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peter

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im zusammenhang mit einer marktöffnung nach europa ist es mit sicherheit für die amerikanische wirtschaft beispielsweise interessant, wie das deutsche landwirtschaftsministerium zu gentechnologie steht. und dort laufen auch informationen aus anderen ländern der eu zusammen.

man sollte nicht unterschätzen mit welchen mitteln die amerikanische wirtschaft das vorfeld für verhandlungen sondiert. und anzunehmen, dass gesammelte NSA-daten lediglich an die politik weitergereicht werden ist ziemlich blauäugig. eins der wesentlichen ziele der NSA ist wirtschaftsspionage.
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Hyundaii30 schrieb:
MrBoccia schrieb:
selbstverständlich ist RV eine Baustelle. Die grösste, die wir noch haben. Chandler sollte nicht mehr als der Backup sein, Iggy sollte man versuchen abzugeben.


Das zeigt das du 0,0 vom Fussball verstehst.  


ich verstehe ja auch nichts von fußball, aber ich sehe unsere größte baustelle auch hinten rechts.
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reggaetyp schrieb:
Was ein Scheiss.

In Deutschland brennen Asylbewerber- und Flüchtlingsheime.
Dem sollte man sich entgegenstellen.

So ne ver[bad][bad]*****[/bad][/bad]e Debatte über Marx, Adorno und was weiß ich nicht alles, ist absoluter Dreck und lenkt höchstens vom (Alltags-)Rassismus ab.

Komm, schleich dich, [...].


das ist ja das ziel dieser ganzen ergüsse. die sehr deutsche geschichte von tätern, die eigentlich opfer sind. und schuld sind natürlich die linken. und links sind natürlich alle die gegen brandstifter sind. und so weiter bis alle verwirrt sind und das thema tot.

alles nur theoriegeschwurbel um die faktenlage ein zu nebeln. fakt ist und bleibt: in deutschland brennen mal wieder asylantenheime und menschen die häuser anzünden sind terroristen und gefährlich.
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Uegoo schrieb:
peter schrieb:
Uegoo schrieb:
peter schrieb:
Uegoo schrieb:
peter schrieb:

deine korrelationen schaffst du dir selbst. meine sehen anders aus. wer arm ist und glaubt das läge an asylabewerbern, der ist nicht einmal mit einer durchschnittlichen intelligenz gesegnet und völlig faktenresistent. es gibt beim besten willen keinen belegbaren zusammenhang.


Nein, die vermeintlich linearen Korrelationen interpretierst Du als Rezipient dort hinein, wo gar keine vorhanden sind, weil Du nicht den Unterschied von Allgemeinem und Besonderem realisierst.  Das Problem, Du versuchst Dich an einer Rabulistik, ohne den Versuch einer Gesamtschau zu unternehmen.  Der Dumme übrigens war Deine Idee. Dummheit unterstellen hier aber permanent sowieso andere.  


sprache kann verschieden zwecken dienen. man kann versuchen etwas zu vemitteln, man kann versuchen aus zu weichen und man kann versuchen etwas zu überspielen. und man kann versuchen überlegenheit zu demonstrieren.

dummheit und bildungsferne sind übrigens nicht zwangläufig deckungsgleich.

also nochmal, worauf willst du eigentlich hinaus? wenn ich das mal auf klare aussagen herabbreche, dann willst du darauf hinaus, dass die rassisten schwarmintelligente gründe haben das zu tun was sie tun und dass man sie deswegen anhören muss? habe ich das so ungefähr richtig verstanden?

und meine antwort darauf ist, dass ich nicht mit menschen zu diskutieren gewillt bin, die häuser anzünden und ausländer jagen weil sie dem völlig sinnfreien glauben unterliegen, etwas von jenen weggenommen zu bekommen. und das obwohl das hundertfach widerlegt ist.

aber wenn das deine mission ist, dann kannst du es ja gerne tun. wobei du den eindruck erweckst, dass bei dir das verständnis den kritischen blick verstellt.  


Ich habe in einem früherem Post darauf in insistiert, man muss einfach einmal Germinal von Zola lesen. Hast Du ihn gelesen und welche Schlüsse sind aus dem gescheiterten Bergarbeiteraufstand zu ziehen?

Anhören? Du hörst doch was sie rufen. Aber nicht dies ist von besonderer Relevanz und soll verständnismäßig verstanden werden,  sondern die Analyse ihrer Situation und ihre Handlungsmöglichkeiten und die daraus resultierenden Konsequenzen, um allein ein Hebel zu besitzen, einem aufziehenden Faschismus prophylaktisch zu begegnen.


welche schlüsse ich aus einem roman von zola für die übergriffe auf asylantenheime ziehe? meinst du die frage ernst?

klar höre ich was manche menschen rufen, die brandstifter selbst habe ich aber nicht gehört. muss man das neuerdigs um brandanschläge verachtenswert zu finden? rufen die überhaupt irgend etwas?

oder meinst du die hand voll individualisten, die "wir sind das volk" rufen und nicht kapieren, dass sie ein erbarmungswürdiger kleiner haufen sind wenn ein teil der mitläufer kapiert hat mit wem sie da auf der strasse sind? oder diejenigen die "deutschland den deutschen" brüllen?

wenn die einen kuschelkreis mit dir gründen möchten kannst du ja gerne mit ihnen diskutieren warum sie so sind wie sie sind. vielleicht bringst du ihnen ja das zola lesen bei. solange die ansonsten den ball flach halten und niemanden angreifen und nichts anzünden lebe ich auch mit denen, ich brauche sie lediglich nicht in meiner nähe und hoffe, dass es vielen anderen genau so geht.

sobald da die grenze zwischen dummbabbeln und aggressivem handeln überschritten wird bin ich aber nicht mehr diskussionswillig.  


