>

peter

41591

#
SGE-URNA schrieb:
Ich persönlich bin ja ziemlich indifferent gegenüber dem Mindestlohn. Speziell, weil ich glaube, dass er in der Gesamtbetrachtung weder viel nützt, noch viel schadet. Intuitiv werden einige etwas mehr in der Tasche haben und andere (die Extremfälle) eben aus dem Arbeitsmarkt gedrängt. Zumindest wird dieser Aufstockungsunsinn (was nichts anderes ist, als eine versteckte Subvention für offensichtlich nicht funktionierende Geschäftsmodelle) einigermassen obsolet.

Was mich mal ernsthaft interessieren würde... wieviele Fälle in der Praxis gibt es eigentlich, wo die stereotypische Uschi aus Erfurt jetzt doppelt soviel verdient (Annahme 4.50 --> 8.50 pro Stunde)?  


das bringt mich zu einer anderen frage. gibt es eigentlich eine belastbare statistik wie groß das gesamtaufkommen für löhne und gehälter ist, vielleicht noch in relation zu umsätzen und gewinnen und nach branchen aufgelistet?

vielleicht wäre das nur eine spielerei, aber es würde mich schon interessieren wie sich das gesamtaufkommen entwickelt hat. über einen längeren zeitraum betrachtet ließe sich daraus die monetäre wertigkeit von arbeit und die entsprechende entwicklung ablesen.
#
Basaltkopp schrieb:
Tafelberg schrieb:
Basaltkopp schrieb:
Andy schrieb:
Basaltkopp schrieb:
concordia-eagle schrieb:
Misanthrop schrieb:
Stoppdenbus schrieb:
Schöner Artikel in der grünen Prawda.
Durstewitz beschreibt die Situation sehr treffend.


Völlig neutral und ohne Voreingenommenheit:
Was gefällt Dir denn an dem Artikel besonders?

Abseits dessen:
Den Wunsch, dass sich ein noch für ein Jahr im Amt befindlicher Vorstandsvorsitzender aus den Planungen für die übernächste Saison heraushalten möge, teile ich nicht. Und das hat nichts mit der Person selbst zu tun.

Ich hoffe doch schwer, das HB seinen Job mit der bestmöglichen Vorausschau bis zum letzten Tag ausübt und -füllt. Als Arbeitgeber darf ich erwarten, dass die Tätigkeit eines Angestellten, erst recht eines leitenden, so ansgelegt ist, dass sie nicht lediglich das Enddatum des eigenen Beschäftigungsverhältnisses im Auge hat.
Um es konkreter zu formulieren: Sollte es zB bereits Sponsorengesprächen für 2016/17 bedürfen, so darf ja wohl erwartet werden, dass derartiges mit der größtmöglichen Sorgfalt vorangetrieben wird. Natürlich von HB, solange es niemand anderen auf seiner Position oder an seiner Seite gibt.


Sponsorengespräche führt Sportfive.


Müssten wir den Klotz am Bein nicht auch bald los sein? Oder wurde der Vertrag nochmal verlängert?  


So weit ich weiß nicht.


Hmm, die Antwort ist wenig hilfreich. Wobei es andererseits auch egal ist, was Du nicht weißt  ,-)  


wieder eine klassische Basalt Spitze  


Och gar nicht. Und der Andy und ich kennen uns gut genug, dass er weiß wie es gemeint ist. Die Frage ist doch, ob wir den Klotz am Bein nicht bald los sind oder ob der Vertrag nicht verlängert wurde. Ich hoffe doch, dass Andy letzteres meint. Dann müsste nur noch jemand wissen wann der Vertrag mit S5 ausläuft.

Sehe ich das richtig, dass sich bei dem anderen FR-Artikel niemand dazu bekennt?  Oder habe ich den/die Autor/en übersehen?  


ich habe auch gesucht. der artikel ist nicht namentlich gekennzeichnet.
#
Stoppdenbus schrieb:
peter schrieb:
das wort "sexy" als marketingsprech ist schon ein bisschen länger völlig out. aber, um es auf zu greifen, mit dem attraktiven "spektakelfußball" der vorrunde war die eintracht auf einmal für viele ziemlich sexy, auch außerhalb der eintrachtgemeinde.  


