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JohanCruyff

4883

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WuerzburgerAdler schrieb:
peter schrieb:
WuerzburgerAdler schrieb:
JohanCruyff schrieb:
WuerzburgerAdler schrieb:
JohanCruyff schrieb:
Wir brauchen niemanden, der uns sagt, wo es lang geht. Wir müssen selber wissen, wo es lang gehn soll und suchen dann Leute, die diesen Weg bestmöglich gehen können.


Wer genau sind jetzt "wir"?


Entschuldige die Ungenauigkeit. Es müsste richtigerweise heißen: Eintracht Frankfurt.

p.s.: Der Name Andy Möller ist nicht als Vorschlag gemeint, sondern soll symbolisieren, dass es nicht um den Namen geht und alles überlegt werden muss, was zu einem aufgestellten Konzept passt. Erst Konzept, dann Namen.


Hab ich schon verstanden. Eintracht Frankfurt gibt vor, was Trainer und SD ausfüllen sollen. Aber wer jetzt genau? Fischer? Lötzbeier? HB? Ach nee, der soll ja weg....

Frage jetzt verstanden?


ich schreibe jetzt mal nur aus dem bauch heraus und ohne jegliches hintergrundwissen:

hellmann ist für mich derjenige, der bereits in den startlöchern steht. "the ev. will rise".


Ah, der Hellmann! Und der sagt uns dann, ob wir 4-4-2, 4-3-3-, 4-3-2-1, mit zwei echten Flügeln oder mit Doppelsechs spielen? Mit Nachwuchskräften aus der Region und 4 Topspielern? Oder mit 9 Brasilianern?

Der neue Trainer und der neue SD brauchen schließlich was zum Ausfüllen.


Du kannst das natürlich gerne durch den Kakao ziehen. Das ist ja sicherlich für dich ein schönes Gefühl und ein schöner Zeitvertreib. Dabei ist dir nur leider entgangen, dass die Eintracht nicht wirklich gut aufgestellt ist. Und das, "obwohl" ihr doch HB vorsteht.
Was hat eigentlich Barcelona Real Madrid voraus? Was hat Dortmund, was Schalke nicht hat? Was hat Mainz, was Frankfurt nicht hat? Das sind die Fragen, auf die Antworten gefunden werden müssen, um voran zu kommen.

Aber wo du meinen Beitrag so lächerlich findest. Wie stellst du dir denn den weiteren Weg der Eintracht vor? Hauptsache sparen und der Bundesliga die Bundesliga erklären lassen und möglichst alles von einem einzigen Mann machen lassen?

Ich hoffe, du verzeihst mir das Erwidern der Polemik und trittst in eine ernsthafte Auseinandersetzung mit mir ein.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Hab ich schon verstanden. Eintracht Frankfurt gibt vor, was Trainer und SD ausfüllen sollen. Aber wer jetzt genau? Fischer? Lötzbeier? HB? Ach nee, der soll ja weg....

Frage jetzt verstanden?


Wenn ich es offen sagen darf: Es ist mir relativ egal, wer zuerst die Lehren aus dieser Saison und den letzten Jahren zieht und zu der Konsequenz kommt, dass sämtliches Handeln von Eintracht Frankfurt einem Ziel und der passenden Strategie folgt. Wichtig ist nur: Die Eintracht muss sich komplett neu aufstellen. Wenn HB davon begeistert wäre, konsequent auf die Jugend zu setzen und auch mal auf Trainer setzen würde, die der Bundesligabühne unbekannt sind, und ...., dann kann er gerne bleiben. Es geht mir nicht um die Person HB, sondern um den bisherigen "Kurs".
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WuerzburgerAdler schrieb:
JohanCruyff schrieb:
Wir brauchen niemanden, der uns sagt, wo es lang geht. Wir müssen selber wissen, wo es lang gehn soll und suchen dann Leute, die diesen Weg bestmöglich gehen können.


Wer genau sind jetzt "wir"?


