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stefank

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Deinen Hinweisen entnehme ich, dass Du eher ein risikoscheuer Anleger bist.

Jeder, aber wirklich auch jeder, der dir zur Zeit einen "lukrativen" Sparplan verkaufen will, um den solltest du einen großen Bogen machen. Einen ganz großen!!
Die 10 Euro p.m. legst du am besten ins Sparschwein, nach 5 oder 8 Jahren kannst du das angesammelte Geld, bei besseren Marktkonditionen immer noch in Festgeld o.ä. anlegen.
Bei den 300 Euro p.m. kommt es wirklich auf deine Risikobereitschaft an. Am ehesten kann man noch mit sog. Aktien-Indexfonds Geld verdienen (aber natürlich auch Geld verlieren). Am ehesten ratsam sind sogenannte ETF's (Exchange Traded Funds), die einen bestehenden Aktienindex ( also z.B den DAX) nachbilden. Ein Aktien-ETF brauch keinen Fondsmanager, kostet also auch nur rel. wenig Gebühren. Dein Sparkassenberater wird dir so etwas wahrscheinlich nicht von sich aus anbieten, die verdienen daran praktisch nichts. Solltest du so etwas in Betracht ziehen, ist eine vorherige Beschäftigung mit dem Thema unbedingt ratsam. Ein "neutralen" Ratgeber kann z.B. der sein: http://www.finanztip.de/indexfonds-etf/
Ansonsten gilt mein Rat, leg die 300 auf ein Tagesgeldkonto und warte ab, ob sich irgendwann die Zinssituation ändert.
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hawischer schrieb:

Am ehesten ratsam sind sogenannte ETF's (Exchange Traded Funds), die einen bestehenden Aktienindex ( also z.B den DAX) nachbilden. Ein Aktien-ETF brauch keinen Fondsmanager, kostet also auch nur rel. wenig Gebühren. Dein Sparkassenberater wird dir so etwas wahrscheinlich nicht von sich aus anbieten, die verdienen daran praktisch nichts. Solltest du so etwas in Betracht ziehen, ist eine vorherige Beschäftigung mit dem Thema unbedingt ratsam. Ein "neutralen" Ratgeber kann z.B. der sein: http://www.finanztip.de/indexfonds-etf/

Hier kann ich vollständig zustimmen und nur etwas spezifizieren: Um die hohen Mindestordergebühren zu umgehen, ein Jahr lang die 300 Euro ins Sparschwein und dann mit 3.600 mit einem ETF anfangen. Ein Stoploss bei 10 Prozent minus im Jahr auf den Anfangskurs ist ebenfalls ratsam. Mit dieser Methode hat man seit Bestehen des Dax durchschnittlich 8 Prozent Gewinn pro Jahr (vor Steuern) in einem Zehnjahreszyklus gemacht, egal welches Einstiegsjahr man als Beispiel wählt.
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Erkundige dich mal bei deiner Sparkasse.Ich bin da bestimmt keine Experte

Es gibt da einige Dinge , wo du in eine Anlageform einzahlst, mit der in einen breit angelegten Aktienfonds investiert wird . Die Sparkassen überwachen diesen Fond und reagieren . Trennen sich mal von einem Produkt und nehmen andere in den Fond .

Da haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht . . Auch das Risiko ist entsprechend gering

Evtl. kannst du auch die beabsichtigten 300 Euro splitten . Ein teil in so eine Anlage . Den anderen Teil aufs lausige und nix bringende Tagesgeld  

Ansonsten :

Der Staat freut sich , die Anleger kotzen . :Niedrigzins oder besser schon fast Nullzins oder Minuszins ist angesagt  

Wenn schon große Firmen ihr Rücklagen von einer Bank zur anderen schieben ,um wenigstens  Minuszinsen zu verhindern (und da geht es um zig Millionenbeträge) wird s für uns kleinen Wichte schwer  

Da müßen wir leider durch .
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Dirty-Harry schrieb:

Erkundige dich mal bei deiner Sparkasse.Ich bin da bestimmt keine Experte


Es gibt da einige Dinge , wo du in eine Anlageform einzahlst, mit der in einen breit angelegten Aktienfonds investiert wird . Die Sparkassen überwachen diesen Fond und reagieren . Trennen sich mal von einem Produkt und nehmen andere in den Fond .

Vor diesem Tipp kann ich nur dringend abraten: http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/fondstochter-der-sparkassen-der-grosse-deka-bluff/12979690.html
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Raggamuffin schrieb:

Ich denke das ist dir genau bewusst und ich brauche darauf nicht einzugehen.