Schon der zweite, der von "Marketingsprech" [dieses coole Wort kenne ich nun nicht, ist das Neusprech?] redet, um was zu kritisieren zu haben.
Ich finde den kleinen Seitenhieb auf unseren Präsi dagegen treffend platziert.



das ist möglicherweise neusprech, allerdings ist es üblich um marketinggebabbel zu karikieren. zumindest in kreisen die umgang mit leuten aus dem marketingbereich pflegen.

wenn sexy ein "insider" (noch so ein wort) und ironisch gemeint war, dann habe ich das wahrscheinlich einfach nicht begriffen. ich bin mir aber gar nicht so sicher ob da ironie dahinter stecken sollte. das ändert aber auch nichts an der grundaussage.
#
Andy schrieb:
Dann hier auch noch mal: Dem FR-Artikel von ID konnte ich jetzt mal inhaltlich zustimmen und finde ich sogar lesenswert. Vielleicht sollte er sich angewöhnen ohne Kilchenstein im Duett für die FR zu schreiben. Dann könnte man das auch wieder Journalismus nennen.

SAW vom Busbremser eröffnet. Da muss ich einfach dabei sein.    


zwischen dur und kil mache ich auch noch einmal einen unterschied. kil gefällt sich in der rolle des musterschülers in der ersten reihe, so nehme ich ihn zumindest wahr, der schlauer ist als seine mitschüler und sogar als der lehrer.

zum artikel von dur:

neues lese ich da nicht, aber zumindest ist es nachvollziehbar formuliert. der tenor ist jedoch der gleiche wie die letzten wochen. nach bruchhagen wird es besser, mit steubing wird es besser, der mannschaft fehlt die siegermentalität und schaaf und die mannschaft passt nicht. und hb ist schuld daran, dass schaaf noch trainer ist und deshalb auch verantwortlich für das was was unter schaaf passiert. soweit ist das wirklich nichts neues.

es mag ja sein, dass lanig in der mannschaft eine wichtige rolle gespspielt hat, auf dem platz konnte er das allerdings nicht umsetzen. und zu den spielern die hier im publikum akzeptiert waren gehörte er ganz sicher auch nicht. an trauerbekundungen als butscher die eintracht verlassen hat kann ich mich auch nicht erinnern. bei der rolle die er hier gespielt hat würde man beide heute wahrscheinlich den unzufriedenen mit dem trainer zuordnen.

erstaunlich finde ich bei der diskussion sowieso, so wie sie von der fr geführt wird, dass die spieler aus dem aktuellen kader zumeist als "die spieler" gelistet sind und niemand namentlich in der kritik steht. damit ich nicht falsch verstanden werde, ich meine nicht, dass informanten genannt werden sollen. aber bei der kritik bleiben die einzelnen spieler aussen vor.

das wort "sexy" als marketingsprech ist schon ein bisschen länger völlig out. aber, um es auf zu greifen, mit dem attraktiven "spektakelfußball" der vorrunde war die eintracht auf einmal für viele ziemlich sexy, auch außerhalb der eintrachtgemeinde. kaum eine tv-sendung kam ohne den hinweis aus, dass spiele mit der eintracht (fast) immer einen hohen unterhaltungswert haben.

mit der aufforderung die saison präzise auf zu arbeiten rennt dur wahrscheinlich bei fast allen offene türen ein, auch bei denen die schaaf noch nicht sofort entlassen wollen. ich kenne jedenfalls niemanden der das nicht will.
#
emjott schrieb:
Der Mindestlohn verstößt übrigens in der aktuellen Ausgestaltung gegen EU-Verträge. Zumindest laut Kommission.
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/eu-vertragsverletzungsverfahren-mindestlohn-101.html

Warum bloß interessiert dieses anti-europäische Wesen des Gesetzes kaum jemanden?
Vielleicht weil es nicht von der CSU kam, sondern der ultimative Wahlkampfknaller der SPD war?


http://de.statista.com/statistik/daten/studie/37401/umfrage/gesetzliche-mindestloehne-in-der-eu/

oops, den mindestlohn gibt es ja auch in anderen europäischen ländern. sogar bei anderen eu-mitgliedsländern. das ist ja eine echte überraschung.  
#
es ist immer wieder herrlich wenn eine beleidigte leberwurst sich öffentlich äußern darf. und das auch noch ohne selbst zu bemerken, dass er mit seinen äußerungen zu einem teil des von ihm beschrieben problems wird.

was unbedingt zwei tage vor einem "endspiel" mal gesagt werden musste:

http://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/hamburger-sv/article141245587/Scheiss-Stadionuhr-unsaegliche-Seeler-Interviews.html
#
aprillöhne für 40 mann: 45.000 € netto? habe ich mich verlesen oder was wurde da bezahlt?
#
tobago schrieb:
peter schrieb:
tobago schrieb:
rhoischnook schrieb:
Den VfB mag ich auch nicht, nur zu gerne weg damit.

