren geben könne und man im Grunde keine Trainer brauche, um wieder an seine Leistungsgrenzen zu kommen. Und letzteres hätten wir selbstverständlich gebraucht, um den CL Platz verteidigen zu können. Wir sind aber eben im Moment sehr weit weg von dieser Grenze, weil das Gefüge Mannschaft/Trainer heftigen Schaden genommen hat. Jeder Spieler, der gefragt wurde, hat sich nichtmal Mühe gegeben, seine Enttäuschung zu verbergen. Aber gut, sind Profis, darf nichts ausmachen. Denn Frage ich mich aber, wozu dann ein Trainer, wenn das im Grunde keine Rolle spielen darf, wer an der Seitenlinie steht. Warum musste bei den Bayern Kovac gehen, warum Ancelotti? Wieso bei Dortmund Favre? Sind doch alles Profis, die standen doch auf dem Platz, nicht etwas Kovac, Ancelotti oder Favre. Wieso also konnten die Profis nicht mehr mit den genannten Trainern an ihre Leistungsgrenzen kommen? Hier gibt's irgendwie ein Logikproblem. Bei uns haben die Profis also den falschen Job ausgesucht, wenn der Trainer tatsächlich Einfluss auf ihr Leistungsvermögen hat, bei allen anderen Vereinen aber nicht? Wohlgemerkt, ich rede davon, dass man es schafft, wieder an seine Leistungsgrenzen zu kommen. Dazu muss, auch bei jedem anderen Verein, alles stimmen.

Und dann der Punkt, dass wir angeblich nur da oben gestanden hätten, weil andere unter ihren Möglichkeiten geblieben wären. UA Leverkusen. Genau das Leverkusen, das sich durch genau eine Niederlage gegen die Bayern komplett aus dem Konzept hat bringen lassen? Ehrlich? Haben die Spieler dort nicht noch viel eher den falschen Beruf ergriffen?

Und warum spielen wir eigentlich über unserem Verhältnissen, wenn wir an unsere Leistungsgrenzen gehen, andere, wie zB Bayer in der Hinrunde, aber nicht? Einfach nur, weil wir Eintracht Frankfurt sind und da nicht hingehören? Wegen dem Label "Eintracht", wegen dem Anfangsbuchstaben "E", oder wegen dem Wetter in Frankfurt? Und warum spielt Bayer im Moment wieder unter seinen Verhältnissen, wir aber, wenn wir nicht mehr an unsere Leistungsgrenzen kommen, spielen auf einmal "leistungsgerecht"? Wieder wegen der oben angeführten Begründung.

Nein, wir waren bis zur Wechselverkündung ein sehr gut funktionierendes Gebilde und gehörten auf die diesem Niveau aufgrund unserer spielerischen Klasse in Kombination mit Leidenschaft und Willen zur Ligaspitze. Ganz einfach. Wir sind aber im Moment nicht mehr in der Lage, in die Nähe unserer Leistungsgrenzen zu gelangen, aber gewiss nicht deshalb, weil unsere Spieler die falsche Berufswahl getroffen haben. Sondern weil für ins die gleichen psychologischen Gesetze gelten wie für jede andere Mannschaft da draußen auch.
#
Schönesge schrieb:

Fireye schrieb:

DelmeSGE schrieb:

Interessante Meinungen bei der Hessenschau.

Auf der einen Seite ist es sicherlich Aktionismus,vll auch Populismus Hütter freizustellen.
Und es stellt sich die Frage ,ob ein Verein,der vor der Saison  nicht mit Platz 5 gerechnet hat,Schwergewichte mit anderen Budgets hinter sich lässt,in dieser Lage solch eine Überlegung überhaupt anstellen darf/sollte.

Der Artikel ist genau das was du schreibst "Aktionismus und Populismus" gespickt mit Spekulationen.

Das was Peter Heß in der FAZ schreibt ist jedoch das was man sich unter gutem Journalismus vorstellt.
Eine sachliche Beschreibung der aktuellen Situation ohne Emotionen.

Sollte man Platz 5 erreichen wäre das die beste Platzierung seit fast 30 Jahren.

Und ja ist wäre sogar noch mehr möglich gewesen, bzw. ist es ja immer noch, aber doch nur,
weil EF eine Siegessserie gelang in der alles gepasst hat, die man aber nicht für das reale Leistungsvermögen von EF in dieser Saison zu Grunde legen kann.


