
stefank
35101
Ich nehme an, der ein oder andere Polizist wurde in der Tat von Randalierern verletzt.
Aber 231 verletzte Polizisten in der "Krawallphase" minus 130 hessische Polizisten, denen das eigene Giftgas Aua gemacht hat, sind noch 101 Polizisten, die potentiell durch Randalierer verletzt worden sein könnten. Wenn man die Aussage "Viele von ihnen wurden wegen Dehydrierung oder Kreislaufproblemen als verletzt gemeldet" auf die Verliebenen anwendet, würde ich mal von einer mittleren zweistelligen Anzahl ausgehen. Und von den 21, die dann noch am nächsten Tag arbeitsunfähig waren, dürfte auch der ein oder andere nicht durch Gewalteinwirkung in den Zustand versetzt worden sein.
Es ist immernoch bedauerlich, dass überhaupt jemand zu Schaden kam aber die Sprüche von "Terrorismus" und "nie dagewesene Ausmaße" klingen dann doch ganz schön, naja, uninformiert.
Aber 231 verletzte Polizisten in der "Krawallphase" minus 130 hessische Polizisten, denen das eigene Giftgas Aua gemacht hat, sind noch 101 Polizisten, die potentiell durch Randalierer verletzt worden sein könnten. Wenn man die Aussage "Viele von ihnen wurden wegen Dehydrierung oder Kreislaufproblemen als verletzt gemeldet" auf die Verliebenen anwendet, würde ich mal von einer mittleren zweistelligen Anzahl ausgehen. Und von den 21, die dann noch am nächsten Tag arbeitsunfähig waren, dürfte auch der ein oder andere nicht durch Gewalteinwirkung in den Zustand versetzt worden sein.
Es ist immernoch bedauerlich, dass überhaupt jemand zu Schaden kam aber die Sprüche von "Terrorismus" und "nie dagewesene Ausmaße" klingen dann doch ganz schön, naja, uninformiert.
Schade um jedes bedacht gewählte Wort.
Hier geht es ja auf den letzten paar Seiten längst nicht mehr um Meinungsaustausch oder Diskussion. Das ist ja blanker Mumpitz.
Wenn wenigstens ein Hauch bemühter Witzischkeit zu erkennen wäre.
Aber es ist nur simpler Radikalinski.
Hier geht es ja auf den letzten paar Seiten längst nicht mehr um Meinungsaustausch oder Diskussion. Das ist ja blanker Mumpitz.
Wenn wenigstens ein Hauch bemühter Witzischkeit zu erkennen wäre.
Aber es ist nur simpler Radikalinski.
Xaver08 schrieb:
seltsam? nö, das ist sexistisch.
für viele ist sowas immer noch nicht schlimm, sondern am ende sogar einfach nur ein kompliment, aber an denen ist einiges an entwicklung der letzten jahrzehnte vorbeigegangen.
Die Bemerkung mag entgegen jeglicher professioneller Etikette bei einem Staatsbesuch sein... soweit, so gut. kennt man ja nicht anders von The Donald.
Ganz generell muss man aber nicht alles, was in den letzten Jahren im Diskurs Sexismus / Gender, etc. so an Theorien und/oder Postulaten aufgestellt wurde (und teilweise mittlerweile auch im Alltag Einzug gehalten hat), vernünftig finden.
Und wenn das für viele "einfach nur ein Kompliment" ist, speziell wenn aus Sicht des Empfängers, dann sollte man sich daran auch nicht aufstossen.
SGE-URNA schrieb:
Ganz generell muss man aber nicht alles, was in den letzten Jahren im Diskurs Sexismus / Gender, etc. so an Theorien und/oder Postulaten aufgestellt wurde (und teilweise mittlerweile auch im Alltag Einzug gehalten hat), vernünftig finden.
Und wenn das für viele "einfach nur ein Kompliment" ist, speziell wenn aus Sicht des Empfängers, dann sollte man sich daran auch nicht aufstossen.
Das finde ich auch. Was ist an den guten alten Verhaltensweisen, wie eine Frau an den Haaren in die Höhle zu schleifen, denn so verkehrt? Im Grunde doch auch "einfach nur ein Kompliment". Speziell aus Sicht der Empfängerin.
peter schrieb:Radikalinski schrieb:
Das Problem ist,was die Medien daraus machen und wie glaubwürdig deren oft undifferenzierte,schlecht recherchierte Berichterstattung ist.
Aber das ist ja kein neues Problem mehr.
du glaubst also die medien haben diese nachricht veröffentlicht?
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/3681096
entweder du hast den link, der in der spiegel berichterstattung hervor gehoben war, übersehen, den ganzen artikel nicht gelesen oder dir macht widersprechen einfach nur spaß. wie auch immer, da ist jede diskussion sinnlos.
Ich weiss jetzt echt nicht wie du zu diesen unsinnigen Annahmen kommst.
Ich sag dir gerne was ich glaube. Ich glaube die Medien haben die Pressemitteilung der Polizei einfach übernommen ohne zu recherchieren,wie BuzzFeed das jetzt offenbar genacht hat.
