
Raggamuffin
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Raggamuffin
Ich habe Angst den Link anzuklicken und dann die Bilder seiner in Bier gegrillten Tochter nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen.
Ok, wie er Lamm das Rückgrat bricht reicht schon.
Georgij ist aus dem Kaukasus und hat einen tollen Kanal (mit englischen Untertiteln). Er spricht nicht viel, macht aber tolle Sachen wie „Fleisch mit Bier“. Meist werden dabei ganze Lämmer hergenommen und Katzen sowie seine Töchter und viel georgischer Wein kommen auch vor.
Kostprobe?
https://youtu.be/Pcr0jrdTWiw
Kostprobe?
https://youtu.be/Pcr0jrdTWiw
Ich habe Angst den Link anzuklicken und dann die Bilder seiner in Bier gegrillten Tochter nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen.
Ok, wie er Lamm das Rückgrat bricht reicht schon.
Motoguzzi999 schrieb:
Also das ist Geschmackssache. Ich nehme 30-40 g pro Kilo Mehl (also eher wenig). Dann mache ich einen kleinen Vorteig, dazu die Hefe in etwas lauwarmen Wasser auflösen und mit wenig Mehl vermischen. Das lässt man dann erstmal eine halbe Stunde gehen. Dann mit dem Rest (1 Kilo), zwei bis drei Esslöffeln Olivenöl, ca 30 g Salz und einem halben Liter Wasser gut vermengen (Ich nutze eine Küchenmaschine) und weitere drei (mindestens) besser 6 Stunden gehen lassen. Die Mengenangaben sind aber wie gesagt Geschmackssache.
Okay, danke.
Das versuch ich dann mal.
Mein Tipp (ich glaube das hatte ich hier schonmal geschrieben): den Pizzateig beim Ausrollen zwei-/dreimal falten.
So entstehen im Teig Luftblasen, dadurch wird er knuspriger.
So entstehen im Teig Luftblasen, dadurch wird er knuspriger.
Xaver08 schrieb:
ich lese usbekische katze
+1
Georgij ist aus dem Kaukasus und hat einen tollen Kanal (mit englischen Untertiteln). Er spricht nicht viel, macht aber tolle Sachen wie „Fleisch mit Bier“. Meist werden dabei ganze Lämmer hergenommen und Katzen sowie seine Töchter und viel georgischer Wein kommen auch vor.
Kostprobe?
https://youtu.be/Pcr0jrdTWiw
Kostprobe?
https://youtu.be/Pcr0jrdTWiw
Fußball mit Kontaktbeschränkungen. Heißt wer näher als 1.50m an den Gegenspieler heran kommt, erhält einen Freistoß gegen sich. Wofür haben wir denn den VAR, kallibrierte Kreise um alle Spieler, dass Spiel ist dadurch ständig unterbrochen, dauert ca. 6h und beim Nachmessen durch das Gespann, kann der TV-Anbieter ohne Ende Pop-Up-Werbefenster plazieren. Mehr Kohle kann mit dem Produkt doch gar nicht verdient werden. Also wenn es um Geld geht doch super. Geht es um Sport bitte ich meinen Beitrag zu entschuldigen.
TaurusHH schrieb:
Fußball mit Kontaktbeschränkungen. Heißt wer näher als 1.50m an den Gegenspieler heran kommt, erhält einen Freistoß gegen sich. Wofür haben wir denn den VAR, kallibrierte Kreise um alle Spieler, dass Spiel ist dadurch ständig unterbrochen, dauert ca. 6h und beim Nachmessen durch das Gespann, kann der TV-Anbieter ohne Ende Pop-Up-Werbefenster plazieren. Mehr Kohle kann mit dem Produkt doch gar nicht verdient werden. Also wenn es um Geld geht doch super. Geht es um Sport bitte ich meinen Beitrag zu entschuldigen.
Funny cause it's true...
Wieder ein sinnfreier Sascha Mehr Artikel, wo er sinnfrei über zehn willkürlich ausgesuchte Namen spekuliert?
Dann kann ich mir das Bild Anklicken nämlich schenken.
Dann kann ich mir das Bild Anklicken nämlich schenken.
Würdest du ernsthaft was anderes erwarten?
Auf Links von ForeverSGE klicke ich aus Prinzip nicht "Mehr".
Auf Links von ForeverSGE klicke ich aus Prinzip nicht "Mehr".
Gelöschter Benutzer
Gudde
Eine Frage:
kann mir jemand schreiben,ob es SGE Mundschutzsmasken gibt? und wo?
Danke Gruss
Eine Frage:
kann mir jemand schreiben,ob es SGE Mundschutzsmasken gibt? und wo?
Danke Gruss
Sollte die Liga, so wie Fredi Bobic sich im Kicker-Interview äußerte, einen durchdachten Plan zur Fortsetzung der Ligaspiele entwickelt haben und Politik und Behörden keine Bedenken haben diese im Mai fortsetzen zu können, sollte man das mit den Geisterspielen durchziehen. Es muss ja irgendwie weitergehen, auch wenn Spiele ohne Zuschauer Sch... sind.
Ich finde auch die Aussage von Fredi richtig, dass alle Vereine künftig besser ihr Eigenkapital aufbauen sollten... Wie man jetzt in der Krise sehen kann, sind doch die meisten Budgets der BL-Vereine total auf Kante genäht. Das geht halt nicht immer bis zum St. Nimmerleinstag gut.
Wir können noch froh sein, dass wir mit Bobic, Frankenbach und Hellmann Leute im Verein haben, die die Kohle mit Bedacht ausgeben und das in den letzten Jahren was angespart wurde. Das kommt uns jetzt zu Gute. Natürlich haben uns da der Pokalsieg 2018, die EL-Touren und die Verkäufe unserer Büffelherde finanziell in die Karten gespielt..
Aber die Erfolge sind der Eintracht ja bekanntlich nicht einfach so in den Schoß gefallen...