Ich habe mir die Meinung gerade mal durchgelesen und teile sie in fast keinem Punkt.

Den Punkt den ich teile ist der, dass es nun wahrscheinlich keinen Sinn mehr macht, einen Trainer zu wechseln. Hier vertraue ich, dass die Hellmanns und Mangas näher dran sind und aus der Mannschaft die entsprechenden Signale erhalten, dass ein Trainerwechselkeinen Sinn mehr macht. Das war es aber auch schon.

Dann zu dem, was ich nicht teile:

Hess begeht direkt wieder den Denkfehler, dass es nun ja an den Profis liefen müsste und man ja nun 3 Wochen Zeit gehabt hätte, um sich an den Abgang zu gewöhnen. Damit sagt er im Grunde aus, dass es von außen keine echten Störfaktoren geben könne und man im Grunde keine Trainer brauche, um wieder an seine Leistungsgrenzen zu kommen. Und letzteres hätten wir selbstverständlich gebraucht, um den CL Platz verteidigen zu können. Wir sind aber eben im Moment sehr weit weg von dieser Grenze, weil das Gefüge Mannschaft/Trainer heftigen Schaden genommen hat. Jeder Spieler, der gefragt wurde, hat sich nichtmal Mühe gegeben, seine Enttäuschung zu verbergen. Aber gut, sind Profis, darf nichts ausmachen. Denn Frage ich mich aber, wozu dann ein Trainer, wenn das im Grunde keine Rolle spielen darf, wer an der Seitenlinie steht. Warum musste bei den Bayern Kovac gehen, warum Ancelotti? Wieso bei Dortmund Favre? Sind doch alles Profis, die standen doch auf dem Platz, nicht etwas Kovac, Ancelotti oder Favre. Wieso also konnten die Profis nicht mehr mit den genannten Trainern an ihre Leistungsgrenzen kommen? Hier gibt's irgendwie ein Logikproblem. Bei uns haben die Profis also den falschen Job ausgesucht, wenn der Trainer tatsächlich Einfluss auf ihr Leistungsvermögen hat, bei allen anderen Vereinen aber nicht? Wohlgemerkt, ich rede davon, dass man es schafft, wieder an seine Leistungsgrenzen zu kommen. Dazu muss, auch bei jedem anderen Verein, alles stimmen.

Und dann der Punkt, dass wir angeblich nur da oben gestanden hätten, weil andere unter ihren Möglichkeiten geblieben wären. UA Leverkusen. Genau das Leverkusen, das sich durch genau eine Niederlage gegen die Bayern komplett aus dem Konzept hat bringen lassen? Ehrlich? Haben die Spieler dort nicht noch viel eher den falschen Beruf ergriffen?

Und warum spielen wir eigentlich über unserem Verhältnissen, wenn wir an unsere Leistungsgrenzen gehen, andere, wie zB Bayer in der Hinrunde, aber nicht? Einfach nur, weil wir Eintracht Frankfurt sind und da nicht hingehören? Wegen dem Label "Eintracht", wegen dem Anfangsbuchstaben "E", oder wegen dem Wetter in Frankfurt? Und warum spielt Bayer im Moment wieder unter seinen Verhältnissen, wir aber, wenn wir nicht mehr an unsere Leistungsgrenzen kommen, spielen auf einmal "leistungsgerecht"? Wieder wegen der oben angeführten Begründung.

Nein, wir waren bis zur Wechselverkündung ein sehr gut funktionierendes Gebilde und gehörten auf die diesem Niveau aufgrund unserer spielerischen Klasse in Kombination mit Leidenschaft und Willen zur Ligaspitze. Ganz einfach. Wir sind aber im Moment nicht mehr in der Lage, in die Nähe unserer Leistungsgrenzen zu gelangen, aber gewiss nicht deshalb, weil unsere Spieler die falsche Berufswahl getroffen haben. Sondern weil für ins die gleichen psychologischen Gesetze gelten wie für jede andere Mannschaft da draußen auch.