Respekt nötigt mir aber ab, dass der Verein um die Reduzierung der Schulden bemüht ist.

Da gab es jene Pressekonferenz, die bekannt wurde durch die Worte des damaligen Trainers Labbadia, als er sagte "... am A*sch geleckt".

Aus dieser Pressekonferenz, in der gesamten Länge, konnte man mehr als nur zwischen den Zeilen heraushören, dass Labbadia dem Verein "vorwarf" sich auf Kosten der Erstligazugehörigkeit gesund zu schrumpfen.

Sollte diese finanzielle "Gesundschrumpfung" der Grund für einen eventuellen Abstieg des VfB sein, so wünsche ich diesen für den Verein. Dann gaben die aufgebrachten Finanzen in Relation zu den Ausgaben eben nicht mehr her. - Gleichzeitig nötigt mir eine solche Vorgehensweise der VfB-Verantwortlichen (Schuldenreduzierung) Respekt ab. - Welcher Verein ist heutzutage bereit Schulden zu reduzieren (und Qualitative Einbüßen in der Mannschaft hinzunehmen?).

Bei einem VfB-Abstieg würde ich mir einen schnellstmöglichen Aufstieg wünschen.

Für mich ist die Liga inzwischen "klinisch" genug. - An jedem zweiten Spieltag ein Match, dessen Ausgang ich registriere, welches mich emotional aber nicht im geringsten fesselt.

Schon traurig genug wenn man Spiele gegen Stuttgart als "emotionale Fußballhilfe" ansieht weil es kein Oxxenbach und Kaiserslautern mehr in der 1. Liga gibt.

So sucht man sich immer neue "Hassvereine", aber die wirkliche Emotion kann ich gegen den VfB nicht aufbauen. - Der VfB ist mir so egal ... glaubt mir keiner.


Paderborn, Augsburg, Wolfsburg, Leverkusen, Ingolstadt und Freiburg sind mir persönlich noch viel egaler. Wie du es beschrieben hast, eine immer klinischer werdende Liga. Mainz ist da sogar noch ein Glücksfall weil da Emotionen aufkommen, aber die Hälfte der Liga ist doch für den *****. Daher wäre ich über ein Verbleiben des HSV und des VFB sehr froh, bei gleichzeitigem Abstieg von Paderborn, Freiburg und Hannover und Wiederkehr der Geschwister und Darmstadt oder Karslruhe.

Gruß,
tobago


da hast du aber einen sehr regional begründete sichtweise. über einen radius von 100 km hinaus intereressiert sich doch kein mensch für die darmstädter. und der ksc ist nördlich der mainlinie so spannend wie für uns hannover. außer in frankfurt mit dem derbygedönse sind die mainzer auch nur eine graue maus mit bajazz, da haben selbst die freiburger mehr bundesligahistorie.

die einzigen die ich in deiner aufzählung ausnehme sind die lauterer, die hasst man überall gerne.

montags hsv gegen st.pauli oder vfb gegen kfc würden mir persönlich das fußballwochenende auf das perfekteste abrunden.


Nicht falsch verstehen, Mainz sollte auf jeden Fall gerne so schnell wie möglich zurück in die zweite Liga, die brauche ich auch nicht. Nur wenn ich zwischen ihnen und Paderborn, Augsburg, Ingolstadt oder Freiburg wählen müsste, dann sind sie vorne.

