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Schubbi66

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Gina Wild.
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FrankenAdler schrieb:

es gibt derzeit keine Zahlen, die die Vermutung, Kindeswohlgefährdungen wären angestiegen, belegen würden.

wie auch, läuft mglw. derzeit unter dem radar.

und dabei stelle ich selbstverständlich nicht in abrede, dass institutionell bestmöglichst für die bekannten fälle gesorgt wird.

darüberhinaus:
was ist aber mit dem kita-kind, das sich sein zimmer mit dem volljährigen bruder teilen muss? das muss jetzt nicht zwingend von häuslicher gewalt betroffen sein, um derzeit eine scheiß-zeit zu haben. und natürlich spitzen sich familiäre situationen zu, wenn entlassungen oder kurzarbeit für zusätzliche wirtschaftliche schwäche sorgt. die 34% mehr alkohol in lockdownzeiten muss auch irgendwer trinken.

und letztlich kann man sich die frage stellen, in wie weit diese ganze erziehungs- und bildungspartnerschaft der „normalen“ zeiten erst zu nehmen ist, wenn in krisensituationen quasi nichts übrig bleibt - so nicht zufällig systemrelevante notbetreuungskriterien erfüllt werden.
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Xbuerger schrieb:

die 34% mehr alkohol in lockdownzeiten muss auch irgendwer trinken


Ich wage zu behaupten dass mindestens 50% davon Substitutionstrinken ist. Sprich, die Menge wäre auch am Gleisdreieck, beim Hundeverein und in Kneipen, Gartenlokalen, Vereinsheimen und Restaurants getrunken worden.

Xbuerger schrieb:

letztlich kann man sich die frage stellen, in wie weit diese ganze erziehungs- und bildungspartnerschaft der „normalen“ zeiten erst zu nehmen ist, wenn in krisensituationen quasi nichts übrig bleibt


Eine gleichberechtigte Frage ist auch, wie viel Verantwortung und Betreuung Eltern(teile) gerade auch in Krisenzeiten bereit sind für ihren Nachwuchs zu übernehmen.
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Ticketbörse heute Vormittag ohne Probleme.
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Abseitsbeurteilung im Kölner Keller
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[edit // skyeagle // Absatz aufgrund vorhergegangener Löschung ebenfalls gelöscht]
Die sozialliberale Marktwirtschaft war nicht das schlechteste Modell, die langfristigen Folgen einer auf kommunaler und staatlich gesteuerter Wirtschaft sind bekannt. Ich persönlich sehe den Sozialismus nicht als erstrebenswert an. Es stört mich auch immens dass Nachfolgeorganisationen bzw Vertreter der auf beiden Seiten des politischen Spektrums angesiedelten extremen Ideologien mir erklären wollen, was Gemeinwohl ist. Beide definieren Gemeinwohl aus ihrer ideologischen Sichtweise zwangsläufig immer auf ihre linken oder rechten zugeschnittenen Partikularinteressen.
Eine Umverteilung kann nur einmal erfolgen. Danach ist die Ressource versiegt. Deswegen plädiere ich für einen regulativen Staat, der möglichst viel Freiheiten der Wirtschaft lässt. Dazu gehören einerseits Errungenschaften wie Tarifautonomie, Streikrecht aber auch die Steuerung durch legislative Rahmenbedingungen (als Beispiele Arbeits-, Umwelt-, Steuer-, Sozialrecht). Unbestritten gibt es die Fürsorgepflicht des Staates gegenüber der Bevölkerung wie zum Beispiel strategische Reserven der Grundversorgung und im Gesundheitswesen (was sträflich vernachlässigt wurde), aber ist gewährleistet dass eine „Staatswirtschaft“ bessere Ergebnisse erzielt? Historisch sicherlich nicht erwiesen. Bezahlbarer Wohnraum - Ein „Staatsversagen“ oder ein Versagen des Tarifpartners Gewerkschaft in der Tarifpolitik?
Es gibt den „freien“ Markt nicht. Der Markt ist bereits ( wenn auch nicht ausreichend) reguliert.
Höhere Besteuerung von Unternehmensgewinnen und Millionären (also die lt Dir zur Lasten der Allgemeinheit generierte Kohle) ? Nein. unter der Bedingung dass ein vom Staat festgelegter Teil des Gewinnes in Forschung und gesellschaftlichen Projekten investiert wird. Projekte wie beispielsweise Betriebswohnungen, Jobticket, Betriebsrente, Betriebszusatzkrankenversicherung, Kinderbetreuung und Unterstützung von lokalen Kultureinrichtungen.



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Und sehr treffend formuliert Katja Kipping, Egoismus war gestern - für einen neuen Gesellschaftsvertrag,
Einfach klar, deutlich und sehr sachlich.



"Deshalb streite ich für eine universelle Grundversorgung, die nicht auf Markt, Privat und Profit setzt, sondern sich am Gemeinwohl orientiert. Manche verwenden dafür auch den Begriff Infrastruktursozialismus.
Dies betrifft die Bereiche Gesundheit, Mobilität, Bildung, Pflege und Wohnen. Solch eine Grundversorgung bedeutet, dass die öffentliche Hand in die Lage versetzt wird, ausreichend bezahlbaren Wohnraum, flächendeckenden gebührenfreien Bus- und Bahnverkehr, Barrierefreiheit, wohnortnahe und gebührenfreie Kita-Plätze, Breitband für alle sowie eine angemessene Gesundheitsversorgung auch in den ländlichen Regionen zur Verfügung zu stellen."