Was fängst 'denn immer wieder an, ich dachte Du kommunizierst lieber mit Deinem Postkasten? Nun ja.

Scheinbar geht es uns um zwei verschiedene Dinge. Dir geht es um die Akutbehandlung, mir um Prävention.  Dabei halte ich den präventiven Ansatz für äußerst wichtig, da wir schon einmal den Symptomen nicht Herr geworden sind. Nun stehen einem dafür eine ganze Reihe an Instrumenten zur Verfügung. Ich kann mich der Soziologie, der Psychologie oder beispielsweise vergleichend der Geschichtsschreibung bedienen. Ich kann mich mit der Frage beschäftigen, wer oder was ist beispielsweise PEGIDA? Wer verbirgt sich dahinter, was sind dies für Menschen, was treibt sie an, wie ist ihre Lebenssituation. Dabei geht es gar nicht darum Verständnis für ihr Positionen zu entwickeln oder um irgendeine Form von Kuschelpädagogik, sondern um ein Verstehen der Gesamtzusammenhänge, denn es soll die Frage beantwortet werden, was hängt wie und welcher Form miteinander zusammen. Nur wenn ich das weiß, kann ich vorbeugende Maßnahmen ergreifen.

Mal eine kleine Analogie? Gehst Du zum Arzt wegen tagelanger Kopfschmerzen und erhältst von ihm eine Packung Aspirin, wärst Du zufrieden? Oder wäre es Dir lieber, er forscht nach den Ursachen?

Wilhelm Reich schrieb das sehr empfehlenswerte Buch, was ich hiermit jedem an Herz legen möchte: „Die Massenpsychologie des Faschismus,“ in dem folgender Satz zu lesen ist.

“Der Weg des Faschismus ist der Weg des Maschinellen, Toten, Erstarrten, Hoffnungslosen.”

Damit wären wir dann bei meiner Zola-Analogie. Schaut man sich die Lage der Bergarbeiter an, vergleicht diese mit der des Prekariats und mit deren, die latent in Gefahr sich befinden in dieses hinabgestoßen zu werden, werden die Parallelen evident.

Manchmal, liebe Leute, frage ich mich, ob der ganze Hass, der den Rechten und ihren vermeintlichen Parteigängern von einigen blind entgegen schlägt, nicht der Gleiche ist, mit dem Nazis beispielsweise einem Asylbewerber begegnet? Denn wo blanker Hass ist, ist keine Analyse mehr, dort wütet ein Mob.

Man kann ruhig fragen, meine ich: Wie oft haben Menschen im festen Glauben daran Gutes und Richtiges zu tun ein kaum minder großes Schrecken geschaffen, als sie eigentlich beseitigen wollten? Frei nach Goethe: Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und stets das Böse schafft. Was in eine Richtung gilt, der Liebe mag es mir verzeihen, gilt eben auch in die andere.

Aber solange wir nicht verstehen wollen, dass die Voraussetzungen, mit denen wir beginnen, keine willkürlichen sind, werden wir auch weiterhin nur Symptome bekämpfen dürfen. (Vgl. Feuerbach) Schrecklich nur, wenn wir den Punkt erreichen, dass selbst dies aussichtslos wird.


postkasten? du verwirrst mich.was ist mit meinem postkasten?

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*dreggsagg*
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hasebe als rv? davon abgesehen, dass ich nicht weiß wie gut er das drauf hat, damit verschieben wir das problem doch nur von der rechten seite in die mitte. ich sehe niemanden der hasebe zum saisonstart im dm ersetzen könnte. wenn wir so etwas wie einen spielmacher hatten, letzte saison, dann war das hasebe.
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crasher1985 schrieb:
SGE-URNA schrieb:
reggaetyp schrieb:
Spiegel Online schreibt, das dürfe uns nicht kalt lassen.

Also die Anschläge auf Asylunterkünfte. Insgesamt recht guter Artikel.

Leider lässt es viele nicht nur nicht kalt, sondern es gibt auch jede Menge Applaus dafür.


Wen lässt es kalt und, noch viel wichtiger, was genau schlägst du denn vor, wäre zu tun?


Ich glaube deine Post ist ein schönes Beispiel dafür warum diese Thematik immer nur schwarz/weiss gesehen wird aber jegliche Grautöne vergessen werden.

