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Tube

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Stark.
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Nuja, irgendwie eine lahme Sendung.

Logisch, Oertel ist kein Medienprofi, das muss man bei ihrem Auftritt berücksichtigen. Aber selbst wenn ich das berücksichtige, ist es mir ein Rätsel, wofür sie eigentlich steht. Außer eine diffuse Mischung aus Politikverdossenheit und Fremdenfeindlichkeit erkenne ich da nicht viel. Zumidnest kaum diskussionswürdige Ansätze. Ich bin mir nicht so sicher, ob sie selbst überhaupt "ihre" 19 Thesen kennt. Oder sie argumentativ verteidigen kann.
Mir fällt es jedenfalls schwer, positive Aspekte an ihrem Auftritt zu erkennen. Außer, dass es natürlich deutlich einfacher wird, PEGIDA zu "entzaubern", wenn sie sich dem Dialog stellen. Dafür sind ihre kruden Thesen zu stark auf Lügen und falschen Annahmen gebaut. Ihre "Argumente" zu schwach.

Spahn und Thierse fand ich ganz gut. Sie bieten den Dialog an. Laden dazu ein. Wollen erklären. Dabei aber auch klar machen, dass Blödsinn Blödsinn ist. Das ist aus meiner Sicht der richtige Ansatz. Wird aber vermutlich an der Gegenseite scheitern. Nicht alle sind zum Dialog bereit, geschweige denn überhaupt in der Lage.

Richter war für mich nicht ganz zu fassen. Mich hat bspw. verwundert, dass er nicht verstanden hat, weswegen genau Thierse den "wir sind das Volk" Ausruf missbraucht sieht.

Gauland.. schafft es tatsächlich,  zum Einstieg erst mal das morgige Demonstrationsverbot als Beleg für "die" Islamisierung aufzuführen.
Das sagt wirklich alles über den geistigen Zustand dieses Mannes aus.

Ich glaube, dass sich PEGIDA zukünftig wieder dem öffentlichen Dialog verweigern muss, wenn sie weiterhin erfolgreich bleiben wollen.
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Schobberobber72 schrieb:
Ich persönlich, bin mehr der 5:3 Typ.  

5 Bier, 3 Schnaps?!?  
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Birko31 schrieb:
Ich vermute dass Trapp  2016 ablösefrei geht  wie dieses Jahr Rode. Man kann ihn ja diesen Sommer nicht gegen seinen Willen verkaufen. Die Verlängerung erzwingen geht auch  nicht.

Es wird sich im Sommer schon jemand finden, der bereit ist die lächerlichen 3 Mio für Trapps Ausstiegsklausel zu zahlen.
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Basaltkopp schrieb:
Wären wir nicht am Ende statt Island Nachrücker gewesen für die beiden Länder, die abgesagt haben?

2 Teams aus Asien sagen ab, ein Land aus Asien rückt nach, welches laut Qualiturnier eigentlich auf "Nachrückplatz" 2 hinter Südkorea(?) steht und ein europäisches Land rückt nach. Ausgewählt anhand der offziellen EHF Rangliste, die bei der Wildcard-Vergabe an Deutschland noch unbeachtet links liegen gelassen wurde.

Viel willkürlicher gehts nicht.
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Gerade drüber gestolpert.
http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Die-Muslime-haben-keine-Antwort-auf-den-Radikalismus/story/26010017
Interview mit einem muslimischen Psychologen und Jugendarbeiter. Ich finde, da sind interessante Aspekte dabei, bspw. Erklärungsansätze, warum jugendliche Moslems empfänglich für Radikalisierung sein können.
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Traurige Geschichte, die hoffentlich in naher Zukunft gut ausgeht.
Ich drücke die Daumen, dass die Summe zusammen kommt und die Therapie anschlägt. Alles Gute für den Jungen.
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concordia-eagle schrieb:
Mainhattener schrieb:
http://www.mopo.de/hsv/dubai-ticker-hsv-testet-innocent-emeghara-im-trainingslager,5067038,29534272.html

Bub, das ist doch nicht dein ernst?    


