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Luzbert

18912

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Als ich vor 25 Jahren Zeitsoldat wurde tat ich das eben mit dem Ideal, dass jene, die keinen Dienst an der Waffe wollen, dies auch nicht sollen, egal was kommt.

Es ist ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft, dass eben ein "Nein zur Waffe" garantiert werden muss.
Und ja auch im V-Fall.

Es gibt genug Aufgaben abseits eines Waffensystems, die im Fall der Fälle zu erledigen sind.

Jeder sollte sich gottverflucht daran erinnern, dass die mutigsten Deutschen der Geschichte eben sich geweigert haben zur Waffe zu greifen und dafür mit ihrem Leben bezahlt haben.
Und da ist es mir absolut egal, welche anderen Länder es wie handhaben. Wir haben unsere Geschichte und unsere Verantwortung, ich war bereit dafür in den Krieg zu ziehen, FA ist eben bereit den Dienst an der Waffe unter allen Umständen zu verweigern (btw. auch in der Ukraine wird versucht Männer die explizit den Dienst an der Waffe zu verweigern mit anderen Aufgaben zu betrauen).

Und meine Überzeugung wäre eben ohne Menschen wie FA nicht mal einen Hühnerschiss wert gewesen.
So wie seine im V-Fall ohne meine.
Eine starke Demokratie benötigt nämlich beides. Jene, die im Ernstfall für die Demokratie kämpfen und jene, die egal was kommt, für die Demokratie das Kämpfen verweigern.
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SemperFi schrieb:

Eine starke Demokratie benötigt nämlich beides. Jene, die im Ernstfall für die Demokratie kämpfen und jene, die egal was kommt, für die Demokratie das Kämpfen verweigern.

Danke - das ist eine starke Aussage.

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Liebe Leute,
in diesem Thread geht es um den Bürgermeister und die Wahl des Bürgermeisters. Dass sich der Fokus angesichts der aktuell kommunizierten Krankheit kurzzeitig auf den Menschen hinter dem Amt richtet, ist nachvollziehbar. Dennoch bitte ich euch, wilde Spekulationen über den psychischen Gesundheitszustand des Amtsträgers sein zu lassen.
Das betrifft insbesondere auch Exkurse in die Welt der Psychopathie.
VG - Luzbert
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Die Artikel von Kilchenstein und die Satire von Reich zum VAR sind ja grade nach dem Samstag nachvollziehbar, zumindest in ihrer Emotion. Auch die sachlichen Kritikpunkte sind zum großen Teil nicht von der Hand zu weisen.

Trotzdem glaube ich, dass man nun nicht alle Verdienste des VAR-Systems einfach ausblenden sollte. Es gibt ja Statistiken, die belegen, dass der VAR knapp über 90% aller Fehlurteile der Feldschiedsrichter bei Abseits und relevanten Situationen vor erzielten Toren korrigiert. Das macht das Spiel auf jeden Fall gerechter.

Schwierig wird es halt, wenn das System, dass dem Feldschiedsrichter helfen soll keinen Bockmist zu pfeifen, selber völligen Bockmist verzapft, dann wird da jede Menge Respekt verspielt. Dr. Kampka hat vor allem dem VAR und Schiedsrichterwesen einen Bärendienst erwiesen. Dass er im Gegensatz zu Stegemann sich bisher nicht öffentlich entschuldigt hat, ist wenig hilfreich. Hier werden die Fans des gerechten Spiels zusätzlich verärgert. Und zeugt auch nicht davon, dass DFB und DFL ihr Kommunikationsgebahren aktualisiert hätten.

Tatsächlich ist der VAR eine sinnvolle Einrichtung, bzw. kann er eine solche sein. Dafür scheinen aber die momentanen Anwendungsregeln nicht geeignet zu sein. Und müssen erneut und möglichst bald nachgebessert werden. Zumindest wenn sich die Verantwortlichen in Zukunft Vergleiche mit 7jährigen vorm Fernseher ersparen wollen (Effenberg).