Entschuldige die Ungenauigkeit. Es müsste richtigerweise heißen: Eintracht Frankfurt.

p.s.: Der Name Andy Möller ist nicht als Vorschlag gemeint, sondern soll symbolisieren, dass es nicht um den Namen geht und alles überlegt werden muss, was zu einem aufgestellten Konzept passt. Erst Konzept, dann Namen.
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Wer so einen Namen ernsthaft vorschlägt, wird sicherlich wissen, wie beliebt Andy Möller in Frankfurt ist. Was ich nicht beurteilen kann und was mich nun sehr neugierig werden lässt: Welche fachlichen Qualitäten hat denn nun Andy Möller, die uns diesen "Nachteil" aufwiegen würden?
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Ein sehr guter Beitrag von arti. Ich sehe nur sehr wenig anders. Dies werde ich im Folgenden kurz darlegen.
arti schrieb:


HB muss weg. warum?

[ulist]
  • er hat von betriebswirtschaft keine ahnung. seine entschuldung war eine hausfrauen-haushaltsbuch taktik. er hat keine die sponsoren-einnahmen in den letzten Jahren nicht signifikant erhöhen können.
  • er hat mit seinen zement-aussagen hier alle in eine gefährliche selbstsicherheit gewägt, eine aussage, den allen als ultimative entschuldigung der leistungsverweigerung gedient hat.
  • er hat sich wehement gegen einen sportlichen direktor gewehrt, da er als "fussballmanager" alles in personalunion führen wollte.
  • er hat sich darüber hinaus in den sportlichen bereich eingemischt, und so den trainer geschwächt
  • (amanatidis).
  • er trägt die verantwortung für die leistungsfähigkeit des kaders, inkl. den ganzen transferflops
  • er hat aus den fehlern der vergangenheit nicht gelernt
  • (damals: hätte amanatidis sich verletzt wären wir abgestiegen), und in der winterpause spieler abgegeben, statt entstandene lücken (chris, bajramovic, LV) zu schliessen.[/ulist]

    Uneingeschränkte Zustimmung!

    arti schrieb:

    [ulist]
  • er hat mit der entlassung von skibbe und dem fürstlichen gehalt von daum über eine million verbrannt.
  • [/ulist]

    Hier kann ich nicht zustimmen. Skibbe war tatsächlich am Ende. Man müsste kritisch anmerken, dass HB diese Saison einerseits Skibbe in die Parade gefahren ist ("50-Punkte - gegen wen denn?", "Amanatidis und Skibbe müssen sich einigen") und andererseits den Fehlern von Skibbe nicht Einhalt geboten hat (Verpflichtungen: Heller, Clark, Altintop; Verkäufe: Tosun, Alvarez Verkäufe)

    arti schrieb:

    [ulist]
  • er hat das scouting über all die jahre nicht verbessern können, bzw. hat aus den schlechten scouting-ergebnissen keine konsequenzen gezogen.
  • seine vollmundigen versprechungen der letzten jahre
  • (am ende der saison wird eine gnadenlose fehleranalyse vollzogen) keine worte folgen lassen. [/ulist]

    Uneingeschränkte Zustimmung!

    arti schrieb:

    [ulist]
  • er hat die verträge von nicht bundesligafähigen spielern wie meier und köhler unnötig und sinnlos verlängert.
  • [/ulist]

    Das Problem sehe ich nicht in der Verlängerung der Verträge, sondern darin, dass er gewisse Spieler - unabhängig von der Leistung - unantastbar werden lässt. Da zählt insbesondere auch Amanatidis dazu.

    arti schrieb:

    [ulist]
  • er kennt sich im eigenen laden und den eigenen vereinsstrukturen nicht aus
  • (wieso war er ansonsten erstaunt, dass die AG eine million dem e.V. aufgrund des leistungszentrumes zu überweisen hat?)
    [/ulist]

    Uneingeschränkte Zustimmung!

    arti schrieb:

    so. jetzt kann man sagen: hätte daum funktioniert, hätte die eintracht an den leistungen der hinrunde anknüpfen können, hätte sich ein chris nicht verletzt, hätte, hätte, hätte...

    es hat nicht funktioniert. wir sind über jahre in der ersten liga, und unterm schnitt sind wir keinen schritt vorwärts gekommen.

