>

keiflersisu

4331

#
Hochtaunuseagle schrieb:
grossaadla schrieb:
Schon irgendwie schade das Sam durch den Pisscheck gefallen ist.Mal schauen wie sich das noch entwickelt.
Die Kaufoption wäre ja auch net so schlecht gewesen falls die Summe stimmt.


... hättest dann aber auch das kolportierte Gehalt von ca. 4 Mio gehabt.

Warum versucht man es auf links eigentlich nicht mit Oczipka UND Djakpa ?


Das mit Oczipka und DJ auf Links hatten wir beim letzten Saisonspiel in Berlin. Es war eine Katastrophe, DJ wusste gar nicht, was er machen sollte. Diese Lösung müsste lange vor Saisonbeginn sorgfältig einstudiert werden, wenn sie eine Chance haben sollte, aber ich glaube nicht daran.
#
Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/sport/union/article205450009/Benjamin-Koehlers-Ode-an-das-Leben.html

Benjamin Köhlers Ode an das Leben

Er ist zurück, im Kreise des Teams, das ihm neben seiner Familie so viel Kraft gegeben hat im Kampf gegen den Lymphdrüsenkrebs.

#
Übrigens auch insofern eine schöne Zeit, als es nicht hieß:

Du bist ein Fußballgott, unter 10 Mio verkaufen wir dich nicht!
#
Alles Gute zum Geburtstag!

Ich erinnere mich an wundervolle Spile wei zum Beispiel ein 3:1 (oder 4:1?) im Waldstadion gegen Borussia Dortmund, als die Presse schrieb, Grabi habe "vor den Augen des Bundestrainers den Ball beidfüßig wie ein rohes Ei behandelt".
Oder die  Flanke zum 1:1 gegen Italien 1970 in Meiko, die Karlheinz Schnellinger nur noch einzudrücken brauchte, um den Ruhm fast ganz für sich zu ernten. Und vieles andere mehr, im Zusammenspiel mit Holz, Dr. Hammer, Jusufi, Huberts und wie sie alle hießen.
Mögen solch fußballerisch große Zeiten für die Eintracht wiederkommen.
#
Ich mag die beiden; ich glaube dass sie eben richtige Fans sind. Und dass man bei den Absonderungen von Fans vieles verzeihen muss weiß jeder, der hier regelmäßig mitliest.
#
Ich finde die Form der Aktion auch bedauerlich, kann aber nicht beurteilen, ob außer Thomas Schaaf jemand von der Eintracht daran beieteiligt ist. Offiziell legt er sich ja nur mit der Presse an. Daraus die Konsequenz für eine Kündigung zu ziehen, halte ich für sehr ungewöhnlich.

Es muss also etwas anderes im Verein selbst sein (z.B. die zitierten Differenzen mit den Spielern), oder Schaaf hat selbst keine Lust mehr, weil er gemerkt hat, dass er kein ordentliches Spielkonzept mit diesen Spielern hinbekommt. Da wäre der jetzige Zeitpunkt mit einem guten Saisonabschluss eine Gelegenheit, ohne Ansehensverlust auszusteigen.

Aber: wir wissen es nicht.
#
Letztlich zufireden mit dem Ergebnis, obwohl es  hätte mehr sein können.

Alex Torschützenkönig: eine tiefe Befriediegung. Gönne es ihm auch, später (viel später) mal als Top-Goalgetter mit Supermanfigur in Florida zu spielen.

Gesamtnote trotzdem nicht mehr als 3, weil mir in ganz vielen Spielen die Struktur gefehlt hat. DasAufbauspiel habe ich oft als Katastrophe empfunden, auch bei meinem einzigen Live-Spiel hier in Berlin. Es fehlt einfach die Sicherheit im Passspiel und die Gedankenschnelle im Zweikampf.

Für nächste Saison wünsche ich mir eine Note 2.
#
Hertha sollte eigentlich drinbleiben, damit wir hier in Berlin ab und zu mal die Eintracht live sehen können.

Allerdings nicht durch einen Sieg gegen die SGE. Daher werden meine Gefühle am Samstag im Stadion auch ein bisschen von den Parallelergebnissen abhängen. Mehr als einen Punkt geben wir aber nicht her.

Vielleicht gibt Waldschmidt ja den Fenin...
#
Rein rechnerisch könne wir sogar noch Letzter werden, aber das Torverhältnis macht das sehr, sehr unwahrscheinlich. Andererseits ist es nicht unmöglich, dass z.B. Freiburg gegen Bayern gewinnt, weil die Rode (und andere Stars) für höhere Aufgaben schonen.  

Nehmen wir also an, dass die Eintracht keinen Punkt mehr holt und alle tiefer platzierten Vereine ihre Spiele gegen die unbeteiligten, höher platzierten gewinnen,

Dann hätten die Vereine exklusive der direkten Duelle folgende Punktzahlen (in Klammern die Zahl der Spiele gegen Unbeteiligte):

SGE     36     (3)
Hertha  46     (4)
Padb    37     (2)
Frbg    33      (1)
Hann   36      (2)
HSV     34      (2)
VfB      30      (1)

gehen die  4 verbelibenden direkten Duelle dann wie folgt aus:

Paderborn - VfB 2, Freiburg - Hann 0, HSV - Freibg 2, VfB - HSV 2, dann haben bis auf den VfB (33) alle Verfolger 37 Punkte.