In der Pressemitteilung der Polizei steht nur was von Verletzten,was dienstintern/versicherungstechnisch wohl auch korrekt ist. Welcher Art die Verletzungen sind,steht da nicht. Ein guter Journalist fragt da nach,bevor er Schlagzeilen raushaut um Stimmung zu machen. Hat BuzzFeed die besseren Jiurnalisten? Weiss nicht,kenne das Portal nicht. Werde es mir aber jetzt merken.
Radikalinski schrieb:peter schrieb:Radikalinski schrieb:
Das Problem ist,was die Medien daraus machen und wie glaubwürdig deren oft undifferenzierte,schlecht recherchierte Berichterstattung ist.
Aber das ist ja kein neues Problem mehr.
du glaubst also die medien haben diese nachricht veröffentlicht?
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/3681096
entweder du hast den link, der in der spiegel berichterstattung hervor gehoben war, übersehen, den ganzen artikel nicht gelesen oder dir macht widersprechen einfach nur spaß. wie auch immer, da ist jede diskussion sinnlos.
Ich weiss jetzt echt nicht wie du zu diesen unsinnigen Annahmen kommst.
Ich sag dir gerne was ich glaube. Ich glaube die Medien haben die Pressemitteilung der Polizei einfach übernommen ohne zu recherchieren,wie BuzzFeed das jetzt offenbar genacht hat.
In der Pressemitteilung der Polizei steht nur was von Verletzten,was dienstintern/versicherungstechnisch wohl auch korrekt ist. Welcher Art die Verletzungen sind,steht da nicht. Ein guter Journalist fragt da nach,bevor er Schlagzeilen raushaut um Stimmung zu machen. Hat BuzzFeed die besseren Jiurnalisten? Weiss nicht,kenne das Portal nicht. Werde es mir aber jetzt merken.
Falls du dich fragst, warum du argumentativ hier so schlecht aussiehst:
1. Die Ansichten, die du vertrittst, sind schwachsinnig.
2. Du machst es besonders schlecht.
Interessanter Beitrag, der vor allem auf die Nichtbefassung mit dem Vorgehen der Polizei außerhalb des Schanzenviertels abstellt:
https://www.metronaut.de/2017/07/seit-ich-bei-g20-war-habe-ich-angst/
https://www.metronaut.de/2017/07/seit-ich-bei-g20-war-habe-ich-angst/
stefank schrieb:
Interessanter Beitrag, der vor allem auf die Nichtbefassung mit dem Vorgehen der Polizei außerhalb des Schanzenviertels abstellt:
https://www.metronaut.de/2017/07/seit-ich-bei-g20-war-habe-ich-angst/
Das wird die ganzen Schreihälse nicht interessieren. Die hat ja schon nicht interessiert das es sich bei den Randalierern nicht nur um Autonome handelt. Die haben ihr Feindbild und das will gepflegt werden.
Gelöschter Benutzer
Olaf Scholz: "Bei G20 gab es keine Polizeigewalt." Quelle: Polizei
Ffm60ziger schrieb:
Viel Lesestoff für den Abend in der Zeit von, Thomas Fischer 64, Bundesrichter a.D.,
Gewaltexzess! Mörder! Extremisten-Datei! Was nach den G20-Krawallen in Hamburg überall eifrig diskutiert und gefordert wird, offenbart vor allem eines: Ahnungslosigkeit.
Wieder einmal ein sehr feiner Text von Herrn Fischer. Zusammen mit der Darstellung der Geschehnisse durch die Anwohner aus dem Schanzenviertel (s.o.) vielleicht doch Anlass, die eigene hier veröffentlichte Ansicht nochmals zu überprüfen.
Ich finde den Artikel ebenfalls überaus lesenswert.
Zumal Fischer sich nicht darin ergeht, Partei zu ergreifen, sondern dem Schwarz- und Weiß-Denken - sprachlich erquickend - Einiges entgegenzuhalten vermag.
Man muss - wie stets, nicht teilen, was jemand irgendwo hineinschreibt.
Aber wenn einer der führenden deutschen Strafrechtsdenker der zurückliegenden Jahrzehnte sich Gedanken zu etwas macht, das ein Großteil der Republik, und nicht zuletzt die Presse, und all jene zu einer öffentlichen Äußerung sich berufen fühlenden Politiker aktuell anders sehen, dann ist das m.E. Pflichtlektüre im Rahmen der Meinungsbildung.
Zumal Fischer sich nicht darin ergeht, Partei zu ergreifen, sondern dem Schwarz- und Weiß-Denken - sprachlich erquickend - Einiges entgegenzuhalten vermag.
Man muss - wie stets, nicht teilen, was jemand irgendwo hineinschreibt.
Aber wenn einer der führenden deutschen Strafrechtsdenker der zurückliegenden Jahrzehnte sich Gedanken zu etwas macht, das ein Großteil der Republik, und nicht zuletzt die Presse, und all jene zu einer öffentlichen Äußerung sich berufen fühlenden Politiker aktuell anders sehen, dann ist das m.E. Pflichtlektüre im Rahmen der Meinungsbildung.