Was soll mir denn bewusst sein? Das die Seite von einem studierten, homosexuellen Theologen unterhalten wird? Du stellst hier Behauptungen auf, also wirst du diese doch belegen können?
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Spielmacher71 schrieb:  


Raggamuffin schrieb:
Ich denke das ist dir genau bewusst und ich brauche darauf nicht einzugehen.


Was soll mir denn bewusst sein? Das die Seite von einem studierten, homosexuellen Theologen unterhalten wird? Du stellst hier Behauptungen auf, also wirst du diese doch belegen können?

Ich frage mich wirklich, wie das sein muss, wenn man ohne jegilche Medienkompetenz durch die Welt stolpert und mit großen Kinderaugen alles für seriös hält, was einem im großen Internet so begegnet.
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Spielmacher71 schrieb:  


Ffm60ziger schrieb:
Rassisten gibts überall. Selbst angebliche AFA-Mitglieder, hatten sich in den siebzigern gerne mal abfällig, über Sinti und Roma hier im Stadtteil geäußert, und diese als Geschmeiß bezeichnet!


Genauso wie Homophobie bei Linksextremisten, die auf einer einschlägigen Seite die öffentliche Hinrichtung eines homosexuellen AfDlers fordern.


https://philosophia-perennis.com/2016/09/19/morddrohungen-afd/

Waia, hier ist heute ja mal wieder Dies & Das auf Weltklasse-Niveau....
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Brodowin schrieb:  


Spielmacher71 schrieb:  


Ffm60ziger schrieb:
Rassisten gibts überall. Selbst angebliche AFA-Mitglieder, hatten sich in den siebzigern gerne mal abfällig, über Sinti und Roma hier im Stadtteil geäußert, und diese als Geschmeiß bezeichnet!


Genauso wie Homophobie bei Linksextremisten, die auf einer einschlägigen Seite die öffentliche Hinrichtung eines homosexuellen AfDlers fordern.


https://philosophia-perennis.com/2016/09/19/morddrohungen-afd/


Waia, hier ist heute ja mal wieder Dies & Das auf Weltklasse-Niveau....

Ich fall' auch gleich vom Stuhl:  "Verfasst von LinkesBabe"...

Komm, Aragorn, wenn ich dir jetzt erzähle, dass im Himmel Jahrmarkt ist, kaufst du mir dann einen Fahrschein ab? Kostet auch nur einen Sechser!
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Dass amerikanische Unterhaltungsfilme es nicht so genau mit Tatsachen nehmen, war mir ja klar. Aber heute beim durchzappen hat es mich fast zerrissen. Im Film "Die letzten Tempelritter" kam eine Szene an einer Steilküste.
Mit einer Unterschrift: "Steiermark. Küstenregion".
???
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Dieser Film hat noch mehr interessante Erkenntnisse zu bieten: http://www.nordkomplott.de/10-dinge-die-ich-von-der-letzte-tempelritter-gelernt-habe/
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reggaetyp schrieb:

Gerüchteweise verstorben oder langfristig in der Psychiatrie. Da war er ja immer mal wieder.

Das wäre schade. War ein Original.
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Raggamuffin schrieb:  


reggaetyp schrieb:
Gerüchteweise verstorben oder langfristig in der Psychiatrie. Da war er ja immer mal wieder.


Das wäre schade. War ein Original.

Der nackte Jörg ist ein schönes Beispiel dafür, wie in Frankfurt Toleranz gelebt wird, und warum DHs Beispiel vollständig neben der Sache liegt. Jörg hatte nämlich tatsächlich mal ein Verfahren wegen "Erregung öffentlichen Ärgernisses" am Hals. Dieses endete aber zu seinen Gunsten, weil die Richter befanden, dass Nacktheit allein heutzutage, ohne Hinzutreten anderem, etwa aggressiven Verhaltens, nicht mehr geeignet ist, die öffentliche Sicherheit zu gefährden. Allerdings, und das fand ich das Schönste an dem Urteil, war ihm das Nacktsein nur bis Temperaturen von drei Grad minus erlaubt, da die Stadt Frankfurt die öffentliche Fürsorge für ihn trage. Dieses Urteil hat der nackte Jörg immer dabei gehabt, um es bei Bedarf verfolgungswütigen Ordnungshütern vorzeigen zu können - mangels Taschen in seinem Walkman. 2010 ist er verschwunden, und hat auch sein Facebookkonto abgemeldet. Leider hat man seitdem nichts mehr von ihm gehört.
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Mal als Diskussionsgrundlage die Situation für hessische Kommunen:

Das Land Hessen erstattet den Kommunen, die für die Unterbringung der Flüchtlinge zuständig sind, Pauschalen pro Flüchtling und Monat. Die Pauschale differenziert zwischen Ballungsräumen und ländlichen Regionen und beträgt in Hessen 2016 zwischen 865 und 1.050 Euro je Person und Monat. Damit hat das Land den Kommunen die Pauschalen gegenüber 2015 um 45 Prozent erhöht. Bereits 2015 hatte das Land rückwirkend die Pauschalen um durchschnittlich 15 Prozent erhöht.
Hessen hat anders als andere Bundesländer Mittel des Bundes eins zu eins an die Kommunen weitergegeben: 37 Millionen Euro.
Unter dem Motto „Hessen packt’s an“ steht das Hessische Kommunalinvestitionsprogramm (KIP). Es ermöglicht den Kommunen ein Investitionsvolumen von einer Milliarde Euro. Für die Kommunen, die Standort einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge sind, steht eigens ein Volumen von insgesamt 25 Millionen zur Verfügung, um in die kommunale Infrastruktur investieren zu können. Ein Darlehen in Höhe von 230 Millionen Euro soll allen Kommunen in Hessen den Bau bezahlbaren Wohnraums, auch für Flüchtlinge, ermöglichen.
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Vael schrieb:

Ich denke mal das ein großer Prozentsatz damit einverstanden war, das wir Menschlichkeit bewiesen haben und Flüchtlinge aufgenommen haben. Das Problem ist halt nur das "Management" der Flüchtlingskrise... denn da hapert es doch an allen Ecken und Enden und ich denke damit ist ein Großteil (mich eingeschlossen) nicht zufrieden.


Viel zu viele Gemeinden wurden alleine gelassen und man hat auf das Ehrenamt gesetzt. Und das kanns nicht sein das der Staat dann der Hilfsbereitschaft noch in den ***** tritt, in dem sie Gemeinden, die am Rande der Kapazität standen, noch mehr aufgedrückt haben, und andere Gemeinden komplett ohne blieben.

Mich würde mal interessieren, an welchen Stellen genau das Management kritisiert werden muss, was der Staat, bzw die Regierung anders machen hätte sollen und welche Gemeinden da in welcher Weise betroffen waren.
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FrankenAdler schrieb:  


Vael schrieb:
Ich denke mal das ein großer Prozentsatz damit einverstanden war, das wir Menschlichkeit bewiesen haben und Flüchtlinge aufgenommen haben. Das Problem ist halt nur das "Management" der Flüchtlingskrise... denn da hapert es doch an allen Ecken und Enden und ich denke damit ist ein Großteil (mich eingeschlossen) nicht zufrieden.


Viel zu viele Gemeinden wurden alleine gelassen und man hat auf das Ehrenamt gesetzt. Und das kanns nicht sein das der Staat dann der Hilfsbereitschaft noch in den ***** tritt, in dem sie Gemeinden, die am Rande der Kapazität standen, noch mehr aufgedrückt haben, und andere Gemeinden komplett ohne blieben.


Mich würde mal interessieren, an welchen Stellen genau das Management kritisiert werden muss, was der Staat, bzw die Regierung anders machen hätte sollen und welche Gemeinden da in welcher Weise betroffen waren.

Der Frage muss ich mich anschließen, zumal ich ganz im Gegenteil im Moment von Gemeinden lese, die jetzt durch die Abnahme der Flüchtlingszahlen keine Flüchtlinge mehr bekommen und die Einnahmen für den örtlichen Handel ziemlich vermissen sowie sich um Ersatz für die Arbeitsplätze in den Heimen sorgen.
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stefank schrieb:  


Vael schrieb:
Bah, wieder viel zu viel geschrieben, sorry dafür


Ich muss mich entschuldigen, denn ich wollte dich nicht verar.rschen, aber schon mit meiner Frage etwas aufs Glatteis führen.
Jemand, der meine genannten Bedingungen erfüllt, ist nämlich qua Geburt Deutscher, § 4 Absatz 3 Staatsangehörigkeitsgesetz. Und es ist völlig egal, ob er fürderhin nur noch Hottentottisch spricht, klaut was das Zeug hält und sich mit dem Grundgesetz den Hintern abwischt. Genau wie übrigens bei jedem Biodeutschen mit Abstammungsnachweis bis zum 30jährigen Krieg auch.
Worauf ich raus will, ist, dass es meiner Meinung nach Unfug ist, das Recht auf Aufenthalt und Staatsangehörigkeit von irgend etwas anderem abhängig zu machen als von der Geburt in Deutschland, bzw. in diesen Fällen irgendwelche Integrationsleistungen zu fordern.