Viel anders wirds nicht gehn!
Also – fassen wir den Mut, ins Gemeinsame zu gehen.

Hier steht noch viel mehr spannendes!

https://www.fr.de/politik/corona-krise-egoismus-gestern-einen-neuen-gesellschaftsvertrag-13644346.html



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Ich hätte gerne noch Stehplätze für Alle im Stadion, die kostenlose Stadionwurst, Äpplerbezugsscheine und Essensgutscheine für Sterne Gastronomie. Und einen Anspruch auf KdF Reisen .. äh... pardon .. FDGB Feriendienst.
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Schubbi66 schrieb:

Der Unterschied zwischen Gesetz und Erlass ist aber bekannt? Sonst brauchen wir gar nicht diskutieren.


Welcher "Erlass", und wessen, war den hier konkret die rechtliche Grundlage der Maßnahmen gegen den Demonstrationsaufrufer?

Sonst kann ich auch nicht mitdiskutieren.
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Der Mensch wollte zu einer friedlichen Demonstration aufrufen, das ist nun durch neue? Gesetze  strafbar gemacht worden!
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Der Unterschied zwischen Gesetz und Erlass ist aber bekannt? Sonst brauchen wir gar nicht diskutieren.
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cm47 schrieb:

Ich versuchte, mich nur in die Gefühlslage eines Fans hineinzudenken, der zu schlicht gestrickt ist, um die von dir und auch FA geschilderten Zusammenhänge als eher systemrelevant zu begreifen, als den Fußball.....Fußball ist vielerorts eine Art Ersatzreligion und gegen Glauben ist jede Systemrelevanz, die nichts mit Fußball zu tun hat, nicht vermittelbar....es gibt auch Fußballfans, die nicht unbedingt dem Bildungsbürgertum zuzurechnen sind....

So gesehen wären also die Fußballfans für Deutschland das, was für die USA die Evangelikalen sind
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Heilige Gemeinschaft. Oft genug besungen. Passt schon Dein Vergleich
Bekenne mich schuldig - den Händler habe ich aus Bequemlichkeit nicht direkt geprüft. Nachgeholt, 3€ über Amazon mehr gezahlt - möge die Provision sein.
Aber danke Dir, werd ich in Zukunft öfters machen.
Du hast meinen Beitrag nicht verstanden, oder?
momox und rebuy habe ich bis jetzt nur zum verkaufen genutzt. Hauptsächlich Bücher vor dem letzten Umzug. Problemlos und easy.

Bei rebuy auch ein Samsung Smartphone verkauft, ein IPhone das ich dort einschickte, habe ich mir wieder zurücksenden lassen weil der finale Preis nach Prüfung indiskutabel war. Angeblich kaputter Homebutton, das IPhone funktioniert aber 2 Jahre später noch immer einwandfrei in der Verwandtschaft.
Bei Kauf von Elektro bin ich eigen und Snob. Nie gebrauchtes...
Alles richtig. Trotzdem ein Gegenbeispiel:
Frau will unbedingt den gleichen Treckingschuh wieder haben. Jetzt. Schuhläden nachfragen in der Umgebung? Dank Corona keine Chance. Bei Globetrotter 230€. Amazon geschaut, Outdoor und Schuhladen aus der schwäbischen Provinz 160€.
Also über Amazon beim Händler bestellt und Lieferung in 3 Tagen.
Klar, Händler zahlt Provision an Amazon. Aber Kaufvertrag ist direkt mit Händler, den wir so nie gefunden hätten.
Ist nicht immer alles nur Schwarz Weiß....
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Schubbi66 schrieb:

Bevor man die monetären Aspekte diskutiert, sollte man ethische und gesellschaftliche Fragen zu diesem Thema diskutieren.


Jep. Wir sind aber im Wirtschaftsfred
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Soll ich mich selbst zitieren aus meinem ersten Absatz?

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Adlerdenis schrieb:

Wenn wir etliche Tote und Schwerkranke durch Corona oder auch ein völlig überlastetetes Gesundheitssystem haben, bleibt das z. B. natürlich auch nicht ohne wirtschaftliche Folgen.


FDP-Modus-An

Ach naja, ein 84-Jähriger im Altenheim kostet mehr als dass er einbringt.

FDP-Modus-Aus
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Auch wenn ich verstehe was Du meinst, finde ich den FDP Ironie Modus unangebracht. Wie die gesamte Alten(pflege)Diskussion in einem Wirtschaftsthread.
Hier geht es m.E. in erster Linie um Ethik und grundsätzliche Fragen der Menschenwürde und Selbstbestimmung des Lebens, gesellschaftliche Verantwortung gegenüber "Schwachen" und den Sinn (und Unsinn) des medizinischen Wettlaufs gegen den Tod. Bevor man die monetären Aspekte diskutiert, sollte man ethische und gesellschaftliche Fragen zu diesem Thema diskutieren.
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holger3700 schrieb:

Ich jedenfalls freu mich darüber, dass die Eintracht offensichtlich lukrativ für diverse Unternehmen geworden ist.