Ansonsten habe ich natürlich eine regionale Sichtweise bezüglich Darmstadt und eine historische bezüglich KSC. Den VFB und Hamburg sehe ich auf jeden Fall lieber als die vorher genannten, auch wenn beides keine Vereine sind für die ich Sympathien hege aber es sind Klassiker der Liga und die gehören für mich einfach dazu. Aber was ich gut oder schlecht finde ist mein ureigenstes Problem, außer dass der Herri und ich hier einer Meinung sind

Gruß,
tobago


mainz vor freiburg? na gut, geschmacksache.  

aber ich sehe wir sind uns partiell einig. ksc und darmstadt rauf - oder lautern an stelle des ksc - finden wir beide gut.

beim hsv bin ich zu keinerlei kompromiss bereit, solange deren uhr tickt müssen die weg, da bin ich weder konsenswillig noch fähig und da ist mir, wie so oft, auch egal was bruchhagen sagt.

an einer relegation stuttgart gegen ksc oder lautern hätte ich auch nichts aus zu setzen, die kann ich alle drei nicht leiden.  

also, darmstadt rauf, hsv runter und vfb in der relegation gegen den ksc raus? deal?
#
#
propain schrieb:
peter schrieb:


als frankfurter bürger freue ich mich über alles was die stadt frankfurt aufwertet und der hauptsitz des dfb tut das ganz sicher.


Der korrupte DFB der auch schonmal für eine WM in Katar oder Russland abstimmt wertet den Ruf als Haupstadt des Verbrechens bestimmt auf.




da sind wir als bankenhauptstadt doch schon auf der sicheren seite.
#
http://www.n-tv.de/politik/Das-Tarifgesetz-ist-verfassungswidrig-article15141826.html

die meinung des chefs der marburger bundes zum thema tarifeinheitsgesetz. ich finde die argumentation nachvollziehbar.
#
da ich es wie andy sehe und nicht in der lage bin heraus zu dividieren was denn nun tatsächlich sache ist und welche märchen die meiste wahrheit enthalten habe ich da nur völlig wissensfreie positionen.

als frankfurter bürger freue ich mich über alles was die stadt frankfurt aufwertet und der hauptsitz des dfb tut das ganz sicher. ob es dazu der rennbahn bedarf steht auf einem anderen blatt.

als frankfurter traditionalist würde ich den verlust der rennbahn sehr bedauern, sie gehört für mich zum stadtbild einfach dazu. das hat mir beim henninger turm aber auch schon nichts genutzt.

als frankfurter bewohner würde ich alles begrüßen das dazu führt, dass stadtteile nicht so aufgewertet werden dass sie für die ureinwohner unbezahlbar werden. diesen schleichenden prozess wird man aber nicht aufhalten können und mit der dazu gehörigen hektik und dem verlust der urwüchsigkeit werden wir uns wohl abfinden müssen.

als eintrachtfan ganz klar: fuck you dfb, ab nach leipzig, da liegt die zukunft des deutschen fußabll.
#
Schobberobber72 schrieb:
concordia-eagle schrieb:
Schobberobber72 schrieb:
Aber zumindest sein Defensivverhalten, ist meiner Meinung nach schon deutlich besser geworden.  


Beim defensiven Stellungsspiel gebe ich Dir recht, beim defensiven Zweikampf kann ich allerdings keine signifikante Verbesserung feststellen.


Sowohl, als auch  

Vielleicht sind die positiven Dinge eher hängen geblieben, aber ich habe da einige Szenen im Kopf, bei denen er seinem Gegenspieler den Ball 1a weggrätscht und teilweise sogar gleich weiterverarbeitet.



ich auch. ich habe mich dabei richtig erschrocken.  
#
Basaltkopp schrieb:
Helle86 schrieb:
Hellmann und Fischer leisten doch top Arbeit. Steubing kann bestimmt auch was bewirken.  


Fängst Du jetzt auch noch mit Fischer an? Was macht denn Fischer in Bezug auf die Bundesligamannschaft?


fanbetankung.  
#
vonNachtmahr1982 schrieb:
peter schrieb:
vfb gegen kfc


Ohh nein... Kentucky Fried Chicken hat jetzt auch eine Fußballmannschaft?      


da siehst du mal, ich kann mir nicht mal den namen merken.  
#
für alle die fanden, dass man spieler braucht die nicht weichgespült sind und die auch mal die klappe aufmachen: mit russ habt ihr jetzt einen. dass große klappe und überbordernde intelligenz nicht zwangsläufig zusammen gehören wissen wir ja schon seit spätestens basler.

ich persönlich fand ja schon immer spieler besser die in der öffentlichkeit den mund halten und durch leistung auf dem platz überzeugen. aber das ist halt geschmacksache.
#
vonNachtmahr1982 schrieb:
Aragorn schrieb:
Was will uns Durstewitz mit diesem Satz sagen?