Pffff ich fühle mich veräppelt

Nein im Ernst, im Grunde hast du ja recht, aber das gemeine Volk braucht regeln sonst schreit es wieder Zeter und Mordrio, und einen Kompromiss muss man ja finden irgend wie oder?
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Vael schrieb:

Nein im Ernst, im Grunde hast du ja recht, aber das gemeine Volk braucht regeln sonst schreit es wieder Zeter und Mordrio, und einen Kompromiss muss man ja finden irgend wie oder?

Nein, es braucht keinen Kompromiss. Die Regel sollte lauten: "Wer in Deutschland geboren ist, erwirbt qua Geburt die deutsche Staatsbürgerschaft."
Das gilt übrigens auch z.B. in Kanada mit seinem ansonsten schrecklichen utilitaristischen Einwanderungsrecht.
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Das Letzte was du aufgezählt hast, ist zumindestens eine Selbstverständlichkeit für mich, denn ich mach das ja auch. Seine alte Staatsbürgerschaft aufgeben? Wenn er Deutscher werden will dann ja, wenn nicht? Auch egal, er kann ja dann Deutsch, achtet das Grundgesetz und ist ein Steuerzahlender Mitbewohner dieser Nation.

Und sollte er unverschuldet mal in Sozialhilfe abrutschen, das kann jedem geschehen. Er muss halt nur alles versuchen um wieder in Arbeit zu kommen, wenn dies Gesundheitlich möglich ist, denn immerhin leben wir ja auch in einem Sozialstaat, wo wir uns um die Sozial schwächeren kümmern sollten.

Und zum Thema Integration Stefan, Wenn er kein Deutscher werden will, aber die Werte unseres Landes respektiert und hier in Lohn und Brot steht, warum sollte ich was dagegen haben das er hier dann lebt? Er ist damit zumindestens um einiges fleißiger als so manchen Bekannten den ich kenne, die das HARTZIV regelrecht studiert haben, um den Sozialstaat zu schröpfen.

Aber wie gesagt, das sind nur meine 2 Cent dazu. Ich habe absolut nichts gegen Einwanderer, wenn sie unser Land respektieren, denn ich respektiere die anderen Nationen auf der Welt ebenso (von Nord Korea mal abgesehen).

Gegen Kriegsflüchtlinge habe ich sogar noch viel weniger, denn es ist gebietet alleine schon die Menschlichkeit, ihnen solange Obdach zu geben, bis die Gefahrensituation wieder vorbei ist. Diese müssen sich ja nicht mal integrieren, sie müssen nur unser Land respektieren und ihre Grundwerte, denn sie wollen ja nicht für Ewig bleiben. Die wollen ja irgendwann wieder zurück um ihre Heimat aufzubauen, aber dafür muss man halt am Leben sein.

Bah, wieder viel zu viel geschrieben, sorry dafür
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Vael schrieb:

Bah, wieder viel zu viel geschrieben, sorry dafür

Ich muss mich entschuldigen, denn ich wollte dich nicht verar.rschen, aber schon mit meiner Frage etwas aufs Glatteis führen.
Jemand, der meine genannten Bedingungen erfüllt, ist nämlich qua Geburt Deutscher, § 4 Absatz 3 Staatsangehörigkeitsgesetz. Und es ist völlig egal, ob er fürderhin nur noch Hottentottisch spricht, klaut was das Zeug hält und sich mit dem Grundgesetz den Hintern abwischt. Genau wie übrigens bei jedem Biodeutschen mit Abstammungsnachweis bis zum 30jährigen Krieg auch.
Worauf ich raus will, ist, dass es meiner Meinung nach Unfug ist, das Recht auf Aufenthalt und Staatsangehörigkeit von irgend etwas anderem abhängig zu machen als von der Geburt in Deutschland, bzw. in diesen Fällen irgendwelche Integrationsleistungen zu fordern.
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Dirty-Harry schrieb:  


Vael schrieb:
Man muss dafür sorgen das die Einwanderer integriert werden, und zwar richtig, und nicht so larifari wie es derzeit ist.