"Diese Seite kann nicht angezeigt werden"

Um wen oder was geht es?

Bei mir ist gerade die ganze mopo-Seite down.
Die FR übrigens auch.

Keine Ahnung, ob das an mir liegt. Die FAZ geht beispielsweise.
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Maabootsche schrieb:
Wenn sich das hier verbreitet, dürfte es wohl mit dieser Bewegung vorbei sein:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegida-anfuehrer-hitler-zitate-und-rassistische-parolen-a-1012208.html

Daran glaube ich nicht.
Die meisten von denen, die da mit laufen, sind doch nicht anders drauf.
Warum sollten sich Rassisten von rassistischen Parolen abschrecken lassen?
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Um was gehts hier bitte?  
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rip Junge
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Tube schrieb:
So jung.. tragisch. rip

Sollte eigentlich in den Wolfsburg thread.
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So jung.. tragisch. rip
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Gerade einen Zeit-online Artikel gelesen, der sich mit dem Presseecho in der arabischen Welt beschäftigt. Habe da einen Satz gelesen, über den ich kurz nachdenken musste.

'Wir trauern mit Euch, aber – und das ist ein großes Aber – der Terrorismus bedroht nicht erst dann die Freiheit, wenn Europäer getötet werden. Begreift das endlich!'
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Bigbamboo schrieb:
Andy schrieb:

Hamed Abdel-Samad via FB schrieb:
It is so easy to say "Je suis Charlie" now! Where was your solidarity with Charlie Hebdo and Theo van Gogh and many others before they were killed? What did you do to help Kurt Westergaard or Salman Rushdie? Didn't you say once Charlie went too far and one should not hurt religious feelings? Didn't you say Salman Rushdie is overrated and Westergaard is just an average Cartoonist? As if freedom of speech is linked to the quality of that speech!
When you now write "je suis Charlie", do you actually know what it means? Do you know what it takes? "Je suis Charlie" means you are ready to say what you think no matter what consequences that might have. Je suis Charlie means not to feed a crocodile hoping it will eat you last!
Are you still sure you want to be Charlie?


https://www.facebook.com/hamed.abdelsamad?fref=nf&pnref=story


Je suis Charlie!  

Dir nehme ich es ab. Du hast mal FDP gewählt. Und dazu gestanden. Du bist offensichtlich zu allem bereit.  
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peter schrieb:

ich kann dir da voll umfänglich folgen und stimme dir zu. ich komme lediglich von einem anderen ansatz, nämlich auf das thema des threads bezogen: was ist eigentlich integration und was stellt sich pegida darunter vor und was sind die kriterien für gelungene integration.

Ich bin vom eigentlichen Thema auch deutlich abgekommen. Meine Zeilen haben mit Pegida eigentlich nur am Rande zu tun. Denn wie ich vorhin schon schrieb, ich sehe nicht, dass es Pegida um Integration gehen würde. Viel mehr um Abgrenzung.

peter schrieb:

wenn du noch keinen pegida-originalton kennst hier noch einmal die links zu den demonstranten

http://www.tagesschau.de/inland/panorama-pegida-101.html

Danke, ich hatte mir den ganzen Rotz schon am Erscheinungstag reingezogen.

peter schrieb:

zum thema pespektiven schaffen: natürlich sind die voraussetzung für einen sozialen aufstieg sprache und bildung. aber kann man die bei jedem einfordern? und ist nicht mein armenischer kioskbesitzer, der radebrecht und ohne taschenrechner keine zwei päckchen kippen aufaddieren kann, nicht auch ein beispiel für gelungene integration wenn er damit sein persönliches ziel erreicht hat? man kann menschen nur etwas anbieten, zwingen kann man sie nicht. dass solche angebote häufig nicht greifen ist bedauerlich und da muss man bei beiden seiten schauen woran es liegt.