Ich finde auch die Aussage von Fredi richtig, dass alle Vereine künftig besser ihr Eigenkapital aufbauen sollten... Wie man jetzt in der Krise sehen kann, sind doch die meisten Budgets der BL-Vereine total auf Kante genäht. Das geht halt nicht immer bis zum St. Nimmerleinstag gut.
Wir können noch froh sein, dass wir mit Bobic, Frankenbach und Hellmann Leute im Verein haben, die die Kohle mit Bedacht ausgeben und das in den letzten Jahren was angespart wurde. Das kommt uns jetzt zu Gute. Natürlich haben uns da der Pokalsieg 2018, die EL-Touren und die Verkäufe unserer Büffelherde finanziell in die Karten gespielt..
Aber die Erfolge sind der Eintracht ja bekanntlich nicht einfach so in den Schoß gefallen...
Wir haben einfach verdammtes "Glück", dass wir in den letzten Jahren etwas beiseite legen konnten und wie lange das ausreicht weiß auch noch keiner. Es ist ja nicht so, als würden alle anderen Vereine das Geld zum Fenster rauswerfen, sondern es ist einfach ein verdammt teurer Spaß sich eine Profimannschaft zu halten und die Lizenzvorgaben zu erfüllen.
Würden die Vereine mehr sparen, würden sie sich früher oder später in den Regionalligen oder tiefer wiederfinden.
Unter Herri wurde schon radikal gespart. Trotzdem wären wir einer der erste gewesen, der Pleite geht, wenn Corona damals schon passiert wäre.
Es wird soviel Geld ausgegeben, weil das Business so teuer ist. Nicht aus Jux und Dollerei.
Würden die Vereine mehr sparen, würden sie sich früher oder später in den Regionalligen oder tiefer wiederfinden.
Unter Herri wurde schon radikal gespart. Trotzdem wären wir einer der erste gewesen, der Pleite geht, wenn Corona damals schon passiert wäre.
Es wird soviel Geld ausgegeben, weil das Business so teuer ist. Nicht aus Jux und Dollerei.
Raggamuffin schrieb:
Wir haben einfach verdammtes "Glück", dass wir in den letzten Jahren etwas beiseite legen konnten und wie lange das ausreicht weiß auch noch keiner. Es ist ja nicht so, als würden alle anderen Vereine das Geld zum Fenster rauswerfen, sondern es ist einfach ein verdammt teurer Spaß sich eine Profimannschaft zu halten und die Lizenzvorgaben zu erfüllen.
Würden die Vereine mehr sparen, würden sie sich früher oder später in den Regionalligen oder tiefer wiederfinden.
Unter Herri wurde schon radikal gespart. Trotzdem wären wir einer der erste gewesen, der Pleite geht, wenn Corona damals schon passiert wäre.
Es wird soviel Geld ausgegeben, weil das Business so teuer ist. Nicht aus Jux und Dollerei.
Naja, da sind schon einige BL-Vereine dabei den der A.. bereits jetzt schon auf Grundeis geht, sollte nicht bald mit der Ligafortsetzung begonnen werden. Nur mit "Glück" alleine kann man das auf Seiten der Eintracht nicht abtun. Die Eintracht hat sich das erarbeitet. Und wir haben halt, so wie es sich eigentlich gehört, gut gewirtschaftet und was zur Seite gelegt. Das erwarte ich einfach von einem gut geführten Verein. Und nicht so wie bei Schalke, Bremen und Co...
Playoffs machen erst Sinn, wenn es zumindest eine Best of Five-Serie gibt. Daher sehe ich dadurch auch kein besonderes Potential die Saison abzukürzen.
Was aber vielleicht eine Alternative wäre, auch aus dem US-Sport angelehnt, wäre eine Aufteilung in Gruppen (Divisions), die dann nur noch untereinander eine bestimmte Anzahl an Spielen bestreiten (z.B. SGE, M05 und SAP). Die erspielten Punkte rechnet man dann in die Abschlusstabelle. Ist auch nicht das Gelbe vom Ei und eine Wettbewerbsverzerrung kann man auch so nicht ausschließen (wer spielt dann mit wem in einer Gruppe) aber das ist eh allen möglichen Optionen immanent.
Zumindest könnte man so die Kontakte zwischen den Mannschaften und lange Reisen reduzieren und dennoch hätten alle mehr oder weniger die Chance, sich noch ihre benötigten Punkte zu erspielen.
Was aber vielleicht eine Alternative wäre, auch aus dem US-Sport angelehnt, wäre eine Aufteilung in Gruppen (Divisions), die dann nur noch untereinander eine bestimmte Anzahl an Spielen bestreiten (z.B. SGE, M05 und SAP). Die erspielten Punkte rechnet man dann in die Abschlusstabelle. Ist auch nicht das Gelbe vom Ei und eine Wettbewerbsverzerrung kann man auch so nicht ausschließen (wer spielt dann mit wem in einer Gruppe) aber das ist eh allen möglichen Optionen immanent.
Zumindest könnte man so die Kontakte zwischen den Mannschaften und lange Reisen reduzieren und dennoch hätten alle mehr oder weniger die Chance, sich noch ihre benötigten Punkte zu erspielen.
So ein netter Sonntagmittag und dann verlinkt hier jemand den unsäglichen Fleischhauer-Troll. Sad.
WuerzburgerAdler schrieb:
Warum "falsche" Vorwürfe
Seit Wochen - 3 Tagen!?
Ich führe keinen erbitterten Kampf, ich bin fleißig am diskutieren u.a. mit dir.
Was stört dich daran?
Das ich kein Schwarzmaler bin, kein Hysteriker? Das ich eine andere Meinung habe?
Das ich die Auffassung vertrete, dass die negativen Auswirkungen eines Shutdowns, der von einem Großteil der Bevölkerung zwar akzeptiert wird, aber nicht auf validen Daten beruhte?