1. Es lässt, nehme ich an, keinen Kalt
2. Es Applaudiert auch (bis auf einige Deppen) keiner.

Die Frage ist doch nach wie vor die gleiche .. warum gibt es soviele Porteste? Weil die Bürger gewisse Ängste haben.
Es ist aber nicht förderlich diese Leute als Nazis abzustempeln. Viel mehr wäre es notwendig sich die Ängste und Sorgen der Bürger anzuhören und diesen zu entgegnen. Manche Ängste sind nunmal nicht von der Hand zu weisen. Man tut sich keinen gefallen damit wenn man immer wiederholt das Asylanten willkommen sind und niemand was zu befürchten hat ud damit alle bedenken einfach wegwischt. Man tut sich auch keinen gefallen damit wenn man jegliche Kritik unter der Aussage "Nazi" ignoriert.


ich bin mit dem begriff "nazi" sehr vorsichtig, nicht jeder rassist ist ein nazi.

ich ziehe aber eine klare grenze zwischen unbehagen, ängsten und sorgen und gewalt. ich erwarte auch nicht von jedem, dass er die asylpolitik positiv bewertet, da bin ich auch gerne zu einer diskussion bereit. wenn menschen bedroht und häuser angezündet werden ist aber eine grenze überschritten.

ich empfinde auch unbehagen gegenüber vielem was in der deutschen politik passiert. ich zünde allerdings nicht den bundestag oder parteizentralen an.
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SGE-URNA schrieb:
reggaetyp schrieb:
Spiegel Online schreibt, das dürfe uns nicht kalt lassen.

Also die Anschläge auf Asylunterkünfte. Insgesamt recht guter Artikel.

Leider lässt es viele nicht nur nicht kalt, sondern es gibt auch jede Menge Applaus dafür.


...was genau schlägst du denn vor, wäre zu tun?


jedem, der auch nur einen hauch von verständnis zegit, vehement zu widersprechen ist schon mal ein anfang. es sollte bei solchen menschen ankommen, dass sie keine mehrheit sind, auch wenn sie sich das gerne einreden.

zumindest im eigenen umfeld kann jeder mithelfen den nährboden unsinniger argumente, auf dem sich das entwickelt, als den schwachsinn auf zu entlarven der er ist. das finde ich schon mal einen ganz guten anfang.
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früher waren die laktattests noch ein saisonhöhepunkt.  
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Uegoo schrieb:
peter schrieb:
Uegoo schrieb:
peter schrieb:

deine korrelationen schaffst du dir selbst. meine sehen anders aus. wer arm ist und glaubt das läge an asylabewerbern, der ist nicht einmal mit einer durchschnittlichen intelligenz gesegnet und völlig faktenresistent. es gibt beim besten willen keinen belegbaren zusammenhang.


Nein, die vermeintlich linearen Korrelationen interpretierst Du als Rezipient dort hinein, wo gar keine vorhanden sind, weil Du nicht den Unterschied von Allgemeinem und Besonderem realisierst.  Das Problem, Du versuchst Dich an einer Rabulistik, ohne den Versuch einer Gesamtschau zu unternehmen.  Der Dumme übrigens war Deine Idee. Dummheit unterstellen hier aber permanent sowieso andere.  


sprache kann verschieden zwecken dienen. man kann versuchen etwas zu vemitteln, man kann versuchen aus zu weichen und man kann versuchen etwas zu überspielen. und man kann versuchen überlegenheit zu demonstrieren.

dummheit und bildungsferne sind übrigens nicht zwangläufig deckungsgleich.

also nochmal, worauf willst du eigentlich hinaus? wenn ich das mal auf klare aussagen herabbreche, dann willst du darauf hinaus, dass die rassisten schwarmintelligente gründe haben das zu tun was sie tun und dass man sie deswegen anhören muss? habe ich das so ungefähr richtig verstanden?

und meine antwort darauf ist, dass ich nicht mit menschen zu diskutieren gewillt bin, die häuser anzünden und ausländer jagen weil sie dem völlig sinnfreien glauben unterliegen, etwas von jenen weggenommen zu bekommen. und das obwohl das hundertfach widerlegt ist.

aber wenn das deine mission ist, dann kannst du es ja gerne tun. wobei du den eindruck erweckst, dass bei dir das verständnis den kritischen blick verstellt.  


Ich habe in einem früherem Post darauf in insistiert, man muss einfach einmal Germinal von Zola lesen. Hast Du ihn gelesen und welche Schlüsse sind aus dem gescheiterten Bergarbeiteraufstand zu ziehen?

Anhören? Du hörst doch was sie rufen. Aber nicht dies ist von besonderer Relevanz und soll verständnismäßig verstanden werden,  sondern die Analyse ihrer Situation und ihre Handlungsmöglichkeiten und die daraus resultierenden Konsequenzen, um allein ein Hebel zu besitzen, einem aufziehenden Faschismus prophylaktisch zu begegnen.


welche schlüsse ich aus einem roman von zola für die übergriffe auf asylantenheime ziehe? meinst du die frage ernst?

klar höre ich was manche menschen rufen, die brandstifter selbst habe ich aber nicht gehört. muss man das neuerdigs um brandanschläge verachtenswert zu finden? rufen die überhaupt irgend etwas?

oder meinst du die hand voll individualisten, die "wir sind das volk" rufen und nicht kapieren, dass sie ein erbarmungswürdiger kleiner haufen sind wenn ein teil der mitläufer kapiert hat mit wem sie da auf der strasse sind? oder diejenigen die "deutschland den deutschen" brüllen?

wenn die einen kuschelkreis mit dir gründen möchten kannst du ja gerne mit ihnen diskutieren warum sie so sind wie sie sind. vielleicht bringst du ihnen ja das zola lesen bei. solange die ansonsten den ball flach halten und niemanden angreifen und nichts anzünden lebe ich auch mit denen, ich brauche sie lediglich nicht in meiner nähe und hoffe, dass es vielen anderen genau so geht.

sobald da die grenze zwischen dummbabbeln und aggressivem handeln überschritten wird bin ich aber nicht mehr diskussionswillig.
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Uegoo schrieb:
peter schrieb:

deine korrelationen schaffst du dir selbst. meine sehen anders aus. wer arm ist und glaubt das läge an asylabewerbern, der ist nicht einmal mit einer durchschnittlichen intelligenz gesegnet und völlig faktenresistent. es gibt beim besten willen keinen belegbaren zusammenhang.


