Avatar profile square

JohanCruyff

4850

#
AdlerWalldorf schrieb:
JohanCruyff schrieb:
Kadaj schrieb:
http://www.liga1.tv/sport/beitrag/fussball/video/eintracht-training-vor-auswaertsspiel-in-dortmund.html

sah heute so aus:
Fährmann
Jung Rode Russ Ochs
Schwegler
Heller Caio Köhler
Fenin Gekas




Wenn jetzt noch Dudda für Rode und Rode für Heller spielen, dann sieht das nicht verkehrt aus.

Fährmann
Jung Russ Dudda Ochs
Schwegler
Rode Köhler
Caio
Fenin Gekas


Johan, da sprichst Du mir schon wieder aus der Seele ...wer nach dem letzten Spiel Heller aufstellen will, war wohl nicht im Stadion oder von Anfang total besoffen... [/quote]

Ich für meinen Geschmack würde sogar noch Hien für Köhler aufstellen.
#
Vielleicht liegt es u. a. auch an der einzigartig-desaströsen, weil besserwisserisch, schlechtredenden Presse, die in einem anders formulierten hämischen "Ätschi-Bätschi" den Inbegriff kritischer Berichterstattung entdeckt zu haben meint.
#
Kadaj schrieb:
http://www.liga1.tv/sport/beitrag/fussball/video/eintracht-training-vor-auswaertsspiel-in-dortmund.html

sah heute so aus:
Fährmann
Jung Rode Russ Ochs
Schwegler
Heller Caio Köhler
Fenin Gekas


Wenn jetzt noch Dudda für Rode und Rode für Heller spielen, dann sieht das nicht verkehrt aus.

Fährmann
Jung Russ Dudda Ochs
Schwegler
Rode Köhler
Caio
Fenin Gekas
[/quote]
#
AlexxE schrieb:
Schwachsinn das hier zahlen von Transfermarkt genannt werden. Die sind bekanntlich nicht die besten.
Jung hat noch 3 jahre vertrag, ist 20 jahre alt und ein deutscher außenverteidiger mit hohem potenzial.

Bei einem Jahr restvertrag würde man mindestens 2-3 mio für Jung verlangen. Macht bei 3 Jahren 6-9 mio. Dazu ein großes talent deutscher herkunft. Der Marktwert beläuft sich mindestens auf 8-10 mio Euro.
Ob man das in der 2.liga verlangen kann ist eine andere frage.


Es erschließt sich mir immer noch nicht, wer denn die Eintracht dazu drängen könnte, Sebastian Jung für wenig Geld zu verkaufen. Er muss gehalten werden. Nur Summen, die 80 % im Eintracht-Forum für astronomisch halten, könnten da einen Meinungsumschwung auslösen.
#
BiebererAdler schrieb:
Ich würde den Weggang Jungs sehr bedauern. Man sollte ihn jetzt aber mal auch nicht überschätzten. 10 Mio. ist er sicher nicht wert. Und selbst in 7,5 Mio wäre Hoffnung in seine Entwicklung eingepreist.


Da Jung bei uns Vertrag hat, ist er so viel wert, wie wir verlangen. Ganz einfach.
#
seventh_son schrieb:

Dass dann ausgerechnet die Eintracht mit einer Barcelona-like Philosophie daher kommen und dabei nicht lächerlich sondern dominant auftreten wird, dafür fehlt mir einfach der Glaube und das wäre wohl auch ein Projekt für Jahrzehnte, mit völlig offenen Ausgang. Dass lässt sich im Tagesgeschäft Bundesliga, insbesondere im Frankfurter Umfeld, nicht durchsetzen. Davon bin ich überzeugt.

Aber in Deutschland ist dann doch eher der Tageserfolg der Motor, und man kann im multi-kulturellen, urbanen und Banken-geprägten Rhein-Main-Gebiet auch nicht wirklich auf die Karte Nationalstolz (besser: Lokalpatriotismus) setzen, wenn dabei der aktuelle Erfolg zu kurz kommt.