    Richtig! Sportlich ist die Eintracht im Laufe ihrer Erstligazugehörigkeit unter HB kaum vorangekommen. Mir ist dabei durchaus bewusst, dass da auch Pech eine Rolle spielt und dass bei einem Fußballspiel immer zwei Mannschaften auf dem Platzstehen und ein Schiedsrichter das Spiel leitet. Allerdings fehlt mir eine durchgängige, überzeugende sportliche Strategie! Erst wurde die "frankfurter Schule" mit jungen, deutschen, vorwiegend hessischen Spielern ausgelobt, dann wurden Mittelklasse Profis (Huggel, Spycher) hinzugekauft, dann Nationalhelden (Inamoto, Mahdavikia), dann hoffnungsvolle Talente (Fenin, Caio, Bellaid, Korkmaz, Steinhöfer), dann "etablierte Bundesligaspieler" (Teber, Franz, Altintop, Gekas).

    Wo ist denn der (schwarz-)rote Faden? Wie soll denn der Kader zusammengestellt sein?
    Beispiel Nr. 1: Fischer sagte einst, die Jugend müsse einen Gomez hervorbringen - und dann bringt die Jugendabteilung tatsächlich mal ein riesengroßes Sturmtalent hervor und dann wird dem als Jugendförderer geholten Skibbe zugestanden dieses links liegen zu lassen. Warum werden dann Spieler wie Altintop geholt anstatt ganz gezielt auf die Jugend zu setzen?

    Beispiel Nr. 2: Bruchhagen sagte einst, die Spieler, die die Eintracht verpflichten könne, seien alle nicht besser als die Spieler, die wir schon hätten. Man müsse hoffen, dass sich einer dieser Spieler als Verstärkung erweise. Wieso gibt man dann Geld für diese Spieler aus und steckt das Geld nicht in eine Verbesserung von Scouting und Jugendarbeit?

    Beispiel Nr. 3: Bruchhagen und Skibbe haben verlauten lassen, dass kein Spieler geholt wird, der den Kader nicht verstärkt. Wie passt es dazu, dass Spieler wie Heller, Clark und Altintop gehalten wurden? (Ich behaupte: Wäre Skibbe nach Frankfurt gekommen als Altintop schon da war, hätte er unter Skibbe sehr schnell auf der Bank gesessen!)

    arti schrieb:

    wir haben ein (spieler-) etat, welcher locker im bundesligamittelfeld anzusiedeln ist. wir haben die finanziellen mittel und die möglichkeiten eines etablierten bundesligisten gehabt, um (sinnvoll eingesetzt) locker vereine wie mainz, freiburg, gladbach, lautern, nürnberg hinter uns zu lassen. dass immer 2-3 aussreisser dabei sind, ok. aber den vorletzte platz (!!!) zu erreichen... einfach unfassbar. selbst wenn wir jetzt (keine ahnung wie) doch noch die reli erreichen sollten, und durch ein wahres wunder die klasse halten sollen. soetwas darf, kann und soll nie wieder passieren.

    Es bewahrheitet sich leider, dass es ein sehr schlechter Weg ist, ordentliche Bundesligaspieler, die eine zeitlang leistungsmäßig die besten in der Mannschaft waren, sehr gut zu entlohnen und so keine Mittel für bessere zur Verfügung zu haben. Es bräuchte auch hier ein konzeptionelles Denken. Aus meiner Sicht kann der Weg nur heißen: Hauptsächlich über die eigene Jugend, einige günstige Spieler und maximal 3-4 hinzugekaufte Topspieler zu gehen.

    arti schrieb:
    jetzt gehts in die zweite, und da sind wir wieder die grosse nummer (finanziell). solange wir den "vorsprung" noch haben, sollte das geld sinnvoll investiert werden.