Nur einer Zwischenfrage zu eurer interessanten Diskussion .Und diese Frage  auch gerne in die mitlesende Runde  .


Gib es ein Land , was so richtig dafür sorgt, daß die Einwanderer integriert werden ?


Und wenn ja, wie machen die es dort besser oder richtig.?


Ich hab jetzt halt nur Kanada vor Augen


Sorry, ich hab es halt nur in Berichten und zusätzlich in TV Berichten mitbekommen , wie das relativ fordernde Integrationssystem in Kanada läuft.


Mich hat es etwas abgeschreckt, Viel nationaler Pathos bei den Veranstaltungen . Aber das ist ein Randnotiz.Irgendwie hatte ich den Eindruck es wäre eher was für dressierte  Affen im Zoo , als für Menschen .Aber edvtl ist dieser Eindruck auch nur durch diesen unglaublichen nationel Pathos bei den Veranstaltungen entstanden


Aber   Integration im Sinne von miteinander ,als nebeneinder wünsche .mir natürlich  auch


Habt ihr bestimmte Länder als Vorbild im Blick ?

Das ist wirklich eine interessante Frage. Das was geändert werden muss Harry ist unstrittig, aber auch das Wie ist für mich irgendwie ein Rätsel.

Vorbild Australien? Die lassen nur Geldleute mit perfekten Englischkenntnissen rein. Amerika? Hat einige interessante Ansätze, aber die bekommen nicht mal das Nebeneinander von Schwarz und weiß gebacken, ich weiß also nicht. Kanada ist natürlich eine Sonderausnahme, ein liberales Land was seit Jahrhunderten schon eine sehr multikulturelle Rolle hat und es sogar halbwegs gebacken bekommt.

Ich weiß nicht, wie man das hin bekommen kann. Ich denke das erste wäre mal, das man Deutsch spricht. Wer diese Hürde genommen hat, hat schon einen riesen Weg geschafft. Anreize schaffen, wer Arbeit hat, Deutsch spricht, unsere Kultur respektiert und sich anpasst, (Er oder sie muss ja nicht seine Kulturelle Identität aufgeben, Deutschland lebt ja gerade von seiner Vielfalt finde ich) dem sollte man auch die Chance geben Deutscher zu werden.

Und das einfacher als bisher. Keine Doppelte Staatsbürgerschaft oder so einen Zwittermist der eher noch für Verwirrung sorgt als zur Integration, sondern richtig deutscher Staatsbürger.

Oder wie bei den Amis, wo es eine Möglichkeit gibt in der Armee eine gewisse Zeit abzuleisten. 4 oder 8 Jahre. Alleine dort integriert man sich automatisch mit der Zeit, identifiziert sich über die Uniform mit dem Land für das man dient.

Es gibt Möglichkeiten, bestimmt einige, aber der Faktor Mensch und das Mißtrauen und die Inkompetenz der Regierungen in dieser Frage (und damit meine ich alle Regierungen seit Adenauer)  machen mir kaum Hoffnung das sich da was bessert...
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Vael schrieb:

Ich weiß nicht, wie man das hin bekommen kann. Ich denke das erste wäre mal, das man Deutsch spricht. Wer diese Hürde genommen hat, hat schon einen riesen Weg geschafft. Anreize schaffen, wer Arbeit hat, Deutsch spricht, unsere Kultur respektiert und sich anpasst, (Er oder sie muss ja nicht seine Kulturelle Identität aufgeben, Deutschland lebt ja gerade von seiner Vielfalt finde ich) dem sollte man auch die Chance geben Deutscher zu werden.


Und das einfacher als bisher. Keine Doppelte Staatsbürgerschaft oder so einen Zwittermist der eher noch für Verwirrung sorgt als zur Integration, sondern richtig deutscher Staatsbürger.

Welchen Anspruch sollte man denn eurer Meinung nach an jemand stellen, dessen Elternteil zum Zeitpunkt der Geburt seit acht Jahren seinen gewöhnlichen rechtmäßigen Aufenthalt in Deutschland hat und ein unbefristetes Aufenthaltsrecht besitzt, damit der Deutscher werden kann? Muss der Deutsch lernen? Sich integrieren? Nicht krimininell werden? Seine zweite Staatsbürgerschaft aufgeben? Nicht von Sozialhilfe leben? Sich zum Grundgesetz bekennen?
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Och Mädels, keinen Zickenkrieg bitte, das lief doch die letzten zwei drei Tage doch wieder recht human hier mit der Diskussion oder?
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Vael schrieb:

Och Mädels, keinen Zickenkrieg bitte, das lief doch die letzten zwei drei Tage doch wieder recht human hier mit der Diskussion oder?