Ist es das? Das steht doch heute auch in der Leopoldina: Seite 5
Diese als „Shutdown“ bezeichneten Maßnahmen basieren teilweise auf Annahmen ohne ausreichende Wissensbasis, denn viele wissenschaftliche Fragen zu den Risiken von COVID-19 sind angesichts
der unzureichenden Datenlage noch ungeklärt. Während des dadurch erhofften Zeitgewinns müssen die
Maßnahmen durch empirische Erhebungen überprüft, hinsichtlich ihrer Kosten und Nutzen bewertet und
nachjustiert werden.
PhillySGE schrieb:
Während des dadurch erhofften Zeitgewinns müssen die
Maßnahmen durch empirische Erhebungen überprüft, hinsichtlich ihrer Kosten und Nutzen bewertet und
nachjustiert werden.
Da das anscheinend sonst gar keiner macht, kannst du ja auch mal aktiv werden. Aber nein, nur am rumnörgeln.
Faszinierende Diskussion.
Liebe Leute,
ich habe mal eine Frage, die derzeit bei uns in der WG schwelt, und bei der wir nicht so richtig weiterkommen. Es handelt sich im weitesten Sinne um eine 'moralische' Frage, vielleicht hat ja jemand Lust, dazu mal ein Statement abzugeben - die Einschätzungen der werten Gemeinde würden mich sehr interessieren.
Worum gehts? In unserem Haus leben zwei WGs. Wir unten, drei Mittdreißiger im gesetzten Berufsleben und soetwas wie die 'Hausältesten'. Oben drei Mittzwanziger, die nach Abschluss des Studiums gerade in der beruflichen Orientierungsphase sind. Alles in allem verstehen wir uns sehr gut, aber im Moment gibt es einen kleinen Konflikt. Denn während wir unten die Kontaktsperre sehr ernst nehmen und uns selbst eine ganz kurze Leine verordnen, hält es die WG oben etwas laxer. Nicht komplett nachlässig, aber bspw. kommen ab und an Leute zu Besuch, die dann auf Distanz im Garten sitzen. Aktuell poppt die Sache wieder auf, weil die Eltern einer Bewohnerin am Wochenende auf der Durchreise mit dem Wohnmobil hier einen WoMo-Übernachtungsstopp mit Frühstück im Garten einlegen wollen und nicht davon auszugehen ist, dass dabei durchgehend auf eine 2m Distanz geachtet wird, bzw. dies sich vermutlich einfach nicht durchhalten lässt. Jetzt steht die Frage im Raum, ob wir ein grundsätzliches Missfallen an den Besuchsplänen der anderen WG äußern dürfen oder nicht.
Soweit die Ausgangslage. Es gibt zwei Standpunkte, bei dem ich bewusst zunächst mal offen lasse, zu welchem ich mich zähle (ob ich sie dialektisch anordne und meinen eigenen an den Schluss stelle oder es gerade der Vertuschung wegen umgekehrt halte, bleibt ebenfalls offen )
Standpunkt 1: Man geht davon aus, dass die Menschen oben sich alle diese Fragen gestellt haben. Die Leute sind nicht grundsätzlich rücksichtslos oder egoistisch, sondern haben die Sache abgewogen, z.B. indem sie sicherstellen, dass sich der Besuch in den letzten Wochen an die Kontaktsperre gehalten hat und demnach mit großer Wahrscheinlichkeit 'clean' ist. Das Risiko, das etwas ins Haus eingeschleppt wird, ist dadurch gering, folglich ebenso das Risiko, für viele andere zur Gefahr zu werden. Gleichzeitig gehört zu diesem Standpunkt die Haltung, die Sache für sich selbst aus Verantwortung anderer gegenüber ernst zu nehmen, allerdings nicht die gesamte gesellschaftliche Last auf den eigenen Schultern tragen zu können. Heißt: Einzelne Abwägungsprozesse im Rahmen der Situation und unter Beachtung der Sicherheitsregeln werden als legitim angesehen und auch anderen zugestanden. Drittens kommt die Einstellung hinzu, Mitmenschen ihre Freiheiten zu lassen, so lange sie nicht die Freiheit anderer beeinträchtigen. Das gilt auch und gerade dann, wenn die Sichtweisen von den eigenen abweichen. Ein Einmischen in die Pläne der oberen WG werden als Einmischung und übergriffig verstanden.
Standpunkt 2: Man geht davon aus, dass die derzeitige Situation nur dann zu schaffen ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Jedem Einzelnen wird also die gleiche Verantwortung zuteil. Wer diese nicht wahr- oder ernst nimmt, stellt nicht nur ein Risiko für sich und das engste Umfeld dar, sondern kann zu einem ernstzunehmenden Multiplikator werden, bspw. beim Einkaufen, Spazierengehen, über Verbreitungswege innerhalb des Hauses usw. Die Freiheit des einen hört da auf, wo die Freiheit des anderen anfängt und ein Durchbrechen der Kontaktsperres ist nicht nur ein gesundheitliches Risiko für viele, sondern auch unfair gegenüber all denjenigen, die sich trotz großer Schwierigkeiten an die Vorgaben halten. Standpunkt 2 argumentiert, es ist ein Akt der Zivilcourage, auf diese Verantwortung hinzuweisen und - sozialer Sanktionen und etwaiger Nachteile zum Trotz - aufzuzeigen, dass alle ihren Beitrag leisten müssen, damit so viele wie möglich unbeschadet aus der Situation herauskommen.
Wir strugglen deswegen etwas, weil wir gerne mit einer Stimme sprechen würden, also entweder sagen "Uns ist es egal, wenn..." oder "Wir finden es nicht gut, dass ihr..." Dass es dabei aufgrund der Konstellation schnell zu unguten 2:1-Situationen kommen kann, macht die Sache nicht einfacher. Das Thema kam übrigens wiederkehrend auch innerhalb der WG auf, z.B. wenn jemand den Plan äußerte, sich in gebotenem Abstand auf eine Zigarette mit einem Freund treffen zu wollen, um dem Lagerkoller zu entgehen o.Ä. Bisher sind wir nur unwesentlich weiter gekommen. Vielleicht gibt es ja hier noch den einen oder anderen guten Gedanken.