Bei folgender Konstellation kommen Paderborn und HSV auf 37 und der Rest auf 36 Punkte:

Paderborn - VfB 2, Freiburg - Hann 1, HSV - Freiburg 1, VfB - HSV 1

So, das ist alles extrem unwahrscheinlich und, was den HSV betrifft, hoffentlich schon morgen Makulatur.
#
Ich verstehe das so, dass man für die Abwehr große Zwerge zum kleinen Preis holen will.
#
Gutes Spiel, unsere Jungs haben gekämpft, nach vorn gedacht, sich füreinander eingesetzt. In manchen Szenen hat man halt gesehen, dass die individuellen Fähigkeiten (im Zeitalter der kapitalistischen Vermarktung der Spieler auch Qualitäten genannt) bei uns begrenzt sind; wenn man tatsächlich mal plützlich in Überzahl vorm gegnerischen Tor auftaucht, geht die Souveränität flöten.

Aber angesichts dieser Limitationen heute ein absolut positives Erlebnis, der Abstieg wenig wahrscheinlich. Nächste Woche die lahme Ente verkloppen (aber mit welcher Mannschaft?).

Zum Schluss hat uns Kevin den ***** gerettet.
#
Ganz viel Glück gehabt heute. Das Aufbauspiel eine einzige Katastrophe, die Abwehr wie immer: schon einige Sekunden vor dem 2:2 war mir klar, das bei dieser Konstellation eine Gegentor fallen wird. Die langen Bälle von Trapp, selbst wenn ein eigener Abwehrspieler völlig frei steht, ein einziges Ärgernis, So gibt man den Ball von vornherein freiwillig ab.

Gut gefallen hat mir Seferovic, der den Ball im Zweikampf annehmen, halten und gezielt weiterspielen kann, was sonst bei uns selten klappt. Zambrano fand ich auch gut, soweit mein mieser Stream mir die Beurteilung erlaubt. Inui dagegen meist schlecht beraten beim Abspiel.

Jetzt kann es noch mal nach hinten gehen, auch wenn der Abstieg wohl unwahrscheinlich ist.
#
Nun ja, man hat es geahnt.

Es bildet sich ein Phänomen im Eintracht-Spiel heraus, das an den von Adorno beschriebenen "Durchbruch" in den Symphonien Gustav Mahlers gemahnt:

ohne Vorbereitung aus dem Spielgeschehen heraus kommt es plötzlich zum überwältigenden "Riss von der anderen Seite", in dem die Allgewalt des Schicksals über uns hereinbricht, nicht erklärbar, aber mächtiger als alles, was zuvor geschah.

Der Rest ist Schweigen.
#
So, dass hat auch jetzt wieder geklappt, aber seltsamerweise nur bei den frisch gesetzten links.

Ab morgen bin ich jenseits des Polarkreises, falls weitere Fragen kommen sollten liegt das Ausbleiben einer Antwort nicht an meiner Unhöflichkeit.
#
Ich glaube mich zu erinnern, dass ich es gestern mit Erfolg getestet habe. Deshalb nochmal ein Versuch:

http://www.tierstimmenarchiv.de/webinterface/contents/showdetails.php?edit=-1&unique_id=TSA:2500_Erithacus_rubecula_song

Wenn es nicht klappt, gehe auf

http://www.tierstimmenarchiv.de

öffne die Datenbak, suche das Rotkehlchen und wähle das 4. Tonbeispiel von oben.
#
Manchmal verändert die Aufnahmetechnik den Charakter. Einige der Aufnahmen vom Rotkehlchen sind ziemlich übersteuert, so daß der Gesang viel kräftiger und sogar schrill klingt. Diese hier aus dem Tierstimmenarchiv scheint mir am geeignetsten:

http://www.tierstimmenarchiv.de/webinterface/contents/showdetails.php?edit=-1&unique_id=TSA:2500_Erithacus_rubecula_song

Dabei geht es nicht um die exakte Abfolge der Töne, sondern um die typischen Elemente und den Klangcharakter. Neben regionalen Unterschieden (Dialekten) gibt es auch gelernte Elemente. Das Rotkehlchen aus der Mischel-Datei singt zuerst eine typische Strophe, die beiden weiteren Strophen haben am Anfang ein einschwingendes Schlagen, das ich nicht sehr typisch finde. Rotkehlchen sind zwar keine ausgesprochenen Spottvögel, aber Imitationen anderer Arten können durchaus eingebaut werden. Vielleicht ist das Tier in der Nähe eines Waldlaubsängerreviers groß geworden.
#
Unter tierstimmenarchiv.de ist eine umfassende Sammlung von Gesängen zu finden, z.B. auch etliche vom Zaunkönig. Ich habe mal einen rausgesucht, der ziemlich ungestört ohne Hintergrundgeräusche ausgefallen ist. Das ist ein ziemlich typischer Gesang, wobei jedes Männchen ein bisschen anders singt.

http://www.tierstimmenarchiv.de/webinterface/contents/showdetails.php?edit=-1&unique_id=TSA:Troglodytes_troglodytes_Co_11_8_1

Mir ist mal ein zaunkönig in die Küche geflogen und hat sich vor Angst unter der Küchenzeile verkrochen. Ich konnte ihn mit einem Rivalengesang von der CD ins Arbeitszimmer locken, die Tür schließen und ihn durchs weit geöffnete Fenster hinausjagen. Sind eben kleine Machos, lieber sterben als einen Nebenbuhler dulden...