Nein, die vermeintlich linearen Korrelationen interpretierst Du als Rezipient dort hinein, wo gar keine vorhanden sind, weil Du nicht den Unterschied von Allgemeinem und Besonderem realisierst.  Das Problem, Du versuchst Dich an einer Rabulistik, ohne den Versuch einer Gesamtschau zu unternehmen.  Der Dumme übrigens war Deine Idee. Dummheit unterstellen hier aber permanent sowieso andere.  


sprache kann verschieden zwecken dienen. man kann versuchen etwas zu vemitteln, man kann versuchen aus zu weichen und man kann versuchen etwas zu überspielen. und man kann versuchen überlegenheit zu demonstrieren.

dummheit und bildungsferne sind übrigens nicht zwangläufig deckungsgleich.

also nochmal, worauf willst du eigentlich hinaus? wenn ich das mal auf klare aussagen herabbreche, dann willst du darauf hinaus, dass die rassisten schwarmintelligente gründe haben das zu tun was sie tun und dass man sie deswegen anhören muss? habe ich das so ungefähr richtig verstanden?

und meine antwort darauf ist, dass ich nicht mit menschen zu diskutieren gewillt bin, die häuser anzünden und ausländer jagen weil sie dem völlig sinnfreien glauben unterliegen, etwas von jenen weggenommen zu bekommen. und das obwohl das hundertfach widerlegt ist.

aber wenn das deine mission ist, dann kannst du es ja gerne tun. wobei du den eindruck erweckst, dass bei dir das verständnis den kritischen blick verstellt.
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mir wird aktuell zu sehr personifiziert. in der ganzen aufregung sollte man nicht übersehen dass tsipras und varoufakis erst an bord des schiffes gekommen sind nachdem dieses bereits auf den eisberg gefahren worden war.

nicht die wahl der beiden hat die probleme geschaffen, die probleme habe ihren wahlsieg ermöglicht.

und das völlig unabhängig davon was ich von der politik der beiden halte.
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Uegoo schrieb:
peter schrieb:
Uegoo schrieb:
brockman schrieb:
Uegoo schrieb:
FrankenAdler schrieb:

Da droht uns dann sozusagen dein intellektuell verbrämter Rassismus. Das ist toll!



Augenscheinlich dürfte jedem sein, dass eine Radikalisierung insbesondere dort stattfindet, wo die bestehende Ordnung besonders ausgeprägt zu sozialen Verwerfungen geführt hat. Dort, wo die Menschen um ihre Existenzgrundlage fürchten, wenden sie sich eben möglichen Alternativen zu den bestehenden Verhältnissen zu - gerade die, denen ihre Erfahrung gezeigt hat, dass das Bestehende ihnen keine Hilfe bietet.


Der Mensch möchte wohnen, essen, trinken, sich kleiden, am sozialen Leben teilnehmen, am gesellschaftlichen Reichtum partizipieren. Dies sind die originären Bedürfnisse eines jeden Menschen. Ist deren Befriedigung bedroht oder gar schon darüber hinaus ihm vorenthalten, wird er nach Möglichkeiten suchen. Nun kann er im bestehenden System selbst die Ursache seine Lage identifizieren, indessen Folge er nun eine Modifizierung oder dessen Überwindung anstrebt. Haben ihn aber die täglichen Konkurrenz- oder politischen Kämpfe auf ein geringes Maß geschrumpft, ihn desillusioniert, wird er eben nur noch die kleinen Verteidigungskämpfe zum Erhalt seines kargen Restbesitzes führen und genau die Bedrohungen abzuwenden versuchen, die diesen unmittelbar gefährden. Schlicht, die Bedrohung seiner Existenzgrundlage.

Welche Folgen hat nun der Armutszuzug, den er bekämpft:

- Er verschärft die Konkurrenzsituation im Kampf um günstigen Wohnraum, da die Nachfrageseite einen Zuwachs erfährt, es somit zu Verschiebungen zugunsten der Anbieter kommt und damit zu steigenden Preisen.

- Er verschärft die Konkurrenzsituation in gleichem Maß beim Kampf um Arbeitsplätze, da
aufgrund größerer Nachfrage der Preis für Arbeit sinkt und damit der Betrag seiner Entlohnung, wenn er seinen Arbeitsplatz denn behält.

- Er belastet die sozialen Sicherungssysteme und erhöht damit den Druck die Leistungen daraus, die eh schon kaum existenzsichernd sind, weiter zu reduzieren, da dessen Mittel eben stagnieren, der Bedarf aber zunimmt.

- Er erhöht die Gefahr armutsbedingter Kriminalität im Wohnumfeld des Betroffenen.

Schön, wenn man davon nicht betroffen ist. Nicht so schön, wenn es anders ist.