Danke und viele Grüße
Knueller
ich habe mal eine Frage, die derzeit bei uns in der WG schwelt, und bei der wir nicht so richtig weiterkommen. Es handelt sich im weitesten Sinne um eine 'moralische' Frage, vielleicht hat ja jemand Lust, dazu mal ein Statement abzugeben - die Einschätzungen der werten Gemeinde würden mich sehr interessieren.
Worum gehts? In unserem Haus leben zwei WGs. Wir unten, drei Mittdreißiger im gesetzten Berufsleben und soetwas wie die 'Hausältesten'. Oben drei Mittzwanziger, die nach Abschluss des Studiums gerade in der beruflichen Orientierungsphase sind. Alles in allem verstehen wir uns sehr gut, aber im Moment gibt es einen kleinen Konflikt. Denn während wir unten die Kontaktsperre sehr ernst nehmen und uns selbst eine ganz kurze Leine verordnen, hält es die WG oben etwas laxer. Nicht komplett nachlässig, aber bspw. kommen ab und an Leute zu Besuch, die dann auf Distanz im Garten sitzen. Aktuell poppt die Sache wieder auf, weil die Eltern einer Bewohnerin am Wochenende auf der Durchreise mit dem Wohnmobil hier einen WoMo-Übernachtungsstopp mit Frühstück im Garten einlegen wollen und nicht davon auszugehen ist, dass dabei durchgehend auf eine 2m Distanz geachtet wird, bzw. dies sich vermutlich einfach nicht durchhalten lässt. Jetzt steht die Frage im Raum, ob wir ein grundsätzliches Missfallen an den Besuchsplänen der anderen WG äußern dürfen oder nicht.
Soweit die Ausgangslage. Es gibt zwei Standpunkte, bei dem ich bewusst zunächst mal offen lasse, zu welchem ich mich zähle (ob ich sie dialektisch anordne und meinen eigenen an den Schluss stelle oder es gerade der Vertuschung wegen umgekehrt halte, bleibt ebenfalls offen )
Standpunkt 1: Man geht davon aus, dass die Menschen oben sich alle diese Fragen gestellt haben. Die Leute sind nicht grundsätzlich rücksichtslos oder egoistisch, sondern haben die Sache abgewogen, z.B. indem sie sicherstellen, dass sich der Besuch in den letzten Wochen an die Kontaktsperre gehalten hat und demnach mit großer Wahrscheinlichkeit 'clean' ist. Das Risiko, das etwas ins Haus eingeschleppt wird, ist dadurch gering, folglich ebenso das Risiko, für viele andere zur Gefahr zu werden. Gleichzeitig gehört zu diesem Standpunkt die Haltung, die Sache für sich selbst aus Verantwortung anderer gegenüber ernst zu nehmen, allerdings nicht die gesamte gesellschaftliche Last auf den eigenen Schultern tragen zu können. Heißt: Einzelne Abwägungsprozesse im Rahmen der Situation und unter Beachtung der Sicherheitsregeln werden als legitim angesehen und auch anderen zugestanden. Drittens kommt die Einstellung hinzu, Mitmenschen ihre Freiheiten zu lassen, so lange sie nicht die Freiheit anderer beeinträchtigen. Das gilt auch und gerade dann, wenn die Sichtweisen von den eigenen abweichen. Ein Einmischen in die Pläne der oberen WG werden als Einmischung und übergriffig verstanden.
Standpunkt 2: Man geht davon aus, dass die derzeitige Situation nur dann zu schaffen ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Jedem Einzelnen wird also die gleiche Verantwortung zuteil. Wer diese nicht wahr- oder ernst nimmt, stellt nicht nur ein Risiko für sich und das engste Umfeld dar, sondern kann zu einem ernstzunehmenden Multiplikator werden, bspw. beim Einkaufen, Spazierengehen, über Verbreitungswege innerhalb des Hauses usw. Die Freiheit des einen hört da auf, wo die Freiheit des anderen anfängt und ein Durchbrechen der Kontaktsperres ist nicht nur ein gesundheitliches Risiko für viele, sondern auch unfair gegenüber all denjenigen, die sich trotz großer Schwierigkeiten an die Vorgaben halten. Standpunkt 2 argumentiert, es ist ein Akt der Zivilcourage, auf diese Verantwortung hinzuweisen und - sozialer Sanktionen und etwaiger Nachteile zum Trotz - aufzuzeigen, dass alle ihren Beitrag leisten müssen, damit so viele wie möglich unbeschadet aus der Situation herauskommen.
Wir strugglen deswegen etwas, weil wir gerne mit einer Stimme sprechen würden, also entweder sagen "Uns ist es egal, wenn..." oder "Wir finden es nicht gut, dass ihr..." Dass es dabei aufgrund der Konstellation schnell zu unguten 2:1-Situationen kommen kann, macht die Sache nicht einfacher. Das Thema kam übrigens wiederkehrend auch innerhalb der WG auf, z.B. wenn jemand den Plan äußerte, sich in gebotenem Abstand auf eine Zigarette mit einem Freund treffen zu wollen, um dem Lagerkoller zu entgehen o.Ä. Bisher sind wir nur unwesentlich weiter gekommen. Vielleicht gibt es ja hier noch den einen oder anderen guten Gedanken.
Danke und viele Grüße
Knueller
Mein Vorschlag anhand der Beschreibung der Situation wäre, dass ihr auf die Leute zugeht und ihnen euren inneren Konflikt genau so erklärt, wie du ihn beschrieben hast und die andere Partei um deren Einschätzung dazu bittet.
Ein Ansatz bei dem ihr eure eigene Unsicherheit diesbezüglich zum Thema macht, ist sicherlich konstruktiver und sorgt für weniger Missverständnisse, als wenn ihr von oben herab deren Verhalten beurteilt.
Ein Ansatz bei dem ihr eure eigene Unsicherheit diesbezüglich zum Thema macht, ist sicherlich konstruktiver und sorgt für weniger Missverständnisse, als wenn ihr von oben herab deren Verhalten beurteilt.