Wenns nicht 12 Monate, sondern drei Jahre wären, würde ich sofort mitmachen. Erfülle alle Anforderungen plus ein paar mehr.
Man könnte auch mal den CE fragen...
Man könnte auch mal den CE fragen...
stefank schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:
Wenns nicht 12 Monate, sondern drei Jahre wären, würde ich sofort mitmachen. Erfülle alle Anforderungen plus ein paar mehr.
Man könnte auch mal den CE fragen...
CE hat die Rente schon lange wieder hinter sich...
Ich meinte auch, man könnte ihn fragen, wie es so gewesen war.... damals...
Maas Ideen
Er gab an, künftig mehr „mehr Geld in die Beobachtung von Extremismus insgesamt“ zu stecken. Der Minister sprach sich außerdem für eine gesellschaftliche Reaktion gegen Linksextremismus aus. Analog zu Großdemonstrationen oder Konzerten gegen Rechts könne es auch „Rock gegen Links“ geben.
Er gab an, künftig mehr „mehr Geld in die Beobachtung von Extremismus insgesamt“ zu stecken. Der Minister sprach sich außerdem für eine gesellschaftliche Reaktion gegen Linksextremismus aus. Analog zu Großdemonstrationen oder Konzerten gegen Rechts könne es auch „Rock gegen Links“ geben.
Tafelberg schrieb:
(...) Analog zu Großdemonstrationen oder Konzerten gegen Rechts könne es auch „Rock gegen Links“ geben.
Die machen das bei Bild schon ganz geschickt, dass man auf sie reinfällt. Und der Rest rennt hinterher:
http://www.bildblog.de/91097/fordert-heiko-maas-wirklich-rock-gegen-links/
Gelöschter Benutzer
stefank schrieb:Tafelberg schrieb:
(...) Analog zu Großdemonstrationen oder Konzerten gegen Rechts könne es auch „Rock gegen Links“ geben.
Die machen das bei Bild schon ganz geschickt, dass man auf sie reinfällt. Und der Rest rennt hinterher:
http://www.bildblog.de/91097/fordert-heiko-maas-wirklich-rock-gegen-links/
Ein paar Worte zum zivilgeellschaftlichen Engagement gegen Extremismus:
Hier nochmals H.Maas
SGE_Werner schrieb:
Die Frage ist eigentlich bei sowas doch immer nur, wer mehr nachhilft und wer als erstes nachhilft.
Ach ja, bevor ich es vergesse. Nach dem, was berichtet wird und was zu sehen war, hat wohl in diesem Fall die Polizei den aktiveren Part diesmal übernommen. Ich halte das immer für eine Art Spiel. Wer lässt es diesmal als erstes eskalieren und ist dann der Böse?
SGE_Werner schrieb:SGE_Werner schrieb:
Die Frage ist eigentlich bei sowas doch immer nur, wer mehr nachhilft und wer als erstes nachhilft.
Ach ja, bevor ich es vergesse. Nach dem, was berichtet wird und was zu sehen war, hat wohl in diesem Fall die Polizei den aktiveren Part diesmal übernommen. Ich halte das immer für eine Art Spiel. Wer lässt es diesmal als erstes eskalieren und ist dann der Böse?
Ich muss dir eindeutig widersprechen. Nach meiner Erfahrung von doch zahlreichen Demos bestimmt in fast allen Fällen die Polizei, ob eine Demo gewalttätig wird oder nicht.
Da ist man in anderen Ländern aber schon wesentlich weiter...
https://www.zankyou.ch/p/frau-heiratet-ihre-katze
https://www.zankyou.ch/p/frau-heiratet-ihre-katze
DougH schrieb:
Da ist man in anderen Ländern aber schon wesentlich weiter...
https://www.zankyou.ch/p/frau-heiratet-ihre-katze
Durch die vorgebliche witzige Behauptung werden Schwule Tieren gleichgestellt, als wäre es so undenkbar einen gleichgeschlechtlichen Partner zu heiraten, wie ein Tier. Das ist mal wieder richtig widerlich von dir. Du solltest dich schämen.
stefank schrieb:Setz doch deine Antworten bitte in den richtigen tread.
Durch die vorgebliche witzige Behauptung werden Schwule Tieren gleichgestellt, als wäre es so undenkbar einen gleichgeschlechtlichen Partner zu heiraten, wie ein Tier. Das ist mal wieder richtig widerlich von dir. Du solltest dich schämen.
Diese gehört hier hinein:
http://community.eintracht.de/forum/diskussionen/81245
Ich habe am 28.05.2017 ein Festival Ticket über ebay verkauft. Das Festival war am 10.06.2017
Nachdem am 01.06.2017 immer noch kein Geldeingang zu verzeichnen war, hatte ich den Käufer angeschrieben. Darauf erhielt ich die Mail, dass es im Alltag untergegangen ist und umgehend überwiesen wurde. Am 02.06.2017 ist das Geld eingegangen und ich habe es am gleichen Tag per Einwurfeinschreiben verschickt.