Schließlich, der Keim für Faschismus und Rassismus liegt in der bürgerlichen Gesellschaft selbst, in ihrer Konkurrenzverherrlichung und die unbedingte Unterwerfung von Individuen und Nationalstaaten unter dieses Prinzip. Es sind die ungleichen Teilungsproportionen, die zu Kriegen und Missgunst führen.

Eine Gesellschaft, die den sozialen Frieden wünscht, braucht den sozialen Ausgleich, sie muss die soziale Teilhabe aller ihrer Mitglieder im Auge behalten, möchte sie ihren Zivilisationsgrad nicht gefährden.


Sehr schön. Ein klassisches Beispiel für neurechte, intellektuell verbrämte Rhetorik, die dadurch, dass sie sich durch halbwegs korrekte Zeichensetzung und den korrekten Gebrauch von Fremdwörtern vom deutscher Hochsprache unverdächtigen Gepöbel der Pegidas und "besorgten Bürger" absetzt, glaubt, unter dem Radar fliegen zu können.

Natürlich wird bei derartigen Aussagen bewusst ignoriert, dass wir immer noch keinen unbegrenzten Massenzuzug haben und auch keinen zu erwarten haben. Das schließt auch einen "Armutszuzug" mit ein, der wohl auf die "Wirtschaftsflüchtlinge" rekurrieren soll. Ein Wirtschaftsflüchtling erhält hierzulande aber nun mal kein Asyl und wird früher oder später abgeschoben werden. D.h. eine große Gruppe wird in die angenommene Konkurrenzsituation um Wohnraum und Arbeitsplätze überhaupt nicht eintreten, v.a. nicht in strukturschwachen Regionen.
Kriegsflüchtlinge, etwa aus dem Irak oder Syrien, hingegen, die hier mit gutem Recht Asyl erhalten, bilden (wie das bei Kriegsflüchtlingen so ist) eine große Bandbreite der Gesellschaft ihrer Herkunftsländer ab. Wer hier in eine Konkurrenzsituation mit den Geringqualifizierten tritt, zu deren Anwalt du dich hier aufschwingst, bleibt dabei abzuwarten, ebenso wer längerfristig in Deutschland, und in welchen Regionen, bleiben wird.

Schließlich sage ich dir, was eine Gesellschaft tut, die den sozialen Frieden wünscht. Sie lässt nicht zu, dass Rassismus und faschistoides Denken Teil des Mainstreams werden. Nie. Sie sucht keine Rechtfertigungen, sie sucht keine Entschuldigungen, sie relativiert nicht.  Sie fühlt sich humanitärem und aufgeklärtem Handeln verpflichtet. Wer sich diesem Prinzip verweigert, wer glaubt, Gewalt gegen Schwächere legitimieren zu können, der bedroht den sozialen Frieden. Niemand anders.


Deine Naziunterstellung ist einfach unverschämt und Dein frecher Unterton ebenfalls. Wenn Du in der Sache nicht argumentieren willst, dann lass es bleiben. Bei einigen würde ich dazu auch gar nichts sagen, aber da ich bei Dir annehme, dass Du nicht auf den Kopf gefallen bist, nehme ich mir einfach die Freiheit heraus.

Im Gegensatz zu Dir, gestehe ich auch denen das Recht auf Asyl zu, die ausschließlich aus wirtschaftlichen Gründen ihr Wohl suchen. Letztlich ist es eben egal, ob jemand einer Granate oder dem Hunger zum Opfer fällt. Und trotzdem ist mir klar, dass in einer Konkurrenzgesellschaft dies einen Einfluss auf die Lebenssituation vieler Menschen hat.

Weiterhin würde es mir nicht einfallen Menschen das Prädikat „geringqualifiziert“ aufzudrücken und damit ihre soziale Benachteiligung zumindest ansatzweise zu rechtfertigen. Auch deshalb, weil diese Zuschreibung auf einen nicht unerheblichen Teil gar nicht zutrifft.  Ich kann Dir versichern, ich habe jahrelang den Gentrifizierungsprozess in Berlin begleitet und dadurch einen tiefen Einblick in den Hintergrund vieler Menschen erhalten.


mit deiner argumentationskette kann man auch ganz hervorragend islamistischen terror erklären. trotzdem sollte man attentäter aus dem verkehr ziehen und wegsperren.

einen, gerne auch selbst konstruierten, ideologischen unterbau trägt so ziemlich jeder gewalttäter in sich. das liegt ganz einfach daran, dass sich jeder erst einmal für den guten hält und den anderen für den bösen. ansonsten müssten die ja alle verzweifeln. die frage ist in wie weit man sich darauf einlässt in deren krudes weltbild ein zu steigen.

und jemand der sich in einem überlebenskampf mit besitzlosen und nicht einmal der sprache mächtigen afrikanern oder vorderasiaten sieht der hat ganz einfach ein massives problem mit seinem selbstwertgefühl. und wenn du dann noch schreibst, dass das nicht nur die dummen und armen sind die sich bedroht fühlen, was übrigens im widerspruch zu diesem überlebenskampf steht, dann ergibt das ganze überhaupt keinen sinn mehr.

man kann das nicht schönreden, das ist ganz einfach simpler 100%iger rassismus. und der wird auch nicht besser wenn man ihn als sorge um deutschland verbrämt. und, wenn wir schon beim psychologisieren sind, ein nicht unwesentlicher teil des problems besteht meines erachtens darin, dass es sich bei den flüchtlingen zumeist um junge geschlechtsreife männer handelt. und du weißt ja was man sich so über die genitalien schwarzer männer erzählt.