Wichtig wäre dabei diese unsägliche Diskussion über die Autorität des Feldschiedsrichters zu beenden. Der Eingriff eines VARs zur Korrektur einer Fehlentscheidung untergräbt nicht die Autorität des Feldschiedsrichters, sondern stärkt sie. Hier geht es um Teamarbeit und nicht, wer hat den Längeren. (Das sind Vorstellungen von Arbeitswelten aus dem letzten Jahrtausend. Kommt damit mal endlich klar)

Der Feldschiedsrichter hat eh die letzte Entscheidung, denn er schafft ja die Realität auf dem Platz; er fällt die Tatsachenentscheidungen. Und ihm fällt kein Zacken aus der Krone, wenn er mit dem Kölner Keller kommuniziert und danach eine bessere Tatsache schafft.

Von den Vorgängen im Kölner Keller wiederum kann man als Fußballfan öfter mal maximal verwirrt sein. Wir sitzen ja auch vor dem Fernseher und sehen das Foul an Lindström aus verschiedenen Blickwinkeln. Und bisher habe ich nur eine gesehen, nämlich die Totale von der Haupttribünenmitte, bei der man es zwar erahnen aber nicht gut sehen kann. Alle anderen Einstellungen waren eindeutig genug für 7jährige ("Der schubst den" Effenberg).

Dass nun die Fans der Eintracht die Schnauze voll vom VAR haben, ist nach einem Drittel der Saison leider nur zu gut verständlich. Dass man beim zurückgenommenen Elfer gegen Hertha noch von fifty/fifty reden kann, muss man sich beim Ausgleichstor der Kölner schon sehr wundern, dass da im Keller ein klares Abseits weggeguckt hat. Grade bei den Abseitsentscheidungen ist der VAR tatsächlich sonst sehr zuverlässig, auch wenn mir die fußnagelbreiten Abseitsentscheidungen manchmal echt auf den Sack gehen, weil es mir dabei eher darum ginge, ob der Angreifer sich einen echten Vorteil verschafft. Oder ob er einfach nur zu große Füße hat.*

Wenn man davon ausgeht, dass die Eintracht kurz vor der Pause 2:1 in Führung geht, das Momentum auf ihrer Seite hat, weil sie das Spiel gedreht hat und bei richtiger Betrachtung des Vergehens die zweite HZ auch mit 11 gegen 10 gespielt hätte, dann zählen sich die verlorenen Punkte aufgrund des VARs bisher auf 5-7 zusammen. Das macht leider einen deutlichen Unterschied in der Tabelle aus, einen der am Ende der Saison über dutzende Millionen entscheiden kann. Insofern ist die Rage der Eintrachtfans sehr verständlich.

Trotzdem sollte man die in vielen Fällen gewonnene Gerechtigkeit durch den VAR deswegen nicht vergessen, sondern endlich das VAR-System auf klarere, bessere funktionierende Füße stellen.  

* Wer die U17 WM der Mädchen in Indien verfolgt hat. Im Halbfinale gegen Spanien wurde unseren Mädels das Führungstor aberkannt, weil eine unserer Spielerinnen nahe der Eckfahne mit einer halben Hacke im Abseits stand, wie das elektronische System dann dreidimensional errechnete. Da finde ich zum Beispiel, dass das unter in dubio pro reo laufen sollte, weil hier kein Vorteil vorliegt. Aber ok, ich finde mich damit ab, dass es die einzige Regel ist, bei der überhaupt ein objektiver und mittlerweile mathematisch belegbarer Beweis besteht. Also soll es auch so angewendet werden.
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philadlerist schrieb:

Im Halbfinale gegen Spanien wurde unseren Mädels das Führungstor aberkannt, weil eine unserer Spielerinnen nahe der Eckfahne mit einer halben Hacke im Abseits stand, wie das elektronische System dann dreidimensional errechnete. Da finde ich zum Beispiel, dass das unter in dubio pro reo laufen sollte, weil hier kein Vorteil vorliegt. Aber ok, ich finde mich damit ab, dass es die einzige Regel ist, bei der überhaupt ein objektiver und mittlerweile mathematisch belegbarer Beweis besteht.