Vermutlich ist dein Kioskbetreiber ein Beispiel für eine Form der Integration, die für alle Seiten ok ist.
Beim Thema Sprache geht es ja aber auch vor allem um kommende Gernerationen. Die Jobs, bei denen man ohne Sprachkenntnisse und schlechter Bildung einen sozialen Aufstieg schaffen/Geld verdienen kann, werden vermutlich zukünftig nicht mehr werden.
Dass man Menschen, denen man vor 40 Jahren nur in den Mund geguckt hat ob sie gesunde Zähne haben, nur noch schwer den Wert der deutschen Sprache vermitteln kann, wenn sie es bisher nicht selbst erkannt und die dt. Sprache erlernt haben... klar.

peter schrieb:

aktuell stehen wir aber vor einer ganz anderen bedrohung. es geht darum zu verhindern, dass die angst vor dem islam wächst und mit aussagen und behauptungen untermauert wird die einfach falsch sind. und dazu gehören zum beispiel die behauptung dass islam und fanatismus irgendwie zusammen gehören und dass der bau von moscheen ein zeichen von islamisierung ist. beides ist humbug.

Sehe ich fast genau so.

Allerdings sehe ich (nicht nur) beim Islam durchaus Strömungen, die ich als gefährlich und nicht vereinbar mit meinen persönlichen Grundwerten bezeichnen würde.
Zumindest wenn man den Blick über die Landesgrenzen Deutschlands/Europas hinweg richtet.
Man kann sicher kein Pauschal-Urteil über den Islam fällen. Aber bei differenzierter Betrachtungsweise kommt man meiner Meinung nach nicht umhin, festzustellen, dass bei vielen Krisenherden dieser Welt diese fanatischen Strömungen innerhalb des Islams eine gewichtige, negative Rolle spielen. Das bereitet mir sehr wohl Sorgen.
Das hat aber mit einer "Islamisierung des Abendlandes", die ich weder sehe noch fürchte, auch nix zu tun.

Die Vorstellung, eine Religion würde mir Regeln für mein Leben vorgeben, die ich selbst so nicht gewählt hätte, bereitet mir ganz allgemein allerdigns schon unbehagen. Ganz gleich, um welche Religion es dabei geht.

Meine Worte sollen mitnichten Verständnis oder Sympathie für Pegida ausdrücken.

Ich bin in erster Linie auf die "Legende" der Parallelgesellschaften angesprungen und habe dann halt drauf los getippt.
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peter schrieb:
Tube schrieb:
peter schrieb:
die legende von der paralellgesellschaft

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/islam-studie-muslime-integrieren-sich-deutsche-schotten-sich-ab-a-1011640.html

Neun von zehn Interviewten haben in ihrer Freizeit Kontakte zu Nicht-Muslimen.
Jeder zweite hat sogar mindestens genauso viele Kontakte außerhalb seiner Religionsgemeinschaft wie mit Muslimen. Nur acht Prozent haben ein rein muslimisches Netzwerk. Von Parallelgesellschaften kann in den meisten Fällen also nicht die Rede sein.


in einem anderen text habe ich gelesen, dass 80% der muslimischen frauen in deutschland keine koptücher tragen. wahrscheinlich ließen sich noch weitere klischees als solche entlarven aber es ist vergebene liebesmüh, manche glauben halt einfach gerne was sie glauben möchten.

Naja, naja. Ich habe ja bis vor kurzem in Mannheim gelebt. Ob das immer gleich Parallelgesellschaften sind... vielleicht nicht. Aber dass es teils erhebliche Integrationsdefizite gibt, kann man leider nicht bestreiten.

Ich hatte bspw. einige Monate mit in Mannheim aufgewachsenen türkischstämmigen Jugendlichen/jungen Erwachsenen zu tun. Eigentlich alle haben von sich gesagt, dass sie keinen einzigen deutschen Freund in ihrem Freundeskreis haben. Flüchtige Bekanntschaften aus der Schule. Aber niemanden, mit denen sie privat Kontakt hätten.
Mitten in Mannheim.

Lauf mal durch Mannheim. Vermutlich eine der Städte mit der höchsten Türkenquote in Deutschland und versuche mal ein "gemischtes" Paar zu finde. Du wirst dich wundern.