    Bezugnehmend auf den obigen Punkt: HB "hat von betriebswirtschaft keine ahnung. seine entschuldung war eine hausfrauen-haushaltsbuch taktik." möchte ich an dieser Stelle ergänzen. Der ganze Sparkurs ist doch kein Selbstzweck.
    HB war sich immer sicher, dass uns Vereine von oben entgegenkommen würden. Welcher denn?
    [ulist]
  • Der BVB?
  • S04?
  • die Hertha?
  • Werder?
  • der HSV?
  • [/ulist]

    arti schrieb:
    HB muss weg. seine reputation resultiert aus den anfangserfolgen, den aufstieg und dem pokalfinale. mehr haben wir in den letzten jahren nie reissen können. sein "marktwissen" bundesliga ist unbestritten. aber das war es schon. als funktionär in der DFL schön und gut. aber als alleiniger herscher ist er schlicht und einfach gescheitert.

    Es ist durchaus richtig, dass HB weiß, wie es in der Bundesliga in der Regel läuft. Nur hat er sich nie gefragt, mit welchen anderen Wegen man denn erfolgreich wirtschaften kann. Warum hat er denn nicht darauf gedrungen, auf Spieler wie z. B. Huggel, Rehmer, Fink, Inamoto, Mahdavikia, Teber, Altintop und Thurk zu verzichten und statt dessen den Jungendetat der Eintracht über das Niveau des Jugendetats der Bayern zu heben. Wenn man schon nicht die Möglichkeiten des Profietats von Bayern hat, so kann man doch den Weg gehen und sich in der Jugendarbeit zur führenden Adresse entwickeln. Dann müsste man zwar einige Jugendspieler verkaufen. Dies muss aber auch nicht mit dem Verkaufsargument "So gut ist der gar nicht" passieren, sondern könnte auch eher so gemacht werden, wie von Gladbach und Mainz und dann recht einträglich sein. Ein Ochs ist nicht (und wenn doch, dann auf keinen Fall wesentlich) schlechter als ein Jansen - wird aber für 11 Mio € weniger verkauft.

    arti schrieb:
    und bevor wir jetzt wieder einen alten eintracht hasen bekommen, der ebenfalls keine ahnung von wirtschaftlichen zusammenhängen hat, sollten wir lieber sportliche direktoren, manager und scouts von anderen abwerben.

    da investiere ich lieber ne million, und hab dann leute an der spitze, die bereits mit weniger geld bewiesen haben, eine schlagkräftige truppe zusammenzustellen.


    Das halte ich für einen ganz falschen Ansatz - auch wenn sich mein Standpunkt sehr ähnlich anhört, ist es ein Unterschied ums Ganze! Wir dürfen als Verein Eintracht Frankfurt eben gerade nicht in unserem Wesen vom Fachwissen von einzelnen abhängen. Unsere Vereinsphilosophie muss uns helfen, die richtigen Leute zu finden. Das kann ein Schindelmeiser sein, das kann ein Beiersdorfer sein, vielleicht ist es aber auch ein Andi Möller, ein Bundesliga-Nobody oder unser Christoph Preuß. Es kommt nicht auf die Namen an, sondern auf das Konzept und die Fähigkeiten der Kandidaten, dazu entscheidend beizutragen.

    Wir brauchen niemanden, der uns sagt, wo es lang geht. Wir müssen selber wissen, wo es lang gehn soll und suchen dann Leute, die diesen Weg bestmöglich gehen können.
    #
    Da hier nach Alternativen gefragt wurde. In Gesprächen mit mehreren Freunden und zufällig getroffenen Fans kamen eigentlich immer wieder die selben Namen auf:

    Vorstandsvorsitzender: Bender

    Finanzen: Pröckl

    Marketing: Katja Kraus

    Sport: Schindelmeiser

    Verein & Fans: Christoph Preuß
    #
    Wuschelblubb schrieb:

    Abwehr: Hier sind die Sorgen am größten. Vasoski hat kein Bundesliganiveau mehr, aber Alternativen sehe ich leider nicht. Ochs geht nach rechts hinten, da wir Jung als LV brauchen, denn Köhler ist nicht mehr vertretbar.



    Warum sollte man den nicht den besseren RV der beiden auch rechts spielen lassen?

    Warum sollte Jung als LV spielen, wo er einst deutliche Probleme hatte und Ochs, der schon gut als LV gespielt hat, als RV?