Auch bin dafür, dass bei diesen knappen Abseitspositionen in Dubio pro reo gelten solle. Unklar bleibt für mich nämlich die Festlegung des Zeitpunkts der Ballabgabe. Je nachdem, ob das Standbild eine zehntelsekunde früher oder später erzeugt wird, ergeben sich womöglich unterschiedliche Situationen.
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Richtig? 🙃
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edmund schrieb:

Richtig? 🙃

Halt die, zu der die Sonne mittags da steht, wo man sie erwarten würde 😉
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Vielleicht erinnert sich der ein oder andere daran, dass es im März 2020 so schien, als ob die erste Welle gebrochen war, bevor die Maßnahmen in Kraft traten.
Dies wurde von Maßnahmengegnern als Beleg für die Sinnlosigkeit der Maßnahmen gewertet.
Christian Drosten hat in einem Fernsehauftritt ausführlich aufgezeigt, warum es sich dabei um einen Fehlschluss handelte.

Einigen wird die Erklärung damals beim Verstehen geholfen haben, anderen wird es egal gewesen sein.
Interessant ist aber was aktuell passiert, denn Stefan Homburg hat das Thema wieder aufgegriffen, als ginge es um neue Erkenntnisse. Dazu verwendet er einen Ausschnitt aus der Fernsehsendung mit Christian Drosten und verwendet diesen Zitatfetzen, um ihm das Verbreiten von Desinformation nachzusagen.

Was passiert hier also:
März 2020 - die Welle bricht scheinbar(!)
April/Mai 2020 - Drosten erklärt, das Zustandekommen der Inzidenzkurve und warum die Maßnahmen eben doch gewirkt haben.
Oktober 2022(!) - Homburg zitiert vollkommen unvollständig, suggeriert, die Maßnahmen seien unsinnig gewesen und die Maßnahmengegner laufen wieder heiß.

Zufällig geschieht das alles zu einer Zeit, in der ggf. neue Maßnahmen ergriffen werden könnten.
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LeonH97 schrieb:

Macht mich einfach unfassbar sprachlos und sauer zugleich. Das Spiel hätte man sich auch sparen können Kräfteschwund für nichts...


Ich will, dass sie die Wut nehmen und Sporting kaputt schießen.
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SemperFi schrieb:

Ich will, dass sie die Wut nehmen und Sporting kaputt schießen.

Dem schließe ich mich vollumfänglich an.
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Eintracht FM hat mir gestern gezeigt warum man als Moderator Studiert haben sollte, bitte nie wieder die Lochis dazu holen!

Mein Tipp ist Tottenham lässt sich von OM an die Wand spielen, die sind stand jetzt eh raus und haben sich damit abgefunden die werden alles nach vorne schmeißen um da 3 Punkte zu holen. Die Eintracht überrascht mal wieder alle und haut Sporting komplett wegging wir werden Gruppensieger. Merkt euch meine Worte und dankt mir später
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LeonH97 schrieb:

Eintracht FM hat mir gestern gezeigt warum man als Moderator Studiert haben sollte, bitte nie wieder die Lochis dazu holen!

Tipp fürs nächste Mal: Du kannst auf die Sehbehindertenreportage wechseln. Das war richtig gut!
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Hier gibt es eine, wie ich finde, ganz gute Zusammenschau über die aktuelle Debatte rund um die Kartoffelbreinummer im Museum:
https://www.perlentaucher.de/efeu/2022-10-25.html?highlight=Kartoffelbreiattacke#a89374

Da lässt sich auch ganz gut ablesen, wie unterschiedlich die Meinungen der Kommentator*innen ausfallen, von Sympathie ("Das [...] unterstellt aber, dass die Aktionen der Aktivist:innen kunstfeindlich seien oder die Kunst um der reinen Aufmerksamkeit willen missbrauchten. Das Gegenteil ist der Fall"), über Verständnis ("auch Greenpeace [hat] mit spektakulären Aktionen begonnen, bevor es zu einer Instanz wertvoller Expertise wurde") bis hin zu Ablehnung ("reaktionäre Kunstfeindlichkeit und ein Bibi-Blocksberg-Gemüt").