Am 09.06.2017 wurde mir geschrieben, dass da Ticket immer noch nicht angekommen sei und wurde drum gebeten ein Nachforschungsantrag aufzugeben, wenn das Ticket nicht reichtzeitig eintrifft. Am 17.06.2017 meldete sich die Käuferin erneut, dass das Ticket nicht angekommen ist. Daraufhin habe ich am 18.06.2017 ein Nachforschungsauftrag aufgegeben.
Siehe da am 21.06.2017 ist die Sendung nach 19 Tagen beim Empfänger angekommen.
Der Empfänger lässt nun nicht locker und will, dass ich die Post kontaktiere wegen Bezahlung des Tickets in Höhe von 30 €. Aus meiner Sicht gibt es keine große Chancen, das Ticket mittlerweile beim Empfänger eingetroffen ist...
Ich habe zwar nun die Post nochmal kontaktiert bzgl der Bezahlung des nicht brauchbaren Tickets, aber falls diese sich querstellt, hätte ich was zu befürchten, wenn mich der Käufer privatrechtlich anzeigen will?
Ich meine, ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen. Rechtzeitig verschickt etc.
Nachdem am 01.06.2017 immer noch kein Geldeingang zu verzeichnen war, hatte ich den Käufer angeschrieben. Darauf erhielt ich die Mail, dass es im Alltag untergegangen ist und umgehend überwiesen wurde. Am 02.06.2017 ist das Geld eingegangen und ich habe es am gleichen Tag per Einwurfeinschreiben verschickt.
Am 09.06.2017 wurde mir geschrieben, dass da Ticket immer noch nicht angekommen sei und wurde drum gebeten ein Nachforschungsantrag aufzugeben, wenn das Ticket nicht reichtzeitig eintrifft. Am 17.06.2017 meldete sich die Käuferin erneut, dass das Ticket nicht angekommen ist. Daraufhin habe ich am 18.06.2017 ein Nachforschungsauftrag aufgegeben.
Siehe da am 21.06.2017 ist die Sendung nach 19 Tagen beim Empfänger angekommen.
Der Empfänger lässt nun nicht locker und will, dass ich die Post kontaktiere wegen Bezahlung des Tickets in Höhe von 30 €. Aus meiner Sicht gibt es keine große Chancen, das Ticket mittlerweile beim Empfänger eingetroffen ist...
Ich habe zwar nun die Post nochmal kontaktiert bzgl der Bezahlung des nicht brauchbaren Tickets, aber falls diese sich querstellt, hätte ich was zu befürchten, wenn mich der Käufer privatrechtlich anzeigen will?
Ich meine, ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen. Rechtzeitig verschickt etc.
Rechtlich hast du ja bereits eine Antwort bekommen.
Ganz allgemein zum Thema Versandversicherung (6. Haftung) noch die AGBs der Post:
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/A_a/AGB/dp_agb_brief-national_2017_online.pdf
Ganz allgemein zum Thema Versandversicherung (6. Haftung) noch die AGBs der Post:
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/A_a/AGB/dp_agb_brief-national_2017_online.pdf
Deswegen schrieb ich auch "so ähnlich" und hab auch nicht behauptet, das die Autos oder die Parkplätze den Grünen gehören. Es ist ein Bild, was einem genau das suggeriert, was der User meinte mit "im SUV zum Bioladen.". Deswegen auch ein "lachsmilie" und kein "wütend smilie".
LG aus dem schönen Appenzeller Land.
LG aus dem schönen Appenzeller Land.
Appenzeller schrieb:
Deswegen schrieb ich auch "so ähnlich" und hab auch nicht behauptet, das die Autos oder die Parkplätze den Grünen gehören. Es ist ein Bild, was einem genau das suggeriert, was der User meinte mit "im SUV zum Bioladen.". Deswegen auch ein "lachsmilie" und kein "wütend smilie".
LG aus dem schönen Appenzeller Land.
Nicht überzeugend. Probier's doch lieber mit dem guten alten "Bin von der Maustaste abgerutscht".
Der SPD wird gern ein Strick aus der Unsicherheit daraus gedreht, ob sie nun Rot rot Grün ne Ampel oder doch wieder in die Groko geht.
Komisch dass das der Union nie passiert, der CDU Wähler kann
ja auch die Groko, schwarz grün, schwarz gelb oder Jamaika bekommen.
Für die Grünen gilt die selbe Unsicherheit und mit Abstrichen sogar für die FDP.
Komisch dass das der Union nie passiert, der CDU Wähler kann
ja auch die Groko, schwarz grün, schwarz gelb oder Jamaika bekommen.
Für die Grünen gilt die selbe Unsicherheit und mit Abstrichen sogar für die FDP.
Gelöschter Benutzer
Kollersfan schrieb:
Menschen gehen gerne dahin, wo schon Landsleute leben, das macht die Integration und die Aufnahme einfacher.
Diese Aussage hätte ich dann von Frau Keller ganz gerne mal anhand von Beispielen belegt, besonders im Zusammenhang mit gelungener Integration. Ich behaupte dann einfach mal das Gegenteil und sage, dass genau diese Vorgehensweise die sogenannte Gettobildung fördert und so das Entstehen von Parallelgesellschaften.
