Luzbert
20377
Adler_Steigflug schrieb:
Dumme Frage: Sind positive Verallgemeinerungen auch Rassismus? So herum habe ich noch nicht gedacht.
Also: Deutsche sind überpünktlich, Amerikaner offen für Fremde, Franzosen haben die beste Cuisine etc.
Danke für den Einwand.
Dann bin ich wohl ein waschechter Rassist.
War mir bis eben auch nicht so bewußt...
Diegito schrieb:
Danke für den Einwand.
Dann bin ich wohl ein waschechter Rassist.
War mir bis eben auch nicht so bewußt...
Manchmal bist Du echt anstrengend.
Warum verschließt Du Dich so krass davor, einen differenzierten Blick auch nur zuzulassen?
Ein paar Beispiele warum auch positive Zueignungen problematisch sein können:
- Der japanische Schüler, dem ob seiner Herkunft besonderer Fleiß erwartet wird, der aber eigentlich genauso locker seine Jugend leben möchte, wie es auch seine Kumpels tun
- Der dunkelhäutige Jugendliche, der beim Duschen von seinen Vereinskumpels ausgelacht wird
- Die südamerikanische junge Frau, die in der Disco ständig aufgefordert wird beim Tanzen zu zeigen, was sie kann, aber einfach nur normal tanzen kann und will
In jedem Fall geht es einzelnen durch generalistische Zuordnungen scheiße.
Eine Konsequenz könnte sein, darüber nachzudenken, so etwas einfach sein zu lassen.
Luzbert schrieb:
Manchmal bist Du echt anstrengend.
Warum verschließt Du Dich so krass davor, einen differenzierten Blick auch nur zuzulassen?
Ich versuche es ja...
Mir war halt nicht ganz klar das die Benennung kultureller Unterschiede in der Weltanschauung und Lebensweise als Rassismus deklariert wird.
Werde das so an meinen türkischen Stadionkumpel, meinen persischen Friseur, die italienischen Besitzer unserer sommerlichen Ferienwohnung und meine amerikanische Verwandtschaft weitergeben und zur Diskussion stellen. Mal schauen wie die reagieren, das müssten laut Forum hier nämlich alles lupenreine Rassisten sein...
Ich will eigentlich nicht polemisch werden, mir ist schon klar das es Alltagsrassismus gibt...aber ich finde man kann auch über das Ziel hinausschiessen wenn ich mir den Ausgangsbeitrag so durchlese und dann feststelle das wegen so etwas solch ein Fass hier aufgemacht werden muß.
SGE_Werner schrieb:Sledge_Hammer schrieb:
Schön, dass ihm das mindestens 1,5 Jahre zu spät auffällt.
Für die anderthalb Jahre hast Du auch ne wissenschaftliche Quelle? Bezogen auf die Definition der Pandemie?
Muss ich dir das, was seit Herbst 21 passiert ist, im Nachhinein erklären? Ich denke nicht. Eine Panik vor Omicron von verschiedenen Seiten, die an Absurdität und Lächerlichkeit nicht zu überbieten war. Das war’s. Allgemeines Lebensrisiko seit der zweiten Impfung und Abfahrt. Wer seitdem noch in Angst und Schrecken gelebt hat, hatte immerhin keine Langeweile.
Stets mit verlässlichen Zahlen und treffenden Einschätzungen versorgt gewesen zu sein, hat mir extrem viel gegeben. Für die viele Zeit, die Du für uns aufgebracht hast, bedanke ich mich an dieser Stelle ganz herzlich: vielen Dank!
Mal sehen wie es weitergehen wird, auf die "kleinen" Wochenüberblicke freue ich mich jedenfalls jetzt schon. ...
Mal sehen wie es weitergehen wird, auf die "kleinen" Wochenüberblicke freue ich mich jedenfalls jetzt schon. ...
Landroval schrieb:
Stets mit verlässlichen Zahlen und treffenden Einschätzungen versorgt gewesen zu sein, hat mir extrem viel gegeben. Für die viele Zeit, die Du für uns aufgebracht hast, bedanke ich mich an dieser Stelle ganz herzlich: vielen Dank!