Lieber Peter, dem ersten Teil mag ich zustimmen. Nur sollte mich dies nicht daran hindern tiefere Ursachenforschung zu betreiben.

Von irgendwelchen „Dummen“ habe ich nicht geredet, lediglich von Armen. Einer unbedingten Korrelation steht meine Erfahrung entgegen -  da ich einige weniger schlauer Reiche ebenso kenne wie einige sehr schlaue Arme. Letztlich geht es nicht nur um eine faktische Armut, sondern auch um ein subjektives Bedrohungsszenerio, was  sich in Zeiten von Hartz IV schnell konkretisieren kann.

Bei dieser Korrelation muss ich irgendwie immer an das Konzept des vertikalen Rassismus denken. Nun ja.


dumm = arm ist natürlich unsinn, behauptet aber auch niemand.
dumm + arm = unzufrieden trifft auch nicht zwingend zu

deine korrelationen schaffst du dir selbst. meine sehen anders aus. wer arm ist und glaubt das läge an asylabewerbern, der ist nicht einmal mit einer durchschnittlichen intelligenz gesegnet und völlig faktenresistent. es gibt beim besten willen keinen belegbaren zusammenhang.

rassismus ist kein schichtenspezifischen phänomen. allerdings wirst du wenige wohlhabende rassisten finden die um den verlust ihrer wohnung oder arbeit fürchten. die agitieren lediglich und lassen dann die weniger wohlhabenden die drecksarbeit verrichten.

ich habe nach wie vor keine ahnung worauf du mit deiner argumentation tatsächlich hinaus willst. jeder mob hat eine gewisse schwarmintelligenz. jeder fischschwarm auch. selbst zugvögel haben die, einer fliegt vorne weg und die anderen fliegen hinterher.
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Andy schrieb:
Quelle vergessen: http://www.unitymedia.de/privatkunden/tv/


stimmt, habe ich heute auch auf deren website noch einmal nachgelesen. also alles zurück.  
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Uegoo schrieb:
brockman schrieb:
Uegoo schrieb:
FrankenAdler schrieb:

Da droht uns dann sozusagen dein intellektuell verbrämter Rassismus. Das ist toll!



Augenscheinlich dürfte jedem sein, dass eine Radikalisierung insbesondere dort stattfindet, wo die bestehende Ordnung besonders ausgeprägt zu sozialen Verwerfungen geführt hat. Dort, wo die Menschen um ihre Existenzgrundlage fürchten, wenden sie sich eben möglichen Alternativen zu den bestehenden Verhältnissen zu - gerade die, denen ihre Erfahrung gezeigt hat, dass das Bestehende ihnen keine Hilfe bietet.


Der Mensch möchte wohnen, essen, trinken, sich kleiden, am sozialen Leben teilnehmen, am gesellschaftlichen Reichtum partizipieren. Dies sind die originären Bedürfnisse eines jeden Menschen. Ist deren Befriedigung bedroht oder gar schon darüber hinaus ihm vorenthalten, wird er nach Möglichkeiten suchen. Nun kann er im bestehenden System selbst die Ursache seine Lage identifizieren, indessen Folge er nun eine Modifizierung oder dessen Überwindung anstrebt. Haben ihn aber die täglichen Konkurrenz- oder politischen Kämpfe auf ein geringes Maß geschrumpft, ihn desillusioniert, wird er eben nur noch die kleinen Verteidigungskämpfe zum Erhalt seines kargen Restbesitzes führen und genau die Bedrohungen abzuwenden versuchen, die diesen unmittelbar gefährden. Schlicht, die Bedrohung seiner Existenzgrundlage.

Welche Folgen hat nun der Armutszuzug, den er bekämpft:

- Er verschärft die Konkurrenzsituation im Kampf um günstigen Wohnraum, da die Nachfrageseite einen Zuwachs erfährt, es somit zu Verschiebungen zugunsten der Anbieter kommt und damit zu steigenden Preisen.

- Er verschärft die Konkurrenzsituation in gleichem Maß beim Kampf um Arbeitsplätze, da
aufgrund größerer Nachfrage der Preis für Arbeit sinkt und damit der Betrag seiner Entlohnung, wenn er seinen Arbeitsplatz denn behält.

- Er belastet die sozialen Sicherungssysteme und erhöht damit den Druck die Leistungen daraus, die eh schon kaum existenzsichernd sind, weiter zu reduzieren, da dessen Mittel eben stagnieren, der Bedarf aber zunimmt.

- Er erhöht die Gefahr armutsbedingter Kriminalität im Wohnumfeld des Betroffenen.

Schön, wenn man davon nicht betroffen ist. Nicht so schön, wenn es anders ist.

Schließlich, der Keim für Faschismus und Rassismus liegt in der bürgerlichen Gesellschaft selbst, in ihrer Konkurrenzverherrlichung und die unbedingte Unterwerfung von Individuen und Nationalstaaten unter dieses Prinzip. Es sind die ungleichen Teilungsproportionen, die zu Kriegen und Missgunst führen.

Eine Gesellschaft, die den sozialen Frieden wünscht, braucht den sozialen Ausgleich, sie muss die soziale Teilhabe aller ihrer Mitglieder im Auge behalten, möchte sie ihren Zivilisationsgrad nicht gefährden.