Und deswegen darf man etwas behaupten, was nicht stimmt?Und der Widerspruch dagegen ist "Zickenkrieg"?
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Dein ziemlich leicht durchschaubarer Versuch, die Diskussion auf irgendeinen Randaspekt meines Beitrages zu lenken, um auf den unliebsamen Rest nicht eingehen zu müssen ist zwar typisch für dich, so wie es eben typisch für Ideologen aller Art ist. Ich zähle dir dennoch kurz zwei allein auf der ersten Seite (10, 14) auf, dann war es das, weiter lass ich mich darauf nicht ein, obwohl du natürlich nicht nachlassen wirst.
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tutzt schrieb:

Ich zähle dir dennoch kurz zwei allein auf der ersten Seite (10, 14) auf, dann war es das, weiter lass ich mich darauf nicht ein, obwohl du natürlich nicht nachlassen wirst.

Da beide Beiträge keinerlei Verteidigung der Burka darstellen, können wir uns gerne darauf einigen, dass du kein einziges Beispiel nennen kannst, und sofort werde ich "nachlassen". Oder möchtest du auf einem imaginärem Recht, falsche Behauptungen aufstellen zu dürfen, ohne dafür Widerspruch zu ernten, bestehen?
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Der Ansatz greift sehr wohl und wie lächerlich dein Vergleich ist, ist dir selbst bewusst. Hoffe ich. Das passende Beispiel wäre hier der Weihnachtsbaum und nein, der ist auch kein christliches Symbol und rein traditionell.
Aber gut, du bis natürlich der Experte auf dem Gebiet als Islamgelehrter. Anders als dieser Herr:
http://www.tagesschau.de/ausland/burka-interview-101.html

Ich finde es faszinierend und auch erschreckend, wie vehement dieser Objekt traditioneller Unterdrückung hier von vermeintlich aufgeklärten Menschen verteidigt wird. Mich würde interessieren, ob es Trotz ("Die Rechten fordern das! Es MUSS falsch sein!&quot, einfach Freude an der Unwissenheit ("Die Muslime, die dafür sind, sagen es ist religiös, also MUSS das stimmen.&quot oder tatsächlich gut verpackter Chauvinismus ist...
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tutzt schrieb:

Ich finde es faszinierend und auch erschreckend, wie vehement dieser Objekt traditioneller Unterdrückung hier von vermeintlich aufgeklärten Menschen verteidigt wird.

Zeig' uns doch mal einen Beitrag, in dem jemand hier die Burka verteidigt.
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stormfather3001 schrieb:

Dir vielleicht, mir nicht!


Schönen Abend noch...

Um was ging's? Klimawandel?
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Rotweinadler schrieb:  


stormfather3001 schrieb:
Dir vielleicht, mir nicht!


Schönen Abend noch...


Um was ging's? Klimawandel?

Ich finde es gemein, dass du dich darüber lustig machst. Wenn stormy eine Burka tragen will, soll er doch. Das ist sein Recht als Frau. Oder Mann.
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brockman schrieb:

Könnten wir bitte damit aufhören, wahlberechtigte und damit erwachsene Menschen permanent aus der Verantwortung zu nehmen? Die wurden nicht getrieben. Die wurden nicht gezwungen. Die müssen nicht "zurückgeholt" werden, von einem Weg aus dem sie aus freien Stücken gegangen sind und ganz sicher müssen die anderen Parteien nicht um diese Leute kämpfen. Das sind keine verlorenen Seelen, keine unmündigen Kinder. Das sind zurechnungsfähige Personen, die die AfD wegen dem, was die Protagonisten auf irgendwelchen Marktplätzen oder im Internet von sich gelassen haben, bewusst gewählt haben oder sie bewusst gewählt haben, weil sie irgendwem den berühmten "Denkzettel" verpassen wollten und ihnen dabei der ganze ideologische Rahmen egal waren, was möglicherweise sogar noch schlimmer ist, weil man damit zeigt, wie wenig man dieses politische System, den Wert von Bildung und Moral verstanden hat.


Eine differenzierte Betrachtungsweise willst du? Bei Wählern von Rassisten, Homophoben, Islamfeinden, von Leuten mit deutlichen braunen Flecken auf der Biedermannweste soll ich fragen, ob nicht irgendwelche dunklen Mächte die armen Schweine in die Wahlkabine gezwungen haben? Geht's noch?