Spielmacher71 schrieb:
Diese Aussage hätte ich dann von Frau Keller ganz gerne mal anhand von Beispielen belegt, besonders im Zusammenhang mit gelungener Integration. Ich behaupte dann einfach mal das Gegenteil und sage, dass genau diese Vorgehensweise die sogenannte Gettobildung fördert und so das Entstehen von Parallelgesellschaften.
Das meinst du, weil du es nicht richtig verstehst. Es geht um die Frage, dass Flüchtlinge sich gegenseitig helfen und stützen, wenn sie gemeinsam in einer Stadt leben. Dies belegen alle Studien. Hier in Neu-Kölln gibt es z.B. einen syrischen Supermarkt und ein Restaurant. Sie sind Anlaufstelle und Treffpunkt für die syrischen Flüchtlinge.
Eine völlig andere Frage ist die Unterbringung. Hier ist die dezentrale Form eindeutig die Beste. Lager und Gemeinschaftsunterkünfte sind völlig ungeeignet.
Wenn diese Meldung so stimmt, dann wird das Sky-Angebot für die Bundesliga in der nächsten Saison und das für die CL in der übernächsten deutlich schlechter:
https://www.teltarif.de/bundesliga-champions-league-uebertragungsrechte/news/68987.html
Allein um alle BL-Spiele sehen zu können, sind dann ein Smart-TV und 39,99 Öcken im Jahr zusätzlich erforderlich.
https://www.teltarif.de/bundesliga-champions-league-uebertragungsrechte/news/68987.html
Allein um alle BL-Spiele sehen zu können, sind dann ein Smart-TV und 39,99 Öcken im Jahr zusätzlich erforderlich.
Zur gepflegten Unpersönlichkeit gehört auch, ein wenig ..., daß sich hier selten mit Namen (Pseudonym) angesprochen wird. Ich kenne andere Foren (bin seit 2003/04 durchgehend in Foren, wechsele diese aber auch nach Jahren), da wird vom Foreninhaber ausdrücklich gewünscht, daß man sich "persönlich" anpricht. Im Sinne von Nennen des Nicks. Natürlich kann das floskelhaft (s)einen Sinn verfehlen. Aber das Gegenteil davon, wenn man nur noch seine Antwortbeiträge "anonym und ohne persönlichen Bezug" abgibt ... kann auch nicht das Gelbe vom Ei sein.
PS: Bitte all` dieses nicht als negative Kritik auffassen. Ich habe hier nur frei meine eigenen Gedanken geäußert. Und zu allem, was ich schreibe, stehe ich auch. (Was nicht heißt, daß man die Meinung nicht ändert. Wäre ja verheerend.)
PS: Bitte all` dieses nicht als negative Kritik auffassen. Ich habe hier nur frei meine eigenen Gedanken geäußert. Und zu allem, was ich schreibe, stehe ich auch. (Was nicht heißt, daß man die Meinung nicht ändert. Wäre ja verheerend.)
Zur gepflegten Unpersönlichkeit gehört auch, ein wenig ..., daß sich hier selten von weiblichen Userinnen mit Bikini-Foto (Badeanzug) vorgestellt wird. Ich kenne andere Foren (bin seit 2003/04 durchgehend in Foren, wechsele diese aber auch nach Jahren), da wird vom Foreninhaber ausdrücklich gewünscht, daß man sich "aufreizend" anpreist. Im Sinne von Zeigen der Oberweite. Natürlich kann das bildhaft (s)einen Sinn verfehlen. Aber das Gegenteil davon, wenn man nur noch seine Fotobeiträge "angezogen und ohne weitere Reize " abgibt ... kann auch nicht das Gelbe vom Ei sein.
.... was wohl, wie man so höhrt, den Franzosen eher sauer aufstößt weil die bei einem Präsidenten der gleichen Partei wie die Regierung und Mehrheit im Parlament ihre Demokratie in Gefahr wähnen gleichgültig, welcher Couleur der Präsident ist.
.... und Sie liegen m.E. damit grundsätzlich nicht verkehrt.
Es lebe die starke Opposition.
.... und Sie liegen m.E. damit grundsätzlich nicht verkehrt.
Es lebe die starke Opposition.
Ich kann ja nicht wissen, was du wo hörst. Was ich so lese, scheinen eher die Loser um die Demokratie zu fürchten: http://www.spiegel.de/politik/ausland/emmanuel-macron-parlamentswahl-fegt-establishment-weg-kommentar-a-1151787.html
War m.E. ein kommentar/Beitrag auf hr1 am Tag danach.
Das das eher die Verlierer befürchten macht Sinn.
Die Frage ist, wie viele Verlierer es letztendlich gibt, wenn eine Wahl nicht nach einem Wahlgang entschieden ist sondern erst durch eine abschliessende Stichwahl wie es ja auch bei Bürgermeisterwahlen hierzulande Usus ist.
Das das eher die Verlierer befürchten macht Sinn.
Die Frage ist, wie viele Verlierer es letztendlich gibt, wenn eine Wahl nicht nach einem Wahlgang entschieden ist sondern erst durch eine abschliessende Stichwahl wie es ja auch bei Bürgermeisterwahlen hierzulande Usus ist.