Zumal man sich Mantramäßig Jahre oder gar Jahrzehntelang anhören musste warum denn in der Banken-und Wirtschaftsmetropole Frankfurt so wenig Unterstützung für die Eintracht bei rumkommt.... jetzt passiert es und es ist trotzdem nicht genehm.
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Ab morgen nur noch Logen und Steher für die Kulisse. Apokalypse.
(Achtung bitte zutreffendes ankreuzen: Ironie Sarkasmus Zynismus Nihilismus Fatalismus)
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Ich plädiere nicht für den FCBä. Mir geht es nur um die Begriffe (Umsatz, Kosten, Gewinn) - ein hoher Umsatz bedeutet nicht gleichzeitig hoher Betrag auf dem Tagesgeldkonto.
Die 5 Mio müssen a) erst mal "erwirtschaftet" also eingenommen werden und b) nach Abzug der Kosten auch "übrig" sein.
Quelle der Daten FCBä Homepage für das Geschäftsjahr 2018 / 2019:


FC Bayern München Konzern
Gesamteinnahmen 2018 / 2019 750,4 Millionen Euro
Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 146,1 Millionen Euro
Gewinn vor Steuern (EBT) 75,3 Millionen Euro
Gewinn nach Steuern (Jahresüberschuss) 52,5 Millionen Euro

Demnach wären es 10% vom Gewinn ... so .. ich bin kein Steuerberater und habe keine wie die 5 Mio wieder steuerlich mindern sind. Spielt auch keine Rolle.
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füge Ahnung im vorletzten Satz ein - danke.
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Schubbi66 schrieb:

sgevolker schrieb:

5 Millionen sind dann für die Bayern 0,66% ihres Jahresumsatzes.

Du weisst schon was Umsatz ist? Die Größe Umsatz ist nicht relevant.


Und warum nicht? Die TV-Einnahmen sollten jedenfalls dazu gehören und somit sollte der Vergleich passen.
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Ich plädiere nicht für den FCBä. Mir geht es nur um die Begriffe (Umsatz, Kosten, Gewinn) - ein hoher Umsatz bedeutet nicht gleichzeitig hoher Betrag auf dem Tagesgeldkonto.
Die 5 Mio müssen a) erst mal "erwirtschaftet" also eingenommen werden und b) nach Abzug der Kosten auch "übrig" sein.
Quelle der Daten FCBä Homepage für das Geschäftsjahr 2018 / 2019:


FC Bayern München Konzern
Gesamteinnahmen 2018 / 2019 750,4 Millionen Euro
Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 146,1 Millionen Euro
Gewinn vor Steuern (EBT) 75,3 Millionen Euro
Gewinn nach Steuern (Jahresüberschuss) 52,5 Millionen Euro

Demnach wären es 10% vom Gewinn ... so .. ich bin kein Steuerberater und habe keine wie die 5 Mio wieder steuerlich mindern sind. Spielt auch keine Rolle.
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Der Duft der Woche: "Kamille". Das war das Klopapier, das der Globus noch da hatte.
Ansonsten gefühlt ca. 80% Ü60 Kunden, meist zu zweit.
Mit Handschuhen, aber dann jedes Obststück einzeln angrabschen.
Naja....
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mittelbucher schrieb:

Mit Handschuhen, aber dann jedes Obststück einzeln angrabschen.


Der Klassiker. Nicht tot zu kriegen. Pardon. Aber anders kann man es nicht formulieren. Und wenn man wagt als U60 was zu sagen von Hygiene im allgemeinen und Corona im speziellen  ... dann aber 2 blitzende Lichtschwerter und ne Sirene als Antwort.
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propain schrieb:

Der Einfluss von Katar auf die Deutsche Bank hat die letzten Jahre aber zugenommen, von daher kann man das ruhig neu diskutieren.

Inwiefern mischen die Scheichs aus Katar bei der Deutschen Bank mit?
Kenne mich da nicht sonderlich gut aus!
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Aktionärsstruktur der Deutschen Bank lt.Pflichtmeldung:
Großaktionäre gemäß § 33, Abs. 1 WpHG - Stand zum 23. März 2020
4,04% hält BlackRock, Inc., Wilmington, DE 18. März 2020
3,14% hält Douglas L. Braunstein, Geburtsdatum: 15. Januar 1961, (Hudson Executive Capital LP) 31. Oktober 2018
3,05% hält Paramount Services Holdings Ltd., British Virgin Islands 20. August 2015
3,05% hält Supreme Universal Holdings Ltd., Cayman Islands 20. August 2015
3,001% hält Stephen A. Feinberg, Geburtsdatum: 29. März 1960, (Cerberus) 14. November 2017
2,77%1 hält The Capital Group Companies, Inc., Los Angeles, Kalifornien 23. März 2020

47% des Grundkapitals sind in Deutschland, 72% institutionelle Anleger

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