Du wirst schon recht haben. "In Deutschland ist das so." Nur frage ich mich halt: Sollte die Eintracht da mitmachen, wenn sie damit nicht gut fährt?
Welches Konzept garantiert denn den Anschluss nach oben und den Erstligaerhalt? Gar keines.

Insofern sollte man sich von vorneherein überlegen, wie der eigene Verein dastehen sollte.

Dir auch einen schönen Abend.

Mir hat das "Gespräch" auch gut gefallen. Fortsetzung nicht ausgeschlossen.
#
seventh_son schrieb:

Was glaubst Du, wieviele Konzepte (und darunter sicher auch sehr gute) den verschiedensten Verantwortlichen in den unterschiedlichsten Vereinen schon um die Ohren geflogen sind, weil es sportlich halt einfach nicht so lief wie geplant?

Welche sind dir denn bekannt?

seventh_son schrieb:
Du kannst ein super tolles und schlüssiges Konzept haben, wenn du in 10 Spielen vom Schiri benachteiligt wirst und in noch mal 10 Spielen anstatt das Tor nur Latte und Pfosten triffst, hilft dir dein Konzept auch nicht mehr.

Stimmt. Das kann mit und ohne Konzept passieren. Es spricht also weder für noch gegen ein Konzept.

seventh_son schrieb:
Viele Vereine planen ja heute schon so, dass sie quasi abhängig vom Erreichen des internationalen Wettbewerbs sind. Bremen z.B. wird nächste Saison kräftig abspecken müssen, und die haben in der Regel noch gut gewirtschaftet.

Das ist wahrlich nicht anzustreben. Zumindest nicht in absehbarer Zukunft.

seventh_son schrieb:
Ich halte einfach nichts davon, jetzt "festzulegen": Nächstes Jahr sind wir wieder in Liga 1, in 3 Jahren sind wir etabliert, in 4 Jahren in der Euro League, und seine gesamte sportliche und finanzielle Planung darauf auszurichten. Das funktioniert nicht.

Da kann ich dir nur zustimmen. Das ist in meinen Augen auch kein Konzept, sondern Kokolores.

seventh_son schrieb:
Auch rein sportliche Konzepte a la "nur mit jungen Spielern aus der Region" oder "alles spielerisch mit Kurzpassspiel lösen" funktionieren nur so lange, wie sie von Erfolg begleitet werden. Läuft es nicht mehr, und damit kann man im Sport aus den unterschiedlichsten Gründen immer wieder rechnen, funktionieren das nicht mehr und der Unmut wird sich möglicherweise genau gegen diese Konzepte wenden ("wir brauchen endlich mal gestandene Spieler mit Bundesligaerfahrung", "wir müssen wieder anfangen zu kämpfen, mit der Schönspielerei gewinnen wir keinen Blumentopf").

Vielleicht muss ein Konzept auch ergänzt und angepasst werden. Das kann schon sein.
Allerdings halte ich die von dir genannten Floskeln nicht für ein Konzept. Unter einem Konzept verstehe ich eine Vereinsphilosophie, die sich einerseits im Verhalten der Vereinsmitglieder untereinander und in der Öffentlichkeit und andererseits in der Art und Weise Fußball zu spielen ausdrückt. Da spielen natürlich Dinge wie Kurzpassspiel, Kämpfen, gestandene Spieler und das Setzen auf die Jugend eine Rolle. Die Frage ist nur welche. Um da nicht auf die trial-and-error-Methode zurückgreifen zu müssen und so auf den Zufall angewiesen zu sein, muss man sich halt ein Fußballwissen im Verein erarbeiten. Eine Vorstellung von Fußball, die anderen Vereinen überlegen und von diesen nicht einfach zu kopieren ist.

seventh_son schrieb:
IMHO gibt es nur ein Konzept, dass über Jahre funktioniert, und das auch nicht ohne Ausreißer: Jedes Jahr soviel Geld in den Verein buttern, bis man irgendwann mal eine vernünftige Truppe beisammen hat. Klappt grade bei Hannover, aber Wolfsburg ist trotzdem im Abstiegskampf.

