Profile square

eintrachtfrankfurt2005

15703

#
Mit dem 2:2 gegen Donezk konnte ich leben, auch wenn es 80 Minuten in Überzahl war.

Mit dem 1:1 heute kann ich es nicht. Das 1:0 zu verteidigen konnte nicht gut gehen bzw. die Eintracht hat es ja auch nicht versucht, sondern probiert das Tor zu machen.
Aber so kläglich wie wir die paar Chancen vergeben haben, war echt armselig. Rebic verzog eine 100%ige in einer 1:1 Situation gegen den Torwart, das durfte einfach nicht sein.
Das ganze Spiel um Rebic halte ich inzwischen für völlig ineffektiv. In der Hinrunde mag das ja gutgegangen sein, auf ihn lang zu spielen.
Aber irgendwann ist die "Bruder schlag den Ball lang"-Nummer vom Gegner durchschaut und man entschärft die Situationen, wenn Rebic alleine am Ball ist. Er dribbelt sich fest, verliert den Ball, er bleibt hinten dann stehen und schaut zu, wie der Gegenstoß läuft.
So ein Durchsetzungsvermögen hat Rebic dann doch nicht, dass er immer wieder zwei, drei Leute nass macht und dann noch gekonnt zum Abschluss kommt.
Wir brauchen wieder das Offensivspiel, wo die Flügel gekonnt den Ball zu Jovic oder Haller bringen, kein permanentes Langholz.

Andererseits, das 1:1 geht evtl. ok, wenn man bedenkt, dass es auch ganz anders hätte ausgehen können, wenn Trapp nicht mit Weltklasse-Paraden uns den ***** gerettet hätte. Aber gerade wenn er hinten sauber hält, dann muss das dem Team nochmal den Kick Motivation verleihen, um alles zu geben, dass hinten die 0 auch stehen bleibt.

Hütters Auswechslungen habe ich auch nicht verstanden. Rebic hätte imho klar raus gemußt; warum Paciencia in der 88. Minute kommt, erschließt sich mir nicht.
Will er ihm ein paar Spielminuten gönnen ohne noch was zu riskieren, dann ok. Aber will er in der Offensive nochmal Belebung reinbringen ist 88. Minute ja ein Witz. Das hätte das 15 min. eher passieren müssen.
Willems als Einwechselspieler setzte auch nicht die nötigen Akzente.
Einen dritten Wechsel haben wir nicht gemacht, oder?

Also mit dem 1:1 bin ich ehrlich gesagt enttäuscht. Die zwei Punkte mehr als dreckiger Arbeitssieg hätten uns verdammt gut getan. Weil die Durststrecke nach Sieg dauert mir etwas zu lange an. Ich hoffe, die Spieler gehen mit dem nötigen Biss am Donnerstag ran. Wie Kohfeldt bei Bremen im Vorfeld zu unserem Duell sagte: Das Stadion muss dann brennen.

#
Die Internetabdeckung mobil mit HSDPA und selbst Edge ist übrigens deutlich besser als in Deutschland.
Selbst auf der Bahnstrecke Kiew Charkiw hatte ich meist guten Empfang. Zwischen Gießen und Bad Vilbel hingegen permanent tote Hose. Das gleiche wenn man von Ulm Richtung München fährt.
Überall hast du hier Free Wifi, selbst in Kneipen und Pizzerien.
#
Endlich zurück in Hotel.
Auch ne Unverschämtheit, dass die pünktlich nach Spielende den Ubahn Verkehr eingestellt haben.

Ein Ukrainski hat mir Schläge angedroht, Ordner warfen ihn schließlich raus und seine Freunde entschuldigten sich bei mir. War halt auch besoffen.

Die Waxtap Fans peitschten ihr Team ganz schön nach vorne. Folglich fiel das 2:2.
Kann man mit leben wenn es nicht so ausgeht wie gegen Porto.