Du hast meine Gedanken zum Dank am besten formuliert 🙂
Maddux schrieb:
Die gute Offensive lag aber auch mit an der etwas weniger fehlerbehafteten Defensive und umgekehrt.
Wir sind nicht so oft so dumm in Rückstand geraten sondern sind selbst in Führung gegangen und konnten dann kontern. Spiele in dennen wir in Rückstand geraten sind liefen idR wie das Spiel gegen Union. In der Hinrunde sind wir 7 mal in Rückstand geraten und konnten von diesen 7 Spielen nur 1 gewinnen. Bei den anderen 6 Spielen gab es maximal ein Unentschieden aber meistens haben wir verloren.
Spiele in den wir in Führung gegangen sind konnten wir auch nicht immer gewinnen sondern hatten wegen dummer Abwehrfehler den Sieg genauso verspielt wie kürzlich gegen Stuttgart.
Evtl hätten wir das Spiel wirklich nicht gewonnen, selbst wenn Union kein Tor erzielt hätte. Aber durch Tuta's Patzer beim Eckball wird es nicht einfacher zu gewinnen. Auch weil die Gegner gegen uns nochmal eine Stufe defensiver spielen. So dumm wie Bremen, Hoffenheim und Leverkusen ist nicht jeder Gegner.
Ich bin ja bei der Feststellung dabei zu erkennen, dass alles miteinander zusammen hängt. Nur ziehe ich hier auf Basis der Daten andere Schlüsse.
Ich sehe hier einfach keine Muster, die darauf hindeuten, dass wir jetzt auf einmal vor allem in der Defensive uns Hauptproblem haben. Ja, sie ist nicht perfekt. Wir haben in der Rückrunde aber nicht oft frühe Tore gefangen, sondern eher spätere. Das war aber auch schon in der Hinrunde so. Da haben wir auch gerne mal eine Führung aus der Hand gegeben und dann einfach noch eins geschossen.
Wir schießen einfach im Vergleich zur Hinrunde viel weniger Tore. Und wenn wir mal welche kassiert haben, waren wir in der Hinrunde eher in der Lage, da noch was zu machen, auszugleichen wie zB gegen die Hertha oder das Spiel zu drehen, wie gegen Augsburg. In der Rückrunde schaffen wir beides zu selten oder gar nicht, nämlich Führungen auszubauen bzw wieder zu eringen (Stuttgart, Wolfsburg) oder Rückstände aufzuholen (Köln, Union, Leipzig).
Wir sind überall sehr viel schlechter, auch die Defensive, die in der Hinrunde noch top 6 war. Vor allem schießen wir aber viel weniger Tore im Vergleich zur Hinrunde. Die sich breit machende Unsicherheit hat sich auf alle Mannschaftsteile ausgewirkt. Mit der Klärung dieser Frage hat man mE eine Chance den Hebel umzulegen.
Schönesge schrieb:
Wir sind überall sehr viel schlechter, auch die Defensive, die in der Hinrunde noch top 6 war. Vor allem schießen wir aber viel weniger Tore im Vergleich zur Hinrunde. Die sich breit machende Unsicherheit hat sich auf alle Mannschaftsteile ausgewirkt. Mit der Klärung dieser Frage hat man mE eine Chance den Hebel umzulegen.
Das wunderschöne Freispielen aus dem Mittelfeld heraus gelingt uns immer weniger. Genauso verpuffen die langen Bälle nach vorne nach Ballgewinn immer häufiger.
Mein Eindruck ist, dass sich die Gegner inzwischen einfach auf unser Offensivspiel eingestellt haben. Das führt nicht nur zu weniger Torchancen und Toren sondern gleichzeitig auch zu mehr Angriffen, die wir abzuwehren haben.
In Summe ergeben sich daraus mehr Gegentore bei weniger geschossenen Toren. Wahrscheinlich ist es zu simpel, nur in einem Mannschaftsteil die Ursache der Misere zu suchen.
Luzbert schrieb:
Es ist viel schlimmer: seit ich wieder ins Stadion gehe, läuft es nicht.