Ansonsten können Aufnahmen hilfreich sein, oft sind aber mehrere Arten gleichzeitig drauf, so wie beim Rotmilan unter vogelstimmen.de, wo nur die lauten Rufe im Vordergrund vom Rotmilan stammen (den man im Gelände jedenfalls sehen müsste, bei seiner Spannweite von ca. 1,60 m). Wenn es sich bei dem "Trällern" um laut gellende Rufe handelt und Du den Vogel nicht siehst, kann es sich um Gott weiß was handeln.

Mehr weiß ich nicht.
#
Bitte, interessiert mich natürlich auch.

Nachtigallen gibt es natürlich auch in der Stadt, in meiner Jugend hatten wir sowohl in Eschersheim als auch am Lerchesberg nächtlichen Gesangsservice. Obwohl die Nachtigallen in Frankfurt vermutlich etwas früher ankommen als hier in Berlin ist es wohl doch noch etwas zu früh im Jahr.

Im Übrigen fallen Gesänge am Tage weniger auf als in der Nacht, was viele Menschen glauben lässt, die Nachtigall singe nur nachts. Alle genannten Arten singen mehr oder weniger tagsüber, wobei um die Mittagszeit die Intensität am geringsten ist.
#
Wie ist denn der Charakter des Gesangs? Ist "Trällern" ernst gemeint oder nur so, "weil Begriffe fehlen"?

Um diese Jahreszeit kommen ja noch nicht so viele Arten in Betracht.

Rotkehlchen singen fein, hoch, perlend und dünn zwitschernd, mit abfallenden und manchmal wieder ansteigenden Tonreihen.

Zaunkönige haben eine ca. 4-5 sec lange, kraftvolle Strophe mit schmetterden und schlagenden Tönen. Sie singen eigentlich das ganze Jahr, im Frühjahr nimmt die Aktivität aber zu, sie müssen ja ein kleines Reich für mehrere Frauen verteidigen.

Etwa zum Märzanfang, hier in Berlin oft am Weltfrauentag, kommt die Singdrossel zurück, was ich für mich als ornithologischen Frühlingsbeginn bezeichne. Ihr Gesang ist laut und sehr charakteristisch, meist von Baumspitzen vorgetragen. Sie hat verschiedene, einfache aber wohlklingende Strophen, in denen jedes Element 2-4 mal wiederholt wird, also zum Beispiel: "djüt-djüt-djüt-djüt-  Pause - dikderik-dikderik-dikderik"- Pause, und so weiter

Auch der Hausrotschwanz singt ab Anfang März, meist von Dächern, Antennen, Pfahlspitzen. Sein Gesang ist durch ausgesprochene Missklänge gekennzeichnet, die wie das Krächszen eines gestörten Radioempfängers klingen.

Das wäre meine Kandidaten. Nachtsänger gibt es neben der Nachtigall (die ja übrigens auch den ganzen Tag über singen kann) vor allem bei den Rohrsängern, die hier aber wegen der Jahreszeit völlig ausscheiden. Die kommen erst Mitte April bis Mai aus dem Süden zurück.

Das erwähnte Streulicht kann zum Beispiel von Laternen, Leuchtreklame (sagt man das heute noch so?) oder vom Verkehr kommen. Gerade in den Tagen nach der Ankunft und ggf. einer Phase der Erholung von den Ansterngungen des Zuges singen die Männchen besonders intensiv und lange, da jetzt die besten Reviere gegen andere Neuankömmlinge besetzt und verteidigt werden müssen. Da kann es schon mal bis in die Nacht gehen.

Ein genauerer Beschreibungsversuch wäre hilfreich. Wie lange dauert eine Strophe? Sind alle Strophen etwa gleich oder gobt es verschiedene? Ist der Charakter eher lyrisch wie beim Rotkehlchen oder dramatisch wie beim Zaunkönig? Versuchs doch mal.
#
Ich möchte mal meine Bewunderung für den Koreaner ausdrücken. Was er schreibt, ist inhaltlich genauso klug oder dumm wie das, was wir alle schreiben, wobei ein heißes Herz für die Eintracht gern mal die Maßstäbe verrücken darf. Aber er reagiert  nie (oder vielleicht nur selten, ich lese ja nicht alles) wirklich unbeherrscht auf die teilweise harschen Bemerkungen oder Belehrungen.

Das bezieht sich nicht speziell auf die heutige Diskussion, sondern auf die ganzen letzten Monate oder sogar Jahre.