Dem kann ich voll und ganz zustimmen.
Es ist auch schon eine geile Logik: Wenn es gegen den Trainer geht, ist das "Aktionismus und Populismus", wenn einer der Mannschaft die Schuld gibt, dann ist das "guter, sachlicher Journalismus". Kann ich absolut nicht zustimmen.
#
Lattenknaller__ schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Ich fand den Uth ja bei Hoffenheim und Köln schon brutal stark, gerade beim FC war der in den Spielen gegen uns gefühlt Stürmer, Spielmacher und Verteidiger ins Personalunion

uth hatte zwischenzeitlich den fc im alleingang 1-2 klassen besser gemacht und dafür gesorgt, dass die nicht schon letzte saison abgestiegen sind. das war schon recht beeindruckend, obwohl er hinten raus auch abgebaut hat und 2 elfer in folge verballert hatte etc.

Adlerdenis schrieb:

Wenn Krösche, Manga und der neue Trainer voll von ihm überzeugt sind, und er wirklich so günstig zu haben ist, hätte ich grundsätzlich nix dagegen. Da er ja ebenso Stürmer, wie 10er, wie Rechtsaußen spielen kann, könnte das schon eine sinnvolle Ergänzung sein.

guter punkt, neben den von mir genannten "transferereignissen" könnte auch schlicht der punkt relevant werden, dass er mehrere positionen adäquat bekleiden kann und deshalb für den neuen trainer interessant sein könnte...


Bei Uth bin ich zwiegespalten. Im jetzigen Kader wäre er vermutlich nur ein guter Ergänzungsspieler. Er würde uns nicht entscheidend voranbringen.
Ich bin generell der Meinung das wir bereits einen starken Kader beisammen haben und grundsätzlich überhaupt keinen Druck haben was machen zu müssen. Ein ganzer Haufen an Leihspielern kommt zurück, dazu die feststehenden Neuzugänge Lenz, Akman, evtl. Fabio Blanco. Das wird für den neuen Trainer ein lustiges Casting in der Vorbereitung.
Erst wenn einer der absoluten Leistungsträger gehen sollte(z.b. Kostic, Silva etc) müssen wir reagieren. Und dann werden wir sicherlich nicht bei einem Absteiger oder Zweitligisten nach Ersatz schauen...einzige Ausnahme wäre für mich Rashica. Aber wirklich die einzige.
#
Diegito schrieb:

Lattenknaller__ schrieb:

Adlerdenis schrieb:

Ich fand den Uth ja bei Hoffenheim und Köln schon brutal stark, gerade beim FC war der in den Spielen gegen uns gefühlt Stürmer, Spielmacher und Verteidiger ins Personalunion

uth hatte zwischenzeitlich den fc im alleingang 1-2 klassen besser gemacht und dafür gesorgt, dass die nicht schon letzte saison abgestiegen sind. das war schon recht beeindruckend, obwohl er hinten raus auch abgebaut hat und 2 elfer in folge verballert hatte etc.

Adlerdenis schrieb:

Wenn Krösche, Manga und der neue Trainer voll von ihm überzeugt sind, und er wirklich so günstig zu haben ist, hätte ich grundsätzlich nix dagegen. Da er ja ebenso Stürmer, wie 10er, wie Rechtsaußen spielen kann, könnte das schon eine sinnvolle Ergänzung sein.

guter punkt, neben den von mir genannten "transferereignissen" könnte auch schlicht der punkt relevant werden, dass er mehrere positionen adäquat bekleiden kann und deshalb für den neuen trainer interessant sein könnte...


Bei Uth bin ich zwiegespalten. Im jetzigen Kader wäre er vermutlich nur ein guter Ergänzungsspieler. Er würde uns nicht entscheidend voranbringen.
Ich bin generell der Meinung das wir bereits einen starken Kader beisammen haben und grundsätzlich überhaupt keinen Druck haben was machen zu müssen. Ein ganzer Haufen an Leihspielern kommt zurück, dazu die feststehenden Neuzugänge Lenz, Akman, evtl. Fabio Blanco. Das wird für den neuen Trainer ein lustiges Casting in der Vorbereitung.
Erst wenn einer der absoluten Leistungsträger gehen sollte(z.b. Kostic, Silva etc) müssen wir reagieren. Und dann werden wir sicherlich nicht bei einem Absteiger oder Zweitligisten nach Ersatz schauen...einzige Ausnahme wäre für mich Rashica. Aber wirklich die einzige.