Da Costa hatte am Schluss noch das 2:3 auf dem Fuß.
Spielerisch wsr Donezk gut, die ließen das Bällchen flüssig laufen. Aber wir haben auch prima Spielzüge gemacht. Gerechtes Remis.
#
P.B-89 schrieb:

SandroSGE schrieb:

Als Daheimgebliebener würde ich mich anstatt über die Straßenfights mehr über Infos freuen, wie das ukrainische Bier und Essen schmeckt, wie die Menschen auf die Frankfurter reagieren, wie die Atmosphäre in der Stadt sowie den Kneipen ist und ob die ukrainischen Frauen wirklich so gut aussehen, wie man sagt. Eure Eindrücke interessieren uns. Viel Spaß Allen, die in Charkiw sind und jedem Einzelnen gönne ich min. ein Auswärtstor(jubel)


Bis jetzt alle sehr hilfsbereit und nett. Hatten auch schon die ersten Eintrachtsympatisanten in einer Kneipe getroffen. Wohl Metalist Charkiw Fans.

Bis jetzt probiert:

Chinkali (gefüllte Teigtaschen , gekocht mit verschiedenen Füllungen.

Dolma ( gefüllte Weinblätter)

Chatschapuri ( Art überbackenes Käsebrot, sah aber aus wie eine Pizza und schmeckte wie eine Magharita light). Ehrlich gesagt nicht so mein Fall.  

Preise natürlich genial, in einem Pub für 3 große Bier , 1 Cider , 4 Wodka ( riesig) 9€ inkl Trinkgeld.

Zu letzt fällt mir noch ein :

Würden bei Ankunft gefragt ob wir ein Taxi brauchen und haben das Angebot angenommen. Als wir einsteigen sollten , dachten wir , wir sehen nicht richtig. Ein gefühlt und bestimmt auch tatsächlich 20 Jahres altes Auto, Scheibe gesprungen, diverse Steinschläge, überquillender Aschenbecher, Tacho defekt, Kupplung optisch Tod aber wohl noch benutzbar. Bremse ging glücklicherweise und das war die Hauptsache.

Preis für 25 min Fahrt 13€ ca.

Alle anderen Taxen waren aber in einem Zustand wie es auch bei uns wäre.

So schonmal ein kleiner erster Eindruck


Und ja , die Frauen sind schon lecker hier.
#
P.B-89 schrieb:
Und ja , die Frauen sind schon lecker hier.


Ja, sind viele recht hübsch. Aber es ist nicht anders als in Deutschland auch.
Viele kleiden sich im Osten femininer und tragen die Haare glatt und polang. Das fällt natürlich auf. Aber ansonsten ist es ein positives Vorurteil. In der Masse gesehen ist es jetzt nicht das erwartete Sammelbecken von Schönheitsköniginnen. Es gibt Bildhübsche, aber die gibt es in vielen Ländern.

Heute tragen übrigens viele stolz ihre Blumen oder Sträuße in der Öffentlichkeit, um zu zeigen dass jemand an sie dachte.
Blumen gibt's an jeder Ecke, dazu Herzluftballons, Kuscheltiere. An jedem Ubahn Ausgang. Valentinstag scheint hier doch recht wichtig zu sein.

Was mich wundert ist, dass hier wirklich keiner Englisch spricht. Nicht mal am Infopoint am Hbf.
Wer hier nur normales Schulenglisch der ersten 3 Jahre Gym beherrscht braucht sich um Arbeitslosigkeit vermutlich keine Sorgen machen. Vor allem falls sich das Land tatsächlich mal öffnet und internationaler Handel intensiver wird.

Aber die Not macht erfinderisch. Hab gestern un einem Restaurant nach Potato oder French Fries gefragt.
Das Mädel versteht kein Wort, hält mir aber dann ihr Smartphone hin in das ich reinsprechen soll.
Die Übersetzungsapp zeigt sofort an was ich möchte. So geht's auch.
#
Von den Straßen her ist es heute ganz ok...es ist auch von den Temperaturen her ziemlich mild.
#
Die zwei, drei Jahre Bewährung sind quasi obsolet. Wenn's in Charkiw wieder rundgeht mit was auch immer ist das Geisterspiel im Viertelfinale fast schon zu riechen.
#
So noch 2 Std. dann geht es mit dem Zug nach Charkiw.
Straßen sind heute etwas besser zu befahren, aber trotzdem nicht das Gelbe.

Gestern soll es übrigens zwischen Ultras Dynamo Kiew und Frankfurter Ultras geknallt haben, wobei die Frankfurter angeblich böse die Hucke vollbekommen haben.
#
Und wer benötigt sollte sich hier mit Wodka und Zigaretten bis zur Freimenge eindecken.
Alle bekannten Marken wie Marlboro die Schachtel 1,30. Wodka die Literflasche um die 3-5 Euro (aber das sind dann die besseren Marken).
#
Wenn jemand schon vor Ort ist, sagt mal, wie die Preise für Essen und Getränke so sind. Ich komme morgen mit Tagesflieger und bin ja nur mittags in der Stadt und am Abend halt im Stadion. Reichen da 1.000 ukrainische Wasweißichwas (also ca. 30 Euro) für warmes Essen und ein paar Kaltgetränke? Oder ist das zu knapp? Habe keine Lust zu viel vom ATM zu holen und dann auf der Kohle sitzen zu bleiben bzw. am Airport zum Wucherkurs wieder umzutauschen.
#
Andy schrieb:

Wenn jemand schon vor Ort ist, sagt mal, wie die Preise für Essen und Getränke so sind. Ich komme morgen mit Tagesflieger und bin ja nur mittags in der Stadt und am Abend halt im Stadion. Reichen da 1.000 ukrainische Wasweißichwas (also ca. 30 Euro) für warmes Essen und ein paar Kaltgetränke? Oder ist das zu knapp? Habe keine Lust zu viel vom ATM zu holen und dann auf der Kohle sitzen zu bleiben bzw. am Airport zum Wucherkurs wieder umzutauschen.


Warmes Essen ist sehr allgemein definiert.
Das reicht eigentlich dafür locker. Wenn es normales Restaurant ist, ansonsten kostet das Steak wie in D auch umgerechnet 15 Euro.
#
Muss mich korrigieren : Das Wetter ist nicht übel, das ist heute absolut beschissen.
Auch von Kiew nach Charkiw mit dem Auto ist aktuell eine Schnapsidee.
Die Straßen schon in Kiew einschließlich Bürgersteige sind in oft desolatem Zustand. Halbe Meter tiefe Schlaglöcher alle Nase lang, aber unübertrieben. Da kannste dir entweder den Hals oder die Achse brechen.
Zudem derzeit Eisregen. Ohne beste Winterreifen wird eine Fahrt bis nach Charkiw ein Himmelfahrtskommando.
Der Zug ist eindeutig die sicherere Variante.
#
Bin in Kiew angekommen.
Sitz im Pizza33 und leider gibt's kein Thunfisch. Muss es halt Salami tun. .
Das Wetter ist übel...Schneeregen mit leicht stürmischem Wind.
Am Flughafen erstmal Sim Karte für Kyivstar geholt. Unbegrenzt Internet und 300 min. für 180 UAH. Busfahrt 7 UAH.
Die Preise sind geil.
Nur beim Taxi nicht. Da ist es gut wenn man auf die zurückgreift die etwas weiter vorm Flughafen stehen. Die haben kein Taxameter.
#
So, bin auch auf dem Weg. Hin jetzt zum Flughafen Dortmund, dann mittags Abflug nach Kiew.
#
Ist es elitär, zu wissen, dass die Grenzen 2015 nicht geöffnet, sondern nur nicht geschlossen wurden? Ist es elitär, zu wissen, dass unser Land seinen Wohlstand zu einem erheblichen Teil auf einer Institution wie der EU und einer Gemeinschaftswährung basiert? Ist es elitär, zu wissen, dass nicht Griechenland, sondern den Banken geholfen wurde? Ist es elitär, zu wissen, dass Dublin die Anrainerstaaten belastet und die Binnenländer von jeder (Mit)Verantwortung befreit? Und ist es elitär, zu wissen, dass es in der AfD jede Menge hochrangiger Funktionäre gibt, die mit völkisch-nationalem Gedankengut nicht hinter dem Berg halten?

Was an all diesem Wissen ist elitär? Und doch erntet man immer und immer wieder verständnisloses Kopfschütteln, wenn man auch nur ansatzweise solche Aussagen trifft. Und nicht nur da: alle Ultras sind Hooligans, Pyrobrenner gehören ins Gefängnis, die Vereine müssen zwingend die Polizeieinsätze bei Bundesligaspielen bezahlen und was dergleichen mehr ist. Und das sind keine vereinzelten Stimmen, das ist gefühlt die Masse und die Mehrheit, die solche Thesen vertritt. Bar jeglicher Kenntnis, bar jeden Wissens und bar jeden Verständnisses der Sachlagen.

Vielleicht bist ja eher du elitär, weil du dich in solchen Kreisen nicht bewegst.
#
WuerzburgerAdler schrieb:
Ist es elitär, zu wissen, dass die Grenzen 2015 nicht geöffnet, sondern nur nicht geschlossen wurden?


Nicht geschlossene Grenzen sind per definitionem immer offen. Von der Auswirkung macht es im Endeffekt keinen Unterschied, ob Grenzen nicht geschlossen wurden oder geöffnet wurden.

WuerzburgerAdler schrieb:
Ist es elitär, zu wissen, dass unser Land seinen Wohlstand zu einem erheblichen Teil auf einer Institution wie der EU und einer Gemeinschaftswährung basiert?


Das möchte ich wirklich arg bezweifeln. Den Exporterträgen stehen eine ganze Reihe Abflüsse und Verluste gegenüber. Von den Milliarden der immer weniger werdenden Sparguthaben bis hin zu den Lebensversicherungen...da dank Gemeinschaftswährung alle in einem Boot sitzen, verharrt der Leitzins bei Null. Und wird es solange, bis die Produktivität der Südstaaten der Währungsstärke angemessen ist.
Der Wohlstand von Deutschland basiert ganz sicher nicht auf EU und Euro, sondern die belasten diesen eher.

WuerzburgerAdler schrieb:
 Ist es elitär, zu wissen, dass nicht Griechenland, sondern den Banken geholfen wurde?


Die Kredittranchen fließen an GR direkt. Aber ja, es wurde den Banken geholfen. Denn die sind es auch, die Staatsanleihen in Massen einkaufen, weil die Staaten dank ihrer Ausgabenpolitik permanent mehr Kohle brauchen als sie den Steuerzahlern abknöpfen können oder wollen. Ohne Hilfe wäre die Bonität evtl. aller Staaten und ihrer Anleihen evtl. neu bewertet worden. Die spannende Frage zu beantworten, ab wann ein Staat pleite ist hat man damit ebenfalls vermieden.

WuerzburgerAdler schrieb:
Ist es elitär, zu wissen, dass Dublin die Anrainerstaaten belastet und die Binnenländer von jeder (Mit)Verantwortung befreit?


Das ist so und wohl auch bewusst von den Binnenländern so ausbaldowert worden, damit man sich mit den anlandenden Problemfällen nicht herumschlagen muss.
Was die Binnenländer aber übersehen haben, war die Tatsache, dass die Anrainerstaaten den Spieß rumdrehen und beliebig EU-Pässe verteilen können, die dann zur Niederlassung in jedem Land berechtigen. Das ist der Grund, warum Dublin nicht angewendet wird. Und auch ein Grund, warum GB der EU Goodbye sagt, weil Zypern hat besonders freigiebig Pässe verteilt, damit sich die Inhaber dann vorwiegend in GB niederlassen konnten.

WuerzburgerAdler schrieb:
 Und ist es elitär, zu wissen, dass es in der AfD jede Menge hochrangiger Funktionäre gibt, die mit völkisch-nationalem Gedankengut nicht hinter dem Berg halten?


Nein, das ist wohl so.
#
So, bin auch wieder zurück aus Leipzig.

Schon die Hinfahrt war nicht ohne - es war stark böig, deshalb geriet das Fahren wie als wäre Aquaplaning. Knapp 4,5 Stunden Hinfahrt inkl. kleiner Pause.
Gegen 15:15 Uhr Ankunft am Stadion und noch Parkplatz gesucht. Zum Glück nur 2 min. vom Spiel verpasst.

Die 1. Halbzeit war echt absolute Spannung. Wir hatten unsere Chancen, die Dosen ihre.
Ich hatte so ein bisschen geahnt, dass das Spiel von jener Mannschaft entschieden würde, die in der Halbzeitpause besser die Fehler reflektiert und geeignet umstellt.
Das gelang Leipzig deutlich besser bzw. wir waren in der 2. HZ nicht mehr existent. Was die Dosen vergeigten an Chancen war unglaublich, es hätte 3:0 stehen können. So knapp segelten selten Bälle am Netz vorbei.

Wir machten es denen aber auch einfach. So gut Rebic ist, aber was bitte was das taktisch? Das wirklich einzige Offensivrezept war, ständig Rebic zu suchen. Selbst Ndicka schlug von hinten Langholz auf ihn. Das machte die ganze Offensive von uns berechenbar.
Zwei Leute passten auf Rebic auf und eroberten relativ schnell den Ball zurück, wenn er sich irgendwo festdribbelte.
Jovic und Haller hingegen strahlten keine echte Gefahr aus.

Da Costa war leidlich gut, schlug aber teilweise Flanken zum Weglaufen.
Ähnlich war es mit Kostic - eigentlich passabel, aber dann individuelle Fehler und vor allem war er ab der 70. platt. Der hätte rausgemusst, der japste regelrecht. Aber immerhin hatte er (?) einen klasse Freistoß geschossen, den Gulacsi dann glänzend parierte.

Beste Spieler: Hasebe (immer da, wenn gebraucht) und Ndicka (eigentlich fehlerlos) und Trapp, der seine weiße Weste behielt.

Schlechtester Spieler: Willems. Was zum Geier war das denn? Ausnahmslos jedes Zuspiel landete beim Gegner. Wenn Willems abspielte, ging das Leder an einen Leipziger, die den direkten Gegenstoß einleiteten. Bei so einer grottigen Leistung muss man wirklich hinterfragen, ob er uns wirklich noch weiterhilft?

Gacinovic leider auch heute ohne jede Gefährlichkeit.

Hätten wir das 1:0 gemacht und Leipzig hätte taktisch umstellen müssen, die Wahrscheinlichkeit, dass wir 3 Punkte mitgenommen hätten wäre sehr hoch gewesen.

Bin nach dem Spiel dann noch ins Fairplay im Falstaff, das obligatorische Riesenschnitzel essen.
Auf der Rückfahrt war es zum Glück nicht ganz so stürmisch, wie bei wetter.com beschrieben; aber immer noch gefährlich genug, dass ich nur 100 gefahren bin. Auf der Autobahn dann so müde, dass ich auf der Raststätte Eisenach erst mal ne Stunde gepennt habe.
Jetzt zum Glück wieder daheim.

Es war ein spannendes 0:0 und die Strapaze kann man dann schon mal auf sich nehmen. Allerdings auch sehr geschmeicheltes Remis, denn die Vorteile lagen klar bei Leipzig.
#
SGE_Werner schrieb:

Haliaeetus schrieb:

und er sagt nun, dass es ihm schon wegen des Parteiengesetzes nicht möglich gewesen sei, Rechtsradikale draußen zu halten


Tja. Und genau aus dem Grund ist es auch nicht möglich für die AfD, Linke draußen zu halten. Ich bin immer noch der Meinung, ein paar hunderttausend Linke sollten in die AfD eintreten und alle Abstimmungen von Kreisebene bis Bundesebene sabotieren.


So lief es ja bei den Piraten. Zwar eher unbewusst, bzw. waren es hauptsächlich Trittbrettfahrer oder Leute, die sich der Kritik am Politiksystem anschließen wollten, aber irgendwann sind die dann daran kolabiert, dass u.a. viele Rechte da reingekommen sind.

Ich habe ja immer noch die Hoffnung, dass das gleiche mit der AfD passiert, aber ich habe Angst, dass das Nazikrams schon wieder viel zu alltagstauglich geworden ist. Ich war letzte Woche im Urlaub und da war das Flüchtlingsthema der eröffnende Smalltalk zum Kennenlernen.
#
Jaroos schrieb:
So lief es ja bei den Piraten. Zwar eher unbewusst, bzw. waren es hauptsächlich Trittbrettfahrer oder Leute, die sich der Kritik am Politiksystem anschließen wollten, aber irgendwann sind die dann daran kolabiert, dass u.a. viele Rechte da reingekommen sind.


Bitte? Da waren vielleicht einige merkwürdige Gestalten am Werk, die Anträge zum Chemtrailverboten stellten. Sehr aktiv war auch eine Gruppe, die sich mit Waffenrecht befasste und mutmaßlich welche aus der Reichsbürgerszene mitmischten.
Aber der Zerriss kam deshalb, weil es zu viele Egomanen gab und Randgruppen, die ihre meist links orientierten Themen durchsetzen wollten. Hardcore-Feministen, Queers, Überlebenskünstler, usw. wollten ihre Meinung mehrheitsfähig machen und gifteten alle an, die sich nicht ihren Vorstellungen unterordnen wollten.
#
Bin auch aus dem Kinopolis, MTZ zurück (Kino 9).