Dann bleib dahaam
SGE_Werner schrieb:
Die ineffiziente Offensive schien ja angesichts von 0 Toren bei 3 xGoals nicht so das Problem für ihn zu sein.
Mich würde brennend interessieren, weshalb dem so ist. Ich verstehe es nicht (also weshalb er heute über diesen eklatanten Mangel so locker flockig hinweg gegangen ist) .
Landroval schrieb:SGE_Werner schrieb:
Die ineffiziente Offensive schien ja angesichts von 0 Toren bei 3 xGoals nicht so das Problem für ihn zu sein.
Mich würde brennend interessieren, weshalb dem so ist. Ich verstehe es nicht (also weshalb er heute über diesen eklatanten Mangel so locker flockig hinweg gegangen ist) .
Immerhin hat das Offensivspiel in HZ1 funktioniert und wir kamen zu mehreren guten Abschlussmöglichkeiten. Dass Muani links, rechts und oben je um 20cm verfehlt, ist ärgerlich, aber kein richtiger Angriffspunkt.
Verloren haben wir durch die sackdämlichen Gegentore. Wenn das 1:0 nicht fällt, spielen wir wahrscheinlich weitere Chancen heraus.
Gelöschter Benutzer
Luzbert schrieb:
Wenn das 1:0 nicht fällt, spielen wir wahrscheinlich weitere Chancen heraus.
Das trifft es ganz gut - nicht zum ersten Mal brechen wir nach dem Gegentor in einem bis dato eigentlich guten Spiel komplett ein und bekommen gar nichts mehr auf die Reihe. Warum ist das so?
Vielleicht hat einfach jedes Land so ein irrationales Klammern an "Errungenschaften"
Die Amis ihre Waffen, die Deutschen das nicht vorhandene Tempolimit und die Franzosen ihre Atomkraft.
Vielleicht sollte man beim nächsten deutsch-französischen Treffen ein paar Pilze oder Wildfleisch aus bestimmten süddeutschen Regionen anbieten und schauen, ob Macron und Co das freundlich ablehnen.
Die Amis ihre Waffen, die Deutschen das nicht vorhandene Tempolimit und die Franzosen ihre Atomkraft.
Vielleicht sollte man beim nächsten deutsch-französischen Treffen ein paar Pilze oder Wildfleisch aus bestimmten süddeutschen Regionen anbieten und schauen, ob Macron und Co das freundlich ablehnen.
Danke für deine ausführliche Antwort!
Ich habe sie so in der Art auch erwartet, weil ich natürlich weiß, dass meine Herangehens- und Betrachtungsweise eines Fußballspiels Schwächen hat, da ich eher die individuellen fußballerischen Skills im Auge habe als das taktische Verhalten. Insofern bist du mit meiner Kritik sogar noch einigermaßen gnädig umgegangen, schließlich ist es ja eine vorwiegend taktische Betrachtung unserer Spiele. 😉
Es ist auch nicht leicht, die beiden Elemente (taktisches Verhalten / individuelle spielerische Fähigkeiten) bei einer Spielbetrachtung unter einen Hut zu bekommen. So gehe ich davon aus, dass Glasner bestimmte taktische Defizite bewusst in Kauf nimmt, weil seine Abwägung oft zugunsten des Letztgenannten ausfällt.
Beispiele:
Hasebes Antizipationsfähigkeit und sein gegenüber allen anderen weit überlegener Spielaufbau punktet gegenüber seinen Stellungsfehlern und Geschwindigkeitsdefiziten.
Max' Dynamik nach vorne punktet gegen Lenz' Defensivdisziplin.
Kamadas Übersicht, wenn er ein Spiel vor sich hat, punktet gegen sein eher wechselhaftes Defensivverhalten.
usw.
Aber das ist nur Spekulation von mir.