Du darfst halt nicht vergessen, dass wir nächste Saison mit dem internationalen Geschäft einen breiteren Kader brauchen. Für Gonzo seh ich hier keine Perspektive mehr, Akman und ggf Blanco sind junge Talente, die wahrscheinlich erstmal Zeit brauchen werden...da hätte ich gegen einen erfahrenen Bundesligaspieler in der Offensive als günstige Ergänzung nix einzuwenden.
#
Anfänger schrieb:

dann muss man zurückblickend schon feststellen, dass Hütter ein starkes Ego besitzt
Wenn ich mir die letzen "Soft-Skill-Seminare" im Beruf in Erinnerung rufe, dann ist genau das, nämlich ein starkes Ego zu besitzen, eine Eigenschaft, die eine Führungsperson auch braucht. Man muss sozusagen Alpha-Tier sein, um in einer solchen Position zu bestehen. Wenn ich mir viele Manager und im Fußball Trainer, Vorstände etc. anschaue, dann sieht man genug Beispiele.
#
SamuelMumm schrieb:

Anfänger schrieb:

dann muss man zurückblickend schon feststellen, dass Hütter ein starkes Ego besitzt
Wenn ich mir die letzen "Soft-Skill-Seminare" im Beruf in Erinnerung rufe, dann ist genau das, nämlich ein starkes Ego zu besitzen, eine Eigenschaft, die eine Führungsperson auch braucht. Man muss sozusagen Alpha-Tier sein, um in einer solchen Position zu bestehen. Wenn ich mir viele Manager und im Fußball Trainer, Vorstände etc. anschaue, dann sieht man genug Beispiele.

Auf Management-Seminaren wird allerdings auch viel Scheiße erzählt.
#
Du hast dich da etwas verrannt. Sie wirft Laschet ja nicht die Inhalte Maaßens vor, sondern das Decken der Person, die für diese Inhalte verantwortlich ist.
#
WuerzburgerAdler schrieb:

Du hast dich da etwas verrannt. Sie wirft Laschet ja nicht die Inhalte Maaßens vor, sondern das Decken der Person, die für diese Inhalte verantwortlich ist.

Und ich sehe halt nicht, dass Laschet Maaßen "decken" würde. So lange Maaßen nicht straffällig wird und man ihm den Antisemitismus nicht schlüssig nachweisen kann, hat Laschet doch überhaupt keine Möglichkeit, ihn als Kandidaten abzusetzen.
Aber lassen wir das.
#
Da sprichst du glaube ich einen wunden Punkt an. Ich sehe in unserer Mannschaft keine  wirklichen Führungspersönlichkeiten. Trapp und Hinti sind sensible, empathische Menschen. Ich bin sehr froh, dass sie bei uns spielen. Ich bezweifle,  dass  sie in dieser Situation in der Lage wären, sich für den eigenen Erfolg notfalls gegen den Trainer zu stellen und das Team mitzureissen.
2cvrs schrieb:

Symbolisch für die Zerrüttung des Binnenklimas war gestern für mich die Szene, als Hinti ("Wenn Hütter etwas sagt, frage ich nicht, sondern mache es") sich in der 2. Trinkpause nicht angehört hat, was Hütter dem Team versucht hat zu vermitteln, sondern sich zum Privataustausch mit Kevin auf einen Ball gesetzt und gewartet hat, bis wieder angepfiffen wurde.

Bei allem Respekt: aber das ist vollkommen normal und hat überhaupt nichts mit dem Binnenklima zu tun.
Andersrum wird ein Schuh draus: sollte an dem Binnenklima tatsächlich irgendetwas nicht stimmen, wäre es die erste Pflicht von Führungsspielern wie Trapp oder Hinti, Einfluss zu nehmen und sich nicht auf ein Bällchen zu verdrücken.
#
2cvrs schrieb:

Da sprichst du glaube ich einen wunden Punkt an. Ich sehe in unserer Mannschaft keine  wirklichen Führungspersönlichkeiten. Trapp und Hinti sind sensible, empathische Menschen. Ich bin sehr froh, dass sie bei uns spielen. Ich bezweifle,  dass  sie in dieser Situation in der Lage wären, sich für den eigenen Erfolg notfalls gegen den Trainer zu stellen und das Team mitzureissen.
2cvrs schrieb:

Symbolisch für die Zerrüttung des Binnenklimas war gestern für mich die Szene, als Hinti ("Wenn Hütter etwas sagt, frage ich nicht, sondern mache es") sich in der 2. Trinkpause nicht angehört hat, was Hütter dem Team versucht hat zu vermitteln, sondern sich zum Privataustausch mit Kevin auf einen Ball gesetzt und gewartet hat, bis wieder angepfiffen wurde.