Angesichts der finanziellen Lage der Eintracht bedeutet dieses Konzept: Sportliche Ambitionen gehören sich grundsätzlich abgeschminkt?
Und das, wo doch deine Beispiele das Gegenteil beweisen. Hannover hat gerade mit viel Geld selten etwas erreicht. Erst durch Jugendspieler wie Rausch und Stoppelkamp und Schnäppchen wie Ya Konan und Abdellaoue (und die Spirale des Erfolgs) kamen sie nach oben.
In Wolfsburg hat das Geldausgeben eigentlich nur in den zwei Jahren unter Magath funktioniert.
In München funktioniert das vor allem deshalb, weil sie jahrelang ihre stärksten Konkurrenten geschwächt haben.
Gerade Mainz, Dortmund, Freiburg und in gewisser Weise auch jahrelang Werder Bremen haben durch ein Konzept viel erreicht. Der FC Barcelona war bei der Installierung des immer noch aktuellen Konzepts auch nicht der Klub, der er heute ist. So etwas dauert eben seine Zeit. Und gerade, wenn man als Verein sowieso keine andere Chance hat, große Erfolge zu feiern, sollte man doch die Geduld aufbringen, oder?

Übrigens: Hier erkenne ich viel von dem wieder, was ich gerne bei der Eintracht als Konzept hätte:
http://www.fussballnachwuchs07.de/tipps/barcelona-la-masia/
#
seventh_son schrieb:

Und nicht nur der Trainer ist da eher auf das Tagesgeschäft ausgerichtet (er ist ja schließlich der erste Schuldige wenn's nicht läuft), sondern auch dem Großteil der Fans dürfte es wohl nicht schmecken, wenn an Spielern gespart wird zum Wohle der Jugend, bei den Forderungen die man hier immer liest.

Er hätte ja in diesem Fall anstatt die Bundesliga zu erklären, sein Konzept erklären können. Ich denke, ein solches Konzept wäre durchaus beliebter als die (falsche) Theorie, dass die sportlichen oberen Stockwerke zubetoniert sind.

seventh_son schrieb:

Ich denke dass sich nicht mal in der zweiten Liga eine breite Basis finden lässt, die ein Verbleib in eben dieser über 2 Jahre hinaus akzeptiert, in der vagen Hoffnung irgendwann eine Top-Jugendabteilung zu haben.

Da machst du es dir zu einfach! Warum? Weil ich es anders sehe! ,-) (Ich hoffe, du verstehst die Replik!)

seventh_son schrieb:
Diese wird man im Übrigen nicht einfach nur durch Geld nach oben bringen. Bayern hat doch auch deshalb eine gute Jugend, weil der Name einfach zieht, auch außerhalb Bayerns. Die bilden ihre Talente auch nicht alle selbst aus sondern wildern gerne mal bei anderen Vereinen in den Jugendmannschaften. Und zu dem Zeitpunkt kann man keine hohen Ablöseforderungen aufrufen.

Ich würde wetten, der Eintracht würde es selbst mit einer starken Jugendabteilung ähnlich gehen. Eintracht Frankfurt ist außerhalb Hessens nichts besonderes, auch mit einer tollen Jugendarbeit nicht.

Es stimmt, dass Geld alleine sicherlich nicht reicht. Aber um es mir ein erneutes Mal zu einfach zu machen: Wenn ich fünf Messis ausbilde und mir werden vier abgeworben, dann habe ich immer noch einen Messi mehr als die aktuelle Jugendabteilung hervorgebracht hat. (An dieser Stelle hoffe ich selbstverständlich, dass ich von Kittel in Kürze widerlegt werde. smile:
#
Wenn ein Jansen damals 12 Mio € kostete, Jung einer unserer Aufstiegsgaranten ist, Jung eine absolute Identifikationsfigur ist, er Vertrag bis 2014 hat und der Verein ihn nicht abgeben will, dann fängt man erst ab Ablösesummen von 15 Mio € an, zu überlegen. Alles andere wäre fahrlässig.