"Die Eintracht wird den Spieler zurück auf die Insel schicken, seine Verpflichtung war ein großes Missverständnis. Das hat nun auch Schaaf erkannt. Nach der Partie in Dortmund und einer unterirdischen Leistung rückte er von Piazon ab. Viel zu spät."

Wann hat Piazon denn regelmäßig gespielt oder wurde bevorzugt behandelt? Er hat hier ein Jahr gespielt, der Leihvertrag ist ausgelaufen und fertig! Na und?  


Der Absatz ist mir auch sauer aufgestoßen, wusste nur net genau wie ich es hier herein bringen soll.

Hört sich schon so an als wenn alleine Piazons Verpflichtung der größte Fehler war und der Spieler spätestens nach 2 Wochen wieder auf die Insel zurück katapultiert gehört hätte. Bedauerlich das ich erst am Ende gelesen habe wer den Dreck verfasst hat...


was war die freude hier im forum groß als die ausleihe von piazon bekannt wurde. es gab sogar kritik daran, dass der spieler "nur" ausgeliehen wurde.
#
Endgegner schrieb:
achimbr schrieb:
Ich frage mich so langsam was das alles soll. Einen Trainer, der unter schwierigsten Umständen (Verletzte, Abgänge, späte Neuverpflichtungen...) das Saisonziel "Klassenerhalt" geschafft hat und mit der Mannschaft eigentlich nie in Abstiegsnot geraten ist, dermaßen anzuzählen. Wir haben außergewöhnliche Siege und unfassbare Niederlagen erlebt. Alles was eben "DEN FUSSBALL" ausmacht und der Name "Launische Diva vom Main" hat seltener so gut gepasst wie diese Saison. Jetzt sollte es aber mal so langsam gut sein - Klassenziel mit Abstand nach unten erreicht, versetzt in die nächste Saison und ENDE!!!!!! In der nächsten Saison mit entsprechenden Neuzugängen stabilisieren und so langsam den Blick nach oben richten.
Damit sollte dann auch der sogenannte Aufsichtsrat endlich Ruhe geben und Thomas Schaaf den eingeschlagenen Weg weiter gehen lassen, oder soll mit den permanenten Angriffen von irgendetwas abgelenkt werden. Vielleicht wie in der Politik - einen Nebenkriegsschauplatz eröffnen um von einer anderen Sauerei abzulenken. Ich hoffe mal nicht, dass bei der nächsten AR-Sitzng irgendetwas geplant ist wie z.B. eine Entmachtung Bruchhagens oder so ähnlich. Ich bekomme nämlich schon jetzt Bauchschmerzen wenn ich daran denke, dass hier künftig die "Drei Amigos" Fischer, Steubing und Hellmann das Zepter schwingen.


Bruchhagen´s Zeit läuft ja eh dem Ende entgegen. Jetzt noch einen "Putsch" zu planen halte ich für unwahrscheinlich.  


bruchhagens aussage, dass er sich langsam zurück ziehen wird wenn sein nachfolger feststeht, spricht dafür, dass es keines putsches bedarf. für mich ist es lediglich eine frage wie sehr das forciert werden wird. die nächsten monate werden interessant.

ich stehe dem ganzen erst einmal neutral gegenüber, eine gewisse skepsis hätte ich, unabhängig von den akteuren, in jedem fall. das gehört bei veränderungen aber einfach dazu.
#
tobago schrieb:
rhoischnook schrieb:
Den VfB mag ich auch nicht, nur zu gerne weg damit.

Respekt nötigt mir aber ab, dass der Verein um die Reduzierung der Schulden bemüht ist.

Da gab es jene Pressekonferenz, die bekannt wurde durch die Worte des damaligen Trainers Labbadia, als er sagte "... am A*sch geleckt".

Aus dieser Pressekonferenz, in der gesamten Länge, konnte man mehr als nur zwischen den Zeilen heraushören, dass Labbadia dem Verein "vorwarf" sich auf Kosten der Erstligazugehörigkeit gesund zu schrumpfen.