Bei allem Respekt: aber das ist vollkommen normal und hat überhaupt nichts mit dem Binnenklima zu tun.
Andersrum wird ein Schuh draus: sollte an dem Binnenklima tatsächlich irgendetwas nicht stimmen, wäre es die erste Pflicht von Führungsspielern wie Trapp oder Hinti, Einfluss zu nehmen und sich nicht auf ein Bällchen zu verdrücken.

Du hast noch vergessen, dass wir jetzt einen Typen wie Boateng bräuchten. 🙄
#
Ich hoffe sehr, dass Krösche diesen riesigen Aufgaben gewachsen ist.
Bobic und Hütter hinterlassen verbrannte Erde.
Wir brauchen ein komplett neues Trainerteam, die Spieler sind frustriert und brauchen auch noch ein Team um den Sportvorstand.
Hellmann und der AR sind keine Hilfe. Befinden sich in Schockstarre und sind abgetaucht.
Gerade bei Hellmann zeigt sich, dass er immer präsent war, als es gut lief. Jetzt offensichtlich überfordert und hilflos.
Ich will im Moment keine politischen Reden von Fischer hören, sondern klare Ansagen von Hellmann, Sprecher des Vorstands.
Ich habe immer gesagt, dies ist die wichtigste Saison in der Geschichte von Eintracht Frankfurt. Mittelmaß it is! Abzulesen nicht am Tabellenplatz, sondern an der Art und Weise des Umgangs mit der Situation.
Krösche muss als Neuling sofort überragende Arbeit abliefern. Viel Erfolg!
#
Sachs_2 schrieb:

Ich hoffe sehr, dass Krösche diesen riesigen Aufgaben gewachsen ist.
Bobic und Hütter hinterlassen verbrannte Erde.
Wir brauchen ein komplett neues Trainerteam, die Spieler sind frustriert und brauchen auch noch ein Team um den Sportvorstand.
Hellmann und der AR sind keine Hilfe. Befinden sich in Schockstarre und sind abgetaucht.
Gerade bei Hellmann zeigt sich, dass er immer präsent war, als es gut lief. Jetzt offensichtlich überfordert und hilflos.
Ich will im Moment keine politischen Reden von Fischer hören, sondern klare Ansagen von Hellmann, Sprecher des Vorstands.
Ich habe immer gesagt, dies ist die wichtigste Saison in der Geschichte von Eintracht Frankfurt. Mittelmaß it is! Abzulesen nicht am Tabellenplatz, sondern an der Art und Weise des Umgangs mit der Situation.
Krösche muss als Neuling sofort überragende Arbeit abliefern. Viel Erfolg!

Ich habe den Eindruck, DU würdest verbrannte Erde hinterlassen, wenn du bei der Eintracht was zu melden hättest.
#
Nun, Laschet ist auch Vorsitzender der CDU. Maaßen ist ein Rassist in den eigenen Reihen, der stellenweise eine Abgrenzung zum Antisemitismus bleiben lässt.
Wer, wenn nicht Laschet, sollte denn zur Personalie Stellung beziehen?
Hat er ja übrigens gemacht. Sollte an den Vorwürfen was dran sein, ist für Maaßen kein Platz in der Partei - so habe ich ihn verstanden.
#
HessiP schrieb:

Nun, Laschet ist auch Vorsitzender der CDU. Maaßen ist ein Rassist in den eigenen Reihen, der stellenweise eine Abgrenzung zum Antisemitismus bleiben lässt.
Wer, wenn nicht Laschet, sollte denn zur Personalie Stellung beziehen?
Hat er ja übrigens gemacht. Sollte an den Vorwürfen was dran sein, ist für Maaßen kein Platz in der Partei - so habe ich ihn verstanden.

Ja klar, ich finde es nur daneben, ihm gleich mit "sie decken Antisemitismus" o.Ä. zu kommen. Dass Laschet nicht persönlich verantwortlich für Inhalte und Kandidatur von potenziellen Abgeordneten ist, müsste auch Frau Neubauer wissen.
#
Sie darf also nicht aus der Geschichte die richtigen Schlüsse ziehen und in der Gegenwart dagegen kämpfen, dass Rechtsextreme und Antisemiten in das Parlament einziehen? Alter...
#
brodo schrieb:

Sie darf also nicht aus der Geschichte die richtigen Schlüsse ziehen und in der Gegenwart dagegen kämpfen, dass Rechtsextreme und Antisemiten in das Parlament einziehen? Alter...