Ich bin ja selbst hin- und hergerissen. Einerseits krieg ich die Krise, wenn ich seh das bspw. Gemälde oder Statuen verschandelt werden, andererseits scheinen sie ja genau zu wissen, was sie machen, da die Aktionen wohl keine bleibenden Schäden hinterlassen. Dann ist es letztendlich spektakulärer Protest, und das find ich dann wieder gut. Schwierig.
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Knueller schrieb:

andererseits scheinen sie ja genau zu wissen, was sie machen, da die Aktionen wohl keine bleibenden Schäden hinterlassen.

Das hatte ich noch gar nicht mitbekommen. Danke für die Info!
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Wenn man Deine Analysen der letzten Wochen liest, scheint es, als wäre die Schulung der Offensivabläufe vorerst abgeschlossen, so dass die letzten Wochen zur Schulung des Defensivverhaltens genutzt wurden.

Womöglich wollte das Trainerteam nicht an zu vielen Baustellen gleichzeitig Schrauben und hat sich zuerst auf den starken Part der Mannschaft fokussiert, bevor es an die Abwehrarbeit ging.
Das wäre dann die Umsetzung des Prinzips: "Stärken stärken und Schwächen schwächen"
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Ich ziehe für meine Antwort mal hier rüber.
hawischer schrieb:

Sorry, wenn ich solchen "Forschern" wie diesem Grimalda kein Wort glaube.

Welchen Teil seiner "Forschung" glaubst Du denn dem Ökonom Grimalda nicht?

Die Aktivisten haben übrigens keine Toilette gefordert sondern hätten sich mit einem Nottopf begnügt. Das steht in den von Dir verlinkten Artikeln.
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Hallo Beve, Danke für deinen Bericht.
Wir hatten eine sehr ähnliche Tour nur mit dem Flieger und sind auch erst Dienstagmittag in Marseille angekommen.
Wir sind auch nach dem Spiel vom Place de la Joliette wieder Richtung Place de Castellane gelaufen. Also wieder halber Weg zum Stadion zurück und mussten auch einmal in eine dunkle Nebenstraße ausweichen, weil auf der Hauptstraße eine Gruppe OM ganz schön Randale machten.
Uns ist auch eine ganz schön fette Ratte fast über die Füße gerannt, nein kein Ekel oder schaudern, ich habe mich tatsächlich über das erste nette, Lebewesen in Marseille gefreut.
Ich gehe seit 1978 zu allen Heimspielen und seit Anfang der 80er auf sehr viele Auswärtsspiele, mein erstes weites Auswärtsspiel war 88/89 bei Sakaryaspor in der Türkei, aber solch ein hasserfülltes, ja wirklich gefährliches Auswärtsspiel habe ich bisher noch nicht erleben müssen.
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Wimsheim schrieb:

Uns ist auch eine ganz schön fette Ratte fast über die Füße gerannt, nein kein Ekel oder schaudern, ich habe mich tatsächlich über das erste nette, Lebewesen in Marseille gefreut.

Danke dafür. Das ist ein Satz, der gewürdigt gehört  

Beve, ich habe Deinen Bericht eben erst gelesen und muss sagen, dass er Deine vielen wunderschönen Reiseberichte in den Schatten stellt. Auch wenn ich z.B. nach Deinem Fuseta-Sevilla Bericht immer noch das Gefühl habe, Fuseta zu kennen, auch wenn Du für mich nach einem Reisebericht vor vielen Jahren der Highwayman bist, hast Du es mit Marseille geschafft, eine ganz besondere emotionale Tiefe zu schaffen!