Du wirst jetzt vielleicht sagen: gut, aber warum trainiert er dann die defensiven/taktischen Schwächen der individuell besseren Spieler nicht weg? Da habe ich keine Antwort, außer der, dass vielleicht gar nicht möglich ist, innerhalb eines Jahres und bei den straffen Terminplänen aus einem 10er (Kamada) einen fehlerfreien 6er oder aus einem 38-jährigen, gleichwohl noch immer überragenden Fußballer einen fehlerfreien Zentral-IV zu machen. Keine Ahnung.
Immerhin: bei der Betrachtung von Jakic und Smolcic sind wir uns einig. Vor allem Smolcic hat mir in Leipzig sehr gut gefallen, insbesondere seine Bärenruhe, mit der er reihenweise intelligente und konstruktive Spieleröffnungspässe gespielt hat.
Danke nochmal, es freut mich immer, mal eine Diskussion nur um Fußball zu führen. Die Gelegenheit dazu ist ja recht selten geworden in den letzten Jahren. 👍
Ich habe sie so in der Art auch erwartet, weil ich natürlich weiß, dass meine Herangehens- und Betrachtungsweise eines Fußballspiels Schwächen hat, da ich eher die individuellen fußballerischen Skills im Auge habe als das taktische Verhalten. Insofern bist du mit meiner Kritik sogar noch einigermaßen gnädig umgegangen, schließlich ist es ja eine vorwiegend taktische Betrachtung unserer Spiele. 😉
Es ist auch nicht leicht, die beiden Elemente (taktisches Verhalten / individuelle spielerische Fähigkeiten) bei einer Spielbetrachtung unter einen Hut zu bekommen. So gehe ich davon aus, dass Glasner bestimmte taktische Defizite bewusst in Kauf nimmt, weil seine Abwägung oft zugunsten des Letztgenannten ausfällt.
Beispiele:
Hasebes Antizipationsfähigkeit und sein gegenüber allen anderen weit überlegener Spielaufbau punktet gegenüber seinen Stellungsfehlern und Geschwindigkeitsdefiziten.
Max' Dynamik nach vorne punktet gegen Lenz' Defensivdisziplin.
Kamadas Übersicht, wenn er ein Spiel vor sich hat, punktet gegen sein eher wechselhaftes Defensivverhalten.
usw.
Aber das ist nur Spekulation von mir.
Du wirst jetzt vielleicht sagen: gut, aber warum trainiert er dann die defensiven/taktischen Schwächen der individuell besseren Spieler nicht weg? Da habe ich keine Antwort, außer der, dass vielleicht gar nicht möglich ist, innerhalb eines Jahres und bei den straffen Terminplänen aus einem 10er (Kamada) einen fehlerfreien 6er oder aus einem 38-jährigen, gleichwohl noch immer überragenden Fußballer einen fehlerfreien Zentral-IV zu machen. Keine Ahnung.
Immerhin: bei der Betrachtung von Jakic und Smolcic sind wir uns einig. Vor allem Smolcic hat mir in Leipzig sehr gut gefallen, insbesondere seine Bärenruhe, mit der er reihenweise intelligente und konstruktive Spieleröffnungspässe gespielt hat.
Danke nochmal, es freut mich immer, mal eine Diskussion nur um Fußball zu führen. Die Gelegenheit dazu ist ja recht selten geworden in den letzten Jahren. 👍
Es ist schon auffällig das Hasebe so gut wie immer nach vorne verteidigt und wir sehr hoch stehen. Das mag seiner Vergangenheit als DM geschuldet sein oder ist vielleicht auch so von OG gewünscht, es führt aber immer wieder zu gefährlichen Situationen und Gegentoren. Der Treffer gegen Wolfsburg war ja so ähnlich auch schon gegen andere, zum Beispiel Darmstadt, zu sehen. Ich finds grundsätzlich schon gut, dass wir aktiv nach vorne verteidigen und pressen, ob man das aber in der Form gegen Wolfsburg schon in den Anfangsminuten machen muss, da habe ich meine Zweifel. Gegentore in der Anfangsviertelstunde bekommen wir ja auch öfters mal. Vielleicht einfach mal etwas tiefer stehen und kontrolliert beginnen, aggressiver spielen kann man immer noch wenn notwendig.