Da läuft viel falsch.

Schuldfrei daran ist keine Seite.
Erklären kann man dabei übrigens fast alles, nur nicht, wie das zukünftig eigentlich besser werden soll.  


ich unterscheide zwischen integration und assimilation.

eine freundin, die mit einem marokkanischen juden kinder hat, hat einen sohn, dessen besten kumpels sind ein serbe, ein afghane und ein palästinänser. das was diese jungs verbindet sind weder religion noch nationalität sondern der soziale status. und der ist in der wahrnehmung deutscher jugendlicher bei "ausländern" deutlich weiter unten angesiedelt.

integration beseutet für mich die befähigung in einer gesellschaft zurecht zu kommen ohne gegen deren gesetzlich definierten regeln zu verstossen. die gesellschaft muss dazu einen rahmen schaffen in dem man die chance auf einen sozialen aufstieg hat.

im moment werden da auch ganz gerne interessante messlatten angelegt. hier hat sich noch niemand über chinesisches restaurantpersonal beschwert, das des deutschen kaum mächtig ist, oder italienische pizzabäcker die nur gebrochen deutsch sprechen. sind die besser oder schlechter integriert als der dönerbudenbesitzer der kaum deutsch spricht und lieber mit seinen türkischen kumpels karten spielt als mit deutschen ab zu hängen?

und haben die pegida anhänger eigentlich asiatische oder polnische freunde? oder welche vom balkan?

peter, zunächst Mal: wir haben, denke ich, die selben Ansichten.
Und die Fragen die Du stellst, halte ich grundsätzlich für richtig und berechtigt.

Allerdings begehst Du aus meiner Sicht einen Kardinalsfehler, den ich so oft bei "Linken" beobachte. Meine Mutter, als alte Grüne, ist dafür ebenfalls ein Paradebeispiel. Der Sachverhalt wird zu verkopft thematisiert. Dabei wird stets wert gelegt auf politsch korrekteste Differenzierung.

Ich bleibe bei meinem Mannheim Beispiel.
Wenn ich sage, dass es in Mannheim sichtbare Probleme bei der Integration türkischer/türkischstämmiger Menschen gibt, gibt es, wenn man ehrlich ist, zunächst eigentlich erst mal nur eine Antwort: "stimmt".
Punkt.
Kein "aber die Chinesen" , "aber die Italiener".. von denen redet doch gerade überhaut niemand. Sie entschuldigen auch den eigentlichen Sachverhalt nicht.

Dabei darf es natürlich nicht bleiben.
An diese Feststellung sollten sich demnach aus meiner Sicht 2 Fragen anschließen (aus denen sich weitere ergeben):
Warum ist das so?
Wie können wir es zukünftig für alle besser/einfacher machen?

Was vielfach fehl interpretiert wird: ich urteile doch bei einer solchen Aussage nicht über "die Türken" in Deutschland. Niemand muss "den Türken" vor einer solchen Aussage schützen. Im Gegenteil. Es gibt sicher viele türkischstämmige Menschen, die diese Aussage unterstützen werden.

Die (politische) Linke tut sich aus meiner Sicht manchmal absurd schwer, negative Aspekte einer Thematik darzustellen, die sonst nur noch in falscher Weise vom rechten Rand aufgegriffen werden. Und dann wirds erst richtig zum Problem.

Ich kann doch auch sagen, dass ich bisher noch keinen Pegida-Demonstranten/Sympathisanten gesehen oder gehört habe, bei dem ich nicht mindestens zum Urteil "Vollidiot" kommen würde. Damit urteile ich ja auch nicht pauschal über "die Deutschen", spreche aber deutlich an, was ich von bestimmten Leuten/Vorgängen halte.

Man muss Menschen vor ungerechtfertigten Urteilen schützen. Kein Fußbreit für fremdenfeindliches Gedankengut. Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.