Meine persönliche Meinung: ab 20 Mio € kann er gehen, ansonsten bleibt er bei der Eintracht.

p.s.: Wem diese Summen aberwitzig vorkommen, der rufe sich ins Gedächtnis, dass wir Jung gar nicht abgeben wollen. Und solange das so ist, machen wir auch den Preis. Es sei denn, Jung wäre eine dieser Grauzonen und hätte eine Ausstiegsklausel von 3 Mio €. Soviel könnte ich gar nicht essen, wie ich dann hervorbringen müsste.
#
crowman55 schrieb:
JohanCruyff schrieb:
Welche fachlichen Qualitäten hat denn nun Andy Möller, die uns diesen "Nachteil" aufwiegen würden?


Wenn es um fachliche Qualitäten geht...

Spieler:
Weltmeister: 1990
Europameister: 1996
Deutscher Meister: 1995, 1996
Champions-League-Sieger: 1997
Weltpokalsieger: 1997
DFB-Pokal-Sieger: 1989, 2001, 2002
UEFA-Pokal-Sieger: 1993

Trainer:
Viktoria Aschaffenburg

Manager:
Viktoria Aschaffenburg
Kickers OF

Praktikum:
Juventus Turin

Nationalmannschaft
85 Spiele - 56 Gewonnen, 20 Unentschieden, 9 Verloren
29 Tore

...wird doch hoffentlich immer noch über Fussball geredet:

btw.: Welche fachlichen Qualitäten hat ein Christian Nerlinger oder ein Michael Zorc???




Und diese Auflistung sagt irgendetwas aus, was er vom Sportmanagement versteht? Ich bitte dich, mir das zu erläutern. Ich kann es nämlich leider nicht nachvollziehen.
#
WuerzburgerAdler schrieb:

siehe meine Antwort auf Peter.
Ich finde halt, du machst es dir etwas einfach mit deinem Konzept, nach dem sich alle Neuen richten sollen.


Ich habe relativ ausführlich dargelegt, nicht nur in diesem Thread, sondern auch hier, was meiner Ansicht nach verändert werden müsste. Aus meinen Fehlern würde ich gerne lernen. Leider kann ich aus dem Hinweis "du machst es dir zu einfach" nichts lernen, sondern nur entnehmen, dass du meine Vorstellungen nicht teilst.

p.s.: Wer Angst hat, dass aus dem Verein immerzu unbedarfte Selbstdarsteller alles kaputt machen, der sollte sich nicht trotz aller Fehler und Mängel immer fester an Bruchhagen klammern, sondern sollte im Verein dafür sorgen, dass dort mehr Kompetenz zu Einfluss kommt.
#
WuerzburgerAdler schrieb:
peter schrieb:
WuerzburgerAdler schrieb:
JohanCruyff schrieb:
WuerzburgerAdler schrieb:
JohanCruyff schrieb:
Wir brauchen niemanden, der uns sagt, wo es lang geht. Wir müssen selber wissen, wo es lang gehn soll und suchen dann Leute, die diesen Weg bestmöglich gehen können.


Wer genau sind jetzt "wir"?


Entschuldige die Ungenauigkeit. Es müsste richtigerweise heißen: Eintracht Frankfurt.

p.s.: Der Name Andy Möller ist nicht als Vorschlag gemeint, sondern soll symbolisieren, dass es nicht um den Namen geht und alles überlegt werden muss, was zu einem aufgestellten Konzept passt. Erst Konzept, dann Namen.


Hab ich schon verstanden. Eintracht Frankfurt gibt vor, was Trainer und SD ausfüllen sollen. Aber wer jetzt genau? Fischer? Lötzbeier? HB? Ach nee, der soll ja weg....

Frage jetzt verstanden?


ich schreibe jetzt mal nur aus dem bauch heraus und ohne jegliches hintergrundwissen:

hellmann ist für mich derjenige, der bereits in den startlöchern steht. "the ev. will rise".