Das halte ich für eine gute Lösung.
Man könnte zusammen auch ergebnisoffen ein "Was-wäre-wenn"-Modell durchspielen. Was wäre, wenn sich einer aus der WG infiziert? Welche Folgen hätte das für alle anderen? Wie sieht die Risiko-/Vergnügenabwägung aus bei Besuchen angesichts der Folgen bei einer Infektion eines einzigen WG-Mitglieds?
Eine solche emotionsfreie Diskussion würde vielleicht vieles klären.
Man könnte zusammen auch ergebnisoffen ein "Was-wäre-wenn"-Modell durchspielen. Was wäre, wenn sich einer aus der WG infiziert? Welche Folgen hätte das für alle anderen? Wie sieht die Risiko-/Vergnügenabwägung aus bei Besuchen angesichts der Folgen bei einer Infektion eines einzigen WG-Mitglieds?
Eine solche emotionsfreie Diskussion würde vielleicht vieles klären.
Raggamuffin schrieb:
Mein Vorschlag anhand der Beschreibung der Situation wäre, dass ihr auf die Leute zugeht und ihnen euren inneren Konflikt genau so erklärt, wie du ihn beschrieben hast und die andere Partei um deren Einschätzung dazu bittet.
Ein Ansatz bei dem ihr eure eigene Unsicherheit diesbezüglich zum Thema macht, ist sicherlich konstruktiver und sorgt für weniger Missverständnisse, als wenn ihr von oben herab deren Verhalten beurteilt.
So sehe ich das auch.
Ich habe das Gefühl, dass ich euch zu viele Gedanken darüber macht, wie ihr euch positioniert, anstatt einfach im normalen Gespräch mit denen über eure Gedanken dazu sprecht.
Grundsätzlich habe ich bei Variante 2 den Eindruck, dass ihr zu sehr auf Regeln und deren Einhaltung pocht.
Es geht darum, Kontakte zu reduzieren um die Verbreitung zu unterbinden. Die Frage ist, inwiefern die Bewohner der anderen WG das tun. Haben sie ihre Kontakte bereits drastisch reduziert, ist es vielleicht vertretbar, mal jemanden einzuladen.
Dass die Mutter mit dem Wohnmobil unterwegs ist, finde ich befremdlich.
Aber das lässt sich nur im Laufe eines normalen Gesprächs anbringen. Momentan lauft ihr Gefahr, ein reines "Ihr seid doof" Gespräch zu suchen.
Das lockere Gespräch im Garten, bei dem ihr nicht als Gruppe sondern jeder immer wieder individuell seinen Umgang mit der Situation aufzeigt und die Nachbarn fragt, wie sie das für sich sehen und handhaben, dürfte für mehr Offenheit und Reflektion sorgen.
USA mit fast 2000 Todesfällen in 24h in Zusammenhang mit Corona.
NY mit einem vielfachen an Toten gegenüber "normalen" Tagen und Wochen.
Also die Diskussion ob die gestorbenen an oder mit Corona gestorben sind ist eher hinfällig.
Ich hab bei den Zahlen die so überall auftauchen wirklich das Gefühl das wir in Deutschland mit einem blauen Auge davon kommen.
Und zum Thema Merkel : ich finde gerade gut das sie sich im Hintergrund aufhält, das ganze Spahn machen lässt und nur sporadisch "zum Volk spricht".
Das Spahn jedoch Söder, Latschet und Co nicht in den Griff bekommt ist in meinen Augen nervig. Da müsste Mutti mal auf den Tisch hauen das hier mehr Einigkeit herrscht. Hinter verschlossenen Türen können die ja gerne streiten aber was bei "uns" ankommt sollte einheitlich sein.
Ich bin froh das wir unsere unaufgeregte Mutti haben und nicht den Schaumschläger aus den USA der jede Stunde via Twitter und Co irgendwas (meist dummes) raushaut.
NY mit einem vielfachen an Toten gegenüber "normalen" Tagen und Wochen.
Also die Diskussion ob die gestorbenen an oder mit Corona gestorben sind ist eher hinfällig.
Ich hab bei den Zahlen die so überall auftauchen wirklich das Gefühl das wir in Deutschland mit einem blauen Auge davon kommen.
Und zum Thema Merkel : ich finde gerade gut das sie sich im Hintergrund aufhält, das ganze Spahn machen lässt und nur sporadisch "zum Volk spricht".
Das Spahn jedoch Söder, Latschet und Co nicht in den Griff bekommt ist in meinen Augen nervig. Da müsste Mutti mal auf den Tisch hauen das hier mehr Einigkeit herrscht. Hinter verschlossenen Türen können die ja gerne streiten aber was bei "uns" ankommt sollte einheitlich sein.
Ich bin froh das wir unsere unaufgeregte Mutti haben und nicht den Schaumschläger aus den USA der jede Stunde via Twitter und Co irgendwas (meist dummes) raushaut.
Cyrillar schrieb:
Ich bin froh das wir unsere unaufgeregte Mutti haben
Ich möchte mich selbst dafür ohrfeigen aber ich gebe dir absolut recht. Wenn man sich ihre PK anschaut, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass wir in dieser Situation echt froh sein können, dass sie noch da ist.
Ich nehme ihr zu 100 Prozent ab, dass es ihr sehr schwer fällt, diese Einschränkungen anzuordnen und dass sie nach bestem Wissen und Gewissen ihre Entscheidungen trifft.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, was unter dem Schaumschläger Merz jetzt los wäre!
DBecki schrieb:Basaltkopp schrieb:
Besonders die 0 Euro, die wir vorher am Catering bekommen haben, sind kaum zu ersetzen.
Das stimmt. Die Insolvenz ist quasi vorprogrammiert. Oder mindestens 2011-2016.
Jo. Das Perfide an der Sache ist, dass alle anderen Vereine keine Einbußen haben und deshalb locker an uns vorbeiziehen werden.
Die ganze Welt ist ungerecht.