Man muss allerdings auch aufpassen, dass man nicht "aus Versehen" vor lauter berechtigtem Verteidigungsreflex "übertolerant" Dinge verteidigt, die als negativer Teilaspekt bei gesellschaftlichen Vorgängen auftreten.
Stichwort: Negative Kollateraltoleranz.
Weil du Chancen auf sozialen Aufstieg ansprichst.
Mein Vater hat Deutsch studiert und gibt beispielsweise an der ARGE Deutschkurse für Asylanten. Aber auch Deutschkurse für Migrantenkinder bei der Caritas usw.
Naja, jedenfalls wäre er der erste, der verbindliche Sprachtests (deutsch   ) bei Kindern vor der Einschulung einführen würde. Die Sprache ist der Schlüssel.. nicht nur für Bildung, auch für Anteilnahme an vielfältigem sozialem Leben. Viele Kinder kommen aus so bildungsfernen Familien, dass sie von zu Hause aus den Wert für Sprache, Bildung usw. nicht mit auf den Weg bekommen. Wieso fordert man es nicht ein? Wieso fördert man nicht die, die es nötig haben? Man muss den Leuten das Handwerkszeug für sozialen Aufstieg mit auf den Weg geben. Notfalls als Staat, wenn der individuelle soziale Kontext dazu nicht in der Lage ist. Da hilft aus meiner Sicht keine falsche Rücksichtnahme auf irgendwelche Befindlichkeiten.

Und ja, ich habe ein grundsätzliches Problem mit Abgrenzung. Egal von welcher Seite sie kommt.
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reggaetyp schrieb:
Tube schrieb:
peter schrieb:
die legende von der paralellgesellschaft

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/islam-studie-muslime-integrieren-sich-deutsche-schotten-sich-ab-a-1011640.html

Neun von zehn Interviewten haben in ihrer Freizeit Kontakte zu Nicht-Muslimen.
Jeder zweite hat sogar mindestens genauso viele Kontakte außerhalb seiner Religionsgemeinschaft wie mit Muslimen. Nur acht Prozent haben ein rein muslimisches Netzwerk. Von Parallelgesellschaften kann in den meisten Fällen also nicht die Rede sein.


in einem anderen text habe ich gelesen, dass 80% der muslimischen frauen in deutschland keine koptücher tragen. wahrscheinlich ließen sich noch weitere klischees als solche entlarven aber es ist vergebene liebesmüh, manche glauben halt einfach gerne was sie glauben möchten.

Naja, naja. Ich habe ja bis vor kurzem in Mannheim gelebt. Ob das immer gleich Parallelgesellschaften sind... vielleicht nicht. Aber dass es teils erhebliche Integrationsdefizite gibt, kann man leider nicht bestreiten.

Ich hatte bspw. einige Monate mit in Mannheim aufgewachsenen türkischstämmigen Jugendlichen/jungen Erwachsenen zu tun. Eigentlich alle haben von sich gesagt, dass sie keinen einzigen deutschen Freund in ihrem Freundeskreis haben. Flüchtige Bekanntschaften aus der Schule. Aber niemanden, mit denen sie privat Kontakt hätten.
Mitten in Mannheim.

Lauf mal durch Mannheim. Vermutlich eine der Städte mit der höchsten Türkenquote in Deutschland und versuche mal ein "gemischtes" Paar zu finde. Du wirst dich wundern.

Da läuft viel falsch.

Schuldfrei daran ist keine Seite.
Erklären kann man dabei übrigens fast alles, nur nicht, wie das zukünftig eigentlich besser werden soll.  


Mein Monnemer, es ist immer schwierig, persönliche Erfahrungen gesamtgesellschaftlich zu übertragen.
Ich hingegen kenne:
Deutsche Frau mit Türken.
Deutsche Frau mit Syrer.
Dänische Frau mit Marrokaner.
Türkische Frauen mit Deutschen.
Spanische Frauen mit Deutschen.
Tunesischen Mann mit deutscher Frau.
Ghanaische Frau mit deutschem Mann.
Dänischen Mann mit bosnischer Frau.
Deutschen Mann mit bosnischer Frau.
Deutschen Mann mit chinesischer Frau.