Ah, der Hellmann! Und der sagt uns dann, ob wir 4-4-2, 4-3-3-, 4-3-2-1, mit zwei echten Flügeln oder mit Doppelsechs spielen? Mit Nachwuchskräften aus der Region und 4 Topspielern? Oder mit 9 Brasilianern?

Der neue Trainer und der neue SD brauchen schließlich was zum Ausfüllen.


Du kannst das natürlich gerne durch den Kakao ziehen. Das ist ja sicherlich für dich ein schönes Gefühl und ein schöner Zeitvertreib. Dabei ist dir nur leider entgangen, dass die Eintracht nicht wirklich gut aufgestellt ist. Und das, "obwohl" ihr doch HB vorsteht.
Was hat eigentlich Barcelona Real Madrid voraus? Was hat Dortmund, was Schalke nicht hat? Was hat Mainz, was Frankfurt nicht hat? Das sind die Fragen, auf die Antworten gefunden werden müssen, um voran zu kommen.

Aber wo du meinen Beitrag so lächerlich findest. Wie stellst du dir denn den weiteren Weg der Eintracht vor? Hauptsache sparen und der Bundesliga die Bundesliga erklären lassen und möglichst alles von einem einzigen Mann machen lassen?

Ich hoffe, du verzeihst mir das Erwidern der Polemik und trittst in eine ernsthafte Auseinandersetzung mit mir ein.
#
WuerzburgerAdler schrieb:

Hab ich schon verstanden. Eintracht Frankfurt gibt vor, was Trainer und SD ausfüllen sollen. Aber wer jetzt genau? Fischer? Lötzbeier? HB? Ach nee, der soll ja weg....

Frage jetzt verstanden?


Wenn ich es offen sagen darf: Es ist mir relativ egal, wer zuerst die Lehren aus dieser Saison und den letzten Jahren zieht und zu der Konsequenz kommt, dass sämtliches Handeln von Eintracht Frankfurt einem Ziel und der passenden Strategie folgt. Wichtig ist nur: Die Eintracht muss sich komplett neu aufstellen. Wenn HB davon begeistert wäre, konsequent auf die Jugend zu setzen und auch mal auf Trainer setzen würde, die der Bundesligabühne unbekannt sind, und ...., dann kann er gerne bleiben. Es geht mir nicht um die Person HB, sondern um den bisherigen "Kurs".
#
WuerzburgerAdler schrieb:
JohanCruyff schrieb:
Wir brauchen niemanden, der uns sagt, wo es lang geht. Wir müssen selber wissen, wo es lang gehn soll und suchen dann Leute, die diesen Weg bestmöglich gehen können.


Wer genau sind jetzt "wir"?


Entschuldige die Ungenauigkeit. Es müsste richtigerweise heißen: Eintracht Frankfurt.

p.s.: Der Name Andy Möller ist nicht als Vorschlag gemeint, sondern soll symbolisieren, dass es nicht um den Namen geht und alles überlegt werden muss, was zu einem aufgestellten Konzept passt. Erst Konzept, dann Namen.
#
Wer so einen Namen ernsthaft vorschlägt, wird sicherlich wissen, wie beliebt Andy Möller in Frankfurt ist. Was ich nicht beurteilen kann und was mich nun sehr neugierig werden lässt: Welche fachlichen Qualitäten hat denn nun Andy Möller, die uns diesen "Nachteil" aufwiegen würden?
#
Ein sehr guter Beitrag von arti. Ich sehe nur sehr wenig anders. Dies werde ich im Folgenden kurz darlegen.
arti schrieb:


HB muss weg. warum?