Luzbert schrieb:WürzburgerAdler schrieb:
Danke nochmal, es freut mich immer, mal eine Diskussion nur um Fußball zu führen. Die Gelegenheit dazu ist ja recht selten geworden in den letzten Jahren. 👍
Danke euch beiden für die tiefgehende Diskussion, die ihr da führt!
Da schließe ich mich an, sehr spannend!
Hier die Spielanalyse zum Wolfsburg-Spiel
NickHenig schrieb:
Hier die Spielanalyse zum Wolfsburg-Spiel
Das Urteil über die Entwicklung des Abwehrverhaltens liest sich zunehmend vernichtend.
Ich meine Glasner hatte im Herbst angekündigt, im Winter daran arbeiten zu wollen. Wie es scheint ist das entweder ausgeblieben oder hat nicht gefruchtet.
Das ist wirklich schade.
Gute fünf Monate nach der Explosion der Pipeline ist wohl klar, dass eher nicht die Russen dahinterstecken, denn die bisherigen Ermittlungen deuten auf pro-ukrainische Kräfte hin.
https://www.tagesschau.de/investigativ/nord-stream-explosion-101.html
Ob das wiederum stimmt und die das entsprechende Know-How haben, dass nur diese daran beteiligt gewesen sein sollen, steht auf einem anderen Blatt. Das kann auch wieder vorgeschoben sein. Aber derzeit spricht wohl nicht so viel dafür, dass die Russen die Schuldigen sind.
Und damit wären wir wieder beim Thema, dass die Wahrheit als erstes im Krieg stirbt.
https://www.tagesschau.de/investigativ/nord-stream-explosion-101.html
Ob das wiederum stimmt und die das entsprechende Know-How haben, dass nur diese daran beteiligt gewesen sein sollen, steht auf einem anderen Blatt. Das kann auch wieder vorgeschoben sein. Aber derzeit spricht wohl nicht so viel dafür, dass die Russen die Schuldigen sind.
Und damit wären wir wieder beim Thema, dass die Wahrheit als erstes im Krieg stirbt.
SGE_Werner schrieb:
Und damit wären wir wieder beim Thema, dass die Wahrheit als erstes im Krieg stirbt.
Wer hat denn in dem Fall etwas faktisch behauptet, was jetzt widerlegt wurde?
Es wurde doch stets offen gehalten, dass man nicht wisse, wer dahintersteckt. Klar es wurden Beschuldigungen verteilt. Aber eine Wahrheit, die sich als Lüge entpuppt?
Hier noch der Artikel der ZEIT dazu:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-03/nordstream-2-ukraine-anschlag
Aus dem Zeitartikel:
"In internationalen Sicherheitskreisen wird nicht ausgeschlossen, dass es sich auch um eine False-flag-Operation handeln könnte. Das bedeutet, es könnten auch bewusst Spuren gelegt worden sein, die auf die Ukraine als Verursacher hindeuten. Allerdings haben die Ermittler offenbar keine Hinweise gefunden, die ein solches Szenario bekräftigen."
Erst waren es vermutlich die Russen, dann hat ein US-Enthüllungsjournalist die USA bezichtigt, Frau Wagenknecht twitterte am m 08.02 in voller Überzeugung:
"Sahra Wagenknecht
@SWagenknecht
Während die BReg die transatlantische Freundschaft beschwört + USA kritiklos folgt, sorgt die US-Regierung für die Sprengung der #NordStream Pipelines, wie PulitzerPreisträger Hersh minutiös recherchiert hat. Wessen Interessen vertritt die BReg eigentlich?"
Und jetzt Ukrainer?
Werner hat wohl Recht. Gelogen wird hier, von welcher Seite auch immer.
"In internationalen Sicherheitskreisen wird nicht ausgeschlossen, dass es sich auch um eine False-flag-Operation handeln könnte. Das bedeutet, es könnten auch bewusst Spuren gelegt worden sein, die auf die Ukraine als Verursacher hindeuten. Allerdings haben die Ermittler offenbar keine Hinweise gefunden, die ein solches Szenario bekräftigen."