Das sind die, die mir aus dem Stehgreif einfallen.
Und jetzt?

Ja nu. Ich kenne auch das eine oder andere deutsch-türkische Paar.... meine Eltern zum Beispiel. Auch wenn mein Vater mittlerweile seit vielen Jahren deutscher ist.

Unsere Kinder werden viertel Koblauch - viertel fritierter Fisch -  halb Kartoffel.
Mein Trauzeuge ein halber Ghanaer. Usw usf...

Das ändert doch nix daran, daran, dass man in Mannheim leider gut erkennen kann, wie Dinge im großen Rahmen falsch laufen (können)

Schlechte Beispiele werden doch nicht durch gute Beispiele egalisiert. Und in Mannheim gibt es leider Gottes    viele Beispiele für nicht gelungene Integration. Aber guten Döner.  

Mir gehts schon immer auf den Sack, dass man Integrationskritik so oft dem rechten Spektrum überlässt und verstehe das schon immer als falsch gelebte politische Korrektheit und falsche Form der Toleranz.

Mein Vater hat übrigens, bedingt durch seine persöniche Erfahrungen, mehr Probleme damit, den Islam differenziert wahrzunehmen, als ich.
Aber so ist das halt, wenn man als im Grunde atheistischer Alevit in der Nähe einer Stadt aufwächst, in der der Imam predigt, dass jeder Moslem in den Himmel kommt, der in seinem Leben einen Aleviten umbringt.

Wobei das jetzt wirklich nix mehr mit Pegida zu tun hat. Insofern belasse ich es jetzt mal dabei.
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Nur um es noch mal klarzustellen.

PEGIDA geht es nach allem, was ich gesehen, gelesen und gehört habe, nicht im Geringsten um Integration oder darum Missstände anzusprechen, Alternativen aufzuzeigen etc.
Null.

Der kleinste gemeinsame Nenner ist "Ausländer raus". Egal, wie sie es verpacken.
Wie soll es auch anders sein, wenn die Organisatoren erwiesenermaßen Rechte sind?
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peter schrieb:
die legende von der paralellgesellschaft

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/islam-studie-muslime-integrieren-sich-deutsche-schotten-sich-ab-a-1011640.html

Neun von zehn Interviewten haben in ihrer Freizeit Kontakte zu Nicht-Muslimen.
Jeder zweite hat sogar mindestens genauso viele Kontakte außerhalb seiner Religionsgemeinschaft wie mit Muslimen. Nur acht Prozent haben ein rein muslimisches Netzwerk. Von Parallelgesellschaften kann in den meisten Fällen also nicht die Rede sein.


in einem anderen text habe ich gelesen, dass 80% der muslimischen frauen in deutschland keine koptücher tragen. wahrscheinlich ließen sich noch weitere klischees als solche entlarven aber es ist vergebene liebesmüh, manche glauben halt einfach gerne was sie glauben möchten.

Naja, naja. Ich habe ja bis vor kurzem in Mannheim gelebt. Ob das immer gleich Parallelgesellschaften sind... vielleicht nicht. Aber dass es teils erhebliche Integrationsdefizite gibt, kann man leider nicht bestreiten.

Ich hatte bspw. einige Monate mit in Mannheim aufgewachsenen türkischstämmigen Jugendlichen/jungen Erwachsenen zu tun. Eigentlich alle haben von sich gesagt, dass sie keinen einzigen deutschen Freund in ihrem Freundeskreis haben. Flüchtige Bekanntschaften aus der Schule. Aber niemanden, mit denen sie privat Kontakt hätten.
Mitten in Mannheim.

Lauf mal durch Mannheim. Vermutlich eine der Städte mit der höchsten Türkenquote in Deutschland und versuche mal ein "gemischtes" Paar zu finde. Du wirst dich wundern.

Da läuft viel falsch.

Schuldfrei daran ist keine Seite.
Erklären kann man dabei übrigens fast alles, nur nicht, wie das zukünftig eigentlich besser werden soll.

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