[ulist]
  • er hat von betriebswirtschaft keine ahnung. seine entschuldung war eine hausfrauen-haushaltsbuch taktik. er hat keine die sponsoren-einnahmen in den letzten Jahren nicht signifikant erhöhen können.
  • er hat mit seinen zement-aussagen hier alle in eine gefährliche selbstsicherheit gewägt, eine aussage, den allen als ultimative entschuldigung der leistungsverweigerung gedient hat.
  • er hat sich wehement gegen einen sportlichen direktor gewehrt, da er als "fussballmanager" alles in personalunion führen wollte.
  • er hat sich darüber hinaus in den sportlichen bereich eingemischt, und so den trainer geschwächt
  • (amanatidis).
  • er trägt die verantwortung für die leistungsfähigkeit des kaders, inkl. den ganzen transferflops
  • er hat aus den fehlern der vergangenheit nicht gelernt
  • (damals: hätte amanatidis sich verletzt wären wir abgestiegen), und in der winterpause spieler abgegeben, statt entstandene lücken (chris, bajramovic, LV) zu schliessen.[/ulist]

    Uneingeschränkte Zustimmung!

    arti schrieb:

    [ulist]
  • er hat mit der entlassung von skibbe und dem fürstlichen gehalt von daum über eine million verbrannt.
  • [/ulist]

    Hier kann ich nicht zustimmen. Skibbe war tatsächlich am Ende. Man müsste kritisch anmerken, dass HB diese Saison einerseits Skibbe in die Parade gefahren ist ("50-Punkte - gegen wen denn?", "Amanatidis und Skibbe müssen sich einigen") und andererseits den Fehlern von Skibbe nicht Einhalt geboten hat (Verpflichtungen: Heller, Clark, Altintop; Verkäufe: Tosun, Alvarez Verkäufe)

    arti schrieb:

    [ulist]
  • er hat das scouting über all die jahre nicht verbessern können, bzw. hat aus den schlechten scouting-ergebnissen keine konsequenzen gezogen.
  • seine vollmundigen versprechungen der letzten jahre
  • (am ende der saison wird eine gnadenlose fehleranalyse vollzogen) keine worte folgen lassen. [/ulist]

    Uneingeschränkte Zustimmung!

    arti schrieb:

    [ulist]
  • er hat die verträge von nicht bundesligafähigen spielern wie meier und köhler unnötig und sinnlos verlängert.
  • [/ulist]

    Das Problem sehe ich nicht in der Verlängerung der Verträge, sondern darin, dass er gewisse Spieler - unabhängig von der Leistung - unantastbar werden lässt. Da zählt insbesondere auch Amanatidis dazu.

    arti schrieb:

    [ulist]
  • er kennt sich im eigenen laden und den eigenen vereinsstrukturen nicht aus
  • (wieso war er ansonsten erstaunt, dass die AG eine million dem e.V. aufgrund des leistungszentrumes zu überweisen hat?)
    [/ulist]

    Uneingeschränkte Zustimmung!

    arti schrieb:

    so. jetzt kann man sagen: hätte daum funktioniert, hätte die eintracht an den leistungen der hinrunde anknüpfen können, hätte sich ein chris nicht verletzt, hätte, hätte, hätte...

    es hat nicht funktioniert. wir sind über jahre in der ersten liga, und unterm schnitt sind wir keinen schritt vorwärts gekommen.

    Richtig! Sportlich ist die Eintracht im Laufe ihrer Erstligazugehörigkeit unter HB kaum vorangekommen. Mir ist dabei durchaus bewusst, dass da auch Pech eine Rolle spielt und dass bei einem Fußballspiel immer zwei Mannschaften auf dem Platzstehen und ein Schiedsrichter das Spiel leitet. Allerdings fehlt mir eine durchgängige, überzeugende sportliche Strategie! Erst wurde die "frankfurter Schule" mit jungen, deutschen, vorwiegend hessischen Spielern ausgelobt, dann wurden Mittelklasse Profis (Huggel, Spycher) hinzugekauft, dann Nationalhelden (Inamoto, Mahdavikia), dann hoffnungsvolle Talente (Fenin, Caio, Bellaid, Korkmaz, Steinhöfer), dann "etablierte Bundesligaspieler" (Teber, Franz, Altintop, Gekas).