Tja
Du gehst

A) gar nicht darauf ein was ich wirklich geschrieben habe

und hast dich

B) bei mir mit diesen kompl anderen Einlassungen als im zitierten Beitrag schon immer disqualifiziert-.

Ich kab nicht das geringste Verständnis für dich und frag umgekehrt :

Kann das nicht aufhören .Inhalte von Beiträge kompl zu ignorieren um stattdessen immer den gleichen beleidigenden  Müll abzusondern  ?.
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Dirty-Harry schrieb:  


brockman schrieb:
Könnten wir bitte damit aufhören, wahlberechtigte und damit erwachsene Menschen permanent aus der Verantwortung zu nehmen? Die wurden nicht getrieben. Die wurden nicht gezwungen. Die müssen nicht "zurückgeholt" werden, von einem Weg aus dem sie aus freien Stücken gegangen sind und ganz sicher müssen die anderen Parteien nicht um diese Leute kämpfen. Das sind keine verlorenen Seelen, keine unmündigen Kinder. Das sind zurechnungsfähige Personen, die die AfD wegen dem, was die Protagonisten auf irgendwelchen Marktplätzen oder im Internet von sich gelassen haben, bewusst gewählt haben oder sie bewusst gewählt haben, weil sie irgendwem den berühmten "Denkzettel" verpassen wollten und ihnen dabei der ganze ideologische Rahmen egal waren, was möglicherweise sogar noch schlimmer ist, weil man damit zeigt, wie wenig man dieses politische System, den Wert von Bildung und Moral verstanden hat.


Eine differenzierte Betrachtungsweise willst du? Bei Wählern von Rassisten, Homophoben, Islamfeinden, von Leuten mit deutlichen braunen Flecken auf der Biedermannweste soll ich fragen, ob nicht irgendwelche dunklen Mächte die armen Schweine in die Wahlkabine gezwungen haben? Geht's noch?


Tja
Du gehst


A) gar nicht darauf ein was ich wirklich geschrieben habe


und hast dich


B) bei mir mit diesen kompl anderen Einlassungen als im zitierten Beitrag schon immer disqualifiziert-.


Ich kab nicht das geringste Verständnis für dich und frag umgekehrt :


Kann das nicht aufhören .Inhalte von Beiträge kompl zu ignorieren um stattdessen immer den gleichen beleidigenden  Müll abzusondern  ?.

Ja, es ist schon ein Elend hier in diesem Forum. Da will man einfach nur sein unreflektiertes Zeug daherreden, dass die armen AfD-Wähler gar nichts dafür könnn, den Rechtsvölkischen auf den Leim gegangen zu sein, und schon gibt es Widerspruch.
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Vael schrieb:  


FrankenAdler schrieb:  


Knueller schrieb:
Hat jemand den Roman Rausch (im Original Signal & Noise) von John Griesemer gelesen und Interesse, sich darüber auszutauschen?
Habe die 800 Seiten gerade zugeklappt. Anfangs wars ein Kampf, dann ein Sog


Magst du mal kurz anreisen worum's geht?


Aus dem Amazon Klapptext:


Das erste Transatlantikkabel soll gelegt werden, doch es reißt wieder und wieder. Das größte Schiff aller Zeiten soll zu Wasser gebracht werden, doch es weigert sich, vom Stapel zu laufen. Wir schreiben das Jahr 1857, und die Welt windet sich in den Geburtswehen der Moderne. Die Welt, das ist zunächst der amerikanische Ingenieur Chester Ludlow, der sich mit Haut und Haaren der Idee verschrieben hat, das erste Telegraphenkabel durch den Atlantik zu verlegen. Ludlow begibt sich mit einer illustren Theatertruppe und einem verspielt-naiven Stück, das die Verlegung des Atlantikkabels zum Thema hat, auf Reisen, um Geld für das Projekt zu sammeln

Danke, das reisst das Buch allerdings wirklich nur an. Was aber auch nicht verwunderlich ist bei einem 800 Seiten-Schinken.

Letzten Endes ist die Verlegung des Kabels, bzw. die mehrfachen Versuche der rote Faden des Romans. Chester Ludlow ist die Hauptfigur, ein genialer und zudem charismatischer Ingenieur, der sich mit einer ins Ungesunde driftenden Leidenschaft diesem Projekt widmet.
Davon ausgehend laufen verschiedene Erzählstränge in unterschiedliche Richtungen und in unterschiedliche Themenfelder: Ludlows Ehe, seine Kollegen, Mitstreiter und Widersacher, sein Halbbruder. Die Geschichte spielt überwiegend in England oder an der amerikanischen Nord-Ostküste ungefähr in der Zeit von 1850 bis 1866.