    Eine Alternative zu Altintop gibt es immer. Denn: lieber einen Spieler aufstellen, von dem man nicht weiß, was er bringt als einen Spieler, bei dem man sich sicher sein kann, dass er so spielen wird wie Altintop!
    #
    Ich frage mich auch, welch überirdische Leistungen hier von Caio erwartet werden. Es kann doch niemand ernsthaft annehmen, er könne mit den Glanzleistungen von Meier diese Saison mithalten. Niemand kann doch glauben, dass er genauso wirbeln könnte wie Ochs in der Rückrunde. Geradezu grotesk wäre es, anzunehmen, Caio könne so torgefährlich wie Altintop und hinten so torverhindernd sein.
    #
    schobbe schrieb:
    sgevolker schrieb:
    Wie kommt man im Augenblick auf die Idee, dass wir eine Chance haben so jemanden zu verpflichten?


    Manche haben halt exquisite Wünsche. Soriano, Ze Roberto und die Dioufs.


    Ich bin auch der festen Überzeugung, dass man auf gar keinen Fall einen Spieler holen darf, der die Eintracht qualitativ aufwerten würde. Insbesondere da man sich einen solchen nicht leisten kann, will man all die Spieler halten, die seit Jahren bewiesen haben was sie können - und was nicht. Dass diese Spieler spätestens jetzt am Ende ihrer Entwicklung angekommen sind, lasse ich als Argument nicht gelten.

    Zur allgemeinen Information: Das war ironisch!
    #
    Im Falle des Klassenerhalts würde ich für folgendes plädieren:

    Die Mannschaft muss von Grund auf erneuert werden. Die Spieler, deren Limit erreicht ist, müssen abgegeben werden. Der Kader muss relativ klein sein, möglichst ausgeglichen besetzt sein und alle positionen müssen von vielen Spielern besetzt werden.

    Verkauft werden:
    - Bellaid
    - Vasoski
    - Franz
    - Petkovic
    - Clark
    - Bajramovic
    - Ochs
    - Köhler
    - Meier
    - Heller
    - Korkmaz
    - Altintop
    - Amanatidis

    Sonderfall Caio: Ich würde Caio behalten, wenn keine gute Ablösesumme zu erzielen ist. Selbst wenn er sich weiterhin nicht durchsetzt, hätte man dann auf der Bank einen Spieler, der 1. keine Unruhe macht und 2. jedem Spiel neue Impulse geben kann.

    Zugänge:
    - Özer (TW)
    - Kraus (IV)
    - Dudda (IV)
    - Da Costa (IV / RV)
    - A. Jung (LV)
    - Wille (RV / RM)
    - Höger (RM / ZM)
    - Traoré (LA / LM)
    - Tosun (ST / HS / LA / RA)

    Und eventuell noch dazu: Nosa (OM) und Ujah (ST)

    Stammaufstellung:

    Fährmann
    Jung Russ Da Costa Tzavellas
    Schwegler Rode
    Kittel Tosun Fenin
    Gekas


    Kader:

    TW: Fährmann, Özer, Nikolov, Rössl

    IV: Da Costa, Russ, Dudda, Kraus, Chris

    RV: Jung

    LV: Tzavellas, A. Jung

    DM: Schwegler, Rode, Hien, Titsch-Rivero

    OM: Caio, (Nosa)

    RM: Höger, Wille

    LM: Traoré,Kittel

    ST: Gekas, Fenin, Tosun, (Ujah)


    Besetzung der Positionen inkl. positionsfremder Spieler:

    IV: Da Costa, Russ, Dudda, Kraus, Chris, Tzavellas, Schwegler, Rode, Hien

    RV: Jung, Da Costa, Wille, Rode, Chris

    LV: Tzavellas, A. Jung, Titsch-Rivero, Wille, Jung

    DM: Schwegler, Rode, Hien, Titsch-Rivero, Höger, Jung, Russ, Chris, Da Costa

    OM: Caio, (Nosa), Höger, Tosun, Chris, Rode, Schwegler

    RM: Höger, Wille, Jung, Traoré, Fenin, Caio, Rode, Tosun

    LM: Traoré, A. Jung, Fenin, Caio, Kittel, Schwegler, Tosun

    ST: Gekas, Fenin, Tosun, (Ujah), Caio
    #
    MaurizioGaudino schrieb:
    Für einen der weder Flanken kann
    noch aufs Tor schießen kann sind 3 Mios sehr viel