Schöne Erinnerung an das Spiel in Siegen damals: Auf dem Weg zum Stadion kommt ein dringendes Bedürfnis auf. Kurz entschlossen an einen Metallzaun gestellt. Der Blick geht nach rechts: In nicht einmal 10 Metern Entfernung steht eine Gruppe von Polizisten. Ich schüttele fragend den Kopf "Ist wohl nicht okay?". Einer grinst, schüttelt auch den Kopf und meint friedlich: "100 Meter weiter sind Toiletten".
Aber er hat es nie geleugnet und hat immer gesagt, dass die Leugner die Unwahrheit sagen.
Und auch der spätere Lebensgefährte meiner Oma hat mir noch von Verbrechen erzählt beim Russlandfeldzug, auch wenn er nicht aktiv an diesen beteiligt war, sondern andere Soldaten aus seiner Einheit.
Oben zitierst du glaubhaft deinen Opa.
Glaubst du dem Lebensgefährten deiner Oma?
Ich nicht, ohne ihn zu kennen.
In dieser Generation waren
"Ich habe nix gewusst " und "Ich habe nie... kannte aber jemanden der hat..." äusserst beliebte Ausreden.
Auch wenn Aussage 2 tatsächlich wahr ist, hat sich Derjenige trotzdem mitschuldig gemacht weil er weggeschaut hat und nichts unternommen hat. Jedenfalls Schuldiger als die Nachkriegsgenerationen die sich selbst und denen man eine Schuld an den Greueltaten einzureden versucht.
Auch heutige Politiker sind leider immer noch laufende Schuldbekenntnisse. Ich meine, irgendwann ist auch mal genug.
Damit will ich das zugefügte Leid und Unrecht in keinster Weise kleinreden.
Und auch der spätere Lebensgefährte meiner Oma hat mir noch von Verbrechen erzählt beim Russlandfeldzug, auch wenn er nicht aktiv an diesen beteiligt war, sondern andere Soldaten aus seiner Einheit.
Oben zitierst du glaubhaft deinen Opa.
Glaubst du dem Lebensgefährten deiner Oma?
Ich nicht, ohne ihn zu kennen.
In dieser Generation waren
"Ich habe nix gewusst " und "Ich habe nie... kannte aber jemanden der hat..." äusserst beliebte Ausreden.
Auch wenn Aussage 2 tatsächlich wahr ist, hat sich Derjenige trotzdem mitschuldig gemacht weil er weggeschaut hat und nichts unternommen hat. Jedenfalls Schuldiger als die Nachkriegsgenerationen die sich selbst und denen man eine Schuld an den Greueltaten einzureden versucht.
Auch heutige Politiker sind leider immer noch laufende Schuldbekenntnisse. Ich meine, irgendwann ist auch mal genug.
Damit will ich das zugefügte Leid und Unrecht in keinster Weise kleinreden.
Wehrheimer_Adler schrieb:
[quote=Wehrheimer_Adler]
Aber er hat es nie geleugnet und hat immer gesagt, dass die Leugner die Unwahrheit sagen.
Und auch der spätere Lebensgefährte meiner Oma hat mir noch von Verbrechen erzählt beim Russlandfeldzug, auch wenn er nicht aktiv an diesen beteiligt war, sondern andere Soldaten aus seiner Einheit.
Oben zitierst du glaubhaft deinen Opa.
Glaubst du dem Lebensgefährten deiner Oma?
Ich nicht, ohne ihn zu kennen.
In dieser Generation waren
"Ich habe nix gewusst " und "Ich habe nie... kannte aber jemanden der hat..." äusserst beliebte Ausreden.
Auch wenn Aussage 2 tatsächlich wahr ist, hat sich Derjenige trotzdem mitschuldig gemacht weil er weggeschaut hat und nichts unternommen hat. Jedenfalls Schuldiger als die Nachkriegsgenerationen die sich selbst und denen man eine Schuld an den Greueltaten einzureden versucht.
Auch heutige Politiker sind leider immer noch laufende Schuldbekenntnisse. Ich meine, irgendwann ist auch mal genug.
Damit will ich das zugefügte Leid und Unrecht in keinster Weise kleinreden.
Schon bei deiner ersten Einschätzung bezüglich des Lebensgefährten der Oma hast du die Wahrscheinlichkeit und die Zeitgeschichte gegen dich. Laut Sönke Neitzel lauten allgemein anerkannte Schätzungen, dass etwa fünf Prozent der Wehrmachtsangehörigen an Kriegsverbrechen beteiligt waren. Selbst wenn man diese Zahl mehrfach höher ansetzen würde, spräche dies für die Wahrhaftigkeit des Lebensgefährten.
Schwerer wiegt aber, das zeitgeschichtlich bis zur Wehrmachtsausstellung die allgemeine Aussage nicht etwa "ich habe gehört", sondern völliges Abstreiten a la "saubere Wehrmacht" war.
Und dann gab es nach dem Stand heutiger Geschichtsforschung zwar meist relativ ungefährliche Möglichkeiten, sich als einfacher Wehrmachtsangehöriger einer direkten Beteiligung an Kriegsverbrechen zu entziehen. Eine Möglichkeit zum Widerstand im Sinne von"etwas unternehmen" bestand aber realistisch nicht.