Sehr schön. Ein klassisches Beispiel für neurechte, intellektuell verbrämte Rhetorik, die dadurch, dass sie sich durch halbwegs korrekte Zeichensetzung und den korrekten Gebrauch von Fremdwörtern vom deutscher Hochsprache unverdächtigen Gepöbel der Pegidas und "besorgten Bürger" absetzt, glaubt, unter dem Radar fliegen zu können.

Natürlich wird bei derartigen Aussagen bewusst ignoriert, dass wir immer noch keinen unbegrenzten Massenzuzug haben und auch keinen zu erwarten haben. Das schließt auch einen "Armutszuzug" mit ein, der wohl auf die "Wirtschaftsflüchtlinge" rekurrieren soll. Ein Wirtschaftsflüchtling erhält hierzulande aber nun mal kein Asyl und wird früher oder später abgeschoben werden. D.h. eine große Gruppe wird in die angenommene Konkurrenzsituation um Wohnraum und Arbeitsplätze überhaupt nicht eintreten, v.a. nicht in strukturschwachen Regionen.
Kriegsflüchtlinge, etwa aus dem Irak oder Syrien, hingegen, die hier mit gutem Recht Asyl erhalten, bilden (wie das bei Kriegsflüchtlingen so ist) eine große Bandbreite der Gesellschaft ihrer Herkunftsländer ab. Wer hier in eine Konkurrenzsituation mit den Geringqualifizierten tritt, zu deren Anwalt du dich hier aufschwingst, bleibt dabei abzuwarten, ebenso wer längerfristig in Deutschland, und in welchen Regionen, bleiben wird.

Schließlich sage ich dir, was eine Gesellschaft tut, die den sozialen Frieden wünscht. Sie lässt nicht zu, dass Rassismus und faschistoides Denken Teil des Mainstreams werden. Nie. Sie sucht keine Rechtfertigungen, sie sucht keine Entschuldigungen, sie relativiert nicht.  Sie fühlt sich humanitärem und aufgeklärtem Handeln verpflichtet. Wer sich diesem Prinzip verweigert, wer glaubt, Gewalt gegen Schwächere legitimieren zu können, der bedroht den sozialen Frieden. Niemand anders.


Deine Naziunterstellung ist einfach unverschämt und Dein frecher Unterton ebenfalls. Wenn Du in der Sache nicht argumentieren willst, dann lass es bleiben. Bei einigen würde ich dazu auch gar nichts sagen, aber da ich bei Dir annehme, dass Du nicht auf den Kopf gefallen bist, nehme ich mir einfach die Freiheit heraus.

Im Gegensatz zu Dir, gestehe ich auch denen das Recht auf Asyl zu, die ausschließlich aus wirtschaftlichen Gründen ihr Wohl suchen. Letztlich ist es eben egal, ob jemand einer Granate oder dem Hunger zum Opfer fällt. Und trotzdem ist mir klar, dass in einer Konkurrenzgesellschaft dies einen Einfluss auf die Lebenssituation vieler Menschen hat.

Weiterhin würde es mir nicht einfallen Menschen das Prädikat „geringqualifiziert“ aufzudrücken und damit ihre soziale Benachteiligung zumindest ansatzweise zu rechtfertigen. Auch deshalb, weil diese Zuschreibung auf einen nicht unerheblichen Teil gar nicht zutrifft.  Ich kann Dir versichern, ich habe jahrelang den Gentrifizierungsprozess in Berlin begleitet und dadurch einen tiefen Einblick in den Hintergrund vieler Menschen erhalten.


mit deiner argumentationskette kann man auch ganz hervorragend islamistischen terror erklären. trotzdem sollte man attentäter aus dem verkehr ziehen und wegsperren.

einen, gerne auch selbst konstruierten, ideologischen unterbau trägt so ziemlich jeder gewalttäter in sich. das liegt ganz einfach daran, dass sich jeder erst einmal für den guten hält und den anderen für den bösen. ansonsten müssten die ja alle verzweifeln. die frage ist in wie weit man sich darauf einlässt in deren krudes weltbild ein zu steigen.

und jemand der sich in einem überlebenskampf mit besitzlosen und nicht einmal der sprache mächtigen afrikanern oder vorderasiaten sieht der hat ganz einfach ein massives problem mit seinem selbstwertgefühl. und wenn du dann noch schreibst, dass das nicht nur die dummen und armen sind die sich bedroht fühlen, was übrigens im widerspruch zu diesem überlebenskampf steht, dann ergibt das ganze überhaupt keinen sinn mehr.

man kann das nicht schönreden, das ist ganz einfach simpler 100%iger rassismus. und der wird auch nicht besser wenn man ihn als sorge um deutschland verbrämt. und, wenn wir schon beim psychologisieren sind, ein nicht unwesentlicher teil des problems besteht meines erachtens darin, dass es sich bei den flüchtlingen zumeist um junge geschlechtsreife männer handelt. und du weißt ja was man sich so über die genitalien schwarzer männer erzählt.
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WuerzburgerAdler schrieb:
Uegoo schrieb:
peter schrieb:
Uegoo schrieb:
brockman schrieb:
Uegoo schrieb:
Tja, wenn der Wind scharf weht, ist es mit der Gastfreundschaft schnell vorbei. Schließlich will man auch morgen noch fressen. Vielleicht sind die Leute auch schlauer, als man es ihnen zugestehen möchte. Instinktive Intelligenz quasi.  