Erst waren es vermutlich die Russen, dann hat ein US-Enthüllungsjournalist die USA bezichtigt, Frau Wagenknecht twitterte am m 08.02 in voller Überzeugung:
"Sahra Wagenknecht
@SWagenknecht
Während die BReg die transatlantische Freundschaft beschwört + USA kritiklos folgt, sorgt die US-Regierung für die Sprengung der #NordStream Pipelines, wie PulitzerPreisträger Hersh minutiös recherchiert hat. Wessen Interessen vertritt die BReg eigentlich?"
Und jetzt Ukrainer?
Werner hat wohl Recht. Gelogen wird hier, von welcher Seite auch immer.
Luzbert schrieb:
Wer hat denn in dem Fall etwas faktisch behauptet, was jetzt widerlegt wurde?
Dein Einwand stimmt. Formulieren wir es mal so: Es gab hier in den Medien und der Politik recht viele Spekulationen, die auf eine Schuld der Russen hinspekuliert haben und die Thesen, dass es nicht die Russen gewesen seien, kamen zumeist (nicht durchweg!) aus den putin-freundlicheren Kreisen (AfD etc.). Für die ist das jetzt ein gefundenes Fressen.
https://www.derstandard.de/story/2000139497876/deutscher-experte-sieht-russland-hinter-anschlag-auf-nord-stream-pipelines
https://www.fr.de/politik/russland-nord-stream-lecks-ich-sehe-nur-einen-moeglichen-akteur-und-das-ist-zr-91816040.html
Und so weiter... Das zeigt doch mal wieder, dass man einfach abwarten muss. Vor zwanzig Jahren haben ja auch einige felsenfest behauptet, dass der Irak immer noch massig Massenvernichtungswaffen hat und vor 32 Jahren wurden die Babys aus den Brutkästen und und und...
Diese Spekulationen bringen halt einfach nichts.
JayJayFan schrieb:
Die UEFA ist der Veranstalter der Champions League, sie könnte:
- einen neutralen Austragungsort bestimmen,
- sie könnte Heimfans ausschließen.
Stimmt, das könnte sie. Das müsste allerdings dann im Ausland sein und praktisch ein Geisterspiel. Denn wer will schon Eintracht- und Napolifans bei sich aufeinander treffen lassen?
WürzburgerAdler schrieb:
Stimmt, das könnte sie. Das müsste allerdings dann im Ausland sein und praktisch ein Geisterspiel. Denn wer will schon Eintracht- und Napolifans bei sich aufeinander treffen lassen?
Ich werfe mal Budapest und Instanbul in den Ring, die das EL- und CL-Finale austragen. Die sind da anscheinend offen für verschiedene Paarungen und der Anreise von zehntausende von Fans.
Luzbert schrieb:WürzburgerAdler schrieb:
Stimmt, das könnte sie. Das müsste allerdings dann im Ausland sein und praktisch ein Geisterspiel. Denn wer will schon Eintracht- und Napolifans bei sich aufeinander treffen lassen?
Ich werfe mal Budapest und Instanbul in den Ring, die das EL- und CL-Finale austragen. Die sind da anscheinend offen für verschiedene Paarungen und der Anreise von zehntausende von Fans.
In Ungarn und der Türkei machen sie allerdings auch kurzen Prozess wenn was passiert.
Luzbert schrieb:Tafelberg schrieb:PhillySGE schrieb:
In der Stichwahl hat MJ mMn die besten Chancen.
so sehe ich das auch, selbst die FAZ sieht Josef jetzt als Favoriten
Was wiederum die Becker-Wähler stark an die Urne treiben könnte.
Deswegen hat es FAZ ja getextet.
Hab‘ gehört, es soll eine Triologie werden, der dritte Teil über die Meisterschaft wird gerade gedreht.
Hier die Analyse zum Hinspiel gegen Neapel
Aus der UN austreten....
So wie zu Beginn der Pandemie Tageswerte relevant waren und wir irgendwann in Wochen und Wellen gedacht haben, ist jetzt die Entwicklung in Jahresscheiben zu beobachten.