    Wo ist denn der (schwarz-)rote Faden? Wie soll denn der Kader zusammengestellt sein?
    Beispiel Nr. 1: Fischer sagte einst, die Jugend müsse einen Gomez hervorbringen - und dann bringt die Jugendabteilung tatsächlich mal ein riesengroßes Sturmtalent hervor und dann wird dem als Jugendförderer geholten Skibbe zugestanden dieses links liegen zu lassen. Warum werden dann Spieler wie Altintop geholt anstatt ganz gezielt auf die Jugend zu setzen?

    Beispiel Nr. 2: Bruchhagen sagte einst, die Spieler, die die Eintracht verpflichten könne, seien alle nicht besser als die Spieler, die wir schon hätten. Man müsse hoffen, dass sich einer dieser Spieler als Verstärkung erweise. Wieso gibt man dann Geld für diese Spieler aus und steckt das Geld nicht in eine Verbesserung von Scouting und Jugendarbeit?

    Beispiel Nr. 3: Bruchhagen und Skibbe haben verlauten lassen, dass kein Spieler geholt wird, der den Kader nicht verstärkt. Wie passt es dazu, dass Spieler wie Heller, Clark und Altintop gehalten wurden? (Ich behaupte: Wäre Skibbe nach Frankfurt gekommen als Altintop schon da war, hätte er unter Skibbe sehr schnell auf der Bank gesessen!)

    arti schrieb:

    wir haben ein (spieler-) etat, welcher locker im bundesligamittelfeld anzusiedeln ist. wir haben die finanziellen mittel und die möglichkeiten eines etablierten bundesligisten gehabt, um (sinnvoll eingesetzt) locker vereine wie mainz, freiburg, gladbach, lautern, nürnberg hinter uns zu lassen. dass immer 2-3 aussreisser dabei sind, ok. aber den vorletzte platz (!!!) zu erreichen... einfach unfassbar. selbst wenn wir jetzt (keine ahnung wie) doch noch die reli erreichen sollten, und durch ein wahres wunder die klasse halten sollen. soetwas darf, kann und soll nie wieder passieren.

    Es bewahrheitet sich leider, dass es ein sehr schlechter Weg ist, ordentliche Bundesligaspieler, die eine zeitlang leistungsmäßig die besten in der Mannschaft waren, sehr gut zu entlohnen und so keine Mittel für bessere zur Verfügung zu haben. Es bräuchte auch hier ein konzeptionelles Denken. Aus meiner Sicht kann der Weg nur heißen: Hauptsächlich über die eigene Jugend, einige günstige Spieler und maximal 3-4 hinzugekaufte Topspieler zu gehen.

    arti schrieb:
    jetzt gehts in die zweite, und da sind wir wieder die grosse nummer (finanziell). solange wir den "vorsprung" noch haben, sollte das geld sinnvoll investiert werden.

    Bezugnehmend auf den obigen Punkt: HB "hat von betriebswirtschaft keine ahnung. seine entschuldung war eine hausfrauen-haushaltsbuch taktik." möchte ich an dieser Stelle ergänzen. Der ganze Sparkurs ist doch kein Selbstzweck.
    HB war sich immer sicher, dass uns Vereine von oben entgegenkommen würden. Welcher denn?
    [ulist]
  • Der BVB?
  • S04?
  • die Hertha?
  • Werder?
  • der HSV?
  • [/ulist]

    arti schrieb:
    HB muss weg. seine reputation resultiert aus den anfangserfolgen, den aufstieg und dem pokalfinale. mehr haben wir in den letzten jahren nie reissen können. sein "marktwissen" bundesliga ist unbestritten. aber das war es schon. als funktionär in der DFL schön und gut. aber als alleiniger herscher ist er schlicht und einfach gescheitert.