WuerzburgerAdler schrieb:DBecki schrieb:Basaltkopp schrieb:
Besonders die 0 Euro, die wir vorher am Catering bekommen haben, sind kaum zu ersetzen.
Das stimmt. Die Insolvenz ist quasi vorprogrammiert. Oder mindestens 2011-2016.
Jo. Das Perfide an der Sache ist, dass alle anderen Vereine keine Einbußen haben und deshalb locker an uns vorbeiziehen werden.
Die ganze Welt ist ungerecht.
Wie Herri schon sagte, die Ebbe senkt alle Boote. Oder so.
Brodowin schrieb:Diegito schrieb:Brodowin schrieb:
Mir fehlt der Fußball nicht. Und ich würde es mir nicht ansehen, wenn es jetzt mit Geisterspielen los geht. Nicht mal die Eintracht. Mir wären die Ergbnisse egal.
Du bist aber schon ein Eintrachtfan, oder?
Ansonsten würde ich dir dezent die Frage stellen was du hier eigentlich so machst in diesem Forum?
Wenn einem die Ergebnisse der Eintracht völlig egal sind sollte diese Frage erlaubt sein...
Ach Gottchen. Ich glaube nicht, dass ich dir in irgendeiner Form Rechenschaft schuldig bin. Aber trotzdem und nur für dich: Ja, ich würde mich schon als Eintracht-Fan bezeichnen. Seit ca. 35 Jahren habe ich mit diesem Fußballverein gefiebert, fast kein Spiel verpasst. Mehrere Jahre als Dauerkarteninhaber, dreistellige Zahl an Auswärtsfahrten, zuletzt eher aus der Ferne. Vom Profi-Fußball habe ich mich in den letzten Jahren mehr und mehr entfernt. Die Eintracht ist der einzige Grund, warum ich an diesem Fußball-Zirkus irgendwie immer noch Anteil nehme.
Diese ganze Situation rund um den Corona-Virus hat aber für mich eine Dimension eingenommen, die mein derzeitiges Interesse an Fußball, selbst am Eintracht-Fußball gegen Null tendieren lässt. Gut möglich, dass das Interesse zu anderen Zeiten wieder zurückkehrt. Keine Ahnung.
Wenn ich in deinen Augen dadurch hier in diesem Forum meine Lese- und Schreibberechtigung verwirkt habe, dann muss ich das so hinnehmen. Du kannst ja bei den Mods meine Sperre erbitten. Fühl dich frei.
Klar sind manche Prioritäten aktuell etwas verschoben, das ist normal... jeder hat diese Erfahrungen sicherlich mal gehabt, wenn man Schicksalsschläge zu verarbeiten hat, oder Liebeskummer, Arbeitslosigkeit etc... da wirkt der Fussball dann in der Tat auf einmal sehr klein und unwichtig.
Dennoch könnte ich niemals sagen das mir die Eintracht egal ist. Dafür liebe ich diesen Verein, dieses Gefühl zu sehr.
Immer wenn ich mal schwere Zeiten in meinem Leben hatte war es die Eintracht die mir die Sorgen etwas vertreiben konnte, die für Ablenkung gesorgt hat usw... ich denke vielen anderen ergeht es auch so.
Daher überrascht mich die Vehemenz deiner Aussagen schon ein wenig...
Was die allgemeine Einstellung zum Fussball angeht, da muß ich dir teils recht geben. Da gibt es auch viele Dinge die mich ziemlich ankotzen. Aber die Leidenschaft für den Sport ist noch zu groß als das ich mich komplett abwenden könnte.
Ich persönlich finde die aktuelle Krise in der wir uns befinden definitiv kein Zuckerschlecken, es ist eine schwierige Zeit. Aber es belastet mich nicht so sehr das ich keinen Spaß an anderen Dingen haben kann, dazu würde eben auch der Fussball gehören (selbst in der Form von Geisterspielen). Daher kann ich mir kaum vorstellen das es mir egal wäre wenn im Mai das erste Geisterspiel stattfindet und wir ne 0:4 Packung gegen Gladbach kriegen... ich wäre sehr sehr angepisst, für ein paar Momente sehr viel angepisster als von Covid-19
Diegito schrieb:
Dennoch könnte ich niemals sagen das mir die Eintracht egal ist. Dafür liebe ich diesen Verein, dieses Gefühl zu sehr.
Immer wenn ich mal schwere Zeiten in meinem Leben hatte war es die Eintracht die mir die Sorgen etwas vertreiben konnte, die für Ablenkung gesorgt hat usw... ich denke vielen anderen ergeht es auch so.
Jep.
Mal losgelöst von der Notwendigkeit der Wiederaufnahme für das finanzielle Überleben der Vereine.
Was mich mal interessiert. Es wird ja viel propagiert, dass die Wiederaufnahme der Liga die viel benötigte Ablenkung wäre.
Empfindet ihr das auch so?
Also ich empfinde das eher als 90 minütige Erinnerung an die schwierige Situation. Ist für mich sowas wie die ganze Quarantäne-TV Versuche der letzten Wochen (Quarantäne WG auf RTL usw.). Da habe ich Null Bock drauf und gucke lieber einen Film oder ne Serie, die mich in eine andere Welt bringt.
Klar, die Eintracht gucke ich trotzdem, weil es die Eintracht ist und ich diesbezüglich einen inneren Zwang habe. Aber ich werde mir ansonsten keine Minute die Spiele der anderen Mannschaften oder die Sportschau angucken.
Was mich mal interessiert. Es wird ja viel propagiert, dass die Wiederaufnahme der Liga die viel benötigte Ablenkung wäre.
Empfindet ihr das auch so?
Also ich empfinde das eher als 90 minütige Erinnerung an die schwierige Situation. Ist für mich sowas wie die ganze Quarantäne-TV Versuche der letzten Wochen (Quarantäne WG auf RTL usw.). Da habe ich Null Bock drauf und gucke lieber einen Film oder ne Serie, die mich in eine andere Welt bringt.