Völlig verrennst du dich dann im Schlussteil. Wo wurde jemals eine Schuld den nach dem zweiten Weltkrieg Geborenen eingeredet oder es gar heute noch getan? Zeig mir ein einziges relevante Beispiel, bevor du solchen rechten Unsinn nachplapperst.
stefank schrieb:
Laut Sönke Neitzel lauten allgemein anerkannte Schätzungen, dass etwa fünf Prozent der Wehrmachtsangehörigen an Kriegsverbrechen beteiligt waren.
Das Traurige ist, dass selbst 5 % schon fast eine Million Soldaten bedeuten würde.
Ein erheblicher Teil der Wehrmachtssoldaten war ja nicht mal in Kriegshandlungen involviert.
Gegen Ende des Krieges ist mein jüngster Großonkel mit 17 Jahren an die Ostfront geschickt worden und vor Budapest wie Zehntausende abgemetzelt worden (ich glaub von 25000 Leuten kamen nicht mal 1000 lebend raus). Der kam nicht mal dazu, Verbrechen zu begehen.
Mein Urgroßvater war bei Kriegsbeginn schon nicht mehr der Jüngste und hat einfach in einem französischen Bezirk Wache geschoben, beim Rückzug wurde er von den Amerikanern aufgesammelt, paar Wochen festgehalten und freigelassen.
Laut meinen Informationen hat er nicht mal ein Gefecht aus der Nähe erlebt und es gab auch nicht sonderlich viel Stress während der Besatzung. Die haben sich vornehmlich darum gekümmert, dass die Sperrstunde eingehalten wird und Verkehrskontrollen / Passkontrollen gemacht.
Und zuhause im Taunus war derweil ein französischer Zwangsarbeiter für die Feldarbeit zuständig. Übrigens gab es da durchaus "Widerstand" gegen die paar Nationalsozialisten, die in den Dörfern praktisch den Blockwart gaben. Die Franzosen durften z.B. nicht am selben Tisch essen, das galt als Verbrüderung mit dem Feinde. Ergebnis des Ganzen: Immer wenn einer der überzeugten Nazis die Straße entlang kam, gaben sich die Leute untereinander Zeichen und der Franzose ging an seinen eigenen Tisch, war der Nazi wieder weg, kehrte er sofort wieder zurück und aß dort weiter. Eine Bekannte von meiner Oma meinte mal "So e Ferz damals, die Franzose warn aach Bauern wie wir, also durfte se aach dort esse, wo wir esse. Da konnte uns die Nazis mal de Buckel runnerrutsche".
Hatte es ja schon mal erwähnt, im Nachbarort haben sich der Bauer und der Zwangsarbeiter aus Frankreich zwanzig Jahre nach dem Krieg wieder getroffen. Daraus entstand dann die Gemeindepartnerschaft mit jährlich wechselnden Besuchen, die bis heute anhalten. Und das ist die einzig richtige Lektion aus dem zweiten Weltkrieg. Bei allen Unterschieden, die es gibt, wir sind doch alle Menschen. Wenn wir aufhören, einen gleichwertigen Menschen mit Gefühlen im Gegenüber zu sehen, nur weil er schwarz, weiß, gelb, jüdisch, muslimisch, christlich etc. ist, dann kann sowas wie Oradour passieren.
Das reine Erinnern an die Gräueltaten allein hilft uns nicht weiter, wir müssen die Lektion aus diesen Taten leben. Jeden Tag.
Dass Deutsche und Franzosen gemeinsam in Oradour gedenken oder dass ich durch Paris spazieren kann, ohne dass es jemandem wichtig ist, woher ich komme, sondern nur wichtig ist, wer ich bin, das ist schon viel wert.
Wir haben die letzten Jahrzehnte so viele Brücken zwischen den Völkern gebaut. Nur weil Kriminelle diese Brücken auch nutzen oder Nationalisten Angst vor der Welt außerhalb des eigenen engen Horizonts haben, müssen wir die Brücken nicht wieder einreißen.
Gelöschter Benutzer
Oradour
Für Frankreich war es ein Trauma, in Deutschland hörte kaum jemand davon: Am 10. Juni 1944 löschten deutsche Soldaten das Dorf Oradour-sur-Glane aus. 642 Menschen starben. Bis heute blieb der Ort, wie ihn die SS verlassen hatte.
Oradour hat keine Frauen mehr
Oradour hat keinen einzigen Mann mehr
Oradour hat keine Blätter mehr
Oradour hat keine Steine mehr
Oradour hat keine Kirche mehr
Oradour hat keine Kinder mehr
Am 10. Juni trauern in Oradour Franzosen und Deutsche gemeinsam um die Opfer des Massakers.
Hier schwerer Stoff, aber man muss es gesehen haben.
Für Frankreich war es ein Trauma, in Deutschland hörte kaum jemand davon: Am 10. Juni 1944 löschten deutsche Soldaten das Dorf Oradour-sur-Glane aus. 642 Menschen starben. Bis heute blieb der Ort, wie ihn die SS verlassen hatte.