    Nach Streit verkaufen wir die nächste Null für gutes Geld
    Man kann ja übern Heribert sagen was man will
    aber der könnte sogar 30 jahre alte Nissans an den Mann bringen


    Gladbach verkauft Spieler dieser Qualität für 10 Mio Euro +, siehe Jansen.
    #
    peter schrieb:
    JohanCruyff schrieb:
    etienneone schrieb:
    Erste gute Nachricht seit langem: Franz signalisiert Bereitschaft zu bleiben. Find ich top!  


    Eine sehr erfreuliche Nachricht. So kann man wenigstens sicher sein, dass wir, wenn wir denn absteigen sollten, keinem jungen IV wie Dudda das Vertrauen schenken würden, sondern auf die bewiesene Limitiertheit und Schauspielkünste des Maik Franz vertrauen. Chapeau!


    wem?


    Dem: Julian Dudda!
    #
    etienneone schrieb:
    Erste gute Nachricht seit langem: Franz signalisiert Bereitschaft zu bleiben. Find ich top!  


    Eine sehr erfreuliche Nachricht. So kann man wenigstens sicher sein, dass wir, wenn wir denn absteigen sollten, keinem jungen IV wie Dudda das Vertrauen schenken würden, sondern auf die bewiesene Limitiertheit und Schauspielkünste des Maik Franz vertrauen. Chapeau!
    #
    sCarecrow schrieb:

    Fährmann
    Jung - Krauss - Russ - Jung
    Schwegler - Hien
    Ama - Caio - Fenin
    Gekas


    Das ähnelt meiner Idee. Finde ich sogar noch ein bißchen besser als das, was ich mir überlegt hatte. Denn Ochs gehört nach dem Bekanntwerden des wahrscheinlichen Wechsels zu Wolfsburg sicherlich nicht in die 1. Elf - als RM sowieso nicht, aber nicht einmal mehr als LV könnte ich ihn mir vorstellen. Insofern ist Anthony Jung eigentlich die einzig vernünftige Option.

    In der IV tendiere ich mittlerweile aber zu demjenigen Herrn, der auf dem Bild die Nummer 3 trägt:



    Julian Dudda. Erst hielt mich ja seine Unerfahrenheit davon ab, ihn in diesem Spiel zu bringen. Aber da Vasoski nicht der Alte und Kraus für meinen Geschmack zu langsam ist, würde ich Dudda gerne sehen - Daum testet es ja auch schon im Training.
    #
    Eines fällt mir noch ein: Die meisten Spieler von Barca haben dieses Konzept deshalb so internalisiert, weil sie schon in den Jugendmannschaften erlernt haben und nicht erst in einer 6wöchigen Vorbereitung. Das spielt auch eine gewichtige Rolle. Denn nur dann handelt man auf dem Platz schnell, ohne lange (oder kurz) nachzudenken. Gerade bei Pressing ist diese Sekunde oft entscheidend.
    #
    Tschock schrieb:
    JohanCruyff schrieb:
    Tschock schrieb:


    Erstmal Danke für Deinen Beitrag. Toll!

    Ich kicke (leidenschaftlich gerne) im Park. Dort ist das fußballerische Gefälle natürlich extrem hoch, da kicken Jungs von 24-67.
    Unter anderem auch 2, die können keinen Ball geradeaus kicken. Die bekommen keinen Pass über 2 Meter zum eigenen Mann. Aber die rennen und kämpfen. Bei Ballverlust stehen die sofort wieder vor dem Gegner. Und stören, und laufen zu, haben immer wieder Ballgewinn. Die glauben an sich und an ihre Fähigkeiten. Auch wenn die bescheiden sind, das bisschen, was sie haben, werfen sie zu 120% in die Waagschale.
    1x dürft Ihr raten, welche Mannschaft immer gewinnt. Deren Mannschaft oder der Gegner . . .