Klar, die Eintracht gucke ich trotzdem, weil es die Eintracht ist und ich diesbezüglich einen inneren Zwang habe. Aber ich werde mir ansonsten keine Minute die Spiele der anderen Mannschaften oder die Sportschau angucken.
Derzeit kann ich das wirklich noch gar nicht beurteilen. Zunächst mal glaube ich einfach nicht daran, dass vor Juli überhaupt an (Geister-)Spiele gedacht werden kann, womöglich dauert das sogar noch viel länger.
Aber sollte es doch bald dazu kommen, bin ich mir nicht sicher, wie ich damit umgehen werde. Ja, ich vermisse die Eintracht mittlerweile schon sehr aber ich habe auch das Spiel gegen Basel noch genau vor Augen und das war mit das Schlimmste, was ich in meinen gut 30 Jahren Fandasein erlebt habe. Emotionen gleich Null.
Aber wer weiß wie sich das in ein paar Wochen darstellt, vielleicht habe ich dann doch schon genug Entzug, dass ich diese Geisterspiele als Methadontherapie akzeptieren würde. Wäre schon nice, wenn man sich zur Abwechslung mal wieder mit Fussballbezogenen "Problemen" auseinandersetzen könnte.
Aber sollte es doch bald dazu kommen, bin ich mir nicht sicher, wie ich damit umgehen werde. Ja, ich vermisse die Eintracht mittlerweile schon sehr aber ich habe auch das Spiel gegen Basel noch genau vor Augen und das war mit das Schlimmste, was ich in meinen gut 30 Jahren Fandasein erlebt habe. Emotionen gleich Null.
Aber wer weiß wie sich das in ein paar Wochen darstellt, vielleicht habe ich dann doch schon genug Entzug, dass ich diese Geisterspiele als Methadontherapie akzeptieren würde. Wäre schon nice, wenn man sich zur Abwechslung mal wieder mit Fussballbezogenen "Problemen" auseinandersetzen könnte.
Auch Corona macht den Arbeitern in Katar zu schaffen und auch diesmal juckt es die FIFA nicht.
https://www.zeit.de/sport/2020-04/fussball-wm-katar-covid-19-arbeitsmigranten-arbeitsbedingungen
Jeder der auch nur ein bisschen Menschlichkeit besitzt, kann diese WM nur boykottieren.
https://www.zeit.de/sport/2020-04/fussball-wm-katar-covid-19-arbeitsmigranten-arbeitsbedingungen
Jeder der auch nur ein bisschen Menschlichkeit besitzt, kann diese WM nur boykottieren.
Raggamuffin schrieb:
Jeder der auch nur ein bisschen Menschlichkeit besitzt, kann diese WM nur boykottieren.
Dann wird der DFB die Mannschaft dorthin schicken, Menschlichkeit gibt es dort nur gegen viel Geld. Hat der DFB mittlerweile deutlich bewiesen, bis heute hat er nichts gegen die WM in Katar unternommen. Der Keller und die Führungsriege sind halt auch nur gewissenlose Gestalten denen es völlig egal ist wieviele da gestorben sind und noch sterben werden.
Naja, von Leuten die nur Geld interessiert kann man wohl Menschlichkeit nicht erwarten. Das Gleiche gilt für diese WM-Fussballfans, die interessiert nur das Spektakel.
Damit mal der Quatsch mit den Kurzarbeitergeld aus Steuermitteln aufhört, bitte ich doch den geneigten Leser folgendes zur Kenntnis zu nehmen:
"Der Topf aus dem die Bundesagentur für Arbeit das Kurzarbeitergeld zahlt, wird durch die Arbeitslosenversicherungsbeiträge gefüllt."
Nach meiner Kenntnis ist dieser Topf übervoll und es sind momentan und auf absehbare Zeit keine Steuergelder zur Auffüllung notwendig. Falls ich da falsch liege, könnt ihr mich gerne korrigieren.
Also nix Steuern, sondern die Beiträge der Versicherten (und das sind Arbeitnehmer, und nichts anderes als Arbeitnehmer, und eben nicht alle Steuerpflichtigen)
Bitte denkt auch bei der weiteren Diskussion, insbesondere bei den Leitenden Angestellten und Top-Verdienern, dass es eine Beitragsbemessungsgrenze, und damit auch einen Höchstbetrag, gibt.
"Der Topf aus dem die Bundesagentur für Arbeit das Kurzarbeitergeld zahlt, wird durch die Arbeitslosenversicherungsbeiträge gefüllt."
Nach meiner Kenntnis ist dieser Topf übervoll und es sind momentan und auf absehbare Zeit keine Steuergelder zur Auffüllung notwendig. Falls ich da falsch liege, könnt ihr mich gerne korrigieren.
Also nix Steuern, sondern die Beiträge der Versicherten (und das sind Arbeitnehmer, und nichts anderes als Arbeitnehmer, und eben nicht alle Steuerpflichtigen)
Bitte denkt auch bei der weiteren Diskussion, insbesondere bei den Leitenden Angestellten und Top-Verdienern, dass es eine Beitragsbemessungsgrenze, und damit auch einen Höchstbetrag, gibt.
Ich korrigiere mich. Beitragszahler statt Steuerzahler.
Das sind die Töpfe, an der ALG-Empfänger hängen.
Das sind die Töpfe, an der ALG-Empfänger hängen.
Raggamuffin schrieb:
Das sind die Töpfe, an der ALG-Empfänger hängen.
Von denen aber auch keiner einen Cent weniger bekommt.
VW macht unter anderem auch Kurzarbeit. Da verdienen Vorstände und Manager auch Mio. und das kostet das KUG wohl mehr als bei allen (!!!) Profivereinen zusammen.
Nur mal, um mal die Verhältnisse aufzuzeigen und wie sehr der Steuerzahler belastet wird.
Im übrigen würde keiner von uns einen Cent weniger Steuern bezahlen, wenn die Profivereine keine Kurzarbeit anmelden würden.
Nur mal, um mal die Verhältnisse aufzuzeigen und wie sehr der Steuerzahler belastet wird.