Oradour hat keine Frauen mehr
Oradour hat keinen einzigen Mann mehr
Oradour hat keine Blätter mehr
Oradour hat keine Steine mehr
Oradour hat keine Kirche mehr
Oradour hat keine Kinder mehr
Am 10. Juni trauern in Oradour Franzosen und Deutsche gemeinsam um die Opfer des Massakers.
Hier schwerer Stoff, aber man muss es gesehen haben.
Und man muss auch immer wieder daran erinnern, wie dann in Deutschland diese Verbrechen unter den Tisch gekehrt wurden: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45921995.html
Ich denke ihr meint schon beide das gleiche. brockmann schrub ja "zu fassen kriegen, bevor sie sich radikalisieren". Niemand, der als gleichwertig anerkanntes Mitglied der Gesellschaft in Würde sein Leben leben kann, kommt auf die Idee, diese Gesellschaft zu terrorisieren. Das ist natürlich eine schwierige Aufgabe aber am Ende definitiv wirkungsvoller als Länder in Schutt und Asche zu legen und den Selbstmordanschlag aus mehr Kameraperspektiven einzufangen.
Am 10.7. vermeldete der RBB gar Schlimm & Schröckliches:
"Nach G20-Ausschreitungen
- Polizei stoppt nach Krawallen Reisebusse aus Hamburg
10.07.17 | 20:11 Uhr
Bei den Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels sind 476 Polizisten verletzt worden - 132 davon aus Berlin. Auf der A111 stoppte die Polizei am Sonntag acht Reisebusse auf dem Weg von Hamburg nach Berlin und überprüfte die Personalien von Insassen.
Nach den gewaltsamen Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels hat die Polizei am Sonntagabend acht Reisebusse auf der A111 gestoppt, die auf dem Weg von Hamburg nach Berlin waren.
Ein Polizeisprecher bestätigte dem rbb entsprechende Angaben des grünen Bundestags-Abgeordneten Hans-Christian Ströbele, die dieser über Twitter verbreitet hatte. Die Personalien einiger Insassen seien auf dem Rasthof Stolper Heide überprüft worden. Ob mutmaßliche Gewalttäter darunter waren, konnte die Polizei am Montagmorgen noch nicht sagen.
Hintergrund der Aktion sind Ermittlungen wegen des Verdachts auf eine versuchte Tötung. Während der Krawalle war ein Hubschrauber-Pilot von Demonstranten geblendet worden.
Ein Tag frei für Berliner Polizisten
Bei den schweren Ausschreitungen in Hamburg waren insgesamt 476 Beamte verletzt worden, darunter auch 130 Berliner Polizisten. Diese Zahl nannte die Hamburger Polizei am Sonntagmittag. Wieviele Beamte aus Brandenburg nach Abschluss des Gipfels aktuell unter den Verletzten sind, ist noch nicht bekannt. 1.200 Polizisten aus der Region waren in Hamburg im Einsatz, sieben Hundertschaften davon kamen aus Berlin."
Und hier der Faktencheck:
"Von Christian Baars, Andrej Reisin, NDR & Patrick Gensing, tagesschau.de
Wie viele verletzte Polizisten gab es?
Laut Polizeiangaben wurden bei dem Großeinsatz zwischen dem 22. Juni und dem 9. Juli insgesamt 476 Polizisten verletzt. Viele von ihnen wurden wegen Dehydrierung oder Kreislaufproblemen als verletzt gemeldet. Aber es gibt auch Verletzungen durch Stein- und Flaschenwürfe und Einsatz von Pyrotechnik. "Mehrere" Polizisten seien zudem durch Zwillengeschosse verletzt worden, wie die Polizei via Twitter meldete.
Laut Recherchen von Buzzfeed sind in der "heißen Einsatzphase" - von Donnerstag bis Sonntag - 231 Polizisten verletzt worden, 21 von ihnen so schwer, dass sie auch noch am Folgetag oder länger nicht einsatztauglich waren. Offiziell als schwer verletzt gelten demnach zwei Beamte der Bundespolizei.
Rund 130 Polizisten aus Hessen wurden dabei laut Hessischem Rundfunk (HR) durch den Einsatz von Reizgas leicht verletzt. Die Angaben waren allerdings widersprüchlich: Zunächst waren Beobachter davon ausgegangen, dass die Polizisten infolge von polizeilich eingesetztem Reizgas verletzt wurden. Laut hessischem Innenministerium jedoch soll das Gas durch "Störer" eingesetzt worden sein. Rafael Behr, Professor an der Akademie der Polizei in Hamburg, äußerte gegenüber Buzzfeed Zweifel an dieser These: "Mit höchster Wahrscheinlichkeit" hätten "die Autonomen die Geschosse mit dem Reizstoff" wieder zurück geworfen.
Zwei Hubschrauberpiloten wurden durch Laserpointer geblendet. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich laut "Hamburger Morgenpost" aber nicht um einen Linksextremisten, sondern um einen Familienvater aus Altona, der die Hubschrauber so vertreiben wollte, damit seine Tochter schlafen kann. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft."