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peter

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HeinzGründel schrieb:
reggaetyp schrieb:
HeinzGründel schrieb:
Der FR kann man doch sowieso nichts glauben.  


Ach, weil Durstewitz, Kilchenstein und JCM schwach sind, ist die FR in Gänze unglaubwürdig?


Natürlich nicht.  Nur mal grundsätzlich... Wer systematisch die Glaubwürdigkeit der Presse und der Medien in diesem Land untergräbt, sei es im Großen oder Kleinen, der begeht einen Fehler.   Wohin das führt kann man gerade sehr gut beobachten. Der persönliche Angriff ersetzt zunehmend die argumentative Auseinandersetzung.


weil ich die berichterstattzung zweier lokaljournalisten der fr unseriös finde untergrabe ich systematisch die glaubwürdigkeit der presse? ist das dein ernst?

und zum persönlichen angriff: ich frage ob jemand in der darstellung der fr zu griechenland inhaltliche fehler ausmachen kann und du konterst mit "Der FR kann man doch sowieso nichts glauben.". wo siehst du da die inhaltliche auseinandersetzung? und von wem kommt da der persönliche angriff?

zwischen "alles was in der zeitung steht zu glauben" und "alles für lüge zu halten" liegt ein sehr weites feld. auf diesem feld tummelt sich alles was nicht tatsache ist sondern interpretation und meinung. das unterscheidet zeitungen von religiösen manifesten.

wenn du allerdings einen kritischen blick auf mediale darstellung als "systematisch die glaubwürdigkeit der presse untergraben" betrachtest, dann weiß ich auch nicht weiter. hältst du dich an diesen eigenen anspruch auch wenn es um den hr geht?
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HeinzGründel schrieb:
Der FR kann man doch sowieso nichts glauben.  


sagt wer?
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hier ein faktencheck aus der aktuellen fr

http://www.fr-online.de/schuldenkrise/griechenland-vorwuerfe-und-fakten-im-fall-griechenland,1471908,31114862.html

mich würde vor allem interessieren ob da grobe inhaltliche fehler gemacht werden. einige der punkte, z.b. das verstärkte eintreiben von steuern bei millionären und die reale kürzung von militärausgaben, ist bei mir, in der masse der kaum noch zu trennenden verschmelzung von fakten und meinungen in den deutschen medien, ziemlich unter gegangen.
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pelo schrieb:
Nachdem die AFD von Medien u.auch der hier (schreibenden) Forumsmehrheit (Stefank ausdrücklich ausgenommen ) so ziemlich von Beginn an in die Nähe von Rechtsextemen, NPDlern u. sonstigen Chaoten gerückt wurde u,auch vor B.Lucke keineswegs haltgemacht wurde (entartet),macht der heutige Wechsel von. Lucke zu  Frauke Petry " das Kraut auch nicht mehr fett " wie die Franken sagen.



man könnte es auch so formulieren: es gab eine menge leute, die von vorn herein eine ahnung hatten, wohin der weg dieser partei führt. schon als das kraut in den topf geworfen wurde.
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mit der wahl von petry sollte dann auch dir frage geklärt sein ob die afd ihren schwerpunkt auf wirtschaftskompetenz hat. bei petry und gauland kann es keine zweifel geben für was die politisch stehen, nämlich für stramm national-konservativ.

mal sehen wie viele wähler in diese richtung mitgehen, eine ausrede man wisse nicht wofür die afd steht gibt es jetzt jedenfalls nicht mehr.
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Basaltkopp schrieb:
peter schrieb:
veh sollte erst einmal checken wer beleidigt ist wenn er nicht kapitän wird. aus erfahrung wird man klug.

die idee mit flum ist ironie, oder?  


Nein. Ich gehe davon aus, dass Flum bei Veh durchaus Stammspielerpotential hat. Zudem ist Flum ein sehr kluger Spieler, dem ich zutraue, diesen Job gut zu machen. Ich würde ihn von der Art her ein wenig mit Schwegler vergleichen.


ich kann mir kaum vorstellen, dass ein spieler der in der vorherigen saison überhaupt nicht gespielt hat und der eigentlich schon weg war, in der mannschaft das standing hat kapitän zu sein. davon abgesehen, dass ich ihn noch nicht als stammspieler sehe.

ich kenne die aktuelle hierarchie in der mannschaft nicht, es würde mich aber wundern wenn flum da ganz oben angesiedelt wäre.
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veh sollte erst einmal checken wer beleidigt ist wenn er nicht kapitän wird. aus erfahrung wird man klug.

die idee mit flum ist ironie, oder?
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Basaltkopp schrieb:
peter schrieb:
vielleicht macht mir die hitze ja zu sehr zu schaffen, aber mir will keine variante einfallen, in der montagsspiele den international eingesetzten vereinen weiterhelfen.  


Donnerstags EL, montags BL, samstags BL.


ok, danke. es ist für mich eindeutig zu warm heute.
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vielleicht macht mir die hitze ja zu sehr zu schaffen, aber mir will keine variante einfallen, in der montagsspiele den international eingesetzten vereinen weiterhelfen.  
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raideg schrieb:
peter schrieb:
JayJayGrabowski schrieb:
HeinzGründel schrieb:
raideg schrieb:
HeinzGründel schrieb:
Man sollte für zukünftige Verpflichtungen  jetzt nicht nur den  KO-Charaktertest " Torjubel "beachten, sondern falls  möglich auch noch die Lippenleseranalye des  Forums..
http://www.eintracht.de/meine_eintracht/forum/8/11127578/?page=1

Erkenntnis des Tages.  Das war früher echt kein schlechtes Forum.. hier..


Wenn man sich diese damals geführte Diskussion durchliest und dann einige der heutigen Threads.....  


Tja

Is schon klar, früher gab es nur Qualitätsthreads.


gerade zu funkel spätzeiten war das forum ein hort des disziplinierten umgangs miteinander. und eine arbeitsniederlegung durch die mods gab es auch nie.  

geändert hat sich, dass die facebook/twitter-kultur des einzeilers vermehrt einzug gehalten hat. außerdem war "vogel" noch kein verachtenswertes schimpfwort und es wurde nicht das komplette forum für die beiträge einzelner zur verantwortung gezogen. das lag wohl daran, dass man sich, trotz verschiedenster meinungen, als bestandteil des forums betrachtet hat und nicht den blick von außen hatte.

das "früher war alles besser" gab es aber auch schon immer. gerne mit blick zurück auf die zeit, als es wirklich ums eingemachte ging und der kampf um die lizenz alle geeint hat.  


....und ich bleibe dabei - die in vernünftigen Ton geführten Diskussionen waren damals die Regel, während es auch damals selbstverständlich Ausreißer nach unten gab.
Heute ist es eher umgekehrt.

P.S. Als einer der ersten Mods hier, (damals gab es z.B. noch gar keine Netiquette!)  weiß ich wovon ich spreche.
Die Mods heute sind erheblich mehr (wir waren damals zu dritt - später zu fünft) und haben auch viel mehr zu tun - warum wohl?


als du hier mod warst gab es einen kleinen kreis von usern und vor allem von menschen die überhaupt internet hatten. das hatte sich aber spätestens mitte des letzten jahrzehtnts erledigt. und ist, auch was die qualität der beiträge betrifft, einfach gewachsen. dass sich das seit der späten funkel-ära tatsächlich deutlich verschlimmert hat sehe ich nicht und ich bin auch schon seit ca. 2000 hier unterwegs. irrlichtende user gab es schon immer, ich erinnere mich da noch ziemlich gut an die lindenstrassen-gang die mal eine zeit lang alles zugespamt hat, das war noch vor funkel.

die wirklich massivste veränderung der letzten monate fand in meinen augen in dem moment statt, als plötzlich eine fraktion in aktion trat, die die fr-berichterstattung massiv gegen kritiker verteidigt hat. von dort wurde auch "das forum" und "die im forum" plötzlich auf merkwürdige art und weise als "die unwissenden" ausgegrenzt.
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JayJayGrabowski schrieb:
HeinzGründel schrieb:
raideg schrieb:
HeinzGründel schrieb:
Man sollte für zukünftige Verpflichtungen  jetzt nicht nur den  KO-Charaktertest " Torjubel "beachten, sondern falls  möglich auch noch die Lippenleseranalye des  Forums..
http://www.eintracht.de/meine_eintracht/forum/8/11127578/?page=1

Erkenntnis des Tages.  Das war früher echt kein schlechtes Forum.. hier..


Wenn man sich diese damals geführte Diskussion durchliest und dann einige der heutigen Threads.....  


Tja

Is schon klar, früher gab es nur Qualitätsthreads.


gerade zu funkel spätzeiten war das forum ein hort des disziplinierten umgangs miteinander. und eine arbeitsniederlegung durch die mods gab es auch nie.  

geändert hat sich, dass die facebook/twitter-kultur des einzeilers vermehrt einzug gehalten hat. außerdem war "vogel" noch kein verachtenswertes schimpfwort und es wurde nicht das komplette forum für die beiträge einzelner zur verantwortung gezogen. das lag wohl daran, dass man sich, trotz verschiedenster meinungen, als bestandteil des forums betrachtet hat und nicht den blick von außen hatte.

das "früher war alles besser" gab es aber auch schon immer. gerne mit blick zurück auf die zeit, als es wirklich ums eingemachte ging und der kampf um die lizenz alle geeint hat.
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Prohaska schrieb:
Edit.

Ein Intellektueller betrachtet einen Gegenstand mit seinem Intellekt. Mehr nicht. Und wenn du so schlau bist, wie du tust, solltest du wissen: Aus nichts entsteht nichts, es braucht immer ein Quelle.


zu deiner meinung über urheberrecht und wissenschaftlichem arbeiten habe ich jetzt eine ganze menge gelesen. dass wer Uegoo widerspricht ein linker ist auch und "deppert" dazu. ebenso dass SGE-Urna peinlich ist und "den mob" (also alle alle die anderer ansicht sind als dein spezi Uegoo) füttert. wieder anderen füllt ein "vakuum den schädel". dabei siehst du dich selbst als "freundlicher mensch".

ansonsten sollten sich andere "etwas belesen, wenn es so nicht klappt...".

keine ahnung ob du weißt was du her für ein bild ab gibst und ob es dir egal ist. zum thema des threads hast du jedenfalls anscheinend nichts bei zu tragen, du bist aus anderen gründen hier. mehr muss ich eigentlich auch nicht über dich wissen.
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Uegoo schrieb:
miraculix250 schrieb:
Uegoo schrieb:
peter schrieb:
Uegoo schrieb:
SGE-URNA schrieb:
Hallo Uegoo,

vielleicht könntest du in 3-4 verständlichen Sätzen kurz mitteilen, was denn nun deine These zu den Ursachen für aufkeimende Fremdenfeindlichkeit ist. Und wenn möglich, eine Politikempfehlung anfügen, wie man dieser begegnet.

Dann können wir uns den ganzen literarischen Wettbewerb und akademischen Lesezirkel hier an dieser Stelle (im Fussball Diskussionsforum) sparen.

Ich möchte hinzufügen, dass ich Ursachenforschung durchaus nicht für themenfremd halte, solange sie konkret wird und sich nicht in langatmigen Theorieaufsätzen verliert. Der Thread soll schliesslich keine blosse Linksammlung mit folgender Entrüstung sein. Also bitte, Butter bei die Fisch


Zuletzt.

Gegen existierende fremdenfeindliche Bewegungen habe ich nur eine Möglichkeit, Gegenöffentlichkeit zu erzeugen. Gegen zukünftige Bewegungen habe ich hingegen ein großes Areal an Präventionsmöglichkeiten.


genau darum geht es in diesem thread. und genau davon lenkst du in deiner diskursfreudigkeit ab. die lösung gegenwärtiger probleme muss hand in hand gehen mit prävention.

deine argumentation funktioniert auf dem prinzip, dass man mit vergewaltigungen leben muss bevor das patriachat nicht besiegt ist. und das ist schwachsinn.

auch in einer wenig gerechten welt, mit menschen die gesellschaftlich abstürzen, wird nicht jeder benachteiligte zum rassisten und brandstifter. ganz im gegenteil, es sind die wenigsten. und, wie du selbst einräumst, rassismus ist nicht das ergebnis von wirtschaftlicher unterlegenheit, wirtschaftlich ist in deutschland kaum jemand einem asylsuchenden unterlegen. und die pegidademonstranten sind nicht durch die bank hartz IV empfänger.

es ist vielmehr klassischer nationaler chauvinismus.  


Als ob ich jemanden davon abhalten will, auf fremdenfeindlichen Protest zu reagieren.

Aber egal, in Deinen Erwiderungen beziehst Du Dich auf Aussagen, die nirgends gemacht wurden.

So habe ich an keiner Stelle eingeräumt, dass ein verschärfter Verteilungskampf eine eventuell vorhandene Fremdenfeindlichkeit nicht befeuert. Umgekehrt sogar, Konkurrenz schafft Hass*¹, insbesondere dann, wenn der Kuchen real oder angenommen immer kleiner wird, und lässt in seiner Folge Ressentiments zutage treten, die vorher auch schon latent vorhanden waren.  Anderes würde nämlich der herrschenden Meinung in den Sozialwissenschaften komplett widersprechen.

Auch steht von einer zwanghaften Folge von Hartz-IV-Bezug und Fremdenfeindlichkeit nichts in meinen Ausführungen. Mit ein bisschen Wohlwollen kann man darin aber durchaus herauslesen, dass die Zusammenhänge schon eine wenig komplexer sind.

Das Phänomen lässt sich auch ausgezeichnet in Fanmilieus untersuchen.


"So habe ich an keiner Stelle eingeräumt, dass ein verschärfter Verteilungskampf eine eventuell vorhandene Fremdenfeindlichkeit nicht befeuert. Umgekehrt sogar, Konkurrenz schafft Hass*¹, insbesondere dann, wenn der Kuchen real oder angenommen immer kleiner wird, und lässt in seiner Folge Ressentiments zutage treten, die vorher auch schon latent vorhanden waren."

Und genau weil diese "Ressentiments' eh vorliegen, isses doch nun wirklich latte... man sucht sich schließlich nur nen Vorwand, und den findet man dann auch. Und selbst wenn tatsächlich die Konkurrenzsituation ursächlich wäre (und die gibt es nicht mal!), wäre es vollkommen Hohl und Asozial, gegen Jene, die noch ärmer dran sind und noch viel weniger "vom Kuchen  abgekommen", vorzugehen, anstatt gegen Jene, die ursächlich für das Eintreten dieser fiktiven Konkurrenzsituation verantwortlich sind, aufzustehen. Von daher....

Achja.

"Als ob ich jemanden davon abhalten will, auf fremdenfeindlichen Protest zu reagieren. "

Als ob es jemandem nicht egal wäre, ob du jemanden davon abhalten willst oder auch nicht. Keinen Fussbreit für Faschos, Frankfurt bleibt stabil!


Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, ich würde Dir doch empfehlen zuerst Deinen Bildungshintergrund etwas zu erhöhen, dann könntest Du auch beispielsweise lernen, dass wir uns permanent in einer systemischen Konkurrenzsituation um Arbeit und Kaufkraft befinden und nicht nur in einer fiktiven.


und was hat das mit asylbewerbern zu tun? selbst mit ganz wenig bildungshintergrund kann einem klar sein, dass die keine arbeitsplätze wegnehmen, nicht einmal konkurrenten sind.

du eierst echt mächtig herum. jetzt sind nicht nur die brandstifter opfer der umstände, jetzt sind auch noch deren kritiker mit geringem bildungshintergrund ausgestattet.

ich denke mal du hast dich jetzt ausreichend dargestellt, ich werde jedenfalls darauf verzichten mich weiterhin mit dir zu beschäftigen.
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Stolzer_Adler schrieb:
So hab ich es auch verstanden.

schw0in schrieb:
Ich habe das so verstanden , wenn der Vertrag ausläuft sind die Schweizer raus , egal ob er wechselt oder hier neu unterschreibt    




selbst wenn ich den vertrag kenen würde könnte ich ihn wahrscheinlich nicht abschließend interpretieren. das können bestenfalls juristen und selbst da muss man nicht voraussetzen, dass die sich einig sind.

alles, aber auch wirklich alles, was hier an spekulationen stattfindet basiert auf hörensagen und dem was man mal irgendwo gelesen hat. das ist zwar interessant, aber mit sicherheit nicht zielführend wenn man keine vertragsinhalte kennt.
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Andy schrieb:
yeboah1981 schrieb:
peter schrieb:
schaut irgendwer "wayward pines"? ich hatte schon nach der ersten folge das interesse verloren, lohnt es sich da weiter zu machen?

Dachte erst das wird wieder so eine Lost-artige Serie, wo immer wieder neue Rätsel auftauchen und man nie wirklich erfährt was dahintersteckt.
Aber in Folge 5 kommt bereits mehr oder weniger die Auflösung, bis dahin könnte man schon weiterschauen, dann weiß man woran man ist. Nach dieser Folge bin ich jetzt heiß drauf, wie es weitergeht.



Ja, nach Deinem Post habe ich einen Neustart gewagt, nach dem mich 1 und 2 nicht wirklich überzeugt hatten oder ich dem nicht aufgeschlossen genug war (das Erzählmuster, nämlich amerikanisch Provinzstadt, die irgendwie ein Mikrokosmos abgegrenzt von der eigentlichen Realität darstellt, in der jemand Fremdes kommt, der unbedingt das Rätsel lösen will, war mir in den letzten Jahren bei vielen Serien zu vertraut). Jetzt bis 5 gesehen und bin begeistert und ebenfalls heiß, wie es weiter geht. Ohne diese vorzeitige "Aufklärung" würde ich vermutlich nicht weiterschauen.


ok, dann schaue ich es mal weiter. bei der ersten folge hatte ich auch das gefühl das alles anderswo schon einmal gesehen zu haben. danke euch beiden für den rat.
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Aragorn schrieb:
Syriza: Dilettantismus und Ideologie  


dilletantismus mag sein. allerdings wurde griechenland nicht in den letzten sechs monaten heruntergewirtschaftet.

ideologie erkenne ich da eher keine. die wurschteln genauso weiter wie ihre vorgänger, lediglich die voraussetzungen haben sich geändert.
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reggaetyp schrieb:
emjott schrieb:
http://www.n-tv.de/wirtschaft/16-38-Praesidenten-von-Deutschland-und-Griechenland-telefonieren-article15424081.html

Griechenlands Verteidigungsminister von der rechten ANEL-Partei sorgt mit einem Satz für Unruhe: Berichten zufolge sagte er: "Das Militär stellt die Stabilität im Land sicher". Weitere Ausführungen machte er nicht.

Läuft.


Was meinst du damit?


wahrscheinlich, dass wir weiterhin waffen nach griechenland verdübeln können.
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Uegoo schrieb:
SGE-URNA schrieb:
Hallo Uegoo,

vielleicht könntest du in 3-4 verständlichen Sätzen kurz mitteilen, was denn nun deine These zu den Ursachen für aufkeimende Fremdenfeindlichkeit ist. Und wenn möglich, eine Politikempfehlung anfügen, wie man dieser begegnet.

Dann können wir uns den ganzen literarischen Wettbewerb und akademischen Lesezirkel hier an dieser Stelle (im Fussball Diskussionsforum) sparen.

Ich möchte hinzufügen, dass ich Ursachenforschung durchaus nicht für themenfremd halte, solange sie konkret wird und sich nicht in langatmigen Theorieaufsätzen verliert. Der Thread soll schliesslich keine blosse Linksammlung mit folgender Entrüstung sein. Also bitte, Butter bei die Fisch


Zuletzt.

Gegen existierende fremdenfeindliche Bewegungen habe ich nur eine Möglichkeit, Gegenöffentlichkeit zu erzeugen. Gegen zukünftige Bewegungen habe ich hingegen ein großes Areal an Präventionsmöglichkeiten.


genau darum geht es in diesem thread. und genau davon lenkst du in deiner diskursfreudigkeit ab. die lösung gegenwärtiger probleme muss hand in hand gehen mit prävention.

deine argumentation funktioniert auf dem prinzip, dass man mit vergewaltigungen leben muss bevor das patriachat nicht besiegt ist. und das ist schwachsinn.

auch in einer wenig gerechten welt, mit menschen die gesellschaftlich abstürzen, wird nicht jeder benachteiligte zum rassisten und brandstifter. ganz im gegenteil, es sind die wenigsten. und, wie du selbst einräumst, rassismus ist nicht das ergebnis von wirtschaftlicher unterlegenheit, wirtschaftlich ist in deutschland kaum jemand einem asylsuchenden unterlegen. und die pegidademonstranten sind nicht durch die bank hartz IV empfänger.

es ist vielmehr klassischer nationaler chauvinismus.
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Xaver08 schrieb:
HeinzGründel schrieb:
SGE-URNA schrieb:
Weiss nicht, ob es hier schon mal irgendwo thematisiert wurde, aber die vom griechischen Rechnungshof kalkulierten Kosten für das spontane Referendum werden auf 110 Mio EUR beziffert.    


Na prima....  Laut der heutigen Aussage von Herrn Schulz im Moma waren die Parteien gerade mal 60 Millionen Euros auseinander bevor die griechischen Emissäre aufgestanden sind....
steht auch hier...
http://www.manager-magazin.de/politik/europa/nur-60-millionen-euro-trennten-athen-und-glaeubiger-a-1041675.html

Also ,ich finde eine solche Vorgehensweise unverantwortlich. Ich glaube mittlerweile das sind absolute Amateure. Anders ist die schizophrene Verhandlungsweise ja nicht mehr zu erklären. Man läßt die Verhandlungen platzen..Zahlt nichts mehr... Dann sieht man langsam das Disaster auf sich zurollen. Nun bittet man wieder um Geld... um genau das im Referendum abzulehnen.

Die sollen mal den Bruchhagen und den Weselsky da runterschicken.


wenn das dann stimmen sollte, läge die interpretation, daß syriza nicht an einem kompromiss interessiert gewesen wäre, in der tat nahe.

ob es wirklcih so war, kann man wohl kaum nachprüfen.

andererseits zeigt sich die letzten wochen auch schon recht deutlich, daß auf beiden seiten fleissig an der klärung der schuldfrage geschrieben wird und dementsprechend einseitig war in deutschland oft die berichterstattung.

vor allem wird ja sehr gerne und in regelmässigen abständen vergessen, daß syriza nicht ohne grund gewählt worden ist. schon als merkel anfing ihre politik durchzudrücken sind für griechenland genau diese konsequenzen verausgesagt worden.

und ich frage mich immer wieder, ob wir solche zustände in griechenland hätten, wenn die eu mit der gleichen vehemenz reformen und maßnahmen bezüglich der wohlhabenden, konsequenz im steuereintreiben, reeder,korruptionsbekämpfung, rüstungsetat etc gefordert hätte, wie sie es bei den maßnahmen gegenüber der sozialschwachen getan haben.

großes interesse daran scheint wohl nicht bestanden zu haben, zu sehen an der inaktivität der eu bezüglich der von griechenland bemängelten pauschalbesteuerung in großbritannien oder die steine die griechenland in den weg (in dem fall vom iwf) gelegt wurden, als sie versucht haben die wirtschaft stärker heranzuziehen...

syriza hat mit sicherheit viele fehler gemacht, aber mit diesen einseitigen schuldzuweisungen kann ich so gar nix anfangen


syriza versucht den schaden möglichst gering zu halten indem sie die situation eskalieren. ob das als mittel tauglich ist sei mal dahin gestellt, deren aufgabe besteht aber nicht darin uns glücklich zu machen sondern für griechenland die beste lösung zu finden.

das griechische dilemma angerichtet haben andere. auch wenn es von deutschen medien gerne so dargestellt wird: Tsipras und Varoufakis sind nicht die verursacher der aktuellen wirtschaftlichen situation in griechenland, sie steuern lediglich durch ein desaster. und an diesem desaster haben eu und iwf durchaus ihren anteil.
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es ist eine ganz grundsätzliche frage, die jeder für sich beantworten muss.

wenn wir neue starke spieler holen rücken eigene jugendspieler in den hintergrund. wenn wir auf jugendspieler setzen macht es keinen sinn sich auf diesen positionen teuer zu verstärken. ansonsten haben wir einen aufgeblähten teuren kader in dem viele unzufriedene auf bank und tribüne sitzen.

ich finde es zu optimistisch an zu nehmen, dass wir plötzlich einen kader auf basis unserer jugendmannschaften haben, der gehobenen bundesligaansprüchen gerecht wird - und da wollen wir ja hin. im moment ist der profikader nach unten hin recht durchlässig, das gefällt mir gut. wie viele der jungprofis bundesligatauglich sind wissen wir aber alle nicht. und ich weiß nicht wie groß die bereitschaft ist, in kauf zu nehmen, wenn wir zwei jahre lehrgeld bezahlen müssen und vielleicht unten mit herumdümpeln. zur erinnerung, wir sind mit  43 punkten neunter geworden und so richtig zufrieden ist kaum einer.

ich bin eher der geduldige typ, aber ich weiß nicht genau wie lange ich diese geduld aufrecht erhalten kann. so sehr ich chandler mag, ich glaube der ist als spieler extrem limitiert. und kinsombi hat mich, vorsichtig ausgedrückt, alles andere als überzeugt, bisher. und bei aller theorie, wenn es um punkte geht sehe ich lieber einen madlung hinten aufräumen als mich darauf zu verlassen, dass irgend ein talent das schon geregelt bekommen wird.

bei kittel und stendera hat mir das, bis zu den verletzungen, gut gefallen, auch wenn stendera am schluss überspielt gewirkt hat. und, wenn alles gut geht, sehe ich da auch unsere zukunft. wir sollten uns allerdings auch eingestehen, dass selbst ein hoch geschätzter jung den ansprüchen von spitzenmannschaften nicht genügt. wenn wir also bereit sind uns erst einmal im mittelmaß ein zu richten, dann ist dieser weg der richtige. viel weiter nach oben kommen wir kurzfristig so aber auf dauer wahrscheinlich nicht.