    Und die kicken nur im Park. Ohne Publikum. Für nix.


    Solche Leute sind mir nicht unbekannt. Einen davon sehe ich jeden morgen im Spiegel. Aber mal im Ernst: Soll sich unsere Eintracht an so etwas orientieren? An Bemühtheit ohne große Qualität? Wäre es nicht viel naheliegender, sich einmal die Frage zu stellen, wie es der FC Barcelona schafft, ohne großes sichtbares Bemühen, praktisch jeden verlorenen Ball sehr schnell wieder zu erobern? Wäre nicht eben jener FC Barcelona nicht ein Fingerzeig darauf, dass man sich eben nicht die allerbesten Fußballer zusammenkaufen muss, um den Weltfußball zu dominieren, sondern einfach nur ein besseres Konzept haben und dieses konsequent umsetzen muss?

    Zum Thema Kampf und Bemühen bei der Eintracht habe ich eine ganz eigene Meinung. Es mag sein, dass da ein einigen Spielen etwas mehr kommen müsste. Aber dass die Mannschaft in Mainz nicht gelaufen wäre, stimmt einfach nicht. Die Eintracht ist unglaublich viel - hinterher-gelaufen! Das zeugt nicht von fehlendem Einsatz. Es zeugt eher von fehlendem Mut, falscher oder falsch umgesetzter Taktik und fehlender Abstimmung.


    Bei dem Konzept stimme ich Dir voll und ganz zu:
    Warum sieht das manchmal (nicht immer, dann ist es atemberaubend) so leicht aus, dass die Spieler bei ihren Ballstafetten immer nur einen Pass über gerade mal 2-3 Meter schieben müssen? Weil alle Spieler ständig laufen, und nicht nur der Ballbesitzende. Dadurch gibt es für den Ballführenden dann immer mehrere Optionen, den Ball zu spielen. Ich habe da mal eine Statistik gelesen (bitte nicht auf die genauen Zahlen festlegen):
    In der Champions-Leage läuft ein Spieler im Schnitt ca. 12 km
    Ballack lief in seiner starken Zeit ca. 14 km
    Bei Barca läuft jeder Spieler ca. 16 km.
    Das Laufen ohne Ball mit Konzept ist entscheidend.

    Warum ich das Beispiel mit den Park-Kickern gebracht habe:
    Die lassen sich von einem eigenen schlechten Pass nicht aus der Ruhe bringen. Dann halt das nächste Mal, oder das übernächste Mal. Aber: Auch von den eigenen Mitspielern gibt es (meistens) keine bösen Worte, sondern nur Aufmunterung.
    Und daran fehlt es meiner Meinung nach im Moment bei der Eintracht: Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten, auch wenn mal was schiefgeht. Und an die Aufmunterung durch die eigenen Mitspieler.
    Vielleicht sind wir Fans jetzt gefordert. Ochs nach vorne zu peitschen, damit er erst gar nicht auf den Gedanken kommt, den Ball zurück zu Jung zu spielen, Fährmann aufzumuntern, wenn ihm der Ball durch die Hände rutscht und er eine Ecke verursacht.
    Mein Gott, jetzt klinge ich schon wie Daum


    Da bin ich in jedem Punkt bei dir.

    Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass Barcelona in jedem Spiel die höchste Laufleistung aller Teams hat. Ich denke, dass Barcelonas Erfolg in dem gründet, was du erwähntes: Laufen ohne (und mit) Ball mit Konzept.
    #
    Tschock schrieb:


    Erstmal Danke für Deinen Beitrag. Toll!

    Ich kicke (leidenschaftlich gerne) im Park. Dort ist das fußballerische Gefälle natürlich extrem hoch, da kicken Jungs von 24-67.
    Unter anderem auch 2, die können keinen Ball geradeaus kicken. Die bekommen keinen Pass über 2 Meter zum eigenen Mann. Aber die rennen und kämpfen. Bei Ballverlust stehen die sofort wieder vor dem Gegner. Und stören, und laufen zu, haben immer wieder Ballgewinn. Die glauben an sich und an ihre Fähigkeiten. Auch wenn die bescheiden sind, das bisschen, was sie haben, werfen sie zu 120% in die Waagschale.
    1x dürft Ihr raten, welche Mannschaft immer gewinnt. Deren Mannschaft oder der Gegner . . .