Dein Buch ist übrigens bereits bestellt.
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Aktuell haut es irgendwie all jene um, die bislang verschont geblieben sind.
Ich wünsche Basaltkopp und Landrovals Eltern alles Gute!  
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Jaroos schrieb:

Ich will aufhören zu rauchen, gesünder essen und mehr Sport machen. Leider sind wollen und machen zwei Sachen. Aus meinem Umfeld (auch auf der Arbeit) kenne ich den Willen weniger zu heizen. Aber ich sehe ihn nicht.


Stromabrechnung bekommen, Rückzahlung, 3 Personen, wegen Arbeit laufen durchgehend 2 PCs bei mir im Home Office, aber Vattenfall sagt mir, wir wären bei dem Schnitt, den 1-Personen Haushalte haben...

Und Junior rennt den halben Tag durch die Wohnung und spielt Licht-An.

Egal was wir machen, anscheinend machen wir es richtig. Ist auf jeden Fall beruhigend, dass selbst eine Verdopplung der Kosten unseres Vertrages durch meinen Abschlag gedeckt wäre.

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SemperFi schrieb:

Stromabrechnung bekommen, Rückzahlung, 3 Personen, wegen Arbeit laufen durchgehend 2 PCs bei mir im Home Office, aber Vattenfall sagt mir, wir wären bei dem Schnitt, den 1-Personen Haushalte haben...

Und Junior rennt den halben Tag durch die Wohnung und spielt Licht-An.

Warte mal ab, wie das explodiert, wenn der Nachwuchs sein pubertäres Leben selbst gestaltet  
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hawischer schrieb:

Luzbert schrieb:

Hallo hawischer,
kannst Du eine Quelle dazu angeben? Über Google finde ich es leider nicht.


https://rp-online.de/wirtschaft/finanzen/umfrage-18-juni-2022-mehrheit-der-bevoelkerung-zum-energiesparen-bereit_aid-71548531

https://www.dbu.de/123artikel39489_2442.html


Das sind Artikel vom 18. Juni und vom 20. Juli und den von Dir zitierten Beitrag finde ich dort nicht.
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In meinem Umfeld wird massiv über Einsparen gesprochen. Einsparen von Energie, Sparen beim Einkaufen.

Ein persönliches Beispiel vom Atomboy (Quelle Forum):

Im Frühjahr war die Situation absehbar, da haben meine Frau und ich uns mit Energieberater/Heizungsfachbetrieb zusammengesetzt, was können wir tun.
Eine Investition im unteren fünfstelligen Bereich in eine neue Heizung war die Folge. Die ist in der Lage (irgendwann) auch Wasserstoff als Zusatz zu verbrennen und die moderne Anlage verbraucht 15 - 20% weniger Gas als die alte. Eine andere Lösung war aus bautechnischen Gründen ohne exorbitante Investitionen nicht möglich.
Die neue Heizung lässt sich per App stündlich steuern, Temperatur alternativ Wasser und/oder Heizung absenken.
Dazu wird viel intensiver auf den Stromverbrauch geachtet.
Das Ding läuft seit August.
Ergänzend haben wir den Schornstein so ergänzt, dass der vorhandene Kachelofen genutzt werden kann.
Abgelagertes Holz zu beschaffen war allerdings schwierig bis unbezahlbar.
Der lokale Handel beliefert nur Altkunden. Bei Edeka kostet ein Säckchen Holz mit fünf oder sechs Scheiten 5,99 Euro. Zahle ich nicht.
Die Stadtwerke verkaufen aufgrund von Beschaffungsproblemen keine gepressten Holzbriketts mehr, auch sei die Nachfrage riesig.
https://www.stwab.de/spessartwaerme

Die Gespräche mit dem Heizungsbauer zeigte, dass sein Betrieb und auch seine Kollegen in Aufträgen absaufen.
Alle wollen sparen.
Die neue Heizung hat vier Monate in Keller gestanden bis auf Druck hin, ein Einbautermin gefunden war
Der Schornsteinfeger hat bei der Abnahme von ähnlichen Erfahrungen berichtet.
Die finanziellen Rücklagen (fürs hohe Alter und Not) im Depot sind tiefrot. Die Aktienmärkte sind massiv eingebrochen.
Ich beschwere mich nicht, auch wenn außer Tankrabatt keine finanzielle Hilfen des Staates bei mir angekommen sind. Ich sage auch, ich brauche sie nicht.
Ich ärgere mich über Leute, die meinen, Energiesparen sei keine Option und die Menschen würden erst sparen, wenn sie müssten.
Es scheint doch Parallelwelten zu geben, in den wir uns bewegen.