Im übrigen würde keiner von uns einen Cent weniger Steuern bezahlen, wenn die Profivereine keine Kurzarbeit anmelden würden.
Basaltkopp schrieb:
Im übrigen würde keiner von uns einen Cent weniger Steuern bezahlen, wenn die Profivereine keine Kurzarbeit anmelden würden.
Sorry, das ist ein Bullshit-Argument. Es zahlt auch keiner mehr Steuern, wenn ein Berliner Großflughafen in den Sand gesetzt wird. Trotzdem bleiben es überflüssige Ausgaben, die an anderer Stelle fehlen.
Raggamuffin schrieb:Basaltkopp schrieb:
Im übrigen würde keiner von uns einen Cent weniger Steuern bezahlen, wenn die Profivereine keine Kurzarbeit anmelden würden.
Sorry, das ist ein Bullshit-Argument. Es zahlt auch keiner mehr Steuern, wenn ein Berliner Großflughafen in den Sand gesetzt wird. Trotzdem bleiben es überflüssige Ausgaben, die an anderer Stelle fehlen.
Exakt.
Wenn ich sehe für was Steuergelder rausgeworfen werden werd ich wütend.
Da ist ja dass andere ihren Job behalten geradezu optimal (weil die dann nämlich auch wieder Steuern zahlen)
Raggamuffin schrieb:Basaltkopp schrieb:
Im übrigen würde keiner von uns einen Cent weniger Steuern bezahlen, wenn die Profivereine keine Kurzarbeit anmelden würden.
Sorry, das ist ein Bullshit-Argument. Es zahlt auch keiner mehr Steuern, wenn ein Berliner Großflughafen in den Sand gesetzt wird. Trotzdem bleiben es überflüssige Ausgaben, die an anderer Stelle fehlen.
Es ging mir nur darum, weil hier mehrfach betont wurde, dass das KUG ja auf dem Rücken der Steuerzahler lasten würde.
Und das KUG der Eintracht ist ein Mückendreck gegenüber den vielen Milliarden die ansonsten so aus dem Fenster geworfen werden.
Wir wissen ja gar nicht, auf wie viel Geld die Profis verzichten.
Aber einfach so erwarten, dass die Profis mal einfach auf 2 Monatsgehälter verzichten sollen, geht mal gar nicht.
Selbst wenn man intern einsparen kann, sehe ich keinen Grund, auf das KUG zu verzichten. Die Eintracht bezahlt jede Menge Steuern und die Spieler auch. Damit hat die Eintracht doch das KUG für wahrscheinlich viele Jahre selbst bezahlt.
Ist ja nicht so, dass das KUG nur von den Steuern des "kleinen Mannes" bezahlt wird.
Und ich glaube nicht, dass die Eintracht ewig überleben kann, wenn man nicht irgendwo spart und nicht in absehbarer Zeit irgendwann wieder gespielt wird.
Spätestens Ende des Jahres wäre dann der Ofen wohl aus. Dass die Profis dann in einer deutlich weicheren Hängematte landen als ein einfacher Angestellter ist freilich unbestritten. Aber diese Diskrepanz ist ja auch nicht erst seit Corona bekannt. Ich bin auch nicht begeistert, dass viele Profis in einem Jahr mehr verdienen als ich in mehreren Leben.
Aber einfach so erwarten, dass die Profis mal einfach auf 2 Monatsgehälter verzichten sollen, geht mal gar nicht.
Selbst wenn man intern einsparen kann, sehe ich keinen Grund, auf das KUG zu verzichten. Die Eintracht bezahlt jede Menge Steuern und die Spieler auch. Damit hat die Eintracht doch das KUG für wahrscheinlich viele Jahre selbst bezahlt.
Ist ja nicht so, dass das KUG nur von den Steuern des "kleinen Mannes" bezahlt wird.
Und ich glaube nicht, dass die Eintracht ewig überleben kann, wenn man nicht irgendwo spart und nicht in absehbarer Zeit irgendwann wieder gespielt wird.
Spätestens Ende des Jahres wäre dann der Ofen wohl aus. Dass die Profis dann in einer deutlich weicheren Hängematte landen als ein einfacher Angestellter ist freilich unbestritten. Aber diese Diskrepanz ist ja auch nicht erst seit Corona bekannt. Ich bin auch nicht begeistert, dass viele Profis in einem Jahr mehr verdienen als ich in mehreren Leben.
Die sollen nicht auf 2 Monatsgehälter verzichten, sondern auf einen Teil des Gehalts. Andere Menschen werden auch nicht gefragt, ob sie in Zwangsurlaub, in Kurzarbeit oder gleich zum Arbeitsamt möchten. Warum sollen die Profifussballer dann ganz normal weiterbezahlt werden wenn sie gerade nichts leisten? Goldsteaks kann man sich im Moment eh nur über Lieferando bestellen.
Raggamuffin schrieb:
Die sollen nicht auf 2 Monatsgehälter verzichten, sondern auf einen Teil des Gehalts.
https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/135253?page=11#5179827
Er fordert es zwar nicht direkt. Aber die Formulierung "wenn sie verzichten würden".... geht doch klar in die Richtung, oder?
Raggamuffin schrieb:
Andere Menschen werden auch nicht gefragt, ob sie in Zwangsurlaub, in Kurzarbeit oder gleich zum Arbeitsamt möchten.
Natürlich nicht. Aber Resturlaub abbauen und KUG ist immer noch besser, als wenn die Firma dicht machen muss und man direkt arbeitslos wäre.
Raggamuffin schrieb:
Warum sollen die Profifussballer dann ganz normal weiterbezahlt werden wenn sie gerade nichts leisten?
Ich habe nirgendwo geschrieben, dass die Spieler nicht verzichten sollen. Ich habe auch darauf hingewiesen, dass es bei den Spieler auch Einschnitte gibt. Wie hoch die sind werden wir nie erfahren.
Raggamuffin schrieb:
Goldsteaks kann man sich im Moment eh nur über Lieferando bestellen.
Nein. Habe eben das letzte gekauft