    Es ist durchaus richtig, dass HB weiß, wie es in der Bundesliga in der Regel läuft. Nur hat er sich nie gefragt, mit welchen anderen Wegen man denn erfolgreich wirtschaften kann. Warum hat er denn nicht darauf gedrungen, auf Spieler wie z. B. Huggel, Rehmer, Fink, Inamoto, Mahdavikia, Teber, Altintop und Thurk zu verzichten und statt dessen den Jungendetat der Eintracht über das Niveau des Jugendetats der Bayern zu heben. Wenn man schon nicht die Möglichkeiten des Profietats von Bayern hat, so kann man doch den Weg gehen und sich in der Jugendarbeit zur führenden Adresse entwickeln. Dann müsste man zwar einige Jugendspieler verkaufen. Dies muss aber auch nicht mit dem Verkaufsargument "So gut ist der gar nicht" passieren, sondern könnte auch eher so gemacht werden, wie von Gladbach und Mainz und dann recht einträglich sein. Ein Ochs ist nicht (und wenn doch, dann auf keinen Fall wesentlich) schlechter als ein Jansen - wird aber für 11 Mio € weniger verkauft.

    arti schrieb:
    und bevor wir jetzt wieder einen alten eintracht hasen bekommen, der ebenfalls keine ahnung von wirtschaftlichen zusammenhängen hat, sollten wir lieber sportliche direktoren, manager und scouts von anderen abwerben.

    da investiere ich lieber ne million, und hab dann leute an der spitze, die bereits mit weniger geld bewiesen haben, eine schlagkräftige truppe zusammenzustellen.


    Das halte ich für einen ganz falschen Ansatz - auch wenn sich mein Standpunkt sehr ähnlich anhört, ist es ein Unterschied ums Ganze! Wir dürfen als Verein Eintracht Frankfurt eben gerade nicht in unserem Wesen vom Fachwissen von einzelnen abhängen. Unsere Vereinsphilosophie muss uns helfen, die richtigen Leute zu finden. Das kann ein Schindelmeiser sein, das kann ein Beiersdorfer sein, vielleicht ist es aber auch ein Andi Möller, ein Bundesliga-Nobody oder unser Christoph Preuß. Es kommt nicht auf die Namen an, sondern auf das Konzept und die Fähigkeiten der Kandidaten, dazu entscheidend beizutragen.

    Wir brauchen niemanden, der uns sagt, wo es lang geht. Wir müssen selber wissen, wo es lang gehn soll und suchen dann Leute, die diesen Weg bestmöglich gehen können.
    #
    Da hier nach Alternativen gefragt wurde. In Gesprächen mit mehreren Freunden und zufällig getroffenen Fans kamen eigentlich immer wieder die selben Namen auf:

    Vorstandsvorsitzender: Bender

    Finanzen: Pröckl

    Marketing: Katja Kraus

    Sport: Schindelmeiser

    Verein & Fans: Christoph Preuß
    #
    Wuschelblubb schrieb:

    Abwehr: Hier sind die Sorgen am größten. Vasoski hat kein Bundesliganiveau mehr, aber Alternativen sehe ich leider nicht. Ochs geht nach rechts hinten, da wir Jung als LV brauchen, denn Köhler ist nicht mehr vertretbar.



    Warum sollte man den nicht den besseren RV der beiden auch rechts spielen lassen?

    Warum sollte Jung als LV spielen, wo er einst deutliche Probleme hatte und Ochs, der schon gut als LV gespielt hat, als RV?

    Eine Alternative zu Altintop gibt es immer. Denn: lieber einen Spieler aufstellen, von dem man nicht weiß, was er bringt als einen Spieler, bei dem man sich sicher sein kann, dass er so spielen wird wie Altintop!
    #
    Ich frage mich auch, welch überirdische Leistungen hier von Caio erwartet werden. Es kann doch niemand ernsthaft annehmen, er könne mit den Glanzleistungen von Meier diese Saison mithalten. Niemand kann doch glauben, dass er genauso wirbeln könnte wie Ochs in der Rückrunde. Geradezu grotesk wäre es, anzunehmen, Caio könne so torgefährlich wie Altintop und hinten so torverhindernd sein.

    Du befindest Dich im Netzadler Modus!