Ich unterhalte mich mit meinem Metzger und höre von seinen Sorgen, dass er die steigenden Einkaufspreise für Ware und Energie und Löhne nicht einfach an den Kunden eins zu eins weitergeben kann. Er spart wo er kann.

Und dann lese ich hier "Energie einsparen sei in der Diskussion keine Option."
Und man erträgt es nicht mehr.

Laut einer Umfrage [im Juni 2022] des Forsa-Instituts versuchen 72 Prozent der Deutschen bereits beim Gas- und Stromverbrauch sowie beim Autofahren mit weniger Energie auszukommen. Elf Prozent wollen dies demnach demnächst tun. Lediglich 15 Prozent lehnten Einsparungen ab.

63 Prozent der Befragten gaben demnach zudem an, sie seien bereit, im kommenden Winter die Temperatur bei sich zu Hause um zwei Grad zu senken.

Die Tafeln berichten von rasanten Zunahmen an "Kunden". Eine Folge der Inflation.

Ich verzichte darauf zu sagen, was ich nicht mehr ertrage.


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Hallo hawischer,
kannst Du eine Quelle dazu angeben? Über Google finde ich es leider nicht.
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Das hat doch mit rassistisch nichts zu tun. Das ist die Bezeichnung für bestellte jubelnde Leute. Waren halt nun mal Perser die damit in Berlin aufgefallen sind und seit dem gibt es in Deutschland den Begriff Jubelperser.
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propain schrieb:

Das ist die Bezeichnung für bestellte jubelnde Leute. Waren halt nun mal Perser die damit in Berlin aufgefallen sind und seit dem gibt es in Deutschland den Begriff Jubelperser.

https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/138943?page=10#5498648
Hier der Beitrag des Philadleristen dazu.
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Ok, moment: von den nächsten 21 Spielen haben wir in der Vorsaison nur 4 Spiele gewinnen können?

Ich rotiere zwischen Euphorie und Angst.
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SGE_Werner schrieb:

Die Zahl der Todesfälle diese Woche bei fast 900, aber hier dürften auch paar Nachmeldungen aus der letzten Woche dabei sein. Eine Zahl von 750-800 könnte aber realistisch sein. Warten wir mal die Folgewoche ab.


Wegen der Todesfälle, was denkst Du - ab wann kann man eine aktuelle Übersterblichkeit abschätzen?
Logischerweise steigen die Todesfälle an, wenn sich mehr Leute infizieren. Aber es bleibt natürlich die Frage welchen Effekt dies auf die Gesamtzahl hat. Also die alte Frage ob mehr Menschen sterben als "normal", oder ob die Anzahl im erwartbaren Rahmen liegt (Die alte Leier: "Mit vs. an Corona verstorben")
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Eintracht-Laie schrieb:

ab wann kann man eine aktuelle Übersterblichkeit abschätzen?

Das ist ein ziemlich komplexes Thema, das kaum laienhaft abgesetzt werden kann.

Um eine generelle Über oder Untersterblichkeit zu ermitteln, muss z.B. die schwere der aktuellen Grippewelle, mögliche demografische Besonderheiten oder die Zahl der Hitzetoten mit herangezogen werden.
So kann es durchaus sein, dass im Sommer deutlich mehr Alte gestorben sind, so dass jetzt eine verhältnismäßig normal wirkende Zahl an Totedsfällen bereits für eine Übersterblichkeit sprechen könnte.
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Nach fast einem Jahr?
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Vielleicht geht es um einen aktuellen Prozess. Ich würde das nicht zum Anlass nehmen, Späßchen darüber zu reißen.
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Auch von mir noch einmal alles erdenkliche Gute und vor allem starke Nerven.