Nein.


Wer weiß,  die Menschen könnten mit oder auch ohne universitäre Bildung eine Ahnung davon haben, was ihnen droht.

Aber wie sagte schon Brecht:

„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“ Und das gilt je mehr, desto mehr vom Fressen die eigene Existenz abhängt.  


asylbewerber sind ja berüchtigt dafür, dass sie ganze landstriche leer fressen.

wenn jemand glaubt seine physische existenz sei bedroht weil 50 oder 100 "fremdartige" in einem asylantenheim einziehen, dann hat die evolution bei ihm ein paar intellektuelle  entwicklungsschritte übersprungen. oder ihm ein paar komplexe mitgegeben die sich auf die hirnleistung auswirken.

 


Peter, ich glaube, Du irrst Dich in mehrerlei Hinsicht. Einmal darin, dass die Evolution eine Entwicklung vom Niederen zum Höheren beschreibt. Das andermal darin, dass Deine Beschimpfungen das zukünftige Handeln der Täter korrigieren - auch wenn ich Deine Empörung verstehe.

Solltest Du recht haben, bleibt Dein Vorwurf eh unverstanden. Hast Du aber unrecht, wird er deshalb unwirksam bleiben, weil er nichts als Ablehnung schafft.  


Was genau willst du eigentlich mitteilen?


es ist schon interessant. bei rechtem terror, schamhaft auch ganz gerne mal als widerstand oder protest deklariert, kommt immer irgendwann irgend jemand an und fordert verständnis. weil man die latenten rassisten sonst noch rechter und terroristischer macht.
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Uegoo schrieb:
brockman schrieb:
Uegoo schrieb:
Tja, wenn der Wind scharf weht, ist es mit der Gastfreundschaft schnell vorbei. Schließlich will man auch morgen noch fressen. Vielleicht sind die Leute auch schlauer, als man es ihnen zugestehen möchte. Instinktive Intelligenz quasi.  


Nein.


Wer weiß,  die Menschen könnten mit oder auch ohne universitäre Bildung eine Ahnung davon haben, was ihnen droht.

Aber wie sagte schon Brecht:

„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“ Und das gilt je mehr, desto mehr vom Fressen die eigene Existenz abhängt.  


asylbewerber sind ja berüchtigt dafür, dass sie ganze landstriche leer fressen.

wenn jemand glaubt seine physische existenz sei bedroht weil 50 oder 100 "fremdartige" in einem asylantenheim einziehen, dann hat die evolution bei ihm ein paar intellektuelle  entwicklungsschritte übersprungen. oder ihm ein paar komplexe mitgegeben die sich auf die hirnleistung auswirken.

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Sefe2015 schrieb:
mickmuck schrieb:
der hübner hat schon wieder geschlafen. und supi heidel hat den beister geholt.    


und das mit kleinem geld, geringem risiko aber unbegrenztem Tranferüberschusspotential! Tja so wirds gemacht Bruno.


du bist nicht echt, oder?

wenn wir den westermann holen haben wir das geld für beister nicht mehr, so einfach ist das.  
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WuerzburgerAdler schrieb:
Schobberobber72 schrieb:
AdlerWien schrieb:
Mainz ist weder besser noch machen die alles richtig und wir alles falsch.

Dennoch kann man doch anerkennend/neidisch rüber schauen und sagen, dass man dort jetzt innerhalb einer Woche ca. 20-25 Millionen eingenommen hat - das sind Transfereinnahmen, welche man bei uns bisher so noch nicht erzielen konnte.

Dass bei uns eine Philosophie dahinter stand, Mainz jetzt beim Reinvestieren vergangener Einnahmen auch nicht immer ein goldenes Händchen hatte und oftmals auch hinter uns in der Tabelle stand, ist mir durchaus bewusst.

Ich will jetzt gar nicht in die Znainz ist tausendmal besser!!!EinsEinsELF Kerbe hauen. Aber trotzdem kann man sich beim Autoverkäufer sicher etwas abschauen, zumindest in Teilen.

Denn nur wenn man das Mainzer Transfersystem diskutieren möchte, ist man nicht direkt ein taschentucheliger Karnevalvereinsliebhaber, der direkt rüberschwimmen sollte.  


Hhhmm, spricht es nicht eher für uns und gegen Mainz, dass die seit Jahren Ihre Leistungsträger für eine Schweinekohle verkaufen und es trotzdem nicht schaffen, dauerhaft vor uns zu landen?  


Du hast recht, die Transfererlöse sind nur ein Gesichtspunkt von vielen. Eine unaufgeregte Gesamtanalyse Transfers, Trainer, Stadionsituation, finanzielle Lage, Fanverhältnis etc.), was Vereine in vergleichbaren Tabellenregionen so anstellen, ist trotzdem nie verkehrt.


ich finde das ist im "andere vereine" ganz prima aufgehoben, da kann man das thema mainz als user ganz simpel umschiffen indem man es nicht anklickt. eine diskussion darüber was mainz alles toll macht ist erfahrungsgemäß hier wenig fruchtbar und auf dauer, zumindest für mich, ziemlich ermüdend.

das liegt aber vielleicht auch an mir, die mainzer sind mir schicegal, das waren sie schon immer.