Formal ist der Roman in 30 Kapitel gegliedert, die nochmal in Unterabschnitte eingeteilt werden. Die Kapitel sind wiederum in vier Bücher unterteilt (in einem Buch, also kein mehrbändiges Werk). Jedem Buch stehen Tagebucheinträge voran, die zeitlich nach der Haupthandlung spielen. Die einzelnen Kapitel sind aus der Sicht unterschiedlicher Haupt- und Nebenfiguren beschrieben, aber ganz klar und deutlich, kein Bewusstseinsstrom oder Ähnliches. Diese episodenhafte und räumlich und zeitlich verschachtelte Struktur fand ich am Anfang eher anstrengend, je länger ich gelesen habe, umso faszinierender fand ich sie jedoch, weil sich (natürlich) die einzelnen Handlungsstränge berühren und kreuzen und man durch die Perspektive auf die verschiedenen Figuren unterschiedliche Sichtweisen auf das Geschehen erhält. Das fand ich stark!

Ganz toll fand ich auch die 'Moral von der Geschicht', zumindest die, die ich herausgelesen habe, ist ja auch oft subjektiv. Darauf geh ich jetzt aber nicht ein, sonst nehm ich u.U. zuviel vorweg.

Was mir im Nachgang etwas misfallen hat, war die starke Vermischung von historischen Fakten und Fiktion. Während des Lesens habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht und konnte, mangels Kenntnis, bei vielen Handlungen oder Figuren nicht unterscheiden, ob fiktiv oder real. Das hat sich erst im Nachhinein ergeben, als ich über das Buch ein bisschen gelesen und herausgefunden habe, dass Ereignisse sowie Figuren, über die ich beim Lesen gestaunt habe, real existierten und -im Falle von Ereignissen- teilweise minutiös nacherzählt wurden. Hatte das vorher bewundernd der Kreativität des Autors zugerechnet.

Zudem ist das Buch vollgepackt: Landeskunde, Familiengeschichte, Liebesgeschichte, Technikgeschichte. Das könnte dem einen oder anderen zu viel sein.

Für mich wird das Buch neben dem formalen Aufbau vor allem durch die Beschreibung der Entwicklungen der einzelnen Beziehungen trotzdem herausragend. Dafür ist auf 800 Seiten natürlich genug Platz. Je länger man liest, umso mehr werden die Figuren und ihre Wesenszüge plastisch und ihre Handlungen werden nachvollziehbar und verständlich. Und als Leser kann man das in aller Ruhe beobachten und seine Schlüsse ziehen. (Und zufälliger Weise waren wir gerade diesen Sommer in der einen Ecke, in der das Buch spielt, in Urlaub. Und zwar wirklich in der Ecke, sogar im gleichen nordamerikanischen Dorf. Das hat beim Lesen natürlich auch Spaß gemacht. Aber da kann der Autor nix für grinning:
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Ich habe "Rausch" vor etwa 8 Jahren gelesen. Ich fand das Buch auch recht gut. Allerdings muss ich heute feststellen, dass bis auf die Grundgeschichte kaum etwas in meiner Erinnerung hängen geblieben ist. Ein kleines Minus also bei "andauerndem Beeindrucktsein".
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Schon interessant, wer sich jetzt für eine komplette Beendigung des Diskurses einsetzt. Hat aber bestimmt nichts damit zu tun, dass wieder und wieder die Links entlarvt, die Zitate klargestellt und die Argumentation als antiaufklärerisch desavouiert wurde. Kommt mir so vor, als soll das Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel umgeworfen werden, weil man zu oft verliert.
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Tafelberg schrieb:

Burka Verbot hätte bei dem schrecklichen Nizza Attentat jetzt was verändert????

in Burka hätte er den Laster nicht fahren können ... vorausgesetzt er wäre eine Frau gewesen
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Haliaeetus schrieb:  


Tafelberg schrieb:
Burka Verbot hätte bei dem schrecklichen Nizza Attentat jetzt was verändert????


in Burka hätte er den Laster nicht fahren können ... vorausgesetzt er wäre eine Frau gewesen

Ist es eigentlich wahr, dass in den Travestie-Clubs von Saudi-Arabien Männer in Burka auf der Bühne tanzen?
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Schön, mal wieder unsere 1998 komponierte Hymne zu hören.