    Und die kicken nur im Park. Ohne Publikum. Für nix.


    Solche Leute sind mir nicht unbekannt. Einen davon sehe ich jeden morgen im Spiegel. Aber mal im Ernst: Soll sich unsere Eintracht an so etwas orientieren? An Bemühtheit ohne große Qualität? Wäre es nicht viel naheliegender, sich einmal die Frage zu stellen, wie es der FC Barcelona schafft, ohne großes sichtbares Bemühen, praktisch jeden verlorenen Ball sehr schnell wieder zu erobern? Wäre nicht eben jener FC Barcelona nicht ein Fingerzeig darauf, dass man sich eben nicht die allerbesten Fußballer zusammenkaufen muss, um den Weltfußball zu dominieren, sondern einfach nur ein besseres Konzept haben und dieses konsequent umsetzen muss?

    Zum Thema Kampf und Bemühen bei der Eintracht habe ich eine ganz eigene Meinung. Es mag sein, dass da ein einigen Spielen etwas mehr kommen müsste. Aber dass die Mannschaft in Mainz nicht gelaufen wäre, stimmt einfach nicht. Die Eintracht ist unglaublich viel - hinterher-gelaufen! Das zeugt nicht von fehlendem Einsatz. Es zeugt eher von fehlendem Mut, falscher oder falsch umgesetzter Taktik und fehlender Abstimmung.
    #
    Herzlichen Dank für diesen Beitrag, Mittelstürmer. Er vereint gekonnt den emotionalen Bezug, den wir Fans zu Eintracht Frankfurt haben, mit dem Blick auf die offensichtlichen Schwachstellen.

    Allerdings kann ich nicht erkennen, worin du den Grund für diese Schwachstellen ausmachst und wie du meinst, dass diese eliminiert werden könnten. Ich selber empfand für diesen Gesichtspunkt die Diskussion im Thread So wie Athletic Bilbao? als sehr fruchtbar. Vielleicht kann an die Diskussion dort oder auch hier angeknüpft werden.
    #
    crasher1985 schrieb:

    Sorry ich kann die Rücktrittsforderungen absolut nicht verstehen.
    Wir sollten nie vergessen das HB dafür verantwortlich ist das wir mittlerweile einer der gesündesten vereine in der Liga sind. Lieber so und abgestiegen als jede menge Shclden und irgendwann um die Lizenz fürchten müssen.

    Ich kann es nicht nachvollziehen wie man HB ernsthaft dafür verantwortlich machen kann..
    Die Aussage falschen Spieler , falsche veträge zieht nicht den man nehme nur mal usnere beiden lieblingsopfer hier im Forum...

    Meier und Köhler..beide haben bis Vertragsabschluss gute Leistung gezeigt.




    Das mag so stimmen, dass die Eintracht einer der gesündesten Vereine in Deutschland sind. Allerdings kann ich mir nicht erklären, wieso die Eintracht als einer der gesündesten Vereine kaum Geld für Spielerverpflichtungen hat und wieso sie sich mit ihren finanziellen Potenzen nur einen Kader erlauben kann, der laut Fachleuten und den meisten Fans auf den Plätzen 8 bis 12 beheimatet ist, der immer die Gefahr hat, in die Spirale des Misserfolgs zu geraten und praktisch keine Chance hat, einmal vorne zu landen. Mir erscheinen andere Vereine besser aufgestellt zu sein.

    Wir konnten uns bislang jedenfalls nicht entscheidend von Mönchengladbach, Mainz, Köln und Hertha absetzen, obwohl wir länger in der Bundesliga etabliert sind. Wir konnten auch gegenüber Schalke, Dortmund und Hamburg keine Vorteile erzielen, obwohl diese teils hoch verschuldet sind und die Eintracht "praktisch schuldenfrei".

    Das halte ich für unbefriedigend.

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