Sollte diese finanzielle "Gesundschrumpfung" der Grund für einen eventuellen Abstieg des VfB sein, so wünsche ich diesen für den Verein. Dann gaben die aufgebrachten Finanzen in Relation zu den Ausgaben eben nicht mehr her. - Gleichzeitig nötigt mir eine solche Vorgehensweise der VfB-Verantwortlichen (Schuldenreduzierung) Respekt ab. - Welcher Verein ist heutzutage bereit Schulden zu reduzieren (und Qualitative Einbüßen in der Mannschaft hinzunehmen?).

Bei einem VfB-Abstieg würde ich mir einen schnellstmöglichen Aufstieg wünschen.

Für mich ist die Liga inzwischen "klinisch" genug. - An jedem zweiten Spieltag ein Match, dessen Ausgang ich registriere, welches mich emotional aber nicht im geringsten fesselt.

Schon traurig genug wenn man Spiele gegen Stuttgart als "emotionale Fußballhilfe" ansieht weil es kein Oxxenbach und Kaiserslautern mehr in der 1. Liga gibt.

So sucht man sich immer neue "Hassvereine", aber die wirkliche Emotion kann ich gegen den VfB nicht aufbauen. - Der VfB ist mir so egal ... glaubt mir keiner.


Paderborn, Augsburg, Wolfsburg, Leverkusen, Ingolstadt und Freiburg sind mir persönlich noch viel egaler. Wie du es beschrieben hast, eine immer klinischer werdende Liga. Mainz ist da sogar noch ein Glücksfall weil da Emotionen aufkommen, aber die Hälfte der Liga ist doch für den *****. Daher wäre ich über ein Verbleiben des HSV und des VFB sehr froh, bei gleichzeitigem Abstieg von Paderborn, Freiburg und Hannover und Wiederkehr der Geschwister und Darmstadt oder Karslruhe.

Gruß,
tobago


da hast du aber einen sehr regional begründete sichtweise. über einen radius von 100 km hinaus intereressiert sich doch kein mensch für die darmstädter. und der ksc ist nördlich der mainlinie so spannend wie für uns hannover. außer in frankfurt mit dem derbygedönse sind die mainzer auch nur eine graue maus mit bajazz, da haben selbst die freiburger mehr bundesligahistorie.

die einzigen die ich in deiner aufzählung ausnehme sind die lauterer, die hasst man überall gerne.

montags hsv gegen st.pauli oder vfb gegen kfc würden mir persönlich das fußballwochenende auf das perfekteste abrunden.
#
oezdem schrieb:
Timmi32 schrieb:
Ich verstehe nicht, warum die Eintracht bei Inui die Option gezogen hat. Wenn der Kader tatsächlich ernsthaft "aufgefrischt" werden soll, dann sind Spieler wie Inui, die zwar ab und an mal was bewegen, eine wirkliche "Weiterentwicklung" aber nicht zeigen, doch die Ersten, die man aussortiert...

Schade. Da hätte ich eher auf Joel Gerezgiher gesetzt und Sonny kommt ja auch wieder...

Tim


kittel wird wohl erst frühestens gegen ende der hinrunde eine option, muss dann erst wieder langsam herangeführt werden. gerezgiher hat noch kein spiel bundesliga gespielt. von dem erhoffe ich mir viel, aber dass er sofort eine verstärkung für uns darstellt, kann niemand seriös einplanen. in der aktuellen situation macht die verlängerung mit inui durchaus sinn, denn er ist unser einziger bl-erfahrener linksaußen. zudem wird er auch keine unsummen verdienen. und wenn noch ein besserer kommt oder joel durchstartet, dann sitzt er halt auf der bank.


sehe ich genauso und völlig unaufgeregt. zumal ich gerezgiher noch nie habe spielen sehen, mich würde intersesssieren wie viele seiner befürworter das schon haben, und ich nicht den eindruck habe dass junge nachwuchsspieler bei schaaf keine chance bekommen wenn sie sich anbieten.

wie die laufende saison gezeigt hat ist es dringend notwendig für jede position mindestens ein akzeptabels backup zu haben. das ist inui in meinen augen auf jeden fall. in der saison sind fast alle spieler mindestens einmal eingesetzt worden, häufig weil verletzungsbedingt spieler ausgefallen sind. man sollte so planen, dass das für die nächste saison mit einkalkuliert wird.