Nein, habe ich nicht gesagt. Aber sie hat ja nicht Maaßen attackiert, sondern Laschet, der mit Rechtsextremen und Antisemiten nichts am Hut hat. Ich nehme an, da ging es schlicht um Wahlkampf-Taktik, also dem CDU-Kandidaten mit konstruierten Vorwürfen irgendwie einen mitzugeben.
#
Adlerdenis schrieb:

Anfänger schrieb:

Nach den Böcken, die Hütter inzwischen mit seinen dummen Interview-Aussagen zum Besten gab, wäre ein Leader wie beispielsweise Boateng Gold wert gewesen. Der hätte intern garantiert das Heft des Handelns in die Hand genommen, sich über Hütter und vor sein Team gestellt und von seinen Jungs nochmal die letzten Reserven eingefordert; sei es über Gemeinschaftstreffen ohne Trainer oder sonstige Maßnahmen. Schade, dass uns aktuell leider so ein Typ fehlt.

Sry, aber ich kann das nicht mehr lesen. Wie hier schon angeführt wurde: Mit besagtem Superleader Boateng haben wir es unter Kovac in der Liga noch härter verkackt. Einen Scheiß hat der da geregelt.
Unsere Mannschaft hat kein Führungsproblem, und unsere aktuellen Führungsspieler sind nicht schlechter darin als ein Prince oder sonst wer, sonst würden wir nicht da stehen, wo wir stehen. Ich würde sogar sagen, dass die Mannschaft eine noch stärkere Mentalität hat als 2018, so wie die Saison über weite Strecken lief.

Hier werden teilweise Ansprüche gestellt, als wäre z. B. ein Trapp Winston Churchill, und kein junger Kerl von 30 Jahren.
Es ist einfach unfair und zu viel verlangt, dass eine Mannschaft, also ein Haufen Jungs, die Dinge, völlig unabhängig vom Trainer, regeln und sich selbst einstellen sollen. Wenn das so einfach wäre, dann frage ich mich, wieso ist Hütter dann noch im Amt, und wieso wird dann hier die Frage aufgeworfen, wer denn überhaupt als Nachfolger zur Verfügung stehe? Wenn das so einfach wäre und die Führungsspieler "das jetzt einfach regeln müssen", na dann kann auch ich mich an die Seitenlinie stellen und Trappo, Hase, Hinti und Seppl machen die Aufstellung. Ich werde zumindest nicht lügen und wirklich bei der Eintracht bleiben. Und ob ich die Spieler motivieren kann, ist ja egal, das müssen sie gefälligst von selbst tun.


Naja, einen gewissen Anteil am Pokalsieg wirst Du sicher auch Boateng als Führungsspieler zuschreiben können. Was ich mit meinem Beitrag ausdrücken wollte, dass die Stimme von Boateng schon eine Dominanz hatte, die zZ im Team nicht erkennbar ist. Damit will ich Spieler wie Trapp oder Hasebe nicht schlechter als Führungskraft darstellen, zumals sich die Saisons und die Ziele von damals und heute nicht unbedingt vergleichen lassen.
#
Anfänger schrieb:

Naja, einen gewissen Anteil am Pokalsieg wirst Du sicher auch Boateng als Führungsspieler zuschreiben können. Was ich mit meinem Beitrag ausdrücken wollte, dass die Stimme von Boateng schon eine Dominanz hatte, die zZ im Team nicht erkennbar ist.

Ja, tue ich, und dafür bin ich auch bis heute dankbar. Aber das war eben ein einzelnes Spiel unter besonderen Umständen. Ich bin überzeugt, würden wir noch im Pokalfinale stehen, hätte unser Team da auch kein Motvivationsproblem. Von daher sehe ich jetzt persönlich nicht, was Boateng gehabt haben soll, was unsere jetzigen Führungsspieler nicht haben, von mehr "Coolness-Faktor" einmal abgesehen. In der Liga ist er mit untergegangen, da konnte ich nix von seiner besonderen Dominanz erkennen, da war er letztlich genauso ein Bengel wie die anderen, die nach der Verkündung des Abgangs ihres großen Zampanos fast nix mehr auf die Kette gekriegt haben.