Die Atmosphäre im Saal war verglichen mit dem was anderswo oft los ist, jetzt nicht ausgelassen. Keine Fangesänge.

Der Film ist wunderbar, man ist ganz nah am Geschehen dran und bekommt viele Einblicke in den Tagesablauf zu sehen.
Vom Flugzeug über den Bus bis hin zur Teambesprechung ist alles dabei mit Gänsehautcharakter.

Wie Kovac den Spielern einimpft, wie sie mit 4-3-3 beginnen sollen und den Ball Rebic nach vorne spielen sollen und Hasebe dann stolz sagt, dass das 1:0 wie geplant lief. Beeindruckend.

Ganz besonders angenehme Momente immer wieder, wenn Charly Körbel seine Statements gibt; er strahlt eine wohlige Ruhe aus und trotzdem ist das emotionale immer präsent.

Die für mich emotionalsten Momente sind die, wo die Eintracht-Spieler abseits von Fankurven anfangen, Fangesänge der Kurve anzustimmen. Im Bus singt das Team "Wir haben die Eintracht im Endspiel gesehen mit dem Jürgen..." oder als sie den Autokorso beginnen rufen sie von Cabrio zu Cabrio als Wechselgesang "Eintracht Frankfurt" "Eintracht Frankfurt" hin und her, wie NWK und Gegentribüne. Das zeigt so beeindruckend, wie nah die Spieler an den Fans sind und wie das, was die Fans bewegt sie richtig verinnerlicht haben. Das sind die Momente, wo die Augen wirklich feucht werden.

Und egal, wie man zum Abgang von Niko Kovac steht, der Film zeigt großartig, dass sein Engagement die Basis für eine neue, erfolgreiche Eintracht gelegt hat und er sich mit dem Verein bis zuletzt identifiziert und alles in die Waagschale warf, dass wir diesen Titel feiern können und dass es diesen Film gibt, den wir jetzt im Kino erleben dürfen.

Es war ein großartiger Abend.
Als Eintracht-Fan ein klares Muss da reinzugehen.
#
Hätte ehrlich gesagt mit mehr gerechnet.
Nach Rom wollten 17000 und da ging es sportlich um nix mehr und es gab keine Karten aber hier, wo der Kampf um Baku jede Minute Einsatz fordert, "nur" 2300? Und das bei Karten für fünffuffzich...
#
Da lief ein Trailer vor dem Spiel und in der Halbzeitpause. Und es wurden Postkarten mit der Filmwerbung verteilt, weiter hingen einige Plakate, fand das alles jetzt nicht so wenig Werbung, aber klar mehr geht immer.
#
sgever schrieb:
Da lief ein Trailer vor dem Spiel und in der Halbzeitpause. Und es wurden Postkarten mit der Filmwerbung verteilt, weiter hingen einige Plakate, fand das alles jetzt nicht so wenig Werbung, aber klar mehr geht immer.


Die Trailer hab ich dann wohl nicht mitbekommen...auch das mit den Postkarten nicht. Dann haben es hoffentlich aber viele andere gesehen.
#
Beim BVB-Spiel hätte deutlich prominenter für den Kino-Film geworben werden müssen.
Es wurde zwar 15 min. vor Anpfiff eingeblendet, dass der Film stattfindet, aber hier hätte man vor, in der HZ und nach dem Spiel den Trailer laufen lassen müssen, dazu die Info, dass es in nahezu allen größeren Städten Hessens ab 04.02. läuft.
Einfach Lust auf das Kino wecken mit allen Registern, nicht einfach eine 10-Sekunden-Einblendung.

Ich merk immer wieder, dass für "Randevents" wie Mitgliederversammlung, FuFa-Versammlung, Testspielauftritte etc. so gut wie kaum vor dem Anpfiff geworben wird.
Muss die Eintracht etwa auch noch für die Werbung auf dem Videowürfel an den Stadionbetreiber bezahlen oder warum so spärlich die Eigenreklame?
#
Aktuell gegen Hoffenheim müsste es heißen, da die nächsten Borussen-Spiele bereits ausverkauft sind.
Und gegen HOF neigt es sich dem Ende.
Hatten wir jemals den Zustand, dass ein Heimspiel gegen die Dorfbrut ausverkauft war?

Du befindest